Gratis-CV-Check vom Headhunter (jobrelations, Coopers) oder per KI — was bringt mehr?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Die Frage enthält eine Annahme, die beim Nachlesen nicht hält: Der kostenlose «Headhunter CV-Check» von jobrelations wird nicht von einem Headhunter gemacht. In der FAQ derselben Seite steht am 4. September 2026 wörtlich «Der kostenlose Check wird automatisiert mit AI durchgeführt», und das Formular verlangt die ausdrückliche Einwilligung, den Lebenslauf an OpenAI zu übermitteln. Der Mensch — Albert Messmer persönlich, mit dreissigminütiger Besprechung — ist ein getrenntes Angebot für CHF 249. Du vergleichst also nicht Mensch gegen Maschine, sondern zwei KI-Prüfungen gratis und eine Menschenstunde zum Listenpreis.
Coopers wiederum hat gar kein Prüfwerkzeug. Was dort gratis ist, ist ein Mensch — «dein Cooper» schaut sich in Schritt zwei des Prozesses deine Bewerbungsunterlagen an — aber nur innerhalb einer Vermittlung, in vier Fachgebieten und solange ein passendes Mandat offen ist. Am 4. September 2026 zählt die Firma auf ihrer eigenen Stellenseite 68 offene Stellen.
Kurz: Nimm den kostenlosen KI-Check für alles Mechanische und nimm ihn pro Inserat neu. Nimm den bezahlten Menschen, wenn deine Frage nicht «ist mein Lebenslauf sauber» lautet, sondern «wie liest der Markt mein Profil». Und melde dich bei einem Vermittler wie Coopers an, wenn du in seinem Fachgebiet suchst — dann ist seine Rückmeldung die beste der drei und kostet dich nichts.
Anteil der offenen Inserate auf SwissJobs.app am 4. September 2026, grosszügig nach Stellentitel zugeordnet, ohne Lehr- und Praktikumsstellen. Mehrfachtreffer sind in der Vereinigung nur einmal gezählt.
- jobrelations, kostenloser CV-Check — Wer prüft: automatisiert, «mit AI», laut FAQ derselben Seite · Was du eingibst: Anrede, Name, E-Mail und eine Berufsbezeichnung; wahlweise eingefügter Text, hochgeladene Datei oder nur das Bewerbungsfoto · Preis: CHF 0 · Was du hergibst: Einwilligung zur Übermittlung an OpenAI, Einwilligung zur Werbenutzung deiner Kontaktdaten, auf Wunsch Aufnahme in den Kandidatenpool · Sprachen: Formular Deutsch oder Englisch, Auswertung wahlweise Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch · Dauer: «ca. 1-2 Minuten».
- jobrelations, persönlicher Headhunter CV-Check — Wer prüft: Albert Messmer selbst · Was du eingibst: dein Profil, im Gespräch · Preis: CHF 249, angerechnet auf ein CV-Paket innerhalb von 30 Tagen · Was du hergibst: nichts über die Buchung hinaus · Sprachen: Deutsch, Englisch · Dauer: schriftliche Zusammenfassung plus 30 Minuten via MS Teams, dazu einen Monat der AI Career Tools im Wert von CHF 49.90.
- jobrelations, CV-Pakete — Wer schreibt: Menschenhand, Ausgabe in Canva · Preis: Essential CHF 350, Professional CHF 500, Executive CHF 750; zweite Sprache CHF 150, Express 24–48 Stunden CHF 150, Super-Express CHF 200, LinkedIn CHF 250 · Dauer: 4–6, 3–5 beziehungsweise 2–4 Werktage. Ein Inserat darfst du mitgeben: «Teilen Sie Ihre Zielrolle und die gewünschte Stellenausschreibung bei der Abstimmung mit» — Inseratsbezug gibt es dort also im bezahlten Weg, nicht im gratis.
