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Was ist eine Alternative zu LinkedIn Premium für die Stellensuche?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Für die Schweizer Stellensuche decken drei kostenlose Werkzeuge das meiste ab, wofür LinkedIn Premium Geld verlangt: SwissJobs.app für die Suche nach Kanton und Pensum ohne Konto, das gratis LinkedIn-Konto samt #OpenToWork für die Sichtbarkeit, und Job-Room für den amtlichen Teil. LinkedIn nennt für Premium Career auf der eigenen Seite US$ 39.99 im Monat, im Schweizer App Store steht ein Eintrag «Premium Career» zu CHF 39.95. Sinnvoll bleibt das Abo dort, wo LinkedIn wirklich stark ist: englischsprachige und international geführte Rollen, in denen fünf InMails im Monat auch bei jemandem landen. Stand: 28. August 2026.

Die Schweizer Jobportale auf einen Blick

Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

  1. SwissJobs.app: Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    1. SwissJobs.appUnsere App

    Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    SwissJobs.app →

  2. jobs.ch: Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    2. jobs.ch

    Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    jobs.ch →

  3. jobup.ch: Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    3. jobup.ch

    Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    jobup.ch →

  4. JobScout24: Dritte Marke derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.

    4. JobScout24

    Dritte Marke derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.

    JobScout24 →

  5. Indeed Schweiz: Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    5. Indeed Schweiz

    Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    Indeed Schweiz →

  6. LinkedIn Jobs: Der beste Ruf für englischsprachige und internationale Rollen in der Schweiz. Für handwerkliche, pflegerische und kaufmännische Stellen deutlich dünner.

    6. LinkedIn Jobs

    Der beste Ruf für englischsprachige und internationale Rollen in der Schweiz. Für handwerkliche, pflegerische und kaufmännische Stellen deutlich dünner.

    LinkedIn Jobs →

  7. jobagent.ch: Meta-Suche über die Schweizer Jobbörsen, «Alle Jobs der Schweiz auf einen Blick». Stärke ist das Job-Abo: eine gespeicherte Suche, die neue Inserate von allen angeschlossenen Portalen per Mail schickt. Dazu Lohnrechner und Bewerbungs-Ratgeber.

    7. jobagent.ch

    Meta-Suche über die Schweizer Jobbörsen, «Alle Jobs der Schweiz auf einen Blick». Stärke ist das Job-Abo: eine gespeicherte Suche, die neue Inserate von allen angeschlossenen Portalen per Mail schickt. Dazu Lohnrechner und Bewerbungs-Ratgeber.

    jobagent.ch →

  8. SwissDevJobs: Nur IT und Software, dafür konsequent: «183 IT & Software developer jobs in Switzerland», gefiltert nach Technologie (C#, Java, Python, DevOps, ML) statt nach Branche. Publiziert Lohnstatistiken und führt die Firmen auf, die ihre Bandbreiten offenlegen. Die Seite ist auf Englisch.

    8. SwissDevJobs

    Nur IT und Software, dafür konsequent: «183 IT & Software developer jobs in Switzerland», gefiltert nach Technologie (C#, Java, Python, DevOps, ML) statt nach Branche. Publiziert Lohnstatistiken und führt die Firmen auf, die ihre Bandbreiten offenlegen. Die Seite ist auf Englisch.

    SwissDevJobs →

Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache

Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.

Alle offenen Stellen durchsuchen →

Wir haben LinkedIns eigene Premium-Seiten am 28. August 2026 gelesen, statt aus dem Gedächtnis zu schreiben, denn der Preis ist Teil der Frage. Auf premium.linkedin.com steht, was Premium Career enthält: erweiterte Suchfilter, «Top applicant jobs» und «Top choice jobs», Einblick in «Who's viewed your profile» über die vergangenen 365 Tage, fünf InMails pro Monat, LinkedIn Learning und mehrere KI-Funktionen. Die Preisliste derselben Seite nennt US$ 39.99 im Monat oder US$ 239.88 im Jahr, dazu €29,98 im Monat und £29.99 — Franken kommen darin nicht vor. Wer den Frankenpreis sehen will, muss sich einloggen: linkedin.com/premium/products leitet ohne Konto auf die Anmeldemaske um. Der Umweg über den Schweizer App Store zeigt ihn trotzdem, dort sind für die LinkedIn-App In-App-Käufe mit dem Namen «Premium Career» zwischen CHF 31.00 und CHF 40.00 aufgeführt.

Zwei Fussnoten auf derselben Seite gehören zur Kaufentscheidung, weil sie ausgerechnet die neuen Funktionen betreffen. Zum KI-Assistenten fürs Profil und zu den KI-Hinweisen auf Inseraten schreibt LinkedIn: «Not available globally for Career and Business plans.» Zu den KI-Entwürfen für Nachrichten: «Currently available in English and in the US only.» Und die Erfolgszahlen, mit denen die Seite wirbt — «39% more likely to hear back», «2.6x more likely to get hired» —, tragen als Quelle «LinkedIn data (Jan. 2022)». Das sind LinkedIns eigene Auswertungen von vor über vier Jahren, ohne beschriebene Methode und ohne Kontrolle dafür, dass zahlende Mitglieder von vornherein die aktiveren Bewerbenden sind.

Darum steht unten keine Meinung über LinkedIn, sondern eine Liste. Sieben Werkzeuge, jedes mit dem, was es ist, was es in Franken kostet, für wen es passt und wo es schwach ist — geordnet danach, was einer Person nützt, die sich auf Schweizer Inserate bewirbt. Für Leserinnen und Leser aus Deutschland ist ein Punkt vorweg wichtig: Die Schweizer Stelle wird in Prozent ausgeschrieben, nicht in Vollzeit oder Teilzeit, und für dieses Pensum hat kein internationales Profil ein Feld. Genau dort setzen die Schweizer Werkzeuge an, und genau dort hilft ein Abo nicht.

Was diese Werkzeuge Stellensuchende im Monat kosten, in Franken
Was diese Werkzeuge Stellensuchende im Monat kosten, in FrankenLinkedIn Premium Career39.95CHFSwissJobs.app, monatlich15CHFSwissJobs.app, im Jahresabo7.92CHFjobs.ch0CHFJob-Room0CHFIndeed Schweiz0CHF

LinkedIn: Eintrag «Premium Career» im Schweizer App Store, abgerufen am 28. August 2026; LinkedIn selbst nennt auf premium.linkedin.com US$ 39.99 im Monat und keinen Frankenpreis. SwissJobs.app: Suche und Filter kosten nichts, die Werte gelten für das Lebenslauf-Werkzeug im Monats- beziehungsweise Jahresabo. jobs.ch, Job-Room und Indeed sind für Stellensuchende kostenlos.

  • LinkedIns eigene Preisliste für Premium Career, am 28. August 2026 gelesen: US$ 39.99 im Monat oder US$ 239.88 im Jahr, €29,98 im Monat, £29.99 im Monat. Ein Frankenpreis steht dort nicht; die Seite trägt den Vermerk «Last updated: April 20, 2026».
  • Im Schweizer App Store sind für die LinkedIn-App In-App-Käufe mit dem Namen «Premium Career» zu CHF 31.00, CHF 32.00, CHF 39.95 und CHF 40.00 aufgeführt (abgerufen am 28. August 2026). Welchen Zeitraum jeder Eintrag deckt, sagt die Liste nicht.
  • Enthalten sind laut LinkedIn fünf InMails pro Monat, erweiterte Suchfilter, «Who's viewed your profile» für 365 Tage, LinkedIn Learning und ein Premium-Abzeichen. Beim Kündigen verliert man laut LinkedIns deutscher Hilfeseite «InMail-Guthaben, Profil-Insights, LinkedIn Learning, das Premium-Badge, erweiterte Suchfilter und Insights über Mitbewerber:innen».
  • Die KI-Funktionen des Abos sind eingeschränkt: «Not available globally for Career and Business plans» beim Profil-Assistenten, «Currently available in English and in the US only» bei den Nachrichtenentwürfen.
  • Gefunden werden kostet in der Schweiz nichts: jobs.ch führt mit «Spotted by jobs.ch» einen eigenen Talentpool — «Werde entdeckt und mit passenden Firmen vernetzt» —, und #OpenToWork gehört bei LinkedIn zum Gratiskonto.
  • Lohnvergleich ebenfalls nicht: Der Lohnrechner steht bei jobs.ch in der Hauptnavigation und ist ohne Abo nutzbar.
  • Für Weiterbildung gilt für Angemeldete beim RAV: Arbeitsmarktliche Massnahmen sollen laut arbeit.swiss helfen, «Ihre Fachkenntnisse zu erweitern», «neue Techniken und Methoden zu erlernen» und «Ihr berufliches Netzwerk auszubauen». Wer Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat, erfüllt grundsätzlich auch die Bedingungen zur Teilnahme.
  • Fünf InMails treffen in der Schweiz oft ins Leere: 75,6 Prozent der Arbeitgeber in unserem Inseratebestand haben höchstens vier offene Stellen, und 11,1 Prozent aller Inserate stammen von öffentlichen oder öffentlichnahen Arbeitgebern — Kanton, Gemeinde, Spital, Bund —, die ausschliesslich über ihr eigenes Bewerbungsformular annehmen.
  • Umgekehrt tragen 4,7 Prozent der Arbeitgeber die Hälfte aller Inserate. In diesem Teil des Marktes — Grossunternehmen mit eigener Rekrutierung — hat eine Direktnachricht überhaupt erst eine Adresse.

