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Was ist eine Alternative zu Notion für die Bewerbungsverwaltung?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Sieben ernsthafte Ziele, dazu Notion selbst: die Bewerbungsliste von SwissJobs.app, der eService für die persönlichen Arbeitsbemühungen im Job-Room, Excel, Google Sheets, Trello, Huntr und Teal. Für Bewerbungen auf Schweizer Inserate empfehlen wir unsere Bewerbungsliste — gratis im Konto, und jede gespeicherte Stelle steht mit Titel, Firma, Ort, Link und Datum bereits drin. Notion kann dafür drei Dinge, die wir nicht können: eigene Felder, Export als CSV oder Markdown und Offline-Zugriff. Und wer beim RAV angemeldet ist, hat beim Job-Room keine Wahl. Stand: 28. August 2026.

Warum die Frage überhaupt gestellt wird, hat meist einen von zwei Gründen. Der erste: Notion rechnet in Dollar. Auf der Preisseite steht «Price in USD», der Free-Plan kostet nichts, Plus ist mit $10 pro Person und Monat ausgezeichnet — beim Referenzkurs vom 28. August 2026 rund CHF 8. Der zweite Grund wiegt für eine Bewerbungsübersicht schwerer: In einer solchen Tabelle stehen Namen von Ansprechpersonen, Telefonnummern, Absagegründe, manchmal Lohnvorstellungen. Notions Hilfeseite zur Datenregion sagt dazu klar, dass die Daten eines Arbeitsbereichs in den Vereinigten Staaten liegen, bis eine Migration bestätigt ist, und dass nur Enterprise-Kunden eine europäische Region wählen können.

Der dritte Grund kommt aus unserem eigenen Bestand und erklärt, warum eine Übersicht überhaupt nötig ist. Die offenen Inserate führen zu sehr vielen verschiedenen Bewerbungszielen: Das häufigste Ziel deckt bei den deutschsprachigen Inseraten 8,8 Prozent ab, die zehn häufigsten zusammen 34,6 Prozent, die fünfzig häufigsten 57,5 Prozent — und 41,8 Prozent aller Ziele kommen genau einmal vor. Mindestens ein Drittel aller Inserate führt in ein erkennbares Bewerbersystem wie Workday, Greenhouse, Lever, SmartRecruiters, Prospective oder Refline. Jedes davon hat ein eigenes Login und eine eigene Statusseite. Genau deshalb braucht es eine Liste ausserhalb dieser Systeme. Alle Preise unten haben wir am 28. August 2026 auf den Seiten der Anbieter selbst abgelesen.

Wie breit sich die Bewerbungsziele streuen (deutschsprachige Inserate)
Wie breit sich die Bewerbungsziele streuen (deutschsprachige Inserate)Häufigstes Ziel8.8 %Zehn häufigste34.6 %Fünfzig häufigste57.5 %

Anteil der offenen deutschsprachigen Inserate auf SwissJobs.app, deren Bewerbungslink auf das häufigste, auf die zehn beziehungsweise fünfzig häufigsten Ziele führt. Stand 28. August 2026.

