Welche Jobbörsen sind für die Westschweiz die besten?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Für eine Stellensuche in der Westschweiz sind acht Adressen brauchbar: SwissJobs.app, jobup.ch, jobs.ch, Job-Room, LinkedIn, Indeed, die kantonalen Stellenportale — und Xing nur als Warnung. Wir empfehlen SwissJobs.app als Startpunkt, weil bei 65,9 Prozent der Westschweizer Inserate in unserem Bestand der Bewerbungslink direkt auf die Website des Arbeitgebers führt und die Suche in vier Sprachen läuft. Wer nur eine einzige Adresse will, nimmt jobup.ch: Arbeitgeberprofile, Lohnvergleich und eine eigene App haben wir nicht. Stand: 26. August 2026.
Die Schweizer Jobportale auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

1. SwissJobs.appUnsere App
Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.
Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache
Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.
Nach Beruf
- Berater
- Projektleiter
- Verkauf
- Pflegefachfrau
- Pflege
- Sachbearbeiter
- Account Manager
- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
71 weitere — Suchbegriff eingrenzen
Nach Sprache
Nach Arbeitsform
«Westschweiz» ist dabei keine einheitliche Suche. Von den offenen Inseraten auf SwissJobs.app liegen 16,4 Prozent in den sechs Kantonen Genf, Waadt, Freiburg, Wallis, Neuenburg und Jura, und davon entfallen 36,3 Prozent auf Genf, 30,7 Prozent auf die Waadt und nur 1,3 Prozent auf den Jura. Die Sprache verteilt sich anders, als der Name der Region vermuten lässt: 40,0 Prozent der Westschweizer Inserate sind auf Französisch geschrieben, 26,6 Prozent auf Englisch und 3,2 Prozent auf Deutsch, bei rund einem Viertel lässt sich die Sprache nicht bestimmen. In Genf kippt das Verhältnis sogar — dort stehen 44,5 Prozent der Inserate auf Englisch und nur 29,9 Prozent auf Französisch.
Geprüft am 26. August 2026, jede fremde Zahl von der Seite des Anbieters selbst abgelesen: die Kantonstreffer von jobup.ch, die Regionenzähler auf der Startseite von jobs.ch, die Stellensuche von Xing, die Genfer Trefferlisten von LinkedIn und Indeed, die FAQ von arbeit.swiss zur Stellenmeldepflicht und das Stellenportal des Kantons Freiburg. Die Anteile zum eigenen Bestand stammen aus den offenen Inseraten auf SwissJobs.app am selben Tag; wir veröffentlichen Anteile, keine absoluten Bestandszahlen.
Trefferzahlen der Kantonssuche auf jobup.ch, abgelesen am 26. August 2026. Zürich allein liegt über der Summe der sechs Westschweizer Kantone.
- jobup.ch, die Börse der Romandie, zeigt am 26. August 2026 für den Kanton Zürich rund das 1,4-Fache dessen an, was sie für die sechs Westschweizer Kantone zusammen führt. Die Romandie-Börse ist zugleich eine Deutschschweiz-Börse.
- Kantonstreffer auf jobup.ch am selben Tag: Jura 106, Neuenburg 438, Wallis 507, Freiburg 683; Waadt und Genf liegen je über tausend. Innerhalb der Romandie entfallen damit rund 39 Prozent der jobup-Inserate auf die Waadt und 26 Prozent auf Genf.
- jobs.ch führt auf der eigenen Startseite für die Deutschschweiz rund achteinhalbmal so viele Inserate wie für die Suisse romande. jobup.ch, jobs.ch und JobScout24 gehören alle zu JobCloud — drei Adressen, weitgehend ein Bestand.
- Xing findet für Genf 95 Stellen und für Lausanne 44, für Zürich dagegen fast das Sechzigfache des Genfer Werts. In der Westschweiz ist Xing kein Suchkanal.
- LinkedIn nennt für Genf über fünftausend Stellen, zeigt die Zahl aber nur gedeckelt an und blendet weitere Treffer erst nach dem Login ein.
- Bei Berufsarten mit einer nationalen Arbeitslosenquote von mindestens 5 Prozent müssen offene Stellen dem RAV gemeldet werden. Laut arbeit.swiss dürfen sie erst «cinq jours ouvrables» — fünf Arbeitstage — nach der Aufschaltung auf Job-Room anderswo publiziert werden; in dieser Zeit sehen sie nur beim RAV gemeldete Stellensuchende.
