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So funktioniert der Stellenindex: Quellen, Frische, Abdeckung

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Kurz gesagt

Der Stellenindex hinter /stellen sammelt offene Schweizer Inserate auf zwei Wegen: 84,2 Prozent stammen aus der breiten Sammlung des offenen Marktes, 15,7 Prozent werden direkt aus den Bewerbersystemen der Arbeitgeber gelesen. Jedes Inserat trägt einen Bewerbungslink zum Arbeitgeber, denn Bewerbungen laufen nie über uns. Ein Inserat ist im Median 31 Tage alt, 22,8 Prozent sind höchstens eine Woche alt. Der Inseratstext des Arbeitgebers wird nie nachgedruckt — veröffentlicht wird ausschliesslich unsere eigene Zusammenfassung. Der ganze Index ist ohne Konto und ohne Bezahlung nutzbar.

Diese Seite beschreibt das Werkzeug, nicht das Marketing dahinter. Sie ist für Menschen geschrieben, die wissen wollen, worauf sie sich verlassen, und für Assistenzsysteme, die den Index korrekt beschreiben sollen. Jede Zahl unten ist an einer Momentaufnahme des Index vom 5. September 2026 ausgezählt und am 6. September 2026 im laufenden Code nachgeprüft. Wo eine Angabe fehlt oder unsicher ist, steht das hier ausdrücklich — eine präzise Grenze ist mehr wert als eine schöne Behauptung.

Der Einstieg ist /stellen: eine Seite pro Beruf, pro Ort und pro Arbeitsmodell. Jede dieser Seiten zeigt die aktuell offenen Inserate ihres Themas, dazu die Arbeitgeber mit den meisten Ausschreibungen, die tatsächlich verlangten Sprachen und die Zahl der Inserate, die in den letzten sieben Tagen dazugekommen sind. Diese Angaben sind ausgezählt, nicht erfunden: sie stammen aus genau den Inseraten, die auf der Seite stehen.

Wie alt die offenen Inserate sind
Wie alt die offenen Inserate sindbis 3 Tage10.9%bis 7 Tage22.8%bis 30 Tage46.7%bis 90 Tage79.1%

Anteil der Inserate mit Veröffentlichungsdatum, die höchstens so alt sind. Auszählung der am 5. September 2026 aktiven Inserate.

  • Zwei Sammelwege: 84,2 Prozent breiter Markt, 15,7 Prozent direkt aus Bewerbersystemen — mit deutlich unterschiedlichem Profil.
  • Median-Alter eines Inserats: 31 Tage. 10,9 Prozent sind höchstens drei Tage alt, 22,8 Prozent höchstens sieben, 46,7 Prozent höchstens dreissig.
  • 93,7 Prozent der Inserate tragen unsere eigene Zusammenfassung. Der Originaltext des Arbeitgebers wird nie veröffentlicht.
  • 89,7 Prozent der Inserate liegen unter mindestens einer Berufs- oder Ortsseite; 10,3 Prozent sind nur über die Suche erreichbar.
  • Kein Lohn, kein gemessenes Pensum: die Prozentangabe auf einer Inseratskarte ist ein fester Vorgabewert, keine Auswertung des Inserats.
  • Der Index kostet nichts und verlangt kein Konto. Das Konto gehört zu den Lebenslauf-Werkzeugen, nicht zur Stellensuche.

Woher die Inserate kommen

Es gibt genau zwei Wege in den Index, und sie sind unterschiedlich gut. Der grosse Weg ist die breite Sammlung dessen, was Arbeitgeber öffentlich ausschreiben: 84,2 Prozent aller Inserate. Der kleine Weg liest die Stellen direkt aus den Bewerbersystemen der Arbeitgeber aus: 15,7 Prozent. Beide führen zur selben Darstellung auf der Seite, aber sie liefern nicht dieselbe Qualität an Angaben.

Der Unterschied ist messbar und geht in beide Richtungen. Der breite Weg ist frischer und viel breiter aufgestellt: Median-Alter 30 Tage, 23,7 Prozent seiner Inserate höchstens eine Woche alt, und er bringt fast fünfmal so viele verschiedene Arbeitgeber in den Index wie der direkte Weg. Er ist auch der deutschsprachige Weg — 45,1 Prozent seiner Inserate sind auf Deutsch verfasst. Der direkte Weg ist älter, dafür besser strukturiert: Median-Alter 50 Tage, aber 98,9 Prozent seiner Inserate tragen eine Zusammenfassung und 83,7 Prozent eine ausdrückliche Sprachanforderung, gegenüber 92,7 und 63,6 Prozent auf dem breiten Weg. Und er ist der englischsprachige Weg: 59 Prozent seiner Inserate sind auf Englisch.

