Welcher Kanton hat die meisten offenen Stellen? Ich habe 20’777 gezählt

Mario Gunther8 Min. Lesezeit
Auch verfügbar aufEnglishFrançaisItaliano
Rangliste der offenen Stellen nach Kanton: Zürich 3’330, Bern 1’254, Genf 1’231, Waadt 1’102, Basel-Stadt 939, Luzern 863 — dazu der Hinweis, dass keines der 20’777 Inserate einen Lohn nennt.

Letzte Woche hat mich jemand gefragt, welcher Kanton am besten zahlt. Berechtigte Frage an jemanden, der 20’777 offene Schweizer Inserate in einem Storage-Bucket liegen hat. Ich habe gesagt, ich schaue nach. Zwanzig Minuten später hatte ich eine Antwort, und die lautete: kann ich dir nicht sagen. Jedenfalls nicht aus Inseraten.

Das ist die Sache, auf die dich niemand vorbereitet. Schweizer Arbeitgeber schreiben keine Löhne in Stelleninserate. Nicht «selten» — von den 20’777 Inseraten, die heute Morgen um 08:12 auf unserer Plattform offen waren, trägt exakt keines ein Lohnfeld, und zwölf nennen irgendwo im Text eine Frankenzahl. Zwölf. Also habe ich aufgehört, der Zahl hinterherzujagen, die es nicht gibt, und die vier gemessen, die es gibt: wo die Stellen liegen, in welcher Sprache sie ausgeschrieben sind, wie senior sie sind und wie viele Teilzeit gehen. Diese Karte beantwortet die eigentliche Frage besser als eine Lohnspalte.

Kurzfassung

Welcher Kanton hat aktuell die meisten offenen Stellen?
Zürich, mit Abstand. 3’330 der 13’580 Inserate mit zugeordnetem Kanton liegen in Zürich — 24,5%, also mehr als Bern (1’254) und Genf (1’231) zusammen. Danach Waadt 1’102, Basel-Stadt 939, Luzern 863, Aargau 780. Die fünf grössten Kantone halten zusammen 57,8% des verorteten Marktes.
In welchem Kanton verdient man am meisten?
Aus Inseraten lässt sich das nicht beantworten, auch von mir nicht. Null von 20’777 offenen Inseraten enthalten ein Lohnfeld, und 12 der 16’149 mit Textzusammenfassung nennen eine CHF-Zahl — 0,07%. Für echte Lohnzahlen nimmst du die Lohnstrukturerhebung über den nationalen Lohnrechner des SECO. Was die Inserate zeigen: wo die international zahlenden Arbeitgeber sitzen — Zug, Genf, Zürich, sowohl bei der Inseratsprache als auch bei der Senioritätsstufe.
Wo finde ich Stellen ohne perfektes Deutsch?
Zug (57,7% der sprachlich erkannten Inserate auf Englisch), Genf (57,4%) und Zürich (53,1%). In Zürich wird Englisch häufiger als Anforderung genannt als Deutsch: 1’727 der 3’330 Inserate gegenüber 1’607. Richtung Ostschweiz und Zentralschweiz bricht das ein — Luzern 10,4%, Graubünden 8,1%, Thurgau 6,3%.
Wo sind die Kaderstellen?
In Zug und Zürich. 27,1% der Zuger und 24,6% der Zürcher Inserate tragen einen Titel mit Senior, Lead, Head, Director oder Leiter/Leiterin — der Landesschnitt liegt bei 14,3%. Genf 20,7%, Basel-Stadt 19,0%, Waadt 18,1%. Am anderen Ende: Luzern 6,8%, Graubünden 6,0%, Schwyz 3,7%.
Welcher Kanton ist realistisch für Teilzeit?
Solothurn (15,6% der Inserate), Schaffhausen (12,7%), Schwyz (12,6%), Bern (12,2%), Graubünden (12,0%), Aargau und St. Gallen (je 11,5%). Der Landesschnitt liegt bei 6,4%. Am schwierigsten: Genf (2,9%) und Freiburg (2,3%). Die Pensum-Kultur ist tatsächlich regional.