- Coopers Care — Wer prüft: eine Person, «dein Cooper», in Schritt zwei des Vermittlungsprozesses («Wir schauen uns deine Bewerbungsunterlagen an») · Preis: CHF 0, «die gesamte Zusammenarbeit mit uns ist für dich kostenlos» · Bedingung: du bist in einem Vermittlungsprozess, in IT, Engineering, Life Sciences oder Finance · Sprachen: Deutsch und Englisch; coopers.ch/fr und /it antworten mit einer leeren Seite · Dazu gratis herunterladbar: Coopers Guide, Lebenslauf-Vorlage, Vorlage fürs Bewerbungsschreiben, Interview Guide, Kündigungsvorlage.
- ciivii, Kooperationspartner von Coopers — Wer schreibt: eine Bewerbungsexpertin · Preis: Lebenslauf CHF 229, Bewerbungsschreiben CHF 89 auf die Stelle deiner Wahl, Kombi CHF 279; im laufenden Coopers-Prozess 10 Prozent Rabatt · Sprache: «ciivii erstellt Bewerbungsunterlagen immer auf Deutsch», Englisch nur auf Anfrage.
- SwissJobs.app CV-Check — Wer prüft: automatisiert, wie bei jobrelations · Was du eingibst: im ersten von zwei Schritten entweder ein konkretes Inserat, gesucht auf SwissJobs oder selbst eingefügt («Bewertet gegen dieses Inserat»), oder «Schweizer CV-Standards» ohne Inserat · Preis: CHF 0; ein Gratiskonto (E-Mail, keine Karte) steht vor dem Resultat, ein Beispielreport ist ohne Konto einsehbar · Umfang: zehn Schweizer Kategorien — Bewilligung, Sprachniveaus, Erfolge, USP, Soft Skills, Hard Skills, Ausbildung, Werdegang, Portfolio, Foto — plus ein ATS-Lesbarkeitscheck · Sprachen: eigene Seiten auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.
- Gemeinsamer Boden: Beide kostenlosen Checks sind KI-Checks, und beide brauchen deine Daten. jobrelations benennt seinen Unterauftragnehmer im Formular und holt dafür eine Einwilligung ein — das ist mehr Offenheit als bei den meisten, nicht weniger. Der Unterschied, auf den du reagieren kannst, ist nicht «KI oder nicht», sondern was verlangt wird: eine Berufsbezeichnung und eine Werbeeinwilligung dort, ein Inserat und ein Gratiskonto hier.
- Wo die anderen vorn liegen: Ein Vermittler kennt seinen Kunden, du kennst ihn nicht. Wenn Coopers dich für eine ihrer Vakanzen briefen kann, ist das eine Information, die in keinem Werkzeug steht — und sie kostet dich nichts. Und für die Frage, ob ein Karriereschritt realistisch ist, sind CHF 249 für eine halbe Stunde mit jemandem, der solche Profile beruflich platziert, ein fairer Preis. Wir prüfen Dokumente gegen Inserate; wir beurteilen keine Laufbahn.
Wen wählen?
Die anderen Werkzeuge hier sind echt und für ihren Zweck gut — die Tabelle sagt bei jedem, wofür. Der Grund, warum wir oben stehen, ist eine einzige Zeile darin: der Stellenindex ist unser eigener, also liegt das Inserat schon da.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Du wählst die Ausschreibung aus unserem eigenen Schweizer Index, und Lebenslauf, Schreiben und Check entstehen gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Arbeitsbemühungen aus dem Tracker, gedruckt auf dem offiziellen SECO-Blatt. Keines der anderen Werkzeuge in dieser Liste hat das.
Ohne Konto anfangen — Öffnen und schreiben ohne Anmeldung; nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument.
CHF 15 im Monat, sieben Tage gratis vorweg — Voller Zugang im Test, monatlich kündbar, in Franken abgerechnet — keine Vier-Wochen-Perioden, kein Kursrisiko.
