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Bericht zum Schweizer Stellenmarkt September 2026

Aktualisiert:

Es gibt etwa 30K aktive Inserate auf SwissJobs.app. Dieser Bericht beschreibt die Anteile der Inserate, die ein Arbeitsmodus, eine Anstellungsart, ein Pensum, eine Seniorität, eine Sprache, eine Branche und einen Kanton angeben.

Welches Aussehen hat der Schweizer Stellenmarkt im September 2026?

Kurz gesagt

Die meisten Stellenangebote in der Schweiz sind für On-Site-Arbeit. 91,5 % der Inserate, die ein Arbeitsmodus angeben, sind für On-Site-Arbeit. Das ist deutlich höher als die 7,8 % für hybride und 0,7 % für Remote-Arbeit. Für Stellenbewerber bedeutet dies, dass die meisten Chancen eine physische Präsenz am Arbeitsplatz erfordern.

Die meisten Inserate, die eine Anstellungsart angeben, sind für Vollzeitstellen, nämlich 85,7 %. Teilzeitstellen machen 5,8 % und Lehrstellen 4,2 % aus. Das zeigt, dass Vollzeitarbeit der häufigste Anstellungstyp ist. Stellenbewerber, die nach Teilzeitstellen oder Lehrstellen suchen, haben möglicherweise weniger Optionen.

Der häufigste Senioritätsgrad, der in Inseraten angegeben wird, ist senior, nämlich 34,3 %, gefolgt von Leitungsfunktionen mit 32,2 %. Das deutet darauf hin, dass es mehr erfahrene Fachkräfte und Leitungsfunktionen gibt als Junior- oder Lehrstellen.

Top Branchen im September 2026
Top Branchen im September 2026Management & Beratung28.2%Technik & Ingenieurwesen20.7%Gesundheit & Pflege10.1%Detailhandel6.3%Administration & Büro6%Verkauf & Kundendienst6%IT & Software5.1%Finanzen & Versicherung5%

Anteil der Inserate mit zuordenbarem Berufsfeld

  • 91,5 % der Inserate, die ein Arbeitsmodus angeben, sind für On-Site-Arbeit
  • 34,3 % der Inserate, die eine Seniorität angeben, sind für erfahrene Fachkräfte
  • 29,1 % der Inserate sind im Kanton Zürich
  • 85,7 % der Inserate, die eine Anstellungsart angeben, sind für Vollzeitstellen
  • 60,7 % der Inserate sind auf Deutsch

Arbeitsmodus

Von Inseraten, die ein Arbeitsmodus angeben, sind 91,5 % für On-Site-Arbeit. Das ist deutlich höher als die 7,8 % für hybride und 0,7 % für Remote-Arbeit. Für Stellenbewerber bedeutet dies, dass die meisten Chancen eine physische Präsenz am Arbeitsplatz erfordern. Hybride und Remote-Arbeitsmöglichkeiten sind weniger häufig, aber in kleineren Zahlen noch verfügbar.

Anstellungsart und Pensum

Von Inseraten, die eine Anstellungsart angeben, sind 85,7 % für Vollzeitstellen. Teilzeitstellen machen 5,8 % und Lehrstellen 4,2 % aus. Das zeigt, dass Vollzeitarbeit der häufigste Anstellungstyp ist. Stellenbewerber, die nach Teilzeitstellen oder Lehrstellen suchen, haben möglicherweise weniger Optionen. Von Inseraten, die ein Pensum angeben, sind 46,2 % für 80–100 % Pensum, 26 % für 100 % Pensum, 24,1 % für 50–80 % Pensum, und 3,7 % für unter 50 % Pensum. Das zeigt, dass die meisten Stellenangebote für Vollzeit- oder fast Vollzeit-Pensum sind.

Seniorität

Von Inseraten, die eine Seniorität angeben, sind 34,3 % für erfahrene Fachkräfte. Leitungsfunktionen machen 32,2 %, Lehrstellen 26,6 % und Junior 6,9 % aus. Das deutet darauf hin, dass es mehr erfahrene Fachkräfte und Leitungsfunktionen gibt als Junior- oder Lehrstellen. Stellenbewerber mit mehr Erfahrung oder die nach Leitungsfunktionen suchen, haben möglicherweise mehr Chancen.

