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Xing Alternativen für die Stellensuche in der Schweiz: die ehrliche Rangliste

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Für eine Suche in der Schweiz sind die nächstliegenden Alternativen zu Xing: jobs.ch als allgemeine Ersatzliste, LinkedIn für die Hälfte, die Xing wirklich gut kann — gefunden werden statt suchen —, die Karriereseiten der Arbeitgeber und der Kantone für alles Kleine, die Branchenportale für Pflege, Soziales und Gastgewerbe, und der Job-Room, sobald du beim RAV gemeldet bist. Der Grund steht in Xings eigenem Verzeichnis: Es führt einunddreissig Städte, alle in Deutschland, und seine Berufskategorien benennen 17,8 Prozent der offenen Schweizer Inserate in unserem Bestand. Für Pflege und Gesundheit, das grösste so gemessene Feld, hat es keinen Eintrag. Stand 6. September 2026.

Diese Seite vergleicht Kanäle für die Stellensuche. Wenn du beim RAV gemeldet bist, richten sich Anmeldung, Zumutbarkeit und der Nachweis der Arbeitsbemühungen nach dem, was dein RAV verlangt — kläre Abweichungen dort und nicht anhand eines Werkzeugs.

Die Schweizer Jobportale auf einen Blick

Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

  1. SwissJobs.app: Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    1. SwissJobs.appUnsere App

    Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    SwissJobs.app →

  2. jobs.ch: Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    2. jobs.ch

    Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    jobs.ch →

  3. jobup.ch: Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    3. jobup.ch

    Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    jobup.ch →

  4. JobScout24: Dritte Marke derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.

    4. JobScout24

    Dritte Marke derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.

    JobScout24 →

  5. Indeed Schweiz: Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    5. Indeed Schweiz

    Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

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  6. LinkedIn Jobs: Der beste Ruf für englischsprachige und internationale Rollen in der Schweiz. Für handwerkliche, pflegerische und kaufmännische Stellen deutlich dünner.

    6. LinkedIn Jobs

    Der beste Ruf für englischsprachige und internationale Rollen in der Schweiz. Für handwerkliche, pflegerische und kaufmännische Stellen deutlich dünner.

    LinkedIn Jobs →

  7. jobagent.ch: Meta-Suche über die Schweizer Jobbörsen, «Alle Jobs der Schweiz auf einen Blick». Stärke ist das Job-Abo: eine gespeicherte Suche, die neue Inserate von allen angeschlossenen Portalen per Mail schickt. Dazu Lohnrechner und Bewerbungs-Ratgeber.

    7. jobagent.ch

    Meta-Suche über die Schweizer Jobbörsen, «Alle Jobs der Schweiz auf einen Blick». Stärke ist das Job-Abo: eine gespeicherte Suche, die neue Inserate von allen angeschlossenen Portalen per Mail schickt. Dazu Lohnrechner und Bewerbungs-Ratgeber.

    jobagent.ch →

  8. SwissDevJobs: Nur IT und Software, dafür konsequent: «183 IT & Software developer jobs in Switzerland», gefiltert nach Technologie (C#, Java, Python, DevOps, ML) statt nach Branche. Publiziert Lohnstatistiken und führt die Firmen auf, die ihre Bandbreiten offenlegen. Die Seite ist auf Englisch.

    8. SwissDevJobs

    Nur IT und Software, dafür konsequent: «183 IT & Software developer jobs in Switzerland», gefiltert nach Technologie (C#, Java, Python, DevOps, ML) statt nach Branche. Publiziert Lohnstatistiken und führt die Firmen auf, die ihre Bandbreiten offenlegen. Die Seite ist auf Englisch.

    SwissDevJobs →

Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache

Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.

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Diese Seite ist für zwei Leute geschrieben: für dich, wenn du Xing aus Deutschland oder Österreich kennst und es jetzt für die Schweiz benutzen willst, und für dich, wenn ein Xing-Profil aus früheren Jahren noch da ist und du wissen willst, ob es für eine Schweizer Suche etwas bringt. Wichtig ist dabei, dass Xing zwei verschiedene Dinge tut: Es zeigt Inserate, und es lässt dich finden. Für die eine Hälfte gibt es hier bessere Listen, für die andere genau einen ernsthaften Ersatz — und die Rangliste unten ist nach dieser Aufteilung sortiert, nicht nach Grösse.