- Bei 65,9 Prozent der Westschweizer Inserate in unserem Bestand führt der Bewerbungslink auf die eigene Website des Arbeitgebers, bei 31,6 Prozent in ein Bewerbermanagementsystem und nur bei 2,5 Prozent auf eine Jobbörse. Im Gesamtbestand sind es 52,8 Prozent Arbeitgeberseiten — die Romandie liegt also noch weiter von den Börsen weg als die Deutschschweiz.
- Unsere eigene Schwäche, gemessen am selben Tag: Westschweizer Inserate sind bei uns im Median 33 Tage alt, im Gesamtbestand 24. Wer die frischesten Romandie-Inserate will, schaut zusätzlich auf jobup.ch.
Wen wählen?
Die anderen Werkzeuge hier sind echt und für ihren Zweck gut — die Tabelle sagt bei jedem, wofür. Der Grund, warum wir oben stehen, ist eine einzige Zeile darin: der Stellenindex ist unser eigener, also liegt das Inserat schon da.
Nimm jobs.ch, wenn
jobs.ch — die grösste Markenbekanntheit in der Deutschschweiz, gratis für Suchende und ohne Konto durchsuchbar.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Du wählst die Ausschreibung aus unserem eigenen Schweizer Index, und Lebenslauf, Schreiben und Check entstehen gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Arbeitsbemühungen aus dem Tracker, gedruckt auf dem offiziellen SECO-Blatt. Keines der anderen Werkzeuge in dieser Liste hat das.
Ohne Konto anfangen — Öffnen und schreiben ohne Anmeldung; nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument.
CHF 15 im Monat, sieben Tage gratis vorweg — Voller Zugang im Test, monatlich kündbar, in Franken abgerechnet — keine Vier-Wochen-Perioden, kein Kursrisiko.
Die Werkzeuge im direkten Vergleich
| Kriterium | SwissJobs.app | jobs.ch | jobup.ch | Indeed | Job-Room | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schweizer Stellen | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Kostenlos suchen | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Suche ohne Konto | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | k. A. |
| Schwerpunkt | ganze Schweiz | ganze Schweiz | Westschweiz | international | Netzwerk | RAV-Pflichtstellen |
| Aus dem Inserat direkt einen CV erzeugen | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Motivationsschreiben zum Inserat | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| CV-Check gegen dieses Inserat | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Bewerbungstracker | Ja | Nein | Nein | k. A. | k. A. | Nein |
| RAV-Formular (SECO) | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Stellen mit wenigen Bewerbern | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Sprachen | DE/EN/FR/IT | DE/FR/EN | FR/DE/EN | viele | viele | DE/FR/IT/EN |
Stand 4. September 2026. Jede Angabe zu einem fremden Werkzeug stammt von dessen eigener Seite; «k. A.» heisst, dass sie dort nicht lesbar war — nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Unsere Zeile stammt aus dem Code und dem live durchlaufenen Ablauf.
Warum in der Romandie die Sprache mehr entscheidet als die Börse
Die Deutschschweizer Reflexfrage lautet «welche Börse», weil dort ein grosser Anbieter fast alles zu haben scheint. Für die Westschweiz stimmt diese Annahme schlechter. Bei 65,9 Prozent der Westschweizer Inserate in unserem Bestand führt der Bewerbungslink direkt auf die Website des Arbeitgebers, bei 31,6 Prozent in ein Bewerbermanagementsystem und nur bei 2,5 Prozent auf eine Jobbörse — im Gesamtbestand liegt der Anteil der Arbeitgeberseiten bei 52,8 Prozent. Dazu kommt die Struktur der Arbeitgeber: 50,2 Prozent der Westschweizer Betriebe in unserem Bestand haben genau ein offenes Inserat. Ein Betrieb mit einer einzigen offenen Stelle bucht dafür selten einen bezahlten Platz auf einer nationalen Börse.
