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Tools im Vergleich

Welches sind die besten Tools für die Bewerbungsübersicht?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Acht Werkzeuge, alle am 28. August 2026 geprüft. Für Bewerbungen auf Schweizer Inserate nehmen wir uns selbst: Auf SwissJobs.app entsteht die Zeile beim Speichern des Inserats, gratis mit Konto. Bist du beim RAV angemeldet, führt an den eServices im Job-Room kein Weg vorbei — sie sind kostenlos, und laut SECO gilt eine Eingabe bei einem privaten Anbieter «nicht als Einreichung beim RAV oder bei der Arbeitslosenkasse». Wer rechnen, exportieren und drucken will, fährt mit Excel oder Google Sheets besser als mit jedem Spezialwerkzeug hier. Huntr und Simplify können mehr als wir, sind aber für den amerikanischen Bewerbungsablauf gebaut.

Was die Auswahl in der Schweiz anders macht als jeden internationalen Vergleich, ist die Frage, wo eine Bewerbung überhaupt landet. Von den aktuell auf SwissJobs.app offenen Inseraten führen 20,2 Prozent zum Bewerben in ein internationales Bewerbersystem — Workday allein 8,1 Prozent —, 27,9 Prozent auf eine Schweizer Recruiting-Plattform wie Prospective, Refline, Dualoo oder Rocken, und 51,9 Prozent auf die Website des Arbeitgebers oder sonst wohin. Die zehn häufigsten Ziele decken zusammen nur 30,1 Prozent ab, und 45,9 Prozent aller Ziele tragen genau ein Inserat. Ein Clipper oder ein Autofill, das auf die grossen amerikanischen Formulare trainiert ist, trifft hier also auf ein Feld, das zur Hälfte aus Einzelfällen besteht.

Der zweite Schweizer Unterschied ist rechtlicher Natur, und er wiegt schwerer als jede Funktionsliste. Das SECO hat am 11. August 2026 ein Merkblatt zu privaten Online-Angeboten veröffentlicht: «Private Stellen- und Bewerbungsangebote können die Stellensuche unterstützen. Sie ersetzen jedoch nicht die offiziellen Kanäle für die Erfüllung von Pflichten gegenüber der Arbeitslosenversicherung.» Für die Werkzeugwahl heisst das: Jedes Tool auf dieser Seite — unseres eingeschlossen — ist die Arbeitsliste daneben, nie der Nachweis selbst.

Geprüft haben wir am 28. August 2026 die Preisseiten von Huntr, Notion, Trello, Microsoft und Google Workspace, die Tracker-Seite von Simplify, die Startseite und die eServices-Seite von arbeit.swiss sowie das erwähnte SECO-Merkblatt. Beträge in US-Dollar sind zum Monatsmittelkurs der Schweizerischen Nationalbank für Juli 2026 umgerechnet (1 USD = 0.8064 CHF) und gerundet. Stand: 28. August 2026.

Wohin ein Schweizer Inserat zum Bewerben führt
Wohin ein Schweizer Inserat zum Bewerben führtEigene Website des Arbeitgebers / übrige51.9%Schweizer Recruiting-Plattformen27.9%Internationale Bewerbersysteme20.2%

Anteil der aktuell auf SwissJobs.app offenen Inserate, klassiert nach dem Gastgeber der Bewerbungsadresse, Stand 28. August 2026. «Internationale Bewerbersysteme» sind Workday, Greenhouse, Lever, SmartRecruiters, Ashby, Teamtailor, Personio und Vergleichbares.

