Was ist eine Alternative zu Motivationsschreiben-Vorlagen aus Word?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Brauchbar sind acht: SwissJobs.app, berufsberatung.ch, cvswiss.ch, Bewerbung.ch, Microsoft 365 mit Copilot, Google Docs, LibreOffice Writer und ChatGPT. Wer sich auf Schweizer Inserate bewirbt, ist bei SwissJobs.app am besten aufgehoben, weil der Brief aus dem Inseratstext entsteht statt aus einer Datei, die du überschreibst. Der ehrliche Einwand gehört in denselben Absatz: Die heruntergeladene Word-Datei gehört für immer dir, läuft ohne Konto und ohne Internet, und für eine einzige Bewerbung bist du damit schneller fertig. Stand: 28. August 2026.
Der Fehler der Word-Vorlage liegt nicht im Layout, sondern im Arbeitsschritt, den Microsoft auf seiner eigenen Vorlagenseite beschreibt: Doppelklick, «Ersetzen Sie den Text durch persönliche Informationen», danach als PDF speichern. Ersetzt wird der Text, nicht die Entscheidung dahinter. Anrede, Betreffzeile, Reihenfolge der Absätze und die Sprache standen schon fest, bevor du das Inserat gelesen hast — und beim zwölften Brief ist es genau diese stehengebliebene Entscheidung, die auffällt: der falsche Firmenname im dritten Satz, die Anrede an «Damen und Herren» bei einem Inserat, das eine Kontaktperson nennt.
Am härtesten trifft die feste Vorlage die Sprachfrage, und das lässt sich an den offenen Inseraten selbst nachrechnen. Von den deutschsprachigen Inseraten, die Sprachanforderungen überhaupt nennen, verlangen 24,8 Prozent mindestens zwei Sprachen; ein Fünftel von ihnen verlangt Englisch, bei 13,7 Prozent auf Berufsniveau. Eine gespeicherte Briefdatei kennt nur eine Sprache, und sie ist meistens die, in der du sie das erste Mal geschrieben hast. Dazu kommt das Tempo: Die Hälfte der heute offenen Schweizer Inserate ist jünger als vier Wochen, du schreibst also laufend neue Briefe und nicht einen.
Und ein Befund, der uns beim Prüfen überrascht hat: Für die Schweiz führt Microsoft gar keine eigene Vorlagengalerie. Am 28. August 2026 haben wir die Galerie unter den Länderadressen de-CH und fr-CH abgefragt: Beide leiten auf die englische Fassung um. Die Galerie gibt es nur pro Sprache — Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch —, und die deutsche ist der amerikanische Katalog mit übersetzten Überschriften; wer aus der Schweiz eine Länderfassung verlangt, bekommt die amerikanische. Alle Angaben zu fremden Anbietern unten stammen von deren eigenen Seiten, gelesen am selben Tag.
Anteil der Inserate, die mindestens zwei Sprachen verlangen, gerechnet über jene offenen Schweizer Inserate auf SwissJobs.app, die am 28. August 2026 überhaupt Sprachanforderungen nennen. Über alle Sprachen zusammen sind es 28,6 Prozent.
- Preise für einen Monat, in Franken: Gratis sind berufsberatung.ch, LibreOffice Writer, Google Docs mit Google-Konto, das Standardkonto von Bewerbung.ch (Layout mit Logo markiert) und die Gratisstufe von ChatGPT. Bezahlt wird bei SwissJobs.app nach sieben Testtagen CHF 15 monatlich oder CHF 95 jährlich; bei cvswiss.ch CHF 15 monatlich für unbegrenzte Briefe, alternativ CHF 5 einmalig, womit ein Lebenslauf abgedeckt ist; bei Bewerbung.ch CHF 20 für einen Monat und CHF 50 für drei; bei Microsoft 365 Single CHF 9.95 monatlich.
- Für die Schweiz gibt es keine eigene Word-Vorlagengalerie: Die Länderadressen de-CH und fr-CH leiteten am 28. August 2026 auf die englische Galerie um; angeboten wird sie nur pro Sprache, nicht pro Land.
