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SwissJobs.app oder Indeed — was ist für die Schweizer Stellensuche besser?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Indeed zeigt für die Schweiz sehr viel mehr Inserate als wir: Am 4. September 2026 nannte der Seitentitel der Schweizer Jobsuche rund hundertsiebenunddreissigtausend offene Stellen. Frisch ist davon wenig. Stellt man Indeeds eigenen Datumsfilter auf die letzten sieben Tage, bleiben rund dreizehntausend — knapp jedes zehnte Inserat. In unserem Bestand sind 20,8 Prozent der Inserate höchstens eine Woche alt. Wer die grösste Trefferzahl will, sucht auf Indeed. Wer wenige, frische Inserate will und dazu Lebenslauf, Motivationsschreiben und den RAV-Nachweis am selben Ort, ist bei uns richtig. Stand: 4. September 2026.

Wen wählen?

Bei Indeed endet die Suche beim Inserat. Bei uns fängt sie dort an: Aus derselben Ausschreibung entstehen der Lebenslauf, das Motivationsschreiben, der Check dagegen und die Zeile im RAV-Nachweis.

Nimm Indeed Schweiz, wenn

  • Indeed Schweiz — die breiteste Aggregation, findet auch Inserate, die nur auf Firmenseiten stehen.

  • Breiteste Aggregation — Indeed sammelt auch von anderen Portalen und von Firmenseiten ein, die grösste Treffermenge, dafür mit Doubletten desselben Inserats.

  • Ein Suchfeld, keine Filterkunde — Stichwort und Ort genügen; es gibt keinen Sprachfilter und keine Schweizer Felder.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Das Inserat liegt schon im Generator — Wir führen den Stellenindex selbst — im Lebenslauf-Generator suchst du das Inserat, wählst es aus, und das Dokument entsteht gegen genau diesen Text. Kein Wechseln, kein Kopieren, kein Einfügen.

  • Vier Werkzeuge statt einer Trefferliste — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Angaben.

  • Frische statt Menge — 20,8 Prozent unserer Inserate sind höchstens eine Woche alt, gegen rund 9,5 Prozent bei Indeed nach dessen eigenem Datumsfilter. Wir haben weniger, aber du scrollst an weniger Altbestand vorbei.

  • Der RAV-Nachweis füllt sich aus dem Tracker — Erfasste Bewerbungen werden zu Zeilen im offiziellen SECO-Formular für die Arbeitsbemühungen, auf Deutsch, Französisch oder Italienisch. Indeed hat dazu nichts.

  • Anfangen ohne Konto — Suche und Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.

Die Schweizer Jobportale auf einen Blick

Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

  1. SwissJobs.app: Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    1. SwissJobs.appUnsere App

    Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    SwissJobs.app →

  2. Indeed Schweiz: Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    2. Indeed Schweiz

    Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    Indeed Schweiz →

Das ist der ganze Unterschied in einem Satz — und beide Hälften davon sind nachprüfbar, ohne dass du uns glauben musst. Indeeds Zahlen stehen im Seitentitel der eigenen Suche und ändern sich, wenn du links unter «Datum» einen Zeitraum wählst. Unsere Zahlen stammen aus dem Bestand, den unsere Suche in derselben Stunde ausgeliefert hat.

Der Rest dieser Seite besteht aus dem, was wir am 4. September 2026 tatsächlich aufgemacht und mitgeschrieben haben, aus derselben Rechnung für unseren eigenen Bestand — und aus den Stellen, an denen Indeed schlicht die bessere Adresse ist. Davon gibt es mehr als eine.

Wie viel vom Bestand ist frisch? Anteil der Inserate nach Alter, in Prozent
Wie viel vom Bestand ist frisch? Anteil der Inserate nach Alter, in ProzentHöchstens 7 Tage — SwissJobs.app20.8%Höchstens 7 Tage — Indeed9.5%Höchstens 3 Tage — SwissJobs.app12%Höchstens 3 Tage — Indeed5.1%Letzte 24 Stunden — SwissJobs.app3.1%Letzte 24 Stunden — Indeed1.5%

Indeed Schweiz am 4. September 2026 über den eigenen Datumsfilter abgelesen (Seitentitel der Suche, gerundete Werte). SwissJobs.app aus dem am 4. September 2026 offenen Bestand, gerechnet über das Erscheinungsdatum der Inserate.

