SwissJobs.app oder der studentjob.ch Generator — was reicht für den Berufseinstieg?
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Kurz gesagt
Für eine erste Bewerbung reicht der Generator von studentjob.ch tatsächlich: Er kostet nichts, das PDF ist laut ihrer eigenen FAQ gratis herunterladbar, und wer wenig Erfahrung mitbringt, hat ohnehin wenig einzutragen. Bezahlt wird mit Angaben — die Anmeldung davor verlangt Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Adresse mit Hausnummer, Telefonnummer und die Einwilligung, von Arbeitgebern kontaktiert zu werden. Ihr Ratgeber ist sorgfältig, aber für Deutschland geschrieben. SwissJobs.app lohnt sich ab dem Moment, in dem du dich auf ein konkretes Inserat bewirbst und der Lebenslauf sich danach richten soll. Stand: 4. September 2026.
Der Unterschied liegt nicht in der Qualität der Vorlagen, sondern in der Frage, woher der Inhalt kommt. studentjob.ch stellt dir ein Formular hin, in das du deine Angaben tippst; das Ergebnis ist überall dasselbe Dokument, egal auf welche Stelle du dich bewirbst. Bei uns entsteht der Lebenslauf aus dem Text des Inserats, auf das du dich bewirbst, und lässt sich danach Zeile für Zeile von Hand oder per Anweisung ändern.
Für den Berufseinstieg ist das weniger selbstverständlich, als es klingt. Wer schon zehn Jahre arbeitet, hat genug Material, um jede Stelle irgendwie zu bedienen. Wer gerade anfängt, hat wenige Stationen — und muss deshalb genau die wenigen richtig auswählen und benennen, die zum Inserat passen. Das ist Zuschnitt, nicht Menge.
Und es gibt eine dritte Antwort, die beide Werkzeuge schlägt, wenn du dich um eine Lehrstelle bewirbst: die offizielle Vorlage von berufsberatung.ch. Sie ist gratis, verlangt kein Konto, kommt als ausfüllbare Word-Datei samt drei Musterlebensläufen und stammt vom SDBB im Auftrag der Kantone. Wer sie benutzt, macht nichts falsch.
Offene Inserate auf SwissJobs.app mit einem Einstiegssignal im Titel — Junior, Trainee, Absolvent, Berufseinsteiger, Nachwuchs —, ausgewertet am 3. September 2026, Lehrstellen und Praktika ausgeschlossen, Sprachen je Inserat und nicht je Nennung gezählt. Die französische und die italienische Gruppe sind klein (19 beziehungsweise 4 Inserate); lies sie als Tendenz, nicht als Messwert.
- studentjob.ch — Preis: nichts; laut ihrer FAQ ist der Download des Lebenslaufs als PDF kostenlos, eine Bezahlfunktion für Bewerberinnen und Bewerber existiert auf ihren Seiten nicht · Konto und Zugriff: die Schaltfläche «Jetzt starten» führt vor dem Editor auf eine Anmeldeseite; das Registrierungsformular verlangt als Pflichtfelder E-Mail, Vorname, Nachname, Geschlecht, Geburtsdatum, Land, Postleitzahl, Hausnummer, Strasse, Ort, Telefon und Passwort, dazu die Zustimmung zur Kontaktaufnahme durch Arbeitgeber · Bezug zum Inserat: keiner; du wählst eine Vorlage und tippst deine Angaben ein, ein bestehender Lebenslauf lässt sich hochladen und ergänzen · Export: PDF laut ihrer FAQ · Sprachen und Schweizer Konventionen: die Seite gibt es nur auf Deutsch, in ihrem Verzeichnis stehen 548 Inhaltsseiten und keine einzige französische, italienische oder englische; die Ratgebertexte nennen «DIN A4» fünfmal und «Deckblatt» siebenmal, «Arbeitszeugnis», «Bewilligung», «Pensum» und Sprachniveaus wie B2 oder C1 kein einziges Mal.
