Was sind die besten Alternativen zu Motivationsschreiben-Vorlagen?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Sieben Alternativen sind brauchbar: SwissJobs.app, cvswiss.ch, Bewerbung.ch, ChatGPT, Microsoft 365 mit Copilot, Europass und der Bewerbungskurs über das RAV. Für Schweizer Inserate empfehlen wir SwissJobs.app, weil der Brief aus dem Inseratstext und deinem Lebenslauf entsteht, auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch. Der ehrliche Einwand zuerst: Eine Word-Vorlage verlangt kein Konto, bei uns brauchst du eines, und nach der siebentägigen Testphase kostet der Export CHF 15 im Monat. Wer einen einzigen Brief schreibt, bleibt bei der Gratis-Vorlage. Stand: 28. August 2026.
Die Startseiten der Werkzeuge im Vergleich
Alle am 4. September 2026 bei gleicher Fensterbreite aufgenommen, damit der Vergleich fair ist.

1. SwissJobs.appUnsere App
Lebenslauf und Motivationsschreiben direkt aus einem Schweizer Inserat, ohne Anmeldung.
Eine Vorlage ist eine Entscheidung, die getroffen wurde, bevor du das Inserat gesehen hast — über die Sprache, über die Form, über die Anrede. Genau diese Entscheidung hält im Schweizer Markt schlechter als anderswo, und zwar messbar auf der Ebene des einzelnen Arbeitgebers. Von den Arbeitgebern, die bei uns mindestens zwei offene Stellen ausgeschrieben haben, schreiben 23,5 Prozent in mehr als einer Sprache aus; auf diese Häuser entfallen 35,1 Prozent aller offenen Inserate. Derselbe Betrieb, zwei Inserate, zwei Sprachen. Du kannst die Sprache deines Briefs also nicht einmal aus dem Arbeitgeber ableiten, sondern nur aus dem Inserat, das vor dir liegt.
Der zweite Massstab kommt nicht von uns, sondern von arbeit.swiss. Die offizielle Bewerbungsseite nennt das Bewerbungsschreiben «Ihre persönliche Visitenkarte» und zählt die Formteile auf, die eine gute Vorlage bereits mitbringt: Absenderadresse, Empfängeradresse, Datum, Betreffzeile, Anrede, Grussformel und Unterschrift. Sie hält ausserdem fest, dass alle Dokumente in einer PDF-Datei zusammengestellt und als PDF versendet werden sollen. Das ist ein Kriterium, an dem sich jedes Werkzeug hier messen lassen muss — ein Brief, der nur im Browser lebt und sich nicht sauber als PDF ins Dossier einfügen lässt, macht dir zusätzliche Arbeit statt weniger.
Bemerkenswert ist, was auf derselben offiziellen Seite fehlt: eine Längenvorgabe für den Brief und jeder Hinweis darauf, ihn auf das einzelne Inserat zuzuschneiden. Beides ist Konvention, keine Regel — und deshalb ist der Wettbewerb zwischen diesen Werkzeugen kein Wettbewerb um Formvorschriften, sondern um Inhalt. Die Form bekommst du gratis, in zwei Minuten, von jeder Musterseite. Wofür du bezahlst, ist der Absatz, der erklärt, warum du dich bei diesem Betrieb auf diese Stelle bewirbst.
Alle Angaben zu fremden Anbietern stammen von deren eigenen Seiten, gelesen am 28. August 2026; bei ChatGPT fehlt der Preis der Bezahlstufe, weil die Preisseite von OpenAI unsere Abfrage an diesem Tag abwies, und wir schreiben keine Zahl auf, die wir nicht selbst gelesen haben.
Anteil der Sprachkombinationen unter jenen Arbeitgebern mit mindestens zwei offenen Stellen, die in mehr als einer Sprache ausschreiben (23,5 Prozent von ihnen). Ein Arbeitgeber kann in drei Sprachen ausschreiben, deshalb summieren sich die Balken auf über 100. Offene Inserate auf SwissJobs.app am 28. August 2026.
- Preise für einen Monat, in Franken: RAV-Kurs und berufsberatung.ch gratis, Europass gratis, Bewerbung.ch Standardkonto gratis, SwissJobs.app CHF 15 (oder CHF 95 im Jahr) nach sieben Testtagen, cvswiss.ch CHF 15 für unbegrenzte Motivationsschreiben oder CHF 5 einmalig für einen einzelnen Lebenslauf, Bewerbung.ch Premium CHF 20 für einen Monat oder CHF 50 für drei, Microsoft 365 Single CHF 9.95 im Monat.
