Welches sind die besten Jobbörsen in der Schweiz?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Acht Portale decken den Schweizer Stellenmarkt in der Deutschschweiz brauchbar ab: SwissJobs.app, jobs.ch, Indeed Schweiz, LinkedIn, Job-Room, JobScout24, ostjob.ch und Xing. Für alle, die sich tatsächlich bewerben statt zu stöbern, empfehlen wir SwissJobs.app — vier Sprachen, Suche ohne Konto, keine gekauften Plätze in der Trefferliste und zu jedem Inserat ein darauf zugeschnittener Lebenslauf. Wer nur die grösste Menge will, ist bei JobScout24 oder im Job-Room besser bedient: beide wiesen am 26. August 2026 mehr offene Stellen aus als wir, und unser Bestand ist im Median 23 Tage alt.
Die Schweizer Jobportale auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

1. SwissJobs.appUnsere App
Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.
Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache
Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.
Nach Beruf
- Berater
- Projektleiter
- Verkauf
- Pflegefachfrau
- Pflege
- Sachbearbeiter
- Account Manager
- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
71 weitere — Suchbegriff eingrenzen
Nach Sprache
Nach Arbeitsform
Stand: 26. August 2026. Jede Zahl unten stammt entweder von der Seite des Portals selbst, an diesem Tag gelesen, oder aus zwei eigenen Auswertungen: einer Stichprobe von 700 der zuletzt publizierten öffentlichen Job-Room-Inserate und dem offenen Bestand auf SwissJobs.app.
«Am meisten Stellen» ist dabei die schlechteste aller Auswahlregeln, weil die ausgewiesenen Zahlen untereinander nicht vergleichbar sind. Ein Aggregator zählt dasselbe Inserat mehrfach, sobald es auf zwei Karriereseiten steht. Ein Portal mit Partnernetzwerk zählt fremde Bestände mit. Und ein Zähler, der bei «mehr als 999» oder bei einer runden Elftausender-Marke stehen bleibt, ist gar keine Zahl, sondern eine Anzeigegrenze. Nützlicher sind drei Fragen: Deckt das Portal deine Sprachregion ab, inserieren dort Arbeitgeber deiner Grösse, und wie alt sind die Treffer.
Abgelesen am 26. August 2026 auf der jeweiligen Startseite oder Ergebnisliste. Die Zahlen sind ausdrücklich nicht vergleichbar: LinkedIn nennt eine gerundete Untergrenze, Xings Zähler bleibt bei «mehr als 999» stehen, und Aggregatoren zählen dasselbe Inserat mehrfach.
- Selbst ausgewiesen am 26. August 2026: JobScout24 gut siebenundachtzigtausend Jobs online, Job-Room gut fünfundsiebzigtausend öffentliche Inserate, LinkedIn «mehr als» achtundvierzigtausend für die Schweiz, ostjob.ch gut sechstausend für die Ostschweiz, Xing «Mehr als 999».
- jobs.ch, jobup.ch und JobScout24 gehören zur JobCloud AG. Wer diese drei nebeneinander durchsucht, um mehr Auswahl zu haben, öffnet drei Eingangstüren desselben Unternehmens — die B2B-Seite von jobs.ch nennt neunundvierzigtausend Kundenfirmen, die von jobup.ch dieselbe Zahl.
- Inserieren ist bei den grossen Portalen im Grundpaket gratis geworden: jobs.ch wirbt mit «Kostenlos starten» und beziffert die Werbeprodukte ab CHF 290, Indeed startet ebenfalls gratis und verspricht Premium-Anzeigen 3.3-mal so viele Bewerbungen. Im Job-Room kostet die Publikation nichts.
- Der Job-Room ist bei den neuesten Treffern stark von Personalvermittlern belegt: In einer Stichprobe von 700 der zuletzt publizierten öffentlichen Inserate stammten 60,4 Prozent von nur fünf Absendern — 22,4 Prozent allein von iPersonal AG, 19,6 Prozent von MediPersonal.
- Dieselbe Stichprobe nach Sprache: 96,7 Prozent Deutsch, 3,3 Prozent Französisch, kein einziges Inserat auf Italienisch.
