Was ist eine Alternative zu einer Google-Docs-Lebenslaufvorlage?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Acht Werkzeuge, alle am 28. August 2026 geprüft. Für Bewerbungen auf Schweizer Inserate empfehlen wir SwissJobs.app: Der Lebenslauf entsteht gegen den Wortlaut eines konkreten Inserats, sieben Tage gratis, danach CHF 15 im Monat. Willst du dagegen eine Datei, die dir gehört und nichts kostet, ist die amtliche Word-Vorlage von berufsberatung.ch die ehrlichere Antwort, und für ein fertiges Design arbeitet lebenslauf.ch gratis und ohne Login. Google Docs selbst bleibt richtig, wenn jemand mitlesen und kommentieren soll.
Was eine Vorlage in der Schweiz leisten muss, steht nicht bei Google, sondern beim Bund und bei den Kantonen. arbeit.swiss hält für das Bewerbungsdossier fest: «Der Lebenslauf sollte nicht mehr als drei Seiten umfassen», und nennt als übliche Inhalte «Persönliche Daten, gegebenenfalls mit Bewerbungsfoto», Sprachkenntnisse und Referenzen. berufsberatung.ch wird deutlicher: «Wenn du Ausländerin oder Ausländer bist, gib deine Aufenthaltsbewilligung an, zum Beispiel Ausweis C oder B.» Eine allgemeine Dokumentvorlage kennt weder das Foto noch den Heimatort noch die Bewilligungszeile — du trägst sie von Hand nach, in jeder Fassung neu.
Wie oft der Sprachblock zählt, lässt sich an unseren eigenen Inseraten zeigen. 71,5 Prozent der aktuell auf SwissJobs.app offenen Stellen nennen ausdrücklich verlangte Sprachen. Davon fordern 66,7 Prozent Deutsch, 42,6 Prozent Englisch, 21,4 Prozent Französisch und 4,0 Prozent Italienisch; 28,6 Prozent verlangen zwei Sprachen oder mehr, 7,0 Prozent deren drei. Fast immer geht es um ein Niveau statt um eine blosse Nennung: 83,4 Prozent der Sprachangaben verlangen Verhandlungssicherheit, nur 12,1 Prozent begnügen sich mit Konversationsniveau. Dazu tragen 22,4 Prozent der Inseratstitel ein Pensum in Prozent. Sprachniveaus und Pensum sind damit Pflichtfelder, und in einer Standardvorlage stehen sie nicht.
Der zweite Unterschied ist keiner der Vorlage, sondern des Vorgehens: Eine Datei wird einmal gebaut und danach überall hingeschickt. Genau davon rät die amtliche Seite ab — «Bewirbst du dich für verschiedene Berufe? Dann erstelle für jeden Beruf einen passenden Lebenslauf und speichere die einzelnen Versionen separat», schreibt berufsberatung.ch. In Google Docs heisst das: Dokument duplizieren, umbenennen, von Hand umschreiben, und das bei jeder Bewerbung.
Geprüft haben wir am 28. August 2026 die Google-Hilfeseite zur Vorlagengalerie und die Schweizer Preisliste von Google Workspace, die Vorlagenseite von berufsberatung.ch, die Startseite von lebenslauf.ch, die Preisseiten von bewerbung.ch, cvswiss.ch und Microsoft Schweiz, die Downloadseite von LibreOffice sowie die Bewerbungstipps von arbeit.swiss. Alle Preise in Franken, Stand: 28. August 2026.
Anteil der aktuell auf SwissJobs.app offenen Inserate mit ausdrücklicher Sprachanforderung, die diese Sprache nennen. Mehrfachnennungen möglich; Stand 28. August 2026.
- Google Docs kostet privat nichts. Google beschreibt die Galerie als «von Google erstellte Vorlagen wie Lebensläufe, Budgets und Bestellformulare» und listet 22 Sprachen, in denen Vorlagen vorliegen — Deutsch, Französisch und Italienisch darunter. Geschäftlich beginnt Workspace in der Schweiz bei CHF 7.00 pro Nutzer und Monat.
