SwissJobs.app oder eine Word-Vorlage — was überzeugt Schweizer Recruiter?
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Kurz gesagt
Überzeugt wird nicht über das Dateiformat, sondern über den Inhalt — und das lässt sich nachrechnen. arbeit.swiss nennt acht Bestandteile, die ein Lebenslauf üblicherweise enthält. Die einzige kostenlose amtliche Schweizer Word-Vorlage, «Lebenslauf zum Ausfüllen» von berufsberatung.ch, erfüllt sechs davon: Es fehlen eine Rubrik für die bisherigen beruflichen Tätigkeiten und eine für besondere Kenntnisse. Sie ist für die Lehrstellenbewerbung gebaut, ihre einzige Erfahrungsrubrik heisst «Schnupperlehren». Unser eigenes Startdokument erfüllt ebenfalls sechs von acht — ihm fehlen der Titel und die Referenzen.
Diese Seite vergleicht deshalb nicht ein Programm mit einem Dateiformat. Sie vergleicht zwei Startpunkte: ein fertiges Dokument, das jemand anderes für einen bestimmten Leser entworfen hat, und einen Editor, der den Text für ein bestimmtes Inserat schreibt. Beide Wege enden bei derselben PDF-Datei im Postfach der Personalabteilung. Was sich unterscheidet, ist, wie viel Umbauarbeit zwischen dem Öffnen und dem Absenden liegt — und wessen Vorstellung von einer Bewerbung im Dokument steckt, bevor Sie das erste Wort tippen.
Alle Angaben unten sind am 4. September 2026 geprüft: die drei amtlichen Word-Dateien heruntergeladen und geöffnet, die Bestandteile-Liste auf arbeit.swiss in allen vier Sprachfassungen gelesen, unser eigenes Dokument über den Editor ohne Anmeldung erzeugt und ausgezählt.
Gezählt am 4. September 2026: die drei amtlichen DOCX-Dateien heruntergeladen und geöffnet, unser Startdokument über den Editor ohne Anmeldung erzeugt, und jedes gegen die acht Punkte gehalten, die arbeit.swiss unter «Üblicherweise enthält der Lebenslauf die folgenden Inhalte» aufführt. Der deutschen Vorlage fehlen die beruflichen Tätigkeiten und die besonderen Kenntnisse, der französischen und der italienischen Fassung die Titelzeile, unserem Dokument der Titel und die Referenzen. Vorhanden heisst: eine dafür vorgesehene Rubrik oder Zeile, nicht die Möglichkeit, eine anzulegen.
- SwissJobs.app · Preis: bauen und ansehen gratis, Herunterladen über die siebentägige Testphase oder Premium zu CHF 15 im Monat beziehungsweise CHF 95 im Jahr · Konto: der Editor läuft ohne Anmeldung, gespeichert und heruntergeladen wird mit Konto · Bezug zum Inserat: der Text wird für das einzelne Inserat geschrieben, danach jede Zeile von Hand oder per Anweisung änderbar · Schweizer Felder: Bewilligungszeile im Kopf, Sprachstufen als Niveau, Foto vorgesehen · Export: PDF und Word, ohne Wasserzeichen · Gestaltung: 54 Designvarianten (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben)
- Amtliche Word-Vorlage von berufsberatung.ch · Preis: CHF 0, dazu ein Schreibprogramm · Konto: keines · Bezug zum Inserat: keiner, Sie schreiben selbst · Schweizer Felder: Geburtsdatum, Geburtsort, Nationalität und Familie sind vorgesehen, eine Zeile für die Aufenthaltsbewilligung nicht, obwohl die eigene Seite sie ausdrücklich verlangt · Export: die Datei selbst, in Word als PDF speichern · Gestaltung: ein einziges Layout, Arial, blaue Rubriktitel
- Word-Vorlage aus dem Internet · Preis: der Download meist gratis, das Schreibprogramm nicht zwingend · Konto: je nach Anbieter · Bezug zum Inserat: keiner · Schweizer Felder: bei internationalen Vorlagen in der Regel nicht vorgesehen — kein Pensum in Prozent, keine Bewilligung, keine Arbeitszeugnisse · Export: als PDF speichern · Gestaltung: grosse Auswahl, das ist ihre eigentliche Stärke
- Die eine Zeile, die alle drei Wege gleich behandeln: Verschickt wird eine PDF-Datei. arbeit.swiss schreibt es ohne Einschränkung, und wenn ein Inserat ausdrücklich eine bearbeitbare Datei verlangt, gilt die Anweisung im Inserat.
