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Was ist eine Alternative zu jobs.ch?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Die naheliegendste Alternative zu jobs.ch ist SwissJobs.app: ein Schweizer Stellenindex, der zusätzlich für jedes einzelne Inserat einen angepassten Lebenslauf erstellt. Ehrlich gehört dazu, dass jobs.ch grösser ist — am 24. August 2026 wies die Startseite gut vierundvierzigtausend offene Stellen aus, über sechsunddreissigtausend davon allein in der Deutschschweiz. Wer schlicht die grösste deutschsprachige Auswahl will, bleibt dort richtig. Wer Inserate sucht, die auf jobs.ch gar nicht stehen, oder pro Bewerbung einen auf das Inserat zugeschnittenen Lebenslauf braucht, ist bei uns besser aufgehoben.

Die Schweizer Jobportale auf einen Blick

Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

  1. SwissJobs.app: Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    1. SwissJobs.appUnsere App

    Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    SwissJobs.app →

  2. jobs.ch: Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    2. jobs.ch

    Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    jobs.ch →

  3. jobup.ch: Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    3. jobup.ch

    Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    jobup.ch →

  4. JobScout24: Dritte Marke derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.

    4. JobScout24

    Dritte Marke derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.

    JobScout24 →

  5. Indeed Schweiz: Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    5. Indeed Schweiz

    Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    Indeed Schweiz →

  6. LinkedIn Jobs: Der beste Ruf für englischsprachige und internationale Rollen in der Schweiz. Für handwerkliche, pflegerische und kaufmännische Stellen deutlich dünner.

    6. LinkedIn Jobs

    Der beste Ruf für englischsprachige und internationale Rollen in der Schweiz. Für handwerkliche, pflegerische und kaufmännische Stellen deutlich dünner.

    LinkedIn Jobs →

  7. jobagent.ch: Meta-Suche über die Schweizer Jobbörsen, «Alle Jobs der Schweiz auf einen Blick». Stärke ist das Job-Abo: eine gespeicherte Suche, die neue Inserate von allen angeschlossenen Portalen per Mail schickt. Dazu Lohnrechner und Bewerbungs-Ratgeber.

    7. jobagent.ch

    Meta-Suche über die Schweizer Jobbörsen, «Alle Jobs der Schweiz auf einen Blick». Stärke ist das Job-Abo: eine gespeicherte Suche, die neue Inserate von allen angeschlossenen Portalen per Mail schickt. Dazu Lohnrechner und Bewerbungs-Ratgeber.

    jobagent.ch →

  8. SwissDevJobs: Nur IT und Software, dafür konsequent: «183 IT & Software developer jobs in Switzerland», gefiltert nach Technologie (C#, Java, Python, DevOps, ML) statt nach Branche. Publiziert Lohnstatistiken und führt die Firmen auf, die ihre Bandbreiten offenlegen. Die Seite ist auf Englisch.

    8. SwissDevJobs

    Nur IT und Software, dafür konsequent: «183 IT & Software developer jobs in Switzerland», gefiltert nach Technologie (C#, Java, Python, DevOps, ML) statt nach Branche. Publiziert Lohnstatistiken und führt die Firmen auf, die ihre Bandbreiten offenlegen. Die Seite ist auf Englisch.

    SwissDevJobs →

Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache

Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.

Alle offenen Stellen durchsuchen →

«Alternative» heisst zuerst einmal: ein anderer Bestand, nicht dieselbe Liste in anderer Farbe. Das lässt sich nachrechnen. Jedes Inserat bei uns trägt die Adresse, auf der die Bewerbung tatsächlich landet, und diese Adressen verteilen sich auf mehr als zweitausend verschiedene Ziele. Ganze 0,1 Prozent davon führen zu einer der drei JobCloud-Marken jobs.ch, jobup.ch oder jobscout24. Die beiden Bestände liegen also weitgehend nebeneinander statt übereinander.