Die zweite Annahme, die kippt, ist die Sprache. 40,0 Prozent der Westschweizer Inserate sind auf Französisch geschrieben, 26,6 Prozent auf Englisch und 3,2 Prozent auf Deutsch — und das Bild dreht sich von Kanton zu Kanton. Im Kanton Freiburg sind 52,1 Prozent der Inserate französisch, in der Waadt 46,9 Prozent gegen 19,3 Prozent englisch, in Genf dagegen nur 29,9 Prozent französisch gegen 44,5 Prozent englisch. Wer in Genf nur auf Französisch sucht, sieht also den kleineren Teil des Marktes, und keine Wahl der Börse gleicht das aus.
Für einen deutschsprachigen Leser ist eine dritte Zahl die wichtigste: 70,0 Prozent der Westschweizer Inserate nennen überhaupt eine Sprachanforderung, und davon verlangen 62,9 Prozent Französisch, 52,9 Prozent Englisch und immerhin 24,1 Prozent Deutsch. Die Romandie ist für Deutschsprachige also offen — nur findet man diese Stellen nicht, indem man auf Deutsch sucht, sondern indem man den Suchbegriff französisch und englisch wiederholt. Wer aus Deutschland kommt, bringt ausserdem zwei Gewohnheiten mit, die hier nichts tragen: Xing und die Erwartung, dass ein Portal den Markt abbildet. Und wer im französischen Grenzgebiet wohnt und in Genf arbeiten will, braucht im Dossier die Bewilligungszeile (G für Grenzgänger) — eine Angabe, die kein internationales Portal von sich aus abfragt.
SwissJobs.app
Unser eigenes Angebot: eine Stellensuche über Inserate aus der ganzen Schweiz, davon 16,4 Prozent in den sechs Westschweizer Kantonen, dazu Werkzeuge für das Dossier. Die Suche ist gratis und verlangt kein Konto; die Oberfläche und die Suche laufen auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch, was bei einer Region zählt, in der gut ein Viertel der Inserate englisch geschrieben ist. Die KI-Werkzeuge — Lebenslauf auf ein bestimmtes Inserat zuschneiden, Lebenslauf-Check, Bewerbungs-Tracker — kosten nach sieben Gratistagen CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr.
Am besten für: wer sich laufend in der Romandie bewirbt, den Suchbegriff in mehreren Sprachen durchspielen will und für jedes Inserat ein eigenes Dossier baut. Der Grund, warum wir uns hier zuerst nennen, ist keine Grössenbehauptung, sondern die Zusammensetzung: 65,9 Prozent unserer Westschweizer Inserate zeigen auf die Karriereseite des Arbeitgebers, also auf Stellen, die den Umweg über eine Börse gar nicht nehmen.
Grenze: Westschweizer Inserate sind bei uns im Median 33 Tage alt gegen 24 Tage im Gesamtbestand, und wir haben weder Arbeitgeberbewertungen noch einen Lohnvergleich noch eine App. Wer genau das sucht, ist bei jobup.ch besser bedient.
jobup.ch
Die Standardadresse der Romandie, betrieben von JobCloud. Die Oberfläche gibt es auf Französisch und Englisch; der Pfad jobup.ch/de/ leitete am 26. August 2026 auf die französische Seite um, eine deutsche Fassung existiert also nicht — für deutschsprachige Suchende der erste Stolperstein. Für Stellensuchende gratis, inklusive Arbeitgeberprofilen mit Bewertungen, Lohnvergleich und «Spotted by jobup.ch», wo Arbeitgeber ein Profil anschreiben. Am 26. August 2026 zeigte die Kantonssuche 683 Treffer für Freiburg, 507 für das Wallis, 438 für Neuenburg und 106 für den Jura; Waadt und Genf lagen je über tausend.
Am besten für: alle, die eine einzige Adresse wollen und in der Waadt oder in Genf suchen — dort liegen zusammen rund zwei Drittel der jobup-Inserate der Romandie. Auch am besten für alle, die vor der Bewerbung wissen wollen, was andere über den Betrieb schreiben; diese Funktion haben wir nicht.
