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SwissJobs.app oder jobs.ch — welche Jobsuche liefert mehr?

Aktualisiert:

Kurz gesagt

jobs.ch liefert mehr Treffer: Bei vierzehn identischen Suchen am 4. September 2026 rund zehnmal so viele wie SwissJobs.app, und im Durchschnitt auch etwas frischere. Dafür sind es weitgehend andere Inserate — von den Firmen auf den ersten Trefferseiten von jobs.ch steht nur etwa jede siebte auch in unserem Bestand. Wer die grösste Auswahl will, sucht bei jobs.ch. Wer zu jedem Inserat einen darauf zugeschnittenen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben und das RAV-Formular dazu will, ist bei uns richtig. Beide Suchen kosten nichts.

Warum SwissJobs.app neben jobs.ch — und wofür jobs.ch bleibt

jobs.ch ist die grössere Liste, und dabei bleibt es. Der Unterschied liegt nicht in der Menge, sondern in dem, was an einem einzelnen Inserat hängt.

  • Das Inserat steht schon im Generator — Öffnest du den Lebenslauf-Generator aus einem Inserat heraus, stehen Titel, Firma und Inseratstext bereits im Formular — kein Kopieren aus einem zweiten Fenster; bei den über Netzwerke eingesammelten Inseraten wird der Text bewusst nicht weitergegeben, dort fügst du ihn selbst ein.

  • Vier Werkzeuge zum selben Inserat — Lebenslauf, Motivationsschreiben, Prüfung des Dossiers gegen genau dieses Inserat und Interviewvorbereitung — jobs.ch führt Ratgeber und Vorlagen, aber keinen Generator.

  • Das RAV-Formular füllt sich selbst — Unter /arbeitsbemuehungen entsteht das offizielle SECO-Formular aus den Bewerbungen, die du ohnehin erfasst hast; nachgewiesen werden die Arbeitsbemühungen weiterhin dort, wo dein RAV es verlangt.

  • Word ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide ohne Wasserzeichen — genau das, was viele Lebenslauf-Werkzeuge hinter der Bezahlschranke halten.

  • Vier Sprachen statt drei — Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. jobs.ch führt Deutsch, Französisch und Englisch; der Aufruf der italienischen Adresse landet in einer anderen Sprache.

  • Ohne Konto anfangen — Suchen und Dokumente erstellen laufen ohne Anmeldung; das kostenlose Konto wird erst beim Speichern, Herunterladen oder Merken verlangt.

Die Schweizer Jobportale auf einen Blick

Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

  1. SwissJobs.app: Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    1. SwissJobs.appUnsere App

    Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.

    SwissJobs.app →

  2. jobs.ch: Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    2. jobs.ch

    Die bekannteste Jobbörse der Deutschschweiz und der grösste Index im Land. Gehört zur JobCloud AG — wie jobup.ch und JobScout24.

    jobs.ch →

Die Frage «welche liefert mehr» hat zwei Antworten, je nachdem, was man zählt. Zählt man Zeilen in der Trefferliste, ist die Sache entschieden: Über die vierzehn Suchbegriffe zusammen zeigte jobs.ch das rund Zehnfache. Zählt man Inserate, die man sonst nirgends sieht, sieht es anders aus — die beiden Listen bestehen fast vollständig aus verschiedenen Stellen.

Gemessen wurde am 4. September 2026, in beiden Fällen mit der normalen Suche: bei jobs.ch die Trefferzahl, die das Portal selbst über der Liste ausweist, dazu der eigene Filter «Veröffentlicht seit 7 Tage»; bei uns die Stichwortsuche, die den Inseratstitel abgleicht. Die Zahlen unten sind Momentaufnahmen, keine Dauerwerte.

Wie viel mehr Treffer jobs.ch bei derselben Suche zeigt
Wie viel mehr Treffer jobs.ch bei derselben Suche zeigtVerkäufer3.7-fachProjektleiter3.8-fachSachbearbeiter4.3-fachPflegefachfrau11.5-fachPolymechaniker22.1-fachElektriker26.2-fachdéveloppeur51.3-fach

Verhältnis der Trefferzahlen bei identischer Suche am 4. September 2026: Trefferzahl von jobs.ch geteilt durch die Zahl unserer Inserate, deren Titel den Begriff enthält. Über alle vierzehn Suchbegriffe zusammen 9,7-fach.