Gemessen wurde am 5. und 6. September 2026: Xings Jobseite und ihre Schweizer Fassung wurden ohne Anmeldung gelesen, die Startseite von jobs.ch am selben Tag, und die Anteile stammen aus den offenen Schweizer Inseraten auf SwissJobs.app, Lehrstellen und Praktika ausgenommen. Was eine Berufskategorie trifft, wird über den Stellentitel bestimmt — also über die Worte, die die Arbeitgeberin selbst geschrieben hat.

Deutschsprachige Schweizer Inserate: was Xings Verzeichnis benennt und was nicht
Deutschsprachige Schweizer Inserate: was Xings Verzeichnis benennt und was nichtPflege & Gesundheit (kein Eintrag)10.2 ProzentBau & Handwerk (kein Eintrag)6.8 ProzentVertrieb & Verkauf6.3 ProzentProjektmanagement4 ProzentDetailhandel (kein Eintrag)3.5 ProzentGastronomie1.6 ProzentLogistik1.1 ProzentVerwaltung1 Prozent

Anteil an den deutschsprachigen offenen Inseraten auf SwissJobs.app am 5. September 2026 (Basis knapp neuntausend, Lehrstellen und Praktika ausgenommen), zugeordnet über den Stellentitel. Die drei grössten Balken sind Felder, für die Xings Verzeichnis der zweiundvierzig Berufskategorien keinen Eintrag führt.

  • Xings eigenes Verzeichnis auf xing.com/jobs führt unter «Top-Standorte» einunddreissig Städte — alle in Deutschland, keine in der Schweiz (gelesen am 5. September 2026).
  • Seine zweiundvierzig Berufskategorien (vierzig verschiedene) benennen 17,8 Prozent der offenen Schweizer Inserate in unserem Bestand; in deutschsprachigen Inseraten 19,5 Prozent, in italienischsprachigen 10,3.
  • Keine Kategorie für Pflege und Gesundheit — mit 7,1 Prozent das grösste so gemessene Feld. Auch keine für Bau und Handwerk (4,5 Prozent) und keine für den Detailhandel (2,0 Prozent).
  • «Hausmeister» und «Flugbegleiter» treffen kein einziges Schweizer Inserat, «Bürokauffrau» keines: Hier heissen die Berufe Hauswart, Kauffrau und Sachbearbeiterin.
  • jobs.ch führte am selben Tag achtzehn Berufsgruppen, die grösste nach eigener Zählung «Medizin / Pflege / Therapie», und in der «Meistgesucht»-Liste ausdrücklich Sachbearbeiter, Kauffrau, Detailhandel, Hauswart, Polymechaniker und Pflege.
  • In Pflege, Gesundheit, Bau und Handwerk zusammen — 11,6 Prozent der offenen Inserate — liegen 64,1 Prozent der Bewerbungsziele auf einer .ch-Adresse, im übrigen Bestand 33,1 Prozent.
  • Auf Xings Recruiter-Bühne standen zwanzig Karten; bei genau einer ist der Arbeitgeber ein schweizerischer (Migros). Die sechzehn Arbeitgeberkarten sind alle deutsche Namen.

Was SwissJobs.app neben Xing hinzufügt

Kein Netzwerk und keine Lohnspanne — dafür hört es bei uns nicht beim Inserat auf. Aus derselben Ausschreibung entstehen Lebenslauf, Motivationsschreiben, der Check dagegen und die Zeile im RAV-Nachweis.

  • Die Stelle ist schon drin — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext liegt vor, also wird nichts hineinkopiert — du wählst das Inserat aus.

  • Vier Werkzeuge zum selben Inserat — Lebenslauf, Motivationsschreiben, Check gegen genau diese Ausschreibung und Interviewvorbereitung, aus denselben Angaben.

  • Schweizer Konventionen eingebaut — Pensum in Prozent, Bewilligungskategorie, Sprachniveaus von A1 bis C2, das Foto, die Zweiseitigkeit — nicht das Modell eines deutschen oder amerikanischen Formulars.

  • Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur ein Wasserzeichen oder eine Textdatei heraus.

  • Das RAV-Formular aus dem Tracker — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinen erfassten Bewerbungen in das offizielle Blatt gefüllt; eingereicht wird so, wie dein RAV es verlangt.

  • Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.

Xing und die sechs Alternativen nebeneinander

QuelleWofür sie die erste Wahl istOberflächeKosten für SuchendeWas nach dem Fund kommt
XingVerzeichnis mit einunddreissig deutschen Städten; xing.com/premium leitet auf die Anmeldung um.Deutschland und Österreich, und gefunden werden im deutschsprachigen RaumDE / ENSuche und Profil kostenlos; Preis von Premium und ProJobs nicht ausgewiesenLebenslauf-Editor und Anschreiben-Editor, beide kostenlos
jobs.chFusszeile «© 2026 JobCloud AG» — dasselbe Unternehmen wie jobup.ch und JobScout24.Eine allgemeine Schweizer Liste statt einer deutschenDE / FR / ENKostenlosLohnrechner, Ratgeber
LinkedIn JobsFür Pflege, Handwerk und Detailhandel der dünnste der sechs Kanäle.Gefunden werden in der Schweiz; kaufmännische und internationale RollenViele SprachenKostenlos, Konto nötigNetzwerk und Profil
Karriereseiten der Arbeitgeber und KantoneIn Pflege, Gesundheit, Bau und Handwerk liegen 64,1 Prozent der Bewerbungsziele auf einer .ch-Adresse.Kleine Betriebe, Spitäler, Heime, VerwaltungBetriebsabhängigKostenlosDas Bewerbungsformular des Betriebs
Branchenportalephysioswiss.ch, sozjobs.ch, medicjobs.ch und apotheken-forum.ch tragen zusammen 2,0 Prozent der offenen Inserate.Ein bestimmtes Fach: Physiotherapie, Soziales, Pflege, ApothekePortalabhängig, meist DEKostenlosMeist direkt zum Betrieb
Job-Room (arbeit.swiss)Die einzige Oberfläche dieser Liste, die auch auf Italienisch geführt wird.Der amtliche Teil, sobald du beim RAV gemeldet bistDE / FR / IT / ENKostenlosFormulare der Arbeitslosenversicherung
SwissJobs.appSieben Tage voller Zugang zum Test, monatlich kündbar. Kein Netzwerk und keine Lohnspanne pro Inserat.Ein zugeschnittenes Dossier pro InseratDE / EN / FR / ITOhne Konto nutzbar; Gratiskonto 5 Dokumente pro Tag, 10 pro rollender Woche; danach CHF 15.- im Monat oder CHF 95.- im JahrLebenslauf, Motivationsschreiben, Check gegen das Inserat, Interviewvorbereitung, Tracker, RAV-Blatt

Stand 6. September 2026. Angaben zu den Portalen von deren eigenen Seiten, unsere aus dem Code und dem selbst durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite ohne Konto nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».

Was Xings eigenes Verzeichnis über den Schweizer Markt sagt

Am Fuss von xing.com/jobs stehen zwei Listen, die mehr über die Plattform verraten als jeder Werbesatz. Die erste heisst «Top-Standorte» und führt einunddreissig Städte: Berlin, Hamburg, München, Leipzig, Bremen, Dresden und so weiter bis Würzburg. Keine davon liegt in der Schweiz. Die zweite ist ein Verzeichnis von zweiundvierzig Berufskategorien, von «Freelancer» bis «Verwaltung»; zwei Paare führen dasselbe Wort doppelt, geprüft haben wir also vierzig. Über die Stellentitel unseres offenen Bestandes gelegt, benennen diese vierzig Kategorien 17,8 Prozent der Inserate. In den deutschsprachigen Inseraten sind es 19,5 Prozent, in den italienischsprachigen 10,3.

Interessanter ist, was fehlt. Für Pflege und Gesundheit gibt es keinen Eintrag — und das ist mit 7,1 Prozent der offenen Inserate das grösste Feld dieser Zählung. Für Bau und Handwerk gibt es keinen, das sind weitere 4,5 Prozent; für den Detailhandel keinen, das sind 2,0 Prozent. Dafür gibt es eine Kategorie «Flugbegleiter», auf die im ganzen Bestand kein einziges Inserat passt, und eine Kategorie «Hausmeister», auf die ebenfalls keines passt — hier heisst der Beruf Hauswart, und unter diesem Wort und «concierge» finden sich 0,09 Prozent. Dasselbe Muster bei «Bürokauffrau»: kein Treffer, während die schweizerischen Formen — kaufmännische Angestellte, Kauffrau, Sachbearbeiterin — auf 1,4 Prozent kommen. «Erzieher» trifft genau zwei Inserate, «Mediengestalter» eines; hier heissen die Berufe Fachfrau Betreuung, Sozialpädagogin, Polygraf und Mediamatiker. Und «Werkstudent», eine deutsche Beschäftigungsform, kommt in 0,06 Prozent vor.

Zwei Einschränkungen gehören dazu, weil das Verzeichnis ein Schaufenster ist und nicht das Suchfeld. Xings Suche nimmt freien Text an: «Pflegefachfrau» kannst du dort eintippen, auch wenn keine Kategorie so heisst. Und nimmt man zur Prüfung nicht nur den Titel, sondern auch die Kurzbeschreibung eines Inserats dazu, steigt die Trefferquote der vierzig Kategorien auf 57,7 Prozent. Die Aussage betrifft also die Ordnung, nicht die Suchfähigkeit: Diese Ordnung wurde für einen anderen Arbeitsmarkt gebaut. Wie ein schweizerisch gebautes Verzeichnis aussieht, stand am selben Tag auf jobs.ch — achtzehn Berufsgruppen, die grösste nach deren eigener Zählung «Medizin / Pflege / Therapie», und eine «Meistgesucht»-Liste, die Sachbearbeiter, Kauffrau, Detailhandel, Hauswart, Polymechaniker und Pflege ausdrücklich führt. Zwei Verzeichnisse, ein Tag, zwei verschiedene Arbeitsmärkte.

1. jobs.ch — die naheliegendste Ersatzliste

Verdikt: die erste Wahl, wenn du einfach eine Schweizer Liste statt einer deutschen willst. jobs.ch ist die Börse, die eine Deutschschweizer Arbeitgeberin kennt, und ihr Verzeichnis benennt genau die Felder, die Xings Liste nicht kennt. Wir haben die Inseratemengen der beiden Seiten nicht verglichen und behaupten dazu nichts — was sich prüfen lässt, ist die Ordnung, und die passt hier.

Eine Einschränkung, die auf keiner Marketingseite steht: In der Fusszeile steht «© 2026 JobCloud AG», und dieselbe Firma betreibt auch jobup.ch und JobScout24. Wer alle drei durchklickt, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Französisch und Englisch, die Nutzung für Suchende ist kostenlos, und für die Romandie ist jobup.ch aus demselben Haus die eingespielte Adresse.

2. LinkedIn — für die Hälfte, die Xing wirklich gut kann

Verdikt: der einzige ernsthafte Ersatz für das Gefundenwerden. Genau das ist Xings Stärke, und sie ist keine Kleinigkeit — ein Profil arbeitet weiter, während du nichts tust, und wer den Arbeitgeber wechseln will, ohne dass der aktuelle davon erfährt, kommt damit weiter als mit jeder Trefferliste. Xing bewirbt das selbst damit, dass sich auf seiner Plattform über zwanzigtausend Recruiterinnen und Recruiter auf dich freuen.

Nur sitzen diese Leute überwiegend anderswo. Auf Xings eigener Bühne standen am 5. September 2026 zwanzig Recruiter-Karten; bei genau einer davon ist der Arbeitgeber ein schweizerischer, nämlich Migros. Die sechzehn Arbeitgeberkarten daneben sind alle deutsche Namen. Für die Schweiz heisst das: Das Profil, das dich sichtbar macht, gehört dorthin, wo die hiesigen Rekrutierenden suchen, und das ist bei kaufmännischen, technischen und internationalen Rollen LinkedIn. Was für und gegen die beiden Netzwerke spricht, haben wir mit Zahlen für elf Schweizer Städte unter swissjobs.app/fragen/xing-oder-linkedin-schweiz nebeneinandergestellt. Für Pflege, Handwerk und Detailhandel ist ein Netzwerk allein der schwächste Kanal — dafür stehen die nächsten zwei Punkte.