Wen wählen?
Der Unterschied ist nicht der Editor, sondern womit der Editor anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei Microsoft Word suchst du das Inserat woanders und kopierst es hinein.
Nimm Microsoft Word, wenn
Microsoft Word — volle Kontrolle über das Layout, offline, ohne Konto, und jede Personalabteilung kann die Datei öffnen.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Du öffnest den Generator aus einer Ausschreibung heraus, der Inseratstext ist bereits drin, und der Lebenslauf entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Schweizer CV-Tool in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Der Editor öffnet ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | Microsoft Word |
|---|---|---|
| Lebenslauf-Editor | Ja | Ja |
| Start ohne Konto | Ja | Nein |
| PDF-Export ohne Wasserzeichen | Ja | Ja |
| Word-/DOCX-Export | Ja | Ja |
| KI passt den CV an ein konkretes Inserat an | Ja | Nein |
| Inseratstext kommt aus eigenem Stellenindex | Ja | Nein |
| Änderung per KI-Prompt in Sekunden | Ja | Nein |
| Vollständiges manuelles Editieren | Ja | Ja |
| Designvarianten | 54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben) | Vorlagenkatalog |
| Schweizer Konventionen (Foto, Bewilligung, GER, Pensum) | Ja | Nein |
| ATS-Struktur | Ja | Ja |
| CV-Check gegen ein Inserat | Ja | Nein |
| Motivationsschreiben zum selben Inserat | Ja | Nein |
| Interviewvorbereitung | Ja | Nein |
| Bewerbungstracker | Ja | Nein |
| RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO) | Ja | Nein |
| Eigener Schweizer Stellenindex | Ja | Nein |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | Nein |
| Sprachen der Oberfläche | DE / EN / FR / IT | viele |
| In der Schweiz gebaut | Ja | Nein |
Alle Angaben zu Microsoft Word am 4. September 2026 von der Anbieterseite selbst gelesen; unsere aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | Microsoft Word |
|---|---|---|
| Monatspreis | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | Teil von Microsoft 365 |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | nicht ausgewiesen |
| Einzelnes Dokument | — | Einmalkauf möglich |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | nicht ausgewiesen |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | Editor ohne Konto; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche | Word im Web gratis |
| Währung | CHF | nicht ausgewiesen |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. Das Format, das jedes ATS liest — deshalb exportieren wir selbst nach DOCX. Was fehlt, ist alles davor: keine Anpassung ans Inserat, keine Schweizer Vorgaben, kein Check. | Kalendermonat, jederzeit kündbar | nicht ausgewiesen |
Alle Angaben zu Microsoft Word am 4. September 2026 von der Anbieterseite selbst gelesen; unsere aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».
Die amtliche Liste, gegen die hier gemessen wird
Damit der Vergleich nicht unsere eigene Vorstellung von einem guten Lebenslauf zum Massstab macht, kommt der Massstab von aussen. Die Seite «Bewerbungstipps» von arbeit.swiss richtet sich an Stellensuchende und nicht an Jugendliche, nennt den Lebenslauf «den Kern Ihrer Bewerbung» und setzt zwei harte Grenzen: vollständig und übersichtlich, und höchstens drei Seiten.
