jobs.ch oder Indeed — welche Plattform findet mehr Stellen?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Über die ganze Schweiz gerechnet zeigt Indeed mehr: Am 24. August 2026 nannte der Seitentitel von Indeed Schweiz rund hundertfünfunddreissigtausend offene Stellen, während jobs.ch auf der Startseite gut sechsunddreissigtausend Stellen für die Deutschschweiz, gut viertausend für die Westschweiz und 282 fürs Tessin auswies. Bei einzelnen Berufsbegriffen dreht sich das Verhältnis um: Die Suche nach «Pflegefachfrau» ergab auf jobs.ch knapp zweieinhalbtausend Treffer, auf Indeed rund 600. Welche Plattform mehr findet, entscheidet also deine Suche und nicht die Startseite.
Wen wählen?
Bei jobs.ch endet es beim Inserat. Bei uns fängt es dort an: aus derselben Ausschreibung entstehen Lebenslauf, Motivationsschreiben, der Check dagegen und der Eintrag im RAV-Nachweis.
Nimm jobs.ch, wenn
jobs.ch — die grösste Markenbekanntheit in der Deutschschweiz, gratis für Suchende und ohne Konto durchsuchbar.
Grösste Marke — die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land, gratis und ohne Konto durchsuchbar.
Lohn und Ratgeber — Lohnrechner, Firmenprofile und der Job Coach stehen als eigene Bereiche daneben.
Nimm Indeed Schweiz, wenn
Breiteste Aggregation — Indeed sammelt auch von anderen Portalen und von Firmenseiten ein — die grösste Treffermenge, dafür mit Doubletten desselben Inserats.
Ein Suchfeld, keine Filterkunde — Stichwort und Ort genügen; es gibt keinen Sprachfilter und keine Schweizer Felder.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Die Schweizer Jobportale auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

1. SwissJobs.appUnsere App
Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.
Der Grund dafür ist unspektakulär und wird selten erklärt: Die beiden Zahlen zählen nicht dasselbe. Indeed rundet die Zahl im Seitentitel grob — dieselbe Angabe «rund tausend offene Stellen» erschien am selben Tag für Lugano, für Chur und für den ganzen Kanton Tessin. jobs.ch dagegen zählt kein Stichwort, sondern eine Ergebnisliste aus verwandten Rollen: Die Suchmaske fordert dich wörtlich auf, deine «Wunschrolle» zu beschreiben, und liefert entsprechend auch Inserate, in denen dein Suchwort gar nicht vorkommt.
Für diese Antwort haben wir am 24. August 2026 beide Plattformen mit denselben Begriffen und denselben Orten abgefragt und mitgeschrieben, was oben auf der Ergebnisliste steht. Alle Adressen stehen unten, du kannst jede Zahl selbst nachschlagen. Halte dich dabei nicht an die zweite Nachkommastelle: Dieselbe Suche nach «Metzger» ergab auf jobs.ch innerhalb einer Stunde erst 403 und dann 408 Treffer. Stand: 24. August 2026.
Abgefragt am 24. August 2026. jobs.ch-Werte aus der Ergebnisliste (Pflegefachfrau 2473, Metzger 403, Coiffeuse 392), Indeed-Werte aus dem Seitentitel, der auf runde Zahlen gerundet ist (600, 200, 100).
- Ganze Schweiz: Indeed nannte im Seitentitel rund hundertfünfunddreissigtausend offene Stellen. jobs.ch wies auf der Startseite gut sechsunddreissigtausend für die Deutschschweiz, gut viertausend für die Westschweiz, 282 fürs Tessin und 99 im Ausland aus.
- Pflegefachfrau: jobs.ch knapp zweieinhalbtausend, Indeed rund 600 — hier zeigt jobs.ch das Vierfache.
- Metzger: jobs.ch 403, Indeed rund 200. Coiffeuse: jobs.ch 392, Indeed rund 100. Sachbearbeiter: jobs.ch 764, Indeed rund 500.
- Software Engineer: jobs.ch gut zwölfhundert, Indeed rund tausend — hier liegen die beiden fast gleichauf. Data Analyst: jobs.ch 669, Indeed rund 300.
