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Jobscan Alternativen: die ehrliche Rangliste
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Die ehrliche Rangliste der Jobscan-Alternativen für Schweizer Bewerbungen: SwissJobs.app zuerst, weil die Prüfung gegen ein konkretes Inserat aus dem eigenen Index läuft und Bewilligung, Sprachniveau und Foto mitbewertet. Dann der Gratis-Check von cvswiss.ch ohne Anmeldung, dann Teal mit dauerhafter Gratisstufe, dann Resume Worded als nächster Verwandter von Jobscan, dann der Abgleich von Hand. Ehrlich dazu: Bei englischsprachigen Inseraten hat Jobscan recht — dort führen 63,9 Prozent in ein bekanntes Bewerbersystem.
Die Rangliste auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Preis und was im Preis steckt, steht daneben — jede Adresse verlinkt.

1. SwissJobs.appUnsere App
Sechs Werkzeuge in einem Konto, alle gegen dasselbe Inserat aus unserem eigenen Stellenindex. PDF und Word ohne Wasserzeichen, Schweizer Konventionen eingebaut, in vier Sprachen.
CHF 15.- im Monat oder CHF 95.- im Jahr · Gratiskonto: 5 Dokumente pro Tag
- Lebenslauf-Editor, auf das Inserat zugeschnitten
- ATS-Lebenslauf-Check
- Motivationsschreiben zur selben Stelle
- Interviewvorbereitung als Spickzettel
- Interview üben mit Live-Stimme (KI)
- Bewerbungstracker mit RAV-Formular (SECO-Blatt)

Platz zwei geht an das Werkzeug mit der geringsten Hürde in dieser Liste, und die ist niedriger als unsere: Lebenslauf als PDF oder DOCX hochladen, Punktzahl und Hinweise lesen, fertig — die Seite schreibt ausdrücklich «No signup required».
Check gratis; Dokument CHF 5 einmalig, Abo CHF 15/Monat
- Prüft gegen ein konkretes Inserat: Nein, nur der Lebenslauf
- Ohne Konto: Ja, ohne Anmeldung
- Sprachen: DE / FR / IT / EN

Teal ist der nächstliegende Ersatz, wenn an Jobscan vor allem das Bündel geschätzt wird: Tracker, Baukasten und Abgleich in einem. Die Gratisstufe heisst «Free Forever» und meint es weitgehend ernst — unbegrenzt viele Lebenslauf-Fassungen, unbegrenztes Verfolgen von Bewerbungen, zehn Vorlagen.
Gratisstufe dauerhaft; Teal+ USD 29 pro 30 Tage (rund CHF 23.50)
- Prüft gegen ein konkretes Inserat: Ja, Inserat einfügen
- Ohne Konto: Nein, Konto nötig
- Sprachen: EN

Wenn die Frage lautet «was ist wie Jobscan, nur anders», dann ist das hier die Antwort: «Score My Resume» für den Lebenslauf allein, «Targeted Resume» für den Abgleich gegen eine Ausschreibung, dazu eine LinkedIn-Prüfung. Dieselbe Idee, dieselbe Punktlogik, dieselbe Zielgruppe.
Pro USD 49/Monat, USD 229 einmalig fürs Jahr (rund CHF 185)
- Prüft gegen ein konkretes Inserat: Ja, «Targeted Resume»
- Ohne Konto: Nein, Konto nötig
- Sprachen: EN
5. Der Abgleich von Hand
Bei knapp zwei Dritteln der offenen Inserate hier führt die Bewerbung nicht in ein benanntes System, sondern auf eine von über neunzehnhundert verschiedenen Adressen: die Karriereseite des Betriebs, ein einfaches Formular, ein Postfach.
Gratis
- Prüft gegen ein konkretes Inserat: Ja, wenn du es selbst machst
- Ohne Konto: Ja
- Sprachen: Alle
Geordnet ist die Liste nach einem einzigen Kriterium: Wie viel vom Schweizer Bewerbungsmarkt trifft das Werkzeug überhaupt — und was kostet es in Franken? Nicht nach Funktionsumfang. Ein Werkzeug, das die Stichwörter für ein System optimiert, hinter dem in diesem Land jedes vierte Inserat steckt, ist kein schlechtes Werkzeug; es ist ein Werkzeug für ein Viertel des Marktes.
