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Welche Jobbörsen sind die besten für Grenzgänger in die Schweiz?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Für die Suche als Grenzgänger sind sieben Adressen brauchbar: SwissJobs.app, jobs.ch, Indeed Schweiz, Job-Room, ostjob.ch, LinkedIn und die Beratung von EURES-T Oberrhein. Wir empfehlen SwissJobs.app, weil die Suche in vier Sprachen läuft, nach Kanton filtert und zu jedem Inserat einen zugeschnittenen Lebenslauf schreibt — Suchen gratis und ohne Konto, das Zuschneiden CHF 15 im Monat mit sieben Tagen gratis. Wer schlicht die grösste Menge sehen will, nimmt jobs.ch: deren Bestand ist um ein Vielfaches grösser als unserer. Stand: 26. August 2026.

Die Schweizer Jobportale auf einen Blick

Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

  1. SwissJobs.app: Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    1. SwissJobs.appUnsere App

    Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    SwissJobs.app →

  2. jobs.ch: Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    2. jobs.ch

    Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    jobs.ch →

  3. jobup.ch: Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    3. jobup.ch

    Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    jobup.ch →

  4. JobScout24: Dritte Marke derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.

    4. JobScout24

    Dritte Marke derselben Firma. Wer alle drei durchsucht, um breiter zu suchen, sucht dreimal beim selben Anbieter.

    JobScout24 →

  5. Indeed Schweiz: Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    5. Indeed Schweiz

    Die breiteste Aggregation, weil Indeed auch von anderen Portalen einsammelt — dafür mit vielen Doubletten desselben Inserats.

    Indeed Schweiz →

  6. LinkedIn Jobs: Der beste Ruf für englischsprachige und internationale Rollen in der Schweiz. Für handwerkliche, pflegerische und kaufmännische Stellen deutlich dünner.

    6. LinkedIn Jobs

    Der beste Ruf für englischsprachige und internationale Rollen in der Schweiz. Für handwerkliche, pflegerische und kaufmännische Stellen deutlich dünner.

    LinkedIn Jobs →

  7. jobagent.ch: Meta-Suche über die Schweizer Jobbörsen, «Alle Jobs der Schweiz auf einen Blick». Stärke ist das Job-Abo: eine gespeicherte Suche, die neue Inserate von allen angeschlossenen Portalen per Mail schickt. Dazu Lohnrechner und Bewerbungs-Ratgeber.

    7. jobagent.ch

    Meta-Suche über die Schweizer Jobbörsen, «Alle Jobs der Schweiz auf einen Blick». Stärke ist das Job-Abo: eine gespeicherte Suche, die neue Inserate von allen angeschlossenen Portalen per Mail schickt. Dazu Lohnrechner und Bewerbungs-Ratgeber.

    jobagent.ch →

  8. SwissDevJobs: Nur IT und Software, dafür konsequent: «183 IT & Software developer jobs in Switzerland», gefiltert nach Technologie (C#, Java, Python, DevOps, ML) statt nach Branche. Publiziert Lohnstatistiken und führt die Firmen auf, die ihre Bandbreiten offenlegen. Die Seite ist auf Englisch.

    8. SwissDevJobs

    Nur IT und Software, dafür konsequent: «183 IT & Software developer jobs in Switzerland», gefiltert nach Technologie (C#, Java, Python, DevOps, ML) statt nach Branche. Publiziert Lohnstatistiken und führt die Firmen auf, die ihre Bandbreiten offenlegen. Die Seite ist auf Englisch.

    SwissDevJobs →

Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache

Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.

Alle offenen Stellen durchsuchen →

Ein Befund vorweg, weil er die Suche verändert: In den offenen Inseraten unseres Bestands steht das Wort «Grenzgänger» in keinem einzigen Titel. Kein Betrieb schreibt eine Grenzgängerstelle aus — er schreibt eine Stelle für einen Arbeitsort aus, und ob du morgens über die Grenze fährst, wird erst beim Vertrag zum Thema. Der brauchbare Filter heisst deshalb Arbeitsort und Sprache, nicht Grenzgänger. Und der Arbeitsort liegt seltener direkt an der Grenze, als man denkt: Von den offenen Inseraten mit zuordenbarem Arbeitsort entfallen 28,5 Prozent auf den Kanton Zürich, 9,9 auf Genf und 9,0 auf Basel-Stadt.