  • Die offiziellen eServices kosten nichts. «Job-Room (job-room.ch): Hier finden Sie Stellen und die offiziellen Online-Dienste. Diese Dienste sind kostenlos», schreibt das SECO. Angeboten werden für Stellensuchende unter anderem Arbeitsbemühungen, Arbeitsunfähigkeit und Dokumente für die Stellensuche.
  • Huntr hat eine ernst zu nehmende Gratisstufe: bis zu 100 verfolgte Stellen, Chrome-Clipper, unbegrenzte Kontaktverwaltung und unbegrenztes Autofill. Pro kostet USD 40 im Monat (rund CHF 32), im Halbjahresabo USD 26.66 (rund CHF 21.50).
  • Notion und Trello sind für eine Bewerbungsliste gratis. Notion nennt seine Gratisstufe ausdrücklich «For individuals to organize personal projects and life»; Trello schreibt «Free for up to 10 collaborators per Workspace» mit unbegrenzten Karten. Bezahlt beginnt Notion bei USD 10 (rund CHF 8), Trello bei USD 5 (rund CHF 4) pro Person und Monat.
  • Die Tabellen sind billiger, als ihr Ruf sagt. Microsoft wirbt auf der Schweizer Seite mit «Kostenlose Microsoft 365 Apps für das Web»; Google schreibt: «Jede Person mit einem Google-Konto kann Dokumente in Google Sheets erstellen.» Bezahlt kostet Microsoft 365 Single CHF 99.95 im Jahr, Google Workspace beginnt in der Schweiz bei CHF 7.00 pro Person und Monat.
  • Autofill deckt in der Schweiz nur einen Fünftel ab. 20,2 Prozent der offenen Inserate bewerben sich über ein internationales Bewerbersystem, 27,9 Prozent über eine Schweizer Plattform, 51,9 Prozent über die Seite des Arbeitgebers. Wer viel bei KMU bewirbt, trägt auch mit der besten Erweiterung von Hand nach.
  • Unsere eigene Grenze, klar benannt: Es gibt keinen Export und keine Druckansicht, nur die beiden Zustände «gemerkt» und «beworben» — keine Stufen für Gespräch, Absage oder Nachfassen — und ohne Konto und Internet siehst du gar nichts.

Wen wählen?

Die anderen Werkzeuge hier sind echt und für ihren Zweck gut — die Tabelle sagt bei jedem, wofür. Der Grund, warum wir oben stehen, ist eine einzige Zeile darin: der Stellenindex ist unser eigener, also liegt das Inserat schon da.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Du wählst die Ausschreibung aus unserem eigenen Schweizer Index, und Lebenslauf, Schreiben und Check entstehen gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Arbeitsbemühungen aus dem Tracker, gedruckt auf dem offiziellen SECO-Blatt. Keines der anderen Werkzeuge in dieser Liste hat das.

  • Ohne Konto anfangen — Öffnen und schreiben ohne Anmeldung; nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument.

  • CHF 15 im Monat, sieben Tage gratis vorweg — Voller Zugang im Test, monatlich kündbar, in Franken abgerechnet — keine Vier-Wochen-Perioden, kein Kursrisiko.

Die Werkzeuge im direkten Vergleich

KriteriumSwissJobs.appExcelGoogle SheetsNotionHuntr
PreisCHF 15/Mt · CHF 95/JTeil von Microsoft 365gratisGratis-Stufek. A.
Bewerbungen festhaltenJaJaJaJaJa
Das Inserat wird mitgeführtJaNeinNeinNeink. A.
Aus der Stellensuche befülltJaNeinNeinNeinNein
RAV-Formular (SECO)JaNeinNeinNeinNein
Druckfertiges MonatsblattJaNeinNeinNeinNein
Lebenslauf je Bewerbung verknüpftJaNeinNeinNeink. A.
Ohne HandarbeitJaNeinNeinNeink. A.
Schweizer BezugJaNeinNeinNeinNein

Stand 4. September 2026. Jede Angabe zu einem fremden Werkzeug stammt von dessen eigener Seite; «k. A.» heisst, dass sie dort nicht lesbar war — nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Unsere Zeile stammt aus dem Code und dem live durchlaufenen Ablauf.

SwissJobs.app — die Bewerbungsliste

Was es ist: die Liste, die in derselben Jobsuche sitzt, in der du die Inserate findest. Speicherst du eine Stelle im Feed, steht sie anschliessend mit Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Ort, Adresse des Inserats und Datum in der Liste, ohne dass du ein Feld tippst; ein Häkchen macht daraus «beworben», das Datum lässt sich anklicken und korrigieren, und die Einträge sind nach Tagen gruppiert. Bewerbungen von anderswo trägst du manuell nach, samt Kontaktperson mit Name, Mail und Telefon. Preis: gratis, ein Konto mit E-Mail-Adresse genügt, keine Kreditkarte.

Für wen: für alle, die sich regelmässig auf Schweizer Inserate bewerben, die sie online finden. Der Vorteil ist eng, aber es ist der einzige, der im Alltag zählt — die Zeile entsteht in dem Moment, in dem du ohnehin klickst, und nicht eine Stunde später in einem zweiten Fenster. Auch für Suchende in vier Sprachregionen: Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch, was bei den amerikanischen Werkzeugen keines bietet.