Sprachen

Von Inseraten sind 60,7 % auf Deutsch, 23,3 % auf Englisch, 13,5 % auf Französisch, und 2,5 % auf Italienisch. Das spiegelt die sprachliche Vielfalt der Schweiz wider. Von Inseraten, die Deutsch erfordern, erfordern 53,9 % keine Sprachkenntnisse, 29 % professionelle Sprachkenntnisse, und 15,3 % Konversationskenntnisse. Für Französisch erfordern 86,3 % keine Sprachkenntnisse, und für Englisch 71,7 % keine Sprachkenntnisse. Das zeigt, dass viele Inserate auf Deutsch sind, aber eine bedeutende Anzahl auf Englisch, und die Anforderungen an Sprachkenntnisse variieren stark.

Branchen

Die führende Branche ist Management & Consulting, mit 28,2 % der Inserate. Es folgen Engineering & Technical mit 20,7 % und Health & Care mit 10,1 %. Retail, Administration & Office, und Sales & Customer Service machen jeweils etwa 6 % aus. IT & Software und Finance & Insurance machen jeweils etwa 5 % aus. Das zeigt eine breite Palette von Chancen in verschiedenen Branchen, wobei Management & Consulting am häufigsten ist.

Kantone

Der Kanton mit den meisten Inseraten ist Zürich, mit 29,1 %. Bern folgt mit 14,1 %, und Genf mit 8,8 %. Waadt, Basel-Stadt und Luzern haben jeweils etwa 7 % oder weniger. Das zeigt, dass die meisten Stellenangebote in einigen Kantonen konzentriert sind, wobei Zürich die meisten hat. Stellenbewerber finden möglicherweise mehr Chancen in diesen Kantonen, aber es gibt auch in anderen Kantonen noch Chancen.

Inserate von SwissJobs.app, die im September 2026 aktiv waren. Kanton und Branche teilweise abgeleitet vom Standort und der Stellenbezeichnung. Anteile ausschliessen Inserate, die den Punkt nicht angeben.

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Was verlangen Schweizer Stelleninserate im September 2026 wirklich?

Kurz gesagt

Zwei Drittel der aktiven Schweizer Stelleninserate nennen mindestens eine verlangte Sprache, ein Drittel nennt keine. Deutsch wird in 45,9 % der Inserate verlangt, Englisch in 28,3 %, Französisch in 13,5 %, Italienisch in 2,1 %. Wo Deutsch verlangt wird, ist es in zwei von drei Fällen auf professionellem Niveau oder als Muttersprache gemeint. Jedes fünfte Inserat verlangt zwei oder mehr Sprachen. Ein Pensum steht nur in 23,4 % der Titel, und dort lässt es in drei von vier Fällen weniger als 100 % zu. Stand 30. September 2026, berechnet aus dem Index von SwissJobs.app ohne Lehrstellen und Praktika.

Der erste Bericht dieser Serie beschreibt, wie der Stellenmarkt aussieht: Arbeitsmodus, Anstellungsart, Seniorität, Branchen, Kantone. Dieser zweite Teil liest dieselben Inserate von der anderen Seite und fragt, was sie von einer Bewerberin oder einem Bewerber verlangen. Grundlage sind die Sprachanforderungen, die beim Erfassen aus dem vollständigen Inseratetext gelesen wurden, sowie das, was im Stellentitel steht: Pensum, Senioritätswort, Geschlechtsangabe.

Die Anteilwerte stellen keine Stückzahlen dar. Lehrstellen, Praktika und Trainee-Programme sind nicht eingeschlossen, da sie andere Voraussetzungen aufweisen und die Sprachwerte verzerren würden. Der Bericht ist keine amtliche Statistik; das SECO führt die offiziellen Arbeitsmarktzahlen.

Verlangte Sprachen, Anteil aller Inserate, September 2026
Verlangte Sprachen, Anteil aller Inserate, September 2026Deutsch45.9%Keine Sprache genannt34.7%Englisch28.3%Französisch13.5%Italienisch2.1%

Ein Inserat kann mehrere Sprachen verlangen; die Anteile summieren sich deshalb nicht auf 100. Ohne Lehrstellen und Praktika.