Umgekehrt gibt es Dinge, die jobs.ch besser kann und die wir gar nicht anbieten. Arbeitgeberbewertungen zum Beispiel: jobs.ch führt zu jeder Firma ein Bewertungsprofil und fordert Nutzerinnen und Nutzer ausdrücklich auf, «eine anonyme Bewertung» zu schreiben. Dazu kommen ein Lohnrechner auf Basis der Angaben registrierter Mitglieder, der Talentpool «Spotted» und eine ausgebaute Arbeitgeberseite. Für Stellensuchende ist das alles gratis — unsere Lebenslauf-Werkzeuge sind es nach der Testphase nicht.

Der Rest dieser Antwort ist das, was sich belegen lässt: wie stark sich die beiden Bestände unterscheiden, wo jobs.ch klar vorn liegt, warum der Abstand in der Romandie und im Tessin viel kleiner ist als die Gesamtzahl vermuten lässt, worauf die beiden Lohnrechner überhaupt beruhen und für welche Suche welches Portal das richtige ist.

Offene Stellen auf jobs.ch nach Region
Offene Stellen auf jobs.ch nach RegionDeutschschweiz36437 StellenRomandie4233 StellenTessin281 Stellen

Von jobs.ch selbst auf der Startseite ausgewiesene Zahlen, abgerufen am 24. August 2026: 44 462 offene Stellen insgesamt, davon 36 437 in der Deutschschweiz, 4 233 in der Romandie und 281 im Tessin.

  • jobs.ch veröffentlicht die eigenen Zahlen auf der Startseite. Am 24. August 2026 standen dort gut vierundvierzigtausend offene Stellen und gut sechstausend Firmen — über sechsunddreissigtausend Stellen in der Deutschschweiz, gut viertausend in der Romandie und 281 im Tessin.
  • Die Überschneidung mit unserem Bestand ist minim: Bei 0,1 Prozent unserer offenen Inserate führt der Bewerbungsweg zu jobs.ch, jobup.ch oder jobscout24.
  • Wohin unsere Inserate stattdessen führen: 52,9 Prozent direkt auf die Karriereseite des Arbeitgebers, 34,3 Prozent in ein Bewerbermanagementsystem und 12,8 Prozent auf andere Stellenplattformen.
  • Die häufigsten Bewerbermanagementsysteme hinter unseren Inseraten sind Workday mit 8,1 Prozent und der Schweizer Anbieter prospective.ch mit 7,2 Prozent — vor Greenhouse mit 2,7 und SmartRecruiters mit 1,9 Prozent.
  • jobs.ch gibt es auf Deutsch, Französisch und Englisch — aber nicht auf Italienisch: Der Aufruf von jobs.ch/it/ leitet auf die deutsche Startseite um, und die Sprachauszeichnung der Seite nennt nur de, fr und en.
  • Frische unseres Bestands am 24. August 2026: 13,2 Prozent der Inserate wurden in den letzten sieben Tagen ausgeschrieben, 36,4 Prozent in den letzten vierzehn und 58,8 Prozent in den letzten dreissig. Der Median liegt bei 21 Tagen.
  • Sprachanforderungen sind das, was in der Schweiz wirklich filtert: 72,7 Prozent unserer Inserate nennen mindestens eine, 49,7 Prozent verlangen Deutsch, 29,9 Prozent Englisch, 14,9 Prozent Französisch und 2,9 Prozent Italienisch. Von den englischsprachig verfassten Inseraten verlangen 24,4 Prozent trotzdem Deutsch.
  • Der Markt ist konzentrierter, als eine Trefferliste aussehen lässt: 4,1 Prozent der Arbeitgeber in unserem Bestand tragen die Hälfte aller Inserate, während 45,4 Prozent der Arbeitgeber mit genau einem Inserat vertreten sind.

Wen wählen?

Bei jobs.ch endet es beim Inserat. Bei uns fängt es dort an: aus derselben Ausschreibung entstehen Lebenslauf, Motivationsschreiben, der Check dagegen und der Eintrag im RAV-Nachweis.

Nimm jobs.ch, wenn

  • jobs.ch — die grösste Markenbekanntheit in der Deutschschweiz, gratis für Suchende und ohne Konto durchsuchbar.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.

  • Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.

  • Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.

Funktionsvergleich

FunktionSwissJobs.appjobs.ch
Schweizer StellenJaJa
Alle 26 KantoneJanicht ausgewiesen
Suche ohne KontoJanicht ausgewiesen
Job-Alarm per E-MailJanicht ausgewiesen
KI-Abgleich mit deinem ProfilJaNein
Aus dem Inserat direkt einen CV erzeugenJaNein
Motivationsschreiben zum InseratJaNein
CV-Check gegen dieses InseratJaNein
BewerbungstrackerJaNein
RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO)JaNein
Stellen mit wenigen Bewerbern sichtbarJanicht ausgewiesen
Kostenlos nutzbarJanicht ausgewiesen
Sprachen der OberflächeDE / EN / FR / ITnicht ausgewiesen
In der Schweiz gebautJanicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Preise nebeneinander

Was du zahlstSwissJobs.appjobs.ch
StellensucheDie Suche ist bei uns nicht Teil des Abos. Bezahlt werden die Werkzeuge danach.Gratis — Suche, Filter, Job-Alarm und Bewerbungs-Tracker kosten nichtsGratis für Stellensuchende
MonatspreisCHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abonicht ausgewiesen
JahrespreisCHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeugenicht ausgewiesen
Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau.7 Tage voller Zugang, monatlich kündbarnicht ausgewiesen
Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt.Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Wochenicht ausgewiesen
WährungCHFnicht ausgewiesen
AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12.Kalendermonat, jederzeit kündbarnicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Was «Alternative» messbar heisst

Zwei Stellenportale sind erst dann echte Alternativen füreinander, wenn sie unterschiedliche Inserate zeigen. Zeigen sie dieselben, wechselst du nur die Oberfläche und verlierst Zeit. Nachprüfen lässt sich das am Bewerbungsziel: Jedes Inserat trägt die Adresse, auf der die Bewerbung tatsächlich eingeht, und diese Adressen verteilen sich in unserem Bestand auf mehr als zweitausend verschiedene Ziele.

Die grösste Gruppe, 52,9 Prozent, führt direkt auf die Karriereseite des Arbeitgebers. 34,3 Prozent führen in ein Bewerbermanagementsystem, 12,8 Prozent auf andere Stellenplattformen — und 0,1 Prozent zu einer der drei JobCloud-Marken. Anders gesagt: Praktisch nichts von dem, was du bei uns siehst, ist von jobs.ch übernommen.

Genau darin liegt der Grund, überhaupt zwei Portale zu benutzen statt eines. Eine Stelle, die eine Firma auf der eigenen Karriereseite ausschreibt und nie bei einer grossen Börse einkauft, taucht auf jobs.ch nicht auf, egal wie gross jobs.ch ist. Wer nur ein Portal abfragt, sucht nicht in «dem Schweizer Stellenmarkt», sondern in dem Ausschnitt, den dieses eine Portal einsammelt.

Wo jobs.ch klar vorn liegt

Bei der reinen Menge in der Deutschschweiz ist die Sache entschieden, und zwar nicht knapp. Die Startseite von jobs.ch nannte am 24. August 2026 über sechsunddreissigtausend offene Stellen allein für die Deutschschweiz — mehr als unser gesamter Bestand über alle vier Sprachregionen zusammen. Gut sechstausend Firmen inserieren dort. Diesen Vorsprung holen wir nicht auf, und wir behaupten es auch nicht.

Dazu kommen Funktionen, die wir schlicht nicht haben. jobs.ch führt zu jeder Firma ein öffentliches Bewertungsprofil und lädt aktiv dazu ein, «eine anonyme Bewertung» zu schreiben; wer wissen will, wie Mitarbeitende über einen Arbeitgeber sprechen, findet das bei uns nicht. Der «Job Coach» liefert wöchentlich Ratgeberartikel, Checklisten und Vorlagen zu Bewerbung, Arbeitsrecht und Lohn. «Spotted» ist ein Talentpool, über den Arbeitgeber Profile direkt ansprechen können.

