Was ist eine Alternative zum Lebenslauf-Generator von Indeed?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Der Lebenslauf-Generator von Indeed ist gratis und liefert ein brauchbares PDF, hält aber laut Indeeds eigenem Hilfeartikel jeweils nur einen Lebenslauf: Er gehört zum Profil und ist dazu gebaut, gefunden zu werden. Wer sich auf Schweizer Inserate bewirbt, fährt mit SwissJobs.app besser, weil Stellensuche und Lebenslauf auf derselben Seite liegen und die Fassung gegen das gewählte Inserat entsteht, für CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr. Willst du nichts bezahlen und kein Konto anlegen, ist lebenslauf.ch die ehrlichere Antwort. Stand: 28. August 2026.
Die Schweizer Jobportale auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

1. SwissJobs.appUnsere App
Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.
Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache
Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.
Nach Beruf
- Berater
- Projektleiter
- Verkauf
- Pflegefachfrau
- Pflege
- Sachbearbeiter
- Account Manager
- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
71 weitere — Suchbegriff eingrenzen
Nach Sprache
Nach Arbeitsform
Was hier steht, stammt nicht aus der Erinnerung: Jede Preisliste und jeder Hilfeartikel wurde am 28. August 2026 geöffnet und gelesen. Jeder der acht Einträge beantwortet danach dieselben vier Fragen in derselben Reihenfolge — worum es sich handelt, welcher Betrag fällig wird, für wen es die richtige Wahl ist, und woran es scheitert.
Zuerst, was du bei Indeed wirklich hast. Auf der eigenen Lebenslauf-Seite steht: «Dieser Service ist für Sie völlig kostenlos.» Du lädst einen bestehenden Lebenslauf hoch oder erstellst dort einen, holst ihn über das Dreipunkt-Menü als PDF zurück und entscheidest mit der Sichtbarkeitseinstellung, ob Arbeitgebende dich finden und anschreiben dürfen. Genau darin liegt der Zweck: Der Indeed-Lebenslauf ist ein Profil, das gefunden werden soll, kein Dossier, das du verschickst. Dazu passt die Einschränkung, die im Hilfeartikel wörtlich steht: «Sie können jeweils nur einen Lebenslauf hochladen.» Eine eigene Fassung pro Inserat sieht dieses Modell nicht vor.
Für eine Schweizer Bewerbung ist das die entscheidende Grenze, weil der Weg zur Bewerbung fast immer von der Plattform wegführt. In unserem eigenen Bestand offener Inserate zeigt der Bewerbungslink bei rund 48 Prozent auf die Seite des Arbeitgebers selbst, bei gut 36 Prozent in ein Bewerbersystem, und nur das restliche Sechstel bleibt auf einem Stellenportal. Diese Ziele verteilen sich auf über zweitausend verschiedene Adressen, knapp die Hälfte davon trägt genau ein einziges Inserat, das häufigste Ziel überhaupt kommt auf weniger als acht Prozent und die zehn grössten zusammen auf etwa dreissig. Was am Ende beim Arbeitgeber ankommt, ist also eine Datei, die du hochlädst, und kein Profil, in dem jemand blättert.
Und ein Punkt, den Zugezogene wie Grenzgänger regelmässig übersehen: Ein Schweizer Bewerbungsdossier ist mehr als der Lebenslauf. Dazu gehören die Arbeitszeugnisse früherer Stellen, bei nicht-schweizerischer Staatsangehörigkeit die Bewilligung B, C oder G, Sprachen als Niveau nach dem Europäischen Referenzrahmen statt «fliessend», und das Pensum in Prozent. In Deutschland ist der Lebenslauf mit Foto genauso üblich — die Bewilligungszeile, das Pensum und die Zeugnisbeilagen sind dagegen spezifisch schweizerisch. Ein Generator, der dafür kein Feld kennt, zwingt dich, diesen Teil von Hand danebenzubauen.
Ziel des Bewerbungslinks in unserem Bestand offener Schweizer Inserate, gemessen am 28. August 2026. Der Bestand wird nicht von Indeed gespeist; die Zahlen zeigen, wo eine Bewerbung landet, nicht wie gross eine Plattform ist.
- Die Beträge, aufsteigend und am 28. August 2026 abgelesen: gratis bei Indeed, bei lebenslauf.ch, beim Xing-Lebenslauf, beim LinkedIn-PDF und bei Europass; einmalig CHF 5 bei cvswiss.ch; monatlich CHF 15 bei cvswiss.ch wie bei uns, jährlich CHF 95 nur bei uns; CHF 20 respektive CHF 50 für einen oder drei Monate bei bewerbung.ch.
- Indeeds Hilfeartikel rät ausdrücklich vom aufwendigen Layout ab: «Wir raten von komplexen Designs ab», weil einfache, textbasierte Dokumente von Bewerbersystemen am zuverlässigsten gelesen werden. Das ist ein Argument gegen Vorlagenschönheit, nicht dafür — und es gilt für jedes Werkzeug in dieser Liste.
- LinkedIns Funktion «Als PDF speichern» ist laut LinkedIn nur für Mitglieder verfügbar, deren Profilsprache auf Englisch eingestellt ist, unterstützt «derzeit nur englische Zeichen» und fehlt in der Mobil-App. Für einen deutschen, französischen oder italienischen Lebenslauf fällt sie damit aus.
- Wir haben die Lebenslauf-Seiten der Anbieter am 28. August 2026 nach Schweizer Begriffen durchsucht: Auf der Xing-Lebenslaufseite und im Europass-Editor kommen «Bewilligung», «Pensum», «Arbeitszeugnis» und selbst «Schweiz» nicht vor. lebenslauf.ch nennt Arbeitszeugnisse als Beilage, cvswiss.ch nennt Arbeitszeugnis, RAV und Grenzgänger.
- Fremdwährungen zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 28. August 2026 umgerechnet: ein Euro rund 0.94 Franken.
Wen wählen?
Bei Lebenslauf Generator Von Indeed endet es beim Inserat. Bei uns fängt es dort an: aus derselben Ausschreibung entstehen Lebenslauf, Motivationsschreiben, der Check dagegen und der Eintrag im RAV-Nachweis.
Nimm der Lebenslauf-Generator von Indeed, wenn
der Lebenslauf-Generator von Indeed — die breiteste Aggregation, findet auch Inserate, die nur auf Firmenseiten stehen.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | der Lebenslauf-Generator von Indeed | Indeed |
|---|---|---|---|
| Schweizer Stellen | Ja | Ja | nicht ausgewiesen |
| Alle 26 Kantone | Ja | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| Suche ohne Konto | Ja | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| KI-Abgleich mit deinem Profil | Ja | Nein | nicht ausgewiesen |
| Aus dem Inserat direkt einen CV erzeugen | Ja | Nein | nicht ausgewiesen |
| Motivationsschreiben zum Inserat | Ja | Nein | nicht ausgewiesen |
| CV-Check gegen dieses Inserat | Ja | Nein | nicht ausgewiesen |
| Bewerbungstracker | Ja | Nein | nicht ausgewiesen |
| RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO) | Ja | Nein | nicht ausgewiesen |
| Stellen mit wenigen Bewerbern sichtbar | Ja | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| Kostenlos nutzbar | Ja | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| Sprachen der Oberfläche | DE / EN / FR / IT | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| In der Schweiz gebaut | Ja | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | der Lebenslauf-Generator von Indeed | Indeed |
|---|---|---|---|
| StellensucheDie Suche ist bei uns nicht Teil des Abos. Bezahlt werden die Werkzeuge danach. | Gratis — Suche, Filter, Job-Alarm und Bewerbungs-Tracker kosten nichts | Gratis für Stellensuchende | Gratis für Stellensuchende |
| Monatspreis | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| Währung | CHF | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. | Kalendermonat, jederzeit kündbar | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
SwissJobs.app
Ein Stellenportal und ein Lebenslauf-Werkzeug unter einem Dach. Du suchst das Inserat hier, öffnest es, und der Lebenslauf entsteht gegen genau diesen Text: die Begriffe der Ausschreibung, das Schweizer Format mit Foto und Bewilligungszeile, Sprachniveaus nach dem Europäischen Referenzrahmen, Pensum in Prozent. Am selben Konto hängen das Motivationsschreiben, der CV-Check und die Liste der laufenden Bewerbungen; die Oberfläche gibt es in vier Sprachen. Der Unterschied zu Indeed ist nicht die Vorlage, sondern dass du pro Inserat eine eigene Fassung baust, statt eine einzige zu pflegen.
Kosten: monatlich CHF 15, jährlich CHF 95 — gerechnet CHF 7.92 im Monat — und die ersten sieben Tage kosten nichts. Ohne zu bezahlen lassen sich Dokumente anlegen und überarbeiten, begrenzt auf eine Anzahl pro Tag und pro Woche. Passt für: wer sich laufend auf Schweizer Inserate bewirbt und will, dass jede Bewerbung das Vokabular ihrer Ausschreibung trägt. Grenze, und es ist die ehrliche gegen Indeed: Wir zeigen dich keinem Arbeitgeber. Indeed nennt auf seiner Lebenslauf-Seite eine sechsstellige Zahl an Arbeitgebenden, die dort aktiv nach Leuten suchen, und ein Schalter stellt dein Profil für sie sichtbar. Diese passive Seite der Stellensuche gibt es bei uns nicht — dafür brauchst du weiterhin Indeed oder LinkedIn.
cvswiss.ch
Der nächstliegende Schweizer Konkurrent, und ehrlicherweise mit demselben Kernversprechen wie wir: Du lieferst den Text der Ausschreibung, die KI baut den dazu passenden Lebenslauf. Ihre Preisseite führt den Schweizer Datenschutz als Verkaufsargument, nennt Ausgabe in vier Sprachen, einen ATS-Check und einen Export für das RAV-Formular. Geschrieben und angeschaut wird gratis, verlangt wird beim Herunterladen.
Kosten: einmalig CHF 5 für ein einzelnes Dokument — ihre Preisseite nennt als Fall ausdrücklich die Bewerbung auf nur eine Stelle, danach ist die Fassung nicht mehr änderbar — oder CHF 15 pro Monat ohne Mengenbegrenzung, monatlich erneuert, mit Kündigung per Klick und sieben Tagen Geld-zurück. Passt für: die eine Bewerbung, an der wirklich etwas hängt; dort ist der Fünfliber günstiger als jedes Abo, unseres eingeschlossen. Grenze: Inserate publizieren sie keine. Den Text, gegen den zugeschnitten wird, bringst du selbst mit, meist aus einem zweiten Browser-Tab.
lebenslauf.ch
Hinter dieser Adresse steht die Personalvermittlerin Universal-Job, und die Startseite verspricht wörtlich «100% kostenlos» und «Kein Login notwendig» — beides Dinge, die Indeed dir nicht bietet, weil dort ein Konto Pflicht ist. Fünf Vorlagen stehen bereit, Farbe, Schrift und Zeilenabstand sind einstellbar, geschrieben wird direkt im Dokument statt in einer Eingabemaske, und am Ende steht ein PDF oder ein Link, den eine Personalverantwortliche später erneut aufrufen kann.
Kosten: keine, und ohne Anmeldung. Passt für: wer heute Abend ein sauberes Schweizer PDF braucht und weder Registrierung noch KI will. Grenze: Ein Teil dessen, was die Seite bewirbt, trägt dort selbst den Vermerk «coming soon» — darunter das Übernehmen eines vorhandenen Lebenslaufs, das Beilegen von Diplomen und Arbeitszeugnissen und der direkte Bewerbungsversand. Auf ein einzelnes Inserat zugeschnitten wird hier nichts, und die Oberfläche gibt es ausschliesslich auf Deutsch.
bewerbung.ch
Der einzige Anbieter dieser Liste, der das Dossier als Ganzes bearbeitet statt nur das erste Blatt: Maske aussuchen, vorhandenen Lebenslauf einlesen, Inhalte nachführen, PDF ziehen. Ihre KI heisst BeKI und übernimmt Bewerbungsschreiben, Textverbesserungen am Lebenslauf und ein Training für Interviewfragen. Dazu kommen ein Angebot für Coaches und eine Fassung für den Berufswahlunterricht; die Daten liegen nach eigener Angabe in der Schweiz.
Kosten: Das Gratiskonto gibt eine einzige, mit dem Logo gezeichnete Maske und drei Credits her. Ein Monat Premium kostet CHF 20, drei Monate CHF 50, und beide Angebote betonen, dass nichts automatisch weiterläuft. Weitere Credits gibt es für CHF 5 oder CHF 10; lässt du ihr Team die Angaben aus dem alten Dokument abtippen, kommen CHF 70 bis 80 dazu. Passt für: Lernende, Lehrpersonen und alle, die vor einem automatisch verlängerten Abo zurückschrecken. Grenze: Jeder KI-Aufruf verbraucht ein Guthaben, und wer das Jahr durchgehend bezahlt, gibt hier mehr aus als bei jedem anderen Werkzeug dieser Liste.
Das naheliegende Gegenstück zu Indeed im deutschsprachigen Raum, und es funktioniert nach demselben Muster: ein Netzwerk, das nebenbei einen Lebenslauf baut. Die Seite wirbt mit «Jetzt kostenlos gestalten», vielen Profi-Vorlagen, Farben und Schriften nach Wunsch, Download im Format deiner Wahl und einem KI-Anschreiben, das du mit der Stellenbeschreibung fütterst.
Kosten: Das Gestalten und Herunterladen des Lebenslaufs bewirbt Xing als kostenlos. Passt für: wer ohnehin ein Xing-Profil pflegt und sich in Deutschland oder Österreich bewirbt, wo dieses Netzwerk seinen Markt hat. Grenze: Auf der Lebenslaufseite von Xing kommen die Begriffe «Bewilligung», «Pensum», «Arbeitszeugnis» und «Schweiz» am 28. August 2026 kein einziges Mal vor. Das Werkzeug ist auf den deutschen Bewerbungsmarkt geschrieben, und die drei Dinge, die ein Schweizer Dossier zusätzlich verlangt, kennt es nicht.
Die zweite Plattform, auf der ein Lebenslauf als Nebenprodukt eines Profils entsteht: Im Vorstellungsbereich deines Profils liegt unter «Mehr» der Punkt «Als PDF speichern», und heraus fällt eine Lebenslauf-Fassung deines Profils. Kostet nichts, verlangt aber dasselbe wie Indeed — dass du das Profil überhaupt pflegst.
Kosten: gratis, Teil des normalen Kontos. Passt für: eine schnelle Fassung für eine englischsprachige oder internationale Bewerbung, und für alle, deren Profil ohnehin aktueller ist als jede Datei auf ihrer Festplatte. Grenze, und sie ist hart: LinkedIn schreibt in der eigenen Hilfe, die Funktion sei «nur für Mitglieder verfügbar, die ein Profil haben und deren Profilsprache auf Englisch eingestellt ist», sie unterstütze «derzeit nur englische Zeichen», und in der Mobil-App gebe es sie nicht. Für eine Bewerbung auf Deutsch, Französisch oder Italienisch — zusammen die grosse Mehrheit der Schweizer Inserate — ist sie damit unbrauchbar.
Europass
Das Werkzeug der Europäischen Kommission, gedacht dafür, Kompetenzen und Abschlüsse über Landesgrenzen hinweg vergleichbar zu machen. Der Editor lässt dich Lebensläufe erstellen und aktualisieren, aus Vorlagen wählen, sie auf dem Gerät oder in der Europass-Bibliothek ablegen und in 31 Sprachen teilen. Die Sprachstufen folgen dem Europäischen Referenzrahmen — denselben Niveaus, die Schweizer Inserate verlangen.
Kosten: keine, dauerhaft, ohne Bezahlstufe — die Kommission bezeichnet den Dienst auf der eigenen Seite als kostenlos. Passt für: wer einen ausländischen Abschluss verständlich machen muss, sich bei einer EU-Institution bewirbt oder aus dem Ausland zuzieht und ein Dokument braucht, das überall gelesen werden kann. Grenze: Es ist ein Formular, kein Bewerbungswerkzeug. Die Gliederung ist fest, Schweizer Personalverantwortliche rechnen nicht damit, ein Zuschnitt auf eine einzelne Ausschreibung ist nicht vorgesehen, und die Wörter «Bewilligung» und «Pensum» tauchen im Editor nirgends auf.
Indeed
Bleibt die Frage, wann du gar nicht wechseln solltest. Der Indeed-Generator ist gratis, schnell und braucht kein zweites Konto, wenn du ohnehin dort suchst. Wichtiger noch: Er ist das einzige Werkzeug dieser Liste, das dich sichtbar macht, statt nur ein Dokument zu produzieren. Stellst du die Sichtbarkeit auf findbar, können Arbeitgebende dich direkt anschreiben — eine Bewerbung, die du nie geschrieben hast.
Kosten: gratis, mit Konto. Passt für: wer sich auf Indeed selbst bewirbt, wer offen für Zuschriften ist und wer einfach schnell irgendein sauberes PDF braucht. Grenze: der eine Lebenslauf. Wer eine zweite Fassung für eine andere Stelle will, verwaltet sie laut Hilfeartikel selbst auf dem eigenen Gerät — genau die Handarbeit, die ein Werkzeug abnehmen sollte. Der pragmatische Weg ist deshalb oft beides: das Indeed-Profil sichtbar lassen, damit man dich findet, und die Bewerbungen, die du selbst schreibst, anderswo bauen.
Wer welches Werkzeug nehmen sollte
Kurz sortiert. Ohne Anmeldung und ohne Geld, fertig bis heute Abend: lebenslauf.ch. Für die eine Bewerbung, an der etwas hängt: cvswiss.ch zum Fünfliber. Für Lehrstellensuche und Berufswahlunterricht: die Schulversion von bewerbung.ch. Für einen Abschluss aus dem Ausland oder einen Zuzug aus der EU: Europass. Für Bewerbungen nach Deutschland oder Österreich: Xing. Für englischsprachige Stellen bei englischer Profilsprache: das LinkedIn-PDF. Und wer sichtbar sein und angeschrieben werden will, lässt genau dafür das Indeed-Profil offen.
Bleibt der Fall, um den es hier eigentlich geht: viele Bewerbungen auf Schweizer Ausschreibungen, jede mit ihrer eigenen Fassung. Dafür ist SwissJobs.app gebaut, weil die Ausschreibung schon vorliegt und nicht erst herüberkopiert werden muss. Sämtliche Beträge und Zitate dieser Seite wurden am 28. August 2026 bei den Anbietern selbst nachgelesen; solche Übersichten veralten schnell, kontrollier die Zahlen, bevor du zahlst.
Anteile aus unserem eigenen Bestand offener Schweizer Inserate, gemessen am 28. August 2026. Relative Angaben, keine absoluten Zahlen.
Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf
Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.
Lebenslauf mit KI erstellen: für ein konkretes InseratQuellen
- Indeed — Ihr Lebenslauf auf Indeed (geprüft am 28. August 2026)
- Indeed Hilfe — FAQs: Lebenslaufdateien erstellen, hochladen und verwalten (geprüft am 28. August 2026)
- lebenslauf.ch — Startseite, Universal-Job AG (geprüft am 28. August 2026)
- cvswiss.ch — Preisseite (geprüft am 28. August 2026)
- bewerbung.ch — Unsere Angebote (geprüft am 28. August 2026)
- XING — Lebenslauf online erstellen (geprüft am 28. August 2026)
- LinkedIn Hilfe — Profil als PDF speichern (geprüft am 28. August 2026)
- Europass — Über Europass, Europäische Kommission (geprüft am 28. August 2026)
- Europäische Zentralbank — Euro-Referenzkurse vom 28. August 2026
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%






