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jobs.ch Alternativen: die ehrliche Rangliste
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Die ehrliche Rangliste der jobs.ch-Alternativen sieht am 5. September 2026 so aus: Job-Room von arbeit.swiss zuerst — gut fünfundsiebzigtausend offene Stellen, gratis, und bei meldepflichtigen Berufen fünf Arbeitstage Vorsprung. Dann die Karriereseiten der Arbeitgeber selbst, auf die knapp die Hälfte der Bewerbungslinks in unserem Bestand führt. Dann SwissJobs.app für einen Lebenslauf pro Inserat, dann dein Regionalportal, dann Indeed und LinkedIn. Ehrlich dazu gehört: in der Deutschschweiz bleibt jobs.ch mit knapp achtunddreissigtausend Stellen die grösste einzelne Auswahl.
Die Schweizer Jobportale auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

1. SwissJobs.appUnsere App
Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.
Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache
Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.
Nach Beruf
- Berater
- Projektleiter
- Verkauf
- Pflegefachfrau
- Pflege
- Sachbearbeiter
- Account Manager
- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
71 weitere — Suchbegriff eingrenzen
Nach Sprache
Nach Arbeitsform
Geordnet ist die Liste nach einem einzigen Kriterium: Wie viele Inserate bringt eine Alternative, die auf jobs.ch nicht stehen — und was kostet sie dich an Zeit oder Geld? Nicht nach Bekanntheit und nicht nach Gesamtzahl: Eine Plattform, die dieselben Stellen einsammelt, bringt weniger als eine kleine mit eigenem Bestand.
Ein Hinweis gehört vor die Liste. Im Fusstext von jobs.ch stehen topjobs.ch, jobwinner.ch, jobs4sales.ch, financejobs.ch, ingjobs.ch, ictcareer.ch und alpha.ch, eingeleitet mit «unsere Plattformen»; darunter «© 2026 JobCloud AG». jobup.ch und JobScout24 gehören derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.
Anteil der offenen Inserate in unserem Bestand, deren Bewerbungslink auf eine Adresse führt, die weder Stellenbörse noch bekanntes Bewerbersystem ist — in aller Regel die Karriereseite des Arbeitgebers. Berechnet am 5. September 2026; Sprachregion aus dem im Inserat genannten Ort abgeleitet.
- arbeit.swiss weist gut fünfundsiebzigtausend offene Stellen aus — und gut einhunderteinundsiebzigtausend registrierte Kandidatinnen und Kandidaten: mehr als zwei pro Stelle.
- jobs.ch nennt neben seinen Regionenfiltern knapp achtunddreissigtausend Stellen für die Deutschschweiz, gut viertausendvierhundert für die Westschweiz und 345 für das Tessin.
- Bei 47,6 Prozent unserer Inserate führt der Bewerbungslink weder auf eine Stellenbörse noch in ein bekanntes Bewerbersystem, sondern auf die Firmenseite selbst; acht Prozentpunkte davon auf Arbeitgeber mit höchstens zwei offenen Inseraten.
- Die Überschneidung mit der JobCloud-Gruppe ist minim: 0,1 Prozent unserer Inserate.
- Die Sprachregion dreht die Rangliste: direkt beim Arbeitgeber landen 53,0 Prozent der Westschweizer Inserate, 46,8 Prozent der Deutschschweizer, aber nur 26,9 Prozent der Tessiner — dort laufen 37,1 Prozent über eine andere Börse.
- Meldepflichtige Stellen dürfen laut arbeit.swiss erst fünf Arbeitstage nach der Publikation im geschützten Bereich von Job-Room anderweitig ausgeschrieben werden.
Die Rangliste auf einen Blick
| Alternative | Eigener Bestand | Kosten für Suchende | Sprachen | Stärke | Grenze |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Job-Room (arbeit.swiss) | Ja, gut 75 000 Stellen | Gratis | DE / FR / IT / EN | Fünf Arbeitstage Vorsprung bei meldepflichtigen Stellen | Der Vorsprung gilt nur registriert — und das setzt eine RAV-Anmeldung voraus |
| 2. Karriereseiten der Arbeitgeber | Ja, die Quelle selbst | Gratis | Wie die Firma | 47,6 % unserer Bewerbungslinks führen dorthin | Keine Suche, keine Benachrichtigung, hoher Zeitaufwand |
| 3. SwissJobs.app | Ja, 0,1 % Überschneidung mit JobCloud | Suche gratis; Werkzeuge CHF 15/Monat oder 95/Jahr nach 7 Tagen | DE / FR / IT / EN | Lebenslauf gegen ein Inserat aus dem eigenen Index, ohne Kopieren | Deutlich kleiner als jobs.ch; keine Arbeitgeberbewertungen |
| 4. Regionalportal (z. B. ostjob.ch) | Ja, regional | Gratis, Jobabo ohne Konto | DE | In seiner Region mehr Stellen als jobs.ch | Immer nur eine Region; ausserhalb der Deutschschweiz kaum vorhanden |
| 5. Indeed Schweiz | Nein, Aggregator | Gratis | DE / FR / IT / EN | Weitestes Netz, Ortssuche, italienische Oberfläche | Voreingestellt nach Relevanz statt Datum; Dubletten |
| 6. LinkedIn | Teilweise | Gratis | Viele | Englischsprachige und internationale Rollen, Weg über Menschen | Filter fehlten am 5. September 2026; ungefilterte Trefferliste voller Spontanbewerbungen |
Stellenzahlen am 5. September 2026 von der jeweiligen Plattform selbst ausgewiesen, unterschiedlich gezählt. Preise und Anteile: SwissJobs.app, Stand 5. September 2026.
1. Job-Room (arbeit.swiss) — der grösste Bestand, und der einzige mit gesetzlichem Vorsprung
Das Portal der öffentlichen Arbeitsvermittlung wies am 5. September 2026 gut fünfundsiebzigtausend offene Stellen aus — mehr als jobs.ch am selben Tag über alle Regionen zusammen. Suchen kostet nichts, in vier Sprachen. Platz eins verdankt es aber nicht der Menge, sondern der Zeit: Nach der Auskunft von arbeit.swiss darf eine meldepflichtige Stelle erst fünf Arbeitstage nach der Publikation im geschützten Bereich von Job-Room anderweitig ausgeschrieben werden. Der SECO-Monitoringbericht vom 6. Juli 2026 nennt für 2025 gut zweihundertsechstausend gemeldete Stellen nach gut hundertachtundsiebzigtausend im Vorjahr — der Kreis wird grösser.
Die Grenze steht auf derselben Startseite: gut einhunderteinundsiebzigtausend registrierte Kandidatinnen und Kandidaten, also mehr als zwei pro ausgeschriebener Stelle. Das ist ein Zeitvorsprung, kein Wettbewerbsvorteil, und registrieren kann sich nur, wer beim RAV angemeldet ist. Fristgebundene Angaben und Unterlagen müssen laut arbeit.swiss über die eServices auf Job-Room oder einen vom RAV beziehungsweise der Arbeitslosenkasse bezeichneten Weg eingereicht werden; private Dienste, unserer eingeschlossen, sind Hilfsmittel und nie Ersatz.
2. Die Karriereseiten der Arbeitgeber — die grösste Alternative ist gar keine Website
Bei 47,6 Prozent der Inserate in unserem Bestand führt der Bewerbungslink weder auf eine Börse noch in ein bekanntes Bewerbersystem, sondern auf die Karriereseite der Firma. Acht Prozentpunkte davon entfallen auf Arbeitgeber mit höchstens zwei offenen Inseraten — kleine Betriebe, für die eine nationale Schaltung teuer und unnötig ist. Genau diese Stellen fehlen auf einer Börse am ehesten, egal wie gross sie ist.
Praktisch heisst das: die zwanzig bis dreissig Arbeitgeber deiner Region aufschreiben und ihre Karriereseiten selbst abfragen. Ertrag hoch, Aufwand hoch — keine Suche, keine Sortierung, keine Benachrichtigung. Deshalb Platz zwei und nicht Platz eins.
3. SwissJobs.app — anderer Bestand, und ein Lebenslauf pro Inserat
Der Grund, uns zu nennen, ist derselbe wie bei Platz zwei: ein anderer Bestand. Bei 0,1 Prozent unserer Inserate führt der Bewerbungsweg zu jobs.ch, jobup.ch oder jobscout24 — die Listen liegen nebeneinander statt übereinander. Dazu kommt, was ein Stellenportal allein nicht kann: Der Lebenslauf wird gegen den Wortlaut eines Inserats geschrieben, das schon hier liegt, statt dass du den Text hineinkopierst. Der Mechanismus ist bescheiden und soll es bleiben — ein Lebenslauf im Vokabular des Inserats trifft stichwortbasierte Filter besser als ein allgemeiner. Versprechen kann das niemand.
Die Preise, damit sie nachrechenbar sind: Suchen und Lesen gratis ohne Konto, der Generator anonym ausprobierbar, Konto erst beim Speichern und ab dem zweiten Dokument. Mit Konto fünf Dokumente pro Tag und zehn pro rollende Woche gratis, danach sieben Tage Testphase, dann CHF 15.- im Monat oder CHF 95.- im Jahr. Die Grenze: Wir sind deutlich kleiner als jobs.ch, und Arbeitgeberbewertungen gibt es bei uns nicht.
4. Das Regionalportal deiner Region — in seiner Region grösser als der Marktführer
Am 5. September 2026 zeigte ostjob.ch gut sechstausenddreihundert Jobs an, jobs.ch für seine Region Ostschweiz / GR / FL gut fünftausendvierhundert. Beide zählen nicht identisch, aber die Richtung ist eindeutig: Wer ortsgebunden sucht, findet beim Regionalportal mehr als beim Marktführer, weil regionale Arbeitgeber dort zuerst inserieren. Das Jobabo kommt per Mail, ohne Konto.
Die Grenze ist die Region selbst: Wer in zwei Kantonen sucht, braucht zwei Seiten, und in der Westschweiz und im Tessin gibt es dieses Netz praktisch nicht. Als einzige Quelle taugt ein Regionalportal nie, als Ergänzung zu Platz eins und zwei sehr wohl.
5. Indeed Schweiz — das weiteste Netz, das schwächste Signal
Indeed sammelt Inserate von Firmenseiten, Bewerbersystemen und anderen Börsen ein und ist stark, wenn du nach Ort statt nach Berufsbezeichnung suchst. Der Fairness halber: Die Schweizer Seite gibt es auf Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch — eine Sprache mehr als bei jobs.ch — und Filter für Pensum, Anstellungsart und Datum sind vorhanden.
Der Preis dafür ist das Signal. Die Trefferliste ist auf «Relevanz» voreingestellt, nicht auf «Datum»; stell das um, bevor du die Seite beurteilst. Und ein Aggregator ist ein Wegweiser, kein Ziel: In unserem Bestand führt kein messbarer Anteil der Bewerbungslinks auf Indeed selbst.
6. LinkedIn — ein Netzwerk mit Stellenliste, nicht umgekehrt
Für englischsprachige und internationale Rollen, besonders in Zürich, Zug, Basel und Genf, ist LinkedIn stark, und für alles, was über Menschen läuft statt über ein Formular, gibt es keinen Ersatz. Dass englischsprachige Stellen ein eigener Markt sind, lässt sich zeigen: 20,8 Prozent der Inserate in unserem Bestand sind auf Englisch verfasst — 23,4 Prozent davon verlangen trotzdem Deutsch. Eine englische Ausschreibung ist in der Schweiz kein Verzicht auf die Landessprache.
Als Liste steht LinkedIn trotzdem zu Recht am Ende. Die Schweizer Trefferseite nannte am 5. September 2026 über sechsundvierzigtausend Stellenanzeigen und ist auch ohne Konto lesbar — aber über der Liste stand die Frage «Wo sind die Filter?», und die ungefilterten obersten Treffer waren überwiegend Platzhalter für Spontanbewerbungen, mehrere davon Monate bis über ein Jahr alt. Für eine Jobbenachrichtigung braucht es ein Konto. Stark als Netzwerk, schwach als Liste.