- Die günstigste dauerhafte Lösung bleibt Word ohne Abo: Office Home 2024 kostet einmalig CHF 159.95 und läuft ohne Verlängerung — dafür ohne Copilot. Wer die KI im Dokument will, zahlt CHF 9.95 bis CHF 19.95 im Monat, mit einem Gratismonat zum Testen.
- 23,5 Prozent der Arbeitgeber mit mindestens zwei offenen Stellen schreiben in mehr als einer Sprache aus. Von diesen Arbeitgebern kombinieren 52,9 Prozent Deutsch mit Englisch, 45,6 Prozent Deutsch mit Französisch und 22,7 Prozent Französisch mit Englisch.
- arbeit.swiss verlangt keine Briefform, die eine Vorlage nicht schon liefert — aber die Seite sagt auch nichts über die Länge des Schreibens und nichts über das Zuschneiden auf das Inserat. Genau in dieser Lücke arbeiten alle sieben Werkzeuge.
- Europass führt Lebenslauf und Brief in 31 Sprachen und bezeichnet sich als «Your free, personal tool for learning and working in Europe» — kostenlos, aber mit Login und im EU-Format.
- cvswiss.ch bindet die Motivationsschreiben ans Monatsabo: Das Einmalguthaben für CHF 5 deckt laut Preisseite «1 professional PDF download» eines Lebenslaufs, die «Unlimited Motivation Letters» stehen im Abo für CHF 15 im Monat.
Wen wählen?
Die anderen Werkzeuge hier sind echt und für ihren Zweck gut — die Tabelle sagt bei jedem, wofür. Der Grund, warum wir oben stehen, ist eine einzige Zeile darin: der Stellenindex ist unser eigener, also liegt das Inserat schon da.
Nimm cvswiss.ch, wenn
cvswiss.ch — zwölf wählbare Vorlagen statt eines Formats, Übersetzung in neun Sprachen und ein kostenloser ATS-Check, der direkteste Schweizer Konkurrent.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Du wählst die Ausschreibung aus unserem eigenen Schweizer Index, und Lebenslauf, Schreiben und Check entstehen gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Arbeitsbemühungen aus dem Tracker, gedruckt auf dem offiziellen SECO-Blatt. Keines der anderen Werkzeuge in dieser Liste hat das.
Ohne Konto anfangen — Öffnen und schreiben ohne Anmeldung; nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument.
CHF 15 im Monat, sieben Tage gratis vorweg — Voller Zugang im Test, monatlich kündbar, in Franken abgerechnet — keine Vier-Wochen-Perioden, kein Kursrisiko.
Die Werkzeuge im direkten Vergleich
| Kriterium | SwissJobs.app | cvswiss.ch | cv-easy.ch | lebenslaufapp.ch | RadarJob | ChatGPT | Word |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Preis | CHF 15/Mt · CHF 95/J | ab CHF 15/Mt | CHF 12 einmalig | k. A. | CHF 39/Mt (Standard) | Gratis-Stufe | Teil von Microsoft 365 |
| Ohne Konto nutzbar | Ja | k. A. | Ja | k. A. | Ja | Nein | Nein |
| Auf ein konkretes Inserat zugeschnitten | Ja | Ja | k. A. | k. A. | Ja | Ja | Nein |
| Inserat aus eigenem Stellenindex | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Passender Lebenslauf zum selben Inserat | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein |
| Schweizer Konventionen | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein |
| PDF ohne Wasserzeichen | Ja | Ja | Ja | k. A. | Ja | Nein | Ja |
| Word-/DOCX-Export | Ja | k. A. | k. A. | k. A. | Nein | Nein | Ja |
| Bewerbungstracker | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| RAV-Formular (SECO) | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Sprachen | DE/EN/FR/IT | DE/EN/FR | DE/FR/EN/IT | DE | FR | viele | viele |
| In der Schweiz gebaut | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein |
Stand 4. September 2026. Jede Angabe zu einem fremden Werkzeug stammt von dessen eigener Seite; «k. A.» heisst, dass sie dort nicht lesbar war — nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Unsere Zeile stammt aus dem Code und dem live durchlaufenen Ablauf.
