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SwissJobs.app oder Novoresume — was passt für Bewerbungen in der Schweiz?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Für Bewerbungen auf Schweizer Inserate passt SwissJobs.app besser, für Bewerbungen ins Ausland eher Novorésumé. Wir haben am 4. September 2026 dasselbe offene Stelleninserat aus St. Gallen — deutsch, Fallmanagement Krankentaggeld — in beide Werkzeuge gegeben. Novorésumés Gratis-Generator lieferte in zwei Anläufen je einen englischen Lebenslauf mit Platzhaltern und einer erfundenen Laufbahn, ohne Bewilligungszeile, ohne Pensum, ohne Sprachniveaus nach GER. Dafür verlangt er kein Konto und kostet nichts. Unser Dokument entsteht in der Sprache der Oberfläche, im Schweizer Format, mit Bewilligungszeile.

Die beiden Werkzeuge lösen nicht dieselbe Aufgabe. Novorésumé ist ein Editor mit einer grossen Gestaltungsauswahl: Du füllst eine Vorlage, wählst Schrift, Farbe und Hintergrund und lädst am Ende ein PDF. SwissJobs.app ist eine Stellensuche mit einem Lebenslauf-Generator daran: Das Inserat liegt schon hier, das Dokument entsteht dagegen, und danach lässt es sich von Hand oder per Anweisung weiter ändern.

Alle Angaben zu Novorésumé stammen von deren eigenen Seiten und aus zwei durchgeführten Läufen am 4. September 2026, nicht aus einer älteren Vergleichsseite. Die Preise haben sich seit Ende August verändert; das Jahrespaket kostete damals weniger.

Wie oft ein Inserat mindestens eine Landessprache verlangt — nach Sprache des Inserats
Wie oft ein Inserat mindestens eine Landessprache verlangt — nach Sprache des InseratsInserat auf Deutsch99.6%Inserat auf Französisch98.9%Inserat auf Italienisch98.8%Inserat auf Englisch32%

Anteil der Inserate mit genannter Sprachanforderung, die Deutsch, Französisch oder Italienisch verlangen. Offene Inserate in unserem Bestand, Lehr- und Praktikumsstellen ausgenommen, Stand 4. September 2026.

  • SwissJobs.app — Was du lieferst: ein Inserat von hier plus deine Angaben, der Inseratstext ist schon im Formular · Was herauskommt: ein Lebenslauf in der Sprache der Oberfläche, im Schweizer Zweispalten-Format · Schweizer Felder: Bewilligungszeile, Foto-Platz, Verfügbarkeit, Sprachen mit GER-Niveau · Export: PDF und Word, ohne Wasserzeichen · Bediensprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch · Preis am 4. September 2026: Editor ohne Konto, Gratiskonto mit fünf Dokumenten pro Tag und zehn pro rollender Woche, sieben Gratistage, danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr.
  • Novorésumé — Was du lieferst: den Inseratstext zum Einfügen, dazu Rolle, Erfahrungsstufe, Land und Abschluss · Was herauskommt: in unseren beiden Läufen ein englischer Text mit Platzhaltern wie «[YOUR NAME]» und «[City, Country]» · Schweizer Felder: keine Bewilligungszeile, kein Pensum, keine GER-Niveaus; die Abschlussliste kennt «High School / GED» und «Associate Degree», aber keine Berufslehre · Export: laut ihrer eigenen FAQ werden alle Dokumente als PDF gespeichert; der Gratis-Generator gibt eine TXT-Datei aus · Bediensprachen: Dansk, Deutsch, English UK, English US, Español — drei davon mit dem Zusatz BETA, kein Französisch, kein Italienisch · Preis am 4. September 2026: Basic gratis, Premium EUR 19.99 im Monat, EUR 39.99 im Quartal oder EUR 149.99 im Jahr, einmalig und ohne Verlängerung — rund CHF 19, CHF 38 und CHF 141.
  • Der Gratis-Generator von Novorésumé verlangt tatsächlich kein Konto, und «Switzerland» steht im Länderfeld zur Auswahl. Beides haben wir geprüft, nicht von der Werbeseite abgeschrieben.
  • Novorésumé hat die grössere Gestaltungsauswahl, und zwar deutlich: Auf ihrer Vergleichstafel stehen für Premium sechzehn Vorlagen, vierundsiebzig Farbthemen und zwölf Schriften, für das Gratiskonto acht Vorlagen, dreissig Farbthemen und drei Schriften. Bei uns sind es 54 Designvarianten — zwei Layouts mal drei Schriften mal neun Akzentfarben, frei kombinierbar.
  • Von den offenen Inseraten, die überhaupt eine Sprachanforderung nennen, verlangen 77,8 Prozent mindestens eine Landessprache; bei 21,1 Prozent steht Englisch als einzige Sprache. Ein englischer Lebenslauf ist in der Schweiz also kein neutraler Standardfall, sondern eine Entscheidung, die zum Inserat passen muss.
  • Auch das offizielle SECO-Formular für den Nachweis der Arbeitsbemühungen füllen wir aus den erfassten Bewerbungen aus, auf Deutsch, Französisch oder Italienisch. Zählen tun deine Bemühungen aber nur, wenn sie beim RAV beziehungsweise über Job-Room eingereicht werden — wir sind die Schreibhilfe davor, nicht der Ersatz dafür.