- Die amtliche Vorlage ist eine Word-Datei von 29 KB, «Lebenslauf zum Ausfüllen», dazu drei ausgefüllte Beispiele als PDF. Kein Konto, keine Anmeldung, kein Abo.
- lebenslauf.ch wirbt mit «100% kostenlos und ohne Login» und bietet fünf Vorlagen: Elegant, Schlicht, Modern, Klassisch, Kreativ.
- bewerbung.ch gibt gratis genau eine Layoutvorlage, «markiert mit Logo». Ohne Marke kostet ein Monat CHF 20, drei Monate CHF 50, ohne automatische Verlängerung. Unterlagen auf Englisch, Französisch und Italienisch gibt es erst mit Premium.
- cvswiss.ch verlangt CHF 5 für ein einzelnes PDF — «No edits after download» — oder CHF 15 im Monat für unbegrenzte Dokumente samt Export auf das offizielle RAV-Formular.
- Word bleibt bezahlbar: die Lebenslaufvorlagen und Word im Web sind gratis, Microsoft 365 Single kostet CHF 99.95 im Jahr oder CHF 9.95 im Monat, Office Home 2024 einmalig CHF 159.95. LibreOffice kostet nichts und läuft ohne Konto.
Wen wählen?
Der Unterschied ist nicht das Werkzeug, sondern womit es anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei Google Docs suchst du das Inserat woanders und kopierst es hinein.
Nimm Google Docs, wenn
Google Docs — gratis, vertraut, überall zu öffnen und zu zweit zu bearbeiten, ohne jede Vorgabe, wie der Lebenslauf aussehen muss.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | Google Docs |
|---|---|---|
| Lebenslauf-Editor | Ja | Ja |
| Start ohne Konto | Ja | nicht ausgewiesen |
| PDF-Export ohne Wasserzeichen | Ja | nicht ausgewiesen |
| Word-/DOCX-Export | Ja | nicht ausgewiesen |
| KI passt den CV an ein konkretes Inserat an | Ja | nicht ausgewiesen |
| Inseratstext kommt aus eigenem Stellenindex | Ja | Nein |
| Änderung per KI-Prompt in Sekunden | Ja | nicht ausgewiesen |
| Vollständiges manuelles Editieren | Ja | Ja |
| Designvarianten | 54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben) | nicht ausgewiesen |
| Schweizer Konventionen (Foto, Bewilligung, GER, Pensum) | Ja | nicht ausgewiesen |
| ATS-Struktur | Ja | nicht ausgewiesen |
| CV-Check gegen ein Inserat | Ja | Nein |
| Motivationsschreiben zum selben Inserat | Ja | Nein |
| Interviewvorbereitung | Ja | Nein |
| Bewerbungstracker | Ja | Nein |
| RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO) | Ja | Nein |
| Eigener Schweizer Stellenindex | Ja | Nein |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | Nein |
| Sprachen der Oberfläche | DE / EN / FR / IT | nicht ausgewiesen |
| In der Schweiz gebaut | Ja | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | Google Docs |
|---|---|---|
| Monatspreis | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | nicht ausgewiesen |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | nicht ausgewiesen |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | nicht ausgewiesen |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche | nicht ausgewiesen |
| Währung | CHF | nicht ausgewiesen |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. | Kalendermonat, jederzeit kündbar | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
SwissJobs.app
Was es ist. Kein Vorlagenkatalog, sondern der umgekehrte Weg: Du öffnest ein Stelleninserat auf unseren Seiten, und der Lebenslauf wird gegen dessen Wortlaut geschrieben — einspaltig, mit den Feldern, die ein Schweizer Dossier verlangt: Foto, Heimatort, Bewilligungszeile, Sprachen mit Niveau, Pensum. Das Inserat liegt schon vor, weil Stellenportal und Lebenslauf-Werkzeug dieselbe Seite sind; Hineinkopieren entfällt. Herunterladen kannst du das Ergebnis als PDF.