  • Indeed Schweiz, am 4. September 2026 im Seitentitel der eigenen Suche: rund hundertsiebenunddreissigtausend offene Stellen für die ganze Schweiz.
  • Mit Indeeds Datumsfilter auf sieben Tage: rund dreizehntausend, also 9,5 Prozent des Bestandes. Auf drei Tage: rund siebentausend (5,1 Prozent). Auf 24 Stunden: rund zweitausend (1,5 Prozent).
  • Dieselbe Rechnung für uns, aus dem Bestand derselben Stunde: 20,8 Prozent der Inserate sind höchstens sieben Tage alt, 12,0 Prozent höchstens drei Tage, 3,1 Prozent aus den letzten 24 Stunden.
  • In absoluten Zahlen bleibt Indeed auch bei den frischen Inseraten vorn — rund dreizehntausend gegen einen Bruchteil davon bei uns. Der Anteil dreht, die Menge nicht.
  • Indeed rundet, was es anzeigt: hundertsiebenunddreissigtausend, siebzehntausend, tausend. Die Anteile oben sind deshalb Grössenordnungen, keine Kommastellen.
  • Im Kanton Tessin wies Indeed rund tausend offene Stellen aus, davon 200 aus den letzten sieben Tagen; im Kanton Genf rund dreitausend und 600. Bei uns machen Tessiner Inserate 1,4 Prozent des Bestandes aus, Genfer 7,3 Prozent.
  • Die Sprache der Oberfläche filtert bei Indeed nicht die Sprache der Inserate: Auf der deutschen Schweizer Suche standen unter den ersten Treffern italienische und französische Ausschreibungen.
  • Bei uns steht die verlangte Sprache am Inserat: 67,1 Prozent der Inserate weisen mindestens eine Sprachanforderung aus, 20,7 Prozent verlangen zwei oder mehr.
  • Was ein Inserat bei uns mitbringt: eine Kurzfassung bei 91,4 Prozent, die Anstellungsart bei 84,1 Prozent, ein Firmenlogo bei 69,9 Prozent — und bei 100 Prozent den direkten Weg zur Bewerbung ausserhalb unserer Seite.
  • Unsere eigene Schwachstelle, in derselben Rechnung: 19,6 Prozent unserer Inserate teilen sich Arbeitgeber und Titel mit mindestens einem weiteren Eintrag, und die zehn grössten Arbeitgeber tragen 16,4 Prozent des Bestandes.

Funktionsvergleich

FunktionSwissJobs.appIndeed SchweizIndeed
Schweizer InserateJaJanicht ausgewiesen
Offene Stellen, selbst ausgewiesenIndeeds eigener Seitentitel am 4. September 2026, gerundet. Wir veröffentlichen keine absoluten Bestandszahlen, nur Anteile.nicht beziffertrund 137’000 für die ganze Schweiznicht ausgewiesen
Anteil Inserate aus den letzten 7 TagenBei Indeed aus dem eigenen Datumsfilter gerechnet (rund 13’000 von rund 137’000).20,8 %rund 9,5 %nicht ausgewiesen
Anteil Inserate aus den letzten 3 Tagen12,0 %rund 5,1 %nicht ausgewiesen
Anteil Inserate aus den letzten 24 Stunden3,1 %rund 1,5 %nicht ausgewiesen
Datumsfilter in der SucheJa — Sortierung nach DatumJa — Filter «Datum»nicht ausgewiesen
Pensum-FilterJaJanicht ausgewiesen
Filter für AnstellungsartJaJanicht ausgewiesen
Homeoffice-FilterJaJanicht ausgewiesen
Suchen ohne KontoJaJanicht ausgewiesen
Job-Alarm per E-MailJaJanicht ausgewiesen
UnternehmensbewertungenEin echter Vorteil von Indeed: Wer lesen will, was ehemalige Mitarbeitende schreiben, findet das dort und bei uns nicht.NeinJanicht ausgewiesen
Lohn- und GehaltsteilLohnseiten mit amtlicher QuelleJa — «Gehälter finden»nicht ausgewiesen
Vom Arbeitgeber gefunden werdenZweiter echter Vorteil: Wir zeigen dich keinem Arbeitgeber.NeinJa — hinterlegter Lebenslauf im Profilnicht ausgewiesen
Sprachanforderung am einzelnen InseratIndeed hat in der Filterspalte einen Punkt «Sprache»; am einzelnen Treffer stand keine Sprachangabe.Bei 67,1 % der Inserate ausgewiesennicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Kurzfassung des Inserats in der ListeBei 91,4 % der InserateTextausschnitt aus dem Inseratnicht ausgewiesen
Lebenslauf-WerkzeugJa — eigener GeneratorJa — Lebenslauf im Profil, gratisnicht ausgewiesen
Lebenslauf gegen ein bestimmtes Inserat erzeugenJa — in rund einer MinuteNeinnicht ausgewiesen
Inserat aus dem eigenen Bestand direkt im Generator wählenJaNeinnicht ausgewiesen
KI-Anweisung, die das Dokument umschreibtJaNeinnicht ausgewiesen
Jede Zeile von Hand bearbeitenJaJa — im Profil-Lebenslaufnicht ausgewiesen
Motivationsschreiben zum selben InseratJaNeinnicht ausgewiesen
CV-Check gegen dieses InseratJaNeinnicht ausgewiesen
InterviewvorbereitungJaNeinnicht ausgewiesen
BewerbungstrackerJaGespeicherte Jobs und Bewerbungsverlauf im Kontonicht ausgewiesen
RAV-Nachweis der ArbeitsbemühungenJa — das offizielle SECO-Formular ALV 716.007, aus dem Tracker gefüllt, DE/FR/ITNeinnicht ausgewiesen
PDF- und Word-Export ohne WasserzeichenJa, beidesProfil-Lebenslauf als PDFnicht ausgewiesen
Designvarianten des LebenslaufsVarianten einer Schweizer Grundform, frei kombinierbar — keine 54 eigenständigen Entwürfe.54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben)nicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Schweizer Konventionen im DokumentBewilligungszeile, Sprachniveaus A1–C2, Pensum in Prozent, Bewerbungsfoto, zweiseitige Grundformnicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Oberfläche auf Deutsch, Französisch, Italienisch, EnglischJa, vier eigene SprachfassungenJa, über die Länder- und Sprachwahlnicht ausgewiesen
In der Schweiz gebautJaNein — weltweiter Anbieter mit Schweizer Länderseitenicht ausgewiesen

