Motivationsschreiben: SwissJobs.app oder Word-Vorlagen?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Nimm die Word-Vorlage, wenn du genau eine Bewerbung schreibst und die Datei für immer behalten willst; nimm SwissJobs.app, wenn du über Wochen schreibst und jeder Brief zum jeweiligen Stelleninserat passen soll. Wir haben am 4. September 2026 jede Anschreibenvorlage aus Microsofts deutscher Word-Galerie heruntergeladen und entpackt: 11 von 16 Dateien sind auf amerikanisches Letter-Format gesetzt statt auf A4, und keine einzige nennt Pensum, Bewilligung oder Arbeitszeugnis. Unsere fünf Musterbriefe gibt es ebenfalls als Word-Datei, gratis und ohne Konto — auf A4.
Der Unterschied liegt nicht in der Gestaltung, sondern in der Reihenfolge. Eine Vorlage steht fest, bevor du das Inserat gelesen hast: Anrede, Betreffzeile, Absatzfolge und Sprache sind entschieden, und du schreibst dich in ein fertiges Gerüst hinein. Bei uns läuft es umgekehrt — du fügst den Inseratstext ein, wählst deinen Lebenslauf, und der Entwurf entsteht aus beidem. Danach bearbeitest du ihn wie jedes andere Dokument: jede Zeile von Hand, oder per Anweisung an die KI im selben Editor, in dem auch dein Lebenslauf liegt.
Eine Formatfrage ist das ausdrücklich nicht. Beide Wege enden in einer Word-Datei: Wir exportieren PDF und .docx ohne Wasserzeichen, und die fünf ausgeschriebenen Musterbriefe stehen ohne Anmeldung als .docx bereit. Die Frage ist nur, ob der Text aus einer gespeicherten Datei kommt oder aus dem Inserat, auf das du dich gerade bewirbst.
Gerechnet über die offenen Inserate unseres Index vom 3. September 2026, Lehrstellen und Praktika ausgenommen, gegen die fünf Berufsgruppen, für die Microsofts Anschreibengalerien fertige Briefe führen: Buchhaltung und Finanzbereich, Gesundheitswesen und Pflege, UI/UX- und Grafikdesign, Gastronomie, Unterricht. Über alle Sprachen zusammen sind es 11,6 Prozent. Grosszügig gerechnet — die Designgruppe zählt jeden Titel mit «Designer» mit.
- Word-Vorlage (Microsoft) — Preis: Vorlagen gratis, kein Konto nötig; für Word selbst gilt eine Lizenz, deren Schweizer Preisseite unsere Abfrage am 4. September 2026 abgewiesen hat, weshalb hier keine Zahl steht. Bezug zum Inserat: keiner. Papierformat: 11 von 16 Dateien der deutschen Galerie auf US-Letter, 5 auf A4. Schweizer Elemente: keine. Sprachen: eine Galerie je Sprache, keine Schweizer Länderfassung. Word-Datei: ja, das ist die Datei.
- SwissJobs.app — Preis: Registrieren und Schreiben kosten nichts, mit 5 Briefen pro Tag und 10 pro rollendem Monat; danach 7 Tage zur Probe, dann CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr. Bezug zum Inserat: der Entwurf entsteht aus dem eingefügten Inseratstext und deinem Lebenslauf. Papierformat: A4. Schweizer Elemente: Betreffzeile, Ort-und-Datum-Zeile, Pensum, Bewilligung, Beilagen. Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch. Word-Datei: Export als PDF und .docx ohne Wasserzeichen, dazu fünf Musterbriefe als .docx ohne Konto.
- Gemeinsamer Boden: Beide Wege liefern am Ende eine Word-Datei, beide lassen sich vollständig von Hand überschreiben, und beide setzen voraus, dass du selbst weisst, was du kannst. Kein Werkzeug erfindet deine Zahlen.
