SwissJobs.app oder cvpics.ch — KI-Generator oder Bewerbungsservice mit Foto?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Die beiden sind kaum Alternativen zueinander. cvpics.ch ist ein Netz von Fotostudios mit angehängten Karriereleistungen: Bewerbungsfotos in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern, dazu Design-Vorlagen ab CHF 9.90 und ein von Hand geschriebenes Dossier ab CHF 399 mit erstem Entwurf nach vier Arbeitstagen. SwissJobs.app schreibt den Lebenslauf zum konkreten Stelleninserat und lässt dich danach jede Zeile von Hand oder per Anweisung ändern, für CHF 15 im Monat, aber ohne Kamera. Das Studiobild lädst du bei uns ins Dokument. Für die meisten Suchenden lautet die ehrliche Antwort deshalb: beides, in dieser Reihenfolge.
Das ist keine Höflichkeitsformel, sondern folgt aus dem, was die beiden Anbieter verkaufen. Ein Bewerbungsfoto ist eine einmalige Anschaffung, die drei bis fünf Jahre hält und die niemand ohne Kamera, Licht und einen Menschen hinter der Kamera herstellt. Ein Lebenslauf, der auf ein bestimmtes Inserat antwortet, entsteht pro Bewerbung neu. Der Fehler liegt darin, das eine für einen Ersatz des anderen zu halten — und genau dazu verleitet die Suchanfrage, weil beide Angebote unter demselben Wort «Bewerbung» verkauft werden.
Wir sind Partei und sagen das offen. Alles, was hier über cvpics.ch steht, stammt von deren eigenen Seiten und Buchungsformularen, aufgerufen am 4. September 2026; die Preise haben wir dort abgelesen, wo man sie bezahlt, und nicht aus einer Werbekachel übernommen. Unsere eigenen Angaben stammen aus dem Code und aus Abrufen der eigenen Seiten am selben Tag. Stand: 4. September 2026.
- Was es im Kern ist — SwissJobs.app: ein Generator, der ein Schweizer Stelleninserat liest und daraus Lebenslauf und Motivationsschreiben schreibt, mit anschliessender Bearbeitung von Hand. cvpics.ch: fünf Fotostudios mit Karriereleistungen ringsherum — Vorlagen, Textbausteine, ein CV-Check und ein von Hand geschriebenes Dossier.
- Preis — SwissJobs.app: CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, davor sieben Tage gratis. cvpics.ch: Shooting je nach Seite und Standort ab CHF 49 bis 59, Vorlagen ab CHF 9.90, Anschreiben-Werkzeug CHF 39 einmalig, CV-Check CHF 100 oder CHF 199, geschriebenes Dossier CHF 399 (unter fünf Jahren Erfahrung), CHF 499 (darüber) oder CHF 799 für Platin.
- Was ohne Konto geht — SwissJobs.app: bauen und ansehen ja, herunterladen nein. cvpics.ch: ausdrücklich «Kein Account, keine Daten in der Cloud» — die Vorlagen sind ein Kauf, kein Login, und das ist ein echter Vorteil, kein Marketingsatz.
- Zuschnitt aufs Inserat — SwissJobs.app: das Inserat liegt bei uns schon vor, der Text wird darauf umgeschrieben. cvpics.ch: bei den Vorlagen gar nicht, beim Anschreiben-Werkzeug über einen Fragebogen, beim bezahlten Dossier durch die Fachperson im Telefonat — dort ausdrücklich mit «Echte Person, keine KI» beworben.
- Bewerbungsfoto — SwissJobs.app: keins. Wir haben keine Kamera und kein Studio; im Editor gibt es eine Schaltfläche, die ein vorhandenes Porträt in den Lebenslauf setzt. cvpics.ch: das ist das Kernprodukt, mit Retusche, Styleguide vorab und Versand als JPEG innert weniger Stunden.
- Dateiformate — SwissJobs.app: PDF und Word, beide ohne Wasserzeichen. cvpics.ch: die Vorlagen kommen als ZIP mit Word- und/oder PowerPoint-Datei, samt Schriftart, die man vor dem Loslegen installiert; das fertige Dossier liefert die Fachperson.
- Sprachen — SwissJobs.app: eigene Seiten und Dokumente auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. cvpics.ch: Deutsch, und zwar ausschliesslich — es gibt keine französische, italienische oder englische Fassung der Website.
