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Lebenslauf in Word oder mit einem Online-Tool?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Für eine einzelne Bewerbung ist Word die schnellere Wahl: Die Datei gehört dir, sie braucht kein Konto, und das offizielle Berufsportal berufsberatung.ch verteilt seine eigene Lebenslauf-Vorlage als Word-Datei. Für eine Bewerbungsserie auf Schweizer Inserate empfehlen wir ein Online-Werkzeug, das am Stellenmarkt hängt — SwissJobs.app: Das Inserat ist dort bereits geladen, und jede Ausschreibung bekommt ihre eigene Fassung. Den Ausschlag gibt der Markt: Von den Inseraten mit erkennbarer Sprache sind rund 56 Prozent deutsch, 27 Prozent englisch und 13 Prozent französisch. Eine einzige gespeicherte Datei bedient das nicht.

Diese Seite vergleicht nicht Programme, sondern zwei Arbeitsweisen. In der einen liegt eine Datei auf deinem Gerät, die du für jede Bewerbung duplizierst und von Hand umschreibst. In der anderen liegen deine Angaben in einem Formular, das pro Ausschreibung eine eigene Fassung ausgibt. Beides ist eine gültige Bewerbung, und für einen Teil der Leserschaft ist Word tatsächlich das bessere Werkzeug.

Alle Angaben zu Word haben wir am 24. August 2026 auf den Seiten von Microsoft nachgelesen: der Schweizer Vergleichsseite mit den Preisen, der Seite zu den kostenlosen Web-Anwendungen und der Vorlagenseite für Lebensläufe. Die Marktzahlen sind aus den bei uns veröffentlichten Inseraten gerechnet und ausschliesslich als Anteile angegeben. Stand: 24. August 2026.

Was ein Jahr Schreibprogramm kostet
Was ein Jahr Schreibprogramm kostetWord im Browser0 CHFSwissJobs.app (Jahr)95 CHFMicrosoft 365 Single99.95 CHFMicrosoft 365 Family139.95 CHFOffice Home 2024 (einmalig)159.95 CHF

Microsoft-Preise am 24. August 2026 auf der Schweizer Vergleichsseite gelesen; Office Home 2024 ist ein einmaliger Kauf, die übrigen sind Jahrespreise. SwissJobs.app kostet CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr.

  • Word ist auf dem Gerät nicht gratis. Die Schweizer Vergleichsseite von Microsoft nennt am 24. August 2026 Microsoft 365 Single zu CHF 99.95 im Jahr, Family zu CHF 139.95, Premium zu CHF 199.95 und Office Home 2024 als «Einmaliger Kauf für PC oder Mac» zu CHF 159.95. Kostenlos ist Word im Browser — mit Microsoft-Konto und 5 GB Speicher.
  • Die offizielle Schweizer Vorlage ist eine Word-Datei. berufsberatung.ch bietet auf seiner Lebenslauf-Seite einen «Lebenslauf zum Ausfüllen» als DOCX an, daneben drei ausgefüllte Beispiele als PDF. Wer Word ohnehin hat, braucht für eine Bewerbung nichts weiter.
  • Dieselbe offizielle Seite rät zu mehreren Fassungen: «Bewirbst du dich für verschiedene Berufe? Dann erstelle für jeden Beruf einen passenden Lebenslauf und speichere die einzelnen Versionen separat.» Das ist genau die Arbeit, die in Word von Hand anfällt.
  • Die Vorlagen von Microsoft sind für einen anderen Bewerbungsmarkt gebaut. Die deutschsprachige Vorlagenadresse für Lebensläufe endete am 24. August 2026 auf einer englischsprachigen Seite mit «resume templates»; die aufgeführten Muster heissen «Registered nurse resume», «Attorney resume», «Paralegal resume», «Pharmacy technician resume».
  • Word schneidet inzwischen selbst zu. Auf derselben Seite steht: «Just start with a resume template, or existing document, then ask Copilot to alter for a specific job.» Wer behauptet, Word könne das nicht, hat die Seite nicht gelesen.
  • Der Sprachmix entscheidet mit: Von den Inseraten mit erkennbarer Sprache sind rund 56 Prozent deutsch, 27 Prozent englisch, 13 Prozent französisch und 2 Prozent italienisch. Unter den Arbeitgebern mit mehr als einem Inserat schreiben 24,3 Prozent in mehr als einer Sprache aus; ab fünf Inseraten sind es 35,1 Prozent.
  • Auch das Pensum ist keine feste Zeile: Gut ein Fünftel der Inserate nennt überhaupt eine Prozentangabe, und von diesen geben 57,5 Prozent eine Spanne an — 80 bis 100 Prozent statt einer Zahl.

Wen wählen?

Der Unterschied ist nicht das Werkzeug, sondern womit es anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei Word hinein.

Nimm Word, wenn

  • Word — volle Kontrolle über das Layout, offline, ohne Konto, und jede Personalabteilung kann die Datei öffnen.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.

  • Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.

  • Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.

Funktionsvergleich

FunktionSwissJobs.appWord
Lebenslauf-EditorJaJa
Start ohne KontoJanicht ausgewiesen
PDF-Export ohne WasserzeichenJanicht ausgewiesen
Word-/DOCX-ExportJanicht ausgewiesen
KI passt den CV an ein konkretes Inserat anJanicht ausgewiesen
Inseratstext kommt aus eigenem StellenindexJaNein
Änderung per KI-Prompt in SekundenJanicht ausgewiesen
Vollständiges manuelles EditierenJaJa
Designvarianten54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben)nicht ausgewiesen
Schweizer Konventionen (Foto, Bewilligung, GER, Pensum)Janicht ausgewiesen
ATS-StrukturJanicht ausgewiesen
CV-Check gegen ein InseratJaNein
Motivationsschreiben zum selben InseratJaNein
InterviewvorbereitungJaNein
BewerbungstrackerJaNein
RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO)JaNein
Eigener Schweizer StellenindexJaNein
Job-Alarm per E-MailJaNein
Sprachen der OberflächeDE / EN / FR / ITnicht ausgewiesen
In der Schweiz gebautJanicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Preise nebeneinander

Was du zahlstSwissJobs.appWord
MonatspreisCHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abonicht ausgewiesen
JahrespreisCHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeugenicht ausgewiesen
Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau.7 Tage voller Zugang, monatlich kündbarnicht ausgewiesen
Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt.Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Wochenicht ausgewiesen
WährungCHFnicht ausgewiesen
AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12.Kalendermonat, jederzeit kündbarnicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Was Word wirklich besser kann

Fangen wir dort an, wo Word nicht zu schlagen ist. Die Datei liegt auf deinem Gerät. Sie funktioniert ohne Internet, ohne Anmeldung, ohne Anbieter, der sie eines Tages hinter eine Bezahlschranke schiebt. In zehn Jahren kannst du sie noch öffnen, und niemand muss dafür ein Konto verlängern. Wer diesem Argument etwas abgewinnt, hat ein sachliches Argument und kein kleines.

Dazu kommt, dass Word in der Schweiz die amtlich vorgesehene Form ist. Auf der Lebenslauf-Seite von berufsberatung.ch — dem offiziellen Portal des SDBB im Auftrag der Kantone — steht als erster Download ein «Lebenslauf zum Ausfüllen» im Format DOCX, gefolgt von drei ausgefüllten Beispielen als PDF. Wer diesen Weg geht, hat in zwanzig Minuten ein Dokument, das den Schweizer Gepflogenheiten entspricht, und braucht dafür kein weiteres Werkzeug.

Und Word ist überall. Jede Personalabteilung kann eine DOCX-Datei öffnen, jedes Stellenvermittlungsbüro kann sie umformatieren, jede Bekannte, die drüberschauen soll, kann Kommentare hineinschreiben. Wenn ein Personaldienstleister ausdrücklich eine bearbeitbare Datei verlangt — was vorkommt, weil er das Dossier für den Kunden neu setzt —, ist Word die richtige und einzige Antwort.

Was Word in der Schweiz tatsächlich kostet

«Ich habe ja Word» ist ein Satz, der eine Rechnung überspringt. Die Schweizer Vergleichsseite von Microsoft zeigt am 24. August 2026 vier Wege zu den Desktop-Anwendungen: Microsoft 365 Single zu CHF 9.95 im Monat oder CHF 99.95 im Jahr, Family zu CHF 13.95 beziehungsweise CHF 139.95, Premium zu CHF 19.95 beziehungsweise CHF 199.95, und daneben Office Home 2024 als «Einmaliger Kauf für PC oder Mac» zu CHF 159.95. Zu allen Abonnements steht der Hinweis, dass sie sich automatisch verlängern, sofern man sie nicht im Microsoft-Konto kündigt.

Gratis ist ein anderer Weg: Word im Browser. Die entsprechende Seite verspricht «Kostenlose Microsoft 365 Apps für das Web» und «kostenlosen Zugriff auf Word, Excel und PowerPoint», dazu 5 GB Speicher in der Cloud. Der Preis dafür ist ein Microsoft-Konto und eine Datei, die im Browser liegt — also genau die beiden Dinge, wegen derer viele Leute Word gegenüber einem Online-Werkzeug bevorzugen. Wer «offline und ohne Konto» als Grund für Word angibt, meint die bezahlte Fassung.

Unser Preis gehört zum Vergleich, damit die Rechnung vollständig ist: CHF 15 pro Monat, CHF 95 für ein ganzes Jahr, sieben Tage zum Ausprobieren. Die Rechnung geht damit nicht durchweg zu unseren Gunsten aus, und das gehört hierher: Wer einen einzigen Lebenslauf braucht und einen Browser hat, bekommt bei Microsoft ein vollwertiges Schreibprogramm für CHF 0. Dagegen kommen wir mit keinem Argument an, und wir versuchen es auch nicht.

Die Vorlagen kommen aus einem anderen Bewerbungsland

Der stille Nachteil von Word ist nicht das Programm, sondern das, womit man darin anfängt. Am 24. August 2026 führte die deutschsprachige Vorlagenadresse von Microsoft für Lebensläufe auf eine englischsprachige Seite, deren Adresse das Sprachkürzel «en» trägt und die «Free customizable resume templates» überschrieben ist. Die französische und die italienische Adresse endeten am selben Tag auf einer allgemeinen Startseite ohne Lebenslauf-Auswahl.

Wer sich die dort angebotenen Muster ansieht, sieht ein anderes Land: «Registered nurse resume», «Attorney resume», «Paralegal resume», «Pharmacy technician resume», «Office manager resume». Das sind amerikanische Berufsbezeichnungen und amerikanische Dokumente. Beworben werden sie mit dem Zusatz «ATS-friendly», also als tauglich für Bewerbersysteme.

Der Unterschied zum Schweizer Lebenslauf ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage der Zeilen. Das offizielle Berufsportal listet als Bestandteile unter anderem: ein aktuelles Farbfoto mit neutralem Hintergrund, das vollständige Geburtsdatum, den Heimat- oder Geburtsort, die Nationalität und — wörtlich — «wenn du Ausländerin oder Ausländer bist, gib deine Aufenthaltsbewilligung an, zum Beispiel Ausweis C oder B», dazu Sprachen ab der Muttersprache und Referenzpersonen mit Namen und Telefonnummer. Kein amerikanisches Muster hat dafür ein Feld, weil in den USA mehrere dieser Angaben unüblich bis unzulässig sind.

Wer trotzdem eines dieser Muster nimmt, bezahlt das in Umbauarbeit: Vier bis fünf Angaben, die in der Schweiz erwartet werden, müssen als neue Zeilen hinein, und jede neue Zeile verschiebt in einem fremd formatierten Dokument den Rest. Die naheliegende Alternative hat ihre eigene Grenze: Die offizielle DOCX-Vorlage passt zwar zu diesen Erwartungen, ist aber für die Lehrstellenbewerbung geschrieben und bringt Abschnitte wie Schnupperlehren und Schulbildung mit, die eine Fachkraft mit zehn Berufsjahren nicht mehr braucht.