Darum steht unten bei jedem Eintrag dasselbe in derselben Reihenfolge: was es ist, was es kostet, für wen es passt und wo es aufhört. Geprüft am 26. August 2026, jede Angabe von der Seite des Anbieters selbst — jobs.ch, ostjob.ch, Indeed Schweiz, LinkedIn, das Portal Job-Room, die FAQ zur Stellenmeldepflicht auf arbeit.swiss und EURES-T Oberrhein. Die Prozentzahlen stammen aus den offenen Inseraten auf SwissJobs.app am selben Tag.

Wo die offenen Inserate liegen — nicht dort, wo die Grenze verläuft
Wo die offenen Inserate liegen — nicht dort, wo die Grenze verläuftZürich28.5 %Bern12.2 %Genf9.9 %Basel-Stadt9 %Waadt7.5 %Aargau4.7 %Thurgau2 %Tessin1.8 %

Anteil der offenen Inserate auf SwissJobs.app am 26. August 2026, gerechnet auf die Inserate, deren Arbeitsort sich einem Kanton zuordnen lässt.

  • Was es kostet, alles am 26. August 2026 abgelesen: jobs.ch, Indeed, ostjob.ch und Job-Room sind für Suchende gratis · LinkedIn ist gratis, verlangt aber ein Konto, bevor die Stellensuche überhaupt aufgeht · EURES-T Oberrhein berät gratis, führt aber keine eigene Stellenliste · SwissJobs.app: Suche gratis ohne Konto, der Lebenslauf pro Inserat CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, sieben Tage gratis.
  • Oberflächensprachen, und für einen Pendler ist das kein Detail: SwissJobs.app vier (Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch) · Job-Room vier · Indeed vier · jobs.ch drei, Italienisch fehlt · ostjob.ch nur Deutsch · LinkedIn einunddreissig.
  • Wo die offenen Inserate liegen, gerechnet auf die mit zuordenbarem Arbeitsort: Zürich 28,5 Prozent, Bern 12,2, Genf 9,9, Basel-Stadt 9,0, Waadt 7,5, Aargau 4,7, Thurgau 2,0, Tessin 1,8, Schaffhausen 0,8. Der Kanton mit den meisten Stellen liegt an keiner Grenze.
  • In welcher Sprache die Inserate geschrieben sind, je Kanton und gerechnet auf die Inserate mit erkennbarer Sprache: Basel-Stadt 71,7 Prozent Deutsch und 27,3 Englisch · Zürich 55,3 Deutsch, 43,8 Englisch · Schaffhausen 69,6 Deutsch, 30,4 Englisch · Aargau 87,1 Deutsch · Thurgau 94,9 Deutsch. Je weiter weg von der Stadt, desto weniger hilft Englisch.
  • Job-Room hat einen Vorsprung, den keine private Börse nachbauen kann. arbeit.swiss schreibt: «Erst fünf Arbeitstage nach der Publikation der Stelle im geschützten Bereich des Online-Stellenportals Job-Room der Arbeitslosenversicherung (ALV) darf diese anderweitig ausgeschrieben werden (Sperrfrist).»
  • Denselben Text weiter: «Grundsätzlich kann sich jede Person, die sich in der Schweiz aufhält und über die entsprechenden Berechtigungen verfügt, bei einem RAV als stellensuchend registrieren.» Der geschützte Bereich ist also für Menschen im Land gedacht — wer im Ausland wohnt und dort gemeldet ist, sucht im offenen Teil.
  • jobs.ch schickt Suchende in der Romandie selbst weiter: «For opportunities in the Romandie region, visit jobup.ch». Wer nach Genf oder in die Waadt pendelt, sollte diesem Hinweis folgen — jobup.ch gehört demselben Haus.

Wen wählen?

Die anderen Werkzeuge hier sind echt und für ihren Zweck gut — die Tabelle sagt bei jedem, wofür. Der Grund, warum wir oben stehen, ist eine einzige Zeile darin: der Stellenindex ist unser eigener, also liegt das Inserat schon da.