Wen wählen?

Bei LinkedIn Premium endet es beim Inserat. Bei uns fängt es dort an: aus derselben Ausschreibung entstehen Lebenslauf, Motivationsschreiben, der Check dagegen und der Eintrag im RAV-Nachweis.

Nimm LinkedIn Premium, wenn

  • LinkedIn Premium — englischsprachige und internationale Rollen, und der Weg über Menschen, Recruiter suchen dort aktiv nach Profilen.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.

  • Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.

  • Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.

Funktionsvergleich

FunktionSwissJobs.appLinkedIn PremiumLinkedIn
Schweizer StellenJaJanicht ausgewiesen
Alle 26 KantoneJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Suche ohne KontoJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Job-Alarm per E-MailJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
KI-Abgleich mit deinem ProfilJaNeinnicht ausgewiesen
Aus dem Inserat direkt einen CV erzeugenJaNeinnicht ausgewiesen
Motivationsschreiben zum InseratJaNeinnicht ausgewiesen
CV-Check gegen dieses InseratJaNeinnicht ausgewiesen
BewerbungstrackerJaNeinnicht ausgewiesen
RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO)JaNeinnicht ausgewiesen
Stellen mit wenigen Bewerbern sichtbarJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Kostenlos nutzbarJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Sprachen der OberflächeDE / EN / FR / ITnicht ausgewiesennicht ausgewiesen
In der Schweiz gebautJanicht ausgewiesennicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Preise nebeneinander

Was du zahlstSwissJobs.appLinkedIn PremiumLinkedIn
StellensucheDie Suche ist bei uns nicht Teil des Abos. Bezahlt werden die Werkzeuge danach.Gratis — Suche, Filter, Job-Alarm und Bewerbungs-Tracker kosten nichtsGratis für StellensuchendeGratis für Stellensuchende
MonatspreisCHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abonicht ausgewiesennicht ausgewiesen
JahrespreisCHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeugenicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau.7 Tage voller Zugang, monatlich kündbarnicht ausgewiesennicht ausgewiesen
Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt.Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Wochenicht ausgewiesennicht ausgewiesen
WährungCHFnicht ausgewiesennicht ausgewiesen
AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12.Kalendermonat, jederzeit kündbarnicht ausgewiesennicht ausgewiesen

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Wofür man bei Premium eigentlich bezahlt

Premium Career bündelt vier verschiedene Dinge, und es lohnt sich, sie zu trennen, weil für jedes eine andere Alternative existiert. Erstens Suchfunktionen: erweiterte Filter und Listen mit Inseraten, bei denen man laut LinkedIn zu den stärksten Bewerbenden zählt. Zweitens Sichtbarkeit: wer das eigene Profil angeschaut hat, ein Abzeichen, und die Möglichkeit, eine Bewerbung als «Top choice» zu markieren. Drittens Kontaktaufnahme: fünf InMails im Monat an Menschen ausserhalb des eigenen Netzwerks. Viertens Weiterbildung: LinkedIn Learning mit nach eigener Angabe mehr als fünfundzwanzigtausend Kursen.

