Was ist eine Alternative zu jobscout24.ch?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Die wichtigste Antwort zuerst: jobs.ch und jobup.ch sind keine Alternative zu jobscout24.ch, denn alle drei gehören derselben Firma — der JobCloud AG in Zürich. Wer einen wirklich anderen Bestand sehen will, muss aus diesem Konzern heraus. Für die meisten ist das SwissJobs.app: ein Schweizer Stellenindex in vier Sprachen, der zu jedem einzelnen Inserat einen darauf zugeschnittenen Lebenslauf schreibt. Bei JobScout24 bleibst du richtig, wenn du eine Lehrstelle suchst — dort waren am 25. August 2026 genau 927 offen — oder wenn du kostenlose Bewerbungsvorlagen zum Herunterladen brauchst.
Die Schweizer Jobportale auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

1. SwissJobs.appUnsere App
Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.
Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache
Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.
Nach Beruf
- Berater
- Projektleiter
- Verkauf
- Pflegefachfrau
- Pflege
- Sachbearbeiter
- Account Manager
- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
71 weitere — Suchbegriff eingrenzen
Nach Sprache
Nach Arbeitsform
Der zweite Grund, genauer hinzuschauen, ist die Zahl auf der Startseite. JobScout24 wies am 25. August 2026 gut sechsundachtzigtausend offene Stellen aus und beschreibt sich selbst als Jobportal «mit der grössten Anzahl an Stellenanzeigen». jobs.ch, dieselbe Muttergesellschaft, kam am selben Tag über die eigenen Regionenfilter auf ungefähr die Hälfte davon. Warum zwei Marken desselben Hauses so unterschiedlich zählen, erklärt keine der beiden Seiten, und wir tun nicht so, als wüssten wir es. Merken lässt sich nur: Eine grosse Trefferzahl sagt nichts darüber, wie viele verschiedene Arbeitgeber dahinterstehen.
Nachprüfen lässt sich dagegen, wie stark sich zwei Bestände überhaupt unterscheiden. Zu jedem Inserat bei uns ist hinterlegt, wo die Bewerbung am Ende ankommt, und diese Endpunkte sind über zweitausend verschiedene Adressen. Kein einziger davon heisst jobscout24.ch. Zu irgendeiner der JobCloud-Marken führen 0,1 Prozent, und das sind ausschliesslich Inserate, die auf jobup.ch zeigen. Die beiden Listen liegen also nebeneinander statt übereinander — genau das, was eine Alternative leisten muss.
Der Rest dieser Antwort ist das Nachprüfbare: wem JobScout24 gehört und seit wann, wie ungleich sich die gut sechsundachtzigtausend Stellen über das Land verteilen, was JobScout24 gratis anbietet und wir nicht, warum die fehlende italienische Fassung für das Tessin mehr ausmacht als eine Übersetzungslücke, und für welche Suche welche Seite die richtige ist.
Von JobScout24 selbst auf den Ortsseiten ausgewiesene Zahlen, abgerufen am 25. August 2026: Zürich 22 319, Bern 7 092, Basel 5 850, Lausanne 2 174, Genf 1 612, Lugano 540 — bei 86 580 Stellen im gesamten Bestand.
- JobScout24 wurde 1998 als Marke der Scout24-Gruppe gegründet und 2015 von der JobCloud AG übernommen — einem Unternehmen der Ringier AG und der TX Group. Zum selben Haus gehören laut der Seite «Über uns» auch jobs.ch, jobup.ch, Jobwinner, ALPHA und TOPJOBS.
- Selbst ausgewiesener Bestand am 25. August 2026: gut sechsundachtzigtausend offene Stellen und 927 offene Lehrstellen. Die Seite «Über uns» spricht zusätzlich von über hundertvierzigtausend Stellenangeboten pro Monat und mehr als sechsundachtzigtausend Unternehmen.
- Die Verteilung ist stark auf die Deutschschweiz gekippt: Auf «Jobs in Zürich» entfielen 25,8 Prozent des gesamten Bestands, auf Bern 8,2 und auf Basel 6,8 Prozent — auf Lausanne 2,5, auf Genf 1,9 und auf Lugano 0,6 Prozent.
- JobScout24 gibt es auf Deutsch, Französisch und Englisch. Eine italienische Fassung existiert nicht: Der Aufruf von jobscout24.ch/it/ endet auf einer Fehlerseite, die selbst auf Deutsch erscheint — obwohl der Regionenfilter «Ticino (TI)» anbietet.
- Die englische Fassung ist die dünnste: Ihre Navigation führt nur Jobs, Apprenticeships und For employers. Lohnbereich und Ratgeber fehlen dort, und die Vorlagenseiten schalten bloss zwischen Deutsch und Französisch um.
- Überschneidung mit unserem Bestand: keine. Kein Inserat bei uns führt zum Bewerben auf jobscout24.ch, 0,1 Prozent führen auf jobup.ch, und die Bewerbungsziele insgesamt verteilen sich auf über zweitausend verschiedene Adressen.
- Wohin unsere Inserate stattdessen führen: 53,5 Prozent auf eine Adresse des Arbeitgebers selbst, 29,5 Prozent in ein Bewerbermanagementsystem und 16,9 Prozent auf andere Stellenplattformen.
- Sprachen im eigenen Bestand: Von den Inseraten, deren Sprache wir bestimmen können, sind 57,9 Prozent auf Deutsch verfasst, 26,1 Prozent auf Englisch, 13,8 Prozent auf Französisch und 2,3 Prozent auf Italienisch. Im Tessin sind es 70,9 Prozent auf Italienisch.
- Frische am 25. August 2026: 13,8 Prozent unserer Inserate sind höchstens sieben Tage alt, 36,8 Prozent höchstens vierzehn und 61,3 Prozent höchstens dreissig. Der Median liegt bei zwanzig Tagen.
Wen wählen?
Bei JobScout24 endet es beim Inserat. Bei uns fängt es dort an: aus derselben Ausschreibung entstehen Lebenslauf, Motivationsschreiben, der Check dagegen und der Eintrag im RAV-Nachweis.
Nimm JobScout24, wenn
JobScout24 — gratis für Stellensuchende, Registrierung freiwillig; gehört wie jobs.ch und jobup.ch zur JobCloud AG.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | JobScout24 |
|---|---|---|
| Schweizer Stellen | Ja | Ja |
| Alle 26 Kantone | Ja | nicht ausgewiesen |
| Suche ohne Konto | Ja | nicht ausgewiesen |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | nicht ausgewiesen |
| KI-Abgleich mit deinem Profil | Ja | Nein |
| Aus dem Inserat direkt einen CV erzeugen | Ja | Nein |
| Motivationsschreiben zum Inserat | Ja | Nein |
| CV-Check gegen dieses Inserat | Ja | Nein |
| Bewerbungstracker | Ja | Nein |
| RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO) | Ja | Nein |
| Stellen mit wenigen Bewerbern sichtbar | Ja | nicht ausgewiesen |
| Kostenlos nutzbar | Ja | nicht ausgewiesen |
| Sprachen der Oberfläche | DE / EN / FR / IT | nicht ausgewiesen |
| In der Schweiz gebaut | Ja | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | JobScout24 |
|---|---|---|
| StellensucheDie Suche ist bei uns nicht Teil des Abos. Bezahlt werden die Werkzeuge danach. | Gratis — Suche, Filter, Job-Alarm und Bewerbungs-Tracker kosten nichts | Gratis für Stellensuchende |
| Monatspreis | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | nicht ausgewiesen |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | nicht ausgewiesen |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | nicht ausgewiesen |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche | nicht ausgewiesen |
| Währung | CHF | nicht ausgewiesen |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. | Kalendermonat, jederzeit kündbar | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Wem jobscout24.ch gehört — und warum das die Frage verändert
Die Seite «Über uns» von JobScout24 ist in diesem Punkt offen: «JobScout24 gehört zur JobCloud AG, dem führenden digitalen Unternehmen im Schweizer Stellenmarkt. Unsere anderen führenden Plattformen, darunter jobs.ch, jobup.ch, Jobwinner, ALPHA, TOPJOBS und unsere Nischenwebseiten …» Im Impressum steht dieselbe Firma mit Sitz in Zürich. Die eigene Zeitleiste nennt 1998 als Gründungsjahr unter der Scout24-Gruppe und 2015 als Jahr der Übernahme durch JobCloud, ein Unternehmen der Ringier AG und der TX Group.
Das ist keine Kleinigkeit für die Frage nach einer Alternative. Der Reflex lautet: «Dann nehme ich halt jobs.ch.» Damit wechselst du die Oberfläche, nicht den Anbieter — und je nach Inserat auch die Liste nicht. Wer breiter sehen will, muss den Konzern verlassen, nicht die Marke.
Umgekehrt gehört zur Ehrlichkeit: Diese Konzentration ist auch eine Stärke. Ein Arbeitgeber, der bei JobCloud ein Inserat kauft, erreicht mehrere Marken gleichzeitig; deshalb landen so viele Schweizer Inserate dort. Wer nur eine einzige Seite abfragen will und in Zürich, Bern oder Basel sucht, kommt mit JobScout24 sehr weit.
Die Zahl auf der Startseite, und was sie nicht sagt
Am 25. August 2026 nannte die Startseite gut sechsundachtzigtausend Stellen, die Suchseite fast dieselbe Zahl, und die deutsche, französische und englische Fassung zeigten denselben Bestand — die französische Seite ist also keine Romandie-Liste, sondern dieselbe Liste auf Französisch. Die Seite «Über uns» ergänzt: über zwanzig Jahre Erfahrung, über hundertvierzigtausend Stellenangebote pro Monat, über hundert Berufsbranchen, mehr als sechsundachtzigtausend Unternehmen.
Zum Vergleich zählte jobs.ch am selben Tag über die eigenen Regionenfilter rund die Hälfte: gut sechsunddreissigtausend in der Deutschschweiz, gut viertausend in der Westschweiz, 284 im Tessin und 102 im Ausland. Zwei Marken, ein Eigentümer, zwei sehr verschiedene Zahlen. Warum das so ist, sagt keine der beiden Seiten öffentlich, und wir raten nicht.
Praktisch heisst das: Behandle Trefferzahlen als Werbung, nicht als Marktbeschreibung. Die brauchbare Grösse ist nicht «wie viele Zeilen», sondern «wie viele verschiedene Arbeitgeber, und wie alt sind die Inserate». In unserem eigenen Bestand haben 44,5 Prozent der Arbeitgeber genau ein offenes Inserat, während 4,2 Prozent der Arbeitgeber die Hälfte aller Inserate tragen — der Markt ist konzentrierter, als jede Trefferliste aussehen lässt.
Auffällig ist auch, wie schief die Verteilung über das Land liegt. Auf die Ortsseite «Jobs in Zürich» entfiel gut ein Viertel des gesamten JobScout24-Bestands, auf Lugano dagegen 0,6 Prozent. Für eine Suche in Zürich ist das ein Vorteil; für eine Suche in Lugano ist es der Grund, überhaupt eine Alternative zu suchen.
Wo JobScout24 wirklich besser ist als wir
Die Lehrstellenbörse ist der klarste Punkt. Am 25. August 2026 waren dort 927 offene Lehrstellen ausgeschrieben, mit eigenem Filter und eigener Einstiegsseite, quer durch EFZ- und EBA-Berufe. Bei uns sind Lehrstellen zwar vorhanden — 3,7 Prozent unserer Inserate tragen eine Lehrstelle oder eine Lernendenstelle im Titel —, aber wir führen keine eigene Lehrstellenbörse mit eigenem Filter. Wer für sich oder ein Kind eine Lehrstelle sucht, ist bei JobScout24 besser bedient.
Der zweite Punkt sind die Gratis-Vorlagen. Unter «Ratgeber & Hilfe» stehen sechs Lebenslauf-Vorlagen zum Herunterladen bereit, dazu Muster für das Anschreiben, ein Anschreiben für die Lehrstelle, eine Checkliste fürs Vorstellungsgespräch und eine Vorlage für die Kündigung — ohne Konto, ohne Bezahlung, als Word-Datei zum Weiterbearbeiten. Dazu kommt ein umfangreicher Ratgeber mit eigenen Rubriken, unter anderem einer für Neuzugezogene in der Schweiz.
Drittens gibt es Firmenbewertungen: JobScout24 wirbt damit, dass du «dank der Firmenbewertungen … einen Einblick in den Bewerbungsprozess und die Arbeitsatmosphäre der Firmen mit offenen Stellen» erhältst. Wir führen keine Arbeitgeberbewertungen. Und viertens: Für Stellensuchende kostet JobScout24 nichts, auch die Registrierung nicht. Unsere Lebenslauf-Werkzeuge kosten nach sieben Testtagen CHF 15.- im Monat oder CHF 95.- im Jahr. Wer bloss stöbern und nichts schreiben will, bezahlt bei uns eine Funktion, die er gar nicht nutzt.
Eine Vorlage hat allerdings eine Eigenschaft, die man mitdenken sollte: Sie ist für alle gleich. Sie kennt weder das Inserat, auf das du dich bewirbst, noch dessen Wortlaut. Genau dort setzen wir an.
Drei Sprachen, vier Sprachregionen — und was im Tessin passiert
JobScout24 gibt es auf Deutsch, Französisch und Englisch. Die Sprachauszeichnung der Startseite nennt de, fr und en; eine italienische Adresse ist nicht vorgesehen. Ruft man jobscout24.ch/it/ auf, erscheint eine Fehlerseite, und zwar eine deutschsprachige — im Regionenfilter steht «Ticino (TI)» dennoch zur Auswahl. Ein Tessiner, der auf Italienisch sucht, bekommt also eine deutsche oder französische Oberfläche und 0,6 Prozent des Bestands am eigenen Wohnort.
Für uns ist Italienisch keine vierte Übersetzung, sondern eine eigene Suchsprache: 2,3 Prozent unserer Inserate sind auf Italienisch verfasst, und innerhalb des Tessins sind es 70,9 Prozent. Das ist keine grosse Zahl im Landesvergleich — der Tessiner Anteil an unserem Bestand liegt bei 1,4 Prozent —, aber es ist der Unterschied zwischen «auf Italienisch suchbar» und «gar nicht vorgesehen».
Die englische Fassung von JobScout24 ist auf ähnliche Weise verkürzt. Ihre Navigation führt nur Jobs, Apprenticeships und For employers; Lohnbereich und Ratgeber tauchen dort nicht auf, und die Vorlagenseiten bieten nur noch Deutsch und Französisch an. Für jemanden, der neu in die Schweiz kommt und noch kein Deutsch liest, fällt damit genau der Teil weg, der beim Ankommen helfen würde.
Das ist auch der Punkt, an dem ein deutscher Leser aufpassen sollte, der bereits hier lebt. Ein Schweizer Bewerbungsdossier ist nicht dieselbe Mappe wie in Deutschland: Arbeitszeugnisse gehören dazu und werden gelesen, ein Foto ist hier üblich statt verpönt, das Pensum steht in Prozent statt als «Teilzeit», Sprachkenntnisse werden als Niveau angegeben — B2, C1 —, und wer keinen Schweizer Pass hat, nennt die Bewilligung. Von den Inseraten in unserem Bestand, die auf Englisch verfasst sind, verlangen 16,8 Prozent trotzdem Deutsch auf Arbeitsniveau; die Sprache des Inserats ist also nicht die Sprache des Arbeitsplatzes.
Was wir machen und JobScout24 nicht: ein Lebenslauf pro Inserat
Beim Abruf am 25. August 2026 fand sich im Ratgeber von JobScout24 kein Lebenslauf-Generator und keine Lebenslauf-Prüfung — es gibt Vorlagen zum Herunterladen und Artikel zum Lesen. Ein Bewerbungsprofil kann man speichern und damit schneller absenden. Was dabei nicht herauskommt, ist eine Fassung, die auf ein bestimmtes Inserat abgestimmt wäre.
Bei uns ist genau das der Kern. Unser Generator holt das Inserat aus dem eigenen Index und stellt deinen Lebenslauf dessen tatsächlichen Formulierungen gegenüber — den Text selbst irgendwo einzufügen entfällt. Der Mechanismus dahinter ist bescheiden und soll es bleiben: Ein Lebenslauf, der das Vokabular des Inserats aufnimmt, trifft bei stichwortbasierten Filtern besser als ein allgemeiner. Ein Versprechen, einen Filter zu «bestehen», ist das nicht — in fremde Auswahlsysteme sieht niemand hinein, und 29,5 Prozent unserer Inserate führen überhaupt in ein solches System.
Zwei Präzisierungen gehören dazu. Das Zuschneiden auf eine bestimmte Ausschreibung verkaufen andere ebenfalls; bei cvswiss.ch ist es die Hauptfunktion. Was uns davon trennt, ist schmaler, als es in einer Anzeige klingen würde: dort lieferst du den Inseratstext selbst an, hier liegt er bereits vor, weil Stellensuche und Lebenslauf am selben Ort stattfinden. Und wir verlangen dafür Geld, JobScout24 nicht.
Für wen welche Seite die richtige ist
Bleib bei JobScout24, wenn du eine Lehrstelle suchst, wenn dir kostenlose Vorlagen und ein breiter Bewerbungsratgeber reichen, wenn du Firmenbewertungen lesen willst, bevor du dich bewirbst, oder wenn du im Grossraum Zürich, Bern oder Basel suchst und einfach viel Auswahl auf einer Seite willst. Für Stellensuchende ist die Seite gratis, und das bleibt ein Argument.
Nimm SwissJobs.app dazu — oder stattdessen —, wenn du Inserate sehen willst, die nicht über JobCloud laufen: Bei uns führt keines der Bewerbungsziele auf jobscout24.ch, 53,5 Prozent führen direkt zu einer Adresse des Arbeitgebers. Ebenso, wenn du auf Italienisch suchen willst, oder wenn dir pro Bewerbung eine eigens auf die Ausschreibung abgestimmte Fassung lieber ist als ein Einheitsdokument aus einer Vorlage.
Zwei Situationen bleiben ausserhalb unserer Zuständigkeit. Bist du beim RAV angemeldet, gehören deine Arbeitsbemühungen dorthin, wo sie rechtlich anerkannt werden: in den Job-Room von arbeit.swiss oder auf das Formular deines eigenen RAV. Daran führt kein privates Portal vorbei, unseres so wenig wie JobScout24. Und wer selbst ein Inserat schalten statt eine Stelle suchen will, findet das Angebot dazu auf der Arbeitgeberseite von JobScout24; das ist eine andere Frage als diese.
Alle Angaben zu JobScout24 stammen von der Startseite, der Stellensuche, der Lehrstellenseite, der Seite «Über uns» und dem Vorlagenbereich von jobscout24.ch sowie von der Startseite von jobs.ch, abgerufen am 25. August 2026; Portale ändern sich, deshalb steht das Datum dabei. Die Ortsanteile sind aus den von JobScout24 selbst genannten Zahlen berechnet und beziehen sich auf dessen Gesamtbestand am selben Tag. Die Zahlen zu unserem eigenen Bestand sind Anteile der am 25. August 2026 offenen Inserate — absolute Bestandeszahlen veröffentlichen wir nicht. Die regionale Zuordnung beruht auf dem im Inserat genannten Ort und ist eine Näherung, keine amtliche Kantonsstatistik.
Quellen
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%