Die Grenze: Es gibt keinen Export und keine Druckansicht — die Liste lässt sich weder als Datei einreichen noch beim Beratungsgespräch über den Tisch schieben. Es gibt genau zwei Zustände, gemerkt und beworben; wer Gespräch, Absage und Nachfassdatum in Stufen führen will, findet das bei Huntr, nicht bei uns. Und bei Inseraten von LinkedIn zeigen wir keinen Rücklink auf die Anzeige.

Job-Room (die eServices der Arbeitslosenversicherung)

Was es ist: der offizielle Kanal, in dem Arbeitsbemühungen erfasst werden — kein Tracker im Sinne der übrigen Liste, sondern die Stelle, an der die Meldung rechtlich ankommt. arbeit.swiss listet für Stellensuchende die eServices «Arbeitsbemühungen, Arbeitsunfähigkeit, Dokumente für die Stellensuche» sowie Stellen samt Job-Alerts und Stellenmerklisten. Preis: gratis; das SECO schreibt ausdrücklich, diese Dienste seien kostenlos.

Für wen: für jede Person, die beim RAV angemeldet ist — und zwar nicht als Option. Das SECO-Merkblatt vom 11. August 2026 hält fest: «Eine Eingabe bei einem privaten Anbieter gilt nicht als Einreichung beim RAV oder bei der Arbeitslosenkasse.» Wer eine Frist einhalten oder eine Pflicht erfüllen muss, sendet die Angaben über den vorgesehenen eService auf Job-Room oder über einen Kanal, den das RAV oder die Arbeitslosenkasse ausdrücklich genannt hat.

Die Grenze: Die eServices setzen zwei Schritte voraus, die arbeit.swiss so beschreibt — zuerst die Anmeldung beim RAV zur öffentlichen Arbeitsvermittlung, danach die Registrierung für ein Job-Room-Benutzerkonto. Wer nicht angemeldet ist, hat also gar keinen Zugang, und wer angemeldet ist, führt in der Praxis zwei Listen: den Nachweis dort und die eigene Arbeitsliste daneben. Wie viele Bewerbungen pro Monat verlangt werden, wird individuell mit dem RAV vereinbart und unterscheidet sich von Kanton zu Kanton.

Microsoft Excel

Was es ist: die Tabelle, gegen die alle anderen antreten, und für eine Bewerbungsübersicht immer noch schwer zu schlagen — rechnen, filtern, sortieren, drucken, aufbewahren. Preis: Die Web-Version kostet nichts, Microsoft wirbt auf der Schweizer Seite mit «Kostenlose Microsoft 365 Apps für das Web». Für die Programme auf dem Rechner kostet Microsoft 365 Single CHF 99.95 im Jahr oder CHF 9.95 im Monat, Family CHF 139.95, Premium CHF 199.95; Office Home 2024 gibt es als Einmalkauf für CHF 159.95.

Für wen: für alle, die am Monatsende eine Datei abgeben, ausdrucken oder zehn Jahre lang behalten wollen — und für alle, die eigene Fragen an ihre Suche haben. Wie viele Bewerbungen sind es diesen Monat, wie viele ohne Antwort nach vier Wochen, wie viel Fahrzeit im Schnitt: drei Formeln, und du hast Zahlen, die dir kein fertiges Werkzeug in dieser Form liefert.

Die Grenze: Jede Zeile entsteht durch Abtippen, und zwar genau dann, wenn du eigentlich fertig bist. Dort entstehen die Lücken — Arbeitgeber notiert, exakte Stellenbezeichnung nicht, Pensum fehlt. Ausserdem verfällt der Link auf das Inserat, während die Tabelle bleibt: Schreib die Angaben aus, statt auf sie zu verweisen.

Google Sheets

Was es ist: dieselbe Tabelle im Browser, mit Freigabe und Versionsverlauf. Preis: für eine Bewerbungsliste gratis — «Jede Person mit einem Google-Konto kann Dokumente in Google Sheets erstellen», steht auf der Produktseite. Die bezahlten Stufen richten sich an Firmen und beginnen in der Schweiz bei CHF 7.00 pro Person und Monat für Workspace Starter, CHF 14.00 für Standard und CHF 22.00 für Plus.

Für wen: für alle, die die Liste auf dem Telefon nachführen und sie jemandem zeigen wollen, ohne eine Datei zu verschicken — der Beratungsperson, dem Coach, der Partnerin. Und für alle, denen wichtig ist, dass jede Änderung mit Zeitpunkt festgehalten wird.

Die Grenze: dieselbe wie bei Excel, plus eine zweite. Die Tabelle liegt im Google-Konto und nicht auf deiner Festplatte, und in ihr stehen Namen und Telefonnummern von Kontaktpersonen bei Schweizer Arbeitgebern. Das ist kein Grund, es zu lassen, aber ein Grund, keine Unterlagen dort abzulegen, die du sonst niemandem geben würdest.

Notion

Was es ist: ein Baukasten, in dem eine Bewerbungsdatenbank in zwanzig Minuten steht — Tabelle, Board, Kalenderansicht, eigene Felder, für Pensum, Kanton, Bewilligungsfrage oder Absagegrund. Preis: Die Gratisstufe ist ausdrücklich für Einzelpersonen gedacht, Notion beschreibt sie mit «For individuals to organize personal projects and life»; Plus kostet USD 10 pro Person und Monat (rund CHF 8), Business USD 20 (rund CHF 16). Die Preise sind auf der Preisseite in Dollar ausgezeichnet.

Für wen: für alle, die ihre Suche gern selbst modellieren und Notizen, Vorlagen und Gesprächsprotokolle am selben Ort haben wollen. Die Felder des amtlichen Nachweises lassen sich hier eins zu eins nachbauen — Datum, Firma, Kontaktperson, Stellenbezeichnung, Art der Bewerbung, Ergebnis —, was kein spezialisierter Tracker aus den USA anbietet.

Die Grenze: Es ist ein leeres Werkzeug. Nichts trägt sich von selbst ein, die Struktur baust du, und die Zeit dafür fehlt in der ersten Woche einer Suche am meisten. Wer die Vorlage aus dem Internet nimmt, bekommt in der Regel eine amerikanische mit Feldern für «Salary Range» und ohne jede Spalte, die das RAV verlangt.

Trello

Was es ist: ein Kanban-Brett — Karten wandern von «bewerben» über «abgeschickt» und «Gespräch» nach «erledigt». Für Bewerbungen ist das die intuitivste aller Darstellungen, weil eine Bewerbung tatsächlich Stufen durchläuft. Preis: gratis, Trello schreibt «Free for up to 10 collaborators per Workspace» mit unbegrenzten Karten; Standard kostet USD 5 pro Person und Monat bei Jahreszahlung (rund CHF 4), Premium USD 10 (rund CHF 8), monatlich abgerechnet USD 6 beziehungsweise 12.50.

Für wen: für visuell arbeitende Menschen und für Suchen mit vielen parallelen Verfahren, in denen der Zustand wichtiger ist als das Datum. Mit Fälligkeitsdaten auf den Karten wird daraus eine brauchbare Nachfassliste.

Die Grenze: Ein Brett zählt nicht. Für die Frage «wie viele Bewerbungen habe ich im August geschrieben» ist eine Karte die schlechteste Datenstruktur, und genau diese Frage stellt das RAV. Ausserdem entsteht auch hier jede Karte von Hand.

Huntr

Was es ist: der am weitesten ausgebaute reine Bewerbungs-Tracker in dieser Liste — Job Tracker, Contact Tracker, Interview Tracker, Kennzahlen zur eigenen Suche, dazu Chrome-Clipper und Autofill für Bewerbungsformulare. Preis: Die Gratisstufe erlaubt bis zu 100 verfolgte Stellen, unbegrenzte Kontaktverwaltung, unbegrenztes Autofill und bis zu 100 Dokumente. Pro kostet USD 40 im Monat (rund CHF 32), USD 90 im Quartal (rund CHF 24 im Monat) oder USD 160 im Halbjahr (rund CHF 21.50 im Monat).

Für wen: für alle, die viele Verfahren gleichzeitig führen und den Verlauf wirklich auswerten wollen. Das ist der Punkt, an dem Huntr sachlich besser ist als wir: Gesprächsstufen, Kontakte pro Firma und Kennzahlen bieten wir schlicht nicht. Wer diese Tiefe braucht, ist dort richtig.

Die Grenze: Das Produkt ist für den amerikanischen Bewerbungsablauf gebaut, in Dollar ausgezeichnet und kennt weder den Nachweis der Arbeitsbemühungen noch Pensum, Bewilligung oder Kanton. Und der Clipper hilft dort am meisten, wo er die Formulare kennt — in der Schweiz führen nur 20,2 Prozent der Inserate in ein internationales Bewerbersystem.