Angaben zu Indeed am 4. September 2026 auf ch.indeed.com abgelesen. Wo eine Angabe auf den geprüften Seiten nicht stand, steht «nicht ausgewiesen» und nicht «Nein».

Preise nebeneinander

PositionSwissJobs.appIndeed SchweizIndeed
StellensucheFür Suchende kostet Indeed nichts. Das ist ein echtes Argument und die Zeile, die eine ehrliche Preistabelle zuerst nennen muss.KostenlosKostenlosnicht ausgewiesen
Monatspreis für die BewerbungswerkzeugeCHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Aboentfällt — keine Bezahlfunktion für Suchendenicht ausgewiesen
JahrespreisCHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeugeentfälltnicht ausgewiesen
Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau.7 Tage voller Zugangentfälltnicht ausgewiesen
Was ohne Zahlung gehtWir schreiben unsere Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt.Suche und Werkzeuge ohne Konto öffnen; im Gratiskonto 5 Dokumente am Tag und 10 in der rollenden WocheSuche, Job-Alarm, Bewerbung; ein Konto für Gespeichertesnicht ausgewiesen
Währung und AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12.CHF, Kalendermonat, jederzeit kündbarentfälltnicht ausgewiesen
Wer bezahlt das GanzeDas ist kein Vorwurf, sondern der Unterschied, der die Reihenfolge einer Trefferliste erklärt.Die suchende Person, wenn sie die Werkzeuge will. Inserieren ist bei uns gratis, Platzierung nicht käuflich.Die Arbeitgeber, über gesponserte Anzeigen, abgerechnet pro Klicknicht ausgewiesen

Was am 4. September 2026 auf Indeed Schweiz stand

Wir haben die Schweizer Indeed-Suche an diesem Tag mit einem normalen Browser aufgemacht und mitgeschrieben, was dort steht. Die Suche ohne Suchbegriff für die ganze Schweiz meldet im Seitentitel rund hundertsiebenunddreissigtausend offene Stellen. In der Filterspalte links stehen Homeoffice, Distanz, Anstellungsart, Sprache, Pensum, Bildungsgrad, Branche und Datum. In der Kopfzeile: Startseite, Unternehmensbewertungen, Gehälter finden, Arbeitgeber. Rechts oben die Länder- und Sprachwahl, eingestellt auf «Schweiz (Deutsch)».

Das Wort «Pensum» in der Filterleiste ist bemerkenswert und gehört fairerweise erwähnt: Ein weltweiter Anbieter, der in der Schweiz nicht «Teilzeitgrad» schreibt, hat sich um die lokale Sprache bemüht. Wer Indeed für ein rein amerikanisches Produkt hält, das man der Schweiz übergestülpt hat, unterschätzt es.

