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Motivationsschreiben mit KI: SwissJobs.app oder ChatGPT — was liefert mehr?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

ChatGPT liefert mehr Text, SwissJobs.app liefert mehr fertigen Brief. Der Unterschied liegt nicht in der Sprache — da sind beide gut —, sondern im Umgang mit dem, was im Inserat nicht steht. arbeit.swiss verlangt im Bewerbungsschreiben eine Empfängeradresse; in 444 Schweizer Inseraten, die wir am 4. September gelesen haben, stand eine vollständige Postanschrift in vier Fällen, also in 0,9 Prozent. Diese Lücke füllt ein Chat von sich aus plausibel; unser Generator ist angewiesen, sie als sichtbaren Platzhalter stehen zu lassen. Für einen einzelnen Brief ist ChatGPT gratis trotzdem die vernünftigere Wahl. Stand: 4. September 2026.

Die Frage «was liefert mehr» hat beim Motivationsschreiben einen doppelten Boden, denn mehr ist hier das häufigste Problem. Eine Seite ist die Norm, und in unserem Generator ist der Fliesstext deshalb hart auf 900 Zeichen begrenzt — eine Zahl, die im Prompt steht und die du am fertigen Brief nachzählen kannst. Ein Chat schreibt so lange, wie du ihn schreiben lässt, und wirkt dabei umso hilfreicher, je mehr er liefert.

Verglichen werden hier also nicht zwei Schreibstile, sondern zwei Übergaben: was du hineingibst, und in welchem Zustand die Arbeit bei dir zurückkommt. Die Angaben zu ChatGPT stammen von der Schweizer Preisseite und den Planseiten von chatgpt.com, die formellen Bestandteile des Briefs von arbeit.swiss, beide am 4. September 2026 gelesen. Die Angaben zu unserem eigenen Werkzeug stammen aus dem Code und aus Abrufen der laufenden Seite am selben Tag, nicht aus der Erinnerung.

Was ein Bewerbungsschreiben braucht — und wie oft es im Inseratstext steht
Was ein Bewerbungsschreiben braucht — und wie oft es im Inseratstext stehtE-Mail-Adresse8.3%Telefonnummer8.1%Ort mit Postleitzahl1.1%Vollständige Postanschrift0.9%

Anteil der Inserate, deren Text die jeweilige Angabe enthält. 444 offene Schweizer Inserate mit lesbarem Text, je 120 gezogen pro Inseratssprache, Lehrstellen und Praktika ausgeschlossen, gemessen am 4. September 2026. Die vier vollständigen Anschriften nennen dabei den Arbeitsort, nicht zwingend die Stelle, an die die Bewerbung geht.

  • SwissJobs.app — Was du hineingibst: den Inseratstext und deinen Lebenslauf; bei unseren eigenen Inseraten kommen Titel, Arbeitgeber und Text schon im Formular mit · Was zurückkommt: ein fertig gesetzter einseitiger Brief mit Datumszeile, Empfängerblock, Betreffzeile und Unterschrift, jede Zeile von Hand oder per Anweisung änderbar · Bei einer Lücke: ein sichtbarer Platzhalter — «Company Name», «[Position Title]» —, und die Anweisung, nie eine echt aussehende Adresse, Telefonnummer oder Firma zu erfinden · Länge: Fliesstext hart auf 900 Zeichen begrenzt · Sprache: pro Brief wählbar, Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch · Herausgehen kann er als PDF und als Word-Datei, in beiden Fällen ohne Wasserzeichen · Was es am 4. September 2026 kostet: Geschrieben wird im Gratiskonto — fünf Briefe am Tag, zehn im Monat —, heruntergeladen erst ab der siebentägigen Testphase; danach CHF 15 monatlich oder CHF 95 jährlich · Konto: für den Brief-Assistenten ab dem ersten Bildschirm nötig.
  • ChatGPT — Was du hineingibst: alles von Hand, den Inseratstext, deinen Lebenslauf, deine Adresse, die Adresse des Betriebs · Was zurückkommt: Fliesstext im Chatfenster, aus dem du das Dokument noch bauen musst · Bei einer Lücke: es wird von selbst etwas Plausibles ergänzt, solange du nicht ausdrücklich Platzhalter verlangst · Länge: so lang, wie du sie verlangst · Sprache: jede · Export: keiner; die Plantabelle vom 4. September 2026 führt keine Zeile für ein fertiges Bewerbungsdokument · Preis am 4. September 2026: eine Gratisstufe ist ausgewiesen und für diese Aufgabe ausreichend; die Zahlen der bezahlten Stufen setzt die Preisseite erst im Browser ein und blieben bei unserem Abruf leer, deshalb steht hier kein Betrag · Konto: nötig.

