Was ist eine Alternative zu einem Personalvermittler?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Sieben Wege ersetzen für Stellensuchende einen Personalvermittler ganz oder teilweise: SwissJobs.app, der Job-Room der öffentlichen Arbeitsvermittlung, die Karriereseite des Arbeitgebers, jobs.ch, LinkedIn, XING und die Fachportale wie medicjobs.ch, sozjobs.ch oder ostjob.ch. Für die meisten empfehlen wir SwissJobs.app, weil du damit ein Inserat findest und im selben Schritt einen darauf zugeschnittenen Lebenslauf erstellst. Nimm stattdessen einen Vermittler, wenn du im Kader, in der Informatik oder im Ingenieurwesen suchst — dort läuft ein grosser Teil des Marktes über Mandate, die nie öffentlich ausgeschrieben werden. Stand: 28. August 2026.
Die Schweizer Jobportale auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

1. SwissJobs.appUnsere App
Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.
Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache
Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.
Nach Beruf
- Berater
- Projektleiter
- Verkauf
- Pflegefachfrau
- Pflege
- Sachbearbeiter
- Account Manager
- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
71 weitere — Suchbegriff eingrenzen
Nach Sprache
Nach Arbeitsform
Der Unterschied zum Temporärbüro entscheidet, worüber wir hier überhaupt reden: Ein Vermittler führt dich zu einem Arbeitsvertrag mit dem Betrieb selbst, er stellt dich nicht an. Das Gesetz nennt ihn so — wer regelmässig und gegen Entgelt Stellensuchende und Arbeitgeber zum Abschluss von Arbeitsverträgen zusammenführt, braucht nach Artikel 2 des Arbeitsvermittlungsgesetzes eine Betriebsbewilligung des kantonalen Arbeitsamtes. Bezahlt wird er in aller Regel vom Arbeitgeber. Verlangt er etwas von dir, setzt die Gebührenverordnung des Bundesrates die Grenzen: höchstens CHF 45 Einschreibgebühr, nur einmal pro Vermittlungsauftrag, und höchstens 5 Prozent deines ersten Brutto-Jahreslohnes als Provision, geschuldet erst, wenn die Vermittlung zu einem Vertrag geführt hat.
Wie diese Seite entstanden ist: Wir haben am 28. August 2026 die Startseiten und Stellensuchenden-Bereiche von jobs.ch, Job-Room, arbeit.swiss, LinkedIn, XING, medicjobs.ch, sozjobs.ch, ostjob.ch sowie der Vermittler Michael Page, Rocken und Pemsa aufgerufen, den Gesetzestext auf fedlex in der Fassung vom 1. Januar 2026 und die Gebührenverordnung in der Fassung vom 1. Januar 2014 gelesen und die Anteile in unserem eigenen Inseratsbestand am selben Tag neu gerechnet. Jede Zahl steht mit ihrer Quelle da.
Anteil der offenen Inserate auf SwissJobs.app, deren Inserent ein Personalvermittler oder Personaldienstleister ist, gerechnet am 28. August 2026 nach Stichwörtern im Stellentitel. Im Durchschnitt über alle Inserate sind es 12,0 Prozent.
- Von den offenen Inseraten in unserem Bestand stammen 12,0 Prozent von einem Personalvermittler oder Personaldienstleister, 88,0 Prozent direkt vom Arbeitgeber. Du siehst also den grössten Teil des ausgeschriebenen Marktes, ohne dich bei irgendjemandem einzuschreiben.
- Der grösste einzelne Inserent in unserem Bestand ist kein Arbeitgeber, sondern ein Vermittler: Rocken® steht für 7,9 Prozent aller offenen Inserate. Der grösste direkte Arbeitgeber, Coop, kommt auf 3,2 Prozent. Vermittler inserieren also durchaus öffentlich — die Anmeldung bei ihnen ist keine Bedingung, um ihre Stellen zu sehen.
- Weniger als ein Prozent der Firmen, die bei uns inserieren, sind Vermittler — und sie tragen 12,0 Prozent der Inserate. Wenige Häuser, viele Inserate.
- Wo der Vermittlerweg stark ist, zeigt der Beruf: Bei Inseraten mit «Informatik»-Titeln liegt der Vermittleranteil bei 39,5 Prozent, bei Ingenieurberufen bei 31,0 Prozent, in Bau, Technik und Industrie bei 18,4 Prozent — im Detailhandel dagegen bei 1,8 Prozent und in der Pflege bei 7,7 Prozent.
