SwissJobs.app oder JobScout24 — was passt wann?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
JobScout24 ist die grössere und die aktuellere Liste: gut fünfundachtzigtausend offene Stellen am 4. September 2026, und in einer Stichprobe über mehr als fünftausend ihrer Treffer waren 68 Prozent höchstens sieben Tage alt. Bei uns sind es 21,1 Prozent. Nimm trotzdem beide: Gut zwei Drittel der Arbeitgeber in unserem Bestand stehen nicht im Firmenverzeichnis von JobScout24. SwissJobs.app ist die richtige Seite, wenn du zu einer gefundenen Stelle in Minuten ein passendes Dossier brauchst.
Warum SwissJobs.app neben JobScout24 — und wofür
Gegen eine Jobbörse dieser Grösse ist «wir verstehen die Schweiz» kein Argument: JobCloud sitzt an der Albisriederstrasse in Zürich und macht das seit über zwanzig Jahren. Der Unterschied liegt darin, was zwischen dem gefundenen Inserat und der abgeschickten Bewerbung passiert.
Das Inserat liegt schon im Generator — Du wählst die Stelle aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex, und der Lebenslauf wird gegen genau diesen Text geschrieben — kein Kopieren, kein Wechseln zwischen zwei Seiten.
Vier Werkzeuge statt einer Vorlage — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, Check gegen dieses Inserat und Vorbereitung aufs Gespräch; JobScout24 gibt dir dafür eine leere Word-Datei.
Der RAV-Nachweis — Erfasste Bewerbungen werden am Monatsende zum ausgefüllten offiziellen SECO-Formular, auf Deutsch, Französisch oder Italienisch — bei keiner Schweizer Jobbörse ein Thema.
Vier Sprachen mit eigenen Seiten — Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch, jede mit eigenen Adressen; das Dokument entsteht in der Sprache der Seite, auf der du stehst.
Anfangen ohne Konto — Suche, Job-Alarm und der Editor laufen ohne Anmeldung; das Konto fragen wir beim Speichern und ab dem zweiten Dokument, nicht davor.
Die Schweizer Jobportale auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

1. SwissJobs.appUnsere App
Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.
Der Unterschied ist keine Frage der Qualität, sondern der Aufgabe. JobScout24 gehört seit 2015 der JobCloud AG, dem gleichen Haus wie jobs.ch und jobup.ch, und tut seit 1998 genau eine Sache sehr gut: Stellen sammeln und auffindbar machen. Wir sind ein kleinerer Schweizer Stellenindex, an dem die Bewerbung selbst hängt — Lebenslauf, Motivationsschreiben, Check und RAV-Nachweis, jeweils zum konkreten Inserat.
Wer nur sucht, ist auf JobScout24 besser bedient und zahlt dort nichts. Wer gefunden hat und jetzt schreiben muss, findet auf JobScout24 eine Word-Vorlage und fünf Muster-PDF — und bei uns einen Lebenslauf, der aus dem Inseratstext entsteht. Die ehrliche Antwort auf «was passt wann» heisst deshalb selten «entweder».
JobScout24: mehr als fünftausend Treffer mit Alters-Badge auf 223 ihrer Ortsseiten, jeweils erste Trefferseite, sortiert nach «Bester Treffer» — also eher zu gut als zu schlecht gemessen. SwissJobs.app: der ganze offene Bestand am selben Tag, ohne Lehrstellen.
- Selbst ausgewiesener Bestand am 4. September 2026: Die JobScout24-Trefferseite nannte gut fünfundachtzigtausend offene Stellen in allen drei Sprachfassungen, die Startseite an dem Tag rund tausend mehr. Es ist ein einziger Pool mit drei Oberflächen, nicht drei Bestände.
- Aktualität, gemessen: Auf 223 ihrer Ortsseiten trugen mehr als fünftausend Treffer ein Alters-Badge. 45 Prozent davon waren höchstens drei Tage alt, 68 Prozent höchstens sieben, und nur 8,4 Prozent älter als einen Monat. In unserem Bestand ist am selben Tag jedes fünfte Inserat jünger als eine Woche, der Median liegt bei gut dreissig Tagen.