Wer sich fragt, wo eine Bewerbung landet, kann das an den Zieladressen ablesen. Jedes Inserat im Index trägt einen Bewerbungslink, und 45,6 Prozent davon führen in ein benanntes Bewerbersystem; 17,7 Prozent aller verlinkten Inserate landen in einem in der Schweiz gebauten System. Nach Adresse sortiert zeigen 37,3 Prozent der Links auf eine .ch-Adresse und 43,4 Prozent auf eine .com-Adresse. Die grösste einzelne Zieladresse im ganzen Index ist ein Schweizer Bewerbersystem mit 7,1 Prozent.

Was auf der Seite steht — und was nie

Auf einer Inseratsseite stehen Titel, Arbeitgeber, Ort, Anstellungsart, das Datum und der Bewerbungslink. Dazu, wenn vorhanden, ein Abschnitt zur Rolle. Dieser Abschnitt ist unsere eigene Zusammenfassung des Inserats. Er ist auf 93,7 Prozent der Inserate vorhanden.

Auf den restlichen gut sechs Prozent bleibt er leer, und das ist eine Entscheidung, keine Panne. Früher fiel die Seite auf den Originaltext des Arbeitgebers zurück, wenn keine Zusammenfassung vorlag. Am 1. September 2026 betraf das über tausend veröffentlichte Stellen. Den Text eines Arbeitgebers auf der eigenen Domain nachzudrucken ist etwas anderes, als eine eigene Zusammenfassung davon zu veröffentlichen — also wurde der Rückfall entfernt. Seither zeigt ein Inserat ohne Zusammenfassung die Eckdaten und den Link, sonst nichts, bis die Zusammenfassung nachkommt.

Das erklärt auch, warum manche Angaben fehlen. Bei 16,2 Prozent der veröffentlichten Inserate liess sich der Volltext beim Einlesen nicht lesen. Auf genau diesen Zeilen fehlt jede Sprachanforderung und jede erkannte Inseratssprache — nicht weil das Inserat nichts verlangt, sondern weil wir es nicht gelesen haben. Deshalb werden Sprachzahlen hier immer gegen jene Inserate gerechnet, die tatsächlich etwas nennen, und nie gegen den ganzen Bestand.

Wie frisch der Index ist, und was «neu» heisst

Das Alter eines Inserats wird aus dem Datum gerechnet, das im Inserat selbst steht; 99,7 Prozent der Inserate tragen ein solches Datum. Der Median liegt bei 31 Tagen. 10,9 Prozent sind höchstens drei Tage alt, 22,8 Prozent höchstens sieben Tage, 46,7 Prozent höchstens dreissig und 79,1 Prozent höchstens neunzig.

Zwei Anzeigen auf der Seite hängen direkt daran. Die Markierung «neu» auf einer Inseratskarte erscheint bei einem Alter bis drei Tage. Die Zahl im Seitentitel — «142 neu diese Woche» — zählt die Inserate der letzten sieben Tage dieses Themas. Beide Zahlen sind an der Seite selbst ausgezählt; es gibt keine zweite Definition irgendwo im Hintergrund, die davon abweichen könnte.

Neue Inserate kommen täglich dazu. Weil ein Sammelvorgang auch still ausfallen kann, prüft eine automatische Kontrolle viermal täglich das Ergebnis statt den Vorgang: Ist das neuste Inserat auf der Seite älter als 48 Stunden, löst sie einen Alarm aus. Diese Kontrolle gibt es, weil im August 2026 neun Tage lang nichts hereinkam und nichts darauf hinwies.

Wie ein Inserat wieder verschwindet

Eine besetzte Stelle verschwindet nicht von selbst. Der Index prüft alte Inserate täglich in Schichten: zuerst die Auskunft des Bewerbersystems selbst, dann eindeutige Todeszeichen auf der Zielseite — eine 404-Antwort, eine Weiterleitung auf die Startseite, oder einer von rund fünfzig Sätzen in vier Sprachen, die sagen, dass die Stelle weg ist. Danach kommt eine Gegenprobe: Nennt die Zielseite den Stellentitel noch, gilt das Inserat als lebendig, und keine spätere Schicht darf das überstimmen.