Wen wählen?

Der Unterschied ist nicht das Werkzeug, sondern womit es anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei ChatGPT hinein.

Nimm ChatGPT, wenn

  • ChatGPT — unschlagbar beim Umformulieren. Ton ändern, kürzen, einen Absatz zehnmal neu schreiben — das kann kein Formular-Generator so gut.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.

  • Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.

  • Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.

Funktionsvergleich

FunktionSwissJobs.appChatGPT
Motivationsschreiben erstellenJanicht ausgewiesen
Start ohne KontoJanicht ausgewiesen
Auf ein konkretes Inserat zugeschnittenJaNein
Inseratstext kommt aus eigenem StellenindexJaNein
Änderung per KI-Prompt in SekundenJanicht ausgewiesen
Vollständiges manuelles EditierenJaJa
PDF-Export ohne WasserzeichenJanicht ausgewiesen
Word-/DOCX-ExportJanicht ausgewiesen
Schweizer Anschreiben-KonventionenJanicht ausgewiesen
Passender Lebenslauf zum selben InseratJaNein
SprachenDE / EN / FR / ITnicht ausgewiesen
In der Schweiz gebautJanicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Preise nebeneinander

Was du zahlstSwissJobs.appChatGPT
MonatspreisCHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abonicht ausgewiesen
JahrespreisCHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeugenicht ausgewiesen
Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau.7 Tage voller Zugang, monatlich kündbarnicht ausgewiesen
Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt.Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Wochenicht ausgewiesen
WährungCHFnicht ausgewiesen
AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12.Kalendermonat, jederzeit kündbarnicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Was beide gleich gut können — und warum das nicht die Frage ist

Sprachlich gibt es zwischen den beiden wenig zu entscheiden. Beide formulieren einen sauberen deutschen Geschäftsbrief, beide vermeiden die Floskeln, wenn man sie darum bittet, beide schreiben auf Verlangen dieselbe Bewerbung auf Französisch noch einmal. Wer eine Antwort auf «klingt dieser Satz zu steif» sucht, ist im Chat gut aufgehoben, und wir behaupten nichts anderes.

Der Grund, warum die Frage trotzdem eine Antwort hat, ist ein anderer: Ein Bewerbungsschreiben ist kein Text, sondern ein Dokument mit festen Bestandteilen. arbeit.swiss, betrieben vom Staatssekretariat für Wirtschaft und den Arbeitsämtern, führt sieben formelle Elemente auf, und zwei davon entscheiden diesen Vergleich: die Adresse der Empfängerin und die Betreffzeile. Dieselbe Seite verlangt ausserdem, dass am Ende alle Unterlagen in einer einzigen PDF-Datei zusammenliegen.

Von diesen sieben Bestandteilen ist genau einer eine Schreibaufgabe. Die übrigen sechs sind Angaben, Format und Layout — und dort entscheidet sich, welches der beiden Werkzeuge dir am Ende mehr Arbeit abgenommen hat.

Die Empfängeradresse steht fast nie im Inserat

Wir haben am 4. September je 120 offene Inserate pro Inseratssprache gezogen, Lehrstellen und Praktika ausgeschlossen, und den Text angeschaut, den ein Schreibwerkzeug tatsächlich zu sehen bekommt. 444 davon trugen lesbaren Text. Eine vollständige Postanschrift — Strasse mit Hausnummer, Postleitzahl, Ort — stand in vier davon, in 0,9 Prozent. Zählt man Ort und Postleitzahl ohne Strasse mit, sind es fünf, also 1,1 Prozent.