Die Werkzeuge im direkten Vergleich
| Kriterium | SwissJobs.app | Jobscan | Resume Worded | cvswiss.ch ATS-Check |
|---|---|---|---|---|
| Preis | CHF 15/Mt · CHF 95/J | k. A. | k. A. | ab CHF 15/Mt |
| Prüfung ohne Konto | Ja | Nein | Nein | k. A. |
| Gegen ein konkretes Inserat | Ja | Ja | k. A. | Ja |
| Inserat aus eigenem Stellenindex | Ja | Nein | Nein | Nein |
| ATS-Lesbarkeit | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Fehlende Stichwörter benannt | Ja | Ja | Ja | k. A. |
| Schweizer Konventionen geprüft | Ja | Nein | Nein | Ja |
| Korrigierter Lebenslauf als Ergebnis | Ja | Nein | Nein | k. A. |
| Sprachen | DE/EN/FR/IT | EN | EN | DE/EN/FR |
Stand 4. September 2026. Jede Angabe zu einem fremden Werkzeug stammt von dessen eigener Seite; «k. A.» heisst, dass sie dort nicht lesbar war — nicht, dass es die Funktion nicht gibt. Unsere Zeile stammt aus dem Code und dem live durchlaufenen Ablauf.
Was auf den Seiten selbst steht
Beide Anbieter wurden am 4. September 2026 ohne Konto aufgerufen. Bei jobrelations führen zwei Adressen zum selben Formular: die Seite «Kostenloser CV-Check» und die Seite «Headhunter CV-Check». Auf der zweiten steht über dem Formular der Hinweis «Ihr Name und Ihre E-Mail-Adresse werden nicht an die AI-Prüfungsstelle gesendet». Eine Prüfstelle, die man vor dem Namen schützen muss, ist keine Person, die dich kennenlernen will — es ist ein Modell.
Die FAQ auf derselben Seite sagt es dann klar: «Der kostenlose Check wird automatisiert mit AI durchgeführt. Beim kostenpflichtigen persönlichen Check beurteilt Albert Messmer Ihr Profil selbst und bespricht die Ergebnisse mit Ihnen via MS Teams.» Das ist eine ehrliche Antwort auf die Frage in der Überschrift, und sie stammt vom Anbieter, nicht von uns. Wer den gratis Check macht, bekommt eine gute automatisierte Auswertung — er bekommt nur nicht das, was das Wort «Headhunter» verspricht.
Bei Coopers gibt es die Verwechslung gar nicht erst, weil es kein Werkzeug gibt. Der Kandidatenbereich führt eine Prozessliste, und Schritt zwei heisst «Bedarfsanalyse: Wir schauen uns deine Bewerbungsunterlagen an, besprechen deine beruflichen Ziele und deine Qualifikationen. Du bekommst deinen Cooper, deine persönliche Ansprechperson». Daneben stehen kostenlose Downloads — Guide, Lebenslauf-Vorlage, Interview Guide, Kündigungsvorlage. Das ist ein Mensch und Papier, kein Score.
Warum das alles gratis ist — und was das Gesetz dazu sagt
Ein Vermittler verdient am Arbeitgeber, nicht an dir. Das Arbeitsvermittlungsgesetz erlaubt ihm in Artikel 9 zwar, vom Stellensuchenden eine Einschreibegebühr und eine Vermittlungsprovision zu verlangen, aber es hängt die Provision an den Erfolg: geschuldet ist sie erst, wenn die Vermittlung zu einem Arbeitsvertrag geführt hat. Deshalb kostet dich das Gegenlesen deiner Unterlagen im Vermittlungsprozess nichts — es ist Teil der Arbeit, die der Kunde bezahlt.
Derselbe Artikel enthält den Satz, in dem die Preisliste steckt: «Für Dienstleistungen, die besonders vereinbart werden, kann der Vermittler eine zusätzliche Entschädigung verlangen.» Ein CV-Check für CHF 249 und ein geschriebenes Dossier für CHF 350 bis CHF 750 sind genau das — besonders vereinbarte Dienstleistungen, kein Vermittlungsentgelt. Das erklärt die Struktur, die du auf beiden Seiten siehst: gratis dort, wo es zur Vermittlung gehört oder Kontakte bringt, Listenpreis dort, wo Arbeitszeit hineingeht.
