SwissJobs.app oder careerkit.me — welches CV-Tool für die Schweiz?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
careerkit.me und SwissJobs.app sind die beiden Lebenslauf-Werkzeuge, die zugleich einen eigenen Schweizer Stellenindex führen. careerkit ist nach eigener Zählung der grössere, aber deutschschweizlastig: rund ein Zehntel seiner Inserate liegt in der Romandie, gut ein halbes Prozent im Tessin. Bei uns sind es knapp ein Viertel und knapp zwei Prozent. careerkit hat keine italienische Oberfläche, und der Pro-Preis steht auf zwei ihrer eigenen Seiten unterschiedlich. Nimm careerkit für die Einmalzahlung, die KI-Bewerbungsfotos und die eigene Karriereseite. Nimm uns, wenn du auf Französisch oder Italienisch bewirbst und das Blatt für die Arbeitsbemühungen brauchst.
Beide Werkzeuge machen im Kern dasselbe: Lebenslauf im Browser bauen, Stelleninserat einfügen, Text auf diese Stelle hin umschreiben lassen, als PDF oder Word herunterladen — ohne Wasserzeichen, bei beiden. Beide lassen dich ohne Konto anfangen und fragen erst beim Speichern und ab dem zweiten Dokument danach. Wer dir erzählt, das eine könne das und das andere nicht, hat eine der beiden Seiten nicht aufgemacht.
Der Unterschied liegt woanders, und er ist an drei Stellen messbar: an der Sprache, in der du dich bewirbst, an der Gegend, in der die Stellen liegen, und daran, ob das Werkzeug den Schweizer Behördenteil deiner Jobsuche kennt. Stand dieser Seite: 4. September 2026. Alle Angaben zu careerkit.me stammen aus unserem eigenen Aufruf ihrer Seiten an diesem Tag.
- Preis — careerkit: Auf der Preisseite, aus der Schweiz aufgerufen, steht Pro mit CHF 2.95 für die ersten 7 Tage und danach CHF 19.95 im Monat; Lifetime CHF 129 einmalig. Auf ihrer FAQ-Seite steht am selben Tag «$12 / month» oder «$96 / year». · SwissJobs.app: Ausprobieren kostet nichts, im Gratis-Konto 5 Dokumente am Tag und 10 in der rollenden Woche, dann 7 Tage Testphase, danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, jederzeit kündbar.
- Was gratis wirklich enthält — careerkit: Die Preisseite nennt drei PDF-Exporte, den Bewerbungs-Tracker, ein Anschreiben und eine Karriere-Link-Seite. Die FAQ-Seite nennt «three templates, and one export per month». Zwei Seiten, zwei Antworten. · SwissJobs.app: 5 Dokumente am Tag und 10 in der rollenden Woche, dieselbe Grenze für Motivationsschreiben und KI-Anweisungen.
- Ohne Konto ausprobieren — careerkit: ja, laut ihrer FAQ; das Konto kommt beim Speichern und Herunterladen. · SwissJobs.app: ja, gleiches Modell. Hier gibt es keinen Unterschied.
- Dateiformate — careerkit: PDF, Word und reiner Text, laut ihrer FAQ-Seite, ohne Wasserzeichen. · SwissJobs.app: PDF und Word, beides ohne Wasserzeichen. Auch hier: gleichauf.
- Eigener Stellenindex — careerkit: ja, und nach eigener Zählung rund dreieinhalb Mal so gross wie unserer; jedes Inserat verlinkt auf die Originalanzeige beim Arbeitgeber. · SwissJobs.app: über zwanzigtausend offene Inserate, mit den Werkzeugen direkt am Inserat statt einem Link nach draussen.
- Wo die Stellen liegen — careerkit: Romandie 10.5 Prozent, Tessin 0.6 Prozent ihres nach Kanton aufgeschlüsselten Bestands. · SwissJobs.app: Romandie 24.7 Prozent, Tessin 1.9 Prozent. Beide Indizes sind deutschschweizlastig, ihrer deutlich stärker.