- Ein Vermittler darf dir eine Einschreibgebühr von höchstens CHF 45 verrechnen, und nur einmal pro Vermittlungsauftrag; ein erfolgloser Auftrag gilt frühestens nach sechs Monaten als erloschen. Arbeiten mehrere Vermittler zusammen, darf die Gebühr nicht kumuliert werden.
- Nichtig ist jede Abrede, die dich hindert, dich an einen anderen Vermittler zu wenden — und ebenso jede, die dich zwingt, die Provision erneut zu zahlen, wenn du ohne seine Hilfe einen weiteren Vertrag mit demselben Arbeitgeber abschliesst (Art. 8 Abs. 2 AVG). Bei entgeltlicher Vermittlung muss der Vertrag mit dir schriftlich sein.
- Ob eine Firma überhaupt vermitteln darf, kannst du selbst prüfen: Der Bund führt unter avg-seco.admin.ch ein öffentliches Verzeichnis der bewilligten Vermittlungs- und Verleihbetriebe.
- Vermittlerinserate sind im Schnitt jünger, aber austauschbarer: Ihr Medianalter liegt in unserem Bestand bei acht Tagen gegenüber 25 Tagen bei direkten Arbeitgeberinseraten — dafür wiederholt sich bei ihnen in 30,1 Prozent der Fälle ein exakt gleicher Titel, gegenüber 24,8 Prozent bei den übrigen.
- Wer ein Pensum unter 100 Prozent sucht, findet beim Vermittler weniger: 2,5 Prozent der Vermittlerinserate bei uns sind Teilzeit, gegenüber 6,2 Prozent bei den direkt ausgeschriebenen.
Bezahlte Bewerbungshilfe und die kostenlosen Wege
| Angebot | Kosten | Wofür es sich lohnt | Kostenlose Entsprechung |
|---|---|---|---|
| Bewerbungsservice (Text schreiben lassen) | CHF 150–500 | wenn die Fremdsprache die Hürde ist | KI-Entwurf plus eigene Überarbeitung |
| Bewerbungscoach | CHF 100–250/Stunde | wenn Gespräche scheitern, nicht Dokumente | RAV-Beratung, Interview-Training |
| Personalvermittler | für Sie gratis | Zugang zu nicht ausgeschriebenen Stellen | Direktbewerbung bei Wunscharbeitgebern |
| Temporärbüro | für Sie gratis | Einstieg ohne lokale Referenzen | Direktbewerbung, langsamer |
| RAV-Beratung | gratis | Pflichtberatung, Kurse, Massnahmen | — sie ist bereits die kostenlose Option |
| Wann Geld sinnvoll ist | — | wenn Sie das Problem benennen können | sonst zuerst gratis prüfen |
Keines dieser Angebote ist überflüssig — sie lösen verschiedene Probleme. Die Frage ist, welches Problem Sie haben: ein Dokument, das nicht überzeugt, oder ein Gespräch, das nicht läuft.
Was ein Personalvermittler leistet — und was ihn nicht ersetzt
Zuerst das, was gegen jede Alternative auf dieser Liste spricht. Ein Vermittler verkauft nicht Inserate, sondern eine bestehende Beziehung zu Arbeitgebern. Der Betrieb ruft an, der Vermittler geht durch seine eigenen Leute, und in dieser Kette entsteht oft gar kein öffentliches Inserat, das irgendeine Stellenbörse aufnehmen könnte. Genau deshalb sieht der Markt auf jeder Plattform kleiner aus, als er ist, auch auf unserer.
Dazu kommt eine Rolle, die keine Suchmaske übernimmt: Der Vermittler weiss, was die Stelle zahlt, bevor du fragst, er verhandelt für dich, weil er selbst am Abschluss verdient, und er ruft nach dem Gespräch beim Betrieb an und sagt dir, woran es lag. Wer aus einer laufenden Stelle heraus sucht, bekommt zudem Diskretion: Dein Lebenslauf zirkuliert nicht öffentlich, sondern geht gezielt an einen Betrieb.