Bei den deutschsprachigen Inseraten ist die Ausbeute an Kontaktangaben am grössten: 20,0 Prozent nennen eine Telefonnummer und 15,2 Prozent eine E-Mail-Adresse — mehr als in jeder anderen Inseratssprache. Genau die Angabe, die der Brief formell braucht, fehlt trotzdem: unter den 105 deutschsprachigen Texten fanden sich zwei mit Ort und Postleitzahl, und beide nannten damit den Arbeitsort, nicht die Stelle, an die die Bewerbung geht.

Das ist der Punkt, an dem sich die beiden Werkzeuge zum ersten Mal wirklich unterscheiden — und zwar nicht, weil eines die Adresse kennt. Keines kennt sie. Sie steht nicht im Text, den du einfügst, und sie steht auch bei uns nicht im Inseratsdatensatz: Wir übergeben dem Generator Titel, Arbeitgeber und Ausschreibungstext, nicht die Anschrift. Der Unterschied liegt darin, was mit der Lücke geschieht.

Was passiert, wenn etwas fehlt: erfinden oder sichtbar lassen

Ein Sprachmodell ist darauf ausgelegt, einen vollständigen, plausiblen Text zu liefern. Fehlt die Anschrift, entsteht eine, die aussieht wie eine Anschrift. Fehlt der Name der Personalverantwortlichen, entsteht ein Name. Das ist kein Fehler des Modells, sondern seine Aufgabe — und es ist der Grund, warum jeder Ratschlag «lass es dir von der KI schreiben» an dieser Stelle abbricht.

In unserem Generator ist dieselbe Neigung ausdrücklich gesperrt. Die Anweisung im Prompt verlangt bei fehlenden Angaben einen offensichtlichen Platzhalter, den du selbst füllst — «Company Name» für den Betrieb, «[Position Title]» für die Stelle, ein offensichtlich unechtes Muster für Telefon und E-Mail — und verbietet ausdrücklich echt aussehende Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Personen- und Firmennamen. Eine zweite Regel daneben untersagt, Fähigkeiten oder Erfahrungen aus dem Inserat zu übernehmen, die nicht in deinen eigenen Unterlagen stehen; was das Inserat verlangt und du nicht mitgebracht hast, erscheint als Hinweis neben dem Brief statt als Satz darin.

Ehrlich dazu gehört: Du kannst einem Chat genau dasselbe auftragen. «Erfinde nichts, setze für alles Fehlende einen Platzhalter» ist ein Satz, der funktioniert. Der Unterschied ist nicht das Können, sondern die Voreinstellung — und die Voreinstellung ist das, was ein Werkzeug tut, wenn du gerade an etwas anderes denkst.

Beim Brief ist mehr das Problem, nicht die Lösung

Ein Chat wird als hilfreicher wahrgenommen, je mehr er liefert, und liefert deshalb gern drei Absätze mehr als nötig. Beim Bewerbungsschreiben führt das direkt in den einzigen Formfehler, den in der Schweiz jede Leserin sofort sieht: die zweite Seite. Ein Motivationsschreiben ist eine Seite — und auf dieser Seite haben Absender, Empfänger, Datum und Betreff ihren Teil schon genommen, bevor der erste Satz beginnt.

Unser Generator löst das nicht durch eine Empfehlung, sondern durch eine Grenze: Der Fliesstext zwischen Betreffzeile und Grussformel darf höchstens 900 Zeichen umfassen, die Anweisung verlangt ausdrücklich nachzuzählen und nicht zur Füllung zu verlängern. Das sind zwei bis drei knappe Absätze. Die Zahl steht im Code, und sie ist am fertigen Brief überprüfbar.