Nimm jobs.ch, wenn

  • jobs.ch — die grösste Markenbekanntheit in der Deutschschweiz, gratis für Suchende und ohne Konto durchsuchbar.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Du wählst die Ausschreibung aus unserem eigenen Schweizer Index, und Lebenslauf, Schreiben und Check entstehen gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Arbeitsbemühungen aus dem Tracker, gedruckt auf dem offiziellen SECO-Blatt. Keines der anderen Werkzeuge in dieser Liste hat das.

  • Ohne Konto anfangen — Öffnen und schreiben ohne Anmeldung; nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument.

  • CHF 15 im Monat, sieben Tage gratis vorweg — Voller Zugang im Test, monatlich kündbar, in Franken abgerechnet — keine Vier-Wochen-Perioden, kein Kursrisiko.

Die Werkzeuge im direkten Vergleich

KriteriumSwissJobs.appjobs.chjobup.chIndeedLinkedInJob-Room
Schweizer StellenJaJaJaJaJaJa
Kostenlos suchenJaJaJaJaJaJa
Suche ohne KontoJaJaJaJaNeinJa
Job-Alarm per E-MailJaJaJaJaJak. A.
Schwerpunktganze Schweizganze SchweizWestschweizinternationalNetzwerkRAV-Pflichtstellen
Aus dem Inserat direkt einen CV erzeugenJaNeinNeinNeinNeinNein
Motivationsschreiben zum InseratJaNeinNeinNeinNeinNein
CV-Check gegen dieses InseratJaNeinNeinNeinNeinNein
BewerbungstrackerJaNeinNeink. A.k. A.Nein
RAV-Formular (SECO)JaNeinNeinNeinNeinNein
Stellen mit wenigen BewerbernJaNeinNeinNeinNeinNein
SprachenDE/EN/FR/ITDE/FR/ENFR/DE/ENvielevieleDE/FR/IT/EN

Stand 4. September 2026. Jede Angabe zu einem fremden Werkzeug stammt von dessen eigener Seite; «k. A.» heisst, dass sie dort nicht lesbar war — nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Unsere Zeile stammt aus dem Code und dem live durchlaufenen Ablauf.

SwissJobs.app

Was es ist: eine Schweizer Stellensuche in vier Sprachen — Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch — mit Filter nach Kanton, und daneben ein Lebenslauf, der sich auf ein einzelnes Inserat zuschneiden lässt, ohne dass du den Inseratstext irgendwohin kopierst. Er steht schon da.

Preis: Die Suche ist gratis und braucht kein Konto. Für den Zuschnitt kostet das Abo CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, sieben Tage gratis. Für wen: für alle, die aus Lörrach, Waldshut, Konstanz oder Saint-Louis pendeln und ihre Bewerbung nicht über vier Werkzeuge verteilen wollen. Für Grenzgänger zusätzlich nützlich ist unser Quellensteuer-Rechner mit den amtlichen ESTV-Ansätzen nach Kanton — gratis, ohne Anmeldung, allerdings nur auf Deutsch.

Die Grenze: Unser Bestand ist deutlich kleiner als der von jobs.ch oder Indeed, und wer die maximale Menge sehen will, ist dort besser bedient. Ausserdem kennen wir keinen Schalter «nimmt Ausweis G» — weil kein Portal einen hat. Diese Angabe steht in den Inseraten schlicht nicht drin.

jobs.ch

Was es ist: die grösste Schweizer Stellenplattform, Teil von JobCloud, mit Lohnrechner und eigener App. Eine Auszählung ihrer indexierten Seiten am 22. und 23. August 2026 ergab knapp vierhunderttausend deutschsprachige Adressen — eine Grössenordnung, die in der Schweiz sonst niemand erreicht.

Preis: für Suchende gratis, das Konto freiwillig («apply faster and receive personalized job recommendations»). Am 26. August 2026 nannte die Startseite gut sechsunddreissigtausend Stellen allein für die Deutschschweiz. Für wen: für die breite Abdeckung in der Deutschschweiz, also für den Pendelweg aus Südbaden nach Basel, in den Aargau oder nach Zürich.