SwissJobs.app
Was es ist: Ein Editor, der aus dem Text des Inserats und deinem Lebenslauf einen ersten Entwurf schreibt, den du danach wie ein normales Dokument überarbeitest. Der Brief entsteht in der Sprache, in der du dich bewirbst — Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch. Daneben liegen fünf vollständig ausgeschriebene Musterbriefe je Sprache als Word-Datei: Standard, Lehrstelle, Initiativbewerbung, Praktikum und die englische Fassung, gratis und ohne Anmeldung.
Was es kostet: Das Konto ist gratis, das Schreiben ebenfalls. Der Export der fertigen Datei hängt an der siebentägigen Testphase; danach kostet das Abo CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr. Die fünf Musterbriefe sind davon ausgenommen und brauchen kein Konto.
Für wen: Für Leute, die sich über Wochen auf Schweizer Inserate bewerben und pro Stelle einen eigenen Brief wollen, statt einen Text sechsmal umzuschreiben. Und für alle, die in einer Sprachregion suchen, deren Sprache nicht ihre erste ist — Stellensuche, Lebenslauf und Brief liegen in denselben vier Sprachen nebeneinander.
Die Grenze: Für den Brief brauchst du ein Konto, für eine Word-Vorlage nicht — und wer genau eine Bewerbung schreibt, ist mit der Vorlage schneller fertig, als die Registrierung dauert. Wir können ausserdem nicht versprechen, dass ein Brief eine automatische Vorauswahl übersteht; belegbar ist nur, dass ein Schreiben, das die Begriffe des Inserats aufnimmt, dem Lesenden weniger Anlässe gibt, das Dossier beiseitezulegen.
cvswiss.ch
Was es ist: Ein Schweizer Werkzeug, das den Brief aus dem Inserat ableitet — auf der Funktionsseite steht «Generate tailored motivation letters based on job postings and your CV», daneben der «Job-First Approach». Das Abo führt ausserdem einen Export für das offizielle RAV-Formular und arbeitet in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.
Was es kostet: CHF 5 einmalig für ein Guthaben, das laut Preisseite «1 professional PDF download» eines Lebenslaufs abdeckt und nicht verfällt. Motivationsschreiben ohne Limit gibt es im «Job-Search Abo» für CHF 15 im Monat, monatlich kündbar, mit einer Geld-zurück-Frist von sieben Tagen.
Für wen: Für RAV-Angemeldete, die den Formularexport ohnehin brauchen, und für alle, die vor dem Bezahlen sehen wollen, was herauskommt — Erstellen und Vorschau laufen dort vor der Zahlung.
Die Grenze: Der Brief hängt am Abo. Wer das Einmalguthaben für CHF 5 kauft, hat einen Lebenslauf und kein Motivationsschreiben; für einen einzelnen Brief ist das die teurere Reihenfolge. Und die Ausschreibung fügst du selbst ein — das ist derselbe Zwischenschritt wie bei jedem Textwerkzeug.
Bewerbung.ch
Was es ist: Ein Bewerbungsportal mit eigenem Editor, dessen KI-Funktionen «BeKI» heissen. Die Preisseite listet auf, wofür sie eingesetzt werden: «Bewerbungsschreiben, Lebenslauf optimieren, Interview-Training, Kurzprofil, Infos zu Berufserfahrungen, Infos zu Aus- & Weiterbildungen». Der Brief ist dort eine Anwendung unter mehreren, nicht das Hauptprodukt.
Was es kostet: Das Standardkonto ist gratis. Premium kostet CHF 20 für einen Monat oder CHF 50 für drei. Die KI läuft über Credits — «Pro KI-Anwendung wird 1 Credit eingelöst» —, zehn Credits kosten CHF 5, fünfundzwanzig CHF 10. Der Datenimport ist ein eigener Posten und kostet mit CHF 80 für einen Monat mehr als das Abo selbst.
Für wen: Für Leute, die ihr ganzes Dossier an einem Ort führen wollen und den Brief als einen Schritt unter vielen sehen — Kurzprofil, Lebenslauf, Interview-Training kommen aus derselben Oberfläche.
Die Grenze: Das Credit-Modell macht jeden neuen Brief zu einer Einzelabrechnung. Wer sich auf zwanzig Inserate bewirbt und jedes Mal neu schreiben lässt, rechnet anders als bei einem Abo ohne Mengenbegrenzung — und genau das ist der Fall, für den man eine Vorlage überhaupt ersetzt.