- Eine Jobbörse ist ein Verzeichnis, kein Ziel: In unserem Bestand führen 38,9 Prozent der Bewerbungslinks auf eine .ch-Adresse, 5,6 Prozent auf jobs.ch, 0,1 Prozent auf jobup.ch — und kein einziges auf Indeed, JobScout24, Xing oder in den Job-Room zurück.
- Unsere eigene Schwäche, damit sie nicht gesucht werden muss: Nur 9 Prozent unserer offenen Inserate sind höchstens eine Woche alt, 29 Prozent älter als zwei Monate, und ein einziger Arbeitgeber trägt 9,8 Prozent des Bestands.
Wen wählen?
Die anderen Werkzeuge hier sind echt und für ihren Zweck gut — die Tabelle sagt bei jedem, wofür. Der Grund, warum wir oben stehen, ist eine einzige Zeile darin: der Stellenindex ist unser eigener, also liegt das Inserat schon da.
Nimm jobs.ch, wenn
jobs.ch — die grösste Markenbekanntheit in der Deutschschweiz, gratis für Suchende und ohne Konto durchsuchbar.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Du wählst die Ausschreibung aus unserem eigenen Schweizer Index, und Lebenslauf, Schreiben und Check entstehen gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Arbeitsbemühungen aus dem Tracker, gedruckt auf dem offiziellen SECO-Blatt. Keines der anderen Werkzeuge in dieser Liste hat das.
Ohne Konto anfangen — Öffnen und schreiben ohne Anmeldung; nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument.
CHF 15 im Monat, sieben Tage gratis vorweg — Voller Zugang im Test, monatlich kündbar, in Franken abgerechnet — keine Vier-Wochen-Perioden, kein Kursrisiko.
Die Werkzeuge im direkten Vergleich
| Kriterium | SwissJobs.app | jobs.ch | jobup.ch | Indeed | Job-Room | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schweizer Stellen | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Kostenlos suchen | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Suche ohne Konto | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | k. A. |
| Schwerpunkt | ganze Schweiz | ganze Schweiz | Westschweiz | international | Netzwerk | RAV-Pflichtstellen |
| Aus dem Inserat direkt einen CV erzeugen | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Motivationsschreiben zum Inserat | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| CV-Check gegen dieses Inserat | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Bewerbungstracker | Ja | Nein | Nein | k. A. | k. A. | Nein |
| RAV-Formular (SECO) | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Stellen mit wenigen Bewerbern | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Sprachen | DE/EN/FR/IT | DE/FR/EN | FR/DE/EN | viele | viele | DE/FR/IT/EN |
Stand 4. September 2026. Jede Angabe zu einem fremden Werkzeug stammt von dessen eigener Seite; «k. A.» heisst, dass sie dort nicht lesbar war — nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Unsere Zeile stammt aus dem Code und dem live durchlaufenen Ablauf.
Wie diese Liste entstanden ist
Am 26. August 2026 haben wir die Startseiten, Ergebnislisten und Arbeitgeberseiten aller acht Portale aufgerufen und aufgeschrieben, was dort steht — nicht, was wir darüber zu wissen glaubten. Dazu kommen zwei eigene Auswertungen: die öffentliche Suchschnittstelle des Job-Room, aus der wir 700 der zuletzt publizierten Inserate ausgewertet haben, und unser eigener offener Bestand.
Was ein Portal über sich schreibt, ist Werbung; was in seiner Ergebnisliste steht, ist eine Tatsache. Beides steht unten getrennt. Wo eine Seite ihre Zahlen nur mit Konto zeigt oder eine Sicherheitsprüfung vor die Ergebnisliste stellt — bei Indeed war das an diesem Tag der Fall —, sagen wir das, statt eine Zahl zu schätzen.
Die Reihenfolge ist eine Empfehlung, keine Rangliste nach Grösse. Nach Grösse geordnet stünde JobScout24 oben und wir kämen weit hinten — was gleichzeitig wahr und für deine Bewerbung fast bedeutungslos ist.
SwissJobs.app
Schweizer Stellensuche, in der der Lebenslauf mitläuft: Du suchst ein Inserat, und der Lebenslauf wird auf genau dieses Inserat zugeschnitten, ohne dass du den Text irgendwo hineinkopieren musst. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch — als einziges Portal in dieser Liste in allen vier Landesvarianten. Gefiltert wird nach Kanton und Pensum.
Kosten: Suchen und Inserate lesen sind gratis und ohne Konto möglich. Die Lebenslauf- und Bewerbungswerkzeuge kosten CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, die ersten sieben Tage gratis. Platzierung ist nicht käuflich — es gibt keine gesponserten Inserate, sortiert wird nach Passung und Datum.
Passt für alle, die sich laufend bewerben und pro Inserat ein eigenes Dossier wollen. Die echte Grenze: Unser Bestand ist kleiner und nicht der frischeste. Nur 9 Prozent der offenen Inserate sind höchstens eine Woche alt, das Medianalter liegt bei 23 Tagen, und ein einzelner grosser Arbeitgeber stellt 9,8 Prozent aller Inserate. Wer die Menge braucht, sucht zusätzlich anderswo.
jobs.ch
Das bekannteste Schweizer Stellenportal, im eigenen Seitentitel «die führende Schweizer Jobbörse». Die Startseite führt inzwischen mit einer Beschreibungssuche («Beschreibe deine Wunschrolle») statt mit Filtern, dazu kommen Firmenprofile, ein Lohnrechner und ein Job Coach. Die B2B-Seite nennt fünf Millionen Suchvorgänge pro Monat und neunundvierzigtausend Kundenfirmen.
Kosten: Für Stellensuchende gratis. Für Arbeitgeber ist die Publikation seit dem Umbau ebenfalls gratis — «Kostenlos starten» —, Sichtbarkeit gibt es über Werbeprodukte ab CHF 290. Das erklärt, warum auf der Trefferliste nicht alle Inserate gleich behandelt werden.
Passt für die breite deutschsprachige Suche und für alle, die Firmenprofile und Lohnvergleiche an einem Ort wollen. Die Grenze ist die Sprache: jobs.ch läuft auf Deutsch, Französisch und Englisch, und der Aufruf von jobs.ch/it/ landete am 26. August 2026 auf der deutschen Startseite. Für das Tessin gibt es das Portal in der Landessprache schlicht nicht.
Indeed Schweiz
Der globale Aggregator: Indeed sammelt Anzeigen von Karriereseiten und anderen Portalen ein und nennt sich auf der eigenen Über-uns-Seite «die weltweit führende Online-Jobseite», tätig in über 60 Ländern, mit 685 Mio. Profilen von Jobsuchenden und 3.5 Mio. Arbeitgebern. Für die Schweiz heisst das: Vieles, was auf keinem hiesigen Portal steht, taucht hier auf.
Kosten: Für Stellensuchende gratis, für Arbeitgeber im Grundpaket ebenfalls — Indeed wirbt damit, dass Premium-Anzeigen 3.3-mal so viele Bewerbungen erhalten wie kostenlose. Die Arbeitgeberseite gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch, was Indeed zum sprachlich breitesten der grossen internationalen Anbieter macht.
Passt, wenn du die maximale Trefferzahl willst und bereit bist, Duplikate selbst auszusortieren. Zwei echte Grenzen: Dasselbe Inserat erscheint mehrfach, wenn es an mehreren Orten steht, und die Ergebnisliste ist gegen automatisierte Zugriffe abgesichert — am 26. August 2026 antwortete ch.indeed.com auf eine gewöhnliche Anfrage mit einer Sicherheitsprüfung statt mit Stellen, weshalb wir hier keine eigene Trefferzahl nennen.
Kein Stellenportal, sondern ein Netzwerk mit angehängtem Stellenmarkt — und genau das ist der Unterschied: Hier wirst du gefunden, statt nur zu suchen. Die öffentliche Schweizer Ergebnisliste nannte am 26. August 2026 «mehr als» achtundvierzigtausend Stellen, für das Tessin 831 — und für Zürich wie für Lausanne dieselbe gerundete Obergrenze von elftausend, für Genf eine von fünftausend.
Kosten: Suche und Profil gratis, erweiterte Filter und das Anschreiben von Recruitern gehören zu Premium. Für Arbeitgeber ist eine einfache Anzeige gratis, Reichweite kostet ein Tagesbudget.
Passt für englischsprachige, internationale und Führungsrollen und für alle, die im gesuchten Feld ohnehin ein Profil pflegen müssen. Die Grenze zeigt sich, sobald man die Zahlen ernst nimmt: Zürich und Lausanne mit derselben gerundeten Elftausender-Grenze ist keine Messung, sondern eine Obergrenze der Anzeige. Und die Länderseite ch.linkedin.com/jobs/jobs-in-schweiz zeigte ohne Login zweimal hintereinander eine Liste für die Vereinigten Staaten — wer den Ort nicht selbst im Filter setzt, sucht unter Umständen im falschen Land.
Job-Room (arbeit.swiss)
Das offizielle Portal der Arbeitslosenversicherung, betrieben vom SECO. Am 26. August 2026 standen dort gut fünfundsiebzigtausend öffentliche Inserate, davon gut sechzehntausend im Kanton Zürich, knapp zweitausendsiebenhundert in der Waadt, gut dreizehnhundert in Genf und 414 im Tessin. Der Job-Room ist ausserdem der Ort, an dem Arbeitgeber Stellen in meldepflichtigen Berufsarten melden.
Kosten: gratis, in beide Richtungen. Der eigentliche Vorteil ist aber nicht der Preis, sondern der Zugang: Wer beim RAV gemeldet und registriert ist, profitiert laut arbeit.swiss von einem «Informationsvorsprung von fünf Arbeitstagen» auf gemeldete Stellen. Die Registrierung setzt ein AGOV-Login, die AHV-Nummer und die achtstellige Personennummer vom RAV voraus und steht ausschliesslich beim RAV gemeldeten Stellensuchenden offen.
Wichtig, und keine Geschmacksfrage: Deine Arbeitsbemühungen weist du dem RAV auf dessen Weg nach — über den Job-Room beziehungsweise das kantonale Formular. Kein privates Portal, unseres eingeschlossen, ersetzt diesen Nachweis; wir sind höchstens die Liste, aus der du ihn füllst. Die Grenze des Portals selbst ist die Zusammensetzung: In unserer Stichprobe der 700 zuletzt publizierten öffentlichen Inserate kamen 60,4 Prozent von fünf Personalvermittlern und 96,7 Prozent waren auf Deutsch.
JobScout24
Das dritte Portal der JobCloud AG, neben jobs.ch und jobup.ch — und in der reinen Menge das grösste dieser Liste: gut siebenundachtzigtausend «Jobs online» standen am 26. August 2026 auf der Startseite. Der Regionenfilter kennt elf Schweizer Regionen inklusive Ticino, Wallis und Home Office, dazu einen eigenen Bereich für Lehrstellen.
Kosten: Für Stellensuchende gratis; für Arbeitgeber gilt dasselbe JobCloud-Modell wie bei jobs.ch. Wer dort inseriert, kann dieselbe Anzeige auf den Schwesterportalen ausspielen — der Grund, warum sich die Bestände so stark gleichen.
Passt, wenn du eine breite Liste ohne Beschreibungssuche willst und Lehrstellen mitsuchst. Die Grenze ist die Eigenständigkeit: Ein grosser Teil des Bestands ist derselbe wie auf jobs.ch, und die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Französisch und Englisch — der Aufruf von jobscout24.ch/it/ endete am 26. August 2026 in einem 404, obwohl der Regionenfilter Ticino anbietet.
ostjob.ch
Das regionale Gegenmodell: ostjob.ch führt gut sechstausenddreihundert Jobs für die Ostschweiz und beschreibt sich als «das führende Stellenportal für die Ostschweiz». Es gehört zu CH Media Classifieds und ist Teil eines Netzes gleich gebauter Regionalportale — myjob.ch, zentraljob.ch, jobbasel.ch, jobbern.ch, jobmittelland.ch, jobzüri.ch und ajourjob.ch —, das zusammen einen guten Teil der Deutschschweiz abdeckt.
Kosten: Für Stellensuchende gratis, inklusive Jobabo. Für Arbeitgeber gibt es eine Seite «Preise & Leistungen», auf der am 26. August 2026 allerdings keine Zahl öffentlich stand — anders als bei jobs.ch muss man den Preis erfragen.