- SwissJobs.app — Preis: sieben Tage gratis, danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, jederzeit kündbar; Erstellen und Ansehen bleiben gratis, auch ohne Konto, mit einem Gratis-Konto 5 Dokumente pro Tag und 10 pro laufender Woche · Konto und Zugriff: der Editor läuft ohne Anmeldung, das Konto wird erst beim Speichern und ab dem zweiten Dokument verlangt; für den Download selbst braucht es die gestartete Testphase oder ein Abo, also eine hinterlegte Karte · Bezug zum Inserat: der Lebenslauf entsteht aus dem Inseratstext, je Bewerbung eine eigene Fassung, danach änderbar von Hand oder per Anweisung · Export: PDF und Word, beides ohne Wasserzeichen, dazu das ausgefüllte offizielle Formular für die Arbeitsbemühungen · Sprachen und Schweizer Konventionen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch mit je eigenen Seiten, 54 Gestaltungsvarianten (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben), Bewilligungszeile, Sprachniveaus von A1 bis C2 und die Fotokonvention sind im Format vorgesehen.
- berufsberatung.ch, die offizielle Vorlage — Preis: gratis · Konto und Zugriff: keines; die Datei liegt offen auf der Seite · Bezug zum Inserat: keiner, aber die französische Fassung der Anleitung sagt ausdrücklich, dass du deine Fähigkeiten mit den Stichwörtern des Inserats vergleichen und die passenden im Lebenslauf nennen sollst · Export: eine ausfüllbare Word-Datei, dazu drei Musterlebensläufe als PDF · Sprachen und Schweizer Konventionen: Deutsch, Französisch und Italienisch; die Anleitung nennt Heimatort, Nationalität, Aufenthaltsbewilligung und Foto ausdrücklich — sie ist die genaueste Beschreibung eines Schweizer Erstbewerbungs-Lebenslaufs, die es gratis gibt.
Wen wählen?
Der Unterschied ist nicht der Editor, sondern womit der Editor anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei studentjob.ch suchst du das Inserat woanders und kopierst es hinein.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Du öffnest den Generator aus einer Ausschreibung heraus, der Inseratstext ist bereits drin, und der Lebenslauf entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Schweizer CV-Tool in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Der Editor öffnet ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | studentjob.ch |
|---|---|---|
| Lebenslauf-Editor | Ja | Ja |
| Start ohne Konto | Ja | nicht ausgewiesen |
| PDF-Export ohne Wasserzeichen | Ja | nicht ausgewiesen |
| Word-/DOCX-Export | Ja | nicht ausgewiesen |
| KI passt den CV an ein konkretes Inserat an | Ja | Nein |
| Inseratstext kommt aus eigenem Stellenindex | Ja | Nein |
| Änderung per KI-Prompt in Sekunden | Ja | Nein |
| Vollständiges manuelles Editieren | Ja | Ja |
| Designvarianten | 54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben) | nicht ausgewiesen |
| Schweizer Konventionen (Foto, Bewilligung, GER, Pensum) | Ja | Ja |
| ATS-Struktur | Ja | nicht ausgewiesen |
| CV-Check gegen ein Inserat | Ja | Nein |
| Motivationsschreiben zum selben Inserat | Ja | Nein |
| Interviewvorbereitung | Ja | Nein |
| Bewerbungstracker | Ja | Nein |
| RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO) | Ja | Nein |
| Eigener Schweizer Stellenindex | Ja | Ja |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | Nein |
| Sprachen der Oberfläche | DE / EN / FR / IT | DE / FR / EN |
| In der Schweiz gebaut | Ja | Ja |
Alle Angaben zu studentjob.ch am 4. September 2026 von der Anbieterseite selbst gelesen; unsere aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | studentjob.ch |
|---|---|---|
| Monatspreis | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | nicht ausgewiesen |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | nicht ausgewiesen |
| Einzelnes Dokument | — | nicht ausgewiesen |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | nicht ausgewiesen |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | Editor ohne Konto; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche | nicht ausgewiesen |
| Währung | CHF | nicht ausgewiesen |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. Die Lebenslauf-URL antwortete am 4. September 2026 mit HTTP 404, deshalb keine Zahlen. | Kalendermonat, jederzeit kündbar | nicht ausgewiesen |
Alle Angaben zu studentjob.ch am 4. September 2026 von der Anbieterseite selbst gelesen; unsere aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».
Was studentjob.ch anbietet — und was davor steht
Der «Kostenlose Lebenslauf-Generator» sitzt unter den Bewerbungstipps. Die Seite verspricht eine Auswahl an Vorlagen, ein schnelles Ergebnis und die Möglichkeit, einen bestehenden Lebenslauf hochzuladen und nur die leeren Felder zu ergänzen. In ihrer FAQ steht die Antwort, die für die meisten die wichtigste ist: «Du kannst deinen Lebenslauf auf StudentJob kostenlos als PDF-Datei herrunterladen.» Auf keiner ihrer öffentlichen Seiten steht ein Preis für Bewerberinnen und Bewerber. Der Generator ist also wirklich gratis.
Die beiden Schaltflächen «Jetzt starten» führen aber nicht in den Editor, sondern auf eine Anmeldeseite. Wer dort kein Konto hat, landet im Registrierungsformular, und dessen Pflichtfelder sind der eigentliche Preis: E-Mail, Vorname, Nachname, Geschlecht, Geburtsdatum, Land, Postleitzahl, Hausnummer, Strasse, Ort, Telefonnummer und Passwort. Darunter steht der Satz, mit dem du gleichzeitig zustimmst, «mit der Kontaktaufnahme durch Arbeitgeber und dem Erhalt passender Jobangebote via E-Mail» — widerrufbar, aber eben Teil desselben Klicks.
Das ist keine Falle, sondern die Geschäftsgrundlage: StudentJob ist eine Stellenvermittlung, und der Lebenslauf, den du dort baust, ist zugleich dein Profil. Ihre eigene Anweisung an Suchmaschinen sperrt einen Bereich namens Lebenslauf-Datenbank für Unternehmen. Für viele ist genau das der Vorteil — dein Dossier liegt danach dort, wo Arbeitgeber suchen. Nur solltest du wissen, dass du das mitkaufst, wenn du eigentlich nur ein PDF wolltest.
Was wir nicht gesehen haben, sagen wir dazu: Wir haben kein Konto eröffnet. Wie viele Vorlagen hinter der Anmeldung liegen, wie der Editor aussieht und ob das PDF ein Wasserzeichen trägt, steht hier deshalb nicht. Alle Angaben zum Generator stammen von ihren öffentlichen Seiten und aus ihrer FAQ.
Warum der Ratgeber deutsch klingt — er ist es
studentjob.ch gehört StudentJob International B.V. mit Sitz in Hoofddorp bei Amsterdam. Das Impressum nennt eine deutsche Telefonnummer mit Kölner Vorwahl, eine für den Inhalt verantwortliche Person «laut Telemediengesetz», eine niederländische Umsatzsteuernummer «gemäss § 27a Umsatzsteuergesetz» und stellt fest, die Inhalte unterlägen «dem deutschen Urheberrecht». Eine Schweizer Gesellschaft, eine Schweizer Adresse oder ein Verweis auf schweizerisches Recht steht dort nicht.
Das erklärt, was einem beim Lesen der Bewerbungstipps auffällt. Wir haben ihre sieben Ratgeberseiten zum Lebenslauf und zur Bewerbung genommen, die auf jeder Seite wiederholte Navigation abgezogen und die verbleibenden gut fünfzigtausend Zeichen ausgezählt. Ergebnis: «DIN A4» kommt fünfmal vor, «Deckblatt» siebenmal, «Gehalt» dreimal und «Lohn» keinmal, «Stellenanzeige» einmal und «Stelleninserat» keinmal, «Elternzeit» einmal — eine Kategorie, die es im Schweizer Arbeitsrecht so nicht gibt. Das Eszett steht viermal in ihren eigenen Texten, unter anderem als Feldbezeichnung «Strasse» im Anmeldeformular in der deutschen Schreibweise.
Wichtiger ist, was gar nicht vorkommt. «Arbeitszeugnis» und «Zwischenzeugnis»: null. «Bewilligung» in irgendeiner Zusammensetzung: null. «Pensum»: null. «Bewerbungsdossier»: null. Sprachniveaus wie A2, B2 oder C1: null. Quellensteuer, GAV, dreizehnter Monatslohn, AHV, RAV: alle null. Das sind nicht Feinheiten, sondern die Begriffe, aus denen eine Schweizer Bewerbung besteht.
Fair bleiben heisst aber auch das sagen: Zweimal steht in diesen Texten ein Satz über die Schweiz, und beide Male stimmt er. «Ein Foto im Lebenslauf ist keine Pflicht, jedoch in der Schweiz fast schon normal», schreiben sie — und das ist genau die Konvention, an der internationale Werkzeuge scheitern. Auch ihr Rat, ein Lebenslauf für den Berufseinstieg solle eine Seite nicht überschreiten, ist vernünftig und deckt sich mit der Praxis.
Was ein Schweizer Erstbewerbungs-Lebenslauf enthält, laut den offiziellen Stellen
berufsberatung.ch ist eine Dienstleistung des SDBB im Auftrag der Kantone und mit Unterstützung des Bundes. Ihre Seite «Lebenslauf erstellen» ist an junge Leute gerichtet, die sich um eine Lehrstelle bewerben, und sie ist die genaueste kostenlose Beschreibung eines Schweizer Erstbewerbungs-Lebenslaufs, die wir kennen. Sie nennt: Titel «Lebenslauf»; ein aktuelles Farbfoto mit neutralem Hintergrund, ausdrücklich kein Selfie; das vollständige Geburtsdatum; den Heimatort, ersatzweise den Geburtsort; die Nationalität und — «wenn du Ausländerin oder Ausländer bist» — die Aufenthaltsbewilligung, «zum Beispiel Ausweis C oder B»; alle Sprachkenntnisse, beginnend mit der Muttersprache; Schnupperlehren; und Auskunftspersonen mit Namen und Telefonnummern.
Zwei dieser Punkte findest du auf keiner deutschen Ratgeberseite, weil es sie in Deutschland nicht gibt. Der Heimatort ist eine schweizerische Eigenheit ohne Entsprechung im deutschen Meldewesen. Und die Bewilligungszeile ist der Punkt, an dem eine sonst gute Vorlage für jemanden ohne Schweizer Pass unbrauchbar wird: Wer B, C oder G hat und es nicht hinschreibt, zwingt die lesende Person zu einer Rückfrage, die viele nicht stellen.
Für Bewerbungen ausserhalb der Lehre gilt arbeit.swiss. Dort steht, der Lebenslauf sei «der Kern Ihrer Bewerbung», er solle «nicht mehr als drei Seiten umfassen», er enthalte «Persönliche Daten, gegebenenfalls mit Bewerbungsfoto», und die Arbeitszeugnisse müssten «lückenlos und chronologisch geordnet» sein, das aktuellste zuerst, alles zusammen in einer PDF-Datei. Auch das steht in den Ratgebertexten von studentjob.ch nirgends.
Ein Punkt geht dabei an studentjob.ch. Sie raten, Referenzen wegzulassen, «falls nicht ausdrücklich erwünscht» — und für erwachsene Bewerbungen sagt arbeit.swiss dasselbe: im Lebenslauf wird in der Regel nur vermerkt, dass Referenzen auf Anfrage bekannt gegeben werden. Nur für die Lehrstellenbewerbung dreht berufsberatung.ch das um und will Namen und Telefonnummern. Wer sich um eine Lehrstelle bewirbt, folgt hier also nicht dem allgemeinen Ratgeber.