Für dich folgt daraus eine nüchterne Lesart des Wortes «kostenlos». Der Gratis-Check bei jobrelations ist der Einstieg in ein Angebot: Am Fuss derselben Seite steht der bezahlte Check, daneben die Pakete, und die Einwilligung, die du beim Absenden gibst, erlaubt ausdrücklich, dich «über unsere Produkte und Dienstleistungen zu informieren». Das ist legitim und offen deklariert. Es heisst nur, dass du für den Gratis-Check mit Aufmerksamkeit bezahlst statt mit Franken.
Eine Berufsbezeichnung ist kein Inserat — und der Unterschied ist messbar
Das Pflichtfeld im Formular von jobrelations heisst «Berufsbezeichnung»: für welche Zielrolle soll geprüft werden, «beispielsweise als Sales Account Executive, Head of Quality Assurance, Head of Controlling». Der erste Schritt bei uns fragt stattdessen nach der Stelle — ein Inserat, auf SwissJobs gesucht oder eingefügt, «bewertet gegen dieses Inserat». Ob dieser Unterschied etwas ändert, lässt sich am Inseratsbestand nachrechnen statt behaupten.
Grundlage sind die offenen Inserate auf SwissJobs.app am 4. September 2026, ohne Lehr- und Praktikumsstellen, gruppiert nach normalisiertem Stellentitel. Betrachtet wurden 209 Titelgruppen mit mindestens fünf Inseraten, in denen mindestens drei Inserate ihre Sprachanforderung überhaupt nennen. In 34,0 Prozent dieser Gruppen widersprechen sich die Inserate mit demselben Titel darin, welche Sprachen sie verlangen. In 17,2 Prozent sind sie nicht einmal alle in derselben Sprache geschrieben.
Das ist keine Statistik um ihrer selbst willen, sondern der Mechanismus. «Servicetechniker» ist bei uns elf Mal offen: eines der Inserate verlangt Deutsch, eines Französisch und Deutsch, eines Englisch, Französisch und Deutsch — acht nennen gar keine Anforderung. «Senior Accountant», zehn Mal offen: vier wollen Englisch und Deutsch, eines nur Deutsch, eines Englisch und Französisch, eines alle drei. «HR Business Partner», siebzehn Mal offen, bringt es auf sechs verschiedene Kombinationen, darunter eine mit Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch.
Eine Prüfung, die nur deine Zielrolle kennt, kann nicht wissen, welches dieser Inserate vor dir liegt. Sie kann dir sagen, ob dein Lebenslauf ordentlich gebaut ist — das ist wertvoll und dafür ist sie gemacht. Sie kann dir nicht sagen, dass in genau diesem Inserat Französisch steht und in deinem Sprachblock nicht. Deshalb ist der Gratis-Check pro Inserat neu zu machen, und deshalb fragen wir zuerst nach dem Inserat.
Der Vermittler ist gratis — für ein Viertel des Marktes
Die zweite Grenze ist keine Qualitätsfrage, sondern eine Abdeckungsfrage. Coopers nennt vier Fachgebiete: IT, Engineering, Life Sciences und Finance. Zählt man die offenen Inserate auf SwissJobs.app am 4. September 2026 grosszügig nach Stellentitel diesen vier Feldern zu — Lehr- und Praktikumsstellen ausgenommen, Mehrfachtreffer nur einmal gezählt — kommen sie zusammen auf 24,0 Prozent. Engineering trägt 12,0 Prozent, Informatik 10,6, Finanzwesen 3,7, Life Sciences 2,4. Die Zuordnung über den Titel fällt eher zu grosszügig aus als zu knapp; die Gegenzahl ist damit eine Untergrenze: 76,0 Prozent der offenen Inserate liegen ausserhalb.
