Wie aktuell sind Stellenanzeigen — und stimmt das Datum, das dabeisteht?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Aktueller, als der Ruf der Stellenportale vermuten lässt — aber das Datum daneben ist unzuverlässiger, als es aussieht. Wir haben Ende August 600 Schweizer Inserate direkt beim Arbeitgeber nachgeprüft. Von den Seiten, bei denen sich das von aussen überhaupt beurteilen liess, zeigten 94,8 Prozent die Stelle noch. Aber nur 36,5 Prozent nannten denselben Publikationstag wie die Liste, aus der wir sie geholt hatten, und nur 60,1 Prozent lagen innerhalb einer Woche beieinander.
Hinter der Frage stecken drei verschiedene Uhren, und in einer Trefferliste siehst du nur eine davon: wann der Arbeitgeber ausgeschrieben hat, wann das Inserat in der Liste angekommen ist, und ob die Stelle noch zu haben ist. Die erste wird angezeigt, die zweite lässt sich messen, die dritte steht nirgends.
Die brauchbare Antwort ist deshalb keine Zahl, sondern eine Unterscheidung. Der Bestand einer Schweizer Stellenliste ist tatsächlich frisch: Neun von zehn Inseraten stehen weniger als einen Tag nach ihrer Publikation drin. Das Datum an einem einzelnen Inserat dagegen ist eine Angabe des Arbeitgebers, keine Messung — und ein Enddatum trägt es meistens gar nicht.
- Von 600 nachgeprüften Inseraten antworteten 95,8 Prozent überhaupt mit einer Seite; bei 73,7 Prozent liess sich von aussen beurteilen, ob die Stelle noch dasteht.
- Von diesen prüfbaren Seiten zeigten 94,8 Prozent die Stelle noch, 5,2 Prozent nicht mehr.
- Nach Alter des Inserats: 2,2 Prozent in der zweiten Woche, 2,5 Prozent im ersten Monat, 4,2 Prozent im dritten — und 11,8 Prozent bei Inseraten, die älter als drei Monate sind.
- Nur 36,5 Prozent der Arbeitgeberseiten nannten denselben Publikationstag wie die Liste; bei 23,2 Prozent lagen die beiden Daten mehr als dreissig Tage auseinander.
- Wo sie auseinandergehen, nennt meist die Arbeitgeberseite das ältere Datum: in 50,6 Prozent aller Vergleichspaare war das Datum der Liste das jüngere.
- Nur 47,5 Prozent der aufgerufenen Seiten trugen überhaupt maschinenlesbare Angaben zur Stelle. Von diesen nannten 99,3 Prozent ein Anfangsdatum, aber nur 45,4 Prozent ein Enddatum.
- Bis das Inserat in einer Liste erscheint, vergehen im Median rund neun Stunden; 90 Prozent sind innerhalb eines Tages da, 96,8 Prozent innerhalb einer Woche.
- Inserate auf Deutsch sind am schnellsten in der Liste (92,1 Prozent unter einem Tag), englischsprachige am langsamsten (82,2 Prozent).
Drei Uhren, und in der Liste siehst du nur eine
«Aktuell» klingt nach einer einzigen Eigenschaft und ist in Wahrheit eine Verwechslung von drei Zeitpunkten. Der erste ist der Tag, an dem der Arbeitgeber die Stelle ausgeschrieben hat. Der zweite ist der Moment, in dem dieses Inserat in der Liste ankam, die du gerade liest. Der dritte ist der einzige, der dich wirklich interessiert: ob die Stelle heute noch zu haben ist.
Angezeigt wird ausschliesslich der erste, und auch der nur als Angabe des Ausschreibenden. In einer Stellenliste steht kein gemessener Wert, sondern ein Feld, das jemand ausgefüllt hat — beim Arbeitgeber, im Bewerbungssystem oder beim Portal, über das die Stelle läuft. Wer das weiss, liest ein Publikationsdatum anders: als Behauptung, nicht als Befund.