Denn die Prämisse, auf der Jobscan aufbaut, gilt hier nur zum Teil. Die eigene Startseite nennt am 5. September 2026 als Begründung, dass 99 Prozent der Fortune-500-Unternehmen ein Bewerbersystem einsetzen — eine amerikanische Zahl über amerikanische Konzerne. In den offenen Schweizer Inseraten unseres Bestandes führt der Bewerbungsknopf bei 37,5 Prozent in ein benanntes Bewerbersystem. Bei 62,5 Prozent nicht: dort landet die Bewerbung auf über neunzehnhundert verschiedenen Adressen, in aller Regel der Karriereseite des Betriebs oder einem Formular, das niemand je «reverse engineered» hat.
Und das zweitgrösste System der Schweiz kommt in Jobscans eigenem Ratgeber nicht vor: Prospective, hinter 7,1 Prozent aller Inserate, knapp hinter Workday mit 8,1 Prozent. Die Seite «Popular applicant tracking systems» führte am 5. September 2026 vierzehn Systeme auf — Workday, Taleo, iCIMS, SuccessFactors, Greenhouse, Lever, Jobvite, Bullhorn, BambooHR, LinkedIn Recruiter, Eightfold, PhenomPeople, Trakstar, Pinpoint — kein einziges davon schweizerisch. Wer eine Punktzahl gegen die Parsing-Regeln von Workday und Greenhouse optimiert, hat für Prospective, Umantis, Solique, Refline, Dualoo und Abacus nichts gelernt — zusammen 11,3 Prozent, und im italienischsprachigen Segment das Mass aller Dinge.
Nach der Sprache, in der das Inserat verfasst ist. Berechnet auf den offenen Inseraten in unserem Bestand am 5. September 2026; als «benanntes System» zählt eine Erkennung von zwanzig internationalen und sieben Schweizer Anbietern anhand des Bewerbungslinks.
- 37,5 Prozent der offenen Inserate in unserem Bestand führen zum Bewerben in ein benanntes Bewerbersystem; 26,1 Prozent in ein internationales, 11,3 Prozent in ein Schweizer.
- Nach Inseratssprache: Englisch 63,9 Prozent, Italienisch 39,9 Prozent, Deutsch 31,6 Prozent, Französisch 28,8 Prozent. Die Sprache entscheidet, nicht die Branche.
- Die italienischen 39,9 Prozent sind fast vollständig ein einziges Schweizer System: Prospective allein steht hinter 33,6 Prozent der italienischsprachigen Inserate.
- Nicht die Betriebsgrösse trennt: Bei Arbeitgebern mit höchstens zwei offenen Inseraten liegt der Anteil bei 36,9 Prozent, bei allen übrigen bei 37,6 Prozent — praktisch gleich.
- Jobscan verlangte am 5. September 2026 auf der Preisseite USD 49.95 im Monat, quartalsweise USD 89.95 (rund CHF 73, also gut CHF 24 im Monat); gratis sind fünf Scans monatlich.
- Zum Vergleich in Franken abgerechnet: SwissJobs.app CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, cvswiss.ch CHF 15 im Monat oder CHF 5 für ein einzelnes Dokument.
