Alle Fragen

Tools im Vergleich

jobs.ch oder jobup.ch — welche Jobbörse passt wann?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

Beide Seiten gehören derselben Firma, der JobCloud AG, und die Wahl entscheidet sich fast nur an der Region. Am 28. August 2026 haben wir denselben Regionsfilter auf beiden Seiten aufgerufen: In der Region Genf zeigte jobup.ch rund ein Viertel mehr offene Stellen als jobs.ch, in Neuenburg und im Jura acht Prozent mehr, in der Waadt und im Unterwallis vier Prozent mehr. In allen übrigen Regionen war es umgekehrt — in der Deutschschweiz zeigte jobup.ch gut die Hälfte, im Tessin ein Drittel. Freiburg ist die Ausnahme innerhalb der Romandie: dort liegt jobs.ch vorn. Stand: 28. August 2026.

Wen wählen?

Bei jobs.ch endet es beim Inserat. Bei uns fängt es dort an: aus derselben Ausschreibung entstehen Lebenslauf, Motivationsschreiben, der Check dagegen und der Eintrag im RAV-Nachweis.

Nimm jobs.ch, wenn

  • jobs.ch — die grösste Markenbekanntheit in der Deutschschweiz, gratis für Suchende und ohne Konto durchsuchbar.

  • Grösste Marke — die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land, gratis und ohne Konto durchsuchbar.

  • Lohn und Ratgeber — Lohnrechner, Firmenprofile und der Job Coach stehen als eigene Bereiche daneben.

Nimm jobup.ch, wenn

  • Romandie zuerst — die Westschweizer Marke derselben JobCloud AG — für Genf und Waadt die passendere Oberfläche, auf Französisch geführt.

  • Lohn und Job Coach auf Französisch — Salaires, Firmenprofile und der Job Coach stehen dort in der Sprache der Region, nicht als Übersetzung.

Nimm SwissJobs.app, wenn

  • Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.

  • Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.

  • Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.

  • Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.

  • Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.

Die Schweizer Jobportale auf einen Blick

Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

  1. SwissJobs.app: Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    1. SwissJobs.appUnsere App

    Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    SwissJobs.app →

  2. jobs.ch: Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    2. jobs.ch

    Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    jobs.ch →

  3. jobup.ch: Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    3. jobup.ch

    Der Standard in der Westschweiz. Für die Romandie die erste Adresse, gehört aber derselben JobCloud AG wie jobs.ch.

    jobup.ch →

Der Grund für diesen Unterschied steht nicht auf den Seiten für Stellensuchende, sondern im Preisblatt für Arbeitgeber. JobCloud verkauft zwei getrennte Produktlinien, eine für die Deutschschweiz und eine für die Romandie, und die günstigste Stufe erscheint jeweils nur auf einer der beiden Seiten. Auf welcher Seite ein Inserat auftaucht, entscheidet also der Arbeitgeber beim Kauf — nicht die Suchmaschine der Börse und schon gar nicht der Ort, an dem du suchst.

Praktisch heisst das: In der Deutschschweiz reicht jobs.ch. In Genf, der Waadt und Neuenburg reicht ebenfalls eine einzige Seite, nur eben jobup.ch. Und in den zweisprachigen Gebieten — Freiburg, Bern, Biel, das Wallis — bildet keine der beiden den Markt allein ab. Dort ist der Doppelblick nicht Fleiss, sondern notwendig.

jobup.ch-Treffer je 100 Treffer auf jobs.ch, nach Region
jobup.ch-Treffer je 100 Treffer auf jobs.ch, nach RegionRegion Genf123Neuenburg / Jura108Waadt / Unterwallis104Region Freiburg82Zürich / Schaffhausen50Region Bern42Tessin33

Beide Seiten am 28. August 2026 mit demselben Regionsfilter abgefragt, Trefferzahl jeweils aus dem Seitentitel. Werte über 100 heissen: jobup.ch zeigt mehr als jobs.ch. Nur in Genf, Neuenburg/Jura und Waadt/Unterwallis ist das der Fall.

  • Regionsfilter «Region Genf», beide Seiten am 28. August 2026: jobs.ch 938 Stellen, jobup.ch rund ein Viertel mehr. Es ist die einzige grosse Region mit einem klaren Vorsprung für jobup.ch.
  • Region Neuenburg/Jura am selben Tag: 516 Treffer auf jobup.ch gegen 476 auf jobs.ch. Region Freiburg umgekehrt: 819 auf jobs.ch gegen 670 auf jobup.ch.
  • Über die ganze Deutschschweiz zeigte jobup.ch gut die Hälfte dessen, was jobs.ch zeigte; über die ganze Romandie lag jobup.ch nur vier Prozent vorn.
  • Tessin: 306 offene Stellen auf jobs.ch, 102 auf jobup.ch. Eine italienischsprachige Oberfläche bietet keine der beiden Seiten an.
  • Die Einstiegsstufe Basic kostet auf beiden Produktlinien CHF 650 pro Inserat und erscheint jeweils nur auf einer Seite. Erst ab Advanced (CHF 890 Deutschschweiz, CHF 850 Romandie) wird gekreuzt — und dann laut Fussnote nur für Stellen in der Westschweiz einschliesslich Kanton Bern.
  • Das Gratisinserat auf jobup.ch ist «nur auf Ihrem Unternehmensprofil sichtbar» und erscheint nicht in der Trefferliste; auf jobs.ch läuft es zehn Tage mit eingeschränkter Sichtbarkeit. Beide sind für Personalverleiher gesperrt.
  • jobs.ch bietet einen Sprachfilter, jobup.ch nicht. Von den Westschweizer Inseraten in unserem Bestand mit eindeutig bestimmbarer Sprache sind nur 52,5 Prozent französisch, 35,6 Prozent englisch und 6,1 Prozent deutsch.
  • Oberflächen: jobs.ch auf Deutsch, Französisch und Englisch, jobup.ch nur auf Französisch und Englisch. jobup.ch/de leitet auf die französische Fassung um, jobs.ch/it auf die deutsche.

Funktionsvergleich

Funktionjobs.chjobup.chSwissJobs.app
Schweizer StellenJaJaJa
Alle 26 KantoneJaJaJa
Suche ohne KontoJaJaJa
Job-Alarm per E-MailJaJaJa
KI-Abgleich mit deinem ProfilNeinnicht ausgewiesenJa
Aus dem Inserat direkt einen CV erzeugenNeinnicht ausgewiesenJa
Motivationsschreiben zum InseratNeinnicht ausgewiesenJa
CV-Check gegen dieses InseratNeinnicht ausgewiesenJa
BewerbungstrackerNeinnicht ausgewiesenJa
RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO)Neinnicht ausgewiesenJa
Stellen mit wenigen Bewerbern sichtbarnicht ausgewiesenJaJa
Kostenlos nutzbarnicht ausgewiesennicht ausgewiesenJa
Sprachen der Oberflächenicht ausgewiesennicht ausgewiesenDE / EN / FR / IT
In der Schweiz gebautnicht ausgewiesennicht ausgewiesenJa

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Preise nebeneinander

Was du zahlstjobs.chjobup.chSwissJobs.app
StellensucheDie Suche ist bei uns nicht Teil des Abos. Bezahlt werden die Werkzeuge danach.Gratis für StellensuchendeGratis für StellensuchendeGratis — Suche, Filter, Job-Alarm und Bewerbungs-Tracker kosten nichts
Monatspreisnicht ausgewiesennicht ausgewiesenCHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo
Jahrespreisnicht ausgewiesennicht ausgewiesenCHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge
Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau.nicht ausgewiesennicht ausgewiesen7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar
Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt.nicht ausgewiesennicht ausgewiesenWerkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche
Währungnicht ausgewiesennicht ausgewiesenCHF
AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12.nicht ausgewiesennicht ausgewiesenKalendermonat, jederzeit kündbar

Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.

Eine Firma, zwei Marken — und jobs.ch sagt es selbst

Im Fussbereich beider Seiten steht dieselbe Gesellschaft: «© 2026 JobCloud AG» auf jobs.ch, «© 2026 JobCloud SA» auf jobup.ch. Auf der eigenen Firmenseite beschreibt sich JobCloud mit 25 Jahren Branchenerfahrung und schreibt, über dreissigtausend Schweizer Unternehmen würden über die Portale des Hauses einstellen. Zum Portfolio gehören neben den beiden grossen auch jobscout24.ch, alpha.ch und topjobs.ch.

Bemerkenswert ist, dass jobs.ch die Arbeitsteilung im eigenen Fliesstext ausspricht. Auf der deutschen Startseite steht wörtlich: «Für Stellenangebote in der Romandie besuche jobup.ch, unsere Jobplattform für die französischsprachigen Regionen der Schweiz.» Die französische und die englische Fassung derselben Seite sagen dasselbe. Eine Jobbörse schickt Leserinnen und Leser nicht aus Höflichkeit weg, sondern weil die Inserate für sie tatsächlich woanders liegen.

Derselbe Filter, beide Seiten, derselbe Tag

Der Vergleich lässt sich sauber führen, weil beide Seiten dieselbe Regionslogik benutzen: Die Region mit der Nummer sechs heisst auf jobs.ch wie auf jobup.ch «Region Genf», die Nummer dreizehn auf beiden «Region Bern». Wir haben am 28. August 2026 alle Regionen nacheinander auf beiden Seiten aufgerufen und jeweils die Trefferzahl aus dem Seitentitel gelesen. Das ist die Zahl, die die Seite selbst nennt; sie bewegt sich stündlich, aber sie bewegt sich auf beiden Seiten gleichzeitig.

Das Ergebnis ist eindeutiger, als der Ruf der beiden Marken vermuten lässt. Genf ist die einzige grosse Region, in der jobup.ch deutlich vorn liegt — rund ein Viertel mehr Treffer als jobs.ch, das dort 938 Stellen auswies. In Neuenburg und im Jura sind es 516 gegen 476 zugunsten von jobup.ch, in der Waadt und im Unterwallis vier Prozent mehr. Über die ganze Romandie gerechnet liegt jobup.ch nur vier Prozent vorn. Im Rest des Landes zeigt jobup.ch dagegen ungefähr die Hälfte dessen, was jobs.ch zeigt: in der Region Zürich und Schaffhausen 50 Prozent, im Mittelland 50 Prozent, in Graubünden 50 Prozent, in der Region Bern 42 Prozent, in der Region Basel 42 Prozent. Im Tessin sind es 102 gegen 306 Stellen — ein Drittel.

Warum ein Inserat nur auf einer der beiden Seiten steht

Die Erklärung liegt offen auf der Preisseite von JobCloud. Sie beginnt mit der Frage «Ich möchte rekrutieren in der Deutschschweiz / Romandie» und zeigt danach zwei komplett getrennte Produktlinien. Auf der Deutschschweizer Seite verspricht die Einstiegsstufe Basic für CHF 650 pro Inserat wörtlich «die passenden Kandidat*innen auf jobs.ch» — nur dort. Auf der Romandie-Seite kostet Basic ebenfalls CHF 650 und verspricht die passenden Kandidaten «auf jobup.ch, dem führenden Jobportal in der Westschweiz» — nur dort.

Erst ab der nächsten Stufe wird gekreuzt: Advanced kostet CHF 890 in der Deutschschweiz und CHF 850 in der Romandie und erweitert die Sichtbarkeit «auf den Top-Jobportalen der Schweiz». Und selbst dort gilt eine Einschränkung, die JobCloud in einer Fussnote versteckt: «Nur Stellen in der Westschweiz (inklusive Kanton Bern) werden auf jobs.ch» publiziert. Ein Genfer Arbeitgeber, der Advanced kauft, erscheint also auf beiden Seiten; ein Genfer Arbeitgeber, der die günstigste Stufe kauft, nur auf jobup.ch.

Am unteren Ende geht die Logik noch weiter auseinander. Das Gratisinserat auf jobs.ch läuft zehn Tage «mit eingeschränkter Sichtbarkeit». Das Gratisinserat auf jobup.ch ist laut Preisseite «nur auf Ihrem Unternehmensprofil sichtbar» — es taucht in der normalen Trefferliste also gar nicht auf. Wer in der Romandie sucht und nur die Suchfunktion benutzt, sieht diese Stellen auf keiner der beiden Seiten. Beide Gratisangebote sind ausserdem für Personalverleiher und Vermittlungsbetriebe gesperrt.

Freiburg, Bern und Biel — wo die Regel bricht

Die Faustregel «Romandie gleich jobup, Deutschschweiz gleich jobs.ch» versagt genau dort, wo die Sprachgrenze durch den Kanton läuft. In der Region Freiburg zeigte jobs.ch am 28. August 2026 819 Stellen und jobup.ch 670 — die einzige Westschweizer Region, in der die deutsche Marke vorn liegt. In der Region Bern, zu der Biel gehört, liegt jobs.ch mit deutlichem Abstand vorn, obwohl JobCloud den Kanton Bern in der eigenen Fussnote ausdrücklich zur Romandie-Reichweite zählt.

Für jemanden in Freiburg, Murten, Biel, Siders oder Brig ist die Antwort auf die Titelfrage deshalb schlicht «beide». Das ist keine Ausrede: Im Oberwallis zeigte jobs.ch 392 Stellen gegen 203 auf jobup.ch, in der Region Neuenburg/Jura war es umgekehrt. Wer nur eine Seite abonniert, verliert im zweisprachigen Gebiet in beide Richtungen.