Dazu kommt die Struktur der Arbeitgeberseite. Von den Firmen, die bei uns inserieren, haben 44,7 Prozent genau ein einziges Inserat offen. Ein Betrieb, der eine Person sucht, hält selten ein Mandat bei einer Executive-Search-Firma — er schaltet ein Inserat und liest die Dossiers selbst. Genau für diese Bewerbung nützt dir eine Vermittlerrückmeldung wenig, weil kein Vermittler dazwischensteht.
Umgekehrt gilt das Lob: Wenn du Ingenieurin bist, wenn du in der Informatik oder im Finanzwesen suchst, wenn du im Kaderbereich unterwegs bist, dann ist die Anmeldung bei einer spezialisierten Firma die beste kostenlose Rückmeldung, die du bekommen kannst. Sie kennt den Kunden, sie weiss, worauf dieser eine Chef achtet, und sie sagt es dir am Telefon. Kein Werkzeug ersetzt das. Es gilt nur nicht flächendeckend, und die Zahl oben sagt, wie weit die Fläche reicht.
Wo sich zwei Schweizer Personalfirmen und wir uneinig sind: das Foto
Beim Bewerbungsfoto lohnt es sich, nicht zu glätten. jobrelations verkauft einen eigenen «Foto Check» als dritte Variante neben Textprüfung und Dateiprüfung — das Foto ist dort ein prüfbarer Gegenstand. Coopers schreibt auf derselben Seite, auf der die Lebenslauf-Vorlage liegt: «Ein Foto ist kein Muss – aber es macht deine Bewerbung persönlicher und generiert Aufmerksamkeit. Am Ende zählt dein Gesamtpaket, mit oder ohne Foto.» Und nennt dann trotzdem Qualitätskriterien, unter anderem mindestens 300 dpi, neutraler Hintergrund, keine Selfies.
Unsere eigene Prüfseite formuliert es strenger, als diese beiden Häuser es tun: Sie führt das Foto als eine der zehn Kategorien und nennt es Schweizer Konvention. Ehrlicher ist die Zwischenlage. Üblich ist das Foto in der Schweiz tatsächlich, anders als in Deutschland, wo davon abgeraten wird; ein Muss ist es nach Auskunft einer Schweizer Personalfirma, die täglich Dossiers liest, nicht. Wer keines hat, verliert kein Verfahren — wer eines hat, sollte die Kriterien oben einhalten.
Solche Stellen sind der Grund, weshalb sich beide Wege ergänzen statt auszuschliessen. Ein Score ist eine Regel, angewandt auf dein Dokument. Ein Mensch, der in deiner Branche platziert, kennt die Ausnahmen von der Regel und sagt sie dir. Wenn du nur eines von beidem machst, lässt du die andere Hälfte liegen.
Zeit ist das dritte Kriterium
Die drei Wege haben drei Geschwindigkeiten, und alle drei stehen auf den Seiten der Anbieter. Der automatisierte Check bei jobrelations dauert laut Formular «ca. 1-2 Minuten»; unserer nennt dreissig Sekunden. Der persönliche Check ist ein Termin, also Tage bis zum Kalendereintrag plus dreissig Minuten Gespräch. Ein geschriebenes Dossier braucht 4–6 Werktage im Paket Essential, 3–5 im Professional, 2–4 im Executive, und wer schneller will, zahlt CHF 150 für 24–48 Stunden oder CHF 200 für 24 Stunden.
Für ein Dossier, das du ein halbes Jahr lang benutzt, sind fünf Werktage nichts. Für die dritte Bewerbung dieser Woche sind sie zu lang, und genau hier trennen sich die Werkzeuge von den Dienstleistungen: Der Gratis-Check ist wiederholbar, das geschriebene Dossier ist es nicht. Sinnvoll ist deshalb die Reihenfolge, nicht die Wahl — einmal Menschenarbeit an der Grundlage, danach pro Inserat eine Prüfung, die Minuten dauert.