Für Schweizer Inserate hat dieses Bündel eine Schwachstelle, die nichts mit dem Preis zu tun hat. Die Filter, die hier zählen, sind Kanton und Pensum — eine Stelle ist nicht Vollzeit, sondern 60, 80 oder 80 bis 100 Prozent. Auf den Schweizer Portalen sind diese Filter kostenlos und im Suchformular; auf LinkedIn gehören die erweiterten Filter zum Abo und kennen das Pensum trotzdem nicht als eigenes Feld.

Und der teuerste Teil, die fünf InMails, setzt eine Person voraus, die man anschreiben kann. In unserem Inseratebestand haben 75,6 Prozent der Arbeitgeber höchstens vier offene Stellen — Handwerksbetriebe, Praxen, Restaurants, Gemeindeverwaltungen. Dort gibt es keine Recruiterin mit gepflegtem Profil, sondern eine Bewerbungsadresse. Ein Abo, dessen Kern die Direktnachricht ist, passt zu dem Viertel des Marktes, in dem laufend rekrutiert wird, und nicht zum Rest.

SwissJobs.app

Eine Schweizer Stellensuche in vier Sprachen, verbunden mit einem Lebenslauf-Werkzeug. Suchen, nach Kanton und Pensum filtern und ein Inserat vollständig lesen geht ohne Konto und ohne Bezahlung. Das Zuschneiden des Lebenslaufs auf ein einzelnes Inserat verlangt ein Konto: sieben Tage Testphase, danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, das sind CHF 7.92 pro Monat.

Passend für alle, die sich auf Schweizer Inserate bewerben und pro Stelle ein eigenes Dossier wollen, statt ein Profil für alles zu pflegen — und für alle, die nach Pensum suchen, weil eine 60-Prozent-Stelle und eine 100-Prozent-Stelle zwei verschiedene Dinge sind.

Die Schwäche: Wir sind kein Netzwerk. Bei uns kann dich niemand finden, du wirst nicht angeschrieben, und es gibt kein Profil, das eine Personalverantwortliche durchsuchen könnte. Wer den Arbeitgeber diskret wechseln will, ohne zu suchen, ist bei LinkedIn richtig und bei uns falsch. Auch der Bestand ist kleiner als der von jobs.ch.

LinkedIn ohne Premium

Die naheliegendste Alternative zu LinkedIn Premium ist LinkedIn. Das Gratiskonto trägt das Profil, das Netzwerk, die Jobbenachrichtigungen, «Einfach bewerben» und #OpenToWork — also genau die Funktion, mit der man Personalverantwortlichen signalisiert, offen für Angebote zu sein. Kosten: null.

Passend für alle, deren Beruf auf LinkedIn überhaupt Publikum hat: englischsprachige, internationale und Führungsrollen, dazu der Konzern- und Pharmagürtel um Zug, Basel, Zürich und Genf. Für sie ist ein gepflegtes Gratisprofil die Hälfte des Nutzens zum Nullpreis.

Die Schwäche ist ehrlich zu benennen: Ohne Abo fehlen die erweiterten Filter, die Bewerber-Insights und die Direktnachricht an Fremde. Und LinkedIn baut die Suche laufend um — im August 2026 stand über der Schweizer Ergebnisliste der eigene Hinweis, die Filter würden nach und nach wieder eingeführt. Wer Premium einmal testet, sollte ausserdem wissen, dass die Gratis-Testphase laut LinkedIn nur alle zwölf Monate zusteht.

jobs.ch

Die grösste Deutschschweizer Jobbörse, für Stellensuchende gratis — die Schweizer App trägt im App Store keine In-App-Käufe. In der Hauptnavigation stehen Jobs, Firmen, Lohnrechner und Job Coach. Mit «Spotted by jobs.ch» gibt es ausserdem einen Talentpool: «Werde entdeckt und mit passenden Firmen vernetzt. Wir gleichen Stellenangebote mit deinem Profil ab.»

