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SwissJobs.app oder Google Docs für den Lebenslauf — was spricht wofür?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Für eine einzelne Bewerbung, die jemand gegenlesen soll, ist Google Docs die bessere Wahl: gratis, im Browser, mit Kommentarspalte und Versionsverlauf — drei Dinge, die wir nicht haben. Bewirbst du dich laufend, passt SwissJobs.app besser: Hier wächst der Lebenslauf aus dem Text einer bestimmten Ausschreibung heraus — Bewilligungszeile, Foto und Sprachniveaus sitzen von Anfang an richtig —, und danach änderst du ihn von Hand oder per Anweisung. Soll Google Docs beim Schreiben helfen, kostet das in der Schweiz CHF 17 im Monat; bei uns sind es CHF 15. Stand: 4. September 2026.

Die Frage wird meistens als Preisfrage gestellt, und als Preisfrage ist sie schnell beantwortet: Das Schreibprogramm Google Docs kostet nichts. Interessant wird sie erst eine Ebene tiefer — bei dem, was das Dokument von der Stelle weiss, auf die du dich bewirbst, und bei dem, was ein Schweizer Dossier an Feldern verlangt, die in keiner allgemeinen Vorlage vorgesehen sind.

Alle Angaben zu Google auf dieser Seite haben wir am 4. September 2026 auf Googles eigenen Seiten gelesen und den Weg durch das Produkt selbst genommen, ausgeloggt. Die Angaben zu uns sind am selben Tag im Quelltext nachgezählt und auf der Website nachgeprüft, nicht aus dem Gedächtnis geschrieben — bei einem Vergleich ist die eigene Spalte die, an der die Glaubwürdigkeit zuerst bricht.

Was ein Monat kostet, wenn das Dokument beim Schreiben helfen soll
Was ein Monat kostet, wenn das Dokument beim Schreiben helfen sollGoogle Docs mit Gratis-Konto0 CHFGoogle One Basic — nur Speicher2 CHFGoogle AI Plus — Gemini in Gmail10 CHFWorkspace Standard — Gemini in Docs14 CHFSwissJobs.app nach der Probewoche15 CHFGoogle AI Pro — Gemini in Google Docs17 CHF

Preise der Anbieterseiten selbst, alle in Franken, gelesen am 4. September 2026. Google One und Google Workspace sind zwei getrennte Leitern: die eine für Privatpersonen, die andere pro Nutzerin und Monat für Firmen.

  • Preis — SwissJobs.app: ausprobieren gratis, Gratis-Konto mit 5 Dokumenten pro Tag und 10 pro rollender Woche, danach sieben Tage kostenlos testen, dann CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, jederzeit kündbar. Google Docs: das Schreibprogramm gratis mit Google-Konto; Schreibhilfe im Dokument erst ab Google AI Pro, CHF 17 im Monat, oder geschäftlich ab Workspace Standard, CHF 14 pro Nutzerin und Monat.
  • Zuschnitt auf ein bestimmtes Inserat — SwissJobs.app: Der Lebenslauf wird gegen den Text des Inserats geschrieben, das du auf unseren Seiten geöffnet hast. Google Docs: keiner. Das Dokument kennt kein Inserat; Gemini nennt seine eigene Aufgabe auf der Preisseite «tackle the blank page or polish draft documents».
  • Schweizer Konventionen — SwissJobs.app: Bewilligungszeile, Foto an der üblichen Stelle, Sprachen mit Niveau von A1 bis C2, Pensum in Prozent, Platz für die Arbeitszeugnisse — im Format eingebaut. Google Docs: keine. Die Vorlagengalerie ist nach Sprache sortiert, nicht nach Land.
  • Gemeinsam daran arbeiten — SwissJobs.app: —. Google Docs: gleichzeitiges Schreiben, Kommentarspalte, Änderungsvorschläge und ein Versionsverlauf, in dem sich jede frühere Fassung wiederherstellen lässt. Das ist der Punkt, an dem Google Docs uns klar schlägt.
  • Export — SwissJobs.app: PDF und Word, beides ohne Wasserzeichen. Google Docs: Die Hilfe von Google nennt beim Herunterladen ausdrücklich «PDF Document (.pdf)» und «Microsoft Word (.docx)».
  • Ohne Konto benutzbar — SwissJobs.app: ja, der Editor öffnet sich ohne Anmeldung; das Konto wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument verlangt. Google Docs: nein. Wer am 4. September 2026 docs.google.com aufruft, landet auf der Anmeldeseite von Google.
  • Sprachen — SwissJobs.app: vier, jede mit eigenen Seiten, und das Dokument entsteht in der Sprache der Oberfläche. Google Docs: Vorlagen in 22 Sprachen, Deutsch, Französisch und Italienisch darunter — aber es sind Sprachen, keine Länder.
  • RAV-Nachweis — SwissJobs.app: Das amtliche Monatsformular der Arbeitslosenversicherung füllt sich aus den erfassten Bewerbungen, auf Deutsch, Französisch oder Italienisch. Google Docs: —. Und für beide gilt: Eingereicht werden muss der Nachweis beim RAV, nicht bei uns.