- Sprachen der Oberfläche — careerkit: Englisch, Deutsch und Französisch, laut der Sprachauswahl im Fuss ihrer eigenen Seite. Italienisch fehlt; careerkit.me/it führt nicht zu einer italienischen Seite, sondern zu einem freien Benutzernamen ihrer Karriere-Links. · SwissJobs.app: vier Oberflächen mit je eigenen Seiten — Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch; geschrieben wird dein Dokument in derjenigen, die gerade eingestellt ist.
- Gestaltung — careerkit: Auf der Startseite steht die Zahl 9, in der Vorlagen-Galerie sechs Beispiele, alle im selben Entwurf «berlin», und in der Vergleichstabelle der Preisseite «Alle 12». Die Entwürfe sind eigenständig, das ist ihre Stärke. · SwissJobs.app: 54 Designvarianten (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben) — frei kombinierbar, aber Varianten einer Schweizer Grundform, keine 54 Entwürfe.
- Schweizer Behördenteil — careerkit: Auf den zehn Seiten, die wir aufgerufen haben, kommen RAV, Arbeitsbemühungen, Bewilligung, Pensum und Quellensteuer kein einziges Mal vor. · SwissJobs.app: Unter /arbeitsbemuehungen entsteht das amtliche Bundesformular für die Arbeitsbemühungen, gespeist aus den Bewerbungen, die du erfasst hast.
- Was sie haben und wir nicht — careerkit: KI-Bewerbungsfotos, eine eigene Karriereseite unter careerkit.me mit deinem Namen, ein Arbeitszeugnis-Entschlüsseler, ein monatlicher Bericht zum Schweizer Stellenmarkt und eine Einmalzahlung statt Abo. · SwissJobs.app: nichts davon.
Wen wählen?
Der Unterschied ist nicht der Editor, sondern womit der Editor anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei careerkit.me suchst du das Inserat woanders und kopierst es hinein.
Nimm careerkit.me, wenn
careerkit.me — auf ATS-Prüfung ausgerichtet, mit einer Gratis-Stufe und Einzelkäufen ab CHF 2.95 statt eines Monatsabos.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Du öffnest den Generator aus einer Ausschreibung heraus, der Inseratstext ist bereits drin, und der Lebenslauf entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Schweizer CV-Tool in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Der Editor öffnet ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | careerkit.me |
|---|---|---|
| Lebenslauf-Editor | Ja | Ja |
| Start ohne Konto | Ja | nicht ausgewiesen |
| PDF-Export ohne Wasserzeichen | Ja | Ja |
| Word-/DOCX-Export | Ja | nicht ausgewiesen |
| KI passt den CV an ein konkretes Inserat an | Ja | Nein |
| Inseratstext kommt aus eigenem Stellenindex | Ja | Nein |
| Änderung per KI-Prompt in Sekunden | Ja | Nein |
| Vollständiges manuelles Editieren | Ja | Ja |
| Designvarianten | 54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben) | nicht ausgewiesen |
| Schweizer Konventionen (Foto, Bewilligung, GER, Pensum) | Ja | nicht ausgewiesen |
| ATS-Struktur | Ja | Ja |
| CV-Check gegen ein Inserat | Ja | Nein |
| Motivationsschreiben zum selben Inserat | Ja | Nein |
| Interviewvorbereitung | Ja | Nein |
| Bewerbungstracker | Ja | Nein |
| RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO) | Ja | Nein |
| Eigener Schweizer Stellenindex | Ja | Nein |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | Nein |
| Sprachen der Oberfläche | DE / EN / FR / IT | DE / EN |
| In der Schweiz gebaut | Ja | Nein |
Alle Angaben zu careerkit.me am 4. September 2026 von der Anbieterseite selbst gelesen; unsere aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | careerkit.me |
|---|---|---|
| Monatspreis | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | USD 2.95 |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | nicht ausgewiesen |
| Einzelnes Dokument | — | Lifetime USD 129 einmalig |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | Gratis-Plan dauerhaft |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | Editor ohne Konto; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche | $0 für immer, aber gedeckelt auf 3 PDF-Exporte |
| Währung | CHF | USD |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. Billigstes Abo im Feld — aber in Dollar, mit Kursrisiko, und der Gratis-Plan endet bei drei PDF. Kein Schweizer Bezug. | Kalendermonat, jederzeit kündbar | nicht ausgewiesen |
Alle Angaben zu careerkit.me am 4. September 2026 von der Anbieterseite selbst gelesen; unsere aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».