  • Nach Preis sortiert, alles am 28. August 2026 abgelesen. Gratis: die Bewerbungsliste von SwissJobs.app (mit Konto), der eService im Job-Room, Excel im Web, Google Sheets, Trello bis zehn Boards, Notions Free-Plan, Teals Gratisstufe und Huntr bis hundert Stellen. Bezahlt: Notion Plus $10 pro Person und Monat (rund CHF 8), Trello Standard $5 (rund CHF 4), Huntr Pro $40 im Monat (rund CHF 32), Teal+ $13 alle sieben Tage (rund CHF 10.50) oder $29 alle dreissig Tage (rund CHF 23).
  • Notions Gratisstufe hat drei Grenzen, die für ein Bewerbungsdossier zählen: Dateien bis 5 MB, Seitenverlauf sieben Tage, zehn externe Gäste. Ein eingescanntes Arbeitszeugnis überschreitet 5 MB regelmässig, und wer eine gelöschte Zeile nach zwei Wochen zurückholen will, kommt zu spät.
  • Der Preisvergleich täuscht bei Teal. $13 wirken neben $29 günstig, sind aber der Wochenpreis: Über ein halbes Jahr gerechnet sind das rund CHF 270, während dreissig-Tage-Pakete auf rund CHF 140 kommen. Das unbegrenzte Verfolgen von Stellen ist bei Teal allerdings in der Gratisstufe enthalten — bezahlt wird der Lebenslauf-Editor.
  • Huntrs Gratisstufe nennt eine harte Zahl: «Track up to 100 jobs», dazu zwei zugeschnittene Lebensläufe und der Chrome Job Clipper. Wer eine Suche über sechs Monate führt, stösst an diese Grenze eher, als es zuerst aussieht.
  • Trello gratis heisst laut Preisseite «Up to 10 boards per Workspace», unbegrenzte Karten, 10 MB pro Datei und 250 Automatisierungsläufe im Monat. Für vier Spalten — gespeichert, beworben, Gespräch, Angebot — reicht ein einziges Board.
  • Excel kostet für diesen Zweck nichts: Microsofts Schweizer Seite führt Excel im Web als kostenlos mit 5 GB Cloudspeicher; die Abos daneben stehen bei CHF 99.95, CHF 139.95 und CHF 199.95 im Jahr. Google Sheets ist mit einem Google-Konto ebenfalls gratis und funktioniert laut Produktseite auch ohne Internetverbindung.
  • Was «Notion-Tracker» meistens meint, ist die Vorlage einer Drittperson. In Notions Vorlagen-Marktplatz stehen unter «Job Application Tracker» sowohl kostenlose Vorlagen als auch bezahlte, etwa für $4.30 oder $19.89 — der Preis der Vorlage kommt zum Abo hinzu.
  • Bei uns entsteht die Zeile beim Speichern: Eine Stelle, die du im Job-Feed merkst, steht mit Titel, Firma, Ort, Link und Datum in der Liste, ein Häkchen macht daraus «beworben», das Datum lässt sich korrigieren, und Bewerbungen von anderswo trägst du manuell nach — samt Kontaktperson.

Wen wählen?

Bei Notion endet es beim Inserat. Bei uns fängt es dort an: aus derselben Ausschreibung entstehen Lebenslauf, Motivationsschreiben, der Check dagegen und der Eintrag im RAV-Nachweis.

Nimm Notion, wenn

  • Notion — frei baubare Datenbank, wer sein System schon dort hat, muss nichts Neues lernen.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.

  • Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.

  • Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.

Funktionsvergleich

FunktionSwissJobs.appNotion
Bewerbungen festhaltenJaJa
Das Inserat wird mitgeführtJaNein
Aus der Stellensuche heraus befülltJaNein
RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO)JaNein
Druckfertiges MonatsblattJaNein
Lebenslauf je Bewerbung verknüpftJaNein
Ohne Tabellenpflege von HandJanicht ausgewiesen
Ohne Konto startenJanicht ausgewiesen
Kostenlos nutzbarJanicht ausgewiesen
SprachenDE / EN / FR / ITnicht ausgewiesen
In der Schweiz gebautJanicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Preise nebeneinander

Was du zahlstSwissJobs.appNotion
MonatspreisCHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abonicht ausgewiesen
JahrespreisCHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeugenicht ausgewiesen
Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau.7 Tage voller Zugang, monatlich kündbarnicht ausgewiesen
Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt.Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Wochenicht ausgewiesen
WährungCHFnicht ausgewiesen
AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12.Kalendermonat, jederzeit kündbarnicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Notion

Eine Datenbank, die aussieht wie ein Dokument. Für eine Bewerbungsübersicht heisst das: Du legst die Spalten selbst fest — Frist, Kontaktperson, Pensum, Bewilligungsfrage, Fahrzeit —, schaltest zwischen Tabelle, Kanban und Kalender um und hängst PDF an. Der Free-Plan ist laut Preisseite «For individuals to organize personal projects and life» gedacht, allein genutzt mit unbegrenzten Seiten. Der Export des ganzen Arbeitsbereichs als HTML, Markdown und CSV ist schon in der Gratisstufe enthalten, und einzelne Seiten lassen sich für die Offline-Nutzung herunterladen.