Wen wählen?

Der Unterschied ist nicht der Editor, sondern womit der Editor anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei Google Docs suchst du das Inserat woanders und kopierst es hinein.

Nimm Google Docs, wenn

  • Google Docs — gratis, vertraut, überall zu öffnen und zu zweit zu bearbeiten, ohne jede Vorgabe, wie der Lebenslauf aussehen muss.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Du öffnest den Generator aus einer Ausschreibung heraus, der Inseratstext ist bereits drin, und der Lebenslauf entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Schweizer CV-Tool in diesem Vergleich hat das.

  • Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.

  • Anfangen ohne Konto — Der Editor öffnet ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.

Funktionsvergleich

FunktionSwissJobs.appGoogle Docs
Lebenslauf-EditorJaJa
Start ohne KontoJaNein
PDF-Export ohne WasserzeichenJaJa
Word-/DOCX-ExportJaJa
KI passt den CV an ein konkretes Inserat anJaNein
Inseratstext kommt aus eigenem StellenindexJaNein
Änderung per KI-Prompt in SekundenJaNein
Vollständiges manuelles EditierenJaJa
Designvarianten54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben)einige Vorlagen
Schweizer Konventionen (Foto, Bewilligung, GER, Pensum)JaNein
ATS-StrukturJaJa
CV-Check gegen ein InseratJaNein
Motivationsschreiben zum selben InseratJaNein
InterviewvorbereitungJaNein
BewerbungstrackerJaNein
RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO)JaNein
Eigener Schweizer StellenindexJaNein
Job-Alarm per E-MailJaNein
Sprachen der OberflächeDE / EN / FR / ITviele
In der Schweiz gebautJaNein

Alle Angaben zu Google Docs am 4. September 2026 von der Anbieterseite selbst gelesen; unsere aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».

Preise nebeneinander

Was du zahlstSwissJobs.appGoogle Docs
MonatspreisCHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abogratis mit Google-Konto
JahrespreisCHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeugegratis
Einzelnes Dokument——
Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau.7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar—
Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt.Editor ohne Konto; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Wochegratis, Google-Konto erforderlich
WährungCHF—
AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. Gratis und vertraut, volle manuelle Kontrolle — aber die Vorlagen sind US-Resume-Muster, und nichts daran kennt ein Schweizer Inserat.Kalendermonat, jederzeit kündbar—

Alle Angaben zu Google Docs am 4. September 2026 von der Anbieterseite selbst gelesen; unsere aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».

Was Google Docs wirklich kann — und es ist mehr, als ihm zugetraut wird

Wir haben am 4. September 2026 den Weg selbst genommen, den ein Bewerber nimmt. Er beginnt mit einer Hürde, die selten erwähnt wird: docs.google.com leitet ohne Anmeldung auf die Anmeldeseite von Google um. Ein Google-Konto ist also nicht optional, sondern die Eintrittskarte. Danach wird es gut. Die Vorlagengalerie liegt rechts oben, Google beschreibt sie in seiner eigenen Hilfe als «von Google erstellte Vorlagen wie Lebensläufe, Budgets und Bestellformulare» und führt 22 Sprachen auf, in denen Vorlagen bereitstehen; Deutsch, Französisch und Italienisch sind dabei.

