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Was sind die besten Alternativen zu Indeed in der Schweiz?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Sechs Alternativen lohnen sich in der Schweiz, und welche zuerst kommt, hängt davon ab, was dir fehlt. SwissJobs.app für Schweizer Inserate mit den Bewerbungswerkzeugen am selben Ort. Job-Room für meldepflichtige Stellen und alles, was gegenüber dem RAV fristgebunden ist. jobs.ch für die grösste Schweizer Auswahl, JobScout24 als zweiter Auftritt desselben Anbieters, LinkedIn für den direkten Draht zu Recruiterinnen und Recruitern. Und die Karriereseite des Arbeitgebers, denn 44,0 Prozent der Inserate in unserem Bestand führen zur Bewerbung ohnehin dorthin. Stand: 5. September 2026.
Die Schweizer Jobportale auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

1. SwissJobs.appUnsere App
Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.
Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache
Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.
Nach Beruf
- Berater
- Projektleiter
- Verkauf
- Pflegefachfrau
- Pflege
- Sachbearbeiter
- Account Manager
- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
71 weitere — Suchbegriff eingrenzen
Nach Sprache
Nach Arbeitsform
Indeed ist für viele der Startpunkt, weil eine einzige Suche das ganze Land abdeckt und nichts kostet. Das ist ein echter Vorteil, und diese Seite beginnt deshalb damit, wo Indeed die bessere Adresse bleibt — nicht damit, warum du wechseln sollst.
Danach kommt die Rangliste: sechs Einträge, jeder mit dem, was er ist, was er kostet, für wen er passt und wo er schwach ist. Am Schluss steht, wer bei Indeed bleiben sollte, und woher die Zahlen auf dieser Seite stammen.
Aus dem am 5. September 2026 offenen Bestand von SwissJobs.app, über die Adresse gerechnet, auf die das Inserat zum Bewerben verweist. Basis: die Inserate der deutschsprachigen Schweiz.
- Indeed Schweiz führt die Oberfläche in vier Sprachen — Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch. Von den grossen Schweizer Portalen kann das sonst nur Job-Room.
- In der Trefferliste von Indeed stehen Lohnbänder und Firmenbewertungen: am 5. September 2026 etwa eine Stelle der Post mit einer Jahreslohnspanne und ein Arbeitgeber mit 3,7 von 5 Sternen. Das zeigt sonst keiner in dieser Liste so.
- 44,0 Prozent der Inserate in unserem Bestand führen zum Bewerben auf eine Adresse, die weder Jobbörse noch Personalvermittler noch gehostetes Bewerbersystem ist — in aller Regel also auf die eigene Seite des Arbeitgebers.
- 40,3 Prozent führen in ein gehostetes Bewerbersystem, 9,5 Prozent zu einem Personalvermittler und nur 6,2 Prozent auf eine andere Jobbörse.
- Die zehn häufigsten Bewerbungsziele decken 32,0 Prozent des Bestandes ab. Dahinter stehen über zweitausend weitere Adressen, von denen 43,6 Prozent genau ein einziges Inserat tragen.
- jobs.ch und JobScout24 tragen im Fussbereich © JobCloud AG, jobup.ch © JobCloud SA. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.
- jobs.ch und JobScout24 führen ihre Oberfläche auf Deutsch, Französisch und Englisch — Italienisch bietet keines der beiden an.
- JobScout24 nannte auf der eigenen Startseite am 4. September 2026 gut sechsundachtzigtausend Inserate.
- Die Stellenmeldepflicht gilt seit dem 1. Juli 2018 für Berufsarten mit hoher Arbeitslosigkeit: Arbeitgeber melden solche Stellen dem RAV, bevor sie öffentlich ausgeschrieben werden.
- In der Deutschschweiz weisen 66,6 Prozent der Inserate mindestens eine Sprachanforderung aus, und 18,3 Prozent sind auf Englisch geschrieben.