Welcher Kanton hat die Stellen wirklich?

Zürich hält 3’330 der 13’580 verorteten Inserate — 24,5% und damit mehr als Bern und Genf zusammen; die fünf grössten Kantone halten 57,8% von allem.

Zuerst die reine Zählung, alles Weitere ist ein Schnitt davon. Zürich 3’330. Bern 1’254. Genf 1’231. Waadt 1’102. Basel-Stadt 939. Luzern 863. Aargau 780. Freiburg 617. Wallis 503. St. Gallen 489. Zug 435. Solothurn 365. Graubünden 334. Tessin 267. Neuenburg 255. Thurgau 250. Alle 26 Kantone kommen vor, bis hinunter zu Uri mit zwei.

Jede vierte offene Stelle liegt in einem einzigen Kanton. Dass Zürich gross ist, wusste ich. Dass es schwerer wiegt als die beiden grössten Westschweizer Kantone zusammen, hatte ich so nicht erwartet. Und Zug ist die Zahl, bei der du kurz anhalten solltest: 435 Inserate aus einem Kanton mit rund 130’000 Einwohnerinnen und Einwohnern — mehr als das Tessin mit fast der dreifachen Bevölkerung.

Jetzt die Einschränkung, du sollst ja wissen, was du da anschaust. Von 20’777 publizierten Inseraten haben 13’580 einen zugeordneten Kanton. Das sind keine zufälligen zwei Drittel: die Geokodierung läuft dem Scraper ein paar Tage hinterher. Von den Inseraten, die älter als eine Woche sind, haben 88,7% einen Kanton — von den 5’521 Neuzugängen dieser Woche 0,9%. Die Kantonskarte zeichnet also den gesetzten Teil des Index. Bei den nicht zugeordneten Zeilen sind die häufigsten Ortsangaben Zürich (810), Bern (505), «Switzerland» (448), Basel (297) und Genève (225) — dieselben Zentren, in etwa dieselbe Reihenfolge. Die Form stimmt, die absoluten Zahlen sind eine Untergrenze.

Zweite Einschränkung, kleiner: Basel-Landschaft steht bei 35 Inseraten, was als Beschreibung der Baselbieter Wirtschaft Unsinn ist. Fast alles in dieser Agglomeration inseriert mit Basler Adresse und landet in Basel-Stadt. Lies den Basler Balken als «Region Basel» und zieh keine Schlüsse über Liestal.

Offene Stellen nach Kanton
Zürich3’330 · 24,5%
Bern1’254 · 9,2%
Genf1’231 · 9,1%
Waadt1’102 · 8,1%
Basel-Stadt939 · 6,9%
Luzern863 · 6,4%

Live-Inventar SwissJobs, 7. August 2026. Basis: die 13’580 von 20’777 publizierten Inseraten mit zugeordnetem Kanton; Prozente beziehen sich auf diese Basis.

Und wo verdient man jetzt am meisten?

Aus Inseraten kann ich das nicht sagen — und das liegt nicht an meinen Daten, sondern am Schweizer Markt: null von 20’777 Inseraten haben ein Lohnfeld, zwölf nennen überhaupt eine Frankenzahl.

Ich will da präzis sein, weil es die Stelle ist, die niemand glaubt. Strukturierte Lohnangaben auf 20’777 offenen Inseraten: keine. Kein tiefer Anteil. Null. Danach habe ich im Fliesstext gesucht: 16’149 Inserate haben eine Zusammenfassung, 309 davon erwähnen Lohn überhaupt in Worten (1,9%). Zwölf hängen eine Zahl dran.

Das ist ungefähr die gesamte sichtbare Evidenz: ein Inserat mit einem Lohnband von CHF 84’000–100’000, eines mit CHF 183’800–309’700 pro Jahr, eines mit CHF 25–30 pro Stunde, ein paar weitere derselben Machart. Zwölf Datenpunkte auf zwanzigtausend. Daraus baust du keine Kantonsrangliste, und ich werde auch nicht so tun, indem ich eine Schätzung hübsch anziehe.

