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Lebenslauf als Word-Datei (DOCX) exportieren — welche Schweizer CV-Tools können das?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Von den Schweizer Lebenslauf-Werkzeugen geben am 4. September 2026 zwei den fertigen Lebenslauf als Word-Datei heraus: SwissJobs.app, wo PDF und DOCX in derselben Stufe und ohne Wasserzeichen liegen, und cvswiss.ch, wo die Word-Datei laut dem Text der eigenen Anwendung ans Abo gebunden ist. lebenslauf.ch gibt nach eigener Auskunft «aktuell» nur PDF aus, und bewerbung.ch lehnt den Word-Download ausdrücklich ab. Gratis und ohne Konto bekommst du eine .docx nur als leere Vorlage — beim kantonalen Berufsberatungsportal in allen drei Landessprachen, und auf der Vorlagenseite von cvswiss.ch.

Die Startseiten der Werkzeuge im Vergleich

Alle am 4. September 2026 bei gleicher Fensterbreite aufgenommen, damit der Vergleich fair ist.

  1. SwissJobs.app: Bestehenden Lebenslauf und ein Schweizer Inserat hinzufügen, die KI schreibt einen passenden. Gratis starten, ohne Anmeldung.

    1. SwissJobs.appUnsere App

    Bestehenden Lebenslauf und ein Schweizer Inserat hinzufügen, die KI schreibt einen passenden. Gratis starten, ohne Anmeldung.

    SwissJobs.app →

  2. lebenslauf.ch: Gratis, aber du schreibst den ganzen Lebenslauf selbst in ein leeres Formular. Jede Zeile von Grund auf, ohne KI-Hilfe.

    2. lebenslauf.ch

    Gratis, aber du schreibst den ganzen Lebenslauf selbst in ein leeres Formular. Jede Zeile von Grund auf, ohne KI-Hilfe.

    lebenslauf.ch →

  3. cvswiss.ch: KI-Schweizer-CV in fünf Minuten.

    3. cvswiss.ch

    KI-Schweizer-CV in fünf Minuten.

    cvswiss.ch →

  4. cv-easy.ch: In 10 Minuten fertig, einmalig CHF 12.

    4. cv-easy.ch

    In 10 Minuten fertig, einmalig CHF 12.

    cv-easy.ch →

  5. lebenslaufapp.ch: Lebenslauf und Anschreiben, kostenlos testen.

    5. lebenslaufapp.ch

    Lebenslauf und Anschreiben, kostenlos testen.

    lebenslaufapp.ch →

Die Antwort ist kurz, weil das Feld klein ist. Wir haben am 4. September 2026 die Seiten der Schweizer Anbieter selbst geöffnet — Startseiten, Preisseiten, Fragenlisten — und dort, wo der Editor eine Webanwendung ist, auch den öffentlich ausgelieferten Text dieser Anwendung gelesen. Genau dort stehen die Sätze zum Dateiformat, die auf keiner Preisseite auftauchen.

Und weil die Frage fast immer mit einer stillen Annahme kommt — «der Arbeitgeber will es so» —, haben wir sie am selben Tag gegen den Markt geprüft. Ergebnis vorweg: Von rund dreizehnhundert zufällig gezogenen offenen Inseraten verlangt kein einziges eine Word-Datei, und 0,5 Prozent verlangen überhaupt ein Format, nämlich PDF. Nicht das Inserat entscheidet also über PDF oder Word, sondern die Person, die die Datei danach in die Hand nimmt.