Die sechs Alternativen und Indeed nebeneinander
| Plattform | Zuschnitt | Sprachen der Oberfläche | Kosten für Suchende | Was sie kann, das Indeed nicht kann |
|---|---|---|---|---|
| SwissJobs.app | Nur Schweizer Inserate | DE, FR, IT, EN | Suche gratis; 5 Dokumente/Tag und 10 pro Woche gratis; 7 Tage Test, dann CHF 15/Monat oder CHF 95/Jahr | Lebenslauf und Motivationsschreiben aus dem gewählten Inserat, SECO-Formular für Arbeitsbemühungen aus den erfassten Bewerbungen |
| Job-Room (arbeit.swiss)Fristgebundene Angaben und Unterlagen müssen laut Job-Room über dessen eServices oder einen vom RAV beziehungsweise von der Arbeitslosenkasse bezeichneten Weg eingereicht werden. | Nur Schweizer Inserate | DE, FR, IT, EN | Gratis | Meldepflichtige Stellen, bevor sie öffentlich ausgeschrieben werden; eServices für fristgebundene RAV-Unterlagen |
| jobs.chFussbereich: © JobCloud AG — derselbe Anbieter wie JobScout24 und jobup.ch. | Nur Schweizer Inserate | DE, FR, EN | Gratis | Lohnrechner, Firmenprofile mit Bewertungen, Talentpool Spotted |
| JobScout24Eigenangabe der Startseite am 4. September 2026: 86’154 Jobs online. | Nur Schweizer Inserate | DE, FR, EN | Gratis | Lehrstellen als eigene Rubrik, Suche nach Regionen statt Kantonen |
| Weltweit mit Schweizer Filter | Viele, inkl. DE, FR, IT, EN | Gratis; Premium kostenpflichtig | Direkter Kontakt zu den Personen, die die Stelle besetzen | |
| Karriereseite des Arbeitgebers44,0 Prozent der Inserate in unserem Bestand führen zum Bewerben auf eine solche Adresse. | Ein Arbeitgeber | Je nach Arbeitgeber | Gratis | Der vollständige Text des Arbeitgebers, meist zuerst; eigenes Job-Abo |
| Indeed SchweizZum Vergleich in der Tabelle, nicht Teil der Rangliste. Lohnbänder und Firmenbewertungen stehen direkt in der Trefferliste; nach Indeeds eigenem Datumsfilter war am 4. September 2026 rund jedes zehnte Schweizer Inserat höchstens sieben Tage alt. | Weltweit mit Schweizer Domain | DE, FR, IT, EN | Gratis | — |
Portalangaben von den Portalen selbst, aufgemacht am 4. und 5. September 2026. Preise von SwissJobs.app aus den geltenden Konditionen.
Wo Indeed wirklich besser ist
Eine einzige Suche deckt das ganze Land ab, und sie kostet nichts. Kein Schweizer Portal in dieser Liste zeigt in absoluten Zahlen so viele Inserate wie Indeed für die Schweiz. Wenn dein Ziel eine möglichst lange Trefferliste ist, aus der du selbst aussortierst, ist Indeed die richtige Wahl und bleibt es.
Zwei Dinge kann Indeed, die sonst keiner in dieser Liste in der Trefferliste zeigt: Lohnbänder und Firmenbewertungen. Wir haben die Schweizer Suche am 5. September 2026 aufgemacht — direkt in der Liste stand bei einer Stelle der Post eine Jahreslohnspanne, und ein Arbeitgeber trug 3,7 von 5 Sternen. Für eine erste Einordnung, was eine Rolle zahlt und wie es sich dort arbeitet, ist das schneller als jede Recherche daneben.
Dazu kommt die Sprachwahl: Indeed Schweiz stellt die Oberfläche auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Von den grossen Schweizer Jobbörsen bietet das sonst niemand — jobs.ch und JobScout24 hören bei Englisch auf. Und Indeed funktioniert vom Ausland aus genauso: keine Schweizer Adresse, keine AHV-Nummer, kein Konto nötig, um zu suchen und ein Job-Abo zu bestellen.
Der Preis dafür ist Alter. Stellt man Indeeds eigenen Datumsfilter auf sieben Tage, bleibt rund jedes zehnte Inserat übrig — nachgerechnet am 4. September 2026 für unseren direkten Vergleich zwischen SwissJobs.app und Indeed. Und die Sprache der Oberfläche filtert nicht die Sprache der Inserate: auf der deutschen Schweizer Suche standen am 5. September 2026 französischsprachige Ausschreibungen unter den ersten Treffern.