- Bezahlte Plätze: 11,9 Prozent der Treffer auf diesen Ortsseiten trugen die Markierung «Top Listing». Die Arbeitgeberseite von JobScout24 verkauft Werbeprodukte ab CHF 488 und wirbt damit, dass das Publizieren selbst gratis ist. Wer die Liste liest, sollte wissen, dass die ersten Zeilen käuflich sind.
- Zwei verschiedene Listen: Ihr öffentliches Firmenverzeichnis führt gut siebentausend Firmenprofile, unser Bestand rund halb so viele Arbeitgebernamen. Nach Namensabgleich stehen gut zwei Drittel unserer Arbeitgeber nicht in ihrem Verzeichnis — von Hand geprüft und dort nicht auffindbar sind unter anderem Roche, Michael Page, On, Physioswiss, Medbase, Solvias und die Union Bancaire Privée.
- Umgekehrt ist die Lücke grösser: Von ihren gut siebentausend Firmenprofilen taucht die grosse Mehrheit in unserem Bestand nicht auf. Das ist die ehrliche Hälfte der Antwort — ihre Arbeitgeberbasis ist die breitere.
- Lehrstellen: 941 offene bei JobScout24 in einer eigenen Lehrstellenbörse, 913 Lehrstelleninserate bei uns ohne eigene Börse. Die Zahlen liegen nah beieinander, das Werkzeug nicht — wer eine Lehrstelle sucht, ist dort schneller.
- Sprachen: JobScout24 gibt es auf Deutsch, Französisch und Englisch. Eine italienische Fassung existiert nicht. Die englische ist die dünnste der drei: Ihre Navigation führt nur drei Punkte — Jobs, Apprenticeships und For employers. Den Ratgeber gibt es auf Englisch gar nicht, seine englische Adresse endet auf einer Fehlerseite, und die Vorlagenseiten schalten bloss zwischen Deutsch und Französisch um.
- Was JobScout24 für die Bewerbung anbietet, sind Downloads: fünf Muster-Lebensläufe als PDF und eine Word-Vorlage, dazu Muster für Anschreiben, Lehrstellen-Anschreiben, Kündigung und eine Checkliste fürs Vorstellungsgespräch. Alles gratis, alles leer.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | JobScout24 |
|---|---|---|
| Offene Inserate, selbst ausgewiesen (4.9.2026)Die Zahl auf der JobScout24-Startseite lautete am selben Tag 86 091, die Trefferseite 85 189. Beide sind ihre eigenen Angaben. | über 20 000 | 85 189 |
| Offene Lehrstellen (4.9.2026) | 913 Inserate, ohne eigene Lehrstellenbörse | 941, mit eigener Lehrstellenbörse |
| Arbeitgeber im eigenen Firmenverzeichnis | nicht öffentlich als Verzeichnis | 7 204 Firmenprofile |
| Bestand aktueller Woche ausgewiesen | ja — jede Regionenseite nennt «neu diese Woche» | nein — nur Alters-Badges am einzelnen Inserat |
| Bezahlte Platzierung in der TrefferlisteAuf 223 Ortsseiten trugen 11,9 Prozent der Treffer die Markierung «Top Listing». Die B2B-Seite verkauft Werbeprodukte ab CHF 488. | nein | ja — «Top Listing» |
| Oberflächensprachenjobscout24.ch/it/ endete am 4.9.2026 auf einer Fehlerseite, und diese Fehlerseite erschien auf Deutsch. | DE, EN, FR, IT | DE, FR, EN |
| Vollständige Navigation in allen Sprachen | ja | nein — die englische Fassung führt drei Punkte, die deutsche fünf; der Ratgeber fehlt auf Englisch ganz |
| Job-Alarm per E-Mail | ja, ohne Konto | ja, als Vorteil der Registrierung ausgewiesen |
| Konto nötig, um zu suchen | nein | nein |
| Bewerbungsprofil, mit dem man direkt bewirbt | nein — jedes Inserat führt zum System des Arbeitgebers | ja |
| Lohnbereich | ja, /lohn | ja; die Seite gibt es auch auf Englisch, im englischen Menü ist sie aber nicht verlinkt |
| Firmenbewertungen | nein | ja |
| Lebenslauf: Vorlage zum Herunterladen | ja | ja — fünf Muster als PDF und eine Word-Vorlage |