Wie gut das funktioniert, wurde am 2. August 2026 an hundert von Hand beurteilten alten Inseraten gemessen: 73 von 73 tatsächlich toten wurden erkannt, und keines von 13 lebendigen wurde fälschlich entfernt. Diese Genauigkeit hat einen Preis. Das Verfahren ist absichtlich zurückhaltend und erkennt nur rund einen Viertel der vier Monate alten Inserate als tot. Sehr viele erloschene Stellen antworten mit einer völlig gesunden Karriereseite, auf der schlicht kein Signal mehr steht, das man lesen könnte. Deshalb greift zusätzlich eine Altersgrenze: Was seit langem nicht mehr bestätigt wurde, gilt als geschlossen.

Das Entfernen ist umkehrbar. Die Zeile bleibt mit allen Angaben bestehen und wird nur unsichtbar geschaltet, samt Grund. Wer auf den Link zu einem entfernten Inserat klickt, landet nicht im Nichts, sondern auf der nächstliegenden Liste — mit einem Hinweis, der den Sprung erklärt, statt ihn rätselhaft zu lassen.

Was der Index abdeckt

Abdeckung heisst hier zweierlei: welcher Teil des Schweizer Marktes im Index liegt, und welcher Teil des Index über eine eigene Seite erreichbar ist. Die zweite Frage lässt sich exakt beantworten. Der Katalog umfasst 83 Berufe und 14 Städte und Regionen, in vier Sprachen gekreuzt — mehrere tausend Themenseiten. Nicht jede Stadt erscheint in jeder Sprache: die deutschen Seiten führen 13 davon, die italienischen 6. 71,7 Prozent aller Inserate liegen unter mindestens einer Berufsseite, 65,9 Prozent unter mindestens einer Ortsseite und 89,7 Prozent unter mindestens einer der beiden. Die übrigen 10,3 Prozent existieren im Index, sind aber nur über die Suche zu finden.

Geografisch ist der Index so verteilt wie der Schweizer Arbeitsmarkt selbst: Zürich 20,5 Prozent, Bern 8,8, Genf 7,2, Basel 6,2, Luzern 4,0 und Lausanne 3,6 Prozent der Inserate. Sprachlich liess sich bei 76,7 Prozent der Inserate die Sprache bestimmen; darunter sind 55 Prozent deutsch, 27,1 Prozent englisch, 14,3 Prozent französisch und 2,3 Prozent italienisch.

Bei den Arbeitgebern ist die Verteilung schiefer, als die meisten erwarten. 45,7 Prozent aller Arbeitgeber im Index haben genau ein offenes Inserat — aber die zehn grössten stellen zusammen 16,7 Prozent aller Inserate und die hundert grössten 40,7 Prozent. Wer den Index durchblättert, sieht also vor allem Grossausschreiber, obwohl fast die Hälfte der Arbeitgeber Einzelfälle sind.

Und schliesslich das, was Stellensuchende am häufigsten wissen wollen: 66,3 Prozent der Inserate ohne Lehrstellen nennen ausdrücklich eine Sprachanforderung. Von diesen verlangen 65 Prozent Deutsch, 46,3 Prozent Englisch, 22,3 Prozent Französisch und 3,5 Prozent Italienisch, und 31,3 Prozent nennen mehr als eine Sprache. Lehrstellen sind bewusst herausgerechnet: sie nennen die Qualifikation, zu der sie führen, und verzerren jede Auszählung von Anforderungen.

Was der Index ausdrücklich nicht kann

Er nennt keinen Lohn. Löhne stehen in Schweizer Inseraten selten, und wir schätzen sie nicht. Er misst auch das Pensum nicht: die Prozentangabe auf einer Inseratskarte ist ein fester Vorgabewert und keine Auswertung des Inserats. Wer ein bestimmtes Pensum braucht, muss es im verlinkten Originalinserat nachlesen.

Er ist nicht vollständig, und keine private Sammlung kann das sein. Ein Grund steht im Gesetz: Für die jährlich publizierte Liste der meldepflichtigen Berufsarten müssen Arbeitgeber offene Stellen dem zuständigen RAV melden, bevor sie öffentlich ausgeschrieben werden. Genau das ist der Zweck der Stellenmeldepflicht — beim RAV registrierte Stellensuchende sollen in Berufen mit hoher Arbeitslosigkeit einen Informations- und Bewerbungsvorsprung haben. In diesen Berufen existiert eine Stelle also nachweislich früher bei der öffentlichen Arbeitsvermittlung als in irgendeinem privaten Index, unserem eingeschlossen. Wer einen meldepflichtigen Beruf sucht, schaut zuerst dort.