Was die Inserate selbst von Einsteigerinnen und Einsteigern verlangen
Für diese Antwort haben wir die offenen Inserate ausgewertet, die im Titel ein Einstiegssignal tragen — Junior, Trainee, Absolvent, Berufseinsteiger, Nachwuchs — und Lehrstellen und Praktika bewusst ausgeschlossen, weil die eine andere Frage beantworten. Von diesen Inseraten haben wir 234 mit lesbarem Text ausgewertet und dieselbe Messung an einer Zufallsziehung von 232 übrigen Inseraten wiederholt, damit jede Zahl einen Vergleichswert hat.
Der auffälligste Befund betrifft die Sprachen. Einstiegsinserate verlangen nicht weniger, sondern mehr: 32,7 Prozent von ihnen nennen zwei oder mehr geforderte Sprachen, gegenüber 20,6 Prozent bei allen übrigen offenen Inseraten. Aufgeschlüsselt nach der Sprache, in der das Inserat geschrieben ist, sind es 63,2 Prozent bei den französischen, 41,7 Prozent bei den englischen, 40,0 Prozent bei den deutschen und 25,0 Prozent bei den italienischen — wobei die letzten beiden Gruppen klein sind und als Tendenz zu lesen sind. Ein englisch geschriebenes Einstiegsinserat bedeutet also nicht, dass Englisch genügt.
Auch bei den Werkzeugen sind Einstiegsinserate konkreter als der Durchschnitt. 25,2 Prozent nennen mindestens ein Programm beim Namen, gegenüber 22,0 Prozent in der Vergleichsziehung; Excel steht in 12,0 Prozent gegenüber 6,0 Prozent, «MS Office» in 11,1 gegenüber 7,3 Prozent. Wer keine Berufserfahrung hat, wird über solche Nennungen gelesen — und sie stehen im Inserat, nicht in einer Vorlage.
Und ein Nullwert, der mehr sagt als die anderen Zahlen: In keiner der beiden Stichproben verlangt ein einziges Inserat ein Bewerbungsfoto. «Arbeitszeugnis» steht in 1,3 Prozent der Einstiegsinserate und in keinem einzigen der übrigen. Die beiden Konventionen, an denen eine Schweizer Bewerbung am ehesten erkennbar ist, stehen also nicht im Inserat. Man muss sie mitbringen — und genau deshalb entscheidet die Vorlage, ob sie überhaupt vorgesehen sind.
Wo SwissJobs.app besser ist — und wo studentjob.ch
Unser Argument ist eng und lässt sich nachprüfen: Der Lebenslauf entsteht bei uns aus dem Text des Inserats, auf das du dich bewirbst. Du fügst das Inserat ein oder wählst es aus dem Bestand, das Werkzeug schreibt jeden Abschnitt darauf zu, und danach änderst du jede Zeile von Hand oder gibst eine Anweisung im Klartext. Je Bewerbung bleibt eine eigene Fassung liegen, mit dem Inserat daneben. Das Dokument entsteht in der Sprache, in der du den Editor bedienst. Am Ende steht ein PDF oder eine Word-Datei, beides ohne Wasserzeichen.
Das Schweizer Format ist dabei kein Zusatz, sondern die Grundlage: Bewilligungszeile, Sprachniveaus von A1 bis C2 statt «fliessend», die Fotokonvention, die Zweispaltigkeit auf zwei Seiten. Gestalten kannst du frei innerhalb dieses Formats — heute sind es 54 Kombinationen aus 2 Layouts, 3 Schriften und 9 Akzentfarben. Das sind Varianten eines Formats, keine gestalteten Designs; wer eine grosse Galerie sucht, findet sie anderswo.