Die Grenze: Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Französisch und Englisch — Italienisch fehlt, was für die Grenze bei Chiasso die falsche Seite daraus macht. Und grenzgängerspezifisch ist dort nichts: kein Filter, keine Angabe zur Bewilligung, kein Wort zu Zoll, Quellensteuer oder Krankenkasse.

Indeed Schweiz

Was es ist: ein Aggregator. Indeed sammelt Inserate von Arbeitgeberseiten, Bewerbersystemen und anderen Portalen ein, statt sie selbst zu führen — entsprechend gross ist die Trefferzahl.

Preis: gratis, und für die Suche ist kein Konto nötig, auch wenn die Seite dazu drängt: «Erstellen Sie ein Konto oder melden Sie sich an, um Ihre personalisierten Jobempfehlungen zu sehen.» Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch — als einzige der grossen internationalen Adressen mit allen vier. Für wen: für den ersten Überblick über eine ganze Grenzregion, weil sich nach Ort statt nach Kanton eingrenzen lässt und ein Pendelradius selten an einer Kantonsgrenze endet.

Die Grenze: Dieselbe Stelle taucht mehrfach auf — einmal vom Betrieb, einmal von einem Vermittler. Und Indeed ist ein Weltprodukt: Was ein Schweizer Bewerbungsdossier ausmacht — Arbeitszeugnisse, das Pensum in Prozent, Sprachstufen nach GER — kommt darin nicht vor.

Job-Room (arbeit.swiss)

Was es ist: das Stellenportal der öffentlichen Arbeitsvermittlung, in vier Sprachen, gratis, und suchen kann jede und jeder ohne Konto. Sein Vorteil ist kein Produktmerkmal, sondern Gesetz: Meldepflichtige Stellen erscheinen dort zuerst, und erst fünf Arbeitstage später dürfen sie anderswo ausgeschrieben werden.

Für wen: für alle, die in einem Beruf mit hoher Arbeitslosigkeit suchen, und für die Bereiche, in denen Gemeinden, Spitäler und Kantonsverwaltungen ausschreiben — der öffentliche Sektor entlang der Grenze inseriert hier zuverlässiger als auf einer privaten Börse.

Die Grenze, und sie trifft Grenzgänger direkt: Dieser Fünf-Tage-Vorsprung hängt an der Anmeldung beim RAV, und arbeit.swiss knüpft die Anmeldung an den Aufenthalt in der Schweiz. Wer im Ausland wohnt, sieht den geschützten Bereich nicht und kommt bei diesen Stellen fünf Arbeitstage später an. Wichtig ist ausserdem: Wenn du bei einem RAV oder beim Arbeitsamt deines Wohnlands gemeldet bist, zählen deine Arbeitsbemühungen nur dort, wo die Behörde sie entgegennimmt. Eine Jobbörse — unsere eingeschlossen — ist eine Suchhilfe darüber, nie ein Ersatz dafür.

ostjob.ch

Was es ist: nach eigener Angabe «Das führende Stellenportal für die Ostschweiz» — Thurgau, St. Gallen und beide Appenzell. Am 26. August 2026 warb die Startseite mit gut sechstausend Stellen «in deiner Nähe».

Preis: gratis, mit kostenlosem Jobabo per E-Mail und ohne Konto für die Suche. Für wen: für die Grenze bei Konstanz, Kreuzlingen und Rorschach, also für den Pendelweg aus dem Bodenseeraum und aus Vorarlberg. Dass der Betreiber mit nicejob.de und westjob.at Partnerportale in Deutschland und Österreich führt, zeigt, wie selbstverständlich diese Region grenzüberschreitend denkt.

Die Grenze: nur Deutsch, nur Ostschweiz. Für Basel, Zürich oder Genf ist es die falsche Adresse. Und Deutsch ist hier keine Formalie — im Thurgau sind 94,9 Prozent der Inserate mit erkennbarer Sprache auf Deutsch geschrieben, mit 2,8 Prozent Englisch. Wer aus Frankreich oder Italien kommt und kein Deutsch spricht, findet in dieser Region fast nichts.

LinkedIn

Was es ist: ein Netzwerk, in dem die Stelle häufiger dich findet als du sie. In Pharma, Finanz und IT rund um Basel, Zug und Zürich arbeiten Recruiter fast ausschliesslich darüber, und für einen Pendler aus dem Ausland ist Sichtbarkeit vor der Bewerbung das eigentliche Argument.