Michael Page etwa führt in der Schweiz Standorte in Genf, Lausanne und Zürich, schreibt unbefristete, temporäre, Interim- und freiberufliche Stellen aus und veröffentlicht eine eigene Lohnübersicht für 2026 — die Website erscheint auf Deutsch, Französisch und Englisch. Rocken® beschreibt sich als Recruiting mit «intelligentem Matching» und umfangreichen Talent-Pools, Pemsa als Agentur für die technischen Berufe von Bau, Elektro und Industrie mit eigenen Filialen bis nach Bellinzona, Locarno und Lugano. Am 28. August 2026 nachgelesen.
Und die Zahl, die alles davon einordnet: In unserem Bestand kommen 12,0 Prozent der offenen Inserate von einem solchen Haus, 88,0 Prozent direkt vom Arbeitgeber. Der ausgeschriebene Markt gehört also überwiegend den Betrieben selbst — der nicht ausgeschriebene bleibt das Argument des Vermittlers.
SwissJobs.app
Was es ist: eine Stellensuche über Schweizer Inserate mit den Bewerbungswerkzeugen daneben — in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Du suchst selbst, statt dich einem Berater zu beschreiben, und erstellst zum gefundenen Inserat direkt einen darauf zugeschnittenen Lebenslauf, ohne den Inseratstext irgendwo herauszukopieren.
Was es kostet: Suchen, Filtern und der tägliche Stellen-Alarm per E-Mail sind gratis und brauchen kein Konto. Die Bewerbungswerkzeuge — Lebenslauf pro Inserat, Abgleich mit einem konkreten Inserat, Motivationsschreiben — kosten CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, die ersten sieben Tage gratis.
Für wen es passt: für alle, die sich laufend selbst bewerben und die Kontrolle behalten wollen, welche Firma ihre Unterlagen sieht. Und für alle in der Romandie oder im Tessin, die eine Oberfläche in ihrer Sprache wollen — der Vermittlermarkt ist stark deutschschweizerisch geprägt.
Wo es aufhört: Wir stellen dich nicht an, vermitteln dich nicht und rufen für dich nirgends an. Es gibt bei uns niemanden, der beim Betrieb nachfragt, warum es nicht geklappt hat, und niemanden, der über deinen Lohn verhandelt. Die Mandate, die nie ausgeschrieben werden, siehst du bei uns nicht — das ist die eine Sache, die ein Vermittler wirklich besser kann.
Job-Room und das RAV
Was es ist: die öffentliche Arbeitsvermittlung — dasselbe Handwerk wie beim privaten Vermittler, nur staatlich. Deine Personalberaterin oder dein Personalberater beim RAV erstellt mit dir eine berufliche Situationsanalyse, prüft deine Suchstrategie und vermittelt aktiv; arbeit.swiss beschreibt den Job-Room als «das offizielle Stellenportal der öffentlichen Arbeitsvermittlung und die grösste Stellenbörse der Schweiz».
Was es kostet: nichts. Und die Beratung endet nicht mit dem Taggeld: Die Beratungs- und Vermittlungsdienstleistungen der RAV stehen dir laut arbeit.swiss auch nach einer Aussteuerung offen.
Für wen es passt: für alle, die arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Wer sich registriert, sieht die im Rahmen der Stellenmeldepflicht gemeldeten Stellen mit einem Informationsvorsprung von fünf Arbeitstagen — dieser Vorsprung ist der eine Vorteil, den kein privater Anbieter nachbauen kann.
Wo es aufhört: Das Angebot richtet sich an gemeldete Stellensuchende; wer aus einer sicheren Stelle heraus wechseln will, gehört nicht zur Zielgruppe. Die Registrierung verlangt ein AGOV-Login, deine AHV-Nummer und die achtstellige Personennummer, die du vom RAV erhältst. Und ein Punkt, an dem dein Geld hängt: Wenn du beim RAV angemeldet bist, müssen deine Arbeitsbemühungen im Job-Room oder auf dem kantonalen Formular eingetragen sein, um zu zählen. Was du bei uns oder anderswo findest, ist bequemer zu durchsuchen — den Eintrag ersetzt es nicht.
Die Karriereseite des Arbeitgebers
Was es ist: der direkte Weg. Du suchst dir zwanzig bis dreissig Betriebe aus, die für dich in Frage kommen, und schaust dort selbst nach — oder schreibst sie ohne Inserat an. Für die Spontanbewerbung ist das der einzige Kanal, den es überhaupt gibt.