Die Rangliste auf einen Blick
| Alternative | Prüft gegen ein konkretes Inserat | Ohne Konto | Sprachen | Preis | Grenze |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. SwissJobs.app | Ja, Inserat direkt aus dem eigenen Index | Ein Check pro Browser, dann Gratiskonto | DE / FR / IT / EN | CHF 15/Monat oder CHF 95/Jahr | Kein LinkedIn-Profilcheck, kein automatisches Ausfüllen |
| 2. cvswiss.ch ATS Check | Nein, nur der Lebenslauf | Ja, ohne Anmeldung | DE / FR / IT / EN | Check gratis; Dokument CHF 5 einmalig, Abo CHF 15/Monat | Der Check bewertet Lesbarkeit, nicht die Passung zur Stelle |
| 3. Teal | Ja, Inserat einfügen | Nein, Konto nötig | EN | Gratisstufe dauerhaft; Teal+ USD 29 pro 30 Tage (rund CHF 23.50) | Gratis nur die fünf wichtigsten Stichwörter; auf den US-Lebenslauf gebaut |
| 4. Resume Worded | Ja, «Targeted Resume» | Nein, Konto nötig | EN | Pro USD 49/Monat, USD 229 einmalig fürs Jahr (rund CHF 185) | Vollständige Berichte erst mit Pro; kennt keine Schweizer Konvention |
| 5. Abgleich von Hand | Ja, wenn du es selbst machst | Ja | Alle | Gratis | Kostet eine halbe Stunde pro Bewerbung und verzeiht keine Flüchtigkeit |
| Jobscan selbst | Ja, Kernfunktion | Nein, Konto nötig | EN | USD 49.95/Monat, quartalsweise USD 89.95 (rund CHF 73) | Optimiert auf Systeme, hinter denen hier gut ein Viertel der Inserate steht |
Preise am 5. September 2026 auf der jeweiligen Anbieterseite gelesen, Jobscan und Teal auf der gerenderten Preisseite. Umrechnung zu USD 1 = CHF 0.81. Unsere Zeile stammt aus dem Code und dem selbst durchlaufenen Ablauf.
Was es wirklich kostet, und woran man es übersieht
| Anbieter | Gratis nutzbar | Laufender Preis | Abrechnung |
|---|---|---|---|
| SwissJobs.appDie Wochengrenze steht hier, weil sie in Vergleichen sonst fehlt: zehn Dokumente pro rollender Woche sind rund fünf Bewerbungen mit Lebenslauf und Schreiben. | Ein Check ohne Konto; mit Gratiskonto 5 Dokumente pro Tag und 10 pro rollende Woche | CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr | In Franken, sieben Tage Testphase mit vollem Zugang, monatlich kündbar |
| JobscanDie sieben Gratistage hängen am Quartalsplan; die eigene FAQ hält fest, dass es beim Monatsplan keine Testphase gibt. Und nach dem Ende des Abos entfallen laut derselben FAQ nicht nur die bezahlten Funktionen, sondern auch die zugehörigen Daten. | Fünf Scans im Monat, dazu Tracker und Vorlagen | USD 49.95 im Monat oder USD 89.95 pro Quartal | In Dollar, plus Verkaufssteuer nach Rechnungsadresse |
| TealDie Wochenrechnung liest sich klein, ist aber die teuerste Variante, wenn die Suche in Monaten gerechnet wird: USD 13 pro Woche sind über ein Quartal rund das Doppelte des 90-Tage-Preises. | «Free Forever»: unbegrenzt Lebensläufe und Tracker, Abgleich auf die fünf wichtigsten Stichwörter | USD 13 pro 7 Tage, USD 29 pro 30 Tage, USD 79 pro 90 Tage | In Dollar, in Sieben-Tage-Perioden |
| Resume WordedDer Jahreszugang ist eine einzelne Zahlung von USD 229, nicht eine monatliche Belastung — auf der Preisseite steht der Betrag als USD 19 im Monat. | Gratiskonto mit eingeschränktem Bericht | USD 49 im Monat, USD 99 pro Quartal, USD 229 für ein Jahr | In Dollar über einen Zahlungsdienstleister |
| cvswiss.chDas Dokument für CHF 5 lässt sich nach dem Herunterladen nicht mehr ändern — für eine einzige Bewerbung der günstigste Weg in dieser Liste, für eine laufende Suche nicht. | ATS-Check gratis und ohne Anmeldung | CHF 5 einmalig für ein Dokument, CHF 15 im Monat unbegrenzt | In Franken, sieben Tage Geld-zurück-Garantie |
Alle Angaben am 5. September 2026 auf den Preisseiten der Anbieter gelesen. Fremde Beträge stehen in der Währung, in der sie ausgewiesen sind; die Franken in Klammern sind gerechnet, nicht ausgewiesen.
1. SwissJobs.app — die Prüfung läuft gegen ein Inserat, nicht gegen eine Vorstellung von ATS
Der Unterschied zu Jobscan ist nicht die Punktzahl, sondern woher der Vergleichstext kommt. Du wählst ein offenes Inserat aus der Suche, und der Check liest deinen Lebenslauf gegen genau diesen Wortlaut — kein zweites Fenster, kein Kopieren, und für Inserate, die wir nicht haben, kannst du den Text weiterhin einfügen. Ohne Stelle im Kopf läuft die zweite Betriebsart: die Prüfung gegen die Schweizer Norm statt gegen eine Ausschreibung.
Geprüft wird dabei, was ein Schweizer Dossier trägt und ein amerikanischer Lebenslauf nicht kennt: die Bewilligungszeile, Sprachniveaus nach GER statt «fliessend», das Foto — in der Schweiz üblich und deshalb kein Abzug — sowie Pensum und Arbeitszeugnisse. Die Rückmeldung kommt in der Sprache der Oberfläche, auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch.
Preis und Grenze offen: Der erste Check läuft ohne Konto, einer pro Browser; danach fragt die Seite nach einem Gratiskonto, das fünf Dokumente pro Tag und zehn pro rollende Woche erlaubt. Sieben Tage Testphase, dann CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr. Was Jobscan hat und wir nicht: die Prüfung des LinkedIn-Profils, das automatische Ausfüllen fremder Bewerbungsformulare und die Browser-Erweiterung. Wer das sucht, ist bei uns falsch.
2. cvswiss.ch ATS Check — der niedrigste Einstieg, gratis und ohne Anmeldung
Platz zwei geht an das Werkzeug mit der geringsten Hürde in dieser Liste, und die ist niedriger als unsere: Lebenslauf als PDF oder DOCX hochladen, Punktzahl und Hinweise lesen, fertig — die Seite schreibt ausdrücklich «No signup required». Wer nur wissen will, ob sein Dokument maschinell sauber lesbar ist, braucht dafür weder Konto noch Franken.
Die Grenze steht in derselben Maske: Es gibt kein Feld für das Inserat. Geprüft wird die Lesbarkeit und der Aufbau des Dokuments, nicht die Passung zu einer bestimmten Stelle — genau die Hälfte, für die Jobscan gebaut ist, fehlt hier. Weiter geht es kostenpflichtig: CHF 5 für ein einzelnes Dokument, das nach dem Herunterladen unveränderlich ist, oder CHF 15 im Monat, wobei die Preisseite neu auch einen Export des RAV-Formulars aufführt.
Für wen: für alle, die einen Formatcheck wollen, bevor sie irgendwo ein Konto anlegen — und für alle mit genau einer Bewerbung, denn CHF 5 einmalig schlägt jedes Abo.
3. Teal — die grosszügigste Gratisstufe, gebaut für den amerikanischen Lebenslauf
Teal ist der nächstliegende Ersatz, wenn an Jobscan vor allem das Bündel geschätzt wird: Tracker, Baukasten und Abgleich in einem. Die Gratisstufe heisst «Free Forever» und meint es weitgehend ernst — unbegrenzt viele Lebenslauf-Fassungen, unbegrenztes Verfolgen von Bewerbungen, zehn Vorlagen. Das ist mehr, als die meisten in diesem Vergleich verschenken.
Bezahlt wird für die Tiefe: Der Abgleich mit dem Inserat zeigt gratis die fünf wichtigsten Stichwörter, die Analyse im Baukasten bleibt «Basic», und die KI-Guthaben sind auf zehn Bullet-Points und je zwei Zusammenfassungen und Schreiben begrenzt. Teal+ hebt das auf und kostet USD 13 pro sieben Tage, USD 29 pro dreissig oder USD 79 pro neunzig — gerechnet rund CHF 10.50, CHF 23.50 und CHF 64.