Und für Stellensuchende kostet all das nichts. Bezahlt wird auf der Arbeitgeberseite: JobCloud verlangt für ein Inserat in der Deutschschweiz CHF 650.- für 31 Tage im Basis-Paket bis CHF 1490.- für 60 Tage im grössten, dazu ein Sparpaket zu CHF 290.- für sieben Tage und ein kostenloses Produkt für zehn Tage, das laut den eigenen Bedingungen Firmen mit Bewilligung zur Arbeitsvermittlung oder zum Personalverleih ausschliesst. JobCloud betreibt jobs.ch, jobup.ch und jobscout24 und schreibt auf der eigenen Firmenseite, dreissigtausend Schweizer Unternehmen nutzten die Plattformen.

Der Abstand ist nicht in jeder Sprachregion gleich gross

Die Gesamtzahl verdeckt, wie ungleich sie verteilt ist. Von den gut vierundvierzigtausend Stellen, die jobs.ch am 24. August 2026 auswies, entfielen über sechsunddreissigtausend auf die Deutschschweiz, gut viertausend auf die Romandie — und 281 auf das Tessin. Das sind die Zahlen, die jobs.ch selbst neben den Regionenfiltern anzeigt.

In unserem Bestand sieht die Verteilung anders aus: Rund 18,2 Prozent der Inserate nennen einen Ort in der Romandie, rund 1,4 Prozent einen Ort im Tessin. In der Deutschschweiz ist jobs.ch also um ein Vielfaches grösser; in der Romandie und im Tessin bewegen sich die beiden Bestände in derselben Grössenordnung. Wer westlich von Bern oder südlich des Gotthards sucht, vergleicht deshalb nicht dasselbe Kräfteverhältnis wie in Zürich.

Für die Romandie gehört dazu, dass JobCloud mit jobup.ch eine zweite, eigens für die Westschweiz geführte Marke betreibt — die tiefe Zahl auf jobs.ch ist also nicht die ganze Reichweite des Konzerns. Für das Tessin gibt es diese zweite Marke nicht, und jobs.ch selbst gibt es dort nicht einmal auf Italienisch: Der Aufruf der italienischen Adresse landet auf der deutschen Startseite.

Zwei Lohnrechner, zwei völlig verschiedene Datengrundlagen

Beide Seiten haben einen Lohnrechner, und sie beruhen auf Unterschiedlichem. jobs.ch schreibt es auf der eigenen Seite hin: «Die Löhne werden aus Angaben Tausender auf jobs.ch registrierter Member berechnet und sind Bruttolöhne.» Das ist Selbstauskunft von Nutzerinnen und Nutzern, und der Vorteil davon ist Feinkörnigkeit — jobs.ch kann damit einzelne Berufsbezeichnungen nach Kanton und Ort aufschlüsseln.

Unsere Lohnseiten beruhen auf der Lohnstrukturerhebung 2024 des Bundesamts für Statistik: Medianlohn CHF 7024.- brutto im Monat bei Vollzeit, die untersten zehn Prozent unter CHF 4635.-, die obersten zehn Prozent über CHF 12526.-. Das ist eine amtliche Erhebung mit offengelegter Methode, verlinkt und nachprüfbar — aber gröber als eine Auswertung nach einzelnem Stelleninserat.

Was wir ausdrücklich nicht behaupten: dass wir Löhne aus den Inseraten selbst auswerten. Die wenigsten Schweizer Inserate nennen überhaupt einen Lohn, und wir tun nicht so, als hätten wir eine Zahl, die wir nicht haben. Wer eine feinkörnige Schätzung für genau einen Beruf in genau einem Kanton sucht, ist beim Lohnrechner von jobs.ch besser bedient; wer eine zitierfähige amtliche Grundlage will, bei der Erhebung des Bundes.