- Wo die Word-Vorlage klar vorn liegt: kein Konto, keine Verbindung, keine Kündigung. Die Datei liegt auf deinem Rechner und gehört dir auch in zehn Jahren noch. Für genau eine Bewerbung bist du damit fertig, bevor unsere Registrierung durch ist — und wer im Betrieb ohnehin Word offen hat, wechselt für einen Brief nirgendwohin.
- Der ehrliche Einwand gegen uns: Für den Briefgenerator brauchst du ein Gratis-Konto. Die drei Schritte des Assistenten schicken jeden ohne Anmeldung auf die Registrierung — der Lebenslauf-Editor läuft anonym, der Briefteil nicht. Ohne Konto bleiben dir von uns die fünf Musterbriefe, und die sind eine Vorlage wie jede andere.
Wen wählen?
Der Unterschied ist nicht das Werkzeug, sondern womit es anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei Word-Vorlage hinein.
Nimm Word-Vorlage, wenn
Word-Vorlage — volle Kontrolle über das Layout, offline, ohne Konto, und jede Personalabteilung kann die Datei öffnen.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | Word-Vorlage |
|---|---|---|
| Motivationsschreiben erstellen | Ja | nicht ausgewiesen |
| Start ohne Konto | Ja | nicht ausgewiesen |
| Auf ein konkretes Inserat zugeschnitten | Ja | Nein |
| Inseratstext kommt aus eigenem Stellenindex | Ja | Nein |
| Änderung per KI-Prompt in Sekunden | Ja | nicht ausgewiesen |
| Vollständiges manuelles Editieren | Ja | Ja |
| PDF-Export ohne Wasserzeichen | Ja | nicht ausgewiesen |
| Word-/DOCX-Export | Ja | nicht ausgewiesen |
| Schweizer Anschreiben-Konventionen | Ja | nicht ausgewiesen |
| Passender Lebenslauf zum selben Inserat | Ja | Nein |
| Sprachen | DE / EN / FR / IT | nicht ausgewiesen |
| In der Schweiz gebaut | Ja | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | Word-Vorlage |
|---|---|---|
| Monatspreis | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | nicht ausgewiesen |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | nicht ausgewiesen |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | nicht ausgewiesen |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche | nicht ausgewiesen |
| Währung | CHF | nicht ausgewiesen |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. | Kalendermonat, jederzeit kündbar | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Was in einer Word-Anschreibenvorlage tatsächlich drinsteht
Eine .docx-Datei ist ein Zip-Archiv mit XML darin, und darin steht das Papierformat als Zahlenpaar. Wir haben am 4. September 2026 alle Anschreibenvorlagen aus Microsofts Galerien in vier Sprachen heruntergeladen und geöffnet — in der deutschen Galerie sind es 16 verschiedene Dateien — und das ist der erste Befund: 11 der 16 stehen auf US-Letter, also auf 8.5 mal 11 Zoll, und nur 5 auf A4. Wer eine solche Datei ausfüllt und als PDF speichert, verschickt ein Blatt, das breiter und kürzer ist als jedes andere Papier in einem Schweizer Bewerbungsdossier. Nachprüfen kann das jeder: Datei entpacken, in der Datei mit dem Seiteninhalt die Angabe zur Seitengrösse suchen. A4 misst 210 mal 297 Millimeter.
Der zweite Befund betrifft die Sprache. 6 der 16 Dateien in der deutschen Galerie sind gar keine deutschen Dateien, sondern englische — die Karte mit dem Titel «Bold nursing cover letter» liefert in der deutschen Galerie exakt dieselbe Datei aus wie in der englischen, Byte für Byte identisch. 10 der 16 Dateien enthalten das scharfe s, das die Schweizer Rechtschreibung nicht kennt, und in 8 davon steht es im Standardgruss unter dem Brief. Wer den Brief unverändert übernimmt, verschickt seine Bewerbung mit einem Buchstaben, den es hier nicht gibt.