Simplify

Was es ist: eine Chrome-Erweiterung, die Bewerbungsformulare ausfüllt und laut Anbieter die abgeschickten Bewerbungen automatisch in einer Liste ablegt — «Simplify automatically saves job applications you submit», heisst es auf der Tracker-Seite. Preis: gratis; auf der Copilot-Seite steht «autofill job applications, tailor resumes, and automatically track applications you submit – all for free», eine Preisseite hat der Anbieter nicht.

Für wen: für Menschen mit hohem Bewerbungsvolumen bei grösseren, international aufgestellten Arbeitgebern — Pharma, Tech, Konzerne mit Standort in Zürich, Basel oder Zug —, weil dort die Formulare stehen, die die Erweiterung kennt. Für Studierende und Berufseinsteigende, die parallel im Ausland suchen, ist es der bequemste Einstieg der Liste.

Die Grenze: Was die Erweiterung nicht erkennt, landet nicht in der Liste, und das ist in der Schweiz die Mehrheit — 51,9 Prozent der offenen Inserate führen auf die eigene Website des Arbeitgebers, 45,9 Prozent aller Bewerbungsziele tragen genau ein Inserat. Dazu kommt: Der automatische Eintrag setzt voraus, dass du dem Anbieter beim Bewerben zuschauen lässt.

Wer was nehmen sollte

Bist du beim RAV angemeldet, ist die Reihenfolge nicht Geschmackssache: Der Nachweis läuft über den eService im Job-Room oder über den Kanal, den dein RAV genannt hat, und daneben führst du eine Arbeitsliste für Kontaktpersonen, Nachfassen und Termine. Für diese zweite Liste nimm, was du am ehesten wirklich nachführst — bei uns entsteht sie beim Speichern, in Excel gehört sie dir, in Trello siehst du den Stand auf einen Blick.

Bist du nicht angemeldet und bewirbst dich auf Schweizer Inserate, die du online findest, nimm die Bewerbungsliste auf SwissJobs.app: gratis, vier Sprachen, und die Zeile entsteht ohne Abtippen. Willst du Gesprächsstufen, Kontakte pro Firma und Kennzahlen, nimm Huntr — die Gratisstufe mit 100 Stellen reicht für die meisten Suchen, und ehrlicherweise ist der Funktionsumfang dort grösser als unserer. Willst du eine Datei, die rechnet, sich drucken und abgeben lässt, bleib bei Excel oder Google Sheets und lege die Spalten nach dem amtlichen Formular an, nicht nach Gefühl.

Und wenn deine Suche aus fünf Bewerbungen besteht: Nimm nichts davon. Ein Blatt Papier in der Bewerbungsmappe erfüllt denselben Zweck. Der Aufwand eines Werkzeugs lohnt sich ab dem Punkt, an dem du den Überblick über die Antworten verlierst — nicht vorher.

Alle Preise und Zitate wurden am 28. August 2026 auf den Seiten der Anbieter geprüft: Huntr, Notion, Trello, Simplify, Microsoft 365 (Schweizer Store) und Google Workspace (Schweizer Preisliste). Die Angaben zu den offiziellen Kanälen stammen von arbeit.swiss und aus dem SECO-Merkblatt «Private Online-Angebote: Pflichten richtig erfüllen und Daten schützen» vom 11. August 2026. Beträge in US-Dollar sind zum Monatsmittelkurs der Schweizerischen Nationalbank für Juli 2026 umgerechnet (1 USD = 0.8064 CHF) und gerundet; die Anbieter rechnen weiterhin in Dollar ab. Die Anteile zu den Bewerbungszielen sind über die aktuell auf SwissJobs.app offenen Inserate gerechnet, Stand 28. August 2026, klassiert nach dem Gastgeber der Bewerbungsadresse; wir veröffentlichen Anteile, keine absoluten Bestandszahlen. Teal ist in dieser Liste nicht enthalten, weil tealhq.com unsere Anfrage am 28. August 2026 mit einer Fehlermeldung abgewiesen hat und wir nichts beschreiben, was wir nicht gelesen haben. Wie viele Bewerbungen pro Monat verlangt werden, wird individuell mit dem RAV vereinbart und unterscheidet sich je nach Kanton — prüfe das mit deinem RAV.

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Quellen

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Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
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Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
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Français
21%
Italiano
3%

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