Wo finde ich IT-Jobs in der Schweiz — und warum führt ausgerechnet das Wort «IT» an den meisten davon vorbei?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
IT-Stellen gibt es in der Schweiz reichlich, aber sie sind schlecht beschriftet. Rund 12 Prozent der von uns erfassten offenen Inserate sind IT-Stellen — nur trägt bloss jedes achte davon das Wort «IT» im Titel und jedes fünfundzwanzigste das Wort «Informatik». Das mit Abstand häufigste Wort ist «Engineer». Such deshalb nach der Rolle und der Technologie statt nach dem Berufsfeld: Software Engineer, System Engineer, Data Engineer, SAP, Cloud, Security. Und lies bei jedem Treffer zuerst, wer ausschreibt.
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Denn das ist die zweite Eigenheit dieses Marktes: 43,9 Prozent der IT-Inserate in unserer Erfassung stehen unter dem Namen einer Vermittlung oder Personalberatung, im übrigen Markt sind es 8,3 Prozent. Eine einzige Vermittlungsplattform trägt allein 40,2 Prozent aller IT-Inserate. Bei jedem zweiten IT-Treffer siehst du also nicht, für welchen Betrieb du dich eigentlich bewirbst. Das ist nichts Unseriöses — aber es heisst, dass du die Frage nach dem Einsatzbetrieb vor die Bewerbung stellen solltest.
Und das verzerrt genau die Zahl, auf die man bei der Suche am meisten achtet: das Alter. Zählt man alle IT-Inserate, liegt das mittlere Alter bei 12 Tagen und wirkt taufrisch. Zählt man nur die Inserate der Endarbeitgeber, sind es 30 Tage — mehr als im übrigen Markt mit 22. Die dauernd erneuerten Vorratsinserate der Vermittler sind es, die eine IT-Liste jung aussehen lassen. Ein sechs Wochen altes Inserat einer Bank ist in diesem Feld völlig normal.
Bleibt die Frage, wo die Stellen eigentlich sitzen. Nicht in IT-Firmen: 70,6 Prozent der IT-Inserate von Endarbeitgebern stehen bei Betrieben, deren Stellenliste mehrheitlich aus Nicht-IT-Berufen besteht — Banken, Versicherungen, Spitäler, Industrie, Energieversorger, Bundesstellen. Dazu ist die Verteilung flacher als in jedem anderen Berufsfeld: Kein einzelner Arbeitgeber trägt auch nur 2 Prozent dieser Inserate, und 59 Prozent der Arbeitgeber mit einer IT-Stelle haben genau eine. Wer nur bei Softwarehäusern sucht, sucht am grösseren Teil des Angebots vorbei.
Anteil der IT-Inserate, deren Titel das jeweilige Wort führt. Gerechnet ohne den grössten einzelnen Absender, eine Vermittlungsplattform mit formelhaften Titeln, die das Bild sonst verzerrt. Ein Titel kann mehrere Wörter führen, die Werte addieren sich deshalb nicht auf hundert. Laufende Auswertung der von uns erfassten offenen Schweizer Inserate, Stand August 2026.
- 66,4 Prozent der IT-Inserate von Endarbeitgebern tragen im Titel weder «IT» noch «Informatik» noch «Software». Wer nur diese drei Wörter eintippt, sieht ein Drittel des Feldes.
- 72,1 Prozent dieser Titel bestehen aus englischen Rollenwörtern — Engineer, Developer, Specialist, Architect, Analyst, Consultant. Deutsche Rollenwörter wie Entwickler, Leiter oder Fachkraft stehen in 9,5 Prozent.
- 41,4 Prozent der IT-Inserate von Endarbeitgebern sind auf Englisch verfasst, gegenüber 20,2 Prozent im Gesamtmarkt. Auf Französisch sind es 5,9 Prozent — der kleinste Sprachanteil aller grossen Berufsfelder.
- 24,5 Prozent der IT-Titel führen «Senior» oder «Lead», im übrigen Markt 7,2 Prozent. Junior-, Trainee- und Praktikumstitel kommen auf 3,5 Prozent, Lehrstellen auf 3,9 Prozent.
- Teilzeit gibt es praktisch nicht: 3,4 Prozent der IT-Inserate sind als Teilzeitstellen ausgeschrieben, im übrigen Markt 6 Prozent. Nur 17,9 Prozent nennen überhaupt ein Pensum im Titel.
- 2,8 Prozent der IT-Inserate nennen als Ort nur «Switzerland» und tauchen in keiner Städtesuche auf — fast doppelt so oft wie im übrigen Markt mit 1,5 Prozent.
«IT» ist kein Suchwort — die Rolle ist eines
Die Frage «Wo finde ich IT-Jobs» hat eine unangenehme Antwort: Das Berufsfeld heisst so, die Stellen aber nicht. In unserer Erfassung trägt nur 12,6 Prozent der IT-Inserate von Endarbeitgebern das Kürzel «IT» irgendwo im Titel, 6,3 Prozent «ICT» und 4,2 Prozent ein Wort aus der Familie «Informatik». Zusammengenommen tragen 66,4 Prozent weder «IT» noch «Informatik» noch «Software» — zwei Drittel des Feldes liegen also ausserhalb der drei Wörter, mit denen fast alle anfangen.
Was stattdessen dasteht, ist die Rolle. «Engineer» führt mit 36,5 Prozent aller IT-Titel; danach kommen Software mit 16,7, Entwickler oder Developer mit 10,8, System mit 9,6, Data mit 8,3, Security oder Cyber mit 7,9, Architekt mit 6,6 und SAP mit 6,5 Prozent. Diese Wörter sind gleichzeitig die brauchbaren Suchbegriffe. Drei bis fünf gespeicherte Suchen nach Rollenwörtern decken das Feld erheblich besser ab als eine einzige nach dem Berufsfeld.
Dazu kommt die Sprache der Titel. 72,1 Prozent der IT-Titel von Endarbeitgebern bestehen aus englischen Rollenwörtern, nur 9,5 Prozent aus deutschen wie Entwickler, Leiter, Spezialist oder Fachkraft. Eine deutschsprachige Suche in der IT ist deshalb keine gleichwertige Variante, sondern eine schmalere. Wer «Systemadministrator» eingibt, verpasst den «System Engineer» im Nachbarort — und der ist die häufigere Schreibweise derselben Arbeit.
Fast jedes zweite IT-Inserat kommt nicht vom Arbeitgeber
Das ist der grösste strukturelle Unterschied zwischen der IT und dem Rest des Marktes, und er verändert die Suche mehr als jeder Filter. 43,9 Prozent der IT-Inserate in unserer Erfassung erscheinen unter dem Namen einer Vermittlung, einer Personalberatung oder eines spezialisierten Vermittlungsdienstes. Im übrigen Markt sind es 8,3 Prozent — der Faktor ist fünf. Eine einzige Vermittlungsplattform stellt für sich allein 40,2 Prozent aller IT-Inserate, die wir sehen.
Der grösste dieser Absender hat eine erkennbare Handschrift, und sie ist typisch für das Genre. Alle seine Inserate tragen den Geschlechterzusatz im Titel, die Ortsangabe ist meist eine grössere Stadt statt der Betriebsadresse, und 41,1 Prozent von ihnen teilen ihren Titel mit mindestens einem weiteren Inserat desselben Absenders. Sein häufigster Titel erscheint fünfunddreissig Mal. Das sind keine fünfunddreissig verschiedenen Stellen, sondern eine wiederkehrende Suche nach demselben Profil.
Praktisch heisst das zweierlei. Erstens: Betrachte den Absender als Teil des Inserats und nicht als Nebensache. Steht dort ein Vermittlungsname, gehört die Frage «Für welchen Betrieb, an welchem Ort, in welcher Anstellungsform?» in die erste Kontaktaufnahme — nicht in das Vorstellungsgespräch. Zweitens: Zähl solche Treffer nicht als eigene Bewerbungsziele. Zwei Vermittlungen können dieselbe Stelle ausschreiben, und wer sich über beide bewirbt, sitzt am Ende zweimal im selben Verfahren.
Und es hat eine gute Seite. Vermittlungen kennen Vakanzen, die nie öffentlich ausgeschrieben werden, und im IT-Bereich arbeiten viele Betriebe grundsätzlich über sie. Ein Kontakt zu zwei oder drei auf dein Gebiet spezialisierten Vermittlungen ist deshalb kein Umweg, sondern ein eigener Kanal — nur eben einer, den man nicht mit dem Stellenmarkt verwechseln sollte.
Die frischen Inserate sind die der Vermittler
Fast jede Stellensuche lässt sich nach Datum sortieren, und fast jede Bewerbende glaubt dem Datum. In der IT ist das ein Fehler. Über alle IT-Inserate gerechnet liegt das mittlere Alter bei 12 Tagen, deutlich unter den 22 Tagen des übrigen Marktes. Nimmt man die Vermittlungsinserate heraus und zählt nur die Endarbeitgeber, kippt das Bild: Dann sind es 30 Tage, und 34,1 Prozent der Inserate sind älter als zwei Monate gegenüber 28,7 Prozent im übrigen Markt.
Die Erklärung ist einfach. Ein Vorratsinserat, das ein Profil und keine konkrete Vakanz beschreibt, wird laufend erneuert und steht dadurch immer oben. Ein Inserat für eine echte Stelle bei einer Versicherung oder einem Kantonsspital bleibt stehen, bis besetzt ist — und in der IT dauert das lange, weil die Betriebe um dieselben Profile konkurrieren.
Für dich folgt daraus die Umkehrung der üblichen Regel: Ein altes IT-Inserat eines Endarbeitgebers ist selten vergeben. Es lohnt sich, in diesem Feld bewusst auch die zweite und dritte Seite einer nach Datum sortierten Liste zu lesen, statt sie als abgestanden zu überspringen. Umgekehrt sagt ein tagesfrisches Vermittlungsinserat wenig darüber aus, ob dahinter gerade heute eine offene Stelle steht.
Die meisten IT-Stellen liegen nicht in IT-Firmen
70,6 Prozent der IT-Inserate von Endarbeitgebern stehen bei Betrieben, deren Stellenliste mehrheitlich aus ganz anderen Berufen besteht. Das ist die Zahl, die am meisten Suchzeit spart, denn sie sagt: Die Liste der Arbeitgeber, die du beobachten solltest, sieht überhaupt nicht nach IT aus.
In unserem Bestand sind das vor allem Banken und Vermögensverwalter wie Vontobel, Julius Bär, die Union Bancaire Privée, Lombard Odier und die Banque Cantonale Vaudoise; Versicherer wie Zurich, Helvetia, Generali und Visana; Spitäler wie das Kantonsspital Baden, das Luzerner Kantonsspital, das Kantonsspital Graubünden und das Universitätsspital Basel; Industrie- und Technikbetriebe wie Stadler, Bühler, Endress+Hauser, Liebherr, Rieter, V-ZUG, Hilti und SKAN; Energie und Verkehr mit Axpo, Swissgrid und der SBB; dazu Roche und Solvias in der Pharma, Coop im Detailhandel sowie Forschungsadressen wie CERN, das Paul Scherrer Institut und die ETH.
Der öffentliche Sektor ist dabei kein Nebenschauplatz: 10,7 Prozent der IT-Inserate von Endarbeitgebern stammen von Verwaltungen, Spitälern, Hochschulen und bundesnahen Betrieben — praktisch derselbe Anteil wie im Gesamtmarkt, aber mit der grössten öffentlichen Einzeladresse dieses Feldes, dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation. Dazu kommen die Bundesverwaltung selbst, swisstopo, die Armee, RUAG und kantonale Stellen wie der Staat Freiburg.
Die eigentlichen IT-Häuser sind in unserem Bestand die kleinere Gruppe: adesso, Sword Group, Bechtle, Oracle, Accenture, PRODYNA, Proton, Aveniq, Sopra Steria, T-Systems, Abraxas, isolutions, finnova und Centris gehören dazu. Sie sind wichtig, aber sie sind nicht das Feld. Wer eine Beobachtungsliste anlegt, sollte sie zur Hälfte mit Betrieben füllen, die man nicht mit IT verbindet.
Wo sie geografisch liegen — und was «Switzerland» im Ortsfeld bedeutet
Die IT ist regional deutlich stärker konzentriert als der übrige Markt. 30,3 Prozent der IT-Inserate von Endarbeitgebern liegen in der Region Zürich und Winterthur, gegenüber 19,8 Prozent aller übrigen Inserate. Danach folgen Genf und die Waadt mit 14,6 Prozent, die Region Bern mit 10,5, die Zentralschweiz mit 6,1, Basel mit 5,9, Aargau und Solothurn mit 5,3, Freiburg, Neuenburg, Jura und Wallis mit 4,6, die Ostschweiz mit 3,8 und das Tessin mit 1,1 Prozent.
Drei Gebiete stechen heraus, und nur diese drei: In der Region Zürich, in Genf mit der Waadt und in der Region Bern liegt der IT-Anteil über dem Anteil, den dieselben Gebiete am übrigen Markt haben. Bern ist dabei stärker, als seine Grösse vermuten lässt — das liegt an der Bundes-IT, an der Armee und an den bundesnahen Betrieben, also an Arbeitgebern, die anderswo kein Gegenstück haben. Überall sonst — in Basel, in der Zentralschweiz, in der Ostschweiz, im Aargau mit Solothurn sowie in Freiburg, Neuenburg, Jura und Wallis — liegt der IT-Anteil unter dem allgemeinen Anteil an Inseraten. IT-Arbeit gibt es dort durchaus, sie ist nur dünner gesät als der Rest des Arbeitsmarktes.
Der wichtigste praktische Punkt steht aber im Ortsfeld selbst: 2,8 Prozent der IT-Inserate nennen als Ort nur «Switzerland», fast doppelt so oft wie im übrigen Markt mit 1,5 Prozent. Diese Inserate fallen aus jeder Städtesuche heraus. Wenn du nur nach «Zürich» filterst, verlierst du sie vollständig — und es sind überdurchschnittlich oft die international ausgeschriebenen Stellen. Eine zusätzliche Suche ohne Ortsfilter gehört in der IT zum Standard.
Sprache: die IT ist nicht ein Markt, sondern acht
Von den IT-Inseraten, die überhaupt eine Sprachanforderung nennen, lassen sich 46,2 Prozent allein auf Englisch bearbeiten — im übrigen Markt sind es 20,7 Prozent. Umgekehrt verlangen 43,8 Prozent Deutsch auf Berufsniveau, im übrigen Markt 61,9 Prozent. «IT geht auf Englisch» stimmt also für knapp die Hälfte des Feldes und für die andere Hälfte nicht.
Entscheidend ist, welcher Teil der IT gemeint ist. Bei Data- und KI-Rollen sind 68,9 Prozent der Inserate mit Sprachangabe ohne Landessprache zu bearbeiten, bei Softwareentwicklung 61,6, bei Cloud, DevOps und Plattform 53,3 und bei Security 53 Prozent. Am anderen Ende steht der betriebsnahe Teil: Bei System-, Netzwerk- und Infrastrukturstellen sind es 45,3 Prozent, bei Projektleitung und Beratung 28,8, bei SAP, ERP und Business-Applikationen 27,9 und im Support und Service Desk nur 25,4 Prozent. Dort verlangen 69,8 Prozent der Inserate Deutsch auf Berufsniveau.
Die Logik dahinter ist die Nähe zu den Nutzenden. Wer ein Produkt baut, arbeitet im internationalen Team; wer die Anwenderinnen eines Schweizer Betriebs betreut, ERP-Prozesse mit dem Rechnungswesen abstimmt oder ein Projekt bei einer Verwaltung führt, arbeitet in der Sprache des Hauses. Das ist keine Frage der Weltoffenheit, sondern der Arbeitsrealität — und es ist die Zahl, die entscheidet, ob dein Sprachstand ein Hindernis ist oder keines.
Der Engpass liegt beim Einstieg, nicht beim Angebot
Wer schon ein paar Jahre im Beruf steht, findet in diesem Feld schnell etwas. Wer einsteigt, findet erstaunlich wenig. 24,5 Prozent der IT-Titel führen «Senior» oder «Lead» — im übrigen Markt sind es 7,2 Prozent. Titel mit «Junior», «Trainee», «Praktikum» oder «Graduate» kommen zusammen auf 3,5 Prozent und liegen damit sogar unter dem Marktdurchschnitt von 4,3 Prozent. Lehrstellen und EFZ-Titel machen 3,9 Prozent aus, im übrigen Markt 6 Prozent.
Der Weg hinein läuft deshalb selten über die Stellensuche und fast immer über eine Institution. Die Berufslehre als Informatiker oder Informatikerin EFZ und als ICT-Fachfrau oder ICT-Fachmann EFZ wird in unserem Bestand vor allem von grossen Arbeitgebern ausgeschrieben — Bundesstellen, Kantonen, Spitälern, Banken und Industriebetrieben, also genau jenen Adressen, die auch die meisten fertigen IT-Stellen tragen. Wer einsteigen will, sollte deren Karriereseiten direkt abonnieren, statt auf einen Treffer in der Suche zu warten.
Ebenso knapp ist Teilzeit. Nur 3,4 Prozent der IT-Inserate sind als Teilzeitstellen ausgeschrieben, gegenüber 6 Prozent im übrigen Markt, und bloss 17,9 Prozent nennen überhaupt ein Pensum im Titel gegenüber 23,6 Prozent. Wer reduziert arbeiten will, findet das in diesem Feld kaum im Inserat — es ist eine Frage, die im Gespräch geklärt wird, nicht im Filter.
Warum das offizielle Portal in der IT keinen Vorsprung gibt
Viele Ratgeber empfehlen als ersten Halt das Portal Job-Room der Arbeitslosenversicherung, und für einige Berufe ist das genau richtig: Bei Berufsarten mit hoher Arbeitslosigkeit müssen Arbeitgeber offene Stellen dem RAV melden, und erst fünf Arbeitstage nach der Publikation im geschützten Bereich von Job-Room dürfen sie anderswo ausgeschrieben werden. Registrierte Stellensuchende erhalten dadurch einen Informations- und Bewerbungsvorsprung von fünf Arbeitstagen.
Nur gilt das in der IT nicht. Massgebend ist einzig die Arbeitslosenquote: Eine Berufsart ist meldepflichtig, wenn sie gesamtschweizerisch im Zwölfmonatsdurchschnitt mindestens 5 Prozent erreicht, gerechnet nach der Berufsnomenklatur CH-ISCO-19 des Bundesamts für Statistik. Auf der für 2026 gültigen Liste von arbeit.swiss steht keine einzige Informatik- oder ICT-Berufsart. Die einzigen Erwähnungen der Informations- und Kommunikationstechnologie sind Ausschlüsse — technische Verkaufsfachkräfte sind ausdrücklich «ohne Informations- und Kommunikationstechnologie» aufgeführt.
Zum Vergleich zeigt dieselbe Liste, wie sich das Bild ausserhalb der IT verschoben hat: 2025 arbeiteten 6,5 Prozent der Erwerbstätigen in meldepflichtigen Berufsarten, 2026 sind es 10,8 Prozent, neu dazugekommen sind Reinigungspersonal sowie Köchinnen und Köche. Für dich heisst das schlicht: In der IT gibt es keine Fünf-Tage-Vorsprungsregel, auf die man sich verlassen könnte. Job-Room bleibt ein nützlicher zusätzlicher Kanal, aber er ist in diesem Feld kein bevorzugter erster Halt — die Karriereseiten der Arbeitgeber und gespeicherte Rollensuchen sind es.
Anteile aus unserer laufenden Auswertung der von uns erfassten offenen Schweizer Stelleninserate, Stand August 2026. Als IT-Inserat zählt hier ein Inserat, dessen Titel eine Informatik-, Software-, System-, Daten-, Security-, Applikations- oder ICT-Rolle nennt oder ein einschlägiges Technologiewort führt; «IT» als Sprachkürzel für Italienisch und Titel aus dem Detailhandel sind ausgeschlossen. Wo von «Endarbeitgebern» die Rede ist, sind Inserate ohne die nach dem Absendernamen erkennbaren Vermittlungen und Personalberatungen gemeint. Regionen sind aus den Ortsangaben der Inserate gruppiert und decken nicht jede Gemeinde ab, ihre Anteile addieren sich deshalb nicht auf hundert. Sprachanforderungen nur für Inserate, die überhaupt eine nennen. Wir veröffentlichen Anteile, keine absoluten Bestandszahlen.
Quellen
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%






