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jobs.ch Alternativen im Vergleich — welche lohnen sich?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Als Alternative zu jobs.ch lohnen sich vor allem drei, je nach Ziel: SwissJobs.app für Inserate, die auf jobs.ch fehlen, samt einem pro Inserat angepassten Lebenslauf; Job-Room für meldepflichtige Stellen, die dort fünf Arbeitstage vor allen anderen stehen; Indeed für schiere Menge. Der ehrliche Einwand zuerst: in der Deutschschweiz bleibt jobs.ch die grösste einzelne Auswahl. Und JobScout24, topjobs.ch, jobwinner.ch, alpha.ch und jobup.ch gehören derselben JobCloud AG — ein Wechsel dorthin ist keiner. Stand: 26. August 2026.

Die Schweizer Jobportale auf einen Blick

Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

  1. SwissJobs.app: Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    1. SwissJobs.appUnsere App

    Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    SwissJobs.app →

  2. jobs.ch: Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    2. jobs.ch

    Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    jobs.ch →

  3. jobup.ch: Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    3. jobup.ch

    Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    jobup.ch →

  4. JobScout24: Dritte Marke derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.

    4. JobScout24

    Dritte Marke derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.

    JobScout24 →

  5. Indeed Schweiz: Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    5. Indeed Schweiz

    Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    Indeed Schweiz →

  6. LinkedIn Jobs: Der beste Ruf für englischsprachige und internationale Rollen in der Schweiz. Für handwerkliche, pflegerische und kaufmännische Stellen deutlich dünner.

    6. LinkedIn Jobs

    Der beste Ruf für englischsprachige und internationale Rollen in der Schweiz. Für handwerkliche, pflegerische und kaufmännische Stellen deutlich dünner.

    LinkedIn Jobs →

  7. jobagent.ch: Meta-Suche über die Schweizer Jobbörsen, «Alle Jobs der Schweiz auf einen Blick». Stärke ist das Job-Abo: eine gespeicherte Suche, die neue Inserate von allen angeschlossenen Portalen per Mail schickt. Dazu Lohnrechner und Bewerbungs-Ratgeber.

    7. jobagent.ch

    Meta-Suche über die Schweizer Jobbörsen, «Alle Jobs der Schweiz auf einen Blick». Stärke ist das Job-Abo: eine gespeicherte Suche, die neue Inserate von allen angeschlossenen Portalen per Mail schickt. Dazu Lohnrechner und Bewerbungs-Ratgeber.

    jobagent.ch →

  8. SwissDevJobs: Nur IT und Software, dafür konsequent: «183 IT & Software developer jobs in Switzerland», gefiltert nach Technologie (C#, Java, Python, DevOps, ML) statt nach Branche. Publiziert Lohnstatistiken und führt die Firmen auf, die ihre Bandbreiten offenlegen. Die Seite ist auf Englisch.

    8. SwissDevJobs

    Nur IT und Software, dafür konsequent: «183 IT & Software developer jobs in Switzerland», gefiltert nach Technologie (C#, Java, Python, DevOps, ML) statt nach Branche. Publiziert Lohnstatistiken und führt die Firmen auf, die ihre Bandbreiten offenlegen. Die Seite ist auf Englisch.

    SwissDevJobs →

Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache

Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.

Alle offenen Stellen durchsuchen →

Dieser letzte Punkt ist der wichtigste und steht auf jobs.ch selbst. Im Fusstext der Startseite verweist das Portal auf topjobs.ch, jobwinner.ch, jobs4sales.ch, financejobs.ch, ingjobs.ch, ictcareer.ch und alpha.ch, und der Copyright-Vermerk lautet «JobCloud AG». Für die Romandie schickt dieselbe Seite die Leserschaft zu jobup.ch, wo im Fusstext «JobCloud SA» steht. Wer also von jobs.ch zu einem dieser Namen wechselt, wechselt die Farbe der Oberfläche und nicht die Inserate dahinter. Das ist keine Kritik an der Firma — es erklärt nur, warum eine Liste von «Alternativen», die JobScout24 an zweiter Stelle nennt, nichts wert ist.