Ein Jahr mit Word-Export, in Franken (4. September 2026)
Ein Jahr mit Word-Export, in Franken (4. September 2026)Amtliche Vorlage, leer0SwissJobs.app, Jahr95Microsoft 365 Single99.95cvswiss.ch, 12 x CHF 15180
  • Die Vergleichstabelle, Zeile für Zeile gelesen als: Werkzeug — Word-Datei (DOCX)? · was es kostet · Wasserzeichen · Konto nötig · Sprachen der Oberfläche. Alle fremden Angaben am 4. September 2026 auf den Seiten der Anbieter selbst nachgelesen.
  • SwissJobs.app — DOCX: ja, in derselben Stufe wie das PDF, für Lebenslauf und Motivationsschreiben · Kosten: Editor ohne Konto, Gratis-Konto mit fünf Dokumenten pro Tag und zehn pro rollender Woche, das Herunterladen ab der siebentägigen Probezeit, danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr · Wasserzeichen: keines, auf keiner Stufe · Konto: zum Bauen nein, zum Mitnehmen ja · Oberfläche: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch.
  • cvswiss.ch — DOCX: ja, aber nur im Abo; der Text ihrer Anwendung sagt «DOCX-Download mit dem Abo verfügbar», während die Preisseite beim Einzelkauf ausdrücklich einen PDF-Download nennt · Kosten: CHF 5 einmalig oder CHF 15 im Monat · Wasserzeichen: auf dem Gratis-Download, quer über die Seite · Konto: fürs Herunterladen ohne Wasserzeichen ja · Oberfläche: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch.
  • bewerbung.ch — DOCX: nein, und zwar erklärtermassen: «Wir bieten keinen Word-Download an» · Kosten: Gratis-Konto mit einer einzigen, mit ihrem Logo markierten Layoutvorlage, CHF 20 für einen Monat, CHF 50 für drei · Wasserzeichen: das Gratis-Layout trägt ihr Logo · Konto: ja · Oberfläche: Deutsch.
  • lebenslauf.ch — DOCX: nein; die eigene Fragenliste sagt «Aktuell kannst du ihn als PDF runterladen» · Kosten: gratis, ohne Bezahlstufe · Wasserzeichen: keines · Konto: keines nötig · Oberfläche: Deutsch — die Adressen /fr und /it lieferten uns am 4. September dieselbe deutsche Seite.
  • berufsberatung.ch, orientation.ch, orientamento.ch — DOCX: ja, aber als leere Vorlage zum Ausfüllen, nicht als Ausgabe eines Generators · Kosten: gratis · Wasserzeichen: keines · Konto: keines · Oberfläche: Deutsch, Französisch, Italienisch, kein englisches Pendant.
  • Microsoft Word und Google Docs — DOCX: ja, es ist ihr Hausformat · Kosten: Microsoft 365 Single CHF 9.95 im Monat oder CHF 99.95 im Jahr auf der Schweizer Seite, Google Docs mit Google-Konto gratis · Wasserzeichen: keines · Konto: bei Google ja · Oberfläche: viele Sprachen, aber keine Schweizer Bewerbungslogik.
  • Europass — DOCX: ungeprüft. Der Editor liegt hinter dem EU-Login, wir haben den Herunterladen-Dialog nicht gesehen und nennen deshalb kein Format, statt eines zu behaupten · Kosten: dauerhaft gratis · Oberfläche: 31 Sprachen.

Wen wählen?

Die anderen Werkzeuge hier sind echt und für ihren Zweck gut — die Tabelle sagt bei jedem, wofür. Der Grund, warum wir oben stehen, ist eine einzige Zeile darin: der Stellenindex ist unser eigener, also liegt das Inserat schon da.

Nimm lebenslauf.ch, wenn

  • lebenslauf.ch — 100 Prozent gratis und ganz ohne Login, wenn ein sauberer Lebenslauf reicht und kein Konto entstehen soll.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Du wählst die Ausschreibung aus unserem eigenen Schweizer Index, und Lebenslauf, Schreiben und Check entstehen gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Arbeitsbemühungen aus dem Tracker, gedruckt auf dem offiziellen SECO-Blatt. Keines der anderen Werkzeuge in dieser Liste hat das.

  • Ohne Konto anfangen — Öffnen und schreiben ohne Anmeldung; nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument.

  • CHF 15 im Monat, sieben Tage gratis vorweg — Voller Zugang im Test, monatlich kündbar, in Franken abgerechnet — keine Vier-Wochen-Perioden, kein Kursrisiko.

Die Werkzeuge im direkten Vergleich

KriteriumSwissJobs.applebenslauf.chcvswiss.chcv-easy.chcareerkit.meCanvaEuropass
PreisCHF 15/Mt · CHF 95/Jgratisab CHF 15/MtCHF 12 einmaligUSD 2.95/Mtk. A.gratis
Ohne Konto nutzbarJaJak. A.Jak. A.k. A.k. A.
PDF ohne WasserzeichenJaJaJaJaJak. A.Ja
Word-/DOCX-ExportJak. A.k. A.k. A.k. A.k. A.Ja
KI passt an ein Inserat anJaNeinJaNeinNeinNeinNein
Inserat aus eigenem StellenindexJaNeinNeinNeinNeinNeinNein
Schweizer KonventionenJaJaJaJaNeinNeinNein
CV-Check gegen ein InseratJaNeink. A.NeinNeinNeinNein
MotivationsschreibenJaNeink. A.Jak. A.k. A.Nein
BewerbungstrackerJaNeinNeinNeinNeinNeinNein
RAV-Formular (SECO)JaNeinNeinNeinNeinNeinNein
Eigener StellenindexJaNeinNeinNeinNeinNeinNein
SprachenDE/EN/FR/ITDEDE/EN/FRDE/FR/EN/ITDE/ENviele31 Sprachen
In der Schweiz gebautJaJaJaJaNeinNeinNein