Was wir empfehlen, und für wen nicht
Wer diese Seite liest, fährt mit dem kostenlosen Check auf SwissJobs.app in aller Regel besser als mit der anderen Gratisvariante, aus einem einzigen nachprüfbaren Grund: Er fragt zuerst nach dem Inserat und nicht nach der Zielrolle, und die 34,0 Prozent oben sagen, wie oft das einen Unterschied macht. Dazu prüft er zehn Schweizer Kategorien statt allgemeiner Lesbarkeit, und er hat eigene Seiten auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch, während das Formular bei jobrelations in Deutsch oder Englisch ausgefüllt wird — die Auswertung immerhin gibt es dort in allen vier Sprachen.
Die Gegenleistung sagen wir gleich dazu: Bei uns steht vor dem Resultat ein Gratiskonto — E-Mail, keine Kreditkarte. Wer das nicht will, ist bei jobrelations schneller am Ergebnis, gibt dafür Name, E-Mail und eine Werbeeinwilligung ab. Ein Beispielreport ist bei uns ohne Konto einsehbar, damit du vorher weisst, was kommt. Danach bleibt es gratis in gemässigtem Umfang: fünf Dokumente pro Tag und zehn pro laufender Woche, dieselben Grenzen für Motivationsschreiben und KI-Änderungsbefehle. Wer mehr braucht, testet sieben Tage gratis; danach kostet es CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr, kündbar jederzeit.
Und die Fälle, in denen wir nicht die Antwort sind, stehen ebenso fest. Suchst du in IT, Engineering, Life Sciences oder Finance: melde dich bei Coopers oder einer vergleichbaren Firma an, die Rückmeldung kostet dich nichts und kennt den Kunden. Fragst du dich, ob dein nächster Schritt realistisch ist oder wie der Markt dein Profil einordnet: das sind die CHF 249 bei jobrelations wert, und danach werden sie dir auf ein Paket angerechnet. Willst du ein von Hand geschriebenes deutsches Dossier: ciivii verlangt dafür CHF 229, mit Rabatt im laufenden Coopers-Prozess. Und wenn du am Lebenslauf nur eine Zeile ändern willst, die du schon hast, ist Word auf deiner eigenen Datei durch nichts zu schlagen.
Die Angaben zu jobrelations und Coopers stammen aus Abrufen ohne Konto am 4. September 2026; es wurde kein Formular abgeschickt und kein Konto angelegt, die zitierten Sätze stehen auf den verlinkten Seiten. Die Zahl der offenen Stellen bei Coopers ist deren eigener Zähler am selben Tag. Der Gesetzestext wurde in der geltenden Fassung auf fedlex gelesen. Die Anteile am Inseratsbestand sind am 4. September 2026 aus den offenen Inseraten auf SwissJobs.app gerechnet, ohne Lehr- und Praktikumsstellen; jede Zahl steht mit ihrem Nenner im Text.
Prüfe, wie dein Lebenslauf zu einer Stelle passt
Kostenlos: Sprachen, Bewilligung, Anforderungen und mehr — bewertet gegen ein konkretes Inserat.
ATS-Lebenslauf prüfen: gegen ein konkretes Inserat, kostenlosQuellen
- jobrelations — Kostenloser CV-Check (Formular, Einwilligungen, FAQ «automatisiert mit AI»)
- jobrelations — Headhunter CV-Check («AI-Prüfungsstelle», Pflichtfeld Berufsbezeichnung)
- jobrelations — Lebenslauf schreiben lassen (CHF 249 persönlicher Check; Pakete CHF 350 / 500 / 750)
- Coopers — Kandidatenbereich (Prozessschritt «Bedarfsanalyse», «für dich kostenlos»)
- Coopers Care — Lebenslauf-Tipps, Foto-Position, Partner ciivii
- Coopers — offene Stellen (eigener Zähler am 4. September 2026)
- ciivii — Preise (Lebenslauf CHF 229, Bewerbungsschreiben CHF 89, Kombi CHF 279)
- Fedlex — Arbeitsvermittlungsgesetz, Artikel 9 (Einschreibegebühr und Vermittlungsprovision)
- SwissJobs.app — CV-Check, zehn Schweizer Kategorien und ATS-Lesbarkeit
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Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
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Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
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Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
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