Der dritte Befund ist der Absender. In 8 der 16 Dateien steht eine amerikanische Adresse oder eine amerikanische Telefonnummer: Die Vorlage für die Buchhaltung setzt die Bewerberin nach Carson City im Bundesstaat Nevada und adressiert nach Seattle, die Vorlage für den Finanzbereich nach Denver. Das ist deutscher Text auf einer amerikanischen Bühne. Die klassische ATS-Vorlage liegt zwar auf A4, führt als Absenderadresse aber eine «Main Street» samt der Angabe «ST» und einer fünfstelligen US-Postleitzahl — «ST» ist der Platzhalter für einen US-Bundesstaat — und setzt das Datum unter die Unterschrift statt an den üblichen Platz oben rechts.
Dazu kommen Fehler, die beim Lesen auffallen. Die Vorlage für die Buchhaltung schreibt «um mein Interesse an der Stelle als Buchhalterin bei der Downtown Credit Union zu ausdrücken» — das ist kein Deutsch —, kündigt in der Empfängerzeile eine «Personalverantwortliche» an und redet die Person danach als «Sehr geehrter Guy Oz» an. Die Vorlage «Geometrisch» enthält denselben Brief dreimal hintereinander, weil drei Farbfassungen in einer Datei liegen: Wer sie ausfüllt und exportiert, verschickt drei Seiten, sofern er zwei davon nicht löscht. Sie setzt den Absender ausserdem nach «Ort, Bundesland» — Bundesländer hat Deutschland, die Schweiz hat Kantone — und trägt mitten im Brieftext eine Werbung für Microsofts eigenen Editor, die vor dem Absenden verschwinden muss.
Und schliesslich das, was fehlt. In keiner der 16 Dateien kommt Bewilligung vor, keine nennt Arbeitszeugnis, keine Pensum, keine Kanton, keine Lohn, keine Ferien, keine einzige das Wort Schweiz, und in keiner steht eine Sprachstufe nach dem europäischen Referenzrahmen. Das sind nicht Feinheiten, sondern die Zeilen, an denen ein Schweizer Dossier hängt: die Bewilligung, wenn du keinen Schweizer Pass hast, das Pensum, wenn das Inserat eine Prozentzahl nennt, die Beilagen mit den Arbeitszeugnissen. Eine amerikanische Vorlage lässt sie nicht weg, weil sie sparen will — sie kennt sie nicht.
Wofür die Word-Vorlage die bessere Wahl ist
Es wäre unredlich, die Vorlage nur als Fehlerquelle darzustellen. Sie hat drei Vorteile, die kein Onlinewerkzeug einholt, und für viele Leute wiegen sie schwerer als alles oben.
Erstens gehört dir die Datei. Kein Konto, keine Verbindung, kein Abo, das man kündigen muss, und kein Anbieter, der in zwei Jahren zumacht. Ein Bewerbungsdossier, das du über Jahre pflegst, liegt in einem Ordner auf deinem Rechner — das ist eine ernstzunehmende Position, keine Nostalgie. Öffnen lässt sich eine .docx-Datei auch ohne Word-Lizenz, etwa mit LibreOffice oder der Browserfassung.
Zweitens die Kontrolle. In Word verschiebst du jeden Millimeter, setzt eine Zeile dorthin, wo du sie haben willst, und niemand formatiert dir etwas um. Wenn du ein Layout im Kopf hast und es genau so willst, ist die Vorlage der kürzere Weg. Dazu kommt der Kommentarmodus: Wer den Brief von jemandem gegenlesen lassen will, hat in Word das bessere Werkzeug dafür als in jedem Editor.
Drittens die einzelne Bewerbung. Wer eine Stelle im Auge hat und sonst nichts, ist mit einer Vorlage schneller fertig als mit jeder Registrierung. Genau dafür gibt es bei uns die fünf ausgeschriebenen Musterbriefe zum Herunterladen als Word-Datei — Standard, Lehrstelle, Initiativbewerbung, Praktikum und Englisch —, ohne Konto und ohne Bezahlung. Sie stehen auf A4, tragen Schweizer Adressen und Postleitzahlen, eine Ort-und-Datum-Zeile, eine Betreffzeile mit Pensum und im englischen Beispiel den Satz zur Bewilligung. Wenn dein Fall so aussieht, nimm die und lies hier nicht weiter.