3. Karriereseiten der Arbeitgeber und der Kantone

Verdikt: kein Kanal zum Stöbern, aber der Ort, an dem die Bewerbung ohnehin landet — und für kleine Betriebe die einzige Adresse. Messbar ist das an den Bewerbungslinks, die zu jedem Inserat bei uns hinterlegt sind. In dem Teil des Bestandes, den Xings Verzeichnis nicht benennt — Pflege, Gesundheit, Bau und Handwerk, zusammen 11,6 Prozent der offenen Inserate — liegen 64,1 Prozent der Bewerbungsziele auf einer .ch-Adresse. Im ganzen übrigen Bestand sind es 33,1 Prozent. Genau die Felder, für die ein deutsches Verzeichnis keine Kategorie hat, sind also die schweizerisch gehostetesten.

Dazu gehören die Kantone als Arbeitgeber, und die haben ihre eigenen Portale. In den französischsprachigen Inseraten führen 7,3 Prozent der Bewerbungslinks auf ein öffentliches Portal, das Stellenportal des Kantons Freiburg vorneweg; über den ganzen Bestand sind es 1,2 Prozent. Spital, Heim, Schule, Verwaltung: Wer in diese Richtung sucht, kommt mit einer Handvoll gemerkter Arbeitgeberseiten weiter als mit einem zusätzlichen Portal.

4. Branchenportale — die Felder, die kein Netzwerk benennt

Verdikt: der kürzeste Weg in ein Fachgebiet, wenn du weisst, welches. Aus unseren Bewerbungslinks lassen sich die vier nennen, die in der Schweiz wirklich tragen: physioswiss.ch mit 0,73 Prozent der offenen Inserate, sozjobs.ch mit 0,57, medicjobs.ch mit 0,46 und apotheken-forum.ch mit 0,24. Zusammen sind es 2,0 Prozent des Bestandes, in den deutschsprachigen Inseraten 3,4 Prozent.

Diese Anteile sehen klein aus, und im ganzen Markt sind sie das auch. Sie sind aber nicht gleichmässig verteilt: Sie stecken in Physiotherapie, Sozialem, Pflege und Apotheke — also in dem Feld, für das Xings Verzeichnis keinen Eintrag hat und ein allgemeines Netzwerk am dünnsten besetzt ist. Ein Portal für dein Fach ist deshalb oft mehr wert als zwei weitere allgemeine Listen, und es kostet nichts, es einmal einzurichten.

5. Job-Room — sobald du beim RAV gemeldet bist

Verdikt: keine Alternative im Sinn von Auswahl, sondern der amtliche Teil deiner Suche. Der Job-Room ist das Portal der öffentlichen Arbeitsvermittlung, die Nutzung ist kostenlos, und die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch — als einzige in dieser Rangliste auch auf Italienisch. Wenn du angemeldet bist, gehört dieses Portal in deine Woche, unabhängig davon, wo du die Stelle am Ende findest.

Was dort gilt, gibt nicht ein Werkzeug vor, sondern dein RAV: Anmeldung, Zumutbarkeit und die Form des Nachweises deiner Arbeitsbemühungen. Was neben dem Job-Room funktioniert und wie gross sein exklusiver Teil tatsächlich ist, haben wir unter swissjobs.app/alternativen/job-room-alternativen ausgerechnet — dort steht auch, warum kein privates Portal, unseres eingeschlossen, an die Stelle dieses Nachweises tritt.

6. SwissJobs.app — was wir hinzufügen, und was nicht

Zuerst das, was wir nicht sind. Wir haben kein Netzwerk, keine Profile, keinen Feed: Bei uns wird niemand gefunden, und die Hälfte, die Xing gut kann, können wir gar nicht. Wir zeigen zu einem Inserat auch keine Lohnspanne, während Xing das bei vielen Karten tut und dazuschreibt, ob sie geschätzt oder vom Unternehmen angegeben ist. Und wir behaupten nicht, eine grössere Auswahl zu haben als jobs.ch.