| Lebenslauf: pro Inserat neu geschrieben | ja, in rund einer Minute | nein |
| Änderung des Dokuments per Prompt | ja | nein |
| Vollständiges manuelles Bearbeiten | ja | nur in Word, nach dem Download |
| Designvarianten | 54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben) | eine Word-Vorlage, fünf Muster-PDF |
| Schweizer Konventionen im Dokument angelegt | ja — Foto, Bewilligungszeile, GER-Sprachniveaus, Pensum in Prozent | in den Mustern vorgezeichnet, nicht geführt |
| Lebenslauf-Check gegen ein konkretes Inserat | ja | nein |
| Motivationsschreiben zum selben Inserat | ja | Muster zum Herunterladen |
| Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch | ja, zum konkreten Inserat | Checkliste als PDF, plus Ratgeberartikel |
| Bewerbungstracker | ja, mit dem Inserat je Bewerbung | Bewerbungen im Profil verwaltbar |
| RAV-Nachweis der Arbeitsbemühungen | ja — das offizielle SECO-Formular ALV 716.007, ausgefüllt aus dem Tracker, in DE/FR/IT | nein |
| PDF- und Word-Export ohne Wasserzeichen | ja, beide | die Vorlage ist eine Word-Datei; ein Export entsteht nicht |
| In der Schweiz gebaut | ja | ja — JobCloud AG, Albisriederstrasse 253, 8047 Zürich |
Alle Angaben zu JobScout24 am 4. September 2026 auf deren eigenen Seiten nachgelesen; unsere aus dem Code und aus Abrufen der Live-Seite am selben Tag.
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | JobScout24 |
|---|---|---|
| StellensucheDie Suche ist bei uns nicht Teil des Abos. Bezahlt werden die Werkzeuge danach. | Gratis — Suche, Filter, Job-Alarm und Bewerbungs-Tracker kosten nichts | Gratis für Stellensuchende |
| Stellensuche und Bewerben | gratis | gratis |
| Konto | gratis, E-Mail genügt | gratis, E-Mail und Passwort |
| Ohne Konto nutzbar | Suche, Job-Alarm, Editor und Check zum Ausprobieren | Suche; Favoriten, Alarm und Bewerbungsprofil verlangen die Registrierung |
| Gratisstufe mit Konto | 5 Dokumente pro Tag, 10 pro rollender Woche — dasselbe für Briefe und KI-Prompts | unbegrenzt, weil es keine Dokumentfunktion gibt |
| Gratis-Testphase | 7 Tage voller Zugang | entfällt |
| Danach | CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, entspricht CHF 7.92 im Monat; jederzeit kündbar | kein Bezahlangebot für Stellensuchende |
| Wer bezahltPublizieren ist auf JobScout24 gratis; bezahlt wird die Sichtbarkeit. Das ist der Grund, warum die Trefferliste oben «Top Listing» führt. | die bewerbende Person, für die Dokumente | der Arbeitgeber, für Sichtbarkeit — Werbeprodukte ab CHF 488 |
Die grössere Liste ist auch die frischere — und das muss zuerst gesagt werden
Es wäre bequem, den Grössenunterschied mit Aktualität zu kontern. Wir haben es gemessen, und es stimmt nicht. Auf 223 Ortsseiten von JobScout24 trägt jeder Treffer ein Alters-Badge: «New», «3 T», «2 W», «1+M». Über mehr als fünftausend dieser Treffer waren 45 Prozent höchstens drei Tage alt, 68 Prozent höchstens sieben und nur 8,4 Prozent älter als ein Monat. Der mittlere Treffer war vier Tage alt.
In unserem eigenen Bestand ist am selben Tag jedes fünfte offene Inserat jünger als eine Woche, knapp die Hälfte jünger als ein Monat, und der Median liegt bei gut dreissig Tagen. Die Messungen sind nicht ganz gleichwertig: Ihre Ortsseiten zeigen die erste Trefferseite, sortiert nach «Bester Treffer», und frische Inserate stehen dort tendenziell weiter oben — die 68 Prozent sind also eher eine Obergrenze. Auch als Obergrenze reicht der Abstand.