Sprache: der Filter, den nur jobs.ch hat

Beide Suchmasken bieten Filter für Publikationsdatum, Pensum, Berufsfeld und Vertragsart. Aber jobs.ch hat einen Filter, den jobup.ch nicht hat: «Sprache», auf der französischen Oberfläche «Langue». Auf jobup.ch steht an dieser Stelle «Position», also die Führungsstufe. Auf jobs.ch gibt es beide.

Das ist für die Romandie folgenreicher, als es klingt. In unserem eigenen Bestand offener Schweizer Inserate liegen 19,5 Prozent in der Westschweiz — aber von den Westschweizer Inseraten, deren Sprache sich eindeutig bestimmen lässt, sind nur 52,5 Prozent auf Französisch geschrieben. 35,6 Prozent sind englisch, 6,1 Prozent deutsch. Fast die Hälfte der Stellen in der Romandie wird also nicht auf Französisch ausgeschrieben, und wer nur französische Stichwörter eingibt, sieht sie nicht. Genau diese Stellen lassen sich auf jobs.ch über den Sprachfilter eingrenzen und auf jobup.ch nicht.

Umgekehrt gilt dasselbe für die Oberfläche selbst. jobs.ch gibt es auf Deutsch, Französisch und Englisch; jobup.ch nur auf Französisch und Englisch — der Aufruf von jobup.ch/de leitet auf die französische Fassung um. Auf Italienisch gibt es keine der beiden: jobs.ch/it leitet auf die deutsche Startseite um.

Was auf beiden Seiten gleich ist

Für Stellensuchende sind beide gratis, und beide lassen sich ohne Konto durchblättern — wir haben auf beiden Seiten die sechste Ergebnisseite der Region Genf aufgerufen, ohne dass eine Anmeldung verlangt wurde. Beide bieten Firmenprofile mit Arbeitgeberbewertungen, einen Lohnvergleich, einen Job Alert und einen redaktionellen Ratgeberbereich unter dem Namen Job Coach. Die Stellenanzeigen selbst sind auf beiden identisch aufgebaut, weil sie aus demselben Haus kommen.

Das ist der eigentliche Grund, weshalb die Frage «welche ist besser» falsch gestellt ist. Die beiden unterscheiden sich nicht im Funktionsumfang, sondern im Ausschnitt des Marktes, den ein Arbeitgeber für sie bezahlt hat.

Wer welche Seite nehmen sollte

Nimm jobs.ch, wenn du in der Deutschschweiz suchst, wenn du eine deutschsprachige Oberfläche brauchst, oder wenn du nach Inseraten in einer bestimmten Sprache filtern willst. Nimm jobup.ch, wenn du in Genf, in der Waadt, in Neuenburg oder im Jura suchst — dort ist es die grössere der beiden, und in Genf mit Abstand. Nimm beide, wenn du in Freiburg, Bern, Biel oder im Wallis suchst, oder wenn dein Beruf ohnehin über die Sprachgrenze hinweg ausgeschrieben wird.

Und für das Tessin ist die ehrliche Antwort, dass keine der beiden eine Tessiner Jobbörse ist. 306 Stellen auf jobs.ch und 102 auf jobup.ch sind für einen ganzen Kanton wenig, und eine italienischsprachige Oberfläche gibt es bei keiner von beiden. Wer in Lugano oder Bellinzona sucht, sollte jobs.ch mitnehmen, sich aber nicht darauf verlassen.

Die Trefferzahlen stammen von jobs.ch und jobup.ch selbst: Wir haben am 28. August 2026 auf beiden Seiten nacheinander jeden Regionsfilter aufgerufen und die Zahl aus dem Seitentitel gelesen. Die Regionsnummern und Regionsnamen sind auf beiden Seiten identisch, weshalb sich die Werte direkt gegenüberstellen lassen; sie ändern sich im Tagesverlauf um einzelne Stellen. Die Preise und die Fussnote zur Reichweite stammen von der Preisseite von JobCloud in der deutschen und der französischen Fassung, gelesen am selben Tag. Die Sprachanteile der Westschweizer Inserate sind unsere eigene Auswertung der offenen Schweizer Stelleninserate auf SwissJobs.app vom 28. August 2026, gerechnet über die Inserate, deren Sprache sich eindeutig bestimmen liess; wir veröffentlichen Anteile, keine absoluten Bestandeszahlen.

Schweizer Stellen bei uns durchsuchen

Stellen nach Beruf, Ort oder Sprache

Tippe einen Beruf, eine Stadt oder eine Sprache, die Seite zeigt die aktuell offenen Inserate dazu.

Alle offenen Stellen durchsuchen →

Quellen

Verwandte Fragen

← Alle Fragen

Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt

Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%