Darunter steht, was ein Lebenslauf üblicherweise enthält, und diese Aufzählung ist hier die Prüfliste. Acht Punkte, in allen vier Sprachfassungen der Seite identisch: die Überschrift «Lebenslauf» · die persönlichen Daten, gegebenenfalls mit Bewerbungsfoto · die bisherigen beruflichen Tätigkeiten · Schulen, Ausbildungen und Weiterbildungen · die Sprachkenntnisse · besondere Kenntnisse oder Tätigkeiten · Interessen oder Hobbys · und die Referenzen.
Zwei Dinge stehen daneben und gehören zur Antwort: Der Lebenslauf ist chronologisch aufzubauen, das Aktuellste zuerst — und die Arbeitszeugnisse müssen lückenlos und chronologisch vorliegen, alle Dokumente in einer einzigen PDF-Datei. Das ist der Rahmen, in den beide Wege hineinpassen müssen.
Die amtliche Word-Vorlage, aufgemacht statt beschrieben
Es gibt in der Schweiz genau eine kostenlose Word-Vorlage mit amtlicher Herkunft: «Lebenslauf zum Ausfüllen», als DOCX auf der Lebenslauf-Seite von berufsberatung.ch, dem Portal des SDBB im Auftrag der Kantone. Sie wurde am 4. September 2026 heruntergeladen und geöffnet. Die Datei ist eine Seite lang, unter zweihundert Wörter, gesetzt in Arial, mit blau eingefärbten Rubriktiteln.
Sie hat sechs Rubriken, und die Liste ist vollständig: Personalien · Schulbildung · Sprachen · Interessen und Hobbys · Schnupperlehren · Referenzen. Unter «Personalien» stehen Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Geburtsdatum, Geburtsort, Nationalität — und ein Feld «Familie:», in dem die Beispielperson Mutter, Vater und Bruder mit Beruf und Schulklasse aufführt. Wo das Foto hingehört, sitzt eine eingebettete graue Personen-Silhouette.
Zwei der acht Punkte von arbeit.swiss fehlen damit, und es sind nicht die kleinen. Es gibt keine Rubrik für bisherige berufliche Tätigkeiten; die einzige Erfahrungsrubrik heisst «Schnupperlehren» und führt Einsätze von zwei bis drei Tagen. Und es gibt keine Rubrik für besondere Kenntnisse — keine Zeile für Programme, Systeme, Maschinen oder Fachausweise. Sechs von acht.
Ein dritter Punkt fällt beim Nebeneinanderlegen auf, und er ist eine Unstimmigkeit der Vorlage mit ihrer eigenen Seite: Die Seite sagt wörtlich, wer Ausländerin oder Ausländer sei, solle die Aufenthaltsbewilligung angeben, «zum Beispiel Ausweis C oder B». In der Datei gibt es dafür keine Zeile — nur «Nationalität». Wer die Bewilligung nennen will, baut die Zeile selbst ein.
Auch die Sprachzeile ist anders gebaut, als Inserate sie lesen. In der Datei stehen «Erstsprache», «Zweitsprache» und «Schulkenntnisse 5 Jahre». Das ist für eine Lehrstellenbewerbung eine sinnvolle Auskunft. Ein Inserat, das B2 oder C1 verlangt, bekommt darauf keine Antwort, die sich vergleichen liesse.
Für wen die amtliche Vorlage genau richtig ist
Nichts davon ist ein Fehler der Vorlage. Der erste Satz der Seite sagt, für wen sie geschrieben ist: «Er zeigt dem Lehrbetrieb, wer du bist, welche Schulen du besucht hast und welche Interessen du mitbringst.» Die Beispielperson ist im März zweitausendelf geboren, besucht die dritte Sekundarschule und hat als Referenzen den Klassenlehrer und die Berufsberaterin. Für diesen Leser ist das Dokument gut gebaut, kostet nichts, verlangt kein Konto und ist in zwanzig Minuten fertig.