- Tessin: jobs.ch 261 Inserate, Indeed rund tausend für denselben Kanton. Für Lugano allein zeigt jobs.ch 84, für Bellinzona 32.
- Ortssuchen laufen überall auf Indeed hinaus: Chur 565 gegen rund tausend, Lausanne 891 gegen rund zweitausend, Genf 809 gegen rund zweitausend, Zürich knapp elftausend gegen rund neunzehntausend.
- Indeed rundet, was es anzeigt: Bei kleinen Mengen wird es genau — «Infermiere» im Kanton Tessin ergab exakt 25 Treffer —, bei grossen erscheinen glatte Werte wie tausend, zweitausend oder neunzehntausend.
- jobs.ch sucht nach verwandten Rollen statt nach dem Wort: Unter den ersten Treffern zu «Metzger» standen eine Stelle als «Gastronom:in» in Bern und ein «Küchenmonteur» in Hägendorf. Auf Indeed trugen die ersten acht Treffer alle «Metzger» oder «Metzgerei» im Titel.
- Sprache: jobs.ch läuft auf Deutsch, Französisch und Englisch; der Aufruf von jobs.ch/it/ leitet auf die deutsche Startseite um. Indeed Schweiz gibt es zusätzlich auf Italienisch — die Startseite begrüsst dort mit «Il tuo prossimo lavoro inizia qui».
- Ab der zweiten Ergebnisseite verlangt Indeed ein Konto: Der Aufruf der zweiten Seite ohne Login endete bei beiden getesteten Suchen auf der Anmeldeseite von Indeed. Bei jobs.ch liessen sich Seite zwei und Seite acht ohne Konto öffnen.
Funktionsvergleich
| Funktion | jobs.ch | Indeed | SwissJobs.app |
|---|---|---|---|
| Schweizer Stellen | Ja | nicht ausgewiesen | Ja |
| Alle 26 Kantone | Ja | nicht ausgewiesen | Ja |
| Suche ohne Konto | Ja | nicht ausgewiesen | Ja |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | nicht ausgewiesen | Ja |
| KI-Abgleich mit deinem Profil | Nein | nicht ausgewiesen | Ja |
| Aus dem Inserat direkt einen CV erzeugen | Nein | nicht ausgewiesen | Ja |
| Motivationsschreiben zum Inserat | Nein | nicht ausgewiesen | Ja |
| CV-Check gegen dieses Inserat | Nein | nicht ausgewiesen | Ja |
| Bewerbungstracker | Nein | nicht ausgewiesen | Ja |
| RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO) | Nein | nicht ausgewiesen | Ja |
| Stellen mit wenigen Bewerbern sichtbar | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | Ja |
| Kostenlos nutzbar | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | Ja |
| Sprachen der Oberfläche | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | DE / EN / FR / IT |
| In der Schweiz gebaut | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | Ja |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | jobs.ch | Indeed | SwissJobs.app |
|---|---|---|---|
| StellensucheDie Suche ist bei uns nicht Teil des Abos. Bezahlt werden die Werkzeuge danach. | Gratis für Stellensuchende | Gratis für Stellensuchende | Gratis — Suche, Filter, Job-Alarm und Bewerbungs-Tracker kosten nichts |
| Monatspreis | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo |
| Jahrespreis | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche |
| Währung | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | CHF |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen | Kalendermonat, jederzeit kündbar |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Was am 24. August 2026 tatsächlich dastand
jobs.ch veröffentlicht seine Mengen selbst auf der Startseite, aufgeschlüsselt nach Regionen. An diesem Tag standen dort gut sechsunddreissigtausend Stellen für die Deutschschweiz, gut viertausend für die Westschweiz, 282 fürs Tessin und 99 im Ausland. Innerhalb der Deutschschweiz führt die Region Zürich/Schaffhausen mit gut elftausend, es folgen Bern mit knapp sechstausend, das Mittelland mit gut fünfeinhalbtausend, die Zentralschweiz mit gut fünftausend und die Ostschweiz mit gut fünftausend. Das Oberwallis kommt auf 359, Graubünden auf gut tausend, die Region Genf auf 870.