Dann haben wir denselben Aufruf viermal wiederholt und nur den Datumsfilter verändert. Letzte 14 Tage: rund siebzehntausend. Letzte sieben Tage: rund dreizehntausend. Letzte drei Tage: rund siebentausend. Letzte 24 Stunden: rund zweitausend. Alle vier Zahlen stammen aus Indeeds eigenem Seitentitel, alle vier sind gerundet — die Grössenordnung ist belastbar, die zweite Kommastelle nicht.

Zwei Beobachtungen aus der Trefferliste selbst, beide gegen die Erwartung. Erstens: Die deutsche Oberfläche filtert die Inserate nicht nach Sprache. Unter den ersten Treffern der deutschen Schweizer Suche standen eine italienische Ausschreibung aus Riazzino im Tessin und zwei französische aus Verbier im Wallis. Zweitens: Dieselbe Stelle der Post in Verbier erschien zweimal untereinander, einmal unter «Die Schweizerische Post AG» und einmal unter «La Poste Suisse». Ein Aggregator sammelt, was er findet, und derselbe Betrieb kann unter mehreren Namen auftreten.

Die Rechnung, die Indeeds Datumsfilter erlaubt

Ein Datumsfilter ist ein Geschenk an jeden, der zwei Stellenbörsen vergleichen will. Er misst nicht, was ein Anbieter über sich sagt, sondern was der Bestand hergibt, und er misst es auf beiden Seiten gleich: Welcher Anteil der gezeigten Inserate ist jünger als eine Woche?

Auf Indeed sind das rund 9,5 Prozent — dreizehntausend von hundertsiebenunddreissigtausend. In unserem Bestand sind es 20,8 Prozent, also gut das Doppelte. Bei drei Tagen: 5,1 Prozent gegen 12,0 Prozent. Bei 24 Stunden: 1,5 Prozent gegen 3,1 Prozent. Das Verhältnis bleibt über alle drei Zeiträume ähnlich, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass es kein Zufall einer einzelnen Messung ist.

Was diese Zahlen bedeuten, hängt daran, wonach du suchst. Sie sagen nicht, dass Indeed weniger frische Stellen hat — in Stück gerechnet hat Indeed deutlich mehr davon als wir, und das bleibt so. Sie sagen, wie dicht das Frische im Bestand liegt: Bei Indeed ist ungefähr jedes zehnte Inserat aus der letzten Woche, bei uns jedes fünfte. Wer eine Liste durchgeht, bis die Geduld aufhört, kommt bei uns pro gescrolltem Bildschirm an mehr aktuellen Ausschreibungen vorbei.

Und eine Einschränkung in eigener Sache, weil sie sonst jemand anders findet: In unserem Bestand klafft im Fenster zwischen acht und dreizehn Tagen eine Lücke — dort liegen fast keine Inserate. Unser Vierzehn-Tage-Wert von 21,6 Prozent ist deshalb zu tief und taugt für keinen Vergleich. Die Werte für drei und sieben Tage sind davon nicht betroffen, und nur die stehen oben.

Wo Indeed die bessere Adresse ist

Reichweite. Die Grundanzeige kostet bei Indeed nichts, und das öffnet die Liste für Arbeitgeber, denen ein bezahlter Platz auf einem Schweizer Portal schlicht zu teuer wäre — die Praxis mit drei Angestellten, das Dorfrestaurant, der Handwerksbetrieb ohne Personalabteilung. Ist dein Suchbegriff selten, dein Beruf klein oder deine Region abseits der Zentren, kommt dort fast immer mehr zurück als bei uns — und viele Treffer schlagen einen guten Anteil, wenn die Alternative null Treffer heisst.

Regional ist das messbar. Im Kanton Tessin wies Indeed am 4. September rund tausend offene Stellen aus, davon 200 aus den letzten sieben Tagen. Bei uns machen Tessiner Inserate 1,4 Prozent des Bestandes aus, und das mittlere Tessiner Inserat bei uns ist 56 Tage alt — der schlechteste Wert aller grösseren Kantone in unserem Bestand. Für eine Suche, die sich aufs Tessin beschränkt, ist Indeed die bessere Wahl, und daran ändert unsere Frischerechnung nichts.

Zwei Dinge bietet Indeed, die es bei uns nicht gibt. Das erste sind die Bewertungen: Berichte früherer Angestellter über einen Betrieb stehen dort und bei uns nirgends, und für die Frage, ob man in einer Firma bleiben möchte, ist das oft nützlicher als jedes Inserat. Das zweite ist der hinterlegte Lebenslauf, in dem Personalverantwortliche selbst suchen. Wer angeschrieben werden statt schreiben will, hat dort einen Kanal, den wir bewusst nicht anbieten.

Und Indeed kostet für Suchende nichts. Unsere Suche ebenfalls nicht, aber unsere Bewerbungswerkzeuge kosten nach der Probezeit CHF 15 im Monat. Wer nur Inserate lesen will und alles Weitere selbst schreibt, hat bei Indeed nie einen Grund, etwas zu bezahlen.

Was ein Inserat bei uns mitbringt

Der zweite Unterschied liegt nicht in der Menge, sondern darin, was an einem einzelnen Inserat hängt. Bei 91,4 Prozent unserer Inserate steht eine Kurzfassung dabei, die den Text auf das Wesentliche zusammenzieht; bei 84,1 Prozent ist die Anstellungsart hinterlegt, bei 69,9 Prozent das Firmenlogo. Und bei 100 Prozent führt ein Link direkt zum Bewerbungsweg des Arbeitgebers — wir sind eine Zwischenstation, kein Ziel.

Am nützlichsten ist die Sprachangabe. 67,1 Prozent unserer Inserate weisen mindestens eine verlangte Sprache aus, 20,7 Prozent aller Inserate verlangen zwei oder mehr. Am häufigsten genannt wird Deutsch (bei 44,1 Prozent aller Inserate), dann Englisch (30,3 Prozent), Französisch (14,9 Prozent) und Italienisch (2,5 Prozent). Diese Angabe wird aus dem Text der Ausschreibung gelesen, ist also eine Schätzung und nicht der Wortlaut des Arbeitgebers — aber sie beantwortet die Frage, die in einem viersprachigen Land über die halbe Bewerbung entscheidet, bevor du das Inserat überhaupt öffnest.

Darauf setzen die Werkzeuge auf. Im Lebenslauf-Generator suchst du das Inserat in unserem Bestand, wählst es aus, und das Dokument wird gegen diesen Text geschrieben — Abschnitt für Abschnitt, in rund einer Minute, danach jede Zeile von Hand änderbar oder per Anweisung umschreibbar. Dasselbe Inserat trägt anschliessend das Motivationsschreiben, den Check und die Zeile im Nachweis der Arbeitsbemühungen. Einfügen kannst du einen Text weiterhin selbst, denn längst nicht jedes Schweizer Inserat liegt bei uns.

Ein Versprechen geben wir dabei nicht: dass eine Bewerbung deswegen durch einen Filter kommt. Was in der Vorauswahl eines Arbeitgebers geschieht, sieht von aussen niemand — weder die bewerbende Person noch ein Werkzeug. Belegbar ist allein die Mechanik: Sucht eine Vorauswahl nach den Wörtern der Ausschreibung, wird ein Dokument, das diese Wörter enthält, eher erfasst als ein Einheitstext für alles.

Was deutsche Leserinnen und Leser hier unterschätzen

In Deutschland ist Indeed für viele die Stellensuche schlechthin, und die Gewohnheit reist mit über die Grenze. Sie funktioniert auch — nur verschiebt sich, was ein Inserat verlangt. Das Pensum steht in Prozent statt in «Vollzeit» oder «Teilzeit», und 80 bis 100 Prozent ist eine übliche Ausschreibung, keine Ausnahme. Arbeitszeugnisse gehören als eigener Bestandteil ins Dossier, nicht als Nachreichung. Ein Bewerbungsfoto ist in der Schweiz üblich, während es in Deutschland zunehmend abgeraten wird. Und wer keinen Schweizer Pass hat, schreibt eine Zeile zur Bewilligung in den Lebenslauf — B, C oder G — weil das die erste Frage der Personalabteilung ist.

Der grösste Unterschied ist aber die Sprache. Bundesweit auf Deutsch zu suchen ist in Deutschland vollständig; in der Schweiz ist es eine Teilmenge. In unserem Bestand sind 41,3 Prozent der Inserate auf Deutsch geschrieben, 20,9 Prozent auf Englisch, 10,9 Prozent auf Französisch und 1,7 Prozent auf Italienisch; bei 24,1 Prozent liess sich die Sprache nicht zuverlässig bestimmen, der kleine Rest verteilt sich auf weitere Sprachen. Der englische Anteil ist der interessanteste: Ein Fünftel der Ausschreibungen ist auf Englisch verfasst, was fast immer heisst, dass die Arbeitssprache Englisch ist.

Für Grenzgängerinnen und Grenzgänger kommt dazu, dass der Wohnort die Bewilligung bestimmt und die Bewilligung die Steuerfrage — das ist keine Portalfrage, aber es ist der Grund, warum ein Schweizer Inserat andere Angaben verlangt als ein deutsches, und warum ein Lebenslauf-Formular, das für einen weltweiten Markt gebaut ist, diese Zeilen nicht vorsieht.

Unsere eigenen Schwächen, damit sie nicht gesucht werden müssen

Wir haben Indeed oben eine doppelt erscheinende Stelle vorgehalten. Dasselbe Problem haben wir auch: 19,6 Prozent unserer Inserate teilen sich Arbeitgeber und Titel mit mindestens einem weiteren Eintrag. Ein Teil davon sind echte Mehrfachausschreibungen derselben Rolle an mehreren Orten, ein Teil sind Dubletten. Wer einen Aggregator dafür kritisiert, muss die eigene Zahl danebenlegen.

Der Bestand ist ausserdem ungleich verteilt. Die zehn grössten Arbeitgeber tragen 16,4 Prozent aller Inserate, der grösste einzelne 6,0 Prozent. Umgekehrt haben 45,2 Prozent der Arbeitgeber bei uns genau ein einziges Inserat — die Breite ist da, aber die Spitze wiegt schwer. Und 0,5 Prozent der Inserate sind älter als ein Jahr; das mittlere Inserat ist gut 30 Tage alt, ein Viertel des Bestandes älter als 78 Tage.

Räumlich sind wir dort dünn, wo es weh tut: Tessin 1,4 Prozent, Waadt 5,5 Prozent, Genf 7,3 Prozent. Unter den grösseren Kantonen ist unser Bestand am frischesten in Bern (mittleres Alter 23 Tage, 33,2 Prozent aus der letzten Woche), im Aargau (25 Tage) und in Zürich (29 Tage); am ältesten im Tessin (56 Tage), in Luzern (46 Tage) und im Waadtland (43 Tage).

Wer was nehmen sollte

Indeed, wenn du die grösstmögliche Trefferzahl willst, in einer kleinen Region oder mit einem seltenen Beruf suchst, Firmenbewertungen lesen möchtest, gefunden werden willst statt selbst zu suchen — oder wenn du im Tessin suchst. Für alle diese Fälle ist Indeed die ehrlichere Empfehlung, und du zahlst dafür nichts.

SwissJobs.app, wenn du dich tatsächlich bewirbst statt zu stöbern: wenn du wenig Zeit hast und deshalb an möglichst wenig Altbestand vorbeiscrollen willst, wenn dir wichtig ist, ob eine Stelle Französisch verlangt, bevor du das Inserat öffnest — und wenn aus dem gefundenen Inserat direkt ein passendes Dossier werden soll statt eines Lebenslaufs für alles.

Beides zusammen ist im Übrigen kein Widerspruch: Suchen kostet auf beiden Seiten nichts, und die Bestände überschneiden sich nur teilweise. Wer beim RAV angemeldet ist, sucht ohnehin zusätzlich im Job-Room der öffentlichen Arbeitsvermittlung. Der Nachweis der Arbeitsbemühungen zählt erst, wenn er beim RAV eingereicht ist — unser Formular hilft beim Ausfüllen, es ersetzt die Meldung nicht.

Angaben zu Indeed am 4. September 2026 auf ch.indeed.com mit einem normalen Browser abgelesen: Startseite, die Suche für die ganze Schweiz ohne Suchbegriff, dieselbe Suche mit dem Datumsfilter auf 14, 7, 3 und 1 Tag, sowie die Kantone Tessin und Genf. Alle Indeed-Zahlen stammen aus dem Seitentitel der jeweiligen Suche und sind von Indeed gerundet. Eigene Zahlen aus dem am 4. September 2026 auf SwissJobs.app offenen Inseratebestand: Alter aus dem Erscheinungsdatum, Kantone über die Ortsangabe zugeordnet (rund ein Drittel der Inserate nennt keinen zuordenbaren Ort), Sprache und Sprachanforderung automatisch aus dem Inseratetext gelesen und damit eine Schätzung. Alle unsere Angaben sind Anteile am Bestand, nicht Absolutzahlen, und verändern sich täglich.

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Quellen

Verwandte Fragen

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Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt

Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%