ChatGPT
Was es ist: Kein Bewerbungswerkzeug, sondern ein Chatfenster — und für die reine Formulierung das beste Gerät auf dieser Liste. Es schreibt einen Absatz um, kürzt ihn, macht ihn nüchterner und findet den Satz, an dem du eine Stunde gesessen hast. Wer bereits eine Vorlage hat, kann sie damit vom Muster zum eigenen Text machen, ohne das Werkzeug zu wechseln.
Was es kostet: Es gibt eine Gratisstufe, die für einen Brief reicht. Den Preis der Bezahlstufe können wir hier nicht nennen: Die Preisseite von OpenAI hat unsere Abfrage am 28. August 2026 abgewiesen, und wir schreiben keine Zahl auf, die wir nicht selbst gelesen haben.
Für wen: Für sichere Schreiberinnen und Schreiber, die nur die letzte Fassung schärfen wollen, und für Situationen, in denen es keine Vorlage gibt — Wiedereinstieg nach Jahren, ein Wechsel der Branche, eine Lücke, die erklärt werden muss.
Die Grenze: Es weiss nichts über die Stelle, das du ihm nicht sagst, und es weiss nichts über den Betrieb, über den niemand etwas ins Netz geschrieben hat. Schweizer Konventionen — Ferien statt Urlaub, Lohn statt Gehalt, Pensum in Prozent, kein ß — musst du verlangen, sonst bekommst du einen Brief für den deutschen Markt. Und es füllt Lücken mit Plausiblem: erfundene Projekte, Zahlen, die nie jemand gemessen hat.
Microsoft 365 mit Copilot
Was es ist: Die Vorlage bleibt, wo sie ist, und die KI kommt zu ihr. Copilot sitzt in Word, liest das offene Dokument und schreibt Absätze um — die Datei bleibt deine Datei, das Layout bleibt dein Layout, und der Export ins Dossier ist derselbe wie immer. Für alle, die ihre Bewerbung ohnehin nie aus Word herausgetragen haben, ist das die kleinste Umstellung auf dieser Liste.
Was es kostet: Auf der Schweizer Preisliste kostet Microsoft 365 Single CHF 9.95 im Monat oder CHF 99.95 im Jahr, Family CHF 13.95 im Monat oder CHF 139.95 im Jahr, Premium CHF 19.95 im Monat oder CHF 199.95 im Jahr; ein Monat lässt sich gratis testen. Wer Word ohne Abo will, kauft Office Home 2024 einmalig für CHF 159.95 — dann ohne Copilot.
Für wen: Für Leute mit einer eigenen, über Jahre gepflegten Briefvorlage, für alle, die offline arbeiten, und für alle, denen wichtig ist, dass das fertige Dokument auf der eigenen Festplatte liegt und nicht in einem fremden Konto.
Die Grenze: Copilot verbessert, was dasteht. Es kennt das Inserat nicht, bis du es einfügst, und es kennt den Unterschied zwischen einem deutschen und einem Schweizer Bewerbungsbrief nicht von sich aus. Die weitergehenden KI-Funktionen behält Microsoft laut eigener Seite derzeit den Premium-Abonnenten vor — wer die günstigste Stufe nimmt, bekommt nicht alles, was in der Werbung steht.
Europass
Was es ist: Das offizielle Bewerbungswerkzeug der EU, mit einem eigenen Editor für den Brief. Die Seite beschreibt ihn so, dass er dich «step by step through the process» führt, und du kannst Briefe «in 31 languages» anlegen, speichern und teilen. Es ist die einzige Adresse auf dieser Liste, die von einer öffentlichen Stelle betrieben wird und trotzdem ein Werkzeug ist und nicht nur ein Merkblatt.
Was es kostet: Nichts. Europass bezeichnet sich auf der Startseite als «Your free, personal tool for learning and working in Europe». Ein Login ist nötig, Geld nicht.
Für wen: Für Bewerbungen ins EU-Ausland, für Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die beidseits der Grenze suchen, und für alle, die eine Struktur brauchen und kein Abo wollen. Auch für den ersten Brief überhaupt: Die Schritt-für-Schritt-Führung ist genau das, was eine leere Word-Seite nicht bietet.
Die Grenze: Es ist eine europäische Standardform, keine Schweizer. Der Brief folgt dem Europass-Layout, nicht der Schweizer Geschäftsbriefkonvention, und das Werkzeug schreibt nichts über dein Inserat — es fragt dich ab. Du tauschst also eine Word-Vorlage gegen eine Online-Vorlage mit Führung, und die inhaltliche Arbeit bleibt vollständig bei dir.