  • Der Abstand ist ungleich verteilt: bei «Verkäufer» lag er beim 3,7-Fachen, bei «Projektleiter» beim 3,8-Fachen und bei «Sachbearbeiter» beim 4,3-Fachen — bei «Polymechaniker» beim 22,1-Fachen und bei «Elektriker» beim 26,2-Fachen.
  • Bei den französischen Suchbegriffen ist die Lücke am grössten: 23,1-fach bei «infirmier», 34,9-fach bei «comptable», 50,1-fach bei «vendeur» und 51,3-fach bei «développeur». Für die Romandie ist jobs.ch klar die stärkere Adresse.
  • Frische, über alle vierzehn Suchen zusammengerechnet: 31,6 Prozent der Treffer bei jobs.ch waren in den letzten sieben Tagen erschienen, bei uns 26,4 Prozent. In den letzten 24 Stunden: 10,5 gegen 5,1 Prozent.
  • Bei vier der vierzehn Begriffe war unsere Liste die frischere — «Treuhänder» (72,7 gegen 33,2 Prozent), «Polymechaniker» (36,8 gegen 29,6), «Projektleiter» (28,8 gegen 26,3) und «Sachbearbeiter» (36,1 gegen 36,0).
  • Auf den ersten Trefferseiten von jobs.ch lag das Medianalter der Inserate bei rund neun Tagen; 43,4 Prozent waren höchstens sieben Tage alt, 11,4 Prozent älter als dreissig. Bei 7,7 Prozent lag das ausgewiesene Publikationsdatum später als die Erstveröffentlichung — dieselbe Stelle, neu datiert.
  • Die Überschneidung ist klein: Von den Firmen auf den vierzehn ersten Trefferseiten von jobs.ch fanden sich 15,3 Prozent auch in unserem Bestand wieder, und nur 7,1 Prozent der Kombinationen aus Firma und Stellentitel.
  • Umgekehrt gemessen, an fünfundzwanzig zufällig gezogenen Inseraten aus unserem Bestand: 36 Prozent tauchten bei der Suche nach ihrem eigenen Titel auf der ersten Trefferseite von jobs.ch auf, 60 Prozent nicht.
  • jobs.ch nennt die eigene Suche im Seitenzustand «semantic»: Sie zieht verwandte Rollen mit herein. Auf den deutschen Trefferseiten trugen fast alle Treffer den gesuchten Begriff trotzdem im Titel, auf den französischen weniger — bei «vendeur» nur die Hälfte.

Dieselbe Suche auf beiden Portalen, 4. September 2026

SuchbegriffTreffer bei jobs.chjobs.ch : SwissJobs.appneu in 7 Tagen (jobs.ch)neu in 7 Tagen (SwissJobs.app)
Verkäufer1 4803,7 : 133,5 %31,6 %
Projektleiter1 2643,8 : 126,3 %28,8 %
Sachbearbeiter7804,3 : 136,0 %36,1 %
Software Engineer1 2805,5 : 126,6 %22,6 %
Logistiker7149,5 : 136,0 %20,0 %
Pflegefachfrau2 15111,5 : 124,8 %10,7 %
Koch90713,0 : 126,7 %22,9 %
TreuhänderDer kleinste Bestand im Test auf beiden Seiten — bei so wenigen Inseraten schwankt der Anteil stark.20818,9 : 133,2 %72,7 %
Polymechaniker1 68122,1 : 129,6 %36,8 %
Elektriker1 38726,2 : 127,5 %17,0 %
infirmier1 85123,1 : 133,2 %23,8 %
comptable1 01134,9 : 141,2 %17,2 %
vendeur1 55250,1 : 139,0 %19,4 %
développeur97551,3 : 138,8 %15,8 %
Alle vierzehn zusammenDie Trefferzahlen stammen von jobs.ch selbst, der Frische-Anteil aus deren Filter «Veröffentlicht seit 7 Tage». Unsere Seite zählt Inserate, deren Titel den Begriff enthält.—9,7 : 131,6 %26,4 %

Beide Suchen am 4. September 2026, ohne Regionen- oder Pensumsfilter. Die Suchlogik ist nicht dieselbe: jobs.ch sucht semantisch und zieht verwandte Rollen mit, unsere Stichwortsuche gleicht den Inseratstitel ab.