Was careerkit.me kostet, hängt davon ab, welche ihrer Seiten du liest
Wir haben am 4. September 2026 aus der Schweiz zuerst die Preisseite aufgerufen. Dort steht der Gratis-Plan mit CHF 0 «für immer» und den Punkten ATS-konforme Vorlagen, drei PDF-Exporte, Live-ATS-Score, Bewerbungs-Tracker sowie ein Anschreiben und eine Karriere-Link-Seite. Pro steht mit CHF 2.95 «/ erste 7 Tage» und darunter, kleiner, «dann CHF 19.95/Monat». Lifetime kostet CHF 129 einmalig. Dazu eine 7-Tage-Geld-zurück-Garantie.
Danach die FAQ-Seite desselben Anbieters, am selben Tag. Dort steht auf die Frage nach dem Gratis-Plan: der volle Editor, drei Vorlagen und «one export per month» — nicht drei Exporte. Auf die Frage, was Pro kostet, steht «$12 / month» oder «$96 / year» — nicht CHF 19.95. Und auf der Startseite steht im Preiskasten «$2.95 / Monat», also die Zahl des Testzeitraums mit der Bezeichnung des Monatsabos. Das sind drei Seiten und drei Antworten auf dieselbe Frage.
Für dich als Käuferin oder Käufer hat das eine praktische Folge, unabhängig davon, welche Zahl am Ende stimmt: die Angebotsseite ist nicht die Abrechnung. Dazu kommt die Währung. Der Preis wird dir in Franken angezeigt, aber in der Abrechnungs-FAQ auf derselben Preisseite stehen als akzeptierte Währungen «USD, EUR, GBP, CAD, and AUD» — der Franken ist nicht dabei. Wer mit einer Schweizer Karte in einer Fremdwährung zahlt, zahlt die Umrechnungsgebühr der Kartenherausgeberin mit. Bei uns steht der Preis in Franken auf einer Seite, und es ist derselbe, den du abgerechnet bekommst: 7 Tage Testphase, dann CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr.
Zwei Schweizer Stellenindizes nebeneinander — und sie messen nicht dasselbe Land
Das ist der eigentlich interessante Vergleich, weil er sonst nirgends steht: beide Anbieter führen einen eigenen Index offener Schweizer Stellen, und beide veröffentlichen genug, um sie nebeneinanderzulegen. careerkit weist ihren Bestand auf einer Übersichtsseite nach Kanton, Stadt, Berufsfeld und Arbeitgeberin aus. Wir haben unseren am 3. September gemessen, offene Inserate ohne Lehrstellen und Praktika, Kanton aus dem Ortstext aufgelöst, was bei 80.4 Prozent der Inserate gelingt.
Das Ergebnis: careerkits Index ist nach eigener Zählung rund dreieinhalb Mal so gross wie unserer — das ist ihr Vorteil und wir schreiben ihn hin. Aber er liegt woanders. In ihrer kantonalen Aufschlüsselung entfallen 10.5 Prozent auf die sechs Westschweizer Kantone und 0.6 Prozent auf das Tessin. Bei uns sind es 24.7 und 1.9 Prozent. Auf Genf entfallen bei ihnen 2.3 Prozent, bei uns 9.2. Umgekehrt sind St. Gallen, Aargau und Baselland bei ihnen deutlich stärker vertreten als bei uns.
Der Grund dafür ist kein Geheimnis, sie schreiben ihn selbst hin: ihr Index kommt «straight from company career pages», also von den Karriereseiten der Unternehmen. Das begünstigt Grossarbeitgeber mit eigener Karriereplattform, und die sitzen in der Schweiz überproportional in der Deutschschweiz. Ein Nebeneffekt, den man auf ihrer eigenen Seite nachrechnen kann: die Summe ihrer kantonalen Listen liegt rund vierzehn Prozent unter der Gesamtzahl auf derselben Seite. Etwa jedes siebte Inserat hat dort also keinen Kanton, über den du es finden könntest.