Preis: Free $0, Plus $10 und Business $20 pro Person und Monat, ausgezeichnet in Dollar; bei jährlicher Zahlung nennt die Seite bis zu 20 Prozent Ersparnis. Umgerechnet sind $10 rund CHF 8 im Monat — ein Betrag, der sich mit dem Wechselkurs verschiebt, während die Preise der Schweizer Anbieter feststehen.

Passt für: alle, die ihr System selbst bauen wollen und die Bewerbungen ohnehin neben Notizen, Terminen und Vorbereitung führen. Die echte Grenze ist die Handarbeit — jede Zeile tippst du ab, jeden Link kopierst du, und wenn das Inserat offline geht, zeigt die Zelle ins Leere. Dazu kommen 5 MB pro Datei, sieben Tage Seitenverlauf und die Datenhaltung in den USA.

SwissJobs.app

Der Unterschied zu allen anderen auf dieser Seite: Das Inserat liegt schon hier. Wir sind eine Schweizer Jobbörse, und was du im Feed speicherst, steht ohne Abtippen in der Bewerbungsliste — Titel, Firma, Ort, Link, Datum. Ein Häkchen markiert «beworben», das Datum lässt sich nachträglich ändern, die Liste ist nach Tagen gruppiert und durchsuchbar, und über «Job manuell hinzufügen» erfasst du auch Bewerbungen von anderswo, mit Kontaktperson und Telefonnummer.

Preis: gratis. Die Bewerbungsliste ist im Konto enthalten und hängt an keinem Abo. Bezahlt sind bei uns die Dossier-Werkzeuge — Lebenslauf und Schreiben gegen ein bestimmtes Inserat, CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr nach sieben Gratistagen. Für die Übersicht brauchst du davon nichts.

Passt für: eine laufende Suche auf Schweizer Inserate, bei der du nicht dieselben Angaben zweimal erfassen willst. Wo Notion besser ist, und das sind vier Punkte: eigene Felder gibt es bei uns nicht, einen Export als Datei ebenso wenig, eine Druckansicht fehlt, und ohne Konto und Internet siehst du die Liste nicht. Wer seine Bewerbungen als Datei behalten oder ausdrucken will, ist mit einer Tabelle besser bedient.

Job-Room / arbeit.swiss

Hier ist die Reihenfolge umgekehrt: Wer beim RAV angemeldet ist, wählt nicht zwischen Werkzeugen, sondern erfüllt eine Pflicht. Art. 26 Abs. 2 AVIV verlangt den Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätestens am fünften Tag des folgenden Monats — über den eService im Job-Room oder das Formular «Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen» von arbeit.swiss. Zu spät eingereichte Bemühungen zählen nicht, auch wenn du sie tatsächlich unternommen hast.

Preis: gratis. Der Zugang läuft über ein Job-Room-Konto, das über das Identity Access Management der ALV eingerichtet wird und ein AGOV-Login voraussetzt; AGOV selbst ist kostenlos. Neben dem Nachweis führt der Job-Room auch Jobabos und Favoritenlisten.

Passt für: jede Person, die Taggeld bezieht — und zwar zusätzlich zu jedem anderen Werkzeug auf dieser Seite, nicht statt dessen. Notion, Trello oder unsere Liste sind eine Bequemlichkeitsschicht obendrauf; keines davon reicht etwas beim RAV ein. Wie viele Bewerbungen pro Monat verlangt werden, vereinbarst du individuell mit deinem RAV, und die Praxis unterscheidet sich von Kanton zu Kanton — kläre es dort.