Gespeichert wird ohne Knopf — «Google speichert Ihre Änderungen automatisch, während Sie tippen», steht in der Hilfe. Der Versionsverlauf hält jede frühere Fassung fest und stellt sie auf Klick wieder her, mit einer Einschränkung, die in der Hilfe ausdrücklich steht: Um frühere Versionen einer Datei anzusehen, braucht man die Berechtigung, sie zu bearbeiten. Offline geht auch, aber nur unter Bedingungen: Chrome oder Edge, die Erweiterung «Google Docs Offline» installiert, kein privates Fenster. Und heruntergeladen wird in anderen Formaten als dem eigenen: Googles Hilfeseite nennt dafür PDF und Microsoft Word beim Namen.

Das ist ein ernst zu nehmendes Werkzeug, und der Punkt, an dem es uns schlägt, ist nicht der Preis, sondern das Mitlesen. Wer den Lebenslauf von einer Kollegin, einem Coach oder der Personalberaterin des RAV kommentieren lassen will, hat in Google Docs die Kommentarspalte, die Änderungsvorschläge und das gleichzeitige Schreiben. Wir haben davon nichts.

Wo Google Docs aufhört: Es kennt das Inserat nicht

Ein Schreibprogramm ist eine leere Fläche mit Rändern. Es weiss nicht, auf welche Stelle du dich bewirbst, und es kann es nicht wissen — der Inseratstext ist nirgends im Dokument. Genau daran hängt in der Schweiz aber der halbe Zuschnitt: welche Sprache verlangt wird und auf welchem Niveau, welches Pensum ausgeschrieben ist, welchen Abschluss der Betrieb beim Namen nennt.

Auch Googles eigene Schreibhilfe ändert daran nichts, und Google sagt das auf seiner Preisseite selbst. Dort heisst die Funktion «Gemini in Docs — tackle the blank page or polish draft documents with AI». Die leere Seite füllen und einen Entwurf glätten: Das ist ein Textproblem. Der Zuschnitt ist ein Inseratsproblem. Wer Gemini den Lebenslauf schreiben lässt, bekommt einen guten allgemeinen Lebenslauf — und muss die Ausschreibung danach von Hand hineinarbeiten, in jeder Fassung neu.

Bei uns läuft es in die andere Richtung. Du öffnest ein Stelleninserat auf unseren Seiten, und der Lebenslauf entsteht gegen dessen Wortlaut, in etwa einer Minute. Danach ist es ein ganz normales Dokument: Jede Zeile lässt sich von Hand ändern, und wer lieber sagt, was passieren soll, schreibt es als Anweisung — «kürze die Berufserfahrung auf drei Stellen», «betone die Führungserfahrung» — und das Dokument ändert sich. Für das Motivationsschreiben gilt dasselbe.

Der Preis, den niemand nennt: Schreibhilfe im Dokument kostet CHF 17

«Google Docs ist gratis» stimmt für das Schreibprogramm und stimmt nicht mehr, sobald das Dokument beim Schreiben helfen soll. Wir haben die Schweizer Preisleitern am 4. September 2026 gelesen, beide in Franken, wie Google sie hier ausliefert.

Privat: Ein Gratis-Konto bringt 15 GB Speicher und Google Docs, aber kein Gemini im Dokument. Google One Basic mit 100 GB kostet CHF 2 im Monat und ist reiner Speicher. Google AI Plus mit 2 TB kostet CHF 10 und führt ausdrücklich «Gemini in Gmail» auf — Gmail, nicht Docs. Erst Google AI Pro mit 5 TB, CHF 17 im Monat, listet «Gemini in Gmail, Google Docs, Google Vids und mehr».

Geschäftlich: Google Workspace Starter kostet CHF 7 pro Nutzerin und Monat, ohne Steuern, und nennt ebenfalls nur «Gemini in Gmail». Ab Standard, CHF 14, steht «Gemini in Gmail, Docs, Meet und anderen Apps»; Plus kostet CHF 22. Unsere CHF 15 im Monat liegen damit zwischen den beiden Wegen, auf denen Google dasselbe Versprechen verkauft — und wer ein Jahr rechnet, zahlt bei uns CHF 95 statt zwölfmal fünfzehn.

Was unser Editor tatsächlich ist — nachgezählt, nicht behauptet

Wir halten die eigene Spalte auf denselben Standard wie die fremde, also haben wir im Quelltext nachgezählt statt aus dem Gedächtnis zu schreiben. Am 4. September 2026 stehen im Editor zwei Layouts (schlicht und mit gefüllter Seitenspalte), drei Schriften (Inter, eine Serife und Helvetica) und neun Akzentfarben zur Wahl. Das sind 2 × 3 × 9 = 54 Gestaltungsvarianten, frei kombinierbar.

Wichtig ist, was das nicht ist: 54 verschiedene Designs. Es ist ein Schweizer Format in 54 Varianten — Farbe, Schrift und Seitenspalte einer Grundform, die für ein Schweizer Dossier gebaut ist. Eine Vorlagengalerie mit dreissig gezeichneten Entwürfen bietet mehr optische Abwechslung als wir, und das ist ehrlicherweise ein Nachteil. Der Tausch, den wir dafür anbieten: Eine Vorlage ändert, wie der Lebenslauf aussieht; bei uns ändert sich, was drin steht.

Exportiert wird als PDF und als Word-Datei, beides ohne Wasserzeichen — auch die Word-Datei, was den Kreis zum Mitlesen wieder schliesst: Wer die .docx in Google Docs hochlädt, hat unsere Fassung und Googles Kommentarspalte zugleich.

Die Gratis-Leiter, genau wie sie im Produkt steht

Ausprobieren geht ohne Konto: Der Editor öffnet sich, ohne dass du dich anmeldest, und über dem Dokument steht der Hinweis, dass ein kostenloses Konto die Änderungen dauerhaft behält. Verlangt wird die Anmeldung erst beim Speichern und ab dem zweiten Dokument, nicht davor.

Mit einem Gratis-Konto sind es fünf Dokumente pro Tag und zehn pro rollender Woche; dieselbe Grenze gilt für Motivationsschreiben und für die Anweisungen, mit denen du ein Dokument umschreiben lässt. Danach kommen sieben Tage ohne Einschränkung, und erst dann CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, jederzeit kündbar.

Das ist der Vergleich, der ehrlich ist: Google Docs ist unbegrenzt gratis, solange du selbst schreibst. Wir sind für eine einzelne Bewerbung ebenfalls gratis und werden erst zum Abo, wenn du Woche für Woche Dossiers herausschickst. Wer genau eine Bewerbung schreibt und sie kommentiert haben will, hat bei Google die bessere Rechnung.

Die Sprachzeile: Die amtliche Anleitung und der Markt sagen nicht dasselbe

Hier steht eine Zeile, die in fast jeder Vorlage falsch gebaut ist. Die amtliche Anleitung von berufsberatung.ch — herausgegeben vom SDBB im Auftrag der Kantone — sagt zur Rubrik Sprachen genau dies: «Gib alle deine Sprachkenntnisse an. Beginne immer mit deiner Muttersprache.» Von einem Niveau ist keine Rede. Die französische Schwesterseite orientation.ch verlangt an derselben Stelle mehr: «Mentionne toutes les langues que tu connais et le niveau que tu as dans chacune d'elles.» Dieselbe Institution, zwei Sprachfassungen, zwei verschiedene Anweisungen für dasselbe Feld. Beide Seiten sind übrigens für die Lehrstellenbewerbung geschrieben, was man ihnen ansieht.

Der Markt ist eindeutiger als die deutsche Anleitung. Von den heute offenen Inseraten, die Deutsch ausdrücklich verlangen, verlangen es 80,8 Prozent auf Berufsniveau, 15,3 Prozent auf Konversationsniveau und 3,4 Prozent als Muttersprache. Bei Englisch ist die Latte noch höher: 84,2 Prozent Berufsniveau. Französisch fordert 72,6 Prozent auf Berufsniveau, verlangt dafür in 6,4 Prozent der Fälle eine Muttersprachlerin. «Deutsch: fliessend» beantwortet keine dieser Anforderungen — es ist eine Selbsteinschätzung, wo ein Niveau verlangt wird.

In einem leeren Dokument ist das eine Zeile, die du selbst richtig bauen musst, und die meisten Vorlagen bieten dafür nur eine Zeile Text an. In unserem Format sind es Sprachen mit Stufen von A1 bis C2, und die Stufe steht dort, weil das Inserat sie verlangt hat.