- 24,8 Prozent der deutschsprachigen Inserate mit Sprachanforderungen verlangen mindestens zwei Sprachen; bei französischsprachigen Inseraten sind es 38,9 Prozent, bei italienischsprachigen 42,9 Prozent, bei englischsprachigen 30,2 Prozent.
- Ein Fünftel der deutschsprachigen Inserate mit Sprachanforderungen verlangt Englisch, bei 13,7 Prozent auf Berufsniveau — die Sprache des Briefs entscheidet also das Inserat, nicht die gespeicherte Datei.
- Die fünf Musterbriefe auf SwissJobs.app — Standard, Lehrstelle, Initiativbewerbung, Praktikum und Englisch — stehen als Word-Datei bereit, gratis und ohne Anmeldung.
Wen wählen?
Der Unterschied ist nicht das Werkzeug, sondern womit es anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei Word-Vorlagen hinein.
Nimm Word-Vorlagen, wenn
Word-Vorlagen — volle Kontrolle über das Layout, offline, ohne Konto, und jede Personalabteilung kann die Datei öffnen.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | Word-Vorlagen |
|---|---|---|
| Motivationsschreiben erstellen | Ja | nicht ausgewiesen |
| Start ohne Konto | Ja | nicht ausgewiesen |
| Auf ein konkretes Inserat zugeschnitten | Ja | Nein |
| Inseratstext kommt aus eigenem Stellenindex | Ja | Nein |
| Änderung per KI-Prompt in Sekunden | Ja | nicht ausgewiesen |
| Vollständiges manuelles Editieren | Ja | Ja |
| PDF-Export ohne Wasserzeichen | Ja | nicht ausgewiesen |
| Word-/DOCX-Export | Ja | nicht ausgewiesen |
| Schweizer Anschreiben-Konventionen | Ja | nicht ausgewiesen |
| Passender Lebenslauf zum selben Inserat | Ja | Nein |
| Sprachen | DE / EN / FR / IT | nicht ausgewiesen |
| In der Schweiz gebaut | Ja | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | Word-Vorlagen |
|---|---|---|
| Monatspreis | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | nicht ausgewiesen |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | nicht ausgewiesen |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | nicht ausgewiesen |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche | nicht ausgewiesen |
| Währung | CHF | nicht ausgewiesen |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. | Kalendermonat, jederzeit kündbar | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
SwissJobs.app
Der Editor liest den Text des Inserats und deinen Lebenslauf und schreibt daraus einen ersten Entwurf, den du danach überarbeitest wie jedes andere Dokument — und zwar in der Bewerbungssprache: Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch. Dazu kommen fünf fertig ausformulierte Musterbriefe für Standard, Lehrstelle, Initiativbewerbung, Praktikum und Englisch, die sich als Word-Datei herunterladen lassen.
Registrieren und Schreiben kosten nichts; bezahlt wird erst der Export. Sieben Tage laufen zur Probe, danach CHF 15 pro Monat, im Jahresabo CHF 95. Ausserhalb dieser Rechnung stehen die fünf Musterbriefe: .docx-Dateien, ohne Bezahlung und ohne Anmeldung.
Passend ist das für Leute, die sich über Wochen bewerben und je Inserat einen eigenen Brief wollen, statt denselben Text ein sechstes Mal zu drehen — und für alle, die eine Region bearbeiten, deren Sprache sie nicht als erste gelernt haben: Suche, Lebenslauf und Brief laufen hier in vier Sprachen nebeneinander.
Die Grenze ist dieselbe wie bei jedem Werkzeug mit Login: Für den Generator brauchst du ein Konto, für eine Vorlage nicht. Und wir versprechen nicht, dass ein Schreiben durch eine automatische Vorauswahl kommt; belegbar ist bloss der Mechanismus, dass ein Brief in den Worten des Inserats einer lesenden Person weniger Gründe liefert, das Dossier zur Seite zu legen. Wer genau eine Bewerbung schreibt, nimmt unseren Musterbrief und ist schneller fertig als die Registrierung dauert.
berufsberatung.ch
Das offizielle Laufbahnportal der Kantone, und die nüchternste Adresse auf dieser Liste. Die Seite «Sich bewerben» zählt auf, was ins Dossier gehört, wenn das Inserat nichts anderes sagt: Bewerbungs- oder Motivationsschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und Ausbildungsabschlüsse. Unter «Holen Sie Unterstützung» rät sie, Vorlagen oder Musterbewerbungen im Internet zu suchen, die Unterlagen von jemandem im eigenen Umfeld beurteilen zu lassen, professionelle Hilfe zu holen oder einen Bewerbungskurs zu besuchen — und verweist für die Muster auf be-werbung.ch.