Wen wählen?

Der Unterschied ist nicht das Werkzeug, sondern womit es anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei Novorésumé suchst du das Inserat woanders und kopierst es hinein.

Nimm Novorésumé, wenn

  • Novorésumé — mehr Vorlagen, mehr Layout-Kontrolle, sehr ausgereifte Oberfläche.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.

  • Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.

  • Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.

Funktionsvergleich

FunktionSwissJobs.appNovorésuméNovoresume
Lebenslauf-EditorJaJanicht ausgewiesen
Start ohne KontoJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
PDF-Export ohne WasserzeichenJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Word-/DOCX-ExportJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
KI passt den CV an ein konkretes Inserat anJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Inseratstext kommt aus eigenem StellenindexJaNeinnicht ausgewiesen
Änderung per KI-Prompt in SekundenJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Vollständiges manuelles EditierenJaJanicht ausgewiesen
Designvarianten54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben)nicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Schweizer Konventionen (Foto, Bewilligung, GER, Pensum)Janicht ausgewiesennicht ausgewiesen
ATS-StrukturJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
CV-Check gegen ein InseratJaNeinnicht ausgewiesen
Motivationsschreiben zum selben InseratJaNeinnicht ausgewiesen
InterviewvorbereitungJaNeinnicht ausgewiesen
BewerbungstrackerJaNeinnicht ausgewiesen
RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO)JaNeinnicht ausgewiesen
Eigener Schweizer StellenindexJaNeinnicht ausgewiesen
Job-Alarm per E-MailJaNeinnicht ausgewiesen
Sprachen der OberflächeDE / EN / FR / ITnicht ausgewiesennicht ausgewiesen
In der Schweiz gebautJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Preise nebeneinander

Was du zahlstSwissJobs.appNovorésuméNovoresume
MonatspreisCHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abonicht ausgewiesennicht ausgewiesen
JahrespreisCHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeugenicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau.7 Tage voller Zugang, monatlich kündbarnicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt.Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Wochenicht ausgewiesennicht ausgewiesen
WährungCHFnicht ausgewiesennicht ausgewiesen
AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12.Kalendermonat, jederzeit kündbarnicht ausgewiesennicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Der Test: ein echtes Stelleninserat, zweimal durchgespielt

Vergleiche dieser Art werden meist aus Werbetexten geschrieben. Wir haben stattdessen ein einzelnes, an diesem Tag offenes Inserat genommen — Sachbearbeiter Fallmanagement Krankentaggeld bei einem Krankenversicherer in St. Gallen, gut dreitausend Zeichen deutscher Text — und es zweimal durch Novorésumés kostenlosen «AI Resume Generator» geschickt. Das Formular verlangt den Inseratstext, die eigene Rollenbezeichnung, eine Erfahrungsstufe, das Zielland und den höchsten Abschluss.

Zurück kam beide Male ein vollständiger Lebenslauf — und beide Male auf Englisch. Kopfzeile «[YOUR NAME] | [City, Country] | [your.email@email.com]», darunter ein Profiltext, drei erfundene Anstellungen mit Platzhaltern für Firma, Ort und Datum, eine Fähigkeitenliste und ein Sprachblock. Die deutschen Fachwörter aus dem Inserat blieben stehen, wo sie als Titel dienten: «Sachbearbeiter Krankentaggeld», im ersten Lauf auch «Commercial Apprenticeship (Kaufmännische Grundausbildung)». Der Rest, also die eigentliche Bewerbungssprache, war Englisch.

Die beiden Läufe unterschieden sich zudem im Umfang: Der erste lieferte einen Ausbildungsblock, der zweite hörte nach den Sprachen auf. Der Sprachblock ist der heikelste Teil. Im ersten Lauf stand dort «German: Native proficiency» und «English: Intermediate proficiency», im zweiten «German - Native/Fluent» — Angaben über eine Person, von der das Werkzeug nichts weiss, weil ausser dem Inserat nichts eingegeben wurde. Schweizer Inserate fragen Sprachen als Niveau ab, und die Bewerbung antwortet üblicherweise mit B2, C1 oder Muttersprache. «Intermediate» ist keine dieser Antworten.