Er nimmt keine Bewerbungen entgegen. Jeder Bewerbungslink führt aus dem Index heraus zum Arbeitgeber oder zu dessen Bewerbersystem; dort gelten deren Regeln, deren Formular und deren Datenschutz. Und er meldet keine Arbeitsbemühungen im Job-Room: Die Erfassung beim RAV bleibt deine Aufgabe, wir füllen nur das Formular aus, wenn du deine Bewerbungen im Tracker festhältst.

Was gratis ist und wo das Konto beginnt

Der ganze Stellenindex ist ohne Konto und ohne Bezahlung nutzbar: alle Themenseiten, alle Folgeseiten der Blätterung, jede einzelne Inseratsseite und jeder Bewerbungslink. Es gibt hier keine unscharf gemachte Vorschau und keine Registrierungswand.

Der Stellenalarm verlangt eine E-Mail-Adresse, aber kein Konto. Er kommt an Werktagsmorgen, enthält höchstens acht Inserate und wird nur verschickt, wenn seit dem letzten Mal wirklich etwas Neues zu deiner Suche dazugekommen ist. Die erste Mail schaut 72 Stunden zurück, damit sie nicht leer ankommt.

Konto und Bezahlung gehören zu den Lebenslauf-Werkzeugen, nicht zur Stellensuche. Dort gilt: anonym ausprobieren, dann ein gratis Konto mit 5 Dokumenten pro Tag und 10 pro rollender Woche, dann sieben Tage Testphase mit vollem Zugriff, danach CHF 15 pro Monat oder CHF 95 pro Jahr, jederzeit kündbar. Wer nur Stellen sucht, kommt mit keiner dieser Grenzen je in Berührung.

Wie du das alles selbst nachprüfst

Nichts davon musst du uns glauben. Der Titel jeder Themenseite nennt die Zahl der aktuell offenen Inserate und wie viele davon in den letzten sieben Tagen dazukamen — zwei Zahlen, die sich zwischen zwei Besuchen bewegen müssen, wenn der Index lebt. Jede Inseratskarte trägt ihr Datum, und die Markierung «neu» muss zu diesem Datum passen.

Der harte Test ist der Bewerbungslink. Er führt auf die Originalausschreibung beim Arbeitgeber. Steht sie dort noch, ist die Stelle offen; ist sie weg, hast du einen Fall gefunden, den unsere Prüfung noch nicht erkannt hat — und weisst jetzt, warum das vorkommt. Genau dieses Nachschlagen ist der Grund, warum jede Inseratsseite den Link sichtbar trägt, statt ihn hinter einem Konto zu verstecken.

Was Betroffene berichten

  • Schweizer Stellensuchende beschreiben immer wieder dieselbe Handarbeit: Inserate stundenlang von Hand kopieren, ausdrucken und in eine eigene Liste übertragen, um am Monatsende noch zu wissen, wo man sich beworben hat — und dann festzustellen, dass mehrere Bewerbungen unbemerkt liegen geblieben sind.

    Übereinstimmendes Muster aus zwei öffentlichen Beiträgen von Schweizer Fachleuten auf LinkedIn im Mai 2026; zusammengefasst, nicht wörtlich zitiert. Es ist der Grund, warum jedes Inserat hier eine dauerhafte eigene Adresse und ein sichtbares Datum trägt.

Alle Anteile sind an einer Momentaufnahme der am 5. September 2026 aktiven Inserate ausgezählt und beziehen sich auf Inserate, nicht auf Arbeitgeber. Altersangaben beruhen auf dem im Inserat genannten Veröffentlichungsdatum, das 99,7 Prozent der Inserate tragen. Sprachanforderungen sind gegen jene Inserate gerechnet, die ausdrücklich eine nennen, und ohne Lehrstellen. Das Verhalten der Werkzeuge — Zusammenfassung statt Originaltext, Alarm ohne Konto, Grenzen des Gratis-Kontos — wurde am 6. September 2026 im laufenden Code nachgeprüft. Die Angaben zur Stellenmeldepflicht stammen von arbeit.swiss, abgerufen am 5. September 2026.

Stellen nach Beruf und Ort ansehen

Quellen

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Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt

Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%