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Bestehenden Lebenslauf importieren und pro Job anpassen lassen — welche Tools können das?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Beide Hälften — deine bestehende Datei hinein, danach Zuschnitt auf ein einzelnes Inserat — beherrschen drei Werkzeuge: SwissJobs.app, cvswiss.ch und RadarJob. Teal und Jobscan lesen den Lebenslauf zwar ein, liefern zum Inserat aber nur die fehlenden Begriffe. bewerbung.ch und lebenslaufapp.ch importieren ohne jeden Inseratsbezug, und lebenslauf.ch führt den Import bis heute als «coming soon». Für Schweizer Inserate empfehlen wir SwissJobs.app: PDF, Word und sogar das Foto einer Seite werden ohne Konto eingelesen. Ehrlich dazu gehört: RadarJob schneidet gratis zu, ist aber durchgehend französisch. Stand: 4. September 2026.

Die Startseiten der Werkzeuge im Vergleich

Alle am 4. September 2026 bei gleicher Fensterbreite aufgenommen, damit der Vergleich fair ist.

  1. SwissJobs.app: Bestehenden Lebenslauf und ein Schweizer Inserat hinzufügen, die KI schreibt einen passenden. Gratis starten, ohne Anmeldung.

    1. SwissJobs.appUnsere App

    Bestehenden Lebenslauf und ein Schweizer Inserat hinzufügen, die KI schreibt einen passenden. Gratis starten, ohne Anmeldung.

    SwissJobs.app →

  2. lebenslauf.ch: Gratis, aber du schreibst den ganzen Lebenslauf selbst in ein leeres Formular. Jede Zeile von Grund auf, ohne KI-Hilfe.

    2. lebenslauf.ch

    Gratis, aber du schreibst den ganzen Lebenslauf selbst in ein leeres Formular. Jede Zeile von Grund auf, ohne KI-Hilfe.

    lebenslauf.ch →

  3. cvswiss.ch: KI-Schweizer-CV in fünf Minuten.

    3. cvswiss.ch

    KI-Schweizer-CV in fünf Minuten.

    cvswiss.ch →

  4. cv-easy.ch: In 10 Minuten fertig, einmalig CHF 12.

    4. cv-easy.ch

    In 10 Minuten fertig, einmalig CHF 12.

    cv-easy.ch →

  5. lebenslaufapp.ch: Lebenslauf und Anschreiben, kostenlos testen.

    5. lebenslaufapp.ch

    Lebenslauf und Anschreiben, kostenlos testen.

    lebenslaufapp.ch →

Was wie eine Funktion klingt, sind in Wahrheit zwei. Die erste ist der Import: Ein fertiges Dokument — meist PDF, manchmal Word — muss auseinandergenommen und in Felder zurückverwandelt werden. Die zweite ist der Zuschnitt: Aus diesen Feldern entsteht pro Inserat eine eigene Fassung. Fast jedes Werkzeug in dieser Liste kann eine der beiden Hälften gut. Die Frage, welches beide kann, trennt sie sauber — und sie ist die richtige Frage, weil ein Import, der einmal im Jahr passiert, wenig wert ist, wenn danach jede Bewerbung wieder von Hand entsteht.

Grundlage sind die Funktions-, Import- und Preisseiten aller acht Anbieter, alle am 4. September 2026 gelesen, und der eigene Einlesepfad, den wir gleichentags selbst durchlaufen haben: eine erfundene Lebenslaufdatei als PDF und als Word-Datei, ohne Konto, ohne E-Mail-Adresse. Bei den anderen Anbietern haben wir gelesen, was auf ihren Seiten steht, und keine Datei hochgeladen — wo wir also über einen fremden Ablauf schreiben, steht dabei, dass er von deren Seiten stammt und nicht von uns durchlaufen wurde.

Was ein Monat Importieren und Zuschneiden kostet — in CHF
Was ein Monat Importieren und Zuschneiden kostet — in CHFTeal+ (USD 13 pro Woche)45.5 CHFJobscan (monatlich)40.4 CHFJobscan (quartalsweise)24.2 CHFSwissJobs.app15 CHFcvswiss.ch (Abo)15 CHFSwissJobs.app (Jahresabo)7.9 CHFcvswiss.ch (einmalig)5 CHFRadarJob0 CHF

Monatspreis der Werkzeuge, die eine bestehende Lebenslaufdatei einlesen, am 4. September 2026 auf deren eigenen Seiten nachgelesen. Beträge in US-Dollar umgerechnet zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 3. September 2026 (USD 1 = CHF 0.8085). Teal wird wöchentlich verrechnet, Jobscan quartalsweise — beides hier auf den Monat gerechnet. cvswiss.ch einmalig heisst ein Dokument ohne spätere Änderungen.

  • Die Vergleichstabelle, zeilenweise gelesen als: Werkzeug — was der Import annimmt · was vor dem Import verlangt wird · was danach mit dem Inserat passiert · Preis in CHF · Sprachen. Alles am 4. September 2026 geprüft.
  • SwissJobs.app — PDF, Word und Fotos einer Lebenslaufseite, ein Dokument bis 10 MB plus bis zu drei Bilder · nichts: das Einlesen lief in unserem Test ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse, erst Aufbau, Speichern und Download verlangen das Gratiskonto · das Inserat kommt aus dem erfassten Bestand offener Schweizer Stellen, jede Bewerbung bekommt ihre eigene gespeicherte Fassung · Gratiskonto 5 Dokumente pro Tag und 10 pro rollender Woche, danach 7 Tage gratis, dann CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr · Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch.
  • cvswiss.ch — PDF und DOCX bis 10 MB, laut Seite wird die hochgeladene Datei nicht gespeichert · Ausgabesprache wählen, Konto laut Preisseite erst beim Download · Zuschnitt aufs Inserat gibt es, aber als eigenen Einstieg: die Upload-Seite fragt kein Inserat ab · CHF 5 einmalig für einen Lebenslauf, ausdrücklich «No edits after download», oder CHF 15 im Monat · Oberfläche englisch, Ausgabe in vier Sprachen.
  • RadarJob — PDF, alternativ Text einfügen; laut Seite bleibt die Datei im Browser · nichts, kein Konto · Inserat einfügen, das Werkzeug schreibt um und setzt ins Schweizer Layout · das CV-Werkzeug gratis · Oberfläche und Ausgabe durchgehend französisch.
  • Teal — bestehender Lebenslauf als PDF oder Word, Text einfügen oder die LinkedIn-Profiladresse · Konto · die gespeicherte Stelle wird abgeglichen, gratis erscheinen die fünf wichtigsten Begriffe, geschrieben wird von Hand · Gratisstufe dauerhaft mit unbegrenzten Fassungen und Downloads, Teal+ USD 13 pro Woche, umgerechnet rund CHF 45 im Monat · englisch.
  • Jobscan — Lebenslauf und Inserat werden gegeneinander gehalten · Konto · Ergebnis ist eine Übereinstimmungsquote mit fehlenden Begriffen, kein fertiges Dokument im Schweizer Format · gratis 5 Prüfungen im Monat, USD 49.95 im Monat (rund CHF 40) oder USD 89.95 pro Quartal (rund CHF 24 im Monat) · englisch.
  • bewerbung.ch — alter Lebenslauf hochladen, automatisch und gratis; wahlweise erfassen Mitarbeitende die Daten von Hand · für den Handimport Konto und Bezahlung · kein Zuschnitt des Lebenslaufs aufs Inserat; die KI kostet Guthaben, 3 gratis, 10 für CHF 5, 25 für CHF 10 · Handimport CHF 100 mit einem Monat Zugang oder CHF 120 mit drei Monaten, Bearbeitung in der Regel 1 bis 3 Tage · nur deutsch, die Adressen für Französisch, Italienisch und Englisch antworten mit 404.
  • lebenslaufapp.ch — DOC, DOCX oder PDF bis 10 MB · E-Mail-Adresse, bevor es weitergeht: «Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um fortzufahren» · kein Zuschnitt aufs Inserat, dafür Vorlagen und KI-Vorschläge · Preise auf der Startseite nicht ausgewiesen · die deutschsprachige Schweizer Fassung; die französische und die italienische Ausgabe der gleichen Familie sind cvapp.fr und cvapp.it, also die Landesprodukte Frankreichs und Italiens.
  • lebenslauf.ch — Import als «coming soon» angekündigt, heute nicht verfügbar · nichts, kein Login · kein Inseratsbezug · gratis · deutsch; die Adresse mit /fr/ liefert dieselbe deutsche Seite aus.
  • ChatGPT — Datei anhängen und um eine Neufassung bitten · Konto · das Modell schreibt gegen das eingefügte Inserat, liefert aber Text und kein gesetztes Dokument · die Preisseite hat unseren Aufruf am 4. September 2026 abgewiesen, darum steht hier kein Betrag · alle vier Sprachen.
  • Gemeinsamer Boden, den keine Tabelle zeigt: Word und Google Docs können beides seit jeher — dein Lebenslauf liegt schon als Datei vor, «Speichern unter» kostet nichts und niemand liest deine Daten mit. Der Preis ist Zeit und die Versuchung, an drei Stellen etwas zu ändern und die vierte zu vergessen.

Wen wählen?

Die anderen Werkzeuge hier sind echt und für ihren Zweck gut — die Tabelle sagt bei jedem, wofür. Der Grund, warum wir oben stehen, ist eine einzige Zeile darin: der Stellenindex ist unser eigener, also liegt das Inserat schon da.

Nimm lebenslauf.ch, wenn

  • lebenslauf.ch — 100 Prozent gratis und ganz ohne Login, wenn ein sauberer Lebenslauf reicht und kein Konto entstehen soll.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Du wählst die Ausschreibung aus unserem eigenen Schweizer Index, und Lebenslauf, Schreiben und Check entstehen gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Arbeitsbemühungen aus dem Tracker, gedruckt auf dem offiziellen SECO-Blatt. Keines der anderen Werkzeuge in dieser Liste hat das.

  • Ohne Konto anfangen — Öffnen und schreiben ohne Anmeldung; nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument.

  • CHF 15 im Monat, sieben Tage gratis vorweg — Voller Zugang im Test, monatlich kündbar, in Franken abgerechnet — keine Vier-Wochen-Perioden, kein Kursrisiko.

Die Werkzeuge im direkten Vergleich

KriteriumSwissJobs.applebenslauf.chcvswiss.chcv-easy.chcareerkit.meCanvaEuropass
PreisCHF 15/Mt · CHF 95/Jgratisab CHF 15/MtCHF 12 einmaligUSD 2.95/Mtk. A.gratis
Ohne Konto nutzbarJaJak. A.Jak. A.k. A.k. A.
PDF ohne WasserzeichenJaJaJaJaJak. A.Ja
Word-/DOCX-ExportJak. A.k. A.k. A.k. A.k. A.Ja
KI passt an ein Inserat anJaNeinJaNeinNeinNeinNein
Inserat aus eigenem StellenindexJaNeinNeinNeinNeinNeinNein
Schweizer KonventionenJaJaJaJaNeinNeinNein
CV-Check gegen ein InseratJaNeink. A.NeinNeinNeinNein
MotivationsschreibenJaNeink. A.Jak. A.k. A.Nein
BewerbungstrackerJaNeinNeinNeinNeinNeinNein
RAV-Formular (SECO)JaNeinNeinNeinNeinNeinNein
Eigener StellenindexJaNeinNeinNeinNeinNeinNein
SprachenDE/EN/FR/ITDEDE/EN/FRDE/FR/EN/ITDE/ENviele31 Sprachen
In der Schweiz gebautJaJaJaJaNeinNeinNein

Stand 4. September 2026. Jede Angabe zu einem fremden Werkzeug stammt von dessen eigener Seite; «k. A.» heisst, dass sie dort nicht lesbar war — nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Unsere Zeile stammt aus dem Code und dem live durchlaufenen Ablauf.

Was beim Import verloren geht — und warum das der ehrlichste Teil dieser Frage ist

Ein Lebenslauf-PDF ist kein Datensatz, sondern ein Bild von einem. Wer es einliest, rät: Diese Zeile ist ein Arbeitgeber, jene ein Datum, das dort war eine Aufzählung. Bei zweispaltigen Layouts, Tabellen und Kopfzeilen geht das regelmässig schief, und die Anbieter wissen es. bewerbung.ch schreibt es auf die eigene Importseite: Da der Import automatisch ablaufe, könne «nicht in jedem Fall garantiert werden, dass alle Daten korrekt übertragen oder die Inhalte im Layout korrekt dargestellt werden». Das ist keine Schwäche dieses Anbieters, sondern die Wahrheit über den Vorgang.

Wir haben denselben Fehler gemacht und können ihn datieren. Am 31. August 2026 kam bei uns ein aus einer bestehenden Fassung erzeugter Lebenslauf um rund ein Drittel kürzer zurück: Die Anweisung, das Dokument aufs Inserat zuzuschneiden und dabei nicht länger zu werden, hatte das Modell erfüllt, indem es Stationen der Berufserfahrung wegliess. Seither steht im Zuschnitt-Auftrag ein ausdrücklicher Erhaltungssatz zuerst — jede Station, jeder Titel, jeder Zeitraum und jeder Punkt der Berufserfahrung bleibt, geändert werden nur Kurzprofil, Kompetenzen, Titelzeile und Seitenspalte. Zwei Änderungen vom 31. August 2026 im Programmtext halten das fest.

Für dich heisst das dreierlei. Erstens: Nach jedem Import gehört die Erfahrungsliste einmal gegengelesen, in jedem Werkzeug. Zweitens: Ein einspaltiges, schlichtes Ausgangs-PDF wird deutlich zuverlässiger eingelesen als ein zweispaltiges Design. Drittens: Wenn du die Datei ohnehin noch als Word-Original hast, importiere diese und nicht den PDF-Ausdruck davon.

Warum der Zuschnitt aufs Inserat gehört und nicht auf den Arbeitgeber

Eine naheliegende Abkürzung wäre, pro Firma eine Fassung zu führen statt pro Inserat. Unser eigener Bestand offener Schweizer Stellen sagt, dass das nicht aufgeht. Bei Arbeitgebern mit mindestens zwei offenen Stellen tragen im Schnitt 8,4 von 10 Ausschreibungen einen anderen Stellentitel; nur 4,7 Prozent dieser Arbeitgeber schreiben durchgehend dieselbe Funktion aus. Die zweite offene Stelle bei derselben Firma ist fast immer ein anderer Beruf, nicht dieselbe Rolle noch einmal.

Dazu kommt, was wir im August 2026 an Inseratspaaren mit demselben Stellentitel, verschiedenen Arbeitgebern und derselben Sprache gemessen haben: Sie teilen im Median 24,7 Prozent ihres Wortlauts. Drei Viertel dessen, was ein Inserat betont, steht also nur in diesem einen Inserat. Genau dieses Dreiviertel ist der Teil, den ein importierter, aber nie wieder angefasster Lebenslauf systematisch verfehlt — und der Grund, warum der Import allein die Frage nicht beantwortet.

SwissJobs.app

Was es ist: ein Lebenslauf-Editor, der an einer Stellenbörse hängt. Der Import nimmt PDF und Word an, dazu Fotos einer Lebenslaufseite — ein Dokument bis 10 MB und bis zu drei Bilder, was in der Praxis den Fall abdeckt, dass die einzige Fassung deines Lebenslaufs ein abfotografiertes Blatt ist. Wir haben den Einlesepfad am 4. September 2026 selbst begangen, mit einer erfundenen Datei, ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse: PDF und Word kamen vollständig zurück, samt Bewilligungszeile, Sprachniveaus nach GER und Pensumsangabe in Prozent.

Was danach passiert, ist der eigentliche Unterschied: Das Inserat holst du aus dem erfassten Bestand offener Schweizer Stellen statt aus einem zweiten Fenster, und jede Bewerbung bekommt ihre eigene gespeicherte Fassung mitsamt dem Inseratstext, gegen den sie geschrieben wurde. Das Ergebnis kommt im Schweizer Format — Foto, Bewilligungszeile, Sprachniveaus, Pensum, zwei Seiten — und lässt sich Zeile für Zeile von Hand oder per Anweisung im Chat ändern. Gestaltung: 54 Kombinationen aus 2 Layouts, 3 Schriften und 9 Akzentfarben, heute im Programmtext nachgezählt.

Für wen: wenn du dich Woche für Woche auf Schweizer Stellen bewirbst und den Import einmal erledigen, den Zuschnitt aber jedes Mal haben willst. Die Grenze, ehrlich: Das Einlesen ist offen, der Aufbau des Dokuments nicht — unsere Abfragen ohne Anmeldung wurden beim Erzeugen und beim Abrufen der Dokumentliste abgewiesen. Es braucht also das Gratiskonto (5 Dokumente pro Tag, 10 pro rollender Woche), danach 7 Tage gratis und anschliessend CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr. PDF- und Word-Export tragen kein Wasserzeichen.

cvswiss.ch

Was es ist: der direkteste Schweizer Mitbewerber, und beim Import der ernsthafteste. Die Seite «Upload Your Existing CV» nimmt PDF und DOCX bis 10 MB, nennt als Zweck ausdrücklich das Auslesen aller Angaben und hält fest, dass die hochgeladene Datei nicht gespeichert werde. Eine Ausgabesprache wählst du gleich dort. Erstellen und Vorschau sind gratis, bezahlt wird laut Preisseite beim Download.

Der Zuschnitt aufs Inserat ist ihr Aushängeschild — «Paste any job posting and our AI creates a tailored CV» steht auf der Funktionsseite, und das ist keine leere Werbung. Auffällig ist nur, wie die beiden Hälften angeordnet sind: Die Einstiegsseite bietet vier getrennte Wege an — von Grund auf, aus einem Inserat, bestehenden Lebenslauf hochladen, LinkedIn-Profil einfügen — und der Upload-Weg verspricht, den Lebenslauf «für die Schweiz zu verbessern», fragt aber kein Inserat ab. Was danach im angemeldeten Bereich möglich ist, haben wir nicht durchlaufen; diese Beobachtung stammt von ihren öffentlichen Seiten.

Für wen: für eine einzelne, gut gemachte Bewerbung. CHF 5 einmalig ist der tiefste Preis in dieser Liste für ein fertiges Dokument — mit der Einschränkung, die auf ihrer eigenen Preisseite steht: «No edits after download». Wer pro Inserat neu zuschneidet, zahlt also entweder mehrfach oder nimmt das Abo für CHF 15 im Monat, das auch den Nachweis der Arbeitsbemühungen exportiert. Die Grenze: Die Oberfläche ist englisch, die deutschen, französischen und italienischen Adressen sind Ratgeberseiten.

RadarJob

Was es ist: ein einzelnes, sehr fokussiertes Gratiswerkzeug. Auf cv.radarjob.ch lädst du dein aktuelles PDF hoch oder fügst den Text ein, darunter kommt das Inserat hinein, und heraus kommt ein umgeschriebener Lebenslauf im Schweizer Standard als PDF. Kein Konto, kein Wasserzeichen, keine Bezahlschranke; die Seite hält ausdrücklich fest, die Datei bleibe im Browser.

Damit erfüllt RadarJob als einziges Gratiswerkzeug in dieser Liste beide Hälften der Frage. Der Preis dafür steht nicht im Frankenbetrag, sondern in der Sprache: Oberfläche, Anleitung und die Abschnittstitel im erzeugten PDF sind französisch, und daran ändert ein deutscher Lebenslauf nichts.

Für wen: für eine französischsprachige Bewerbung in der Romandie, für Grenzgängerinnen und Grenzgänger nach Genf oder Neuenburg, und für alle, die genau einmal etwas ausprobieren wollen, ohne ein Konto anzulegen. Die Grenzen: Die Seite nennt als Upload-Format nur PDF, ausgegeben wird nur PDF, ohne Konto bleibt von einer Bewerbung zur nächsten nichts erhalten — und wer sich auf deutschsprachige Inserate bewirbt, müsste die Abschnittstitel danach von Hand übersetzen.

Teal

Was es ist: der grosszügigste Importeur im Feld. Teal nimmt den bestehenden Lebenslauf als PDF oder Word an, akzeptiert eingefügten Text und liest wahlweise die LinkedIn-Profiladresse aus — das ist der bequemste Weg für alle, deren gepflegtestes Dokument längst das LinkedIn-Profil ist. Die Gratisstufe erlaubt unbegrenzt viele Fassungen und unbegrenzt viele Downloads als PDF und Word, ohne Bezahlschranke beim Export.

Beim Inserat hört die Grosszügigkeit auf: Die gespeicherte Stelle wird mit deiner Fassung abgeglichen, gratis siehst du die fünf wichtigsten fehlenden Begriffe, alles darüber gehört zu Teal+ für USD 13 pro Woche — auf den Monat gerechnet rund CHF 45 zum Referenzkurs vom 3. September 2026, der teuerste Posten dieser Liste. Und selbst dann schreibt das Werkzeug nicht um, sondern zeigt, was fehlt.

Für wen: für Bewerbungen im englischsprachigen Raum und für alle, die viele Fassungen parallel führen und nichts bezahlen wollen. Die Grenze für die Schweiz ist die Form: Was herauskommt, ist ein amerikanischer Resume — ohne Foto, ohne Bewilligungszeile, ohne Pensum in Prozent, mit «fluent» statt B2 oder C1. Für ein Schweizer Bewerbungsdossier ist das der falsche Zuschnitt, so gut das Werkzeug sonst ist.