Preis: Das Konto ist gratis, aber zwingend — ohne Anmeldung öffnet sich die Stellensuche nicht («Mitglied werden» oder einloggen). Die Oberfläche gibt es in einunddreissig Sprachen. Für wen: für Fach- und Führungspositionen bei grossen Arbeitgebern.

Die Grenze: Was du zu sehen bekommst, hängt an deinem Profil und nicht an einem Filter, den du setzen kannst. Kleine und mittlere Schweizer Betriebe — und das ist die Mehrheit der Arbeitgeber entlang der Grenze — schreiben dort selten aus. Zur Frage, ob ein Betrieb Grenzgänger anstellt, liefert das Netzwerk so wenig wie alle anderen.

EURES-T Oberrhein

Was es ist: keine Jobbörse, sondern die grenzüberschreitende Partnerschaft der Arbeitsverwaltungen am Oberrhein — Deutschland, Frankreich und die Schweiz an einem Tisch, finanziert von der Europäischen Union und vom Bund. Ein Beratungsteam beantwortet als «One-Stop-Shop» die Fragen, die nach der Zusage kommen: Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Steuern.

Preis: gratis. Für wen: für alle im Dreiländereck Basel–Lörrach–Saint-Louis, die zum ersten Mal pendeln, und für Auszubildende und duale Studierende, für die es eine eigene Anlaufstelle gibt.

Die Grenze: offene Stellen findest du hier nicht. Auch das EURES-Netz selbst verweist für Schweizer Stellen weiter — auf Job-Room. Nimm die Beratung, such woanders. Wer sie in eine Rangliste von Jobbörsen aufnimmt, ohne das zu sagen, führt in die Irre.

Wer welche Adresse nehmen sollte

Pendelweg aus Südbaden oder dem Elsass nach Basel: jobs.ch für die Menge, SwissJobs.app für den Zuschnitt und die Sprachwahl — in Basel-Stadt sind 27,3 Prozent der Inserate mit erkennbarer Sprache auf Englisch, du bist also nicht zwingend auf Deutsch angewiesen. Bodenseeraum und Vorarlberg: ostjob.ch, und Deutsch vorausgesetzt. Meldepflichtiger Beruf oder öffentlicher Sektor: zuerst Job-Room. Kader und Konzern: LinkedIn. Erste Orientierung über eine ganze Region: Indeed. Fragen zu Steuer, Kasse und Sozialversicherung: EURES-T Oberrhein.

Ein Kanal fehlt in jeder Liste dieser Art, und für handwerkliche Berufe ist er der kürzeste Weg: der Personalverleih. Agenturen im Raum Basel — PKS Personal AG in Binningen etwa richtet sich ausdrücklich an Handwerker aus Baden-Württemberg — reichen die Grenzgängerbewilligung selbst beim kantonalen Migrationsamt ein und rechnen nach dem GAV Personalverleih ab. Für Bewerbende ist das gratis. Wer schnell anfangen will und einen Beruf mit Fachkräftemangel hat, kommt hier oft schneller in einen Vertrag als über jede Börse.

Und die Reihenfolge, die aus den Zahlen folgt: erst den Arbeitsort festlegen, dann die Sprache prüfen, dann die Börse wählen. Der Kanton mit den meisten offenen Stellen liegt an keiner Grenze, und der Ausweis G kennt keine Grenzzonen mehr — die halbe Stunde mehr Fahrweg nach Zürich oder in den Aargau öffnet einen Markt, der ein Vielfaches der Basler oder Schaffhauser Auswahl beträgt.

Kantonsanteile: Anteil der offenen Inserate, deren Arbeitsort sich einem Kanton zuordnen lässt — gut zwei Drittel des Bestands; Inserate mit Angaben wie «Schweiz» oder ohne Ort bleiben aussen vor. Sprachanteile: Anteil der Inserate mit maschinell erkennbarer Inseratssprache im jeweiligen Kanton.

Offene Stellen nach Kanton durchsuchen

Quellen

Verwandte Fragen

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Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt

Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%