Wenn du also einfach wissen willst, was diese Woche neu ausgeschrieben wurde, ist JobScout24 die bessere Adresse, und sie kostet dich nichts. Das ist der Punkt, an dem eine Vergleichsseite, die nur werben will, das Thema wechselt.
Trotzdem zwei verschiedene Listen: der Firmenabgleich
JobScout24 veröffentlicht ein alphabetisches Firmenverzeichnis, von A bis Z, mit gut siebentausend Profilen. Wir haben es vollständig abgerufen und mit allen Arbeitgebernamen in unserem Bestand abgeglichen — Kleinschreibung, Akzente entfernt, Rechtsformen wie AG, SA, GmbH und Sàrl gestrichen, danach Wortabgleich.
Ergebnis: Gut zwei Drittel der Arbeitgeber, die bei uns aktuell ausschreiben, haben in ihrem Verzeichnis kein Profil. Von Hand nachgeprüft und dort tatsächlich nicht zu finden sind unter anderem Roche, Michael Page, On, Physioswiss, die Medbase Gruppe, Solvias, Destinus, AutoZone und die Union Bancaire Privée.
Das Verfahren hat eine bekannte Schwäche, und wir haben sie beziffert. Bei vierzig zufällig gezogenen Nichttreffern war einer strittig; bei den sechzig Arbeitgebern mit den meisten Inseraten fanden wir rund ein Dutzend, die der Abgleich übersehen hatte, weil beide Seiten die Firma anders schreiben — «Julius Baer» gegen «Bank Julius Bär & Co. AG», «CSD ENGINEERS» gegen «CSD Ingenieure», «Swiss Armed Forces» gegen «Schweizer Armee». Deshalb steht hier «gut zwei Drittel» und nicht die knapp 72 Prozent, die der reine Abgleich ausgibt.
Die Lücke in die andere Richtung ist die grössere: Die grosse Mehrheit ihrer gut siebentausend Firmenprofile taucht in unserem Bestand nicht auf. Ihre Arbeitgeberbasis ist breiter — auch weil ein Verzeichniseintrag nicht heisst, dass die Firma heute eine offene Stelle hat.
Wie die Trefferliste zustande kommt, und wer dafür zahlt
Auf JobScout24 ist das Publizieren eines Inserats gratis; bezahlt wird die Sichtbarkeit. Ihre Arbeitgeberseite verkauft Werbeprodukte ab CHF 488 und schreibt das offen hin: kostenlos veröffentlichen, «und erhöhen Sie die Sichtbarkeit bei Bedarf mit unseren kostenpflichtigen Optionen».
Was das für die Liste bedeutet, steht in der Liste selbst. Auf den Ortsseiten, die wir ausgewertet haben, trugen 11,9 Prozent der Treffer die Markierung «Top Listing», und in der Standardsortierung «Bester Treffer» stehen sie oben. Das ist kein Vorwurf, sondern das Geschäftsmodell einer gratis nutzbaren Jobbörse — aber es ist der Grund, warum die ersten Zeilen einer Trefferliste nicht dasselbe sind wie die besten Treffer für dich.
Bei uns zahlt die andere Seite: nicht der Arbeitgeber für Sichtbarkeit, sondern die bewerbende Person für die Dokumente, und erst nach der Gratisstufe. Das hat seinen eigenen Nachteil, und er steht in der Preistabelle: Wer viel bewirbt, stösst irgendwann an fünf Dokumente pro Tag und zehn pro rollender Woche.
Was nach dem Klick auf «Bewerben» passiert
Hier trennen sich die beiden Seiten am deutlichsten. JobScout24 bietet ein Bewerbungsprofil an, mit dem man sich «direkt bei Arbeitgebern» bewerben kann — ein hinterlegtes Dossier, das für viele Inserate dasselbe bleibt. Das ist schnell, und für Massenbewerbungen ist es das Richtige.