Was es kostet: nichts ausser deiner Zeit, und die ist der eigentliche Preis: Jede Karriereseite hat ihre eigene Maske, ihr eigenes Konto und ihre eigene Art, deinen Lebenslauf falsch auszulesen.
Für wen es passt: für alle, die wissen, wo sie arbeiten wollen — bei einer Klinik, einer Verwaltung, einem bestimmten Industriebetrieb. In unserem Bestand kommen 88,0 Prozent der Inserate von diesen Betrieben selbst; bei einem Vermittler zu warten, bis er dieselbe Stelle bringt, ist der Umweg.
Wo es aufhört: Du siehst nur, was der einzelne Betrieb gerade sucht, und merkst nie, was du übersehen hast. Die Verwaltung der Suche liegt vollständig bei dir, und ohne eine Liste, in die du einträgst, wo du dich beworben hast, verlierst du nach zwei Wochen den Überblick.
jobs.ch
Was es ist: die grösste private Stellenbörse der Deutschschweiz, auf der eigenen Startseite «die führende Schweizer Jobbörse» genannt. Neben der Suche gibt es einen Lohnrechner, einen Job Coach und mit «Spotted by jobs.ch» einen Talentpool, in dem du dein Profil teilst und von Firmen gefunden wirst — das ist die Funktion, die der Sache eines Vermittlers am nächsten kommt.
Was es kostet: gratis für Stellensuchende, inklusive Konto, Job-Alert und Merkliste.
Für wen es passt: für alle in der Deutschschweiz, die Reichweite wollen. Wer gefunden werden möchte, ohne sich bei einem Vermittler einzuschreiben, legt hier ein Profil an und lässt es arbeiten.
Wo es aufhört: Der Sprachwähler führt Deutsch, Französisch und Englisch — kein Italienisch. Für das Tessin ist das eine echte Lücke. Und ein Profil in einem Talentpool ist kein Berater: Es meldet sich, wer will, nicht wer soll.
Was es ist: das Netzwerk, in dem die Vermittler selbst suchen. Wer dort ein vollständiges Profil führt und das Signal «Open to work» setzt, wird für dieselben Personen sichtbar, die sonst mit einem Mandat auf ihn zukämen — nur ohne Vertrag dazwischen.
Was es kostet: gratis. Premium ist ein Abo und für das Gefundenwerden nicht nötig.
Für wen es passt: für Kader-, Informatik- und internationale Rollen — also genau dort, wo auch der Vermittleranteil in unserem Bestand am höchsten ist: 39,5 Prozent bei Informatik-Titeln, 31,0 Prozent bei Ingenieurberufen.
Wo es aufhört: Für Detailhandel, Gastgewerbe, Gewerbe und weite Teile der Pflege ist LinkedIn dünn — im Detailhandel liegt der Vermittleranteil bei uns bei 1,8 Prozent, dort läuft praktisch alles über Inserate. Und was dich anspricht, ist nicht kuratiert: Ein Vermittler, der dich anschreibt, hat ein konkretes Mandat, ein Recruiter im Netzwerk sammelt manchmal nur Profile.
Was es ist: das zweite Berufsnetzwerk im deutschsprachigen Raum, mit eigener Stellensuche und einer Suche, die dir Rollen anhand deines Profils vorschlägt.
Was es kostet: die Grundnutzung gratis; Premium ist ein Abo und für die Stellensuche nicht zwingend.
Für wen es passt: für Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer mit Kontakten nach Deutschland und für Deutsche, die in die Schweiz wollen — die Personalberatungen im deutschsprachigen Raum arbeiten dort mit.
Wo es aufhört: XING ist ein deutscher Markt mit Schweizer Nebenrolle. Wer in der Romandie oder im Tessin sucht, findet dort wenig, und für die Schweiz ist es der zweite Blick nach LinkedIn, nicht der erste.
medicjobs.ch, sozjobs.ch und ostjob.ch
Was es ist: die Fachportale — die Alternative zum spezialisierten Vermittler. medicjobs.ch führt Arzt-, Pflege- und MPA-Stellen, sozjobs.ch nennt sich «Das Jobportal für Sozial- und Gesundheitsberufe», ostjob.ch «Das führende Stellenportal für die Ostschweiz» und listet sogar die regionalen Personalvermittler auf. medicjobs.ch und sozjobs.ch tauchen auch in unserem eigenen Bestand als Inserenten auf, ostjob.ch nicht — ein Fachportal deckt genau das ab, was sonst niemand einsammelt.