Wer eine Lehrstelle oder eine Schnupperlehre sucht, soll genau diese Datei nehmen. Da haben wir nichts Besseres anzubieten, und es wäre unehrlich, so zu tun. Dasselbe gilt für alle, die einen gepflegten Lebenslauf seit Jahren in einer Datei führen und ihn einmal im Jahr um eine Zeile ergänzen: Ein Umzug lohnt sich für ein Dokument nicht.
Das Problem entsteht erst, wenn eine Fachkraft mit zehn Berufsjahren diese Datei herunterlädt, weil sie das erste kostenlose Ergebnis mit Schweizer Wappen ist. Dann wird aus dem fertigen Layout eine Baustelle: Die Rubrik «Schnupperlehren» muss weg, eine Rubrik für Stationen muss hinein, das Feld «Familie» wird gelöscht, Kenntnisse brauchen einen eigenen Block. Vier Eingriffe in ein fremd formatiertes Dokument, und jeder verschiebt den Rest.
Was in unserem eigenen Dokument fehlt
Dieselbe Prüfung an uns selbst, mit demselben Verfahren: Am 4. September 2026 haben wir über den Editor ohne Anmeldung ein Startdokument erzeugen lassen und dessen Rubriken ausgezählt. Es sind sechzehn über zwei Seiten, darunter Profil, Kompetenzen, Kernerfolge, Berufserfahrung mit Firma, Zeitraum und Ort, Ausbildung, Zertifikate, Sprachen, Werkzeuge, Interessen und ein Block «Verfügbarkeit», der die Bewilligungszeile trägt. Ein Platz für das Foto ist im Kopf vorgesehen.
Und trotzdem: sechs von acht, dieselbe Note wie die amtliche Vorlage. Uns fehlt der Titel «Lebenslauf» — unser Kopf beginnt mit Name und Funktionsbezeichnung. Und uns fehlt eine Rubrik für Referenzen; arbeit.swiss schreibt, im Lebenslauf werde in der Regel vermerkt, dass Referenzen auf Anfrage bekannt gegeben werden, und dieser Vermerk steht in unserem Startdokument nicht drin. Beides lässt sich im Editor in einer Minute ergänzen, aber vorgesehen ist es nicht, und das ist der ehrliche Befund.
Wer eine Seite liest, die ihr eigenes Produkt vergleicht, darf genau das erwarten: dass die eigene Zeile mit derselben Strenge geprüft wurde wie die fremde. Die Zahl, die dabei herauskommt, ist für uns kein Werbeargument. Sie zeigt, dass die Rubrikenfrage nicht der Ort ist, an dem sich die beiden Wege unterscheiden.
Der Unterschied liegt nicht in den Rubriken, sondern im Text darunter
Eine Vorlage entscheidet, welche Überschriften auf dem Papier stehen. Sie entscheidet nicht, was darunter steht — und genau das liest die Person, die zwischen zwei Terminen dreissig Bewerbungen durchgeht. Zwei Dokumente mit identischen Rubriken können völlig verschieden gut zu einem Inserat passen, und keine Vorlage der Welt ändert daran etwas, weil sie das Inserat nicht kennt.
Das ist der Punkt, an dem sich die beiden Wege trennen. Bei uns liest der Editor das Inserat und schreibt die Abschnitte darauf hin: Das Profil nennt die Aufgabe, die ausgeschrieben ist; die Stationen stellen die Aufgaben nach vorne, die im Inserat verlangt werden; die Sprachzeile nennt Niveaus, weil Inserate Niveaus verlangen; das Pensum steht dort, wo das Inserat eines nennt. In etwa einer Minute, aus dem Text der Ausschreibung.