  • 65,3 % der Inserate nennen mindestens eine Sprache, 34,7 % keine
  • Deutsch wird in 45,9 % verlangt, davon 65,8 % auf professionellem Niveau oder als Muttersprache
  • 21,2 % der Inserate verlangen zwei oder mehr Sprachen; im Verkauf sind es 47,5 %
  • Englischsprachige Inserate verlangen in 20,5 % der Fälle trotzdem Deutsch
  • Ein Pensum steht in 23,4 % der Titel; davon lassen 74,6 % weniger als 100 % zu
  • Nur 16,1 % der Titel tragen ein Senioritätswort, 32,4 % eine Geschlechtsangabe

Sprachen: was verlangt wird, und auf welchem Niveau

Deutsch ist die meistverlangte Sprache, aber nicht in der Mehrheit der Inserate: 45,9 % nennen es. Wo es genannt wird, ist das Niveau hoch. 65,8 % dieser Inserate verlangen Deutsch auf professionellem Niveau oder als Muttersprache, 33,6 % geben sich mit Konversationsniveau zufrieden, 0,6 % mit Grundkenntnissen. Bei Englisch ist die Latte noch klarer: 79 % der Inserate, die Englisch verlangen, wollen es auf professionellem Niveau. Französisch liegt mit 77,8 % ähnlich.

Ein Inserat verlangt selten ein Niveau in Buchstaben. Die Formulierungen lauten «sehr gute Deutschkenntnisse», «stilsicher», «verhandlungssicher», «fliessend». Eine CEFR-Stufe wie B2 oder C1 steht selten im Inseratetext. Wer sein Niveau im Lebenslauf mit einer Stufe angibt, übersetzt also etwas, das der Arbeitgeber selbst nicht so ausgedrückt hat, und genau diese Übersetzung erspart dem Lesenden das Raten.

Die Kombinationen sind aufschlussreicher als die Einzelwerte. 27,8 % der Inserate verlangen ausschliesslich Deutsch, 10,2 % ausschliesslich Englisch, 15 % beides. 21,2 % verlangen zwei oder mehr Sprachen, 3,7 % drei oder mehr. Andere Sprachen als die vier grossen tauchen in 1 % auf, meist Spanisch oder Niederländisch.

Die Sprache des Inserats sagt nicht, welche Sprache verlangt wird

59,4 % der Inserate sind auf Deutsch geschrieben, 22,8 % auf Englisch, 12,7 % auf Französisch, 2,4 % auf Italienisch. Deutschsprachige Inserate verlangen in 65,1 % der Fälle Deutsch, in 42,7 % auf professionellem Niveau, und in 17,9 % zusätzlich Englisch. Ein Drittel nennt keine Sprache; dort ist Deutsch stillschweigend vorausgesetzt, weil das Inserat selbst in dieser Sprache geschrieben ist.

Englischsprachige Inserate sind der interessante Fall für alle, die neu im Land sind. 65,1 % verlangen Englisch ausdrücklich, 32 % nennen keine Sprache, und 20,5 % verlangen trotzdem Deutsch, in 15,5 % auf professionellem Niveau. Ein englisches Inserat heisst also nicht, dass Deutsch keine Rolle spielt: bei jedem fünften ist es eine Bedingung, die im Text steht. Englischsprachige Inserate verlangen auch häufiger zwei Sprachen (25 %) als deutschsprachige (19,6 %).

Französischsprachige Inserate verlangen in 63 % Französisch, in 18,6 % Englisch und in 16,4 % Deutsch; 26,7 % nennen zwei oder mehr Sprachen. Italienischsprachige Inserate sind die Ausnahme in der Reihe: die Hälfte nennt gar keine Sprache, 36,1 % nennen Italienisch.

Deutsch verlangt, nach Sprache des Inserats
Deutsch verlangt, nach Sprache des InseratsInserat auf Deutsch65.1%Inserat auf Englisch20.5%Inserat auf Französisch16.4%Inserat auf Italienisch15.7%

Der prozentuale Anteil von Inseraten in der entsprechenden Sprache, die Deutsch auf irgendeinem Niveau erfordern.

Regionen: Deutschschweiz, Romandie, Tessin

Von den Inseraten mit erkennbarem Kanton liegen 74,9 % in der Deutschschweiz, 22,9 % in der Romandie (Genf, Waadt, Freiburg, Neuenburg, Wallis, Jura) und 2,3 % im Tessin. In der Deutschschweiz verlangen 55,5 % der Inserate Deutsch, 37,3 % auf professionellem Niveau, 29,1 % Englisch und 6,2 % Französisch. 21,4 % der Deutschschweizer Inserate sind auf Englisch geschrieben.