Was also stattdessen? Die Bundeszahlen. Die Lohnstrukturerhebung ist eine richtige Erhebung tatsächlich bezahlter Löhne, sie ist gratis, und das SECO packt sie in einen Rechner: Branche, Region, Alter, Ausbildung, Pensum rein, Bandbreite für dein Profil raus. Das ist eine deutlich bessere Antwort als alles, was man von Jobbörsen kratzen kann.

Eines sagt das Schweigen aber doch. In einem Markt, in dem kein Inserat einen Lohn nennt, findet das ganze Lohngespräch im Interview statt — und die Zahl wird davon bestimmt, was du verlangst. Wer aus einem Land mit publizierten Lohnbändern kommt, bringt die teuerste Gewohnheit überhaupt mit: warten, bis einem eine Zahl gesagt wird. Schlag die Bandbreite vorher nach und nenn sie zuerst.

Für Grenzgänger kommt noch eine Schicht dazu, die im Bruttolohn nicht sichtbar ist: Quellensteuer, Krankenversicherungswahl und der Wechselkurs entscheiden mit, was am Ende übrig bleibt. Ein Baselbieter Angebot und ein Zuger Angebot mit derselben Bruttozahl sind nicht dasselbe Angebot.

Wo wird tatsächlich auf Englisch rekrutiert?

Zug 57,7%, Genf 57,4% und Zürich 53,1% der sprachlich erkannten Inserate sind auf Englisch — gegenüber 12,6% in Bern und 8,1% in Graubünden.

Das ist die beste Annäherung an eine Lohnkarte, die das Inventar hergibt. Nicht weil Englisch an sich besser zahlt: englische Inserate kommen von Arbeitgebern mit internationalem Prozess — Regionalzentralen, Pharma, Banking, Tech, Rohstoffhandel — und deren Lohnbänder werden nicht im lokalen Arbeitsmarkt festgelegt.

Das Gefälle ist steil. Zug 57,7% von 352 sprachlich erkannten Inseraten, Genf 57,4% von 951, Zürich 53,1% von 2’667, Basel-Stadt 37,0% von 743. Dann der Absturz: Bern 12,6%, St. Gallen 11,6%, Luzern 10,4%, Graubünden 8,1%, Thurgau 6,3%. Landesschnitt: 29,3% der 16’221 sprachlich erkennbaren Inserate.

In Zürich dreht sich die Sprachanforderung sogar um: von 3’330 Inseraten nennen 1’727 Englisch als geforderte Sprache und 1’607 Deutsch. Das habe ich in diesen Daten zum ersten Mal so gesehen, und es erklärt einen Frust, den ich oft höre — zwei Jahre Deutschkurs, und dann läuft das Interview auf Englisch.

Das Wallis fällt mit 42,4% aus der Reihe. Erklärt sich, wenn man weiss, was in Visp und rund um Sitten sitzt: ein paar sehr internationale Industriearbeitgeber, die auf Englisch inserieren, in einem Kanton, der sonst französisch und deutsch arbeitet. Zudem kleine Basis, 255 erkennbare von 503 Inseraten. Ich lese das als Arbeitgeber-, nicht als Kantonseffekt.

Praktisch heisst das: Deutschkenntnisse sind in Zürich und Zug ein Vorteil, aber selten das Ausschlusskriterium. In Chur, Frauenfeld oder Luzern sind sie das Bewerbungsgespräch.

Anteil englischsprachiger Inserate nach Kanton
Zug57,7%
Genf57,4%
Zürich53,1%
Basel-Stadt37,0%
Bern12,6%
Graubünden8,1%

Live-Inventar SwissJobs, 7. August 2026. Basis: Inserate mit erkennbarer Sprache — Zug 352, Genf 951, Zürich 2’667, Basel-Stadt 743, Bern 979, Graubünden 259.

Wo liegen die Kaderstellen?

In Zug tragen 27,1% und in Zürich 24,6% der Inserate einen Senior-, Lead-, Head- oder Leiter-Titel — der Landesschnitt liegt bei 14,3%, Luzern bei 6,8%.

Zweiter Näherungswert, gleiche Logik. Löhne sehe ich nicht, Titel schon. Ein Kanton, dessen Inserate zu einem Viertel Kaderfunktionen sind, ist ein Kanton voller Hauptsitz-Ebenen. Gezählt habe ich jedes Inserat, dessen Titel Senior, Lead, Head, Principal, Chief, Director, Managing, Leiter/Leiterin, Chef oder Responsable enthält — grob, aber über alle 26 Kantone gleich angewendet, also ist der Vergleich brauchbar.

Zug 27,1%. Zürich 24,6%. Genf 20,7%. Basel-Stadt 19,0%. Waadt 18,1%. Landesschnitt 14,3%. Dann Bern 11,0%, Tessin 9,4%, Aargau 8,1%, St. Gallen 8,0%, Luzern 6,8%, Graubünden 6,0%, Schwyz 3,7%.

Zug führt beide Listen an, bei nur 435 Inseraten. Genau so sieht ein Kanton aus Holdings und Regionalzentralen in Inseratsdaten aus: wenige Stellen, überdurchschnittlich senior, überdurchschnittlich englisch. Wenn du Fachspezialist mit zehn Jahren Erfahrung bist, sind diese 435 Inserate mehr wert, als die Zahl vermuten lässt. Wenn du zwei Jahre nach dem Abschluss suchst, deutlich weniger.

Und das ist die ehrliche Umkehrung der ganzen Lohnfrage. Die Kantone mit dem höchsten Kaderanteil sind die, in die man unten am schwersten reinkommt. Luzerns 6,8% sind keine Schwäche — das ist ein Markt, der viele normale Stellen ausschreibt, die normale Bewerberinnen und Bewerber auch bekommen.

Anteil Inserate mit Senior-, Lead- oder Leiter-Titel
Zug27,1%
Zürich24,6%
Genf20,7%
Basel-Stadt19,0%
Bern11,0%
Luzern6,8%

Live-Inventar SwissJobs, 7. August 2026. Stellentitel abgeglichen mit Senior/Lead/Head/Principal/Chief/Director/Leiter/Chef/Responsable; Basis sind die verorteten Inserate je Kanton. Landesschnitt 14,3%.

Und wo ist Teilzeit wirklich normal?

Hier kippt die Karte: Solothurn 15,6%, Schaffhausen 12,7% und Bern 12,2% der Inserate sind Teilzeit — gegenüber 2,9% in Genf und 2,3% in Freiburg.

Bisher standen in jeder Grafik dieselben vier Kantone oben. Hier nicht, und deshalb mag ich diese Zahl. Solothurn 15,6%. Schaffhausen 12,7%. Schwyz 12,6%. Bern 12,2%. Graubünden 12,0%. Thurgau 11,6%. Aargau und St. Gallen je 11,5%. Landesschnitt über das ganze Inventar: 6,4%.

Und unten: Zürich 5,3%, Luzern 5,3%, Waadt 4,8%, Zug 3,4%, Genf 2,9%, Freiburg 2,3%. Die Kantone mit der internationalsten, seniorsten, nach allen Näherungen bestbezahlten Arbeit schreiben am seltensten etwas unter 100% aus.

Darin steckt auch ein Sprachgraben. Die Teilzeitanteile liegen in den Deutschschweizer Kantonen sichtbar höher als in den französischsprachigen — was jede und jeder bestätigt, die schon auf beiden Seiten des Röstigrabens gearbeitet haben: ein 80%-Pensum ist in Bern oder Aarau eine unspektakuläre Laufbahnentscheidung und in Genf immer noch ein leicht heikles Gespräch.

Wenn ein reduziertes Pensum für dich nicht verhandelbar ist, ändert das die Suchreihenfolge, nicht bloss den Filter. In Genf bietet es weniger als jedes dreissigste Inserat. In Solothurn jedes sechste.

Anteil Teilzeit-Inserate nach Kanton
Solothurn15,6%
Schaffhausen12,7%
Bern12,2%
Aargau11,5%
Zürich5,3%
Genf2,9%

Live-Inventar SwissJobs, 7. August 2026. Basis: verortete Inserate je Kanton, Anstellungsart gemäss Inserat. Landesschnitt 6,4%.