Bei uns führt jedes Inserat ins System des Arbeitgebers, und der Weg dorthin geht über den Generator: Inseratstext hinein, Lebenslauf in rund einer Minute heraus, in Schweizer Form — Foto, Bewilligungszeile, Sprachniveaus nach GER, Pensum in Prozent. Danach kannst du jede Zeile von Hand ändern oder per Prompt umschreiben lassen. Das Motivationsschreiben entsteht zum selben Inserat, der Check prüft gegen dieses Inserat, und die Gesprächsvorbereitung auch.
Zur Ehrlichkeit gehört: Das ist mehr Arbeit pro Bewerbung. Wer zwanzig Inserate an einem Abend abschickt, will kein Werkzeug, das für jedes einen eigenen Lebenslauf schreibt. Wer sich auf fünf Stellen bewirbt, die er wirklich will, schon.
Sprache: drei Oberflächen gegen vier
JobScout24 erscheint auf Deutsch, Französisch und Englisch. Eine italienische Fassung gibt es nicht — der Aufruf der italienischen Adresse endete am 4. September 2026 auf einer Fehlerseite, und diese Fehlerseite war auf Deutsch, obwohl der Regionenfilter «Ticino (TI)» anbietet. Für das Tessin heisst das: Die Stellen sind da, die Sprache nicht.
Die englische Fassung ist die dünnste der drei. Ihre Navigation führt drei Punkte — Jobs, Apprenticeships und For employers — gegenüber fünf auf Deutsch. Den Ratgeber mit den Muster-Lebensläufen, der Anschreiben-Vorlage und der Gesprächscheckliste gibt es auf Englisch überhaupt nicht: Seine englische Adresse endet auf einer Fehlerseite, während die deutsche und die französische laden, und die Vorlagenseiten schalten bloss zwischen diesen beiden um. Die Lohnseite existiert zwar unter einer englischen Adresse, im englischen Menü steht sie aber nicht. Wer auf Englisch sucht, bekommt die Suche, aber nicht den Rat.
Bei uns hat jede der vier Sprachen eigene Adressen, und das Dokument entsteht in der Sprache der Seite. Das ist kein Grössenargument — es ist eines für die Leserinnen und Leser in der Romandie und im Tessin, deren Auswahl auf beiden Seiten ohnehin kleiner ist.
Die Word-Vorlage ist gratis — und leer
Der Ratgeberbereich von JobScout24 hält fünf Muster-Lebensläufe als PDF und eine Word-Vorlage bereit, dazu Muster für das Anschreiben, das Lehrstellen-Anschreiben und die Kündigung sowie eine Checkliste fürs Vorstellungsgespräch. Das kostet nichts, verlangt keine Anmeldung und ist für viele der schnellste Einstieg überhaupt. Wer schon einen guten Lebenslauf hat und nur eine saubere Form sucht, braucht nicht mehr als das.
Was eine Vorlage nicht leisten kann, ist die Anpassung. Sie ändert, wie ein Lebenslauf aussieht, nicht, was darin steht. Genau dort setzt der Generator an: Er liest den Inseratstext und schreibt jeden Abschnitt darauf zu — dieselben Fakten, andere Reihenfolge, andere Stichwörter, andere Gewichtung. Bei uns sind es 54 Designvarianten aus zwei Layouts, drei Schriften und neun Akzentfarben; das ist der kleinere Teil des Nutzens und wird hier nur genannt, weil Vorlagenzahlen sonst schnell nach mehr klingen, als sie sind.
Für wen der Unterschied wirklich zählt, hängt am Volumen. Bei drei Bewerbungen im Monat schreibt man den Lebenslauf ohnehin von Hand um. Bei zwölf oder zwanzig tut es niemand mehr, und dann liegt überall dasselbe Dokument.
Wenn du aus Deutschland kommst: Das Dossier ist ein anderes
Ein grosser Teil der Leserinnen und Leser dieser Seite sucht aus Deutschland oder lebt seit Jahren in der Schweiz und bewirbt sich weiter nach deutschen Gewohnheiten. Der Unterschied ist grösser, als er wirkt, und keine Jobbörse weist darauf hin. In Deutschland wird vom Foto abgeraten, in der Schweiz ist es die Konvention. Arbeitszeugnisse gehören ins Dossier, nicht nur die Zeugnisse der Ausbildung. Wer keinen Schweizer Pass hat, nennt seine Bewilligung — B, C, G oder EU/EFTA — und zwar früh und in einer Zeile.