Was es kostet: für Stellensuchende gratis, inklusive Jobabo.
Für wen es passt: für Berufe mit eigener Fachsprache und für die Region. Wer in der Pflege oder im Sozialwesen sucht, ist hier näher an den Betrieben, als es ein Vermittler wäre — der Vermittleranteil liegt bei Pflegetiteln in unserem Bestand ohnehin nur bei 7,7 Prozent.
Wo es aufhört: Ein Fachportal deckt ein Fach ab und sonst nichts. Wer den Beruf wechseln will, sieht dort seine Möglichkeiten nicht, und die kleinen Portale werden ungleichmässig gepflegt.
Wer nimmt was
Für die meisten, die diese Frage stellen, ist SwissJobs.app der richtige erste Schritt: Du siehst 88,0 Prozent des ausgeschriebenen Marktes ohne Zwischenstelle und schreibst pro Inserat einen zugeschnittenen Lebenslauf. Bist du beim RAV gemeldet, führt der Weg zwingend zusätzlich über Job-Room — dort steht das Geld, nicht nur die Stelle.
Bleib beim Vermittler, wenn du im Kader suchst, in der Informatik oder im Ingenieurwesen arbeitest, wenn du aus einer laufenden Stelle heraus diskret wechseln willst oder wenn du jemanden brauchst, der für dich verhandelt. In diesen Feldern liegt der ausgeschriebene Anteil bei uns zwischen 31,0 und 39,5 Prozent Vermittleranteil — ein Signal, dass dort auch der nicht ausgeschriebene Teil gross ist.
Und unabhängig davon, welchen Weg du nimmst: Prüfe die Bewilligung im Verzeichnis des Bundes, unterschreibe keinen Vermittlungsvertrag ohne schriftliche Angabe der Leistungen und der Vergütung, und zahl nichts über CHF 45 im Voraus. Der Rest der Provision ist erst geschuldet, wenn du einen Vertrag in der Hand hältst.
Die Anteile stammen aus dem offenen Inseratsbestand von SwissJobs.app, gerechnet am 28. August 2026. Als Vermittlerinserat zählt ein Inserat, dessen Inserent sich im Namen als Vermittlungs-, Personalberatungs- oder Personaldienstleistungsfirma zu erkennen gibt oder zu den namentlich bekannten Häusern gehört; Vermittler, die unter dem Namen des Kundenbetriebs inserieren, sind darin nicht erfasst — der wahre Anteil liegt also eher höher. Die Berufsfelder sind über Stichwörter im Stellentitel gebildet und überschneiden sich teilweise. Gesetzesangaben aus dem Bundesgesetz über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih in der Fassung vom 1. Januar 2026 und aus der Gebührenverordnung AVG in der Fassung vom 1. Januar 2014. Angaben zu RAV, Job-Room und Registrierung von arbeit.swiss; Angaben zu den Anbietern und Vermittlern von deren eigenen Websites, am 28. August 2026 nachgelesen.
Quellen
- Bundesgesetz über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih (AVG), Art. 2, 7, 8 und 9
- Gebührenverordnung AVG — Einschreibgebühr von höchstens 45 Franken und Provision von höchstens 5 Prozent
- AVG-Verzeichnis des Bundes — bewilligte Vermittlungs- und Verleihbetriebe
- arbeit.swiss — Beratung und Vermittlung durch das RAV
- arbeit.swiss — Registrierung, Informationsvorsprung von fünf Arbeitstagen
- Job-Room — die offizielle Stellenplattform
- jobs.ch — Startseite, Lohnrechner, Job Coach und Talentpool
- XING — Startseite und Stellensuche
- LinkedIn Jobs
- medicjobs.ch — Stellen im Gesundheitswesen
- sozjobs.ch — Jobportal für Sozial- und Gesundheitsberufe
- ostjob.ch — Stellenportal für die Ostschweiz
- Michael Page Schweiz — Personalvermittlung, Standorte und Lohnübersicht
- Rocken® — Stellen und Selbstbeschreibung
- Pemsa — Agentur für Bau, Elektro und Industrie
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%