Was ein Schweizer Dossier trägt, wofür eine allgemeine Vorlage kein Feld hat

Ein Lebenslauf für die Schweiz ist kein übersetzter deutscher Lebenslauf. Wer aus Deutschland kommt — und ein knappes Zehntel der Leserinnen dieser Seiten sucht von dort aus —, bringt Gewohnheiten mit, die hier nicht passen. Das Foto ist in Deutschland verpönt und in der Schweiz üblich. Statt Gehalt heisst es Lohn, statt Urlaub Ferien, und ein Pensum wird in Prozent angegeben, nicht als «Teilzeit». Wer keinen Schweizer Pass hat, nennt die Bewilligung, zum Beispiel Ausweis B oder C — die amtliche Anleitung schreibt es genau so.

Dazu kommen die Arbeitszeugnisse. In der Schweiz gehören sie zum Dossier, in dieser Form gibt es sie im Nachbarland nicht, und sie bestimmen mit, wie lang das Bewerbungsdossier am Ende wird. Ein Dokument in einem allgemeinen Schreibprogramm hat für nichts davon ein vorgesehenes Feld; du baust es jedes Mal selbst, und beim zwölften Mal baust du es anders als beim ersten.

Für RAV-Angemeldete — und die Grenze, die dabei gilt

Wer beim RAV angemeldet ist, schreibt nicht nur Lebensläufe, sondern führt auch den monatlichen Nachweis der Arbeitsbemühungen. Bei uns füllt sich das amtliche Monatsformular der Arbeitslosenversicherung aus den erfassten Bewerbungen, auf Deutsch, Französisch oder Italienisch; Name, AHV-Nummer und Unterschrift landen ausschliesslich im erzeugten PDF. In einem leeren Dokument tippst du dieselben Zeilen von Hand ab.

Die Grenze gehört in denselben Absatz: Eingereicht wird der Nachweis beim RAV — über die eServices auf Job-Room oder auf dem Weg, den dein Kanton vorschreibt. Wir füllen das Papier, wir ersetzen die Meldung nicht. Frag im Zweifel deine RAV-Beratung, welcher Weg für dich gilt.

Kurz gesagt: was spricht wofür

Nimm Google Docs, wenn eine einzige Bewerbung ansteht, wenn jemand mitlesen und kommentieren soll, wenn du auf einem fremden Rechner arbeitest, wenn dir wichtig ist, dass die Datei dir gehört und in fünf Jahren noch aufgeht, oder wenn du bereits Google AI Pro bezahlst und die Schreibhilfe ohnehin hast.

Nimm SwissJobs.app, wenn du dich laufend auf Schweizer Inserate bewirbst und für jedes eine eigene Fassung willst, wenn die Bewilligungszeile, das Foto, die Sprachniveaus und das Pensum ohne Nachdenken am richtigen Ort stehen sollen, wenn du beim RAV angemeldet bist — oder wenn du das Ganze zuerst ohne Konto ausprobieren möchtest.

Und der Weg dazwischen ist der beste von beiden: Bei uns die Fassung für das konkrete Inserat erzeugen, als Word-Datei ohne Wasserzeichen herunterladen, in Google Docs hochladen und kommentieren lassen. Die beiden Werkzeuge widersprechen sich nicht; sie lösen zwei verschiedene Hälften derselben Bewerbung.

Preise und Funktionen von Google am 4. September 2026 auf den Seiten von Google gelesen: die Hilfeseiten zu Vorlagen, Offlinezugriff, Versionsverlauf und Kommentaren, die Schweizer Preisseite von Google Workspace und die Tarifübersicht von Google One, in allen vier Sprachfassungen mit denselben Frankenbeträgen. Die Angaben zu SwissJobs.app am selben Tag im Quelltext ausgezählt und auf der Website ausgeloggt nachgeprüft. Die Marktzahlen sind über die aktuell offenen Schweizer Inserate gerechnet, Stand 3. September 2026, Lehrstellen und Praktika ausgeschlossen; Grundlage sind jene Inserate, die eine Sprache ausdrücklich verlangen, und es sind ausschliesslich Anteile.

Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf

Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.

Lebenslauf mit KI erstellen: für ein konkretes Inserat

Quellen

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Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

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