Was dafür bei uns zusammenhängt: Suche und Unterlagen sind dasselbe Produkt. Der Inseratstext liegt schon vor, also entstehen Lebenslauf, Motivationsschreiben und der Check gegen genau diese Ausschreibung ohne Kopieren; der Export läuft als PDF und als Word-Datei ohne Wasserzeichen; die Arbeitsbemühungen füllen sich aus dem Bewerbungstracker in das offizielle Formular. Anfangen kannst du ohne Konto — gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument. Danach gilt: Gratiskonto mit 5 Dokumenten pro Tag und 10 pro rollender Woche, 7 Tage voller Zugang zum Test, dann CHF 15.- im Monat oder CHF 95.- im Jahr, monatlich kündbar.

Wer bei Xing bleiben sollte

Wenn Deutschland oder Österreich zu deinem Suchraum gehört, ist Xing kein Kompromiss, sondern die passende Wahl — die einunddreissig Städte im Verzeichnis sind genau dann ein Vorteil. Dasselbe gilt an der Grenze: Wer in Lörrach, Konstanz oder Bregenz wohnt und beide Seiten offenhalten will, hat dort beide Arbeitsmärkte in einer Liste. Auch wenn du in der Deutschschweiz gefunden werden willst, ohne selbst zu suchen, schadet ein gepflegtes Zweitprofil nicht, und wer vor dem Klick eine Lohnspanne sehen will, ist bei Xing besser bedient als bei uns — was auf Xings Schweizer Seiten dazu steht, haben wir unter swissjobs.app/fragen/alternative-zu-xing-fuer-die-stellensuche-schweiz nachgelesen.

Nützlich bleiben auch die kostenlosen Werkzeuge: Xing betreibt einen Lebenslauf-Editor und einen Anschreiben-Editor, und für ein sauberes PDF reicht das. Was ein Xing-Abo kostet, siehst du dagegen ohne Konto nicht — xing.com/premium leitet auf die Anmeldung um; angeboten werden Premium und ProJobs, betrieben von der New Work SE. Kurz: Ein Xing-Profil kostet nichts und darf stehen bleiben. Für eine Suche, die in der Schweiz stattfindet, sollte es nur nicht die Liste sein, auf die du täglich schaust.

Xing wurde am 5. September 2026 ohne Anmeldung gelesen (xing.com/jobs und xing.com/jobs/schweiz, beide Antworten archiviert), die Startseite von jobs.ch am selben Tag; die Weiterleitung von xing.com/premium auf die Anmeldung wurde am 6. September 2026 geprüft. Zitate geben den Wortlaut der jeweiligen Seite wieder. Unsere Anteile beziehen sich auf die offenen Schweizer Inserate auf SwissJobs.app vom 5. September 2026, Lehrstellen und Praktika ausgenommen; Basis gut einundzwanzigtausend Inserate, davon knapp neuntausend deutschsprachig, gut zweitausend französisch, gut viertausendfünfhundert englisch und 340 italienisch — bei knapp einem Viertel des Bestandes lässt sich die Inseratesprache nicht eindeutig bestimmen, diese Inserate bleiben in den Sprachauswertungen aussen vor. Die Zuordnung zu einer Berufskategorie erfolgt über Wortmuster im Stellentitel und ist eine Näherung: Nimmt man die Kurzbeschreibung dazu, steigt die Trefferquote der vierzig Kategorien von 17,8 auf 57,7 Prozent. Schulische Lehrstellen und Lehrpersonen sind in unserem Bestand unterdurchschnittlich vertreten, weil viele Kantone diese Stellen nur auf eigenen Bildungsportalen publizieren — die niedrige Quote im Feld Bildung ist eine Aussage über unsere Abdeckung, nicht über den Markt. Publiziert werden nur Anteile; absolute Bestandszahlen nennen wir nicht, und die Anteile verschieben sich täglich.

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Quellen

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Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
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Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
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English
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Français
21%
Italiano
3%

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