Wie gross jobs.ch ist, lässt sich an derselben Startseite ablesen: gut sechsunddreissigtausend Stellen für die Deutschschweiz, gut viertausend für die Westschweiz, 284 fürs Tessin und 100 im Ausland — zusammen gut einundvierzigtausend. Die grösste Berufsgruppe war Medizin, Pflege und Therapie mit gut viertausendsechshundert Inseraten. Daran gemessen ist «Alternative» eine Frage des Zwecks: mehr Menge findest du bei Indeed und auf Job-Room, andere Inserate bei den Regionalportalen und bei uns, und den zeitlichen Vorsprung nur beim Bund.

Zwei Angaben ordnen die Liste unten ein. Erstens sind die Stellenzahlen nicht vergleichbar gezählt: Aggregatoren zählen jede Fassung eines Inserats mit, Job-Room zählt Meldungen, jobs.ch zählt Inserate. Zweitens stammt jede Zahl von der Plattform selbst und wurde am 26. August 2026 auf deren eigener Seite gelesen. Geprüft wurden an diesem Tag die Startseiten von jobs.ch, jobup.ch, arbeit.swiss, ostjob.ch, rocken.jobs, die Regionalportale aus dem Netz von CH Media, die Schweiz-Suche von Xing, Indeed und LinkedIn sowie die Schweizer Trefferliste von Glassdoor. Die Anteile aus unserem eigenen Bestand sind vom selben Tag.

Offene Stellen in der Schweiz je Plattform, in Tausend
Offene Stellen in der Schweiz je Plattform, in TausendGlassdoor Schweiz136 Tsd.Indeed Schweiz135 Tsd.Job-Room (arbeit.swiss)76 Tsd.LinkedIn Schweiz48 Tsd.jobs.ch41 Tsd.

Am 26. August 2026 von jeder Plattform selbst ausgewiesen und gerundet. Die Zählweisen sind nicht dieselben: Aggregatoren zählen Mehrfachfassungen mit, Job-Room zählt gemeldete Stellen, jobs.ch ist die Summe seiner eigenen Regionenangaben. Unser eigener Bestand ist kleiner als jeder Balken hier.

  • Von den Inseraten in unserem eigenen Bestand führen 5,7 Prozent auf eine Seite der JobCloud-Gruppe. Die übrigen Bewerbungslinks verteilen sich auf über zweitausenddreihundert verschiedene Ziele — überwiegend Firmenseiten und Bewerbersysteme, die auf keiner Börse stehen.
  • Die Sprache ist der Filter, den die Portale schlecht abbilden: von unseren Inseraten mit erkannter Sprache sind 56,7 Prozent deutsch, 27,2 Prozent englisch, 13,8 Prozent französisch und 2,3 Prozent italienisch. Ein Portal, das nur deutsch kann, blendet über vier von zehn Inseraten aus.
  • Das Tessin ist auf den nationalen Portalen fast unsichtbar: jobs.ch wies dafür 284 Stellen aus, Job-Room 414. Bei uns liegen 1,4 Prozent der Inserate im Tessin, 18,4 Prozent in der Westschweiz.
  • Die Stellenmeldepflicht ist 2026 deutlich breiter geworden: 10,8 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten in meldepflichtigen Berufsarten, im Vorjahr waren es 6,5 Prozent. Neu betroffen sind Reinigungspersonal sowie Köchinnen und Köche, beide mit einer Arbeitslosenquote von 5,3 Prozent.
  • Alter der Inserate bei uns: die Hälfte ist jünger als vierundzwanzig Tage, 56,6 Prozent wurden in den letzten dreissig Tagen ausgeschrieben. Wer ein Portal beurteilen will, sollte immer nach Datum sortieren und nicht nach Relevanz — sonst vergleicht man Archive.
  • Preisrahmen für Stellensuchende: Job-Room, Indeed, LinkedIn, ostjob.ch, rocken.jobs und Xing kosten nichts. Bei uns ist die Suche gratis, die Bewerbungswerkzeuge nach sieben Tagen CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr.

Wen wählen?

Die anderen Werkzeuge hier sind echt und für ihren Zweck gut — die Tabelle sagt bei jedem, wofür. Der Grund, warum wir oben stehen, ist eine einzige Zeile darin: der Stellenindex ist unser eigener, also liegt das Inserat schon da.