Jobscan

Was es ist: kein Generator, sondern ein Messgerät. Du lädst den Lebenslauf hoch, fügst das Inserat ein und bekommst eine Übereinstimmungsquote samt der Begriffe, die im Inserat stehen und in deinem Dokument fehlen. Die Preise sind seit heute wieder öffentlich lesbar: gratis 5 Prüfungen im Monat, USD 49.95 im Monat oder USD 89.95 pro Quartal, umgerechnet rund CHF 40 beziehungsweise rund CHF 24 im Monat.

Für wen: für den Endcheck, wenn das Dokument sonst fertig ist. Als Diagnose ist Jobscan schärfer als alles andere hier. Die Grenze: Am Ende hältst du eine Liste in der Hand, kein Dokument — geschrieben wird von dir, gesetzt wird nichts, und das Schweizer Format kennt das Werkzeug nicht.

Dazu ein Vorbehalt, der nichts mit dem Produkt zu tun hat: Die Werbung dieser Kategorie rechnet mit amerikanischen Verhältnissen — «99% of Fortune 500» steht auf der Startseite. In unserem eigenen Bestand führt rund die Hälfte der Inserate direkt auf die Website des Arbeitgebers und weniger als ein Drittel in ein Bewerbermanagementsystem. Für einen guten Teil der Schweizer Bewerbungen misst das Werkzeug also gegen eine Hürde, die dort gar nicht steht.

bewerbung.ch

Was es ist: das einzige Angebot in dieser Liste, bei dem ein Mensch den Import übernimmt. Der automatische Weg ist gratis: alten Lebenslauf hochladen, Layout wählen, warten. Wem das nicht genügt, der bucht den manuellen Datenimport — Mitarbeitende erfassen die Daten von Hand — für CHF 100 mit einem Monat Zugang und 10 KI-Guthaben oder CHF 120 mit drei Monaten und 30 Guthaben, Bearbeitungszeit in der Regel 1 bis 3 Tage.

Für wen: für Leute, deren Lebenslauf als schwierig einzulesendes Dokument vorliegt — ein Scan, ein zweispaltiges Design, dreissig Jahre Berufserfahrung — und die den Vorgang lieber einmal bezahlen als dreimal korrigieren. Für diesen Fall ist es das beste Angebot hier, und CHF 100 sind gegenüber einem Bewerbungsservice, der den Lebenslauf komplett neu schreibt, immer noch günstig.

Die Grenzen sind zwei. Erstens gibt es keinen Zuschnitt des Lebenslaufs auf ein einzelnes Inserat: Die KI schreibt das Bewerbungsschreiben, optimiert den Lebenslauf allgemein und übersetzt ihn, und jede Anwendung kostet ein Guthaben — 3 gratis, 10 für CHF 5, 25 für CHF 10. Zweitens ist die Oberfläche ausschliesslich deutsch; die Adressen mit /fr, /it und /en haben unseren Aufruf am 4. September 2026 mit 404 beantwortet.

lebenslauf.ch

Was es ist: der Gratisgenerator von Universal-Job, ohne Login, mit fünf Vorlagen und kostenlosem PDF. Für einen ersten Lebenslauf von Hand ist das ein gutes und ehrlich gratis Angebot, und es ist das einzige hier, das überhaupt nichts von dir verlangt.

Für diese Frage ist es aber die Fehlanzeige, und zwar seit längerem: «Import des bestehenden CV’s» steht auf der Funktionsliste — «Dann lade einfach deinen bestehenden Lebenslauf als PDF hoch und schon kann es los gehen» — und daneben steht «coming soon». Am 4. September 2026 stand es immer noch dort, zusammen mit zwei weiteren angekündigten Funktionen. Auch der Sprachwechsel gehört dazu, und die Adresse mit /fr/ liefert dieselbe deutsche Seite aus.

Für wen: für den ersten Lebenslauf, wenn du ohnehin von Hand tippst und weder Konto noch Rechnung willst. Die Grenze für diese Frage ist eindeutig: Weder Import noch Inseratsbezug sind heute vorhanden.

ChatGPT

Was es ist: die Antwort, die die meisten Leute zuerst probieren, und sie funktioniert besser, als Werkzeuganbieter zugeben. Datei anhängen, Inserat einfügen, um eine zugeschnittene Fassung bitten — inhaltlich kommt oft Brauchbares zurück, in jeder der vier Sprachen, und für das Umformulieren einzelner Punkte ist es das schnellste Werkzeug überhaupt.