- Wo es verfügbar ist — SwissJobs.app: überall, wo Internet ist. cvpics.ch: für das Kernprodukt musst du an einem der fünf Standorte körperlich erscheinen, und die einzelnen Studios werden laut Impressum von Franchisenehmern betrieben.
- Lieferzeit — SwissJobs.app: rund eine Minute für den ersten Entwurf, Änderungen in Sekunden. cvpics.ch: Fotos innert weniger Stunden nach dem Shooting, CV-Check unter 48 Stunden, geschriebenes Dossier erster Entwurf nach spätestens vier Arbeitstagen.
- RAV-Blatt — SwissJobs.app: das amtliche SECO-Formular für die Arbeitsbemühungen wird unter /arbeitsbemuehungen aus den erfassten Bewerbungen ausgefüllt. cvpics.ch: nicht im Angebot.
- Rückgabe — SwissJobs.app: Abo monatlich kündbar. cvpics.ch: bei den Vorlagen ausdrücklich ausgeschlossen — «eine Rückerstattung oder ein Umtausch nicht möglich», weil die Datei sofort nach der Zahlung ausgeliefert wird.
- Gemessen — von den offenen Inseraten in unserem Bestand, deren Kanton wir bestimmen können, liegen 56,1 Prozent in den fünf Kantonen mit einem Studio, 27,1 Prozent in der Romandie und im Tessin und 16,8 Prozent in den übrigen Kantonen. Zürich allein macht 30,5 Prozent aus.
Wen wählen?
Der Unterschied ist nicht der Editor, sondern womit der Editor anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei cvpics.ch suchst du das Inserat woanders und kopierst es hinein.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Du öffnest den Generator aus einer Ausschreibung heraus, der Inseratstext ist bereits drin, und der Lebenslauf entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Schweizer CV-Tool in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Der Editor öffnet ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | cvpics.ch |
|---|---|---|
| Lebenslauf-Editor | Ja | Ja |
| Start ohne Konto | Ja | nicht ausgewiesen |
| PDF-Export ohne Wasserzeichen | Ja | nicht ausgewiesen |
| Word-/DOCX-Export | Ja | nicht ausgewiesen |
| KI passt den CV an ein konkretes Inserat an | Ja | Nein |
| Inseratstext kommt aus eigenem Stellenindex | Ja | Nein |
| Änderung per KI-Prompt in Sekunden | Ja | Nein |
| Vollständiges manuelles Editieren | Ja | Ja |
| Designvarianten | 54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben) | nicht ausgewiesen |
| Schweizer Konventionen (Foto, Bewilligung, GER, Pensum) | Ja | nicht ausgewiesen |
| ATS-Struktur | Ja | nicht ausgewiesen |
| CV-Check gegen ein Inserat | Ja | Nein |
| Motivationsschreiben zum selben Inserat | Ja | Nein |
| Interviewvorbereitung | Ja | Nein |
| Bewerbungstracker | Ja | Nein |
| RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO) | Ja | Nein |
| Eigener Schweizer Stellenindex | Ja | Nein |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | Nein |
| Sprachen der Oberfläche | DE / EN / FR / IT | nicht ausgewiesen |
| In der Schweiz gebaut | Ja | Ja |
Alle Angaben zu cvpics.ch am 4. September 2026 von der Anbieterseite selbst gelesen; unsere aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | cvpics.ch |
|---|---|---|
| Monatspreis | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | nicht ausgewiesen |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | nicht ausgewiesen |
| Einzelnes Dokument | — | nicht ausgewiesen |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | nicht ausgewiesen |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | Editor ohne Konto; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche | nicht ausgewiesen |
| Währung | CHF | nicht ausgewiesen |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. Die Seite rendert clientseitig; am 4. September 2026 war kein Preis- oder Funktionstext auslesbar. | Kalendermonat, jederzeit kündbar | nicht ausgewiesen |
Alle Angaben zu cvpics.ch am 4. September 2026 von der Anbieterseite selbst gelesen; unsere aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht».