1. SwissJobs.app — die Inserate und die Bewerbung am selben Ort
Was es ist: eine Schweizer Jobbörse, an der die Bewerbungswerkzeuge direkt hängen. Du suchst das Inserat, wählst es aus, und der Lebenslauf entsteht gegen genau diesen Text — dazu das Motivationsschreiben zum selben Inserat, der Check des Lebenslaufs dagegen und die Interviewvorbereitung. Erfasste Bewerbungen werden zu Zeilen im offiziellen SECO-Formular für die Arbeitsbemühungen, auf Deutsch, Französisch oder Italienisch.
Was es kostet: Suchen ist gratis, und die Werkzeuge öffnen ohne Konto — gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument, nicht davor. Mit einem kostenlosen Konto sind 5 Dokumente pro Tag und 10 pro rollender Woche drin. Danach sieben Tage Test mit vollem Zugriff, dann CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, jederzeit kündbar. PDF und Word ohne Wasserzeichen.
Für wen: für dich, wenn du dich auf Schweizer Inserate bewirbst und pro Inserat ein passendes Dossier willst, statt einem Standarddossier für alle. Und für alle, die dem RAV monatlich Arbeitsbemühungen nachweisen müssen und den Papierkram nicht doppelt führen wollen.
Die Schwäche, klar benannt: wir sind kleiner. In absoluten Zahlen zeigt Indeed für die Schweiz ein Vielfaches unserer Trefferzahl, und daran ändert der Frische-Vorteil nichts — der Anteil dreht, die Menge nicht. Wer eine Nische sucht, in der ohnehin nur wenige Stellen ausgeschrieben sind, prüft besser beide.
2. Job-Room (arbeit.swiss) — der offizielle Kanal, und bei Fristen der einzige
Was es ist: die Stellenplattform der Arbeitslosenversicherung, betrieben vom SECO. Sie führt die Oberfläche in vier Sprachen und ist kostenlos. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist rechtlicher Natur: die Stellenmeldepflicht gilt seit dem 1. Juli 2018 für Berufsarten mit hoher Arbeitslosigkeit, und Arbeitgeber müssen solche Stellen dem zuständigen RAV melden, bevor sie öffentlich ausgeschrieben werden. Beim RAV registrierte Stellensuchende erhalten damit einen Informations- und Bewerbungsvorsprung. Welche Berufsarten betroffen sind, steht in einer jährlich publizierten Liste.
Auf Deutsch: für diese Berufe gibt es dort Inserate, die auf Indeed noch gar nicht stehen dürfen. Kein privates Portal kann das nachbauen.
Die zweite Hälfte ist die Pflicht, und hier ist die Reihenfolge wichtig: Job-Room weist auf der eigenen Startseite ausdrücklich darauf hin, dass private Online-Dienste bei Stellensuche und Bewerbungen unterstützen können, fristgebundene Angaben und Unterlagen aber über die eServices auf Job-Room oder über einen vom RAV beziehungsweise von der Arbeitslosenkasse bezeichneten Weg eingereicht werden müssen. Was wir und jedes andere Werkzeug liefern, ist eine Bequemlichkeitsschicht darüber — nie ein Ersatz. Wer das verwechselt, riskiert seine Taggelder.
Für wen: für jede Person, die beim RAV angemeldet ist oder es demnächst sein wird, und für alle in einem meldepflichtigen Beruf. Die Schwäche: es ist eine Behördenoberfläche. Die Suche ist funktional, aber nicht bequem, und Lohnangaben oder Firmenbewertungen findest du dort nicht.
3. jobs.ch — die grösste Schweizer Jobbörse
Was es ist: das bekannteste Schweizer Portal, im Fussbereich © JobCloud AG. Neben der Stellensuche gibt es einen Lohnrechner, Firmenprofile mit Bewertungen durch Mitarbeitende, den Job Coach als Ratgeberbereich und mit Spotted einen Talentpool, in dem Firmen dich anhand deines Profils ansprechen. Für Suchende kostenlos.
Für wen: für alle, die in der Deutschschweiz oder der Romandie breit suchen und Schweizer Arbeitgeber sehen wollen, statt eine internationale Trefferliste zu filtern. Wenn du nur eine einzige Schweizer Jobbörse neben Indeed öffnen willst, ist es diese.
Die Schwächen, zwei: die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Französisch und Englisch — Italienisch nicht, was das Portal für Tessiner Suchende zur zweiten Wahl macht. Und jobs.ch, jobup.ch und JobScout24 gehören demselben Anbieter. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.