Wo die Rangliste kippt: Westschweiz und Tessin
Die Reihenfolge oben ist eine Deutschschweizer Reihenfolge. In der Westschweiz gewinnt Platz zwei an Gewicht: 53,0 Prozent der dortigen Inserate bei uns führen direkt zum Arbeitgeber, gegenüber 46,8 Prozent in der Deutschschweiz. Wer in Genf oder Lausanne sucht, holt überdurchschnittlich viel aus Karriereseiten — und sollte wissen, dass jobup.ch zur selben Firma gehört wie jobs.ch.
Im Tessin kippt sie ganz. Nur 26,9 Prozent der Tessiner Inserate führen direkt zum Arbeitgeber, dafür 37,1 Prozent über eine andere Börse — Börsen sind dort wichtiger, nicht unwichtiger. jobs.ch wies für das Tessin 345 Stellen aus und existiert dort nicht auf Italienisch: Der Aufruf von jobs.ch/it landete am 5. September 2026 auf der deutschen Startseite. Also Job-Room und Indeed nach vorn, beide mit italienischer Oberfläche. Dass die Sprache der Filter ist, zeigt derselbe Bestand: 55,9 Prozent der Tessiner Inserate sind auf Italienisch verfasst, 50,8 Prozent verlangen Italienisch ausdrücklich.
Wer bei jobs.ch bleiben sollte
Wer in der Deutschschweiz sucht und die längste einzelne Liste will, ist dort richtig: knapp achtunddreissigtausend Stellen für die Deutschschweiz bietet keine Alternative dieser Liste. Dazu kommen Funktionen, die wir nicht haben — öffentliche Arbeitgeberbewertungen, ein Lohnrechner aus den Angaben registrierter Mitglieder, der Talentpool «Spotted» und der Job Coach. Für Stellensuchende kostet das nichts.
Die ehrliche Zusammenfassung ist deshalb kein Entweder-oder. Job-Room dazu, wenn du beim RAV angemeldet bist oder in einer meldepflichtigen Berufsart arbeitest. Karriereseiten dazu, wenn du Zeit hast. Uns dazu, wenn du pro Bewerbung ein zugeschnittenes Dossier willst. Dein Regionalportal, wenn du ortsgebunden bist, und Indeed, wenn du nach Ort suchst — sortiert nach Datum.
Was Betroffene berichten
Schweizer Stellensuchende und Beratende beschreiben Job-Room in ihren Beiträgen selten als Suchmaschine, sondern als amtlichen Einreichungsweg: Inserate werden anderswo gefunden und am Monatsende ins Formular übertragen. Platz eins verdankt Job-Room dem Vorsprung und der Pflicht, nicht der Bedienung.
Aggregiert aus den Schweizer LinkedIn-Beiträgen in unserer Sammlung, die Job-Room oder die Arbeitsbemühungen erwähnen; einzelne Personen werden nicht zitiert.
Alle Plattformzahlen am 5. September 2026 auf der jeweils eigenen Seite gelesen; sie sind unterschiedlich gezählt und nicht direkt vergleichbar. Die Anteile stammen aus den an diesem Tag offenen Inseraten auf SwissJobs.app; absolute Bestandeszahlen veröffentlichen wir nicht. «Weder Börse noch Bewerbersystem» beruht auf einer Erkennung bekannter Anbieter — unbekannte Systeme zählen dadurch zur Firmenseite, die Zahl ist eher eine Obergrenze. Die Sprachregion ist aus dem genannten Arbeitsort abgeleitet, keine amtliche Kantonsstatistik.
Offene Schweizer Stellen nach Beruf, Kanton und Datum durchsuchen
Quellen
- jobs.ch — Startseite mit den eigenen Regionenzahlen und dem Fusstext «unsere Plattformen»
- arbeit.swiss — Startseite mit der Zahl offener Stellen und registrierter Kandidatinnen und Kandidaten
- arbeit.swiss — FAQ zur Stellenmeldepflicht (Sperrfrist von fünf Arbeitstagen)
- ostjob.ch — Startseite mit der eigenen Stellenzahl
- Indeed Schweiz — Startseite und Trefferliste
- LinkedIn — Stellensuche Schweiz, ungefilterte Trefferliste
- SwissJobs.app — die ausführliche Gegenüberstellung der sieben Portale im Frage-Bereich
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%