Stand 4. September 2026. Jede Angabe zu einem fremden Werkzeug stammt von dessen eigener Seite; «k. A.» heisst, dass sie dort nicht lesbar war — nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Unsere Zeile stammt aus dem Code und dem live durchlaufenen Ablauf.

Die Trennlinie, an der sich die Antwort entscheidet

Zwei sehr verschiedene Dinge werden unter «Word-Vorlage» gehandelt, und wer sie verwechselt, sucht am falschen Ort. Das eine ist eine leere .docx mit Platzhaltern, die du selbst ausfüllst. Das andere ist die Ausgabe eines Generators: Ein Werkzeug hat dein Dokument bereits geschrieben und gibt es dir am Ende als Word-Datei heraus, mit deinen Angaben, deiner Schrift und deiner Farbe darin.

Leere Vorlagen gibt es in der Schweiz gratis und reichlich, bis hinauf zur amtlichen Stelle. Fertige Dokumente als .docx gibt es fast nicht. Genau darum lohnt sich die Frage überhaupt: Wer schon einen Lebenslauf in einem Online-Werkzeug gebaut hat und ihn danach in Word weiterreichen will, steht vor einer sehr kurzen Liste.

Wir gehen sie einzeln durch. Für jedes Werkzeug steht dieselbe Angabe im selben Feld: Kommt die fertige Datei als .docx heraus, was kostet sie, und was sagt der Anbieter selbst dazu.

SwissJobs.app

Bei uns liegen PDF und Word nebeneinander im selben Werkzeugkasten und in derselben Bezahlstufe: Über dem fertigen Dokument stehen zwei Knöpfe, und beide erzeugen die Fassung, die du auf dem Bildschirm siehst — samt der Akzentfarbe, die du gewählt hast. Ein Wasserzeichen tragen weder das PDF noch die Word-Datei, auf keiner Stufe. Dasselbe gilt für das Motivationsschreiben.

Die Gratis-Linie liegt bei uns an einer ungewöhnlichen Stelle, und wir sagen sie lieber deutlich: Der Editor öffnet sich ohne Konto; wer die Seite anonym aufruft, bekommt ein vollständiges Dokument im Schweizer Format zu sehen, bevor irgendwo nach einer Adresse gefragt wird. Bauen und Ansehen bleibt frei. Beim Herunterladen hört das auf: Dafür braucht es eine aktive Berechtigung — die Probezeit über sieben Tage, danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr. Das Gratis-Konto kostet eine E-Mail-Adresse und keine Kreditkarte; sein Budget beträgt fünf Dokumente pro Tag und zehn pro rollender Woche.

Was das Werkzeug von einer Vorlagensammlung unterscheidet, ist der Anfang und nicht das Ende: Du öffnest ein offenes Inserat in unserer eigenen Suche, und der Lebenslauf wird gegen dessen Text geschrieben, in etwa einer Minute. Danach greifst du selbst ein: jede Zeile lässt sich überschreiben, und was du lieber diktierst als tippst, gibst du als Anweisung ein — «zweite Station auf drei Zeilen bringen» genügt. Erst am Schluss entscheidest du, in welchem Format es das Haus verlässt.

Und weil in einer Word-Datei auch die Optik mitreist, gehört die Rechnung dahinter hierher, statt einer runden Zahl: zwei Layouts, drei Schriften, neun Akzentfarben — 2 x 3 x 9 = 54 Designvarianten eines einzigen Schweizer Formats. Gezeichnete Entwürfe sind das keine; es sind Kombinationen, die du selbst mischst. Für echte Gestaltungsvielfalt gehst du besser zu einem Vorlagenanbieter.

cvswiss.ch

Der nächstliegende Schweizer Mitbewerber kann DOCX — aber nicht auf der Stufe, auf der die meisten Leute einsteigen. Auf der Preisseite steht beim Einzelkauf für CHF 5 ausdrücklich «1 professional PDF download», und das Wort DOCX kommt auf dieser Seite überhaupt nicht vor. Im Text ihrer eigenen Webanwendung steht es dann doch, unmissverständlich: «DOCX-Download mit dem Abo verfügbar», und in der Liste dessen, was das Abo freischaltet, «Word-Export (DOCX)».