Dazu kommt das Vokabular: Es heisst Lohn, nicht Gehalt; Ferien, nicht Urlaub; Pensum in Prozent, nicht Teilzeitgrad. Sprachkenntnisse stehen als Niveaus nach dem Europäischen Referenzrahmen, also B2 oder C1, nicht als «verhandlungssicher». Und zwei Seiten sind die Norm, nicht eine.
Diese Punkte sind in den Dokumenten, die wir erzeugen, angelegt. In einer leeren Word-Vorlage sind sie es nicht, und in der Suche einer Jobbörse kommen sie gar nicht vor. Das ist kein Vorwurf an JobScout24 — es ist schlicht nicht deren Aufgabe.
Für wen welche Seite die richtige ist
Nimm JobScout24, wenn du breit suchst, jeden Tag die neuen Inserate sehen willst, eine Lehrstelle brauchst — dort sind es 941 offene mit eigener Börse —, wenn dich Firmenbewertungen interessieren oder wenn du gratis eine Word-Vorlage und ein paar Muster-Lebensläufe herunterladen willst. Für das alles zahlst du als Stellensuchende nichts.
Nimm SwissJobs.app, wenn du eine konkrete Stelle gefunden hast und jetzt ein Dossier brauchst, das zu ihrem Text passt; wenn du auf Italienisch oder in vier Sprachen suchen willst; wenn du deine Bewerbungen ohnehin festhalten musst, weil das RAV den Nachweis der Arbeitsbemühungen verlangt; oder wenn du eine E-Mail-Benachrichtigung willst, ohne dafür ein Konto anzulegen.
Und der wahrscheinlichste Fall: beide. Die Listen überschneiden sich weit weniger, als zwei Schweizer Stellenseiten vermuten lassen. Suchen, wo mehr steht; schreiben, wo das Inserat schon im Generator liegt.
Alle Angaben zu JobScout24 stammen aus eigenen Abrufen vom 4. September 2026 ohne Anmeldung: Startseite in allen drei Sprachfassungen, Trefferseite, Seite «Über uns», Lehrstellenbörse, Ratgeber- und Vorlagenseiten, das alphabetische Firmenverzeichnis von A bis Z sowie 223 Ortsseiten. Die Aktualitätsmessung liest die Alters-Markierungen, die JobScout24 selbst an jeden Treffer schreibt, jeweils auf der ersten Trefferseite in der Standardsortierung; das misst ihren Bestand eher zu günstig als zu ungünstig. Der Firmenabgleich normalisiert beide Namenslisten und wurde an vierzig zufälligen und den sechzig grössten Nichttreffern von Hand nachgeprüft; die Abweichung ist im Text beziffert. Unsere eigenen Zahlen stammen aus dem Bestand offener Schweizer Inserate am selben Tag, ohne Lehrstellen, und aus Abrufen unserer Live-Seiten; publiziert werden Anteile. Preise und Funktionen ändern sich: Lies die Seiten vor einer Entscheidung selbst nach.
Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf
Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.
Lebenslauf mit KI erstellen: für ein konkretes InseratStellen nach Beruf, Ort oder Sprache
Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.
Nach Beruf
- Berater
- Projektleiter
- Verkauf
- Pflegefachfrau
- Pflege
- Sachbearbeiter
- Account Manager
- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
71 weitere — Suchbegriff eingrenzen
Nach Sprache
Nach Arbeitsform
Quellen
- JobScout24 — Stellensuche (abgerufen 04.09.2026)
- JobScout24 — Über uns (abgerufen 04.09.2026)
- JobScout24 — Firmenverzeichnis A–Z (abgerufen 04.09.2026)
- JobScout24 — Vorlagen zum Herunterladen (abgerufen 04.09.2026)
- JobScout24 — Für Arbeitgeber, Preise und Werbeprodukte (abgerufen 04.09.2026)
- JobScout24 — Lehrstellenbörse (abgerufen 04.09.2026)
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%