Was es kostet. Sieben Tage gratis, danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr. Schreiben, Bearbeiten und Vorschau gehen mit einem Gratis-Konto, das nur eine E-Mail-Adresse verlangt und kein Zahlungsmittel; bezahlt wird erst der Download.
Für wen. Für eine Bewerbungsphase über Wochen mit zehn, zwanzig oder fünfzig Inseraten, in der jede Fassung die Begriffe der jeweiligen Ausschreibung tragen soll. Und für alle vier Sprachregionen, weil die Fassung in der Sprache des Inserats entsteht.
Die Grenze. Genau ein Layout — wer Designs vergleichen, Farben setzen oder zweispaltig arbeiten will, ist woanders besser bedient. Es gibt kein gemeinsames Bearbeiten, keine Kommentarspalte und keinen Offline-Modus, also genau die drei Dinge, für die Google Docs gebaut ist. Und wer sich einmal im Jahr bewirbt, für den rechnet sich ein Abo nicht.
berufsberatung.ch
Was es ist. Die amtliche Vorlage, herausgegeben vom SDBB im Auftrag der Kantone: eine Word-Datei «Lebenslauf zum Ausfüllen» von 29 KB und drei ausgefüllte Beispiele als PDF. Daneben steht Feld für Feld, was hineingehört — Titel, Foto ohne Selfie, vollständiges Geburtsdatum, Heimat- oder Geburtsort, Nationalität, Aufenthaltsbewilligung, Sprachen ab der Muttersprache, Referenzen mit Telefonnummer.
Was es kostet. Nichts. Kein Konto, keine Anmeldung, keine Zahlung — Herunterladen genügt.
Für wen. Für alle, die eine leere Schweizer Struktur wollen und den Text selbst schreiben. Und für Zugezogene die günstigste Art herauszufinden, welche Felder ein Schweizer Lebenslauf hat und ein deutscher, französischer oder italienischer nicht.
Die Grenze. Die Seite ist für die Lehrstellensuche geschrieben; von Schnupperlehren und vom Lehrbetrieb ist die Rede, nicht von zwanzig Jahren Berufserfahrung. Das Layout ist schlicht, es gibt keine Auswahl, und du bekommst genau ein Dokument. Ihren eigenen Rat — für jeden Beruf eine passende Fassung — musst du von Hand befolgen.
lebenslauf.ch
Was es ist. Ein Lebenslauf-Generator der Universal-Job AG, der im Browser läuft und mit «100% kostenlos und ohne Login» wirbt. Fünf Vorlagen stehen zur Wahl — Elegant, Schlicht, Modern, Klassisch, Kreativ —, Farbe, Schriftart, Schriftgrösse und Zeilenabstand lassen sich ändern, die Reihenfolge der Einträge auch, und bearbeitet wird direkt im Dokument statt im Formular.
Was es kostet. Nichts, und es verlangt kein Konto. Wiederfinden lässt sich ein begonnener Lebenslauf über die E-Mail-Adresse.
Für wen. Für alle, die heute Abend eine saubere Datei brauchen und weder zahlen noch sich registrieren wollen. Wer nur eine einzige Bewerbung schreibt, fährt hier günstiger als bei uns.
Die Grenze. Das Werkzeug kennt kein Inserat: Es gestaltet, was du eintippst, und passt nichts an eine Ausschreibung an. Import des bestehenden CV und Anhänge sind auf der Seite als «coming soon» markiert, waren am 28. August 2026 also noch nicht verfügbar.
bewerbung.ch
Was es ist. Ein Schweizer Bewerbungsdienst mit Lebenslauf, Motivationsschreiben und einer KI-Funktion, die im Haus «BeKI» heisst und über Credits abgerechnet wird. Die Daten liegen laut eigener Angabe auf Schweizer Servern.
Was es kostet. Das Standardkonto ist gratis, gibt aber nur eine Layoutvorlage, «markiert mit Logo», und drei BeKI-Credits. Ein Monat Premium kostet CHF 20, drei Monate CHF 50, jeweils ohne automatische Verlängerung; zehn zusätzliche Credits CHF 5. Wer seine Daten aus dem alten Lebenslauf erfassen lässt, zahlt CHF 80 beziehungsweise CHF 70 dazu.
Für wen. Für alle, denen das Design wichtig ist und die kein laufendes Abo wollen — nach drei Monaten hört die Zahlung von selbst auf.
Die Grenze. Gratis bekommst du ein Dokument mit fremdem Logo darauf, und Unterlagen auf Englisch, Französisch und Italienisch samt automatischer Übersetzung schaltet erst Premium frei. Wer in der Romandie oder im Tessin sucht, zahlt hier also für die Sprache.
cvswiss.ch
Was es ist. Ein Schweizer Anbieter, der dasselbe verspricht wie wir und es «Job-First Approach» nennt: «Paste any job posting and our AI creates a tailored CV that matches exactly what employers are looking for.» Dazu Motivationsschreiben, ein ATS-Check, Foto an der in der Schweiz üblichen Stelle und Ausgabe auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.
Was es kostet. CHF 5 einmalig für ein einzelnes PDF, ausdrücklich mit «No edits after download», oder CHF 15 im Monat für unbegrenzte Lebensläufe und Schreiben, inklusive Export auf das offizielle RAV-Formular. Erstellen und Vorschau sind gratis, gezahlt wird beim Herunterladen.
Für wen. Für eine einzelne Bewerbung ist CHF 5 der tiefste Preis in dieser Liste, den ein fertiges, auf ein Inserat zugeschnittenes Dokument kostet. Und für RAV-Angemeldete ist der Formularexport ein echtes Argument.
Die Grenze. Das Inserat musst du hineinkopieren — der Unterschied zu uns ist nicht das Zuschneiden, sondern woher die Stelle kommt. Das Einzeldokument lässt sich nach dem Download nicht mehr ändern, und die Seite selbst wird auf Englisch geführt.
Microsoft Word
Was es ist. Der direkte Ersatz für Google Docs, wenn dir am Dateiformat liegt: Microsoft stellt unter word.cloud.microsoft eine grosse Sammlung kostenloser Lebenslaufvorlagen bereit, darunter ausdrücklich «für Bewerbermanagementsysteme optimierte» Varianten, und Word im Web läuft gratis mit einem Microsoft-Konto.
Was es kostet. Die Vorlagen und die Web-Version kosten nichts. Wer die Programme installieren will: Microsoft 365 Single CHF 99.95 im Jahr oder CHF 9.95 im Monat, Office Home 2024 einmalig CHF 159.95.
Für wen. Für alle, die eine .docx-Datei brauchen — bei Bewerbungen per Mail und bei Personalvermittlern, die im Dokument selbst weiterarbeiten, ist das nach wie vor das erwartete Format.
Die Grenze. Die Galerie ist gross und auf die Schweiz blind: Sie ist für den amerikanischen Lebenslauf gebaut, kennt weder Heimatort noch Bewilligungszeile, und die Berufsvorlagen sind nach US-Branchen sortiert. Angepasst an ein Inserat wird nichts.
LibreOffice Writer
Was es ist. Ein vollständiges Textprogramm für Windows, macOS und Linux, das .docx öffnet und speichert und offline läuft. Die Vorlagen von berufsberatung.ch oder von Microsoft lassen sich damit bearbeiten, ohne dass irgendwo ein Konto entsteht.
Was es kostet. Nichts, dauerhaft und ohne Abo. Die Document Foundation bittet um eine Spende, verlangt sie aber nicht.
Für wen. Für alle, die ihre Bewerbungsunterlagen nicht bei einem Anbieter liegen haben wollen — das Dokument liegt auf dem eigenen Gerät, und wer das aus Datenschutzgründen will, bekommt hier die klarste Antwort in dieser Liste.