Der zweite Zeitpunkt lässt sich dagegen messen, und das Ergebnis fällt beruhigend aus. Über unseren Bestand offener Schweizer Inserate liegen zwischen dem Publikationsdatum und dem Moment, in dem das Inserat erfasst ist, im Median rund neun Stunden. 90 Prozent sind innerhalb eines Tages erfasst, 92,8 Prozent innerhalb von zwei Tagen und 96,8 Prozent innerhalb einer Woche. Nur 0,3 Prozent tragen gar kein brauchbares Datum.
Der dritte Zeitpunkt ist der schwierige, weil er nirgends steht. Wir haben ihn deshalb nicht abgeschätzt, sondern nachgesehen — und das Ergebnis dieser Nachschau ist der Rest dieser Antwort.
Was 600 nachgeprüfte Inserate zeigen
Ende August haben wir 600 Schweizer Inserate aus unserem Bestand gezogen — je 100 aus sechs Altersklassen, von «heute publiziert» bis «älter als drei Monate» — und jede hinterlegte Bewerbungsadresse einmal aufgerufen. Pro Zieladresse höchstens sechs Inserate, damit keine einzelne Seite das Ergebnis bestimmt.
95,8 Prozent der Adressen antworteten überhaupt mit einer Seite. Bei 73,7 Prozent liess sich anschliessend von aussen beurteilen, ob die Stelle dort noch steht. Von diesen prüfbaren Seiten zeigten 94,8 Prozent die Stelle noch; bei 5,2 Prozent war sie weg — als Fehlerseite, als ausdrücklicher Hinweis «nicht mehr publiziert», oder weil der Link auf eine allgemeine Stellenübersicht umgeleitet wurde.
Die Zahl allein sagt wenig; interessant ist ihr Verlauf über das Alter. In der zweiten Woche nach Publikation waren 2,2 Prozent weg, im ersten Monat 2,5 Prozent, im zweiten 2,8 Prozent und im dritten 4,2 Prozent. Bei den Inseraten, die älter als drei Monate sind, waren es 11,8 Prozent. Der Anteil verfünffacht sich also — aber er bleibt auch bei den ältesten Inseraten eine Minderheit. Ein halbjähriges Inserat ist mit deutlich über vier von fünf Chancen noch genau das, was es zu sein vorgibt.
Ein Ergebnis war unerwartet: Ausgerechnet in der jüngsten Altersklasse lag der Anteil hoch. Das ist aber kein Alterungseffekt, sondern ein anderer Defekt. Bei diesen ganz frischen Fällen war die Stelle nicht besetzt, sondern der hinterlegte Link führte von Anfang an ins Leere — einmal auf die Startseite eines Modehauses, einmal auf eine Fehlerseite, einmal auf eine Bewerbungsmaske, die den zugehörigen Vorgang nicht mehr kannte. Ein totes Inserat am ersten Tag ist ein kaputter Link, kein besetzter Posten.
Und eine Einschränkung, die grösser ist als das Ergebnis: Die Zahlen gelten für die prüfbare Hälfte des Markts. Was mit dem Rest ist, steht im nächsten Abschnitt — und ist eigentlich die härtere Antwort auf die Ausgangsfrage.
Ein Viertel der Inserate lässt sich von aussen gar nicht prüfen
Bei 26,3 Prozent der aufgerufenen Inserate konnten wir nicht feststellen, ob die Stelle noch dasteht. Der Hauptgrund ist banal und betrifft dich genauso: Diese Seiten liefern beim Aufruf eine praktisch leere Hülle und bauen den Inhalt erst im Browser zusammen. Wer sie nicht mit einem Browser öffnet, sieht nichts — und wer sie mit einem Browser öffnet, sieht sie erst nach dem Laden.
Betroffen sind ausgerechnet die grossen Bewerbungssysteme, hinter denen viele Konzernstellen liegen, dazu einige Karriereseiten mit vorgeschaltetem Cookie-Fenster. Der Rest der ungeprüften Fälle verteilt sich auf Adressen, die gar nicht antworteten, auf Zeitüberschreitungen und auf zwei Seiten, die automatisierte Abrufe abwiesen.
Das ist kein technisches Randthema, sondern die eigentliche Antwort auf «wie aktuell». Für rund ein Viertel des Schweizer Stellenangebots kann niemand von aussen sagen, ob die Ausschreibung noch läuft — kein Portal, keine Suchmaschine, kein Sprachmodell und auch wir nicht. Wer eine Liste danach beurteilt, ob sie «aktuell gehalten» wird, verlangt für diesen Teil des Markts etwas, das prinzipiell nicht geht.