Danach hört die Automatik auf. Jede Zeile lässt sich von Hand ändern, und ein Anweisungsfeld nimmt Sätze wie «Streich die dritte Station und mach das Profil kürzer» entgegen. Das ist die Kombination, die eine Vorlage nicht hat: Ein heruntergeladenes Dokument ist frei bearbeitbar, aber es fängt bei jedem Inserat wieder bei demselben Text an, den Sie beim letzten Mal geschrieben haben.
Fair ist dazu zu sagen, dass wir mit dieser Idee nicht allein sind: Andere Schweizer Anbieter schneiden den Lebenslauf ebenfalls auf eine Ausschreibung zu, dort fügen Sie den Inseratstext selbst ein. Unser überprüfbarer Anspruch ist der schmalere: Das Inserat liegt schon vor, weil dieselbe Seite, auf der Sie es lesen, es an den Lebenslauf weiterreicht.
Preis, Konto und der Moment, an dem es etwas kostet
Hier verliert der Vergleich für uns, und das gehört auf die Seite. Die amtliche Word-Vorlage kostet CHF 0, verlangt kein Konto, keine Karte und keine Kündigung. Sie liegt danach auf Ihrem Gerät, funktioniert ohne Internet und lässt sich in zehn Jahren noch öffnen. Wer nur ein einziges Dokument braucht, hat damit die günstigere und die dauerhaftere Lösung.
Bei uns ist der Weg bis zum fertigen Dokument frei: Der Editor öffnet ohne Anmeldung, das Startdokument entsteht ohne Konto, die Vorschau zeigt beide Seiten. Bezahlt wird an einer einzigen Stelle, und die ist das Herunterladen — der Export als PDF wie als Word ist an einen aktiven Zugang gebunden, also an die siebentägige Testphase oder an Premium. Die Testphase verlangt eine Karte und ein Kündigen, wenn es dabei bleiben soll. Premium kostet CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr.
Zur Gestaltung, damit die Zahl nicht grösser klingt, als sie ist: Es sind 54 Designvarianten, und zwar als Rechnung — 2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben. Das sind keine 54 gezeichneten Entwürfe, sondern Kombinationen eines Aufbaus, die sich frei mischen lassen. Eine grosse Vorlagensammlung im Internet bietet mehr optische Vielfalt als wir, und wer optische Vielfalt sucht, ist dort besser bedient.
Eine Einschränkung unseres Word-Exports gehört ebenfalls hierher, weil sie auf keiner Werbeseite steht: Das Foto überlebt den Weg ins DOCX nicht. Die Word-Datei enthält den Text, die Rubriken und die Struktur, aber kein Bild — wer die Datei zum Weiterbearbeiten braucht, setzt das Foto in Word wieder ein. Für den Versand ist das ohne Belang, weil dafür das PDF gilt.
Was die Person am anderen Ende überhaupt prüfen kann
Die Frage im Titel unterstellt, jemand entscheide sich für ein Werkzeug. Tatsächlich sieht die Person, die das Dossier öffnet, das Werkzeug gar nicht. Sie sieht eine PDF-Datei mit einem Dateinamen, und darin acht Rubriken oder sechs. Woraus die Datei gemacht wurde, ist an ihr nicht ablesbar — und deshalb ist «womit erstellt» die falsche Achse für die Entscheidung.
Ablesbar ist dagegen dreierlei, und das steht in denselben amtlichen Quellen. Erstens Vollständigkeit: arbeit.swiss verlangt einen lückenlosen, chronologischen Aufbau mit dem Aktuellsten zuerst — eine Lücke fällt auf, eine Vorlage füllt sie nicht. Zweitens die Beilagen: Arbeitszeugnisse lückenlos, Diplome und Zertifikate, alles in einer einzigen PDF-Datei zusammengestellt. Drittens die Passung zum Inserat, und dazu gibt die französische Fassung der amtlichen Lebenslauf-Seite den knappsten Rat: die eigenen Qualitäten und Fähigkeiten mit den Stichwörtern der Anzeige vergleichen.