Was jobs.ch nicht anbietet: ein Lebenslauf pro Inserat

Der «Job Coach» von jobs.ch besteht aus Artikeln, Checklisten und Vorlagen — beim Abruf am 24. August 2026 fand sich dort kein Lebenslauf-Generator und keine Lebenslauf-Prüfung. Ein Profil kann man anlegen, um sich schneller zu bewerben; ein Dokument, das sich für ein bestimmtes Inserat verändert, entsteht daraus nicht.

Genau das ist unsere Seite der Rechnung. Der Lebenslauf-Generator zieht das Inserat aus dem eigenen Bestand und gleicht den Lebenslauf gegen dessen Wortlaut ab, statt dich den Text irgendwo einfügen zu lassen. Der belegbare Mechanismus dahinter ist bescheiden und soll bescheiden bleiben: Ein Lebenslauf, der das Vokabular des Inserats verwendet, trifft bei stichwortbasierten Filtern besser als ein allgemeiner. Kein Werkzeug kann versprechen, einen Filter zu «bestehen» — in fremde Auswahlsysteme sieht niemand hinein.

Zwei Einschränkungen der Fairness halber. Erstens sind wir mit dem Zuschnitt auf ein einzelnes Inserat nicht allein: cvswiss.ch führt genau das als Kernfunktion. Der Unterschied ist enger, als Werbung es gern hätte — dort fügst du das Inserat ein, bei uns steht es schon im Index, weil wir Stellenbörse und Lebenslauf-Werkzeug in einem sind. Zweitens: Nach der siebentägigen Testphase kosten unsere Werkzeuge CHF 15.- im Monat oder CHF 95.- im Jahr, während jobs.ch für Stellensuchende durchgehend gratis bleibt. Wer nur suchen und nicht schreiben will, zahlt bei uns für etwas, das er nicht braucht.

Für wen welches Portal das richtige ist

Bleib bei jobs.ch, wenn du in der Deutschschweiz suchst und Auswahl wichtiger ist als alles andere, wenn du Arbeitgeberbewertungen lesen willst, bevor du dich bewirbst, oder wenn du eine Lohnschätzung für genau deine Berufsbezeichnung brauchst. Für die Romandie führt derselbe Konzern mit jobup.ch die stärkere Marke; die Zahl auf jobs.ch unterschätzt die Westschweizer Reichweite von JobCloud.

Nimm SwissJobs.app dazu oder stattdessen, wenn du Stellen finden willst, die direkt beim Arbeitgeber ausgeschrieben sind — das sind bei uns 52,9 Prozent —, wenn du auf Italienisch suchen möchtest, oder wenn du für jede Bewerbung einen auf das Inserat zugeschnittenen Lebenslauf willst statt eines Standarddokuments. Am meisten hast du davon, wenn du beide Bestände abfragst: Ihre Überschneidung beträgt 0,1 Prozent, das Suchen kostet auf beiden Seiten nichts.

Zwei Fälle, in denen wir nicht die Antwort sind. Wer beim RAV gemeldet ist, richtet sich für den Nachweis der Arbeitsbemühungen nach den Vorgaben des eigenen RAV und nach arbeit.swiss — kein privates Portal ersetzt das, und wir treten auch nicht als Ersatz dafür an. Und wer eine Stelle ausschreiben statt suchen will, findet bei JobCloud ein ausgebautes Preisverzeichnis inklusive kostenlosem Zehn-Tage-Produkt; das ist eine andere Frage als diese.

Alle Zahlen zu jobs.ch stammen von der Startseite, der Lohnseite und den Produktseiten von jobs.ch und JobCloud, abgerufen am 24. August 2026; Portale ändern sich, deshalb steht das Datum dabei. Die Zahlen zu unserem eigenen Bestand sind Anteile der am 24. August 2026 offenen Inserate — absolute Bestandeszahlen veröffentlichen wir nicht. Die regionale Zuordnung beruht auf dem im Inserat genannten Ort und ist deshalb eine Näherung, keine amtliche Kantonsstatistik.

Offene Stellen in der Schweiz durchsuchen

Quellen

Verwandte Fragen

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Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt

Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%