Es kostet nichts und verlangt kein Konto.
Richtig ist das für den ersten Brief überhaupt und für alle, die die Schweizer Konvention lieber von einer öffentlichen Stelle bestätigt bekommen als von einem Anbieter, der etwas verkaufen will. Auch für Zugezogene: Hier steht, dass Arbeitszeugnisse zum Dossier gehören — ein Punkt, an dem deutsche und österreichische Gewohnheiten auseinandergehen.
Die Grenze ist der Charakter der Sache: Das ist Anleitung und Muster, kein Werkzeug. Nichts formuliert, nichts exportiert, nichts passt sich einem Inserat an. Die verlinkte Mustersammlung selbst konnten wir am 28. August 2026 nicht öffnen — die Seite wies unsere Abfrage ab —, deshalb steht hier nur, was berufsberatung.ch über sie sagt, und keine Beschreibung ihrer Briefe.
cvswiss.ch
Auch hier entsteht der Brief aus der Ausschreibung — «Generate tailored motivation letters based on job postings and your CV» steht auf der Funktionsseite, unter dem Titel «Job-First Approach». Das ist dieselbe Idee wie bei uns, und es wäre unredlich, sie als unsere allein auszugeben. Der Anbieter sitzt in der Schweiz, bedient vier Sprachen, legt dem Abo eine Ausgabe für das amtliche RAV-Formular bei und wirbt auf der Preisseite mit «Swiss data protection».
CHF 5 einmalig kaufen ein Guthaben, das laut Preisseite «1 professional PDF download» abdeckt, nie verfällt und nach dem Download keine Änderungen mehr erlaubt. Briefe ohne Mengenbegrenzung stecken allein im «Job-Search Abo» zu CHF 15 monatlich, von Monat zu Monat kündbar, mit einer Rückgabefrist von sieben Tagen.
Zwei Gruppen gewinnen dabei: RAV-Angemeldete, denen die Formularausgabe Arbeit abnimmt, und alle, die einer Vorauszahlung misstrauen — erstellen und ansehen darf man dort, bevor die Karte herauskommt.
Der Haken steckt in der Reihenfolge: Das Guthaben zu CHF 5 deckt einen Lebenslauf, der Brief wartet hinter dem Monatspreis. Ein einzelnes Schreiben kommt hier also teurer, als es aussieht. Und den Inseratstext trägst du weiterhin von Hand ein — derselbe Handgriff wie bei der Vorlage, nur ohne Datei.
Bewerbung.ch
Ein Schweizer Bewerbungsportal mit eigener Oberfläche; die KI darin trägt den Namen «BeKI» und wird laut Preisseite eingesetzt für Bewerbungsschreiben, Lebenslauf-Optimierung, Interview-Training, Kurzprofil und die Angaben zu Berufserfahrung und Ausbildung eingesetzt werden. Die Daten liegen nach eigener Angabe auf Schweizer Servern.
Das Standardkonto ist gratis, bringt aber nur eine Layoutvorlage, die mit einem Logo markiert ist, und drei BeKI-Credits. Premium schlägt mit CHF 20 für einen Monat zu Buche, mit CHF 50 für drei, beide Male ohne automatische Verlängerung, und und schaltet unmarkierte Layouts sowie Unterlagen in Englisch, Französisch und Italienisch frei. Credits werden einzeln nachgekauft — zehn für CHF 5, fünfundzwanzig für CHF 10, ein Credit pro KI-Anwendung. Das Erfassen der Daten aus einem alten Lebenslauf kostet zusätzlich CHF 80 zum Monatspaket oder CHF 70 zum Dreimonatspaket.
Für alle, die das Dossier gebündelt an einer Stelle halten wollen, denen der Serverstandort etwas bedeutet und die kein automatisch weiterlaufendes Abo möchten — beide Premium-Pakete laufen ausdrücklich aus.
Die Grenze steckt im Credit-Modell: Jeder neue Brief ist eine Einzelabrechnung, und genau die Lage, in der man eine Vorlage überhaupt aufgibt, ist die mit vielen Briefen. Dazu kommt, dass das Gratiskonto sein Layout mit einem Logo markiert — ein kostenloser Brief trägt hier eine fremde Marke.
Microsoft 365 mit Copilot
Hier wandert nicht der Brief zum Werkzeug, sondern das Werkzeug zum Brief: Copilot arbeitet innerhalb von Word am geöffneten Dokument und formuliert einzelne Abschnitte neu. Microsoft bewirbt das auf denselben Vorlagenseiten und verspricht dort unter anderem Vorschläge für «ATS-freundliche Schlüsselwörter». Wer seine Bewerbung noch nie ausserhalb von Word bearbeitet hat, ändert damit am wenigsten.
Im Schweizer Laden steht die Einzelperson bei CHF 9.95 monatlich und CHF 99.95 fürs Jahr, Family bei CHF 13.95 und CHF 139.95, Premium bei CHF 19.95 und CHF 199.95, mit einem Probemonat ohne Kosten. Wer der wiederkehrenden Belastung ganz entgehen will, kauft Office Home 2024 auf einen Schlag zu CHF 159.95 — Copilot gehört dann nicht dazu.
Gemacht ist das für alle, die seit Jahren dieselbe Briefdatei pflegen und sie nicht hergeben mögen, für Arbeit ohne Verbindung — und für den Wunsch, das fertige Dokument im eigenen Ordner zu wissen.
Die Grenze haben wir oben schon gemessen: Eine Schweizer Vorlagengalerie gibt es nicht, und in der deutschen tragen mehrere Einträge weiterhin englische Namen wie «Bold nursing cover letter» oder «Simple UI/UX designer cover letter», während die ATS-Kategorie als «Bewerbungsprotokollierungs-freundliche Vorlagen» übersetzt ist. Ferien, Pensum, Bewilligung, Arbeitszeugnis kommen dort nicht vor. Und Copilot verbessert, was dasteht — das Inserat kennt es erst, wenn du es einfügst.
Google Docs
Der Ausweg aus der Word-Lizenz, nicht aus der Vorlagenlogik: eine Vorlagengalerie im Browser, ein Dokument, das sich als PDF und als .docx exportieren lässt, und ein zweiter Mensch, der gleichzeitig hineinschreiben kann. Die Hilfeseite von Google nennt Lebensläufe als eine der angebotenen Vorlagenarten und listet 22 Sprachen auf, in denen Vorlagen bereitstehen — Deutsch, Französisch und Italienisch sind darunter.
Gratis, ein Google-Konto vorausgesetzt.
Praktisch für alle ohne Word-Lizenz, für die Arbeit am geliehenen Rechner oder am Telefon, und vor allem dann, wenn jemand anderes gegenlesen soll — das ist der Punkt, an dem eine Datei auf der Festplatte verliert.
Die Grenze ist zweifach. Erstens bleibt es ein Formular, das du überschreibst, und keine dieser Vorlagen ist für die Schweiz gemacht. Zweitens liegt dein Dossier danach in einem Google-Konto: Wenn dir der Speicherort wichtig ist — Bewerbung.ch wirbt mit Schweizer Servern, cvswiss.ch mit Schweizer Datenschutz —, ist das der Eintrag, der diese Frage nicht beantwortet.
LibreOffice Writer
Das freie Office-Paket, aktuell in der Version 26.8, öffnet und speichert .docx. Es nimmt also genau die Word-Vorlage, die du schon heruntergeladen hast, und verlangt dafür keine Lizenz.
Es kostet nichts und ist quelloffen; das Projekt bittet um Spenden, nicht um Abogebühren.
Gedacht für alle, die Word nur zum Öffnen einer fremden Datei gebraucht hätten, für ältere Rechner und für Leute, die grundsätzlich offline arbeiten wollen.