Was sich daraus nicht ableiten lässt, ist ein Versprechen. Niemand von aussen sieht in den Auswahlprozess eines Arbeitgebers hinein, wir so wenig wie Microsoft, und wer behauptet, ein Dokument komme dadurch «durch», verkauft eine Gewissheit, die es nicht gibt. Belegbar ist nur der Mechanismus: Ein Lebenslauf, der die Formulierung des Inserats benutzt, wird von einer Stichwortsuche gefunden, das Synonym dafür nicht.
Für Leserinnen und Leser aus Deutschland gehört ein Unterschied dazu, den keine internationale Vorlage abbildet: Hier ist ein Bewerbungsfoto üblich statt verpönt, das Arbeitszeugnis ist ein Dokument mit eigener Rechtslage und gehört ins Dossier, gearbeitet wird zu einem Pensum in Prozent, und es heisst Lohn und Ferien. Ein Deckblatt, wie es deutsche Vorlagen gern mitbringen, erwartet hier niemand.
Die kurze Antwort, nach Situation sortiert
Nehmen Sie die amtliche Word-Vorlage, wenn Sie eine Lehrstelle oder eine Schnupperlehre suchen — sie ist dafür gebaut, kostet nichts und ist vollständig. Nehmen Sie sie auch, wenn Sie sich auf eine einzige Stelle bewerben, wenn Sie ohne Konto arbeiten wollen, oder wenn eine Vermittlung ausdrücklich eine bearbeitbare Datei verlangt.
Nehmen Sie eine Vorlagensammlung aus dem Internet, wenn Ihnen das Aussehen wichtiger ist als der Aufbau und Sie bereit sind, die Schweizer Zeilen selbst einzubauen: Bewilligung, Pensum, Sprachniveaus, der Hinweis auf die Arbeitszeugnisse.
Nehmen Sie SwissJobs.app, wenn aus einer Bewerbung eine Serie wird und jede Fassung zu einem anderen Inserat passen muss. Der Gewinn ist nicht das Layout und nicht die Zahl der Rubriken — beides ist, wie oben nachgezählt, kein Vorsprung. Der Gewinn ist, dass der Text pro Inserat neu geschrieben wird, statt dass Sie ihn pro Inserat von Hand nachziehen und dabei die Zeile vergessen, auf die es diesmal ankam.
Stand: 4. September 2026. Amtliche Vorlagen und Portalseiten ändern sich; die Dateien liegen unter den Quellen unten, und ein Blick hinein dauert eine Minute.
Die Prüfliste stammt wörtlich von der Seite «Bewerbungstipps» auf arbeit.swiss (SECO), abgerufen am 4. September 2026; die identische Aufzählung wurde am selben Tag in den Fassungen fr, it und en gegengelesen. Die drei amtlichen Word-Dateien wurden am 4. September 2026 von den Lebenslauf-Seiten von berufsberatung.ch, orientation.ch und orientamento.ch heruntergeladen und geöffnet; alle Angaben zu Rubriken, Feldern und Beispieltexten stammen aus den Dateien selbst, nicht aus der Beschreibung auf den Seiten. Unser eigenes Startdokument wurde am selben Tag über den Editor ohne Anmeldung erzeugt und dessen Rubriken ausgezählt; Preise, Freigrenzen und die Zahl der Designvarianten sind im Produkt nachgeschlagen und nicht aus dem Gedächtnis zitiert. «Vorgesehen» heisst in der Auszählung: eine Rubrik oder ein beschriftetes Feld im Dokument selbst. Dass sich in Word wie im Editor jede fehlende Rubrik von Hand ergänzen lässt, ist unbestritten und ändert die Auszählung nicht. Namen und Telefonnummern der Beispielpersonen in den amtlichen Dateien werden hier nicht wiedergegeben.
Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf
Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.
Lebenslauf mit KI erstellen: für ein konkretes InseratQuellen
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%