Für welchen Beruf Microsoft überhaupt einen Brief hat
Die Galerien bieten nicht nur Gestaltung an, sondern fertige Briefe für bestimmte Berufe: Buchhaltung und Finanzbereich, Gesundheitswesen und Pflege, UI/UX- und Grafikdesign, Gastronomie, Unterricht. Alles andere ist ein leeres Gerüst mit Platzhaltern. Es lässt sich also ausrechnen, wie viel vom Schweizer Stellenmarkt diese Liste trifft.
Wir haben die offenen Inserate unseres Index vom 3. September 2026 gegen diese fünf Berufsgruppen gehalten, Lehrstellen und Praktika ausgenommen: 11,6 Prozent fallen in eine davon. Für 88,4 Prozent der offenen Stellen gibt es also keinen Musterbrief, der den Beruf überhaupt erwähnt. Wir haben dabei grosszügig gerechnet — die Designgruppe umfasst jeden Titel mit «Designer» darin, nicht nur UI/UX —, der wahre Anteil liegt also eher tiefer.
Nach Inseratssprache verschiebt sich das Bild deutlich, und zwar zulasten der Minderheitensprachen. Bei deutschsprachigen Inseraten trifft die Liste 14,5 Prozent, bei französischsprachigen 7,7, bei englischsprachigen 6,2 und bei italienischsprachigen 2,7 Prozent. Wer im Tessin oder in der Romandie sucht, findet also mit grösserer Wahrscheinlichkeit gar nichts Passendes — und die französische Galerie füllt ihre Liste zusätzlich mit Einträgen auf, die keine Anschreiben sind: unter den 14 Dateien liegen ein Deckblatt für ein Telefax, ein Bogen Visitenkarten zu zehn Stück pro Seite und ein Briefkopf.
Der Punkt ist nicht, dass ein Musterbrief für die Pflege schlecht wäre. Der Punkt ist, dass die Berufsvorlage die Arbeit nur verschiebt: Sie liefert Sätze über die Pflege im Allgemeinen, während das Inserat, auf das du dich bewirbst, eine bestimmte Abteilung, ein bestimmtes Pensum und eine bestimmte Qualifikation nennt. Genau diese drei Angaben stehen im Inserat und in keiner Vorlage.
Was SwissJobs.app anders macht — und wo es hakt
Du fügst den Text des Inserats ein und wählst deinen Lebenslauf; daraus entsteht der Entwurf, in der Sprache, in der du bei uns arbeitest. Er landet im selben Editor wie dein Lebenslauf, du überschreibst jede Zeile von Hand, und für grössere Eingriffe gibst du der KI eine Anweisung im Klartext. Herunterladen kannst du das Ergebnis als PDF oder als Word-Datei, beides ohne Wasserzeichen. Zu jeder Bewerbung bleibt eine eigene Fassung liegen, mit dem Inseratstext daneben — deshalb wird der zwölfte Brief nicht der elfte mit anderem Firmennamen.
Die Zahlen dazu, am 4. September 2026 im Programmcode nachgezählt und nicht aus dem Gedächtnis geschrieben: Ein Gratis-Konto schreibt 5 Briefe pro Tag und 10 pro rollendem Monat, dazu 5 KI-Anweisungen pro Tag und 10 pro Monat auf einem Brief. Briefe haben dabei ein eigenes Kontingent neben dem für Lebensläufe, damit die eine Hälfte einer Bewerbung nicht die andere aufbraucht. Danach laufen 7 Tage zur Probe, anschliessend CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, monatlich kündbar.