Was der Markt von einer einzigen Datei verlangt

Ob eine gespeicherte Datei reicht, entscheidet nicht die Software, sondern die Inserate. Wir haben die bei uns veröffentlichten Ausschreibungen danach ausgezählt, in welcher Sprache sie geschrieben sind. Bei rund drei Vierteln lässt sich das eindeutig bestimmen, und in dieser Gruppe sind rund 56 Prozent deutsch, 27 Prozent englisch, 13 Prozent französisch und 2 Prozent italienisch. Jedes vierte Inserat mit erkennbarer Sprache ist also englisch — in einem Land, in dem Englisch keine Amtssprache ist.

Das ist kein Randphänomen einzelner Konzerne, sondern läuft quer durch die Arbeitgeber. Von jenen mit mehr als einem offenen Inserat schreiben 24,3 Prozent in mehr als einer Sprache aus; bei Arbeitgebern mit mindestens fünf Inseraten sind es 35,1 Prozent. Derselbe Betrieb sucht also die eine Stelle auf Deutsch und die nächste auf Englisch. Wer dort zweimal mit derselben Datei antritt, schickt einmal die falsche Sprache.

Dazu kommt das Pensum, und das ist die Zeile, die eine feste Datei am häufigsten falsch macht. Gut ein Fünftel der Inserate nennt überhaupt eine Prozentangabe. Von diesen geben 57,5 Prozent eine Spanne statt einer Zahl an — «80 bis 100 Prozent» —, und ein Viertel nennt einen Wert unter 100 Prozent. Was du zu deiner Verfügbarkeit schreibst, ist also je nach Inserat eine andere Aussage: Wer «100 Prozent» im Lebenslauf stehen hat, beantwortet ein Inserat mit Spanne nicht, und wer «60 bis 80 Prozent» geschrieben hat, fällt bei der Vollzeitstelle raus, bevor jemand die Erfahrung liest.

Die offizielle Empfehlung sagt dasselbe, nur kürzer. Auf der Lebenslauf-Seite von berufsberatung.ch steht unter «Unser Tipp»: «Bewirbst du dich für verschiedene Berufe? Dann erstelle für jeden Beruf einen passenden Lebenslauf und speichere die einzelnen Versionen separat.» Das ist keine Werbung für ein Werkzeug, sondern der Rat der Kantone — und in Word ist es Handarbeit pro Fassung.

Word schneidet auch zu — der Unterschied ist schmal, aber real

An dieser Stelle liesse sich behaupten, das Zuschneiden auf ein Inserat sei den Online-Werkzeugen vorbehalten. Die Behauptung hält keine Minute stand. Microsoft schreibt auf seiner Vorlagenseite wörtlich: «A resume template in Word makes it easier to tailor job applications for multiple positions you're apply for. Just start with a resume template, or existing document, then ask Copilot to alter for a specific job.» Die Anleitung dazu nennt fünf Schritte, darunter «Chat with Copilot to help polish, enhance, or edit resumes using AI» und «Save, print, and share resumes as a PDF». Copilot in den Anwendungen gehört laut derselben Preisseite zu den Abonnements, nicht zur Gratisfassung im Browser.

Der Unterschied liegt eine Ebene tiefer, und er lässt sich in einem Satz sagen: In Word bringst du das Inserat mit. Öffnen, markieren, kopieren, Fenster wechseln, einfügen, prüfen, exportieren, Datei benennen — sieben Handgriffe, bevor ein Wort geschrieben ist, und das pro Bewerbung. Bei uns entfällt dieser Weg, weil dieselbe Seite, auf der du das Inserat liest, es an den Lebenslauf weiterreicht.