Was die beiden überhaupt verkaufen
cvpics.ch beschreibt sich auf der eigenen Startseite als «spezialisiert auf Bewerbungsfotos und Mitarbeiterfotos», mit Studios in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern. Der Ablauf steht dort Schritt für Schritt: online buchen und bezahlen, Zugang zum Styleguide unmittelbar nach der Buchung, ein Shooting mit verschiedenen Posen, Retusche von Hautunreinheiten und Augenringen, Versand «in der Regel als JPEG (auf Wunsch auch als RAW) in nur wenigen Stunden per Mail». Annullationen sind bis 48 Stunden vor dem Termin möglich. Der Einstiegspreis hängt davon ab, auf welcher ihrer Seiten man landet: die Startseite trägt «Ab 59 CHF» im Titel, die Seite /bewerbungsfoto/ «ab 49.-», die Preisseite «ab 49.90 CHF». Das ist kein Widerspruch, den man ihnen vorhalten müsste — die Standorte werden laut Impressum von Franchisenehmern betrieben, und der Preis hängt am Standort. Es heisst nur: frag am gewünschten Ort nach, statt eine Zahl aus dem Seitentitel zu rechnen.
Um dieses Kernprodukt herum liegt ein ganzer Laden. Design-Vorlagen kosten CHF 9.90 pro Stück, zwei davon sind von CHF 14.90 heruntergesetzt; das All-in-One-Combo-Paket mit vier Vorlagen und fünfzig Textbausteinen kostet CHF 29.90 statt CHF 49.90. Ein Anschreiben-Werkzeug mit sieben CV-Vorlagen kostet CHF 39 einmalig — «bis 2021 noch CHF 59» steht dort — und ist als Lizenz für den privaten Gebrauch auf die kaufende Person ausgestellt. Der Hintergrundwechsel für das LinkedIn-Bild kostet CHF 29.90 und bietet neunundzwanzig unscharfe Hintergründe zur Auswahl. Ein Lohnverhandlungstraining kostet CHF 99, ein Arbeitszeugnis prüfen zu lassen CHF 140 und eines schreiben zu lassen CHF 190. Ein individuelles Design gibt es «Preis ab 100 CHF» auf Anfrage.
Die beiden teuersten Posten sind die interessanten. Der CV-Check wird auf der Startseite mit CHF 49.90 angekündigt; im Buchungsformular selbst stehen «CV Check (100 CHF)» und «CV Check Pro (199 CHF)», dazu ein Gutscheinfeld und ein ausgewiesener Sonderpreis für Bestandeskunden von CHF 50. Beim geschriebenen Dossier nennt die Startseite «ab 380 CHF»; das Buchungsformular führt Paket Gold für Suchende mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung zu CHF 399, Paket Gold für mehr als fünf Jahre zu CHF 499 und Paket Platin zu CHF 799 — und in der Fassung mit Foto-Rabatt CHF 374, CHF 474 und CHF 774, also die angekündigten CHF 25 weniger. Wer vergleicht, sollte die Formularpreise nehmen: Das ist der Betrag, der abgebucht wird.
Das Foto ist der Punkt, an dem sie gewinnen
Ein Bewerbungsfoto gehört in der Schweiz zum Dossier, und das ist der Unterschied zu Deutschland, der Leserinnen und Lesern aus dem Norden am häufigsten entgeht. Wer aus Hamburg oder Köln hierher zieht, hat gelernt, dass ein Bild weggelassen wird, und bringt diese Gewohnheit mit. Hier ist es umgekehrt: Das Bild ist üblich. Wie üblich genau, und was die amtliche Seite dazu in welcher Sprachfassung schreibt, steht in unserer Antwort zum Foto im Lebenslauf; hier reicht der praktische Teil.
Und der lautet: Ein Studiobild kann kein Textwerkzeug herstellen. Wir haben keine Kamera, keinen Fotografen und kein Licht. Was wir haben, ist die Stelle im Dokument, an die das Bild gehört — im Editor liegt eine Schaltfläche, die ein hochgeladenes Porträt als rundes Bild in die Seitenspalte setzt und ein bereits vorhandenes ersetzt, damit nie zwei Bilder im selben Lebenslauf landen. Das ist die ganze Arbeitsteilung: Sie machen das Bild, wir bauen das Dokument darum herum.
cvpics.ch sagt das im Übrigen selbst, und zwar deutlicher als die meisten Anbieter über ihre Konkurrenz sprechen. In den häufigen Fragen zu den Vorlagen steht zum Bewerbungsfoto: «Ob Sie das bei uns machen, oder anderswo, spielt für uns keine Rolle. Hauptsache, Sie machen es.» Ein Satz wie dieser ist ein Qualitätsmerkmal. Er trennt einen Anbieter, der ein Handwerk verkauft, von einem, der eine Abhängigkeit verkauft.
Wo die Studios stehen und wo die Inserate sind
Ein physischer Dienst hat eine Landkarte, ein Werkzeug nicht. Das klingt banal, hat aber eine messbare Grösse. Wir haben die offenen Inserate in unserem Bestand mit der Kantonszuordnung ausgewertet, die auf unserer Website ohnehin die Standortfilter speist: Von den offenen Inseraten, deren Kanton sich aus der Ortsangabe bestimmen lässt, liegen 56,1 Prozent in den fünf Kantonen mit einem Studio — Zürich, Bern, Basel-Stadt, St. Gallen und Luzern. 27,1 Prozent liegen in der Romandie und im Tessin, wo kein einziges Studio steht. 16,8 Prozent verteilen sich auf die übrigen Kantone.
Für eine Leserin in Zürich heisst das: alles gut. Zürich allein trägt 30,5 Prozent der zuordenbaren Inserate, das Studio ist nach eigener Angabe zehn Minuten vom Hauptbahnhof, und ein Termin ist kurzfristig buchbar. Für jemanden in Sitten, Delémont oder Bellinzona heisst es etwas anderes: Zum Kernprodukt gehört eine Reise. Das ist kein Vorwurf an ein Studio — Studios sind nun einmal an einem Ort —, aber es gehört in eine ehrliche Gegenüberstellung, weil es der einzige Unterschied zwischen den beiden Angeboten ist, den kein Software-Update aufhebt.
Der zweite Teil der Landkarte ist die Sprache. In den fünf Studiokantonen sind 46,0 Prozent der Inserate, deren Sprache wir erfassen, deutsch und 25,3 Prozent englisch. In der Romandie und im Tessin sind 37,6 Prozent französisch, 29,1 Prozent englisch und 5,4 Prozent italienisch. Die Website von cvpics.ch gibt es nur auf Deutsch: Es existiert keine französische, italienische oder englische Fassung, die Seite weist sich selbst als deutschsprachig aus, und die Adressen /fr, /it und /en antworten mit einer Fehlerseite. Wer auf ein französisches Inserat antwortet, kann dort ein Foto machen lassen — den Fragebogen des Anschreiben-Werkzeugs und die Prüfung durch die HR-Fachperson aber nicht in seiner Bewerbungssprache nutzen.
Was CHF 399 kauft und was CHF 15 im Monat kauft
Die beiden Preise messen verschiedene Dinge, und beide Seiten haben ein Interesse daran, das zu verwischen. CHF 399 kaufen bei cvpics.ch ein von einer HR-Fachperson geschriebenes Dossier: ein Telefonat, die Auswahl aus fünfzehn CV-Vorlagen, den ersten Entwurf nach spätestens vier Arbeitstagen. Die Seite ist dabei präzise darin, woraus die Fachperson schöpft — «Der alte Lebenslauf, alle Arbeitszeugnisse, LinkedIn Einträge und der persönliche Eindruck aus Mails und evt. telefonischem Kontakt». Bezahlt wird also nicht Formulierungsarbeit, sondern ein Aussenblick auf die eigene Laufbahn.
Genau dort liegt die Leistung, die ein Generator nicht erbringt, und wir sagen das ohne Einschränkung: Ein Mensch, der deine Arbeitszeugnisse zum ersten Mal liest, findet darin Belege, die du selbst überliest, weil sie für dich jahrelang Alltag waren. Wer nach einer langen Pause zurückkommt, quer einsteigt, auf eine Führungsstufe wechselt oder seit Monaten keine Einladung bekommt, kauft mit diesen CHF 399 keine Textarbeit, sondern eine zweite Meinung. Das ist gut angelegtes Geld, und kein Werkzeug ersetzt es.