4. JobScout24 — der zweite Auftritt desselben Anbieters
Was es ist: eine eigenständige Schweizer Jobbörse mit eigener Suche und eigenem Zuschnitt — Regionen statt Kantone, Berufsgruppen als Einstieg, Lehrstellen als eigene Rubrik. Der Fussbereich nennt JobCloud AG mit Zürcher Adresse. Auf der eigenen Startseite standen am 4. September 2026 gut sechsundachtzigtausend Inserate. Registrierung und Nutzung sind gratis.
Für wen: für Lehrstellensuchende und für alle, die regional denken statt kantonal — die Regionenwahl bündelt zum Beispiel die Nordwestschweiz oder die Ostschweiz in einem Klick, was auf einer Kantonsliste mehrere Häkchen bräuchte.
Die Schwäche: es ist derselbe Anbieter wie jobs.ch. Als zusätzliche Suchoberfläche neben Indeed ist es sinnvoll, als zweite unabhängige Meinung nicht. Auch hier: Deutsch, Französisch, Englisch, kein Italienisch.
5. LinkedIn — für den direkten Draht, nicht für die Menge
Was es ist: ein berufliches Netzwerk mit angeschlossener Stellensuche. Der Wert liegt nicht in der Trefferliste, sondern darin, dass die Person, die die Stelle besetzt, dort ein Profil hat und ansprechbar ist. In Zürich und Genf, in Finanz, IT, Pharma und Beratung ist das der Kanal, über den viele Prozesse tatsächlich starten. Suchen und bewerben ist kostenlos, Premium kostet extra.
Für wen: für alle, die eine Bewerbung mit einem Kontakt begleiten wollen statt sie in ein Formular zu geben. Und für Fachkräfte in international geprägten Branchen, wo ein Profil ohnehin erwartet wird.
Die Schwäche: LinkedIn ist kein Schweizer Index. Der Ortsfilter arbeitet grob, Ausschreibungen aus dem grenznahen Ausland und Fernarbeit weltweit mischen sich darunter, und die Bewerbung mit einem Klick verführt zu genau der Streuung, die auf der Gegenseite nichts trifft.
6. Die Karriereseite des Arbeitgebers — statistisch die häufigste Adresse
Was es ist: kein Portal, sondern der Ort, an dem die Bewerbung ohnehin landet. 44,0 Prozent der Inserate in unserem Bestand verweisen zum Bewerben auf eine Adresse, die weder Jobbörse noch Personalvermittler noch gehostetes Bewerbersystem ist — praktisch immer die eigene Seite des Arbeitgebers. Weitere 40,3 Prozent führen in ein gehostetes Bewerbersystem, das der Arbeitgeber selbst betreibt. Nur 6,2 Prozent führen auf eine andere Jobbörse. Eine Jobbörse ist also selten der Ursprung eines Inserats, sondern der Weg dorthin.
Und dieser Weg ist lang: die zehn häufigsten Bewerbungsziele decken 32,0 Prozent des Bestandes ab, dahinter stehen über zweitausend weitere Adressen. 43,6 Prozent davon tragen genau ein einziges Inserat. Es gibt keine Handvoll Seiten, die man abklappern könnte.
Für wen: wenn du weisst, für welche zehn oder zwanzig Arbeitgeber du arbeiten willst, ist deren Karriereseite die schnellste und vollständigste Quelle — dort steht die Stelle zuerst, im Wortlaut des Arbeitgebers und ohne die Kürzungen, die ein Portal manchmal vornimmt. Fast alle bieten ein eigenes Job-Abo an.
Die Schwäche liegt auf der Hand: du kannst nicht über Arbeitgeber hinweg suchen, und mit zwanzig einzelnen Abos verwaltest du zwanzig Postfächer. Diese Adresse ergänzt eine Jobbörse, sie ersetzt keine.
Zwei, die oft genannt werden und hier nicht in die Rangliste kommen
XING ist unter Deutschsprachigen bekannt und lebt weiter — die Startseite warb am 5. September 2026 mit mehr als einer Million Stellen über alle Märkte. Nur ist die Ausrichtung deutsch, nicht schweizerisch: die Seite spricht von Gehalt, nicht von Lohn, und ihre Vorschlagslisten sind auf den deutschen Arbeitsmarkt gemünzt. Für eine Bewerbung über die Grenze nach Deutschland ist XING sinnvoll, für eine Stelle in Zürich oder Bern nicht die erste Adresse.
ostjob.ch nennt sich das führende Stellenportal für die Ostschweiz und zeigte am 5. September 2026 rund sechstausendvierhundert Stellen, mit kostenlosem Jobabo. Solche regionalen Portale sind gut, wenn die Region gesetzt ist — nur gilt das dann für genau eine Ecke des Landes. Wer sich nicht regional festlegen will, gewinnt damit nichts.