In der Romandie wird Französisch in 44 % verlangt, Englisch in 34,6 %, Deutsch in 15,3 %, davon 9,1 % auf professionellem Niveau. Ein Drittel der Romandie-Inserate ist auf Englisch geschrieben, gut die Hälfte auf Französisch. Wer aus Frankreich in die Westschweiz pendelt, trifft also auf einen Markt, in dem Englisch häufiger verlangt wird als Deutsch, und in dem ein Viertel der Inserate zwei Sprachen will.

Im Tessin verlangen 48,6 % der Inserate Italienisch, 25,5 % Englisch, 13,3 % Deutsch. Die Basis ist klein, deshalb ohne Nachkommastellen zu lesen: knapp die Hälfte Italienisch, ein Viertel Englisch. Bei 27,2 % aller Inserate liess sich kein Kanton bestimmen; diese fehlen in den Regionalwerten.

Berufsfelder: wo zwei Sprachen die Regel sind

Die Sprachanforderung hängt stärker vom Berufsfeld ab als von der Region. Im Verkauf und Kundendienst verlangen 47,5 % der Inserate zwei oder mehr Sprachen, 56 % Englisch und 49,2 % Deutsch auf professionellem Niveau; nur 21,4 % nennen keine Sprache. In Finanzen und Versicherung wollen 32,9 % zwei Sprachen und 44,9 % Englisch. Im Management und in der Beratung sind es 26,3 % beziehungsweise 35,3 %.

Das Gegenstück sind Gesundheit und Pflege sowie Detailhandel. In der Pflege nennen 40,7 % der Inserate keine Sprache, 2,5 % verlangen Englisch, 5,3 % zwei Sprachen; wo eine Sprache steht, ist es Deutsch auf professionellem Niveau (29,9 %). Im Detailhandel verlangen 42,2 % Deutsch auf professionellem Niveau und 2,5 % zwei Sprachen. In beiden Feldern ist die Landessprache die einzige Bedingung, und sie wird ohne Ausnahme gemeint.

IT und Software ist das Feld mit dem tiefsten Deutschanteil: 19,8 % verlangen Deutsch auf professionellem Niveau, 48,2 % Englisch, und 48,5 % der Inserate sind auf Englisch geschrieben. Technik und Ingenieurwesen liegt dazwischen mit 25,4 % Deutsch professionell und 30,4 % Englisch.

Pensum: was im Titel steht, und was das Feld «Vollzeit» verschweigt

80,2 % der Inserate geben eine Anstellungsart an, und davon lauten 91,6 % auf Vollzeit. Das Bild kippt, sobald man die Titel liest. 23,4 % der Titel tragen ein Pensum, und von diesen lassen 74,6 % weniger als 100 % zu: 46,7 % nennen eine Spanne von 80 bis 100 %, 24,2 % eine Spanne zwischen 50 und 80 %, 3,7 % ein Pensum unter 50 %. Nur 25,4 % der Titel mit Pensum verlangen genau 100 %. 63,4 % dieser Titel nennen eine Spanne statt einer Zahl, was Schweizer Konvention ist und in Deutschland kaum vorkommt.

Die Pflege ist das Feld, das das Pensum am offensten ausschreibt: 55,6 % der Titel tragen eines, 90,5 % davon lassen weniger als 100 % zu und 55,4 % sogar 80 % oder weniger. Administration und Büro folgt mit 39 % Titeln mit Pensum, von denen 74,8 % unter 100 % zulassen. In Technik und Ingenieurwesen tragen 16 % der Titel ein Pensum, und nur 7 % davon erlauben 80 % oder weniger; im Management sind es 14,8 %, in der IT 13,4 %.

Für Bewerbende heisst das: ein Inserat, das als «Vollzeit» kategorisiert ist und im Titel «80–100 %» trägt, ist ein Teilzeitangebot. Der Titel ist die verlässlichere Quelle als die Kategorie.

Was der Titel sonst verrät: Seniorität und Geschlechtsangabe

Nur 16,1 % der Titel tragen ein Wort zur Seniorität. Senior-Titel und Leitungsfunktionen (Leiter, Head, Chef, Lead) machen je rund 7 % aus, Junior-Titel 1,3 %. Der grosse Rest sagt nichts über die erwartete Erfahrung, und die Anforderung steht dann im Text als «mehrjährige Berufserfahrung» oder als Jahreszahl. Wer ausschliesslich nach «Junior» sucht, findet also eine winzige Teilmenge dessen, was Einsteigerinnen und Einsteiger tatsächlich offensteht.

32,4 % aller Titel tragen eine Geschlechtsangabe wie (m/w/d) oder (h/f). In deutschsprachigen Inseraten sind es 43,3 %, in französischsprachigen 28,9 %, in englischsprachigen 11,9 %, in italienischsprachigen 6,2 %. Zusätzlich verwenden 29,1 % der deutschsprachigen Titel eine Doppelform wie Fachfrau/-mann oder Berater*in. 11,6 % der Titel nennen einen Ort.

Wer inseriert, und wie alt die Inserate sind

Die zehn grössten Inserenten stellen 22,1 % aller Inserate. Der grösste einzelne ist Rocken mit 11,1 %, ein Personaldienstleister, der für Kundenfirmen inseriert; dann folgt Coop mit 3,9 %. Rund jedes siebte Inserat trägt den Namen eines Personal- oder Rekrutierungsdienstleisters statt des Arbeitgebers, gemessen an einer Namensliste und deshalb eine Näherung. Für Bewerbende heisst das: bei einem relevanten Teil der Inserate ist der Arbeitgeber nicht der Absender.

Das mittlere Inserat ist 28 Tage alt. 31,6 % der Inserate sind jünger als zwei Wochen, 30,2 % älter als zwei Monate. Ein Inserat, das seit über sechzig Tagen offen ist, ist keine Seltenheit, sondern fast ein Drittel des Marktes.

Methode

Datenbasis sind die am 30. September 2026 aktiven Inserate im Index von SwissJobs.app, ohne Lehrstellen, Praktika, Trainee- und Werkstudentenstellen und ohne Inserate mit erkennbar ausländischem Arbeitsort. Sprachanforderungen wurden beim Erfassen aus dem vollständigen Inseratetext gelesen und in vier Niveaus eingeordnet; Pensum, Seniorität und Geschlechtsangabe stammen aus dem Titel; Kanton aus Ortsangabe und Adresse; Berufsfeld aus dem Titel. Anteile beziehen sich auf alle Inserate der jeweiligen Gruppe, ausser wo «davon» steht. Es werden keine Stückzahlen veröffentlicht. Eine Veränderung gegenüber dem Vormonat folgt ab der nächsten Ausgabe.

Was Betroffene berichten

  • In Schweizer LinkedIn-Beiträgen vom September 2026 fällt auf, dass Inserate zwar Sprache und Ausbildung nennen, die eigentlichen Filter aber ungeschrieben bleiben: eine Stellensuchende erfuhr erst am Telefon, dass für ein 50-%-Pensum «jemand bis etwa 50» gesucht wird, und in der Apothekenbranche wird beklagt, dass «tolles Team» und «wertschätzende Kultur» in jedem Inserat stehen und nichts unterscheiden.

    Zwei deutschsprachige Beiträge von Stellensuchenden und Branchenleuten aus der Schweiz, LinkedIn, Anfang September 2026.

  • Ein Schweizer Rekrutierer aus den Life Sciences beschreibt wiederkehrend dieselben Gründe für Absagen an Zugezogene: Sprachkenntnisse werden im Lebenslauf versteckt statt genannt, Bewilligungsstatus und Wohnort fehlen, und die Erfahrung wird nicht auf das Inserat bezogen. Das passt zum Befund oben, dass zwei Drittel der Inserate eine Sprache ausdrücklich verlangen.

    Mehrere englischsprachige Beiträge eines in der Schweiz tätigen Rekrutierers, LinkedIn, 2026.

Aktive Inserate im Index von SwissJobs.app, Stand 30. September 2026, ohne Lehrstellen und Praktika. Sprachanforderungen aus dem Inseratetext, Pensum und Seniorität aus dem Titel, Kanton und Berufsfeld teilweise abgeleitet. Nur Anteile, keine Stückzahlen.

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Quellen

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Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt

Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

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