Die Grenze. Es bringt keine Schweizer Lebenslaufvorlage mit; Struktur und Layout baust du selbst oder holst sie dir woanders. Kein Sprachniveau-Feld, kein Zuschnitt auf ein Inserat, keine Synchronisation zwischen Geräten.
Google Docs
Was es ist. Der Ausgangspunkt der Frage, und ein gutes Werkzeug. Google beschreibt seine Vorlagengalerie als «von Google erstellte Vorlagen wie Lebensläufe, Budgets und Bestellformulare»; sie liegt in 22 Sprachen vor, Deutsch, Französisch und Italienisch inbegriffen. Dazu automatisches Speichern, Versionsverlauf, Teilen mit Kommentaren, Download als Datei und Offlinezugriff, wenn er eingerichtet ist.
Was es kostet. Mit einem privaten Google-Konto nichts. Geschäftlich beginnt Google Workspace in der Schweiz bei CHF 7.00 pro Nutzer und Monat, Standard bei CHF 14.00 und Plus bei CHF 22.00 — für eine Bewerbung braucht das niemand.
Für wen. Für alle, die den Lebenslauf über Jahre weiterführen und gelegentlich anpassen. Und vor allem für alle, die ihn gegenlesen lassen: Eine Kollegin öffnet den Link, schreibt Kommentare an den Rand, und du siehst jede Änderung im Verlauf. Das kann von den acht Werkzeugen hier keines sonst.
Die Grenze. Die Vorlagen sind allgemeine Dokumentvorlagen, keine Schweizer Bewerbungsunterlagen: Foto, Heimatort, Bewilligung, Sprachniveaus und Pensum trägst du selbst ein und musst wissen, dass sie hingehören. Und für jede neue Bewerbung duplizierst und überschreibst du das Dokument von Hand — bei zwanzig Bewerbungen sind das zwanzig Kopien in deinem Ablagesystem.
Kurz gesagt: wer was nehmen sollte
Eine einzige Bewerbung, heute Abend, gratis: lebenslauf.ch, oder die Word-Vorlage von berufsberatung.ch, wenn du die Schweizer Felder Stück für Stück erklärt haben willst. Ein Dokument, das dir gehört und in fünf Jahren noch aufgeht: Word oder LibreOffice Writer. Jemand soll mitlesen: bleib bei Google Docs. Fünf Franken für ein einzelnes zugeschnittenes PDF: cvswiss.ch. Design und Schweizer Server ohne Abo: bewerbung.ch.
Und wenn du dich über Wochen auf viele Schweizer Inserate bewirbst und für jedes eine eigene Fassung willst: SwissJobs.app, weil das Inserat schon hier liegt und der Lebenslauf gegen seinen Wortlaut entsteht. Das ist der einzige Vorteil, den wir gegenüber einer Google-Docs-Vorlage haben — er wiegt aber genau dann schwer, wenn du dich nicht einmal, sondern dreissig Mal bewirbst.
Quellen
- Google Docs-Hilfe — Dateien aus Vorlagen erstellen (geprüft am 28. August 2026)
- Google Workspace — Preise Schweiz (geprüft am 28. August 2026)
- berufsberatung.ch — Lebenslauf erstellen, Vorlagen zum Herunterladen (geprüft am 28. August 2026)
- arbeit.swiss — Bewerbungstipps: Dossier und Gespräch (geprüft am 28. August 2026)
- lebenslauf.ch — Lebenslauf Generator, Universal-Job AG (geprüft am 28. August 2026)
- bewerbung.ch — Unsere Angebote (geprüft am 28. August 2026)
- cvswiss.ch — Pricing (geprüft am 28. August 2026)
- Microsoft Word — kostenlose Lebenslaufvorlagen (geprüft am 28. August 2026)
- Microsoft Schweiz — Microsoft 365 im Vergleich (geprüft am 28. August 2026)
- LibreOffice — Download (geprüft am 28. August 2026)
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%