Das ist der Punkt, den man vor einem Premium-Abo kennen sollte: Gefunden-Werden und Lohnvergleich, zwei der Gründe, aus denen Leute LinkedIn Premium kaufen, gibt es hier ohne Abo. Passend für die Deutschschweiz, für Berufe mit Pensumangabe und für alle, denen wichtig ist, dass der Arbeitgeber das Portal kennt.

Die Schwäche: Für Spotted und für Bewerbungen braucht es ein Konto, und jobs.ch, jobup.ch und Jobscout24 gehören zur selben Firma — man geht dieselben Inserate sonst dreimal durch. Ausserdem ist die Startseite inzwischen auf eine KI-Suche umgestellt; die klassische Suchmaske ist noch da, aber einen Klick entfernt.

Job-Room (arbeit.swiss)

Das Stellenportal der öffentlichen Arbeitsvermittlung, kostenlos und ohne Werbung. arbeit.swiss nennt es auf der eigenen Seite für Stellensuchende «die grösste Stellenplattform der Schweiz». Suchen kann man ohne Anmeldung; die Registrierung ist an die Anmeldung beim RAV gekoppelt.

Wer beim RAV angemeldet ist, kommt an dieser Adresse ohnehin nicht vorbei, und hier gilt der wichtigste Satz dieser Liste: Kein privates Werkzeug — unseres eingeschlossen — ersetzt den Nachweis der Arbeitsbemühungen. Deine Bemühungen weist du dem RAV nach, in der Form, die dein Kanton verlangt; was zählt, sagt dir deine Beraterin, und die Praxis unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wir sind eine Suchhilfe obendrauf, kein Ersatz.

Dazu kommt der Teil, der LinkedIn Learning am nächsten kommt: die arbeitsmarktlichen Massnahmen. Laut arbeit.swiss helfen sie, «Ihre Fachkenntnisse zu erweitern», «neue Techniken und Methoden zu erlernen» und «Ihr berufliches Netzwerk auszubauen»; wer Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat, erfüllt grundsätzlich auch die Teilnahmebedingungen. Kurse laufen also über das RAV statt über ein Abo.

Die Schwäche: Job-Room ist ein Amtsportal. Die Bedienung ist nüchtern, ein Teil des Bestandes stammt aus der Meldepflicht statt aus freiwilliger Werbung, und für internationale Rollen findet man dort wenig.

XING Premium

Das bezahlte Gegenstück im deutschsprachigen Raum, betrieben von der New Work SE. Im Schweizer App Store sind für die XING-App In-App-Käufe mit dem Namen «Premium-Mitgliedschaft» zwischen CHF 12.00 und CHF 155.00 aufgeführt — je nach Laufzeit, die die Liste nicht ausweist. Die App selbst ist gratis.

Passend für Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer mit gepflegtem Xing-Profil und für Zuziehende aus Deutschland, bei denen das Profil aus dem alten Berufsleben ohnehin besteht. In der Deutschschweiz ist Xing als Zweitprofil brauchbar.

Die Schwäche ist gravierend und der Grund, warum diese Zeile weit unten steht: Das Stellenangebot bricht westlich und südlich der Deutschschweiz weg. Wir haben das am 25. August 2026 nachgezählt und in einer eigenen Antwort festgehalten — für Lausanne und Lugano wies Xing zweistellige Trefferzahlen aus, während LinkedIn dort in die Tausende ging. Für die Romandie und das Tessin ist ein Xing-Abo verlorenes Geld.

Indeed Schweiz

Der grosse Aggregator: Indeed sammelt Inserate von Firmenwebsites und anderen Portalen ein und bringt dadurch Stellen zusammen, die nie auf einer Schweizer Börse erscheinen. Für Suchende kostenlos; bezahlt wird von den Arbeitgebern, die ihre Anzeigen hervorheben.

Passend als zweite Runde, wenn die Schweizer Portale abgegrast sind — besonders für kleine Arbeitgeber, die nur auf der eigenen Seite ausschreiben, und für Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die beidseits der Grenze suchen.