Praktisch folgt daraus eine unangenehme, aber ehrliche Regel: Je grösser der Arbeitgeber und je professioneller sein Bewerbungssystem, desto weniger sagt die Aussenansicht über den Stand der Ausschreibung. Bei einem Betrieb mit einer schlichten Karriereseite siehst du sofort, ob die Stelle noch aufgeführt ist. Bei einem Konzernsystem siehst du eine Maske.
Das Anfangsdatum ist Pflicht, das Enddatum freiwillig
Warum trägt fast jedes Inserat ein Publikationsdatum und fast keines ein Ablaufdatum? Weil genau das die Regel ist, nach der die Seiten gebaut werden. Google verlangt für Stellenausschreibungen einen Satz maschinenlesbarer Angaben und führt darin «datePosted» unter den erforderlichen Properties: das ursprüngliche Datum, an dem der Arbeitgeber den Job veröffentlicht hat. Das Enddatum «validThrough» steht dagegen unter den empfohlenen — und die Anleitung sagt ausdrücklich, man solle es weglassen, wenn eine Stelle nie abläuft oder man das Ablaufdatum nicht kennt.
In unserer Nachschau sieht man beides. Von den aufgerufenen Seiten trugen 47,5 Prozent überhaupt solche maschinenlesbaren Angaben. Von diesen nannten 99,3 Prozent ein Anfangsdatum — und nur 45,4 Prozent ein Enddatum. Über alle Seiten gerechnet, die geantwortet haben: 21,6 Prozent nennen ein Enddatum, 25,9 Prozent nur ein Anfangsdatum, und 52,5 Prozent nennen maschinenlesbar überhaupt kein Datum.
Dass abgelaufene Ausschreibungen trotzdem stehen bleiben, ist nicht erlaubt, sondern geduldet. Die Richtlinie ist in diesem Punkt sehr direkt: «Abgelaufene Stellenausschreibungen sind nicht zulässig.» Wer sie nicht entfernen will, muss das Enddatum auf einen vergangenen Wert setzen; als Alternativen nennt die Anleitung, die Seite ganz zu entfernen oder die maschinenlesbaren Angaben zu löschen. Wer gar nichts davon tut, riskiert eine manuelle Massnahme gegen seine Seiten.
Genau diesen Fall haben wir gefunden, wenn auch selten: Bei drei der 124 Seiten, die ein Enddatum nannten, lag dieses Datum bereits in der Vergangenheit — und die Seite war weiterhin abrufbar, in einem Fall mit einem Enddatum aus dem Vorjahr. Und ein Arbeitgeber schlägt jede Prüfung: Auf seinen Karriereseiten trägt jedes Inserat als Publikationsdatum den 1. Januar 1970, den Nullpunkt der Computeruhr. Das ist kein altes Inserat, das ist ein fehlender Wert, der als Datum ausgeliefert wird.
Wo die beiden Daten auseinandergehen, nennt die Arbeitgeberseite meist das ältere
Der aufschlussreichste Teil der Nachschau war der Vergleich zweier Daten, die eigentlich dasselbe bezeichnen: das Publikationsdatum in der Liste und das Publikationsdatum auf der Seite des Arbeitgebers. In 271 Fällen liessen sich beide auslesen. Nur 36,5 Prozent nannten denselben Kalendertag. 23,6 Prozent lagen ein bis sieben Tage auseinander, 16,2 Prozent acht bis dreissig Tage — und 23,2 Prozent mehr als dreissig Tage.
Die Richtung ist dabei nicht zufällig. In 50,6 Prozent aller Vergleichspaare war das Datum der Liste das jüngere, in nur 12,5 Prozent das ältere. Im obersten Zehntel der Abweichungen lag die Liste 73 Tage oder mehr vor dem Datum, das der Arbeitgeber selbst nennt. Der Fehler geht also fast immer in dieselbe Richtung: Ein Inserat sieht in der Liste jünger aus, als es beim Arbeitgeber ist.
Dafür gibt es zwei unspektakuläre Erklärungen, und beide sind für dich dieselbe Nachricht. Entweder wird ein Inserat auf dem Verteilweg neu aufgeschaltet und trägt dann das Datum dieser Neuaufschaltung — das ist die verbreitete Praxis, ältere Ausschreibungen «nach oben zu schieben». Oder die Liste datiert das Inserat von dem Moment an, in dem sie es zum ersten Mal gesehen hat, und der Arbeitgeber hatte es vorher schon publiziert. In beiden Fällen ist das ältere der beiden Daten das ehrlichere.
Diese Verzerrung erklärt auch eine verbreitete Erfahrung: Man bewirbt sich auf ein «gestern publiziertes» Inserat und bekommt eine Absage, die klingt, als sei das Verfahren längst gelaufen. Es war längst gelaufen. Nicht die Absage war schnell, sondern das Datum war jung. Wie lange Inserate insgesamt online bleiben und wie stark die frisch publizierte Woche von wenigen grossen Ausschreibenden geprägt ist, beantworten wir separat — hier geht es nur um die Verlässlichkeit des Datums selbst.
Wie schnell ein Inserat überhaupt in einer Liste landet
Der einzige Teil der Frage, den eine Stellenliste selbst beeinflusst, ist der zweite Zeitpunkt: die Zeit zwischen Publikation und Erscheinen in der Trefferliste. Über unseren Bestand liegt sie im Median bei rund neun Stunden, und 90 Prozent der Inserate sind innerhalb eines Tages erfasst.
Diese Spanne ist aber nicht überall gleich. Inserate, die auf der eigenen Domain des Arbeitgebers liegen, sind zu 93,0 Prozent innerhalb eines Tages erfasst; solche, die über ein Bewerbungssystem oder ein Portal laufen, nur zu 86,7 Prozent. Nach Inseratssprache: Deutsch 92,1 Prozent, Französisch 89,4 Prozent, Italienisch 86,3 Prozent, Englisch 82,2 Prozent. Bei den englischsprachigen Inseraten ist auch der Schwanz am längsten — jedes zehnte braucht mehr als neun Tage.
Räumlich ist der Unterschied kleiner, aber sichtbar: In der Deutschschweiz sind 90,4 Prozent innerhalb eines Tages erfasst, in der Romandie 89,6 Prozent, im Tessin 78,0 Prozent. Die Tessiner Zahl steht auf einer schmalen Basis von unter dreihundert Inseraten und ist entsprechend vorsichtig zu lesen.
Es gibt genau eine Verzögerung im Schweizer Stellenmarkt, die keine technische Ursache hat, sondern eine gesetzliche: In den Berufsarten mit Stellenmeldepflicht darf eine Stelle erst fünf Arbeitstage nach der Publikation im geschützten Bereich von Job-Room anderweitig ausgeschrieben werden. Für diesen Ausschnitt ist jede öffentliche Liste absichtlich fünf Arbeitstage im Rückstand — wie schmal dieser Ausschnitt ist, haben wir in der Antwort zu den aktuellen Stellenangeboten ausgerechnet.
Vier Prüfungen, die zusammen eine Minute kosten
Erstens: Öffne die Karriereseite des Arbeitgebers selbst und suche den Stellentitel in deren eigener Liste. Das ist die einzige Prüfung, die wirklich etwas beweist, und sie dauert zwanzig Sekunden. Steht die Stelle dort nicht mehr, ist sie weg — unabhängig davon, was das Portal noch anzeigt.
Zweitens: Vergleiche die beiden Daten. Wenn die Arbeitgeberseite ein Datum nennt und dieses älter ist als das in der Liste, gilt das ältere. Nach unserer Nachschau ist das der häufigere Fall, und die Differenz ist in fast jedem vierten Paar grösser als ein Monat.
Drittens: Achte darauf, wohin der Bewerbungslink führt. Landet er auf einer allgemeinen Stellenübersicht, auf einer Startseite oder auf einer Maske ohne die Stelle, dann ist das Inserat nicht «noch da», sondern der Rest eines Inserats. Das war in unserer Nachschau ein erheblicher Teil der Fälle, in denen die Stelle fehlte.
Viertens: Verlass dich nicht auf ein fehlendes Enddatum. Über die Hälfte der Inserate nennt gar keines, und ein fehlendes Enddatum heisst nach der Regel, nach der diese Seiten gebaut werden, ausdrücklich nur eines — dass niemand ein Ablaufdatum eingetragen hat.
Und eine Bemerkung zur Reihenfolge: Diese vier Prüfungen lohnen sich vor der Bewerbung, nicht bei der Suche. Beim Durchsehen einer Liste kostet Skepsis mehr Zeit, als sie spart. Ab dem Moment, in dem du eine halbe Stunde in ein zugeschnittenes Dossier steckst, ist eine Minute Prüfung die günstigste Minute des ganzen Vorgangs.
Warum es in der Schweiz kein zentrales Verzeichnis gibt, das «aktuell» sein könnte
Wer aus Deutschland kommt und hier sucht, unterschätzt regelmässig, wie verstreut der Schweizer Stellenmarkt ist. Die Bewerbungsadressen unserer offenen Inserate verteilen sich auf über zweitausend verschiedene Ziele. Die zehn häufigsten decken zusammen 29,3 Prozent ab, die hundert häufigsten 59,8 Prozent — und knapp die Hälfte aller Ziele trägt genau ein einziges Inserat.
Das ist der strukturelle Grund, warum «wie aktuell» in der Schweiz keine einzelne Antwort hat. Es gibt keine Stelle, an der alle Ausschreibungen zusammenlaufen und von der aus man sie geschlossen auf den neuesten Stand bringen könnte. Jede Liste ist eine Zusammenführung, und jede Zusammenführung erbt die Datenqualität ihrer Quellen — samt dem Arbeitgeber, dessen Seiten den 1. Januar 1970 ausliefern.
Für dich hat das eine gute Seite. Genau diese Zersplitterung ist der Grund, warum die kleinen Betriebe mit einem einzigen offenen Inserat auf keiner Liste vollständig auftauchen — und warum eine Bewerbung dort in einem sehr viel kleineren Stapel landet als bei den Ausschreibenden, die den Datumsfilter füllen.
Und wer in der Schweiz arbeitet, aber aus Deutschland, Frankreich oder Italien zusieht: An der Aktualität ändert der Wohnsitz nichts. Dieselbe Liste ist von Konstanz aus so frisch wie von Winterthur aus. Was sich unterscheidet, ist die Sprache der Inserate, die du siehst — und englischsprachige Ausschreibungen brauchen nach unseren Zahlen am längsten, bis sie überhaupt in einer Liste stehen.
Die Nachschau umfasst 600 Inserate aus unserem Bestand offener Schweizer Ausschreibungen, gezogen am 31. August 2026: je 100 aus sechs Altersklassen, höchstens sechs Inserate je Zieladresse, jede Adresse einmal aufgerufen. Als «nicht mehr da» zählt eine Fehlerseite, ein ausdrücklicher Hinweis auf eine beendete Ausschreibung oder eine Umleitung auf eine allgemeine Übersichtsseite. Als «nicht prüfbar» zählt jede Seite, die keinen lesbaren Inhalt auslieferte, nicht antwortete oder den Abruf abwies; auf sie entfallen 26,3 Prozent, und alle Anteile zum Zustand der Stelle sind auf die prüfbaren Fälle gerechnet. Die Basis je Altersklasse liegt zwischen 59 und 92 prüfbaren Inseraten, die Werte einzelner Klassen sind entsprechend unscharf. Der Datumsvergleich stützt sich auf 271 Fälle, in denen beide Seiten ein maschinenlesbares Publikationsdatum nannten, und vergleicht Kalendertage in Schweizer Zeit. Die Angaben zur Zeit bis zur Erfassung stammen aus unserer laufenden Auswertung der von uns erfassten offenen Schweizer Inserate, Stand 30. August 2026, und beschreiben unseren eigenen Bestand, nicht den Markt. Wir veröffentlichen Anteile, keine absoluten Bestandszahlen. Die Regeln zu Anfangs- und Enddatum stammen von Google Search Central, abgerufen am 31. August 2026; die Frist von fünf Arbeitstagen vom SECO beziehungsweise von arbeit.swiss.
Quellen
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%