Grenze: jobup.ch ist keine reine Romandie-Börse. Am selben Tag zeigte sie für den Kanton Zürich rund das 1,4-Fache dessen an, was sie für alle sechs Westschweizer Kantone zusammen führt — der Bestand ist derselbe wie bei jobs.ch und JobScout24. Wer jobup.ch und jobs.ch nacheinander durchsucht, sucht deshalb weitgehend zweimal dasselbe ab.
jobs.ch
Das nationale Schwergewicht desselben Hauses, ebenfalls gratis für Stellensuchende, mit Lohnvergleich, Arbeitgeberbewertungen und App. Auf der französischen Startseite führt jobs.ch die Regionen mit eigenen Zählern; für die Deutschschweiz stehen dort rund achteinhalbmal so viele Inserate wie für die Suisse romande.
Am besten für: Bewerbungen bei nationalen Konzernen und bei Deutschschweizer Arbeitgebern mit einem Standort in der Romandie — dieser Teil des Marktes wird auf jobs.ch zuerst ausgeschrieben.
Grenze: Genau dieses Verhältnis ist der Grund, warum jobs.ch für eine reine Romandie-Suche der Umweg ist. Und weil der Bestand mit jobup.ch geteilt wird, bringt die zweite Adresse kaum zusätzliche Treffer.
Job-Room (arbeit.swiss)
Das offizielle Portal des Bundes und der kantonalen Arbeitsämter, gratis, in allen Landessprachen. Es ist die einzige Adresse dieser Liste, die rechtlich zählt: Bei Berufsarten mit einer nationalen Arbeitslosenquote von mindestens 5 Prozent müssen Arbeitgeber offene Stellen hier melden, und laut arbeit.swiss darf die Stelle erst fünf Arbeitstage nach der Meldung anderswo publiziert werden. In diesen fünf Tagen sehen nur beim RAV gemeldete Stellensuchende das Inserat.
Am besten für: alle, die beim RAV gemeldet sind. Der Fünf-Tage-Vorsprung existiert nirgends sonst, und in Berufen mit hoher Arbeitslosigkeit ist er der ganze Unterschied.
Wichtig, und keine Positionierungsfrage: Arbeitsbemühungen zählen nur, wenn sie dem RAV nachgewiesen werden — auf Job-Room oder auf dem kantonalen Formular, spätestens am fünften Tag des Folgemonats (Art. 26 Abs. 2 AVIV). Eine Liste, die nur bei uns oder auf einer anderen Börse geführt wird, ersetzt das nicht. Wir sind an dieser Stelle eine Bequemlichkeitsschicht obendrauf, nie ein Ersatz. Grenze: Die Oberfläche ist eine Behördenanwendung, und der geschützte Teil setzt eine Anmeldung beim RAV voraus, die einen Wohnsitz in der Schweiz verlangt.
Keine Jobbörse im engeren Sinn, aber in Genf der stärkste Einzelkanal für internationale Arbeitgeber: Banken, Uhrenindustrie, internationale Organisationen, Forschung. Gratis, mit einem Konto. Für Genf nennt LinkedIn über fünftausend Stellen, zeigt die Zahl aber nur gedeckelt an und verlangt für weitere Treffer den Login.
Am besten für: englischsprachige und leitende Rollen und für alles, wo eine Empfehlung mehr zählt als eine Bewerbung — in Genf, wo 44,5 Prozent der Inserate englisch geschrieben sind, ist das ein grosser Teil des Marktes.
Grenze: Der Umkreis um Genf reicht über die Grenze, sodass Treffer aus Frankreich in derselben Liste stehen, ohne dass die Bewilligungslage dazu steht. Und die Schweizer Grössen fehlen: Ein Pensum in Prozent lässt sich nicht filtern, ein 13. Monatslohn wird nicht ausgewiesen.
Indeed Schweiz
Der breiteste Aggregator, gratis, mit Oberfläche auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Für Genf nennt die eigene Trefferseite am 26. August 2026 rund zweitausend offene Stellen — eine gerundete Angabe, keine exakte.
Am besten für: den ersten Überblick und für Arbeitgeber, die auf keiner Schweizer Börse inserieren, deren Karriereseite Indeed aber einliest.
Grenze: Aggregation bedeutet Dubletten und ältere Einträge, und der Klick landet oft auf einer Zwischenseite statt beim Arbeitgeber.
Kantonale Stellenportale (jobs.fr.ch, ge.ch, vd.ch)
Die Westschweizer Kantone gehören zu den grössten Arbeitgebern ihrer Region und schreiben fast alles auf dem eigenen Portal aus. Der Kanton Freiburg beschreibt sich auf jobs.fr.ch als Arbeitgeber von neunzehntausend Mitarbeitenden und führt sein Portal zweisprachig; die Kantone Genf und Waadt betreiben eigene Seiten. Gratis, ohne Konto lesbar.
Am besten für: Verwaltung, Spitäler, Schulen, Polizei, Universitäten — also für einen erheblichen Teil der stabilen Stellen der Region. In unserem Bestand ist das Portal des Kantons Freiburg allein die Zieladresse von 4,5 Prozent aller Westschweizer Inserate, und der Kanton Freiburg als Arbeitgeber macht 3,2 Prozent davon aus.
Grenze: Ein Portal pro Kanton, kein gemeinsamer Sucheinstieg, keine Alerts über Kantonsgrenzen hinweg. Wer alle sechs Kantone abdecken will, hat sechs Lesezeichen.
Aufgeführt, weil viele deutschsprachige Leserinnen und Leser es mitbringen, nicht weil es sich lohnt. Am 26. August 2026 fand die Xing-Stellensuche für Genf 95 Treffer und für Lausanne 44 — für Zürich fast das Sechzigfache des Genfer Werts.
Am besten für: eine Suche in der Deutschschweiz oder in Deutschland; für die Romandie praktisch nicht. Grenze: Zwei- und dreistellige Trefferzahlen sind kein Markt. Wer aus Deutschland in die Westschweiz zieht, steckt die Zeit besser in ein französisches Profil auf LinkedIn.
Wer welches Portal nehmen sollte
Beim RAV gemeldet: zuerst Job-Room, immer, und die Arbeitsbemühungen dort oder auf dem kantonalen Formular eintragen. Suche in Genf, englischsprachiges Profil: LinkedIn und SwissJobs.app, weil dort die englischen Inserate stehen, die eine französische Suche nicht findet. Suche in der Waadt oder im Wallis mit Französisch als Arbeitssprache: jobup.ch als Hauptadresse, SwissJobs.app für die Arbeitgeberseiten daneben.
Verwaltung, Spital, Schule: direkt auf das kantonale Portal, nicht über eine Börse. Deutschsprachig und neu in der Region: die Suche in allen drei Sprachen wiederholen und Xing weglassen. Und wer sich ohnehin laufend bewirbt, braucht neben der Börse ein Dossier, das zum jeweiligen Inserat passt — das ist die Arbeit, an der sich in der Romandie mehr entscheidet als an der Wahl des Portals.
Eine Regel für alle: zwei Quellen genügen — eine grosse Börse für die Breite und eine Adresse, die auf Arbeitgeberseiten zeigt. jobup.ch und jobs.ch nacheinander abzusuchen bringt wenig, weil dahinter derselbe Bestand steht.
Anteile aus den offenen Inseraten auf SwissJobs.app am 26. August 2026. Die Zuordnung zur Westschweiz erfolgt über den Ortstext des Inserats für die Kantone Genf, Waadt, Freiburg, Wallis, Neuenburg und Jura; Inserate ohne erkennbaren Ort bleiben unberücksichtigt. Bei rund einem Viertel der Westschweizer Inserate lässt sich die Sprache des Textes nicht sicher bestimmen; diese Inserate zählen in den Sprachanteilen als unbestimmt mit. «Sprache des Inserats» meint die Sprache, in der der Text geschrieben ist, nicht die verlangte Sprachkompetenz. Wir veröffentlichen Anteile, keine absoluten Bestandszahlen.
Stellen in der Westschweiz nach Kanton und Beruf durchsuchen
Quellen
- jobup.ch — Kantonssuche (abgerufen 26. August 2026)
- jobs.ch — Startseite mit Regionenzählern (abgerufen 26. August 2026)
- JobScout24 — Schweizer Stellenplattform von JobCloud (abgerufen 26. August 2026)
- arbeit.swiss — FAQ zur Stellenmeldepflicht (abgerufen 26. August 2026)
- AVIV (SR 837.02), Art. 26 — fedlex
- Kanton Freiburg — Stellenportal (abgerufen 26. August 2026)
- XING — Stellensuche (abgerufen 26. August 2026)
- LinkedIn — Stellen in Genf (abgerufen 26. August 2026)
- Indeed Schweiz (abgerufen 26. August 2026)
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%