Was careerkit besser kann als wir
Vier Dinge, ehrlich aufgezählt. Erstens die Einmalzahlung: CHF 129 und nie wieder eine Abbuchung. Wer Abos grundsätzlich nicht mag oder absehbar über Jahre hinweg immer wieder bewirbt, fährt damit günstiger als mit unserem Jahrespreis. Das haben wir nicht im Angebot. Zweitens die eigene Karriereseite unter careerkit.me mit deinem Namen: ein Link, der immer die aktuelle Fassung zeigt, statt einer Datei, die ab dem Versand veraltet. Wir bauen Dateien, die du verschickst, sonst nichts.
Drittens die KI-Bewerbungsfotos. In der Schweiz gehört ein Foto zum Dossier, anders als in Deutschland, wo davon eher abgeraten wird — und wer keines hat, steht vor einem Fotografentermin. Ein Studio in der Software ist für diesen einen Fall ein echtes Argument, und wir haben dazu nichts. Viertens ihr Arbeitszeugnis-Entschlüsseler und ihr monatlicher Bericht zum Schweizer Stellenmarkt: beides sind Inhalte, die für den deutschsprachigen Raum gebaut sind und die es bei internationalen Anbietern schlicht nicht gibt.
Und noch etwas, das man ihnen lassen muss: ihre Schweizer Vorlagenseite beschreibt die hiesige Form richtig — «mit Foto, ein bis zwei Seiten und Platz für Referenzen». Das ist kein umetikettiertes US-Resume. Wer bei careerkit einen Lebenslauf für eine Deutschschweizer Stelle baut, bekommt kein falsches Dokument.
Der Unterschied ist nicht das Aussehen, sondern was drinsteht
Eine Vorlage ändert, wie ein Lebenslauf aussieht. Was ihn durch die erste Sichtung bringt, ist, was drinsteht — und zwar bezogen auf dieses eine Stelleninserat. Beide Werkzeuge können Text auf ein Inserat hin umschreiben. Der Unterschied ist, woher der Inseratstext kommt: bei careerkit fügst du ihn ein oder folgst dem Link zur Originalanzeige beim Arbeitgeber; bei uns liegt er bereits vor, weil dieselbe Seite, auf der du die Stelle gefunden hast, den Entwurf schreibt.
Danach übernimmst du. Jede Zeile lässt sich von Hand ändern, und was du lieber sagst als schreibst, kannst du als Anweisung eingeben — «kürzer», «die Führungserfahrung nach vorn», «auf Französisch» — und das Dokument ändert sich. Für das Motivationsschreiben gilt dasselbe. Zu jeder Bewerbung bleibt eine eigene Fassung gespeichert, samt dem Inseratstext, auf den sie geschrieben wurde. Wenn drei Wochen später das Telefon klingelt, weisst du wieder, was du dieser Firma geschrieben hast.
Die 54 Designvarianten sind dabei die kleinere Geschichte, und wir wollen sie nicht grösser machen, als sie ist: 2 Layouts, 3 Schriften, 9 Akzentfarben, frei kombinierbar. Das sind Varianten einer Schweizer Grundform, nicht 54 gezeichnete Entwürfe. careerkits Entwürfe sind untereinander verschiedener. Wenn dir optische Vielfalt wichtiger ist als der Zuschnitt auf das Inserat, ist das ein Punkt für sie.
Deutsch, aber nicht Schweizer Deutsch
Auf ihren deutschen Seiten steht durchgehend das ß — «Schließen», «Größe», «maßgeschneidert», «Fließtext». In der Schweiz gibt es diesen Buchstaben seit Jahrzehnten nicht mehr; hier steht immer ss. Das ist für sich genommen eine Kleinigkeit, aber es zeigt, aus welcher Redaktion der Text kommt. Dazu passt der Wortschatz: «Stellenanzeige» statt Stelleninserat, «Gehalt» statt Lohn. Auf der Preisseite fehlen in einem Teil der Beschriftungen die Umlaute ganz — «Wahlen Sie den Plan», «Jederzeit kundbar», «Vorstellungsgesprach», «Verlangerungen» —, und die Tausendertrennung folgt der englischen Schreibweise.