Excel / Microsoft 365

Die naheliegendste Alternative, und in einem Punkt die stärkste: Die Datei gehört dir. Sie liegt auf deinem Rechner, öffnet in zehn Jahren noch, rechnet, filtert und lässt sich ausdrucken — praktisch, wenn du beim Beratungsgespräch ein Blatt über den Tisch schieben willst statt vom Bildschirm vorzulesen.

Preis: Microsofts Schweizer Seite nennt Excel im Web als kostenlos mit 5 GB Cloudspeicher. Die Abos daneben — Single CHF 99.95, Family CHF 139.95, Premium CHF 199.95 im Jahr — brauchst du für zwanzig Zeilen nicht.

Passt für: Nachweise, die eine Kontrollperiode überdauern und im Zweifel vorgelegt werden. Die Grenze ist dieselbe wie bei Notion, nur ohne Abo: alles von Hand, keine Erinnerung, kein Status, der sich von selbst ändert.

Google Sheets

Dasselbe Prinzip, ohne Installation. Laut der Produktseite kann jede Person mit einem Google-Konto Tabellen anlegen, und der Zugriff funktioniert auch ohne Internetverbindung. Die Datei lässt sich teilen — nützlich, wenn eine Beratungsperson oder das Umfeld mitschaut.

Preis: gratis mit einem Google-Konto; die bezahlten Stufen richten sich an Organisationen und sind für eine Bewerbungsliste ohne Belang.

Passt für: alle, die schon im Google-Konto arbeiten und die Liste auf dem Handy brauchen. Die Grenze: gleich viel Tipparbeit wie in Excel, und die Spalte mit dem Link veraltet still, weil Inserate verschwinden. Schreib Titel, Arbeitgeber und Ort daneben aus, sonst zeigt die Zeile im dritten Monat auf nichts.

Trello

Das Kanban-Brett, auf das viele Notion-Nutzerinnen und -Nutzer eigentlich zielen: Spalten für gespeichert, beworben, Gespräch und Angebot, eine Karte je Bewerbung, per Zug von links nach rechts. Fälligkeitsdaten, Checklisten und Anhänge sind eingebaut, es gibt Apps für iOS und Android.

Preis: Free kostet nichts und erlaubt laut Preisseite «Up to 10 boards per Workspace», unbegrenzte Karten, 10 MB pro Datei und 250 Automatisierungsläufe im Monat. Standard $5 pro Person und Monat bei Jahreszahlung — rund CHF 4 — und Premium $10, rund CHF 8.

Passt für: alle, die den Fortschritt sehen statt lesen wollen, und für Suchen mit vielen parallelen Verfahren. Die Grenze: Ein Brett ist keine Tabelle. Auswerten, wie viele Bewerbungen im Juli unbeantwortet blieben, geht schlecht, und für den RAV-Nachweis musst du die Karten am Monatsende von Hand abschreiben.

Huntr

Ein fertiger Bewerbungstracker statt eines Baukastens, mit Browser-Erweiterung: Der Chrome Job Clipper übernimmt eine Anzeige mit einem Klick ins eigene Brett, dazu kommen Kontaktverwaltung, Dokumentenablage und ein Lebenslauf-Werkzeug.

Preis: Die Gratisstufe nennt «Track up to 100 jobs», zwei Bewerbungspakete und den freien PDF-Export. Pro kostet $40 im Monat, $90 für drei Monate oder $160 für sechs — rund CHF 32, CHF 72 oder CHF 129.

Passt für: Menschen, die viele Bewerbungen schicken und dafür bezahlen wollen, dass das Erfassen wegfällt. Die Grenze für die Schweiz: Oberfläche und Vorlagen sind englisch, das Dossier ist als US-Resume gedacht, Arbeitszeugnisse, Bewilligung und Pensum kommen nicht vor — und das Kästchen für den RAV-Nachweis gibt es nicht.

Teal

Ebenfalls fertig, mit der ungewöhnlichsten Preisgestaltung im Feld. Das Verfolgen von Stellen ist unbegrenzt und gratis — bezahlt wird der Lebenslauf-Editor mit Schlüsselwort-Abgleich gegen die Ausschreibung.

Preis: Free Forever für den Tracker; Teal+ kostet $13 alle sieben Tage, $29 alle dreissig Tage oder $79 alle neunzig Tage, also rund CHF 10.50, CHF 23 oder CHF 64. Der Wochenpreis ist der teuerste: über sechs Monate gerechnet rund CHF 270 gegen rund CHF 140 im Dreissig-Tage-Rhythmus.

Passt für: englischsprachige Suchen, gern in internationalen Firmen, bei denen ohnehin auf Englisch bewertet wird. Die Grenze: Deutsch, Französisch und Italienisch fehlen, und für Schweizer Inserate bringt der Schlüsselwort-Abgleich wenig, wenn die Ausschreibung auf Deutsch ist.

Wer welches Werkzeug nehmen sollte

Nach der Lage entschieden: Wer Taggeld bezieht, führt den Nachweis im Job-Room — alles andere kommt obendrauf. Wer auf Schweizer Inserate antwortet und nicht abtippen will, nimmt unsere Bewerbungsliste. Wer eigene Felder, einen Export und Offline-Zugriff braucht, bleibt bei Notion oder wechselt zu Excel beziehungsweise Google Sheets. Wer den Fortschritt als Brett sehen will, nimmt Trello. Und wer viel bewirbt und dafür zahlt, dass das Erfassen wegfällt, nimmt Huntr oder Teal — mit dem Vorbehalt, dass beide auf Englisch und für den amerikanischen Markt gebaut sind.

Nach dem Preis entschieden ist die Sache kürzer, als die Frage vermuten lässt: Für eine Bewerbungsübersicht musst du nichts ausgeben. Job-Room, Excel im Web, Google Sheets, Trello, Notions Free-Plan, Teals Tracker und unsere Liste kosten alle nichts. Bezahlt wird in diesem Feld für Bequemlichkeit — Erfassung per Klick, Erinnerungen, Vorlagen —, nicht für die Übersicht selbst.

Was am Ende zählt, ist nicht das Werkzeug, sondern wie viele Felder du zweimal ausfüllst. In unserem Bestand streuen die Bewerbungsziele weit: 41,8 Prozent der Ziele bei deutschsprachigen Inseraten kommen genau einmal vor, und die zehn häufigsten decken zusammen nur ein gutes Drittel ab. Es wird also kein System geben, in dem alle deine Bewerbungen von selbst zusammenlaufen. Die Frage ist nur, wo du sie zusammenführst — und ob dieses Zusammenführen Tipparbeit kostet oder nicht.

Die Preise und Plangrenzen stammen von den Seiten der Anbieter selbst, alle am 28. August 2026 gelesen: notion.com (Preise, Planvergleich, Vorlagen-Marktplatz, Hilfeseite zur Datenregion), trello.com, huntr.co, tealhq.com, die Schweizer Excel-Seite von Microsoft und die Produktseite von Google Sheets. Beträge in Dollar sind zum Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 28. August 2026 in Franken umgerechnet und gerundet; sie verschieben sich mit dem Kurs. Frist und Form des Nachweises stammen aus Art. 26 AVIV und den eService- und Formularseiten von arbeit.swiss. Wie viele Bewerbungen pro Monat verlangt werden, wird individuell mit dem RAV vereinbart und die Praxis unterscheidet sich je nach Kanton — prüfe das mit deinem RAV. Die Anteile zu den Bewerbungszielen sind über die aktuell auf SwissJobs.app offenen Inserate gerechnet, Stand 28. August 2026; wir veröffentlichen Anteile, keine absoluten Bestandszahlen. Die Beschreibung unserer eigenen Bewerbungsliste gibt den Stand vom 28. August 2026 wieder.

Bewerbungen verfolgen — gratis im Konto

Quellen

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Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

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