Die Schwäche liegt in derselben Mechanik: Aggregation bringt Dubletten, abgelaufene Anzeigen und Vermittlerinserate mit, und die Reihenfolge der Treffer ist nicht neutral, weil Arbeitgeber für Sichtbarkeit zahlen. Ein automatisierter Abruf der Schweizer Startseite wurde uns am 28. August 2026 abgewiesen — im Browser läuft die Seite normal, prüfen lässt sich von aussen wenig.

Jobscout24.ch

Das dritte Portal derselben Firma hinter jobs.ch und jobup.ch, gratis und ohne Abo-Zwang. Es sortiert nicht nach Kantonen, sondern nach Regionen — Nordwestschweiz, Region Zürich, Ostschweiz, Zentralschweiz, Région Lémanique, Ticino —, führt eine eigene Rubrik für Lehrstellen und einen Lohnteil.

Passend für Suchende, die in einer Region und nicht in einem Kanton denken, und für den Einstieg nach der Schule: Die Lehrstellenrubrik hat kein Gegenstück bei LinkedIn, wo eine Lehre schlicht keine Kategorie ist.

Die Schwäche: Die Überschneidung mit jobs.ch ist gross, das Publikum kleiner, und wer sich bewerben will, braucht auch hier ein Konto.

Wer was nehmen sollte

Nimm LinkedIn Premium, wenn dein Beruf englischsprachig oder international ist, wenn du gezielt Personalverantwortliche in grossen Unternehmen anschreiben willst und wenn dir «Who's viewed your profile» wirklich etwas sagt. Fünf InMails im Monat sind in diesem Teil des Marktes ein echtes Werkzeug. Rechne mit rund CHF 40 im Monat und kündige, sobald der Wechsel geschafft ist — das Abo läuft sonst weiter.

Nimm das kostenlose LinkedIn-Konto, wenn du zwar in diesem Segment suchst, aber selber aktiv bist. Profil pflegen, #OpenToWork setzen, Jobbenachrichtigungen einrichten — das ist der grössere Teil des Nutzens und kostet nichts.

Nimm jobs.ch und Jobscout24, wenn du in der Deutschschweiz suchst und Wert darauf legst, dass der Arbeitgeber das Portal kennt. Spotted und der Lohnrechner ersetzen zwei Premium-Argumente gratis.

Nimm Job-Room, wenn du beim RAV angemeldet bist — dort ist es keine Wahl, sondern Teil des Verfahrens, und die Kurse laufen über die arbeitsmarktlichen Massnahmen statt über ein Abo.

Nimm SwissJobs.app, wenn du dich auf Schweizer Inserate bewirbst, ohne Konto nach Kanton und Pensum suchen willst und pro Stelle ein zugeschnittenes Dossier statt eines Profils für alles brauchst. Und nimm stattdessen LinkedIn, wenn dein Ziel ist, gefunden zu werden statt zu suchen — das können wir nicht, und ein Abo bei uns würde daran nichts ändern.

Preise und Funktionen am 28. August 2026 auf den öffentlich zugänglichen Seiten der Anbieter gelesen: premium.linkedin.com für Leistungsumfang, Fussnoten und Preisliste von Premium Career, LinkedIns deutsche Hilfeseite zum Kündigen, die Schweizer App-Store-Einträge von LinkedIn und XING für die Frankenbeträge, dazu die Startseiten von jobs.ch, Jobscout24 und arbeit.swiss. Die App-Store-Einträge nennen keinen Abrechnungszeitraum; der Frankenbetrag von CHF 39.95 entspricht der Höhe nach dem Monatspreis, den LinkedIn selbst mit US$ 39.99 angibt. Die Xing-Trefferzahlen stammen aus unserer eigenen Auszählung vom 25. August 2026. Unsere Anteile stammen aus dem Inseratebestand, der am 28. August 2026 auf SwissJobs.app offen stand; Arbeitgeber sind über den Firmennamen gruppiert, öffentliche und öffentlichnahe Arbeitgeber über eine bewusst enge Erkennung des Namens. Veröffentlicht werden ausschliesslich Anteile.

Schweizer Stellen ohne Konto nach Kanton und Pensum durchsuchen

Quellen

Verwandte Fragen

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Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt

Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%