Die mittlere Länge eines Inserats in unserer Stichprobe liegt bei 298 Wörtern, bei den deutschsprachigen bei 248. Der Brief, der daraus entsteht, ist also deutlich kürzer als seine Vorlage — das Werkzeug muss den grösseren Teil des Inserats wegwerfen, und die eigentliche Leistung besteht darin, welchen Teil. Ein Werkzeug ohne Längengrenze verschiebt genau diese Entscheidung zu dir zurück, nachdem der Text schon geschrieben ist.

Vom Text zum Dokument

Was im Chat entsteht, ist eine Antwort im Chatfenster. Was daraus wird, machst du: Absenderzeile setzen, Empfängerblock anlegen, Datum mit Ort davorstellen, Betreffzeile fett, Unterschrift, Seitenrand, PDF. Das steht in keiner Empfehlung, weil es keine Empfehlung wert scheint — es ist aber der Teil, der wirklich Zeit kostet, und er fällt bei jeder Bewerbung neu an.

Bei uns entsteht der Brief direkt als Dokument. Die Reihenfolge ist im Generator festgeschrieben: Ortszeile mit dem heutigen Datum, das dem Modell ausdrücklich mitgegeben wird, damit beim Überarbeiten eines alten Briefs kein altes Datum stehen bleibt; darunter der Empfängerblock; darunter die Betreffzeile mit der Stellenbezeichnung, ohne «Betreff:» davor; dann zwei bis drei Absätze; dann Grussformel und Name. Herausgehen kann er als PDF sowie als Word-Datei, auf keinem von beiden liegt ein Wasserzeichen — was zählt, weil arbeit.swiss ein einziges PDF für das ganze Dossier verlangt und eine Word-Datei die Fassung ist, die du danach noch in ein Formularfeld kopieren kannst.

Bemerkenswert ist, was in der Plantabelle von ChatGPT dazu steht: nichts. Wir haben die Vergleichstabelle der vier privaten Pläne am 4. September Zeile für Zeile gelesen — Kontextfenster, Datei-Uploads, Projekte, Bilderstellung, Erinnerung, Datenschutz. Es gibt Zeilen zu Erweiterungen für Excel, PowerPoint und Google Tabellen, aber keine zur Ausgabe eines fertigen Bewerbungsdokuments — und ein Anschreiben ist kein Tabellenblatt. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Produktentscheidung: ChatGPT ist ein Chat und will keiner sein.

Was ChatGPT klar besser kann

Der Preis ist der offensichtlichste Punkt und er zählt. Die Gratisstufe reicht für diese Aufgabe, sie führt in der Planübersicht «unbegrenzte Textchats», und niemand zählt mit, wie viele Briefe du an einem Abend schreibst. Bei uns hat das Gratiskonto eine Grenze — fünf Briefe am Tag, zehn im Monat, und ebenso viele KI-Anweisungen —, und das Herunterladen der fertigen Datei gehört zur siebentägigen Testphase. Wer eine einzige Bewerbung schreibt und danach nicht mehr, fährt mit dem Chat günstiger. Das ist kein Randfall, sondern der häufige Fall.

Dazu kommt alles, was rund um die Bewerbung steht und mit dem Dokument nichts zu tun hat: eine Formulierung in drei Varianten sehen, eine Textstelle aus dem Inserat übersetzen lassen, sich auf das Gespräch vorbereiten, eine Lohnfrage durchdenken. Ein Bewerbungswerkzeug kann das nicht, ein Chat schon, und für viele ist genau das der eigentliche Nutzen.

Und ein Einwand gegen uns, den wir nicht weglassen: Unser Brief-Assistent verlangt schon auf dem ersten Bildschirm ein Konto. Wir haben es am 4. September geprüft — wer ausgeloggt auf den Assistenten geht, landet auf der Registrierung. Der Brief-Editor selbst öffnet ohne Konto, und die fünf Musterbriefe für Standardbewerbung, Lehrstelle, Initiativbewerbung, Praktikum und englische Bewerbung laden ohne Anmeldung als Word-Datei herunter — aber der Weg, der aus dem Inserat schreibt, tut es nicht. Bei ChatGPT brauchst du ebenfalls ein Konto, dort aber nur eines für alles.

Wem wir was empfehlen

Wenn du dich über Wochen auf Schweizer Inserate bewirbst und pro Stelle einen eigenen Brief willst, empfehlen wir SwissJobs.app: Der Brief entsteht aus dem Inseratstext und deinem Lebenslauf, kommt als fertiges Dokument in der Sprache heraus, die du pro Brief bestimmst, und die Lücken bleiben Lücken statt Erfindungen. Bei unseren eigenen Inseraten stehen Titel, Arbeitgeber und Ausschreibungstext schon im Formular; bei jedem anderen fügst du den Text ein wie überall sonst auch.

Wenn du eine einzige Bewerbung schreibst, in einem Werkzeug bleiben willst, das du ohnehin nutzt, oder wenn CHF 0 die Bedingung ist, nimm ChatGPT — und gib ihm dann drei Anweisungen mit: den vollständigen Inseratstext statt eines Links, den Auftrag, nichts zu erfinden und Fehlendes als Platzhalter zu markieren, und eine Längenvorgabe, damit der Brief auf eine Seite passt.

Und wenn du beides tust, ist das kein Widerspruch. Der Chat ist die bessere Werkstatt für einzelne Formulierungen, das Bewerbungswerkzeug der bessere Ort für das Dokument. Was du in keinem von beiden findest, ist die Anschrift des Betriebs — die steht auf dessen Webseite im Impressum, und dieser eine Handgriff bleibt in beiden Wegen deiner.

Der Test, der es in fünf Minuten entscheidet

Nimm den fertigen Brief, egal aus welchem der beiden Werkzeuge, und markiere jede Tatsachenangabe darin: jeden Namen, jede Zahl, jede Adresse, jede Fähigkeit. Streiche dann alles, was aus deinem Lebenslauf oder aus dem Inseratstext stammt. Was übrig bleibt, hat das Werkzeug ergänzt.

Bleibt nichts übrig, kannst du den Brief abschicken. Bleibt ein Name, eine Anschrift oder eine Erfahrung übrig, hast du gerade eine Behauptung gefunden, für die im Gespräch du geradestehst und nicht das Werkzeug. Dieser Test dauert fünf Minuten, funktioniert bei jedem Anbieter und bei uns, und er ist der einzige, der etwas darüber sagt, ob «liefert mehr» in deinem Fall auch «liefert Brauchbares» heisst.

Die Zahlen zu den Inseraten sind am 4. September 2026 an den offenen Schweizer Inseraten auf SwissJobs.app gemessen: je 120 zufällig gezogene Inserate pro Inseratssprache, Lehrstellen und Praktika ausgeschlossen, davon 444 mit lesbarem Text (Deutsch 105, Französisch 117, Italienisch 109, Englisch 113). Gezählt wurde der Inseratstext, wie ihn ein Schreibwerkzeug erhält. Jede Fundstelle mit einer postleitzahlartigen Zahl wurde einzeln gelesen und von Hand geprüft, weil Jahreszahlen, Mitarbeitendenzahlen und Telefonnummern sonst mitzählen. Wir veröffentlichen Anteile, keine Bestandszahlen. Die Angaben zu ChatGPT stammen von der Schweizer Preisseite und den Planseiten von chatgpt.com, am 4. September 2026 abgerufen; die Zahlen zu den bezahlten Stufen erscheinen dort erst im Browser und blieben bei unserem Abruf leer, deshalb steht auf dieser Seite kein Betrag. Die formellen Bestandteile des Bewerbungsschreibens stammen von arbeit.swiss (SECO). Die Angaben zu unserem eigenen Werkzeug sind am selben Tag im Code und an der laufenden Seite geprüft: die Längengrenze, die Platzhalterregeln und der Aufbau des Briefs im Generator, die Kontopflicht des Assistenten und die Freigrenzen im Gratiskonto.

Bewerbungsschreiben aus dem Inserat erstellen: gratis

Quellen

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Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

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