Die Grenze ist ehrlicherweise gross: Es wechselt das Programm, nicht den Brief. Die Vorlagensammlung kommt aus der Gemeinschaft und kennt keine Schweizer Konvention. Und ein Word-Dokument sieht auf einem fremden Rechner nur dann gleich aus, wenn dort dieselben Schriften liegen — weshalb selbst Microsoft am Ende seines eigenen Vorlagenwegs zum PDF-Export rät. Verschick den Brief als PDF, egal womit du ihn schreibst.
ChatGPT
Ein Chatfenster, kein Bewerbungswerkzeug — und beim Formulieren trotzdem das schärfste Gerät hier. Es strafft einen Abschnitt, nimmt ihm das Pathos und löst die Stelle, an der du seit dem Morgen hängst. Liegt bereits eine Vorlage vor dir, baust du sie damit Zeile für Zeile zu einem Text um, der nach dir klingt.
Die Preisseite zeigt eine Gratisstufe mit unbegrenzten Textchats und eingeschränkten Uploads. Die Beträge der Bezahlstufen hat die Seite bei unserer Abfrage am 28. August 2026 nicht ausgeliefert, deshalb steht hier keiner: Eine Zahl, die wir nicht selbst am Bildschirm gesehen haben, drucken wir nicht.
Gut geeignet, wenn du ohnehin flüssig schreibst und nur die letzte Fassung zuspitzen willst — und für Fälle, die in keinem Musterkatalog vorkommen: nach Jahren zurück im Beruf, quer in eine andere Branche, eine Unterbrechung, die im Brief vorkommen muss.
Die Grenze: Es weiss über die Stelle nur, was du hineinkopierst. Ohne ausdrückliche Anweisung liefert es einen Brief für den deutschen Markt — es schreibt «Gehalt» und «Urlaub», wo hier Lohn und Ferien stehen, setzt ein ß, das in der Schweiz nicht vorkommt, und kennt das Pensum in Prozent nicht als Grösse. Und es füllt Lücken mit Plausiblem: Projekte, die es nie gab, Zahlen, die niemand gemessen hat.
Wer am Ende was nehmen sollte
Wer sich Woche für Woche auf Schweizer Stellen bewirbt und je Inserat einen eigenen Brief will, ist bei uns richtig; wer bloss die Form sucht, lädt unseren Musterbrief als Word-Datei und braucht dafür kein Konto. Für RAV-Angemeldete rechnet sich cvswiss.ch, weil die Formularausgabe im selben Monatspreis steckt. Und wer sein Dossier gesammelt an einem Ort führen will, ohne dass sich etwas von allein verlängert, ist bei Bewerbung.ch am richtigen Ort.
Hast du eine eigene Vorlage, an der nichts geändert werden soll, greift Microsoft 365 mit Copilot am wenigsten ein; brauchst du bloss ein Programm, das .docx öffnet, tut LibreOffice Writer das gratis. Soll jemand gegenlesen, ist Google Docs die einfachste Lösung. Und wer gut schreibt und nur Schliff sucht, kommt mit der Gratisstufe von ChatGPT durch.
Bleibt der Fall, für den nichts davon gebraucht wird: eine einzige Bewerbung, sicher formuliert, und offen ist bloss, was ins Schweizer Dossier gehört. Dann genügen die Seite von berufsberatung.ch und irgendeine saubere Vorlage. Die Word-Datei ist nicht das Problem — der zwölfte Brief aus derselben Datei ist es.
Die Preis- und Funktionsangaben wurden am 28. August 2026 auf den Seiten der Anbieter selbst gelesen: Microsoft (Anschreibenvorlagen für Word, Vergleich der Microsoft-365-Produkte Schweiz), cvswiss.ch (Pricing, Features), Bewerbung.ch (Unsere Angebote), Google (Hilfe zu Vorlagen), LibreOffice, ChatGPT (Preisseite) sowie berufsberatung.ch. Die Beträge der ChatGPT-Bezahlstufen fehlen hier, weil die Seite sie bei unserer Abfrage nicht auslieferte. Die Marktzahlen sind am 28. August 2026 über die auf SwissJobs.app offenen Schweizer Inserate gerechnet und ausschliesslich als Anteile angegeben; einbezogen sind nur Inserate, deren Sprache maschinell sicher bestimmbar war und die Sprachanforderungen ausdrücklich nennen.
Quellen
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%