Und der Einwand, der in denselben Absatz gehört: Für den Generator brauchst du ein Konto. Wir haben es am 4. September 2026 nachgesehen — alle drei Schritte des Assistenten schicken einen Besucher ohne Anmeldung auf die Registrierung, und die Startseite sagt das auch selbst. Der Lebenslauf-Editor läuft anonym, der Briefteil nicht. Wer grundsätzlich kein Konto anlegen will, ist mit der Word-Vorlage besser bedient, und unsere fünf Musterbriefe sind für diesen Fall da.
Kein Werkzeug, auch unseres nicht, verspricht dir eine Einladung. Belegbar ist bloss der Mechanismus: Ein Brief, der die Worte des Inserats aufnimmt und die Angaben nennt, nach denen ein Schweizer Dossier gefragt wird, gibt einer lesenden Person weniger Gründe, ihn zur Seite zu legen, als ein Text, der aus einer Datei stammt, die vor dem Inserat da war.
Wer was nehmen sollte
Eine Bewerbung, ein Layout im Kopf, kein Konto gewünscht: Word-Vorlage — am besten eine, die auf A4 steht. Nimm einen unserer fünf Musterbriefe als .docx, wenn dir die Schweizer Form wichtiger ist als das Aussehen.
Laufende Suche über Wochen, mehrere Inserate pro Woche, womöglich in zwei Sprachen: SwissJobs.app. Genau dort kippt die Rechnung, weil jeder Brief neu zu einem anderen Inserat gehört und die gespeicherte Datei bei jedem Mal mehr Änderungen braucht.
Du bist aus Deutschland oder Österreich zugezogen: In beiden Fällen lohnt sich der Blick auf die Schweizer Eigenheiten mehr als auf das Werkzeug. Das scharfe s fällt weg, Gehalt heisst Lohn, Urlaub heisst Ferien, das Pensum steht in Prozent, und die Arbeitszeugnisse gehören in die Beilagen. Eine deutsche Word-Vorlage bringt dir davon nichts mit — sie bringt dir das Gegenteil.
Und wenn du dich für uns entscheidest, aber die Datei behalten willst: Das schliesst sich nicht aus. Lade den fertigen Brief als Word-Datei herunter und leg ihn in deinen Ordner. Der Unterschied zur Vorlage besteht darin, woher der Text kam, nicht darin, was am Ende auf der Festplatte liegt.
Die Angaben zu den Word-Vorlagen stammen aus den Dateien selbst: Wir haben am 4. September 2026 jede Anschreibenvorlage aus Microsofts Galerien in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch heruntergeladen, entpackt und Seitenformat, Sprache und Text darin ausgelesen — in der deutschen Galerie 16 verschiedene Dateien, in der französischen 14. Für die Schweiz führt Microsoft keine eigene Galerie: Die Länderadressen leiteten an diesem Tag auf eine allgemeine Startseite um, und eine Schweizer Sprachfassung der Galerie wurde durch die englische beantwortet. Einen Preis für Word nennen wir nicht, weil Microsofts Schweizer Preisseite unsere Abfrage abgewiesen hat; eine Zahl, die wir nicht selbst gesehen haben, drucken wir nicht. Die Marktzahlen sind aus den offenen Inseraten unseres Index vom 3. September 2026 gerechnet, Lehrstellen und Praktika ausgenommen, und ausschliesslich als Anteile angegeben; absolute Bestandeszahlen veröffentlichen wir nicht. Die Zuordnung zu Berufsgruppen erfolgt über den Stelleninseratstitel und ist damit eine Näherung, keine amtliche Statistik. Unsere eigenen Angaben zu Preisen, Kontingenten, Papierformat und Kontopflicht sind am selben Tag im Programmcode und auf den Live-Seiten nachgeprüft.
Quellen
- Microsoft — Anschreibenvorlagen für Word, deutsche Galerie
- Microsoft — Modèles de lettres de motivation, französische Galerie
- Microsoft — Modelli di lettera di presentazione, italienische Galerie
- Microsoft — Cover letter templates, englische Galerie
- SwissJobs.app — fünf Musterbriefe als Word-Datei, gratis und ohne Anmeldung
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Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
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