RAV-Bewerbungskurs und berufsberatung.ch
Was es ist: Die einzige Alternative auf dieser Liste, bei der ein Mensch dein Dossier liest. berufsberatung.ch empfiehlt in seinem Bewerbungsteil ausdrücklich zweierlei, das kein Werkzeug leistet: die Unterlagen von jemandem aus dem eigenen Umfeld beurteilen zu lassen und bei Bedarf professionelle Hilfe oder einen Bewerbungskurs beizuziehen. Über das RAV läuft dieser Kurs als arbeitsmarktliche Massnahme; das Gesuch stellst du dort, und das RAV entscheidet.
Was es kostet: Für Angemeldete nichts. Die Informationsseiten von arbeit.swiss und berufsberatung.ch sind ohnehin öffentlich und kosten niemanden etwas.
Für wen: Für alle, die beim RAV angemeldet sind — und für jede Person, deren Problem nicht die Formulierung ist, sondern die Frage, was überhaupt in den Brief gehört. Ein Mensch, der deine Arbeitszeugnisse gelesen hat, zieht Belege heraus, die du über dich selbst nie schreiben würdest.
Die Grenze: Es ist nicht auf Zuruf verfügbar. Ein Kurs braucht Anmeldung, Zusage und einen Termin, während ein Inserat drei Wochen offen ist. Und wer nicht angemeldet ist oder aus dem Ausland sucht, hat diesen Weg nicht — dann bleiben die öffentlichen Seiten, und die sind Anleitung, nicht Rückmeldung.
Kurz gesagt: wer was nehmen sollte
Bewirbst du dich laufend auf Schweizer Inserate und willst pro Stelle einen eigenen Brief, nimm uns: Der Entwurf entsteht aus dem Inseratstext, und dieselben vier Sprachen tragen Suche, Lebenslauf und Brief. Bist du beim RAV angemeldet und brauchst den Formularexport ohnehin, ist cvswiss.ch für CHF 15 im Monat die sparsamere Kombination. Willst du dein ganzes Dossier an einem Ort und rechnest pro Anwendung ab, passt Bewerbung.ch.
Schreibst du selbst gut und willst nur den letzten Schliff, reicht ChatGPT in der Gratisstufe. Hast du eine eigene Word-Vorlage, an der du nichts ändern willst, ist Microsoft 365 mit Copilot der kleinste Eingriff — und Office Home 2024 für einmalig CHF 159.95 die einzige Lösung hier ohne Abo. Bewirbst du dich über die Grenze hinaus, ist Europass gratis und in 31 Sprachen die richtige Adresse.
Und es gibt den Fall, in dem keines dieser Werkzeuge nötig ist: Wer eine einzige Bewerbung schreibt, gut formuliert und nur wissen will, wo Datum und Betreff hingehören, lädt eine Gratisvorlage herunter und ist fertig — auch unsere fünf Musterbriefe stehen ohne Konto bereit. Und wer beim RAV angemeldet ist, sollte den Bewerbungskurs prüfen, bevor er irgendetwas bezahlt: Ein Mensch, der das ganze Dossier liest, ersetzt keine Software, aber Software ersetzt ihn auch nicht.
Die Preis- und Funktionsangaben stammen vom 28. August 2026 und wurden auf den Seiten der Anbieter selbst gelesen: cvswiss.ch (Pricing, Features), Bewerbung.ch (Unsere Angebote), Europass (Cover Letter, Startseite), Microsoft Schweiz (Vergleich der Microsoft-365-Produkte) sowie arbeit.swiss und berufsberatung.ch. Der Preis der ChatGPT-Bezahlstufe fehlt hier, weil die Preisseite des Anbieters unsere Abfrage an diesem Tag zurückwies. Fremdwährungen sind zu den EZB-Referenzkursen vom 27. August 2026 umgerechnet (EUR 1 = CHF 0.9376). Die Marktzahlen sind am 28. August 2026 über die auf SwissJobs.app offenen Schweizer Inserate gerechnet und ausschliesslich als Anteile angegeben; für die Sprachauswertung zählen nur Inserate, deren Sprache maschinell sicher bestimmbar war, und nur Arbeitgeber mit mindestens zwei offenen Stellen.
Bewerbungsschreiben aus dem Inserat erstellen: gratis
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Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%