Praktisch heisst das: Wer dort einmalig CHF 5 zahlt, bekommt ein PDF. Wer die Word-Datei will, zahlt CHF 15 im Monat. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Preisstufe wie jede andere — man sieht sie nur nicht, wenn man bloss die Preiskarte liest, und deshalb steht sie hier.

Ihre Gratis-Stufe ist an einem Punkt grosszügiger als unsere, und das gehört in dieselbe Antwort: Erstellen und Ansehen kostet nichts, und der Gratis-Download bleibt möglich, allerdings mit einem Wasserzeichen quer über der Seite. Wer ohne einen Franken eine echte Datei in der Hand halten will und mit dem Wasserzeichen leben kann, kommt dort ans Ziel und bei uns nicht.

Und ihre Vorlagenseite gibt eine Word-Datei sogar ganz ohne Konto heraus: «Als bearbeitbare Word-Datei (.docx) und als PDF-Beispiele», kostenlos und ohne Wasserzeichen. Sie sagen auf derselben Seite selbst, warum das kein Widerspruch ist — «Unser Bezahlprodukt ist der KI-Generator». Die leere Vorlage ist gratis, das ausgefüllte Dokument nicht.

bewerbung.ch — der einzige, der ausdrücklich Nein sagt

In der Fragenliste von bewerbung.ch steht die klarste Antwort auf diese Frage, die wir in der ganzen Schweizer Landschaft gefunden haben. Auf «Kann ich meinen Lebenslauf auch als Word-Datei herunterladen?» antwortet der Anbieter: «Wir bieten keinen Word-Download an. Wir möchten den Bewerbungsprozess vereinfachen und sind der Meinung, dass die Bearbeitung mit Word zu Formatierungsfrust führen kann. Zudem stellt der Versand von Word-Dateien ein gewisses Sicherheitsrisiko dar.»

Das ist keine fehlende Funktion, sondern eine Haltung — und die stärkste Gegenrede zu der Frage, die diese Seite stellt. Wir nehmen sie weiter unten ernst, statt sie wegzuwischen.

Der Rest ihres Angebots, zur Einordnung: Das Standardkonto ist gratis, enthält aber nur eine einzige Layoutvorlage, die ihr Logo trägt, und drei Guthaben für ihre Bewerbungs-KI. Ein Monat Premium kostet CHF 20, drei Monate CHF 50, beides ohne automatische Verlängerung. Die Ausgabe ist in jedem Fall ein PDF; ihre eigene Seite nennt als vierten Schritt «Lebenslauf als PDF herunterladen». Interessant ist die Gegenrichtung: Einen bestehenden Lebenslauf nehmen sie als Word-Datei oder PDF entgegen und übertragen ihn ins Konto — mit einer angegebenen Bearbeitungszeit von ein bis drei Tagen und gegen Aufpreis. Word ist dort also als Eingang willkommen und als Ausgang gesperrt.

lebenslauf.ch

Das Werkzeug von Universal-Job AG hat die grosszügigste Gratis-Stufe der Schweizer Liste — kein Login, kein Bezahlplan, fünf Vorlagen, Farbe, Schrift, Schriftgrösse und Zeilenabstand frei einstellbar. Der Seitentitel sagt es selbst: «Lebenslauf Generator - 100% kostenlos und ohne Login».

Beim Dateiformat ist die Seite genauso deutlich. Die eigene Fragenliste beantwortet «Kann ich mein CV als PDF runterladen?» mit: «Aktuell kannst du ihn als PDF runterladen. Oder noch besser, als Link versenden, damit die Empfängerschaft immer auf die neuste Version zugreifen kann.» Das Wort «aktuell» lässt offen, ob mehr kommt; heute ist die Antwort auf die Word-Frage ein Nein.