Und jetzt die andere Seite, ohne Abschwächung. studentjob.ch kostet nichts, dauerhaft, samt Download — bei uns ist das Herunterladen die Stelle, an der ein Konto und die gestartete Testphase verlangt werden, also eine hinterlegte Karte und ein Kündigungstermin, den du dir merken musst. Für eine Sechzehnjährige, die einen Ferienjob sucht, ist das der falsche Aufwand.
Zweitens ist ihr Stellenbestand für genau diese Leserschaft gebaut und unserer nicht. Ihre Seite führt Nebenjobs, Ferienjobs, Schülerjobs, Schnupperlehren und Praktika, sortiert bis hinunter zu Jobs für Zwölfjährige. Unser Bestand sind Schweizer Inserate quer über den ganzen Markt; die ausdrücklichen Einstiegsstellen sind darin ein schmaler Streifen. Wer den ersten Nebenjob neben der Schule sucht, ist bei ihnen am richtigen Ort.
Drittens: Ihr Konto legt deinen Lebenslauf dorthin, wo Arbeitgeber ihn finden können. Wir haben keine solche Datenbank. Wer gefunden werden statt suchen will, gewinnt dort etwas, das wir nicht anbieten.
Wer nimmt was
Nimm studentjob.ch, wenn du für den ersten Neben- oder Ferienjob schnell ein sauberes PDF brauchst, kein Geld ausgeben willst und es dir recht ist, dass dein Profil danach für Arbeitgeber sichtbar liegt. Für Schülerjobs und Praktika ist ihr Stellenbestand ausserdem der passendere.
Nimm die offizielle Vorlage von berufsberatung.ch, wenn du dich um eine Lehrstelle bewirbst. Sie ist gratis, verlangt kein Konto, und sie ist die einzige der drei, die dir Heimatort, Bewilligung und Referenzpersonen ausdrücklich vorschreibt. Ihre Musterlebensläufe zeigen dir, wie das Ergebnis aussehen soll.
Nimm SwissJobs.app, wenn du dich auf konkrete Stellen bewirbst und je Inserat eine eigene Fassung willst — besonders dann, wenn du wenig Erfahrung hast und deshalb genau die wenigen Punkte betonen musst, die zur Ausschreibung passen. Und wenn du auf Französisch oder Italienisch bewirbst: Die Gegenseite gibt es nur auf Deutsch.
Was auch immer du nimmst — schreib die Bewilligungszeile hinein, wenn du keinen Schweizer Pass hast, setz das Foto, gib die Sprachen mit Niveau an und häng die Zeugnisse in einer PDF-Datei an. Das ist der Teil, den kein Werkzeug für dich entscheidet.
Alle Angaben zu studentjob.ch stammen von deren öffentlichen Seiten, gelesen am 4. September 2026: Startseite, die Bewerbungstipps zu Lebenslauf, Foto, tabellarischem Lebenslauf und Motivationsschreiben, FAQ, Registrierung, Impressum, AGB, Datenschutzbestimmungen, Seitenverzeichnis und die Städteseiten. Es wurde kein Konto eröffnet; der Editor hinter der Anmeldung ist folglich nicht angeschaut worden, und Aussagen über ihn stammen von ihren eigenen Seiten. Die Wortzählung läuft über ihre sieben Ratgeberseiten, um die auf jeder Seite wiederholte Navigation bereinigt. Die Auswertung der Inserate stammt aus unserem eigenen Bestand offener Schweizer Inserate vom 3. September 2026: Lehrstellen und Praktika ausgeschlossen, Sprachen je Inserat und nicht je Nennung gezählt, 234 Einstiegsinserate mit lesbarem Text gegen eine Zufallsziehung von 232 übrigen Inseraten. Unsere eigenen Angaben sind am 4. September im Programmcode und an den Landeseiten geprüft: die Gestaltungsvarianten als 2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben nachgezählt, die Gratisstufen und Preise in den Preiskonstanten nachgelesen, die Schranke vor dem Herunterladen im Editor selbst.
Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf
Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.
Lebenslauf mit KI erstellen: für ein konkretes InseratQuellen
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%