Fairerweise gehört dazu, dass wir mit dieser Idee nicht allein sind: cvswiss.ch führt das Zuschneiden auf eine Ausschreibung als Kernfunktion, dort fügst du das Inserat ein. Unser überprüfbarer Anspruch ist deshalb der schmale: eine Fassung für ein Inserat, das du bei uns gefunden hast, ohne Kopierschritt. Bei zwanzig Bewerbungen ist genau dieser Schritt die Stelle, an der Leute anfangen, dieselbe Datei ein zweites Mal zu verschicken.

Zum Etikett «ATS-friendly» auf den Word-Vorlagen gehört eine Einordnung, und sie gilt für uns genauso: Ein Versprechen, dass ein Dokument durch einen Bewerbungsfilter kommt, kann niemand einlösen, der nicht in das jeweilige System hineinsieht — und hineinsehen kann weder Microsoft noch SwissJobs.app. Belegbar ist nur der Mechanismus: Eine Stichwortsuche findet die Formulierung, die im Inserat steht, und nicht das Synonym dafür. Denselben Rat gibt das offizielle Portal in seiner französischsprachigen Fassung, wo es heisst, die eigenen Qualitäten und Fähigkeiten mit den Stichwörtern der Anzeige zu vergleichen.

Wann Word reicht — und wann sich der Wechsel lohnt

Bleib bei Word, wenn du einen gepflegten Lebenslauf hast, den du einmal im Jahr um eine Zeile ergänzt. Bleib bei Word, wenn du ohne Konto und ohne Internet arbeiten willst und dafür ein Abonnement oder den einmaligen Kauf in Kauf nimmst. Bleib bei Word, wenn jemand ausdrücklich eine bearbeitbare Datei verlangt, und bleib bei Word, wenn du dich auf eine einzige Stelle bewirbst — für ein Dokument lohnt kein Umzug.

Wechsle, sobald die zweite und dritte Bewerbung absehbar sind. Der Gewinn ist nicht das Layout, sondern dass die Unterschiede zwischen den Fassungen — die Sprache, die Pensum-Zeile, welche Station zuerst steht — nicht mehr von Hand nachgezogen werden müssen und deshalb auch nicht vergessen werden. Wechsle ausserdem, wenn du gar kein Word besitzt und keines kaufen willst, oder wenn deine Bewerbungen zwischen Telefon, Bibliotheksrechner und Laptop entstehen.

Geschrieben am 24. August 2026. Bei einem Anbieter dieser Grösse haben Preise, Vorlagenseiten und Produktnamen eine kurze Haltbarkeit; wer auf dieser Grundlage entscheidet, sieht sie besser vorher bei Microsoft selbst nach.

Alle Angaben zu Word wurden am 24. August 2026 auf den Seiten von Microsoft nachgelesen: die Schweizer Vergleichsseite «Microsoft 365 und Office im Vergleich» (Preise, Laufzeiten, automatische Verlängerung), die Seite zu den kostenlosen Web-Anwendungen (Umfang, 5 GB Speicher) und die Vorlagenseite für Lebensläufe (Musternamen, Anleitung, Copilot-Hinweis). Die deutschsprachige Vorlagenadresse endete am selben Tag auf der englischsprachigen Fassung, die französische und die italienische auf einer allgemeinen Startseite; wir geben wieder, was an diesem Tag zu sehen war. Die Angaben zum Schweizer Lebenslauf stammen von berufsberatung.ch, einer Dienstleistung des SDBB im Auftrag der Kantone; die dortige Seite ist für die Lehrstellenbewerbung geschrieben. Alle Marktangaben beruhen auf den am 24. August 2026 auf SwissJobs.app offenen Inseraten und erscheinen ausschliesslich als Anteilswerte. Die Sprache des Inserats ist maschinell bestimmt und bei rund drei Vierteln der Inserate eindeutig; die Anteile beziehen sich auf diese Gruppe. Die Pensum-Angaben beruhen auf Prozentangaben im Inseratstext. Unsere eigenen Preise stammen aus dem Produkt.

Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf

Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.

Lebenslauf mit KI erstellen: für ein konkretes Inserat

Quellen

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Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%