Indeed veröffentlicht keine solche Aufstellung. Seine Zahl steht im Titel der Ergebnisseite, und dort las sich das so: «Jobs in Schweiz | Jetzt … offene Stellen finden», wobei an der Stelle der Auslassung die gerundete Zahl von rund hundertfünfunddreissigtausend stand. Für den Kanton Zürich nannte derselbe Ort rund neunzehntausend, für den Kanton Genf und für Lausanne je rund zweitausend, für Lugano, Chur und den Kanton Tessin je rund tausend.
Schon dieser letzte Punkt zeigt, wie grob gerundet wird: Lugano, Chur und der gesamte Kanton Tessin können unmöglich gleich viele offene Stellen haben. Wird die Menge klein, wird Indeed dagegen genau — die Suche nach «Infermiere» im Kanton Tessin ergab exakt 25 Treffer. Die grossen Zahlen sind also Grössenordnungen, keine Zählungen, und man sollte sie auch so lesen.
Warum jobs.ch bei Berufsbegriffen vorn liegt
Bei Berufsbegriffen kehrt sich das Bild um, und zwar deutlich. «Pflegefachfrau» ergab auf jobs.ch knapp zweieinhalbtausend Treffer gegen rund 600 bei Indeed, «Coiffeuse» 392 gegen rund 100, «Metzger» 403 gegen rund 200, «Sachbearbeiter» 764 gegen rund 500. Nur bei englischen Titeln liegen die beiden nahe beieinander: «Software Engineer» gut zwölfhundert gegen rund tausend.
Der Grund liegt in der Art der Suche. jobs.ch hat die Stichwortsuche durch eine Beschreibungssuche ersetzt — das Eingabefeld fordert dich auf, deine Wunschrolle zu beschreiben, und die Liste enthält danach auch Inserate, die dein Wort gar nicht verwenden. Bei «Metzger» standen unter den ersten Treffern eine Stelle als «Gastronom:in» bei einem Berner Gastrobetrieb und ein «Küchenmonteur» in Hägendorf, dazu eine ganze Reihe von «Fachverkäufer*in Metzgerei» bei Grossverteilern. Auf Indeed trugen die ersten acht Treffer zum selben Wort ausnahmslos «Metzger» oder «Metzgerei» im Titel.
Das ist kein Fehler, sondern eine Entscheidung, und sie hat zwei Seiten. Wer den eigenen Beruf breit denkt und Quereinstiege sehen will, findet auf jobs.ch mehr. Wer genau diesen einen Beruf sucht und nichts daneben, muss auf jobs.ch die Trefferzahl um einen unbekannten Anteil verwandter Rollen nach unten korrigieren — und darf sie deshalb nicht direkt mit der Zahl von Indeed vergleichen. Die grosse Zahl kommt hier zu einem Teil aus der Suchlogik und nicht aus dem Bestand.
Warum Indeed bei Orten vorn liegt
Umgekehrt gewinnt Indeed jede Ortssuche, die wir gemacht haben, und im Tessin ist der Abstand am grössten. jobs.ch zeigte für den Kanton Tessin 261 Inserate, für Lugano 84 und für Bellinzona 32. Indeed nannte für Lugano und für den Kanton Tessin je rund tausend. Ein Teil dieses Unterschieds ist Zuschnitt: Indeed liest einen Ortsnamen als Kanton und titelt entsprechend «Jobs in Kanton Tessin», während jobs.ch mit eigenen Regionen arbeitet. Den Faktor drei bis vier erklärt das aber nicht.
Ein Blick auf die erste Ergebnisseite für Lugano zeigt, was dort steht: Istituto Cardiocentro Ticino, Clinica di Riabilitazione EOC, der Fleischverarbeiter Rapelli in Stabio, das Ospedale Regionale di Lugano, Decathlon in Grancia, JYSK in Sant'Antonino. Das sind Tessiner Arbeitgeber mit italienischsprachigen Inseraten — nichts davon ist ein Ableger einer Deutschschweizer Kette, und die Inserate sind auf Italienisch verfasst.
Dazu passt die Sprachfrage. jobs.ch läuft auf Deutsch, Französisch und Englisch; wer jobs.ch/it/ aufruft, landet auf der deutschen Startseite. Indeed Schweiz gibt es zusätzlich auf Italienisch. Für eine Suche im Tessin ist das kein Schönheitsfehler, sondern der Unterschied zwischen «passt» und «passt nicht»: Auf jobs.ch ergab «Pflegefachfrau» im Tessin gar keinen Treffer, «Infermiere» neun. Auf Indeed waren es für denselben Beruf im selben Kanton 25.
Ab Seite zwei verlangt Indeed ein Konto
Eine grosse Zahl nützt nur, wenn du die Treffer auch ansehen kannst. Wir haben deshalb geprüft, wie weit man ohne Konto kommt. Bei jobs.ch liessen sich Seite zwei und Seite acht einer Trefferliste ohne Anmeldung öffnen. Bei Indeed endete der Aufruf der zweiten Ergebnisseite bei beiden getesteten Suchen — «Metzger» in der ganzen Schweiz und die Ortssuche Lugano — auf der Anmeldeseite von Indeed statt bei weiteren Stellen.
Diese Beobachtung stammt von einem Aufruf ohne Konto und ohne gespeicherte Sitzung; wer eingeloggt ist oder wem eine andere Variante ausgespielt wird, sieht möglicherweise etwas anderes. Als Faustregel für den Vergleich taugt sie trotzdem: Von den rund hundertfünfunddreissigtausend Stellen im Seitentitel siehst du ohne Konto die erste Seite.
Kosten entstehen dir auf beiden Seiten keine. Beide Plattformen sind für Suchende gratis, und beide verdienen bei den Arbeitgebern. Indeed schreibt auf der eigenen Arbeitgeberseite «Legen Sie los mit einer kostenlosen Stellenanzeige» und verkauft Sichtbarkeit über gesponserte Anzeigen, abgerechnet pro Klick. JobCloud, die Firma hinter jobs.ch, wirbt auf ihrer Arbeitgeberseite ebenfalls mit «Kostenlos starten» und bezahlten Optionen für mehr Sichtbarkeit. Beide Listen sind damit zu einem Teil nach Budget sortiert, nicht nur nach Passung.
Was «mehr Stellen» überhaupt heisst
Eine Trefferzahl ist eine Zahl von Zeilen, nicht eine Zahl von verschiedenen Arbeitsplätzen. Wie gross der Unterschied ist, lässt sich an unserem eigenen Bestand an Schweizer Inseraten zeigen, weil wir dort hineinsehen können. 21,7 Prozent der Inserate teilen sich Titel und Arbeitgeber mit mindestens einem weiteren Inserat. Rechnet man jede Kombination aus Titel und Arbeitgeber nur einmal, bleiben rund 85 von 100 Zeilen übrig. Ein einziger Detailhändler führt denselben Verkaufstitel über hundert Mal, weil jede Filiale ein eigenes Inserat schaltet.
Der Markt ist ausserdem viel ungleicher verteilt, als eine Trefferliste aussehen lässt: 4,1 Prozent der Arbeitgeber tragen die Hälfte aller Inserate, und 45,1 Prozent der Arbeitgeber sind mit genau einem einzigen Inserat vertreten. Vier von hundert Titel-Arbeitgeber-Kombinationen laufen zudem in mehreren Ortschaften gleichzeitig. Wer zählt, zählt also zu einem guten Teil Filialen und Wiederholungen.
Dazu kommt die Überschneidung zwischen den beiden Plattformen, und die kennt niemand. Eine Stelle kann gleichzeitig auf jobs.ch, auf Indeed, auf der Karriereseite des Betriebs und in einem Bewerbersystem stehen. Weder jobs.ch noch Indeed veröffentlicht, wie viele ihrer Inserate auch auf der anderen Seite liegen, und wir können es von aussen ebenso wenig messen. Was sich sagen lässt: Die Summe der beiden Zahlen ist mit Sicherheit grösser als die Zahl der offenen Stellen in der Schweiz.
Welche Plattform für welche Suche
Suchst du einen deutschsprachigen Beruf in der Deutschschweiz, nimm jobs.ch zuerst. Dort ist die Auswahl pro Berufsbegriff grösser, die Ergebnisse enthalten verwandte Rollen, und du bekommst Firmenbewertungen und einen Lohnrechner dazu, die es bei Indeed in dieser Schweizer Form nicht gibt.
Suchst du im Tessin, in einer Randregion, in einer kleinen Gemeinde oder bei kleinen Betrieben, nimm Indeed. Der Unterschied ist dort nicht kosmetisch, sondern gross genug, um eine Suche zu entscheiden — und wer auf Italienisch sucht, hat bei jobs.ch ohnehin keine italienische Oberfläche.
Suchst du in der Romandie, gehört jobup.ch dazu. jobup.ch gehört derselben Firma wie jobs.ch, ist aber das Portal für die französischsprachige Schweiz; die Westschweizer Zahl auf der jobs.ch-Startseite ist entsprechend klein. Drei JobCloud-Marken abzufragen bringt dagegen nicht die dreifache Auswahl.
Bist du beim RAV angemeldet, ändert keine der beiden Plattformen etwas an deinen Pflichten: Die Arbeitsbemühungen weist du dem RAV nach, unabhängig davon, wo du das Inserat gefunden hast, und meldepflichtige Stellen erscheinen zuerst auf Job-Room der öffentlichen Arbeitsvermittlung. Bewerben wirst du dich am Ende ohnehin fast nie auf der Plattform, sondern beim Arbeitgeber oder in dessen Bewerbersystem.
So prüfst du es für deinen Beruf selbst nach
Der Vergleich, den wir hier gemacht haben, dauert für deinen eigenen Beruf fünf Minuten. Erstens: Tippe denselben Begriff und denselben Ort auf beiden Seiten ein. Zweitens: Lies die Zahl bei jobs.ch über der Ergebnisliste und bei Indeed im Titel des Browser-Tabs. Drittens — und das ist der Schritt, den fast niemand macht: Schau die ersten zehn Treffer wirklich an und zähle, wie viele davon deine Stelle sind. Aus dieser Quote und der Trefferzahl wird eine vergleichbare Zahl.
Viertens: Wiederhole es mit dem Begriff in der Sprache der Region. Im Tessin ist «Infermiere» die richtige Suche und nicht «Pflegefachfrau», in der Romandie «infirmier» und nicht «Pflegefachkraft». Das ändert die Trefferzahl stärker als die Wahl der Plattform.
Offenlegung in eigener Sache: SwissJobs.app ist selbst eine Schweizer Stellensuche und in diesem Vergleich nicht Partei — in unserem Bestand führt kein einziges Inserat zum Bewerben auf Indeed und nur ein Bruchteil eines Prozents auf eine JobCloud-Marke. Wer nach dem Vergleich eine dritte Liste sehen will, kann bei uns weitersuchen; an der Antwort auf die Ausgangsfrage ändert das nichts.
Alle Plattformzahlen am 24. August 2026 selbst abgefragt: jobs.ch-Werte aus der Ergebnisliste und der Regionenübersicht auf der Startseite, Indeed-Werte aus dem Titel der jeweiligen Ergebnisseite. Indeed rundet diese Angabe bei grösseren Mengen auf glatte Werte; Angaben unter hundert erscheinen genau. Trefferzahlen ändern sich im Tagesverlauf — dieselbe Suche nach «Metzger» ergab innerhalb einer Stunde 403 und 408. Die Angaben zu Doppelinseraten und zur Verteilung auf Arbeitgeber stammen aus dem am 24. August 2026 offenen Inseratebestand von SwissJobs.app und sind Anteile, keine Absolutzahlen. Die Beobachtung zur zweiten Ergebnisseite stammt aus je einem Aufruf ohne Konto und ohne gespeicherte Sitzung.
Schweizer Stellen bei uns durchsuchen
Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache
Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.
Nach Beruf
- Berater
- Projektleiter
- Verkauf
- Pflegefachfrau
- Pflege
- Sachbearbeiter
- Account Manager
- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
71 weitere — Suchbegriff eingrenzen
Nach Sprache
Nach Arbeitsform
Quellen
- jobs.ch — Startseite mit den Stellenzahlen nach Region
- jobs.ch — Trefferliste «Pflegefachfrau»
- jobs.ch — Trefferliste für das Tessin
- Indeed Schweiz — Ergebnisseite «Pflegefachfrau»
- Indeed Schweiz — Ergebnisseite Kanton Tessin
- Indeed für Arbeitgeber — kostenlose Anzeige und gesponserte Anzeigen
- JobCloud — Arbeitgeberseite von jobs.ch
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%