Der Link statt der Datei ist dabei mehr als ein Trostpreis. Wer sich über Wochen bewirbt und den Lebenslauf zwischendurch ändert, hat bei einer verschickten Datei zwangsläufig veraltete Fassungen im Umlauf. Für eine Blindbewerbung an einen kleinen Betrieb ist es trotzdem der falsche Weg — dort wird ein Anhang erwartet und kein Link, und die amtliche Empfehlung von arbeit.swiss lautet ebenfalls, die Unterlagen als Datei zu versenden.

berufsberatung.ch, orientation.ch und orientamento.ch — die amtliche Word-Vorlage

Die amtliche Adresse für eine .docx ohne Konto und ohne Bezahlung ist das offizielle Berufsberatungsportal, betrieben vom SDBB im Auftrag der Kantone. Auf der deutschen Seite steht unter «Vorlagen und Beispiele für deinen Lebenslauf» ein «Lebenslauf zum Ausfüllen» als DOCX, dazu drei ausgefüllte Beispiele als PDF.

Dasselbe gibt es in der Romandie und im Tessin, und die drei Fassungen sind nicht identisch. Auf orientation.ch heisst die Datei «Exemple de CV à compléter» und wird ebenfalls von drei PDF-Beispielen begleitet. Auf orientamento.ch gibt es das «Modello CV da completare» — aber kein einziges Beispiel-PDF daneben. Wer im Tessin sucht, bekommt vom selben Amt also die Vorlage, aber nicht die ausgefüllten Muster, an denen man sieht, wie das Ergebnis aussehen soll. Eine englische Fassung dieser Seite existiert nicht: Die amtliche Vorlage gibt es in drei Sprachen, nicht in vier.

Die Einschränkung, die dazugehört: Diese Seiten sind für die Lehrstellensuche geschrieben, und das merkt man ihnen an. Wer mit fünfzehn Jahren Berufserfahrung eine Kaderstelle sucht, hat mit dieser Struktur mehr Arbeit als Hilfe. Für eine erste Bewerbung ist sie dagegen unschlagbar: amtlich, gratis, in Word bearbeitbar, ohne jede Anmeldung.

Microsoft Word und Google Docs

Die ehrlichste Antwort auf «welches Werkzeug gibt mir eine .docx» lautet für viele Leute: dasjenige, das die .docx erfunden hat. Word schreibt sein eigenes Format, und Google Docs lädt jedes Dokument auf Wunsch als Microsoft Word herunter. Wer eines von beiden ohnehin benutzt, braucht für diese Frage gar kein Bewerbungswerkzeug.

Gratis ist Word auf dem Gerät allerdings nicht: Die Schweizer Vergleichsseite von Microsoft nennt am 4. September 2026 für Microsoft 365 Single CHF 9.95 im Monat oder CHF 99.95 im Jahr, für Family CHF 139.95 im Jahr und für Office Home 2024 als einmaligen Kauf CHF 159.95.

Was du dort nicht bekommst, ist die Schweizer Bewerbungslogik. Eine Vorlage aus einer internationalen Sammlung kennt keine Bewilligungszeile, kein Pensum in Prozent, keine Arbeitszeugnisse und keine Sprachniveaus nach dem europäischen Referenzrahmen — und das Bewerbungsfoto, das hier erwartet und in Deutschland eher abgeraten wird, setzt sie an eine beliebige Stelle. Das ist die Arbeit, die ein Bewerbungswerkzeug abnimmt. Das Dateiformat ist es nicht.

Europass — hier sagen wir bewusst nichts

Der Europass ist dauerhaft gratis und in der Schweiz zuständig; das nationale Europass-Zentrum sitzt in Bern. Für die Frage dieser Seite können wir ihn trotzdem nicht einordnen: Sein Editor liegt hinter dem EU-Login, wir haben den Herunterladen-Dialog nie gesehen, und über Formate, die wir nicht geprüft haben, schreiben wir nichts.

Das ist keine Auslassung aus Höflichkeit, sondern die Regel, nach der diese Seite gebaut ist. Eine Vergleichstabelle, in der ein Feld auf einer Vermutung beruht, ist als Ganzes weniger wert als eine, in der ein Feld ehrlich leer bleibt. Wer den Europass ohnehin nutzt, öffnet den Dialog in zwei Minuten selbst — und weiss es dann genauer als wir.

Verlangt das Schweizer Inserat überhaupt ein Format?

Diese Frage lässt sich messen, statt sie zu behaupten, und die Antwort verschiebt das ganze Thema. Wir haben am 4. September 2026 rund dreizehnhundert zufällig gezogene offene Inserate mit lesbarem Text durchgesehen — gleichmässig über die vier Inseratssprachen verteilt, Lehr- und Praktikumsstellen ausgeschlossen — und im Text nach einer Angabe zum Dateiformat gesucht.

Ergebnis: 1,1 Prozent nennen «PDF» überhaupt irgendwo, und nur 0,5 Prozent als Anweisung an die bewerbende Person. Eine Word-Datei verlangt kein einziges. Nicht wenige: keines. 1,9 Prozent enthalten zwar das Wort «Word» oder eine .doc-Endung, aber in jedem einzelnen Fall als Software-Kenntnis in der Anforderungsliste oder als Teil einer Adresse — nie als Vorgabe für die Bewerbung.

Nach Inseratssprache liegen die englischsprachigen Ausschreibungen vorn: 1,1 Prozent von ihnen verlangen ausdrücklich ein PDF, gegenüber 0,6 Prozent der französischen und 0,3 Prozent der deutschen. Bei den italienischsprachigen Inseraten kommt das Wort PDF gar nicht vor. Und wer die sieben Fundstellen einzeln liest, sieht ein Muster: Es sind Hochschulen, Forschungsprogramme und öffentliche Stellen, die «ein einziges PDF» verlangen — also genau die Verfahren, in denen ein Dossier von mehreren Personen gelesen und archiviert wird.

Die einzige Stelle in der ganzen Stichprobe, an der ein Word-Format überhaupt auftaucht, ist ein Uploadfeld: «Votre CV - Format : PDF, doc, jpg, png | max : 2Mo». Das ist eine Erlaubnis, keine Forderung. Genau so verhält sich der Schweizer Markt zum Dateiformat: Er lässt es dir offen.

Wo dagegen eine klare Empfehlung steht, ist auf der amtlichen Seite. arbeit.swiss schreibt in seinen Bewerbungstipps: «Speichern und versenden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen als PDF-Dateien.» Und für die Beilagen: «Alle Dokumente sollten in einer PDF-Datei zusammengestellt werden.» Dieselbe Anweisung steht wörtlich auch auf der französischen, der italienischen und der englischen Fassung derselben Seite. Für den Versand ist PDF in der Schweiz die Norm — die Word-Datei brauchst du für das, was danach passiert.

Der Einwand von bewerbung.ch, ernst genommen

Zwei Gründe nennen sie, und beide sind gute. Der erste ist das Layout: Eine .docx beschreibt nicht, wie eine Seite aussieht, sondern wie sie aufgebaut ist — und was daraus wird, entscheidet das Programm, das sie öffnet. Eine andere Word-Version, eine fehlende Schrift, LibreOffice statt Word, und die zweite Seite beginnt eine Zeile früher. Ein PDF hat dieses Problem nicht, weil es das Aussehen selbst mitbringt.

Der zweite Grund ist der Versand. Eine Word-Datei trägt mehr mit sich, als auf dem Papier steht: Autorname, Bearbeitungsspuren, gelegentlich Kommentare oder nachverfolgte Änderungen aus einer früheren Fassung. Wer eine Datei recycelt, die ursprünglich für eine andere Bewerbung geschrieben wurde, verschickt unter Umständen den Namen des anderen Unternehmens gleich mit. Das ist kein theoretisches Risiko, sondern der häufigste peinliche Fehler mit diesem Format.

Unsere Word-Datei entsteht im Browser neu aus dem Dokument, das du gerade siehst — sie hat keine Bearbeitungsspuren, weil es keine gibt. Sobald du sie aber selbst weiterbearbeitest, baust du welche auf. Wer eine .docx verschickt, wirft vor dem Anhängen einen Blick in die Dokumenteigenschaften. Das ist der ganze Rat, und er ist ernst gemeint.

Bleibt die Frage, wofür man das Format dann überhaupt will. Der Grund liegt auf der Gegenseite: Eine Word-Datei ist die Fassung, in die jemand anders hineinschreiben kann. Vermittlungsbüros setzen ihr eigenes Deckblatt darauf, bevor sie ein Dossier weiterreichen; Beratungspersonen kommentieren darin; ein Uploadfeld, das mehrere Endungen zulässt, nimmt sie ebenfalls. Wer immer direkt bewirbt und nie über eine Vermittlung geht, braucht die Word-Datei ehrlicherweise selten.

Was unsere Word-Datei nicht kann

Eine Zeile gehört in dieselbe Antwort, und sie steht auf keiner unserer Werbeseiten: Das Bewerbungsfoto kommt in der Word-Fassung nicht mit. Unser Export baut das Dokument aus den Textbestandteilen der Seite neu auf — Überschriften, Abschnitte, Aufzählungen, die Akzentfarbe —, und Bilder gehören nicht dazu. Im PDF ist das Foto drin, in der .docx nicht.

In der Schweiz ist das keine Kleinigkeit, weil das Foto hier zur Konvention gehört, während in Deutschland eher davon abgeraten wird. Praktisch heisst es: Nimm das PDF, wenn das Dossier so ankommen soll, wie du es gebaut hast. Nimm die Word-Datei, wenn jemand anders damit weiterarbeitet — dort ist das Foto ohnehin meist das Erste, was ersetzt oder entfernt wird.

Der zweite Punkt betrifft die Spalten. Die zweispaltige Ansicht wird in Word als randlose Tabelle nachgebaut, weil Word kein Raster kennt. Das hält beim Bearbeiten stand, sieht im Ergebnis aber nicht bis auf den Punkt aus wie das PDF. Wer die exakte Optik braucht, nimmt das PDF; wer den Text braucht, die .docx.

Kurz gesagt: wer welches Werkzeug nehmen sollte

Du willst eine leere Word-Vorlage, gratis, ohne Konto, aus amtlicher Quelle: berufsberatung.ch, orientation.ch oder orientamento.ch. Für eine erste Bewerbung oder eine Lehrstelle ist das die richtige Adresse, und wir haben dem nichts entgegenzusetzen.

Du willst gar nichts zahlen und nur ein sauberes PDF: lebenslauf.ch. Kein Login, keine Bezahlstufe, fünf Vorlagen — nur eben keine Word-Datei.

Du schreibst genau eine Bewerbung und der Preis entscheidet: cvswiss.ch für CHF 5 einmalig. Dann ist es allerdings ein PDF; die Word-Datei kostet dort das Abo.

Du bewirbst dich über Wochen auf Schweizer Inserate, brauchst pro Stelle eine eigene Fassung und willst beide Formate ohne Wasserzeichen: dafür empfehlen wir SwissJobs.app — offen als Empfehlung in eigener Sache. Das Argument ist nicht das Dateiformat allein, sondern die Kombination: Das Inserat liegt beim Start schon da, weil Stellensuche und Lebenslauf-Werkzeug dieselbe Seite sind; das Dokument wird darauf geschrieben statt bloss ausgewählt; und am Ende liegen PDF und Word in derselben Stufe.

Und wenn du Word oder Google Docs ohnehin auf dem Gerät hast und dir die Schweizer Konventionen selbst zutraust: Dann brauchst du für die Frage nach der .docx keines dieser Werkzeuge. Das ist die ehrlichste Antwort, die eine Vergleichsseite geben kann, und sie steht hier absichtlich nicht ganz unten versteckt.

Alle Angaben zu fremden Anbietern stammen aus eigenen Abrufen ihrer öffentlich zugänglichen Seiten am 4. September 2026, ohne Anmeldung: cvswiss.ch (Startseite, Funktionsseite, Preisseite, Vorlagenseite und der öffentlich ausgelieferte Text ihrer Webanwendung), bewerbung.ch (Startseite, Angebote, Fragenliste, Seite zur CV-Erstellung), lebenslauf.ch (Startseite samt Fragenliste sowie die Adressen /fr und /it), das Berufsberatungsportal in allen drei Sprachfassungen, die Schweizer Vergleichsseite von Microsoft und die Bewerbungstipps von arbeit.swiss. Die Bezahlvorgänge haben wir nirgends durchlaufen; Angaben zu Stufen hinter einer Anmeldung stammen aus den eigenen Texten der Anbieter. Was heute gilt, kann morgen anders sein — prüfe es vor dem Bezahlen selbst nach. Unsere eigenen Angaben zu Export, Preis und Designvarianten wurden am selben Tag im Code nachgelesen und auf der Live-Seite nachgeprüft. Die Marktzahlen stammen aus zwei Zufallsstichproben offener Schweizer Inserate vom 4. September 2026, gleichmässig auf die vier Inseratssprachen verteilt, Lehr- und Praktikumsstellen ausgeschlossen; ausgewertet wurde der Inseratstext von rund dreizehnhundert Inseraten mit lesbarer Beschreibung. Wir veröffentlichen ausschliesslich Anteile.

Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf

Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.

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Quellen

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Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%