Die Grenze ist nicht der Text, sondern das Dokument. Du bekommst Zeichen, keine gesetzte Seite: kein Foto an der richtigen Stelle, keine Spalte, kein Seitenumbruch, kein PDF, das nach einem Schweizer Bewerbungsdossier aussieht. Wer so arbeitet, kopiert das Ergebnis anschliessend in Word oder in einen Editor — und genau dieser Schritt ist der, den ein Werkzeug mit Import und Vorlage überflüssig macht.

Für wen: für einzelne Abschnitte, für Übersetzungen und für den Fall, dass du das Layout ohnehin selbst kontrollierst. Zum Preis sagen wir nichts: Die Preisseite hat unseren Aufruf am 4. September 2026 abgewiesen, und eine veraltete Zahl wäre schlechter als keine. Bedenke ausserdem, dass ein vollständiger Lebenslauf alle Personendaten enthält, die du hast — was du wo hochlädst, ist bei dieser Kategorie eine eigene Entscheidung.

Wer welches Werkzeug nehmen sollte

Bewirbst du dich laufend auf Schweizer Inserate und willst den Import einmal und den Zuschnitt oft, nimm SwissJobs.app: Das Einlesen kostet nichts und verlangt kein Konto, das Inserat steht schon da, und die Fassung kommt im Schweizer Format. Schreibst du genau eine Bewerbung, ist cvswiss.ch für CHF 5 die günstigere Rechnung — mit deren eigener Einschränkung, dass nach dem Download nicht mehr geändert wird. Bewirbst du dich auf Französisch und willst nichts bezahlen und kein Konto anlegen, ist RadarJob die richtige Antwort, nicht wir.

Ist dein Lebenslauf ein schwer lesbares Dokument, kauf dir den Handimport von bewerbung.ch für CHF 100 und lass ihn einmal richtig erfassen. Führst du viele Fassungen parallel und bewirbst dich englischsprachig, nimm Teal gratis. Willst du vor dem Absenden eine harte Zweitmeinung, lauf einmal durch Jobscan. Und tippst du deinen ersten Lebenslauf ohnehin von Hand, reicht lebenslauf.ch — nur eben ohne Import.

Ein Satz zum Schluss, der gegen die ganze Kategorie spricht: Wenn dein Lebenslauf als Word-Datei auf deinem Rechner liegt, kannst du beides längst. «Speichern unter», drei Zeilen ändern, als PDF ausgeben — gratis, ohne Konto, ohne dass eine Datei irgendwohin geht. Werkzeuge lohnen sich ab der Menge: wenn aus einer Bewerbung zehn werden und die Versionen anfangen, sich zu verwechseln.

Die Angaben zu den sieben fremden Anbietern wurden am 4. September 2026 auf deren eigenen Funktions-, Import- und Preisseiten nachgelesen und, wo zitiert, wörtlich übernommen; hochgeladen haben wir dort nichts, weshalb alle Aussagen über deren Abläufe von ihren Seiten stammen und nicht von uns durchlaufen wurden. Der eigene Einlesepfad wurde am selben Tag ohne Anmeldung begangen: eine erfundene Lebenslaufdatei als PDF und als Word-Datei, beide vollständig zurückgelesen; die Abfragen zum Erzeugen und zum Abrufen der Dokumentliste wurden ohne Anmeldung abgewiesen. Unsere Kontingente, Preise und die 54 Gestaltungsvarianten stammen aus den Konstanten im Programmtext, gelesen am 4. September 2026. Die Marktzahlen sind Anteile am erfassten Bestand offener Schweizer Inserate von SwissJobs.app, gerechnet am 4. September 2026 ohne Lehr-, Praktikums- und Traineestellen. «8,4 von 10» heisst: Bei Arbeitgebern mit mindestens zwei offenen Stellen entspricht die Zahl der verschiedenen Stellentitel 84,3 Prozent der Zahl ihrer Inserate; Titel wurden dafür normalisiert, also ohne Geschlechtsklammer, Pensumsangabe und Interpunktion verglichen. die 24,7 Prozent Wortlautüberschneidung stammen aus unserer Auszählung vom August 2026. Beträge in US-Dollar umgerechnet zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 3. September 2026.

Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf

Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.

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Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%