Wer bei Indeed bleiben sollte
Wenn du die längste Trefferliste willst und bereit bist, selbst auf Aktualität zu filtern, ist Indeed richtig — der Datumsfilter dafür ist eingebaut, du musst ihn nur benutzen.
Wenn du aus dem Ausland suchst und noch keine Schweizer Adresse hast, ist Indeed der bequemste Einstieg: vier Oberflächensprachen, kein Konto, kein Wohnsitznachweis. Von den Einträgen dieser Rangliste ist Job-Room der einzige, dessen Hauptvorteil davon abhängt, dass du bereits im Schweizer System angemeldet bist.
Und wenn dir Lohnbänder und Arbeitgeberbewertungen direkt in der Liste wichtig sind, gibt es dafür in dieser Rangliste keinen gleichwertigen Ersatz. jobs.ch hat einen Lohnrechner und Firmenbewertungen, zeigt sie aber nicht in derselben Ansicht.
Das Gegenteil gilt genauso: Wer sich auf wenige Stellen sorgfältig bewirbt, wer beim RAV angemeldet ist, oder wer in einem meldepflichtigen Beruf arbeitet, holt aus dieser Liste mehr heraus als aus einer längeren Trefferliste.
Wie diese Rangliste entstanden ist
Die Angaben zu den Portalen stammen von den Portalen selbst, aufgemacht am 4. und 5. September 2026: Oberflächensprachen, Eigenangaben zur Zahl der Inserate, Impressum und Fussbereich. Die Stellenmeldepflicht ist der offiziellen Seite von arbeit.swiss entnommen, der Hinweis auf die fristgebundene Einreichung der Startseite von Job-Room, beide am 5. September 2026 gelesen.
Die Prozentzahlen über den Schweizer Stellenmarkt sind aus unserem eigenen, am 5. September 2026 offenen Bestand gerechnet und als Anteile veröffentlicht, nie als absolute Bestandszahlen. Die Einteilung der Bewerbungsziele erfolgt über die Adresse, auf die ein Inserat zum Bewerben verweist; als gehostetes Bewerbersystem zählen die bekannten Anbieter solcher Systeme, als Personalvermittler die grossen Vermittlungsfirmen, der Rest gilt als eigene Seite des Arbeitgebers. Eine Restunschärfe bleibt: eine Firmenseite, die keiner Kategorie zuzuordnen ist, landet in der letzten.
Nicht gemessen haben wir, ob dieselbe Stelle auf mehreren dieser Portale steht. Dass ein Inserat oft an mehreren Orten erscheint, ist getrennt davon wahr; über den Bestand der drei JobCloud-Portale zueinander sagen wir nichts, weil wir ihn nicht verglichen haben.
Was Betroffene berichten
Aus der Sicht der Gegenseite ist die häufigste Bewerbung nicht die schlechte, sondern die unpassende: ein Standardschreiben, das genauso gut an ein Treuhandbüro wie an ein Alterszentrum gehen könnte, auf eine Stelle, die eine ausgewiesene Fachperson sucht. Genau dazu verführt jede Oberfläche, die das Bewerben auf einen Klick verkürzt — die Zahl steigt, die Trefferquote nicht.
Öffentlicher Beitrag einer Schweizer Personalfirma auf LinkedIn, Juli 2026, aus unserer Sammlung Schweizer Beiträge zu Bewerbung und Stellensuche. Als Muster wiedergegeben, nicht im Wortlaut.
Marktzahlen aus dem am 5. September 2026 offenen Bestand von SwissJobs.app, veröffentlicht als Anteile. Portalangaben von den Portalen selbst (4. und 5. September 2026). Stellenmeldepflicht nach arbeit.swiss, Hinweis zur fristgebundenen Einreichung nach job-room.ch, beide am 5. September 2026 gelesen.
Quellen
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%