Was ändert das an meiner Bewerbung?

Zwei Zeilen auf Seite eins: in welchem Kanton du arbeiten kannst und welchen Ausweis du hast — denn in einem Markt ohne publizierte Löhne wird zuerst nach Logistik gescreent und nach Geld gar nie.

Praktisch gelesen ergeben die vier Grafiken eine Suchreihenfolge. Senior und international heisst Zug, Zürich, Genf, Basel — und Konkurrenz von allen anderen, die dieselben Zahlen gerechnet haben. Volumen und realistische Chancen heissen Bern, Aargau, Luzern, St. Gallen: tausende Stellen, die in keinem englischsprachigen Newsletter auftauchen. 80% heisst Deutschschweizer Mittellandkantone, und Genf kannst du dir sparen.

Dann der Teil, der entscheidet, ob dich überhaupt jemand liest. Im oberen Drittel von Seite eins muss stehen, wo du arbeiten kannst und mit welchem Status. «Zürich, Ausweis B» oder «EU-Bürgerin, keine Bewilligung nötig, Umzug nach Basel im Oktober». Das geht öfter schief als alles andere: starke Kandidatin, keine Ortsangabe, das Screening kann in fünf Sekunden nicht erkennen, ob eine Bewilligung nötig wäre, weiter zur nächsten. Rückmeldung kommt keine.

Sprachen in denselben Block, mit Niveau: «Deutsch B2 · Englisch C1 · Französisch A2». Nach den Zahlen oben gilt: Bewerbung nach Zürich oder Zug — Englisch zuerst, und entschuldige dich nicht für B1-Deutsch. Bewerbung nach Luzern oder in den Thurgau — umgekehrt, und sei ehrlich beim Niveau. 89,6% der erkennbaren Luzerner Inserate sind in etwas anderem als Englisch geschrieben.

Diese Prüfung im oberen Drittel ist mechanisch, deshalb haben wir sie automatisiert. Inserat einfügen, Lebenslauf hochladen, und unser CV-Check sagt dir, welche dieser Zeilen ein Schweizer Screening nicht findet. Zum Kanton hat er keine Meinung.

Was ich selber nutzen würde

Drei Links, einer davon nicht von uns:

  • SwissJobsunser Tool

    Von uns. Alle 20’777 offenen Schweizer Stellen, filterbar nach Kanton — jede Zahl in diesem Artikel stammt daher. Hier praktisch, weil du den Kantonsfilter setzen und den Volumenunterschied selber sehen kannst, statt mir die Rangliste zu glauben.

  • Von uns, gratis. Lebenslauf gegen ein konkretes Inserat prüfen: zeigt, was ein Schweizer Screening im ersten Durchgang sucht und meistens nicht findet — Wohnort und Bewilligung, Sprachniveaus nach GER, Resultate statt Aufgaben.

  • Nicht von uns und das richtige Werkzeug für die Frage, die dieser Artikel nicht beantworten kann. Der Bundesrechner basiert auf der offiziellen Lohnerhebung: Branche, Region, Alter, Ausbildung und Pensum eingeben, realistische Bandbreite rausbekommen — bevor du ins Lohngespräch gehst.

Also: Zürich hat die Stellen, Zug die Seniorität, Solothurn die Pensum-Flexibilität — und den Lohn hat niemand aufgedruckt. Daran wird sich so schnell nichts ändern, nimm es als Spielregel statt als Ärgernis: Bandbreite selber nachschlagen und mit einer Zahl im Kopf ins Gespräch gehen.

In ein paar Monaten rechne ich das nochmals. Spannend wird nicht Zürichs Vorsprung, der ist strukturell, sondern ob der Englischanteil auch dort steigt, wo er heute tief ist. Auf diese Zahl würde ich wetten.

ArbeitsmarktSchweizKantoneLohnDaten

Neue Stellen in der Schweiz — täglich per E-Mail

Trag deine E-Mail ein und du bekommst neue Schweizer Inserate, sobald sie erscheinen. Kein Konto nötig, jederzeit abbestellbar.

Nur Stellenangebote. Keine Werbung, keine Weitergabe.