Wichtiger als die Rechtschreibung ist, was in den Feldern fehlt. Auf den zehn Seiten, die wir aufgerufen haben — Startseite, Preisseite, FAQ, Vorlagenseiten, Stellenindex —, kommen die Wörter Bewilligung, Pensum, Quellensteuer, GAV, RAV und Arbeitsbemühungen kein einziges Mal vor. Foto und Referenzen kommen vor, Arbeitszeugnis auch. Das Dokument ist also halb schweizerisch: die Form stimmt, der Behördenteil fehlt.
Für dich heisst das konkret: Wenn du keinen Schweizer Pass hast, gehört die Bewilligungszeile in den Lebenslauf, sonst rätselt die Personalabteilung. Wenn du Teilzeit suchst, gehört das Pensum in Prozent hinein, nicht «Teilzeit». Und wenn du beim RAV angemeldet bist, brauchst du monatlich ein Blatt mit deinen Arbeitsbemühungen. Bei uns ist die Bewilligung ein Feld im Profil, das im Dokument landet, und das Blatt entsteht unter /arbeitsbemuehungen aus den Bewerbungen, die du erfasst hast. Erfasst werden müssen deine Bemühungen weiterhin dort, wo sie rechtlich zählen — Job-Room beziehungsweise das Formular deines Kantons; wir liefern das ausgefüllte Blatt, anerkennen tut es dein RAV.
Wer welches nehmen sollte
Nimm careerkit.me, wenn du in der Deutschschweiz bei grossen Arbeitgebern mit eigener Karriereseite suchst, wenn du kein Abo willst und die Einmalzahlung bevorzugst, wenn du ein Bewerbungsfoto brauchst und keines hast, oder wenn du einen dauerhaften Link auf dein Profil möchtest statt einer Datei. Für einen Informatiker in Zürich, der eine Handvoll Bewerbungen an Konzerne schickt und danach das Werkzeug nicht mehr braucht, ist die Einmalzahlung schlicht das bessere Geschäft.
Nimm SwissJobs.app, wenn du dich auf Französisch oder Italienisch bewirbst, wenn du in der Romandie oder im Tessin suchst, wenn dich dein RAV monatlich nach den Bemühungen fragt, oder wenn du pro Stelle eine eigene, auf das Inserat geschriebene Fassung willst, ohne den Text von einer Seite auf die andere zu kopieren. Und wenn du wissen willst, was etwas kostet, bevor du bezahlst: bei uns steht der Preis in Franken, an einer Stelle.
Beides gleichzeitig ist übrigens erlaubt und billiger, als es klingt: beide Anbieter lassen dich ohne Konto anfangen. Bau denselben Lebenslauf einmal hier und einmal dort, sieh dir beide PDF an und entscheide dann. Das kostet dich eine halbe Stunde und keinen Franken.
Die Angaben zu careerkit.me stammen aus unserem eigenen Aufruf ihrer Seiten am 4. September 2026: Startseite, Preisseite (aus der Schweiz aufgerufen, daher in Franken angezeigt), FAQ-Seite, Vorlagen-Galerie, deutsche Vorlagenseiten, Schweizer Stellenübersicht, Kantonsseite Tessin und Marktbericht. Die kantonalen Prozentwerte für careerkit sind aus den 26 Kantonszahlen ihrer Übersichtsseite berechnet. Unsere eigenen Werte beruhen auf den offenen Inseraten von SwissJobs.app vom 3. September 2026, ohne Lehrstellen und Praktika; der Kanton wurde aus dem Ortstext aufgelöst, was bei 80.4 Prozent der Inserate gelingt, und die Anteile beziehen sich auf diese aufgelösten Inserate. Preise und Funktionsumfang ändern sich; prüfe beides vor dem Kauf auf der Seite des Anbieters.
Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf
Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.
Lebenslauf mit KI erstellen: für ein konkretes InseratQuellen
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%