Das ist kein Vorwurf an das Werkzeug, sondern seine erklärte Bauweise. Auf derselben Ergebnisseite steht: «Designed to Be Edited. Every personal detail is a clear placeholder. The structure and language are the value.» Du bekommst ein Gerüst, keinen fertigen Lebenslauf. Wer das weiss, kann gut damit arbeiten. Wer eine Stunde vor Bewerbungsschluss ein Dossier braucht, hat danach noch die ganze Arbeit vor sich.

Was Novorésumé wirklich gut macht

Drei Dinge sprechen für Novorésumé, und keines davon ist Marketing. Erstens: Der Generator ist gratis und verlangt weder Konto noch Kreditkarte, und «Switzerland» lässt sich im Länderfeld tatsächlich auswählen. Zweitens: Bezahlt wird einmal. Auf ihrer Preisseite steht «Pay once. No recurring billing», dazu vierzehn Tage Rückgaberecht. Bei uns läuft ein Abo weiter, bis jemand es kündigt. Für eine Person, die genau ein Dossier braucht und danach zwölf Monate nichts mehr daran tut, ist die einmalige Zahlung schlicht die billigere Rechnung.

Drittens die Gestaltung. Novorésumé ist ein Design-Werkzeug und wir sind es nicht. Ihre eigene Übersicht nennt für Premium sechzehn Vorlagen, vierundsiebzig Farbthemen, zwölf Schriften, dazu kreative Hintergründe, Bildstile und Symbole für Interessen. Wir haben 54 Designvarianten — zwei Layouts mal drei Schriften mal neun Akzentfarben. Frei kombinierbar, aber Variationen eines Schweizer Formats und keine sechzehn verschiedenen Entwürfe. Wer sich in einer gestaltungsnahen Branche bewirbt und ein Blatt will, das auffällt, findet dort mehr.

Und Novorésumé ist gross: Die Startseite spricht von achtzehn Millionen Nutzenden, die Preisseite derselben Firma von sechzehn. Ein Werkzeug mit dieser Reichweite hat einen ausgereiften Editor, und das merkt man beim Bedienen.

Wo es für ein Schweizer Dossier nicht reicht

Der Reihe nach, und jedes Mal geprüft statt erinnert. Die Bediensprachen: Das Sprachmenü listet Dansk, Deutsch, English UK, English US und Español, drei davon mit dem Zusatz BETA. Französisch und Italienisch stehen nicht zur Wahl. Auf der Werkzeugseite selbst gab es überhaupt keine Sprachwahl, und beide Läufe endeten unabhängig davon auf Englisch.

Die Felder: Ein Schweizer Lebenslauf trägt Angaben, die in einem US-Resume nicht vorkommen — die Bewilligungszeile für alle ohne Schweizer Pass, das Pensum in Prozent, das Foto, die Sprachniveaus nach GER, dazu die Arbeitszeugnisse als Teil des Dossiers. In den erzeugten Dokumenten kam davon nichts vor. Die Abschlussliste des Generators ist der deutlichste Beleg: Sie bietet «High School / GED», «Associate Degree», Bachelor, Master und Doktorat an. Die abgeschlossene Berufslehre — in der Schweiz der häufigste Abschluss überhaupt und genau das, was unser Testinserat verlangte — hat dort keine Kategorie.

Das Dateiformat: In der FAQ auf ihrer Preisseite steht, alle Dokumente würden als PDF gespeichert. Ein Word-Export ist dort nicht vorgesehen. Das ist mehr als eine Formalität, sobald eine Personalberaterin oder eine RAV-Beratung im Dokument etwas anmerken will. Der Gratis-Generator wiederum gibt sein Ergebnis als TXT-Datei oder zum Kopieren aus — ein Text, kein gestaltetes Dokument.

Und die Gratisstufe selbst: Sie erlaubt eine einzige Fassung und einen Lebenslauf von einer Seite, ohne Motivationsschreiben. «No Watermark/Branding» steht auf ihrer Preisseite in der Premium-Spalte, was umgekehrt heisst, dass die Gratisfassung ihr Zeichen trägt.

Was SwissJobs.app dafür kann — und was es kostet

Der Unterschied liegt im ersten Schritt, nicht im letzten. Bei jedem Werkzeug dieser Art fügst du den Inseratstext ein. Kommst du von einem Inserat auf unserer Seite, steht er schon im Formular — Titel, Arbeitgeber und Beschreibung sind da, ohne Kopieren. Daraus entsteht in etwa einer Minute ein Lebenslauf im Schweizer Format, den du danach Zeile für Zeile von Hand ändern kannst oder per Anweisung im Chat: «kürze den zweiten Job auf zwei Zeilen», «schreib das Profil auf Französisch».

Geschrieben wird in der Sprache, in der du hier arbeitest — Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch, jede mit eigenen Seiten. Das Format ist das hiesige: zweispaltig, Bewilligungszeile, Platz fürs Foto, Sprachen mit Niveau, Verfügbarkeit. Exportiert wird als PDF und als Word-Datei, beide ohne Wasserzeichen. Wer seine Bewerbungen hier verfolgt, bekommt daraus das offizielle SECO-Formular für den Nachweis der Arbeitsbemühungen ausgefüllt.

Die Kosten, gerundet nichts verschwiegen: Der Editor öffnet ohne Konto und zeigt sofort ein Schweizer Dokument. Für den Zuschnitt auf ein bestimmtes Inserat und für die KI-Anweisungen braucht es das Gratiskonto — E-Mail, keine Karte. Damit sind fünf Dokumente pro Tag und zehn pro rollender Woche drin. Beim Herunterladen kommt die Frage nach Geld: sieben Gratistage, danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, monatlich kündbar. In Franken verrechnet, also ohne Umrechnung und ohne Kursrisiko.

Die ehrliche Kehrseite: Das ist ein Abo, und es verlängert sich. Novorésumé macht das ausdrücklich nicht. Wer genau eine Bewerbung schreibt, zahlt bei uns für eine Laufzeit, die er nicht braucht.

Die Sprache entscheidet öfter als die Vorlage

Ein Lebenslauf ist erst dann gut, wenn er in der Sprache des Inserats geschrieben ist. Wie oft das eine Landessprache bedeutet, lässt sich an den offenen Inseraten ablesen, die eine Sprachanforderung nennen: 77,8 Prozent verlangen mindestens Deutsch, Französisch oder Italienisch, und nur bei 21,1 Prozent steht Englisch allein.

Der aufschlussreiche Teil sind die englischsprachigen Ausschreibungen. Auch sie sind nicht sprachneutral: 32,0 Prozent von ihnen verlangen zusätzlich eine Landessprache. Bei deutschsprachigen Inseraten sind es 99,6 Prozent, bei französischen 98,9 und bei italienischen 98,8. Wer also mit einem englischen Standardlebenslauf durch den Schweizer Markt geht, trifft nur einen Ausschnitt davon sauber — und selbst dort ein Drittel nur halb.

Genau das ist der Punkt, an dem ein international gebautes Werkzeug an Grenzen stösst. Nicht weil sein Editor schlechter wäre, sondern weil die Bewerbung in einer Sprache geschrieben werden muss, für die es keine Oberfläche anbietet.

Wer welches Werkzeug nehmen sollte

Nimm Novorésumé, wenn du dich auf Englisch bewirbst — international, bei Konzernen, bei Stellen ausserhalb der Schweiz. Nimm es auch, wenn dir die Gestaltung wichtiger ist als der Zuschnitt, wenn du einen einzigen sehr guten Lebenslauf willst und danach ein Jahr lang Ruhe, oder wenn du grundsätzlich kein Abo eingehst. Und nimm den Gratis-Generator als Ideenlieferant: Er kostet nichts, verlangt kein Konto und liefert in einer Minute eine Struktur, an der man sich entlanghangeln kann.

Nimm SwissJobs.app, wenn du dich laufend auf Schweizer Stelleninserate bewirbst und für jedes ein eigenes Dossier willst — besonders, wenn du auf Französisch oder Italienisch bewirbst, wenn du eine Bewilligung hast, die im Lebenslauf stehen sollte, oder wenn du die Word-Datei brauchst, weil jemand darin etwas anmerken wird.

Und wenn du beides tust — hier eine Stelle, dort eine im Ausland —, dann ist die Antwort nicht ein Werkzeug, sondern zwei Dokumente. Genau das ist die Frage, die dieser Vergleich in Wahrheit stellt: nicht welcher Editor der bessere ist, sondern wohin du dich bewirbst.

Angaben zu Novorésumé am 4. September 2026 auf novoresume.com selbst nachgelesen — Startseite, Preisseite und die Werkzeugseite des Gratis-Generators — sowie in zwei eigenen Läufen mit demselben offenen Schweizer Stelleninserat erhoben; zitierte Sätze stammen wörtlich von diesen Seiten. Beträge in Euro zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 3. September 2026 umgerechnet (EUR 1 = CHF 0.94) und gerundet. Eigene Angaben aus dem Code und den öffentlichen Seiten geprüft, nicht aus dem Gedächtnis. Marktzahlen aus den offenen Inseraten unseres Bestands, Lehr- und Praktikumsstellen ausgenommen; Sprachanforderungen je Inserat gezählt, nicht je Nennung. Wir veröffentlichen Anteile, keine Bestandszahlen.

Schreib für jede Bewerbung einen passenden Lebenslauf

Die meisten schicken überall denselben Lebenslauf. Der Editor schreibt deinen auf das Inserat um — Schweizer Format, richtige Sprache, in etwa einer Minute.

Lebenslauf mit KI erstellen: für ein konkretes Inserat

Quellen

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Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

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