CHF 15 im Monat kaufen etwas anderes: Wiederholbarkeit. Der Lebenslauf entsteht gegen ein bestimmtes Inserat, das bei uns schon vorliegt und nicht abgetippt werden muss; das nächste Inserat bekommt eine eigene Fassung, und diese Fassung bleibt dort abgelegt, wo auch das Inserat liegt, statt als weiterer Dateiname im Ordner zu enden. Bezahlt wird die Dauer der Suche, nicht ihr Umfang: ob im September drei oder dreissig Bewerbungen hinausgehen, ändert an den CHF 15 nichts. Bei einer einzigen Bewerbung ist der Mensch die bessere Wahl. Bei zwanzig kippt die Rechnung irgendwann in der dritten Woche.
ZIP-Datei, Schriftart installieren, keine Rückgabe
Wenn du bei cvpics.ch eine Vorlage kaufst, bekommst du sofort nach der Zahlung einen Download-Link. Darin liegt eine ZIP-Datei mit Word- und/oder PowerPoint-Dokumenten, und der erste Schritt der Anleitung lautet: «Zip Datei entpacken, Font/Schriftart installieren, Loslegen». Dass manche Vorlagen in PowerPoint kommen, begründen sie selbst plausibel — Elemente lassen sich dort einfacher verschieben als in Word, und der PDF-Export geht direkt. Wer schon einmal versucht hat, in Word eine zweispaltige Seite umzustellen, weiss, dass das Argument stimmt.
Zwei Bedingungen gehören zum Kauf und stehen offen auf der Seite. Erstens: keine Rückgabe. «Da die Templates direkt nach dem Kauf zugesendet werden und wir Missbrauch verhindern wollen, ist eine Rückerstattung oder ein Umtausch nicht möglich.» Zweitens: Die Lizenz gilt für die kaufende Person, massgebend ist der Name auf dem Bestellformular. Beides ist bei einer sofort ausgelieferten Datei nachvollziehbar; es bedeutet nur, dass die Entscheidung vor dem Klick fällt und nicht danach.
Und hier steht ihr bester Satz gegen uns, den wir nicht kleinreden: «Kein Account, keine Daten in der Cloud». Eine gekaufte Vorlage liegt auf deiner Festplatte und gehört dir; sie funktioniert in zehn Jahren noch, ohne Abo, ohne Login und ohne dass irgendjemand deinen Lebenslauf gesehen hat. Ein Kundenzitat auf ihrer Seite nennt genau das als Grund für den Kauf — der vorherige Online-Generator habe eine Anmeldung verlangt. Wenn dir das wichtiger ist als ein Text, der aufs Inserat antwortet, kauf die Vorlage und lies hier nicht weiter.
Unsere eigene Zeile, nachgeprüft und nicht erinnert
Weil eine Gegenüberstellung nur so viel wert ist wie die Zeile über den eigenen Dienst, hier unsere, am 4. September 2026 im Code und an der laufenden Seite nachgesehen. Der Editor öffnet ohne Konto: Ein anonymer Aufruf liefert ein fertiges Dokument im Schweizer Format zurück, während die Endpunkte fürs Speichern und fürs erneute Generieren einen angemeldeten Zugang verlangen. Im Code steht die Regel wörtlich: Bauen und Ansehen bleiben gratis, gesperrt ist erst das Mitnehmen der Datei. Diese Sperre ist enger, als man sie gern beschreibt — sie greift nicht beim Konto, sondern beim Zugang, also bei der Testphase oder beim Abo.
Der Rest der eigenen Zeile: fünf Dokumente pro Tag und zehn pro rollender Woche im Gratis-Konto, ebenso fünf KI-Anweisungen pro Tag und zehn pro Woche; sieben Tage gratis testen; danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, monatlich kündbar. Export als PDF und als Word, auf beiden kein Wasserzeichen. Gestaltung: zwei Layouts mal drei Schriften mal neun Akzentfarben, also 54 Designvarianten — das ist eine Multiplikation und keine Galerie mit 54 gezeichneten Entwürfen, und der Unterschied gehört dazu. cvpics.ch verkauft sieben einzeln gestaltete Vorlagen und bietet fünfzehn zur Auswahl, wenn eine Fachperson für dich schreibt; das ist mehr gestalterische Vielfalt als bei uns, und wer sie sucht, ist dort richtiger.