Passt für die Suche in St. Gallen, Thurgau, Appenzell und im Rheintal, und besonders für alle, die bei mittelgrossen regionalen Arbeitgebern landen wollen: Auf der Startseite stehen Kantonsspitäler, Industriebetriebe und die kantonale Verwaltung, nicht die üblichen Grosskonzerne. Die Grenze ist offensichtlich: ausserhalb der Ostschweiz nutzlos — dort brauchst du das jeweils andere Portal des Netzes.
Das deutschsprachige Netzwerk, in der Schweiz vor allem bei Deutschschweizer Fach- und Kaderleuten und bei Zugezogenen aus Deutschland und Österreich verbreitet. Es ist die einzige Adresse in dieser Liste, auf der ein deutscher Arbeitgeber dich ohne Umweg über eine Schweizer Marke ansprechen kann.
Kosten: Suche und Basisprofil gratis; Premium ist ohne Konto nicht einsehbar, weil die Preisseite auf die Anmeldung umleitet. Arbeitgeber schalten Anzeigen kostenpflichtig.
Passt, wenn du zwischen Deutschland und der Schweiz suchst oder in einer Branche arbeitest, in der Xing-Profile noch gepflegt werden. Die Grenzen sind hart und mit blossem Auge sichtbar: Der Zähler bleibt bei «Mehr als 999» stehen, es gibt keinen Kantonsfilter, und die Löhne sind teilweise in Euro angeschrieben — ein Produktionsjob in Köniz stand am 26. August 2026 mit EUR 72'000 bis EUR 78'000 da. Für einen Schweizer Lohn mit 13. Monatslohn ist das die falsche Währung und die falsche Rechnung.
Wer welches Portal nehmen sollte
Wenn du dich laufend bewirbst und pro Inserat ein passendes Dossier willst: SwissJobs.app, ergänzt um ein grosses Portal für die Menge. Wenn du beim RAV gemeldet bist: zuerst Job-Room, wegen der fünf Arbeitstage Vorsprung und weil der Nachweis der Arbeitsbemühungen ohnehin dort hingehört. Wenn du eine möglichst lange Liste willst: JobScout24 oder Indeed, mit der Bereitschaft, Duplikate wegzuklicken.
Wenn dein Feld englischsprachig oder international ist: LinkedIn, und zwar mit gepflegtem Profil, weil dort die Suche in beide Richtungen läuft. Wenn du in der Ostschweiz suchst: ostjob.ch, weil dort Arbeitgeber inserieren, die auf den nationalen Portalen gar nicht erst auftauchen. Wenn du aus Deutschland kommst oder dorthin schaust: Xing, aber rechne die Lohnangaben nach.
Und die unbequeme Regel zum Schluss: Zwei Quellen mit unterschiedlicher Herkunft der Inserate bringen mehr als drei Portale desselben Eigentümers. jobs.ch, jobup.ch und JobScout24 gehören zusammen — wer alle drei durchsucht, hat vor allem dreimal dieselbe Arbeit.
Portalangaben am 26. August 2026 direkt auf den jeweiligen Seiten gelesen. Job-Room-Auswertung: 700 der zuletzt publizierten öffentlichen Inserate über die öffentliche Suche des Portals. Angaben zu SwissJobs.app aus dem eigenen offenen Bestand am selben Tag, als Anteile.
Quellen
- jobs.ch — Startseite (abgerufen 26. August 2026)
- jobs.ch — Für Arbeitgeber, Preise und Reichweite (abgerufen 26. August 2026)
- JobScout24 — Startseite mit Bestandszahl (abgerufen 26. August 2026)
- ostjob.ch — Startseite und Netzwerk (abgerufen 26. August 2026)
- Xing — Schweizer Stellenliste (abgerufen 26. August 2026)
- Indeed — Über Indeed (abgerufen 26. August 2026)
- LinkedIn — Schweizer Jobsuche (abgerufen 26. August 2026)
- arbeit.swiss — Registrierung für Stellensuchende, Informationsvorsprung von fünf Arbeitstagen
- Job-Room — öffentliche Stellensuche des SECO
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%