Die Grenze ist die Sprache und das Modell dahinter: Oberfläche und Rückmeldung sind englisch, das Dokument ist ein US-Resume. Für die 42,2 Prozent deutschsprachigen und die 10,9 Prozent französischsprachigen Inserate in unserem Bestand liefert das ein Ergebnis, das man anschliessend selbst wieder eindeutschen muss — Pensum, Bewilligung und Zeugnisse kommen darin nicht vor.
4. Resume Worded — der nächste Verwandte, und der teuerste Weg zum selben Bericht
Wenn die Frage lautet «was ist wie Jobscan, nur anders», dann ist das hier die Antwort: «Score My Resume» für den Lebenslauf allein, «Targeted Resume» für den Abgleich gegen eine Ausschreibung, dazu eine LinkedIn-Prüfung. Dieselbe Idee, dieselbe Punktlogik, dieselbe Zielgruppe.
Der Einstieg ist ein Gratiskonto, der vollständige Bericht ist Pro. Pro kostet USD 49 im Monat, USD 99 für ein Quartal oder USD 229 als eine einzige Zahlung für ein Jahr — auf der Seite als USD 19 im Monat ausgewiesen, was rund CHF 15.40 entspricht und damit nur beim Jahresweg in die Nähe von Schweizer Preisen kommt. Der Monatspreis liegt mit rund CHF 40 leicht über Jobscans Monatsplan.
Für wen: für alle, die auf Englisch bewerben und Wert auf die LinkedIn-Hälfte legen. Nicht für ein Dossier auf Deutsch, Französisch oder Italienisch — die Vorlagen und die Sprachprüfung sind auf den amerikanischen Markt geschrieben, und keine der Schweizer Pflichtangaben taucht darin auf.
5. Der Abgleich von Hand — die Alternative, die bei 62,5 Prozent der Inserate ohnehin gilt
Bei knapp zwei Dritteln der offenen Inserate hier führt die Bewerbung nicht in ein benanntes System, sondern auf eine von über neunzehnhundert verschiedenen Adressen: die Karriereseite des Betriebs, ein einfaches Formular, ein Postfach. Dort liest zuerst ein Mensch, und eine Punktzahl gegen die Parsing-Regeln von Workday hat keinen Adressaten.
Der Ersatz ist unspektakulär und wirkt: das Inserat neben den Lebenslauf legen, die zehn bis fünfzehn Substantive markieren, die der Text selbst verwendet — Fachbegriffe, Werkzeuge, Abschlüsse, Sprachniveaus — und prüfen, welche davon im eigenen Dokument gar nicht vorkommen. Dazu die Schweizer Pflichtangaben: Bewilligung, Sprachniveaus als A1 bis C2, Pensum in Prozent, Verfügbarkeit. Das ist der grösste Teil dessen, was jedes dieser Werkzeuge tut, und es kostet eine halbe Stunde.
Wer beim RAV angemeldet ist, hat zusätzlich Anspruch auf Beratung, und dazu gehören Bewerbungsunterlagen. Diesen Weg nennt kein Vergleichsartikel, weil sich damit nichts verkaufen lässt — er ist gratis und in der Beurteilung näher an dem, was hiesige Personalverantwortliche tatsächlich sehen wollen.
Wer bei Jobscan bleiben sollte
Bewirbst du dich auf Englisch bei einem internationalen Arbeitgeber in Zürich, Basel, Zug oder Genf, dann beschreibt Jobscan deine Welt korrekt: 63,9 Prozent der englischsprachigen Inserate in unserem Bestand führen in ein benanntes Bewerbersystem, allein 22,5 Prozent zu Workday und 10 Prozent zu Greenhouse. Das sind genau die Systeme, für die das Werkzeug gebaut ist, und in diesem Segment ist der Rat kein Aberglaube, sondern zutreffend.
Dazu kommen drei Dinge, die keine der Alternativen oben in dieser Form hat: die Prüfung des LinkedIn-Profils, das automatische Ausfüllen von Bewerbungsformularen und eine Browser-Erweiterung, die Inserate von fremden Seiten einsammelt. Und die Gratisstufe mit fünf Scans im Monat ist grosszügiger als unser einer anonymer Check.
Nicht dort bleiben sollte, wer auf Deutsch, Französisch oder Italienisch bewirbt. Dann optimierst du auf ein Regelwerk, das für zwei Drittel deiner Bewerbungen niemand liest, in einer Sprache, die das Werkzeug nicht spricht — und die Prospective-Maske, die dir stattdessen begegnet, hat es nie gesehen.
Was die Rangliste nicht entscheidet: die Grösse des Arbeitgebers
Ein verbreiteter Rat lautet, bei kleinen Betrieben brauche es keine Maschinenlesbarkeit, bei Konzernen schon. In unserem Bestand stimmt das nicht: Bei Arbeitgebern mit höchstens zwei offenen Inseraten — das sind 61,7 Prozent aller Arbeitgeber und 12,5 Prozent der Inserate — führen 36,9 Prozent in ein benanntes System, bei allen übrigen 37,6 Prozent. Der Unterschied ist keiner.
Was tatsächlich trennt, ist die Sprache des Inserats, und der Abstand ist gross: 63,9 Prozent bei englischen gegen 28,8 Prozent bei französischen Ausschreibungen. Wer entscheiden will, ob sich ein Werkzeug wie Jobscan lohnt, schaut also nicht auf den Firmennamen, sondern darauf, in welcher Sprache das Inserat geschrieben ist — und wohin der Bewerbungsknopf zeigt. Ein Blick auf die Adresse hinter «Jetzt bewerben» beantwortet die Frage in zwei Sekunden.
Was Betroffene berichten
In Schweizer LinkedIn-Beiträgen kippt die ATS-Erzählung regelmässig an derselben Stelle: Jemand baut den Lebenslauf bewusst schlicht und maschinenlesbar, fragt hiesige Personalverantwortliche um Rat — und bekommt zu hören, ein gestaltetes Layout, ein Foto und die Bewilligungszeile seien wichtiger, weil hier ohnehin zuerst ein Mensch liest. Dieselbe Beobachtung steht in unseren Zahlen: Bei 62,5 Prozent der Inserate gibt es kein benanntes System, das etwas aussortieren könnte.
Aggregiert aus den Schweizer LinkedIn-Beiträgen in unserer Sammlung, die ATS, Lebenslauf-Layout oder Punktzahlen behandeln; einzelne Personen werden nicht zitiert.
Die Anteile stammen aus den offenen Inseraten auf SwissJobs.app am 5. September 2026; absolute Bestandeszahlen veröffentlichen wir nicht. «Benanntes Bewerbersystem» beruht auf einer Erkennung von zwanzig internationalen und sieben Schweizer Anbietern am Ziel des Bewerbungslinks — unbekannte Systeme zählen dadurch zur Gegenseite, die 37,5 Prozent sind also eher eine Untergrenze. Die Sprache ist die des Inserats, nicht die des Arbeitsorts. Alle Preise am 5. September 2026 auf den Seiten der Anbieter gelesen, bei Jobscan und Teal auf der gerenderten Preisseite, weil die Beträge dort erst im Browser entstehen. Umrechnung zu den EZB-Referenzkursen vom 4. September 2026: USD 1 = CHF 0.81.
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Kostenlos: Sprachen, Bewilligung, Anforderungen und mehr — bewertet gegen ein konkretes Inserat.
ATS-Lebenslauf prüfen: gegen ein konkretes Inserat, kostenlosStellen nach Beruf, Ort oder Sprache
Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.
Nach Beruf
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- Sachbearbeiter
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- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
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Nach Sprache
Nach Arbeitsform
Quellen
- Jobscan — Preisseite, im Browser gerendert am 5. September 2026
- Jobscan — Startseite mit der Fortune-500-Begründung
- Jobscan — «Popular applicant tracking systems», die eigene Liste der Systeme
- cvswiss.ch — Free ATS Check, «No signup required»
- cvswiss.ch — Preise
- Teal — Preise und Vergleich der Gratisstufe
- Resume Worded — Pro-Preise
- EZB — Euro-Referenzkurse
- SwissJobs.app — die ausführliche Gegenüberstellung im Frage-Bereich
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%