Was dafür bei uns eingebaut ist und in einer Word-Vorlage von Hand nachgetragen werden muss: die Bewilligungszeile, Sprachniveaus nach dem europäischen Raster statt «fliessend», das Pensum in Prozent, die Arbeitszeugnisse als Bestandteil des Dossiers. Und das Blatt für die Arbeitsbemühungen unter /arbeitsbemuehungen, das die erfassten Bewerbungen in das amtliche SECO-Formular schreibt. Dazu gehört ein Satz, der wichtiger ist als das Formular selbst: Zählen tun deine Bemühungen erst, wenn die zuständige Amtsstelle sie erhält. Wir füllen das Blatt aus, wir ersetzen die Meldung nicht.
Für wen was — und wann nicht wir
Geh zu cvpics.ch, wenn dir ein Bild fehlt. Das ist die klarste Empfehlung auf dieser Seite, und sie gilt unabhängig davon, was du danach zum Schreiben benutzt. Buch dort ebenfalls, wenn du eine gekaufte Datei einem Abo vorziehst, wenn dir wichtig ist, dass dein Lebenslauf nirgends hochgeladen wird, oder wenn du an einem Wendepunkt stehst, an dem ein Mensch deine Zeugnisse lesen soll — für ein einzelnes, wichtiges Dossier ist eine Fachperson für CHF 399 eine vernünftige Ausgabe.
Nimm uns, wenn du eine Serie schreibst. Wenn du auf Schweizer Inserate antwortest, die bei uns bereits vorliegen; wenn du zwischen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch wechselst, je nachdem, in welcher Sprache das Inserat verfasst ist; wenn du eine eigene Fassung pro Bewerbung brauchst und nicht eine schöne Fassung für alle; und wenn du am Monatsende ein ausgefülltes Blatt für die Arbeitsbemühungen brauchst statt einer Liste im Kopf.
Und der wahrscheinlichste Fall: beides. Ein Termin im Studio, einmal, für ein Bild, das die nächsten Jahre hält. Danach das Dokument, das sich pro Inserat ändert, und in dessen Seitenspalte dieses Bild sitzt. Es gibt Vergleiche, in denen zwei Anbieter um denselben Franken kämpfen. Dieser gehört nicht dazu.
Alle Angaben zu cvpics.ch stammen von deren eigenen Seiten und Buchungsformularen, aufgerufen am 4. September 2026: Startseite, /preise-bewerbungsfotos/, /bewerbungsfoto/, /lebenslauf-vorlagen/, /cvcheck/, /bewerbung-schreiben-lassen/, /anschreiben-schreiben-lassen/, /arbeitszeugnis-pruefen-lassen/ und /impressum. Wo eine Werbekachel und ein Buchungsformular verschiedene Preise nennen, steht hier der Preis aus dem Formular und die Kachel daneben. Die Kantonsanteile wurden aus den am 3. September 2026 offenen Inseraten unseres Bestands berechnet, Lehrstellen und Praktika ausgenommen; der Kanton wird aus der Ortsangabe mit derselben Zuordnungstabelle bestimmt, die auf der Website die Standortfilter speist. Rund drei von zehn offenen Inseraten nennen keinen erkennbaren Kanton und bleiben ausserhalb der Rechnung. Die Tabelle erkennt die Hauptorte eines Kantons, nicht jede Gemeinde — der Anteil der Studiokantone ist deshalb eher eine Untergrenze als eine Obergrenze. Die Angaben zur Inseratssprache stützen sich nur auf jene Inserate, deren Sprache bei uns überhaupt vermerkt ist. Wir veröffentlichen Anteile, keine absoluten Bestandszahlen. Unsere eigenen Preise, Kontingente und Gestaltungszahlen stammen aus dem Code, nicht aus der Werbung.
Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf
Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.
Lebenslauf mit KI erstellen: für ein konkretes InseratQuellen
- cvpics.ch — Startseite und Karriereservices (abgerufen 4. September 2026)
- cvpics.ch — Lebenslauf Vorlagen, Preise und Bedingungen (abgerufen 4. September 2026)
- cvpics.ch — Bewerbung schreiben lassen, Buchungsformular (abgerufen 4. September 2026)
- cvpics.ch — CV Check, Buchungsformular (abgerufen 4. September 2026)
- cvpics.ch — Bewerbungsfoto, Ablauf und Extras (abgerufen 4. September 2026)
- cvpics.ch — Impressum, Franchisestandorte (abgerufen 4. September 2026)
- arbeit.swiss — Bewerbungstipps (SECO)
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Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%