Funktionen im Vergleich

FunktionSwissJobs.appjobs.ch
Stellensuche in der SchweizJaJa
Suchen ohne KontoJaJa
Trefferzahl bei identischer SucheMittelwert über die vierzehn Testsuchen; je nach Beruf zwischen dem 3,7- und dem 51,3-Fachen.1rund 10-fach
Suchlogikjobs.ch bezeichnet die Suche im eigenen Seitenzustand als «semantic». Auf den ersten Trefferseiten trugen 92,9 Prozent der Treffer den gesuchten Begriff im Titel.Stichwort im Inseratstitelsemantische Suche
Eigener Schweizer StellenindexJaJa
Job-Alert per E-MailJa, mit kostenlosem KontoJa, mit kostenlosem Konto
Bewerbungsübersicht im KontoJaJa
App fürs HandyNeinJa
FirmenbewertungenNeinJa
Lohnrechner nach Beruf und KantonNein — Lohnseiten auf Basis der BundesstatistikJa, aus Angaben registrierter Mitglieder
Ratgeber und KurseFragen-und-Antworten-Seiten, BlogJob Coach mit Blog, Akademie, Webinaren
Schnellbewerbung direkt auf dem PortalNein — Bewerbung läuft beim ArbeitgeberJa, bei rund 30 Prozent der Inserate auf Seite 1
Lebenslauf-EditorJaNein — Vorlagen und Ratgeber im Job Coach
Lebenslauf aus dem Inserat generiertJa, in etwa einer MinuteNein
Inseratstext kommt aus dem eigenen StellenindexJaEntfällt
Bearbeitung per KI-AnweisungJaEntfällt
Manuelle Bearbeitung jeder ZeileJaEntfällt
Motivationsschreiben zum selben InseratJaNein
Dossier gegen ein konkretes Inserat prüfenJaNein
Interviewvorbereitung zum InseratJaNein
RAV-Arbeitsbemühungen als SECO-FormularJa, aus den erfassten BewerbungenNein
Design-Varianten für den Lebenslauf54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben)Entfällt
PDF ohne WasserzeichenJaEntfällt
Word-Export (DOCX)Ja, ohne WasserzeichenEntfällt
Schweizer Konventionen im DossierFoto, Bewilligung, Sprachniveaus A1–C2, PensumEntfällt
Sprachen der OberflächeDeutsch, Englisch, Französisch, ItalienischDeutsch, Französisch, Englisch
In der Schweiz betriebenJaJa

«Entfällt» heisst: Das Portal bietet diese Art von Werkzeug gar nicht an — es ist kein Mangel, sondern ein anderer Zweck. Stand 4. September 2026.

Was es Stellensuchende kostet

PostenSwissJobs.appjobs.ch
Suchen und Inserate lesenKostenlos, ohne KontoKostenlos, ohne Konto
KontoKostenlos, E-Mail, keine KreditkarteKostenlos
Job-AlertKostenlosKostenlos
Bewerbung abschickenKostenlos, beim ArbeitgeberKostenlos, teils direkt auf dem Portal
Gratis-Stufe der Dokumente5 Dokumente pro Tag, 10 pro rollender Woche — dasselbe für Schreiben und KI-AnweisungenEntfällt
Testphase7 Tage voller ZugangEntfällt
DanachKündbar jederzeit. Für die reine Stellensuche zahlst du bei uns nichts — bezahlt wird für die Dokumente.CHF 15.- im Monat oder CHF 95.- im Jahr, entspricht CHF 7.92 im MonatEntfällt
Wer bezahlt das PortalStellensuchende mit Abo, Arbeitgeber für InserateArbeitgeber; für Stellensuchende durchgehend gratis

Wie «mehr» hier gemessen wurde

Vierzehn Suchbegriffe, zehn deutsche und vier französische, am 4. September 2026 auf beiden Portalen abgefragt: Pflegefachfrau, Elektriker, Sachbearbeiter, Software Engineer, Verkäufer, Logistiker, Treuhänder, Projektleiter, Polymechaniker, Koch, infirmier, comptable, développeur, vendeur. Keine Regionen-, Pensums- oder Branchenfilter, also das, was jemand sieht, der einfach einen Beruf eintippt.

Auf der Seite von jobs.ch ist die Trefferzahl die, die das Portal selbst über der Liste und im Seitentitel ausweist; der Frische-Anteil kommt aus dem eigenen Filter «Veröffentlicht seit», Stufe sieben Tage und Stufe 24 Stunden. Auf unserer Seite zählt die Stichwortsuche jene offenen Inserate, deren Titel den Begriff als ganzes Wort enthält, und das Alter stammt aus dem Publikationsdatum des Inserats.