Nimm jobs.ch, wenn

  • jobs.ch — die grösste Markenbekanntheit in der Deutschschweiz, gratis für Suchende und ohne Konto durchsuchbar.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Du wählst die Ausschreibung aus unserem eigenen Schweizer Index, und Lebenslauf, Schreiben und Check entstehen gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Arbeitsbemühungen aus dem Tracker, gedruckt auf dem offiziellen SECO-Blatt. Keines der anderen Werkzeuge in dieser Liste hat das.

  • Ohne Konto anfangen — Öffnen und schreiben ohne Anmeldung; nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument.

  • CHF 15 im Monat, sieben Tage gratis vorweg — Voller Zugang im Test, monatlich kündbar, in Franken abgerechnet — keine Vier-Wochen-Perioden, kein Kursrisiko.

Die Werkzeuge im direkten Vergleich

KriteriumSwissJobs.appjobs.chjobup.chIndeedLinkedInJob-Room
Schweizer StellenJaJaJaJaJaJa
Kostenlos suchenJaJaJaJaJaJa
Suche ohne KontoJaJaJaJaNeinJa
Job-Alarm per E-MailJaJaJaJaJak. A.
Schwerpunktganze Schweizganze SchweizWestschweizinternationalNetzwerkRAV-Pflichtstellen
Aus dem Inserat direkt einen CV erzeugenJaNeinNeinNeinNeinNein
Motivationsschreiben zum InseratJaNeinNeinNeinNeinNein
CV-Check gegen dieses InseratJaNeinNeinNeinNeinNein
BewerbungstrackerJaNeinNeink. A.k. A.Nein
RAV-Formular (SECO)JaNeinNeinNeinNeinNein
Stellen mit wenigen BewerbernJaNeinNeinNeinNeinNein
SprachenDE/EN/FR/ITDE/FR/ENFR/DE/ENvielevieleDE/FR/IT/EN

Stand 4. September 2026. Jede Angabe zu einem fremden Werkzeug stammt von dessen eigener Seite; «k. A.» heisst, dass sie dort nicht lesbar war — nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Unsere Zeile stammt aus dem Code und dem live durchlaufenen Ablauf.

SwissJobs.app

Was es ist: ein Index offener Schweizer Stellen in vier Sprachen, zusammengebaut mit einem Lebenslauf-Werkzeug. Du suchst ein Inserat, und der Lebenslauf wird auf genau dieses Inserat zugeschnitten, ohne dass du den Text von irgendwo hineinkopierst — das Inserat liegt schon hier. Über zwanzigtausend offene Inserate von gut dreitausendzweihundert Arbeitgebenden, täglich aufgefrischt.

Was es kostet: Suchen, Filtern und Inserate lesen ist gratis und ohne Konto. Die Bewerbungswerkzeuge — Lebenslauf, Abgleich mit einem konkreten Inserat, Motivationsschreiben — sind sieben Tage frei und danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr.

Für wen: für alle, die sich auf Schweizer Inserate bewerben und pro Bewerbung ein zugeschnittenes Dossier wollen statt eines Standarddokuments. Und für alle, die etwas anderes sehen wollen als auf jobs.ch: 5,7 Prozent unserer Inserate führen zu einer JobCloud-Seite, die restlichen dreiundneunzig von hundert nicht.

Die Grenze: wir sind deutlich kleiner als jobs.ch, und daran wird sich nichts ändern. Wer schlicht die längste Liste deutschsprachiger Inserate will, ist dort besser bedient. Ausserdem verlangen die Werkzeuge nach dem Suchen ein Konto — Job-Room und ostjob.ch verlangen für ihr Kernangebot keines.

Job-Room (arbeit.swiss)

Was es ist: das Stellenportal der öffentlichen Arbeitsvermittlung, vom Bund betrieben. arbeit.swiss nennt es selbst «die grösste Stellenplattform der Schweiz», und am 26. August 2026 wies die Startseite knapp sechsundsiebzigtausend offene Stellen aus — mehr als jede private Schweizer Börse an diesem Tag.

Was es kostet: nichts. Keine Werbung, keine Premium-Stufe, vier Sprachen, und suchen kann jede und jeder ohne Konto.

Für wen: für alle, und besonders für Leute in einem meldepflichtigen Beruf. Stellen, die der Meldepflicht unterliegen, erscheinen zuerst im geschützten Bereich, und laut der amtlichen Auskunft darf eine solche Stelle «erst fünf Arbeitstage nach der Publikation im geschützten Bereich» anderswo ausgeschrieben werden. Dieser Kreis ist 2026 gewachsen: 10,8 Prozent der Erwerbstätigen üben eine meldepflichtige Berufsart aus, gegenüber 6,5 Prozent im Vorjahr. Kein privates Portal kann diesen Vorsprung nachbauen.

Die Grenze: der Vorsprung gilt nur registriert, und registrieren kann sich nur, wer bereits bei einem RAV angemeldet ist. Und ein Punkt, der wichtiger ist als jede Bequemlichkeit: fristgebundene Angaben und Unterlagen — allen voran der Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen — müssen laut arbeit.swiss über die eServices auf Job-Room oder über einen vom RAV beziehungsweise von der Arbeitslosenkasse bezeichneten Weg eingereicht werden. Private Online-Dienste, unserer eingeschlossen, sind dabei Hilfsmittel und niemals Ersatz.

Indeed Schweiz

Was es ist: ein Aggregator, der Inserate von Firmenseiten, Bewerbersystemen und anderen Börsen einsammelt. Am 26. August 2026 warb die Schweizer Suchseite mit rund hundertfünfunddreissigtausend offenen Stellen — gut das Dreifache dessen, was jobs.ch am selben Tag auf seiner Startseite auswies.

Was es kostet: für Stellensuchende nichts.

Für wen: für die Ortssuche. Wenn du «alles im Umkreis von zwanzig Kilometern um Olten» willst, ist Indeed stark, weil es auch Inserate von Firmenseiten aufgreift, die es auf keine Schweizer Börse schaffen. Auch gut für Quereinsteigende, die nicht wissen, unter welcher Berufsbezeichnung ihre Stelle ausgeschrieben ist.

Die Grenze: Menge ist keine Auswahl. Aggregation heisst Dubletten, dasselbe Inserat über drei Personalvermittler, und Einträge, die längst besetzt sind. Voreingestellt wird nach Relevanz sortiert, nicht nach Datum. Und die Felder, an denen sich eine Schweizer Bewerbung entscheidet — Pensum in Prozent, Sprachen als Niveaustufen, die Bewilligungsfrage — kennt die Struktur nicht.

LinkedIn

Was es ist: ein Berufsnetzwerk mit angehängter Stellensuche. Die Schweizer Trefferseite nannte am 26. August 2026 über achtundvierzigtausend Stellen.

Was es kostet: nichts. Premium bringt für die Stellensuche wenig, das ist ein Verkaufsargument und kein Werkzeug.

Für wen: englischsprachige und internationale Rollen, besonders in Zürich, Zug, Basel und Genf, und für alles, wo der Weg über Menschen läuft statt über ein Formular. Viele Firmen mit kleinen Rekrutierungsbudgets schreiben nur hier aus.

Die Grenze: die Suche ist im Moment schwach. Am 26. August 2026 stand über der Schweizer Trefferliste der Hinweis, man nutze nun die «AI-powered job search» und man arbeite daran, alle Filter zurückzubringen — sie fehlten also. Die obersten Treffer waren Platzhalter für Spontanbewerbungen, mehrere davon drei bis sechs Monate alt. Als reine Stellenliste ist LinkedIn derzeit die schwächste Alternative in dieser Auswahl; als Netzwerk bleibt es die stärkste.

ostjob.ch und das Regionalnetz von CH Media

Was es ist: ein Regionalportal für die Ostschweiz, betrieben von CH Media Classifieds. Am 26. August 2026 führte es über sechstausenddreihundert Jobs — jobs.ch wies für seine Region «Ostschweiz / GR / FL» am selben Tag gut fünftausendzweihundert aus. In seiner eigenen Region schlägt das Regionalportal also den nationalen Marktführer. Dahinter steht ein Netz gleich gebauter Seiten: myjob.ch, zentraljob.ch, jobbasel.ch, jobbern.ch, jobmittelland.ch, jobzüri.ch, schaffu.ch und ajourjob.ch für Biel, Seeland und den Berner Jura.

Was es kostet: nichts, und das Jobabo kommt per Mail, ohne Konto.

Für wen: wer ortsgebunden ist — Familie, Wohneigentum, Pendelgrenze. Regionale Arbeitgebende inserieren hier zuerst, weil eine nationale Schaltung für eine Stelle in Wil teuer und unnötig ist.

Die Grenze: immer nur eine Region. Wer in zwei Kantonen sucht, braucht zwei Seiten, und ausserhalb der Deutschschweiz gibt es das Netz praktisch nicht. Für die Westschweiz ist ajourjob.ch mit gut dreitausendzweihundert Stellen zweisprachig der einzige Ausläufer.

rocken.jobs

Was es ist: kein Portal im üblichen Sinn, sondern eine Vermittlung mit Suchmaske davor. Die Startseite nennt über elftausend Jobs bei mehr als fünftausendsechshundert verifizierten Partnerunternehmen und sagt selbst deutlich, worum es geht: «Rocken ist keine Plattform für alle.» Du beantragst ein Kandidatenprofil, wirst geprüft und dann Arbeitgebenden vorgeschlagen.

Was es kostet: für Kandidierende nichts; bezahlt wird von den Unternehmen.

Für wen: Fachpositionen in IT, Engineering, Life Science, Finanzen und Gesundheitswesen, wo Vermittlung sich für beide Seiten rechnet. Auch für alle, die eher gefunden werden als suchen wollen.

Die Grenze: du bewirbst dich nicht direkt beim Arbeitgeber, sondern gibst ein Profil frei und wartest auf Zuordnung — das ist bequem und kostet Kontrolle. Ausserdem ist rocken.jobs mit 9,8 Prozent das häufigste einzelne Bewerbungsziel in unserem eigenen Bestand. Diese Inserate begegnen dir also ohnehin auf anderen Portalen; als zusätzliche Quelle bringt die Seite weniger, als die Stellenzahl vermuten lässt.

Xing

Was es ist: das deutschsprachige Berufsnetzwerk, mit einer Stellensuche für die Schweiz. Am 26. August 2026 zeigte diese «Mehr als 999 Schweiz Jobs» an — die Anzeige ist gedeckelt, was zugleich verrät, dass der Schweizer Bestand klein ist.

Was es kostet: die Stellensuche nichts.

Für wen: Deutsche, die in der Schweiz arbeiten oder es vorhaben, und Arbeitgebende, die im deutschen Markt rekrutieren. Wer aus Deutschland kommt, hat oft schon ein gepflegtes Profil dort und kein zweites auf LinkedIn.

Die Grenze: es bleibt eine deutsche Plattform mit deutschen Kategorien. Auf der ersten Seite der Schweizer Treffer standen mehrere Lohnbänder in Euro statt in Franken, unter anderem für eine Produktionsstelle in Köniz. Pensum in Prozent, 13. Monatslohn, Quellensteuer und die Bewilligungsfrage bildet die Struktur nicht ab, und das merkt man den Inseraten an.

Kurz gesagt: welche Alternative sich für wen lohnt

Bist du beim RAV angemeldet oder arbeitest du in einer meldepflichtigen Berufsart, führt kein Weg an Job-Room vorbei — dort stehen Stellen fünf Arbeitstage früher, und dort gehen die fristgebundenen Unterlagen hin. Willst du Inserate sehen, die jobs.ch nicht hat, und pro Bewerbung einen auf das Inserat zugeschnittenen Lebenslauf, nimm SwissJobs.app. Suchst du nach Ort statt nach Berufsbezeichnung, nimm Indeed und sortiere nach Datum. Bist du regional gebunden, nimm das Regionalportal deiner Gegend, weil es in seiner Region mehr hat als der Marktführer. Zielst du auf englischsprachige oder internationale Rollen, nimm LinkedIn — aber als Netzwerk, nicht als Liste. Kommst du aus Deutschland, ist Xing eine sinnvolle Zweitquelle und nie die erste. Und willst du schlicht die längste deutschsprachige Liste, dann bleib bei jobs.ch: dafür gibt es keine bessere Alternative.

Stellenzahlen am 26. August 2026 auf der jeweils eigenen Seite der Plattform gelesen und gerundet; sie sind unterschiedlich gezählt und nicht direkt vergleichbar. Angaben zur Stellenmeldepflicht von arbeit.swiss am selben Tag. Anteile aus dem eigenen Bestand über die offenen Schweizer Inserate auf SwissJobs.app vom 26. August 2026 berechnet; Sprachanteile über die Inserate mit erkannter Sprache.

Offene Schweizer Stellen nach Beruf, Kanton und Datum durchsuchen

Quellen

Verwandte Fragen

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Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt

Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%