Ein Vorbehalt gehört dazu, weil er das Ergebnis erklärt: Die beiden Suchen arbeiten nicht gleich. jobs.ch sucht semantisch — im Seitenzustand steht wörtlich «semantic» — und nimmt verwandte Rollen mit auf. Unsere Suche gleicht den Titel ab. Das ist ein Teil des Grössenunterschieds, und zwar der Teil, der zugunsten von jobs.ch zählt: Wer «Verkäufer» sucht und auch «Detailhandelsfachmann» sehen will, ist dort besser bedient.

Wo der Abstand klein ist — und wo er zwanzigfach wird

Der Durchschnitt von rund zehn zu eins verdeckt eine grosse Streuung. Bei kaufmännischen und Projektberufen liegen die beiden Listen erstaunlich nahe beieinander: «Verkäufer» 3,7 zu 1, «Projektleiter» 3,8 zu 1, «Sachbearbeiter» 4,3 zu 1, «Software Engineer» 5,5 zu 1. Das sind die Berufe, die Firmen typischerweise auch auf der eigenen Karriereseite ausschreiben — und dort sammeln wir.

Bei den handwerklich-technischen Berufen kippt es: «Polymechaniker» 22,1 zu 1, «Elektriker» 26,2 zu 1. Diese Stellen laufen in der Schweiz stark über Inserate und Personalvermittler, und dieser Kanal führt an unserem Bestand vorbei. Wer eine Stelle im Gewerbe sucht, verliert bei uns messbar Auswahl.

Am deutlichsten ist es auf Französisch: «infirmier» 23,1 zu 1, «comptable» 34,9 zu 1, «vendeur» 50,1 zu 1, «développeur» 51,3 zu 1. Für eine Suche in der Romandie ist unser Bestand dünn, und die ehrliche Empfehlung lautet dort: jobs.ch, und dazu jobup.ch, das derselbe Konzern eigens für die Westschweiz führt.

Frische: jobs.ch liegt vorn, aber knapper als bei der Menge

Über alle vierzehn Suchen zusammengerechnet waren 31,6 Prozent der Treffer bei jobs.ch in den letzten sieben Tagen erschienen, bei uns 26,4 Prozent. Auf 24 Stunden gerechnet 10,5 gegen 5,1 Prozent. Der Vorsprung ist real, aber er ist um ein Vielfaches kleiner als der Mengenvorsprung — beim Zehnfachen an Treffern liegen nur fünf Prozentpunkte Frische dazwischen.

Bei vier von vierzehn Begriffen war unsere Liste sogar die frischere: «Treuhänder», «Polymechaniker», «Projektleiter» und «Sachbearbeiter». Das ist kein Zufallsergebnis eines besseren Systems, sondern eine Folge der Grösse — ein kleinerer Bestand, der laufend nachgeführt wird, altert langsamer als ein grosser, in dem viel Bestehendes stehen bleibt.

Auf den ersten Trefferseiten von jobs.ch lag das Medianalter bei rund neun Tagen, 11,4 Prozent der dort gezeigten Inserate waren älter als dreissig Tage. Bei 7,7 Prozent lag das ausgewiesene Publikationsdatum später als die Erstveröffentlichung — dieselbe Stelle, neu datiert. Das ist bei bezahlten Inseraten üblich und kein Vorwurf; es heisst nur, dass «vor drei Tagen veröffentlicht» nicht immer «seit drei Tagen offen» bedeutet.

Zwei Listen, kaum Überschneidung

Interessanter als die Grösse ist die Frage, ob es dieselben Stellen sind. Auf den vierzehn ersten Trefferseiten von jobs.ch standen Inserate von gut zweihundert verschiedenen Firmen. 15,3 Prozent dieser Firmen fanden sich auch in unserem Bestand, und nur 7,1 Prozent der genauen Kombinationen aus Firma und Stellentitel. Über neun von zehn Inseraten, die jobs.ch zuerst zeigt, stehen bei uns nicht.

Die Gegenprobe: Aus unserem Bestand wurden fünfundzwanzig Inserate der letzten dreissig Tage gezogen und ihr genauer Titel bei jobs.ch gesucht. Neun davon — 36 Prozent — erschienen dort mit derselben Firma und demselben Titel auf der ersten Trefferseite; fünfzehn nicht, und eine Suche lieferte gar kein Ergebnis. Die Methode prüft nur die erste Trefferseite, also ist das eine Untergrenze für die Überschneidung, keine Beweisführung über den gesamten Bestand von jobs.ch.

Was beides zusammen heisst, ist die eigentliche Antwort auf die Ausgangsfrage: Wer «mehr Stellen» will, benutzt beide. Die Listen liegen weitgehend nebeneinander statt übereinander, und keine der beiden Suchen kostet etwas.

Was jobs.ch besser kann

Die Menge ist nur der Anfang. Zu jeder Firma gehört dort ein öffentliches Bewertungsprofil, dazu ein Lohnrechner, der nach Beruf und Kanton aufschlüsselt und ausdrücklich auf Angaben registrierter Mitglieder beruht, dazu den Job Coach mit Blog, Akademie, Webinaren und Checklisten, eine App fürs Handy und den Talentpool «Spotted», über den Arbeitgeber Profile ansprechen.

Praktisch am spürbarsten ist die Schnellbewerbung: Rund dreissig Prozent der Inserate auf den untersuchten ersten Trefferseiten trugen die Markierung für die vereinfachte Bewerbung direkt auf dem Portal. Wer viele Bewerbungen schnell abschicken will, spart damit jedes Mal einen Schritt. Bei uns führt die Bewerbung immer zum Arbeitgeber selbst — gründlicher, aber nicht schneller.

Für Stellensuchende ist all das kostenlos; bezahlt wird bei jobs.ch auf der Arbeitgeberseite. Unsere Suche kostet ebenfalls nichts, unsere Dokumente nach der Gratis-Stufe und der Testphase schon. Wer also nur Inserate durchsehen und nie ein Dossier schreiben will, braucht bei uns kein Abo — und soll auch keines lösen.

Was bei uns am einzelnen Inserat hängt

Der Unterschied beginnt nach dem Klick auf das Inserat. Von dort führt ein Weg direkt in den Lebenslauf-Generator, und Titel, Firma und Inseratstext stehen bereits im Formular — man landet auf dem zweiten Schritt statt auf einem leeren Feld. Bei Inseraten, die über Netzwerke eingesammelt wurden, wird der Text bewusst nicht weitergereicht; dann kommen Titel und Firma mit, den Text fügt man selbst ein.

Auf demselben Inserat setzen die weiteren Werkzeuge auf: ein Motivationsschreiben zur gleichen Stelle, die Prüfung des Dossiers gegen genau dieses Inserat, eine Interviewvorbereitung und ein Tracker, in dem jede Bewerbung mit ihrer Stellenbeschreibung liegt. Aus diesem Tracker füllt sich unter /arbeitsbemuehungen das offizielle SECO-Formular für die Arbeitsbemühungen.

Für den Nachweis beim RAV gilt dabei unverändert: Die Arbeitsbemühungen müssen so eingereicht werden, wie es das eigene RAV verlangt — über Job-Room oder das kantonale Formular. Unser Formular ist eine Ausfüllhilfe, kein Ersatz für die Meldung. Wer sich hier auf ein privates Portal verlässt, riskiert seinen Anspruch, und das ist eine Frage der Existenz, keine Frage des Komforts.

Das Dokument selbst folgt Schweizer Gepflogenheiten statt einem amerikanischen Resume: Foto, Bewilligungszeile, Sprachniveaus von A1 bis C2, Pensum in Prozent, zwei Seiten als Norm. Exportiert wird als PDF und als Word-Datei, beides ohne Wasserzeichen, in 54 Gestaltungsvarianten — 2 Layouts mal 3 Schriften mal 9 Akzentfarben.

Für wen welches Portal das richtige ist

Nimm jobs.ch, wenn Auswahl das Wichtigste ist, wenn du im Gewerbe oder in einem technischen Beruf suchst, wenn du auf Französisch suchst, wenn du Firmenbewertungen lesen oder eine Lohnschätzung für genau deine Berufsbezeichnung willst, oder wenn dir die Schnellbewerbung viele Schritte spart. In allen diesen Punkten sind sie besser, und keiner davon ist eine Kleinigkeit.

Nimm SwissJobs.app zusätzlich, wenn du kaufmännisch, in der Projektarbeit oder in der Informatik suchst — dort liegen die beiden Listen nah beieinander und bestehen trotzdem aus anderen Stellen. Und nimm uns, wenn dein Engpass nicht das Finden ist, sondern das Schreiben: ein Dossier pro Inserat statt eines Standarddokuments, dazu Prüfung, Schreiben, Interviewvorbereitung und das RAV-Formular an derselben Stelle.

Wer beides offen hat, verliert nichts ausser zwei Minuten pro Suche. Der Test oben zeigt, warum sich das lohnt: Über neun von zehn Inseraten auf der ersten Trefferseite des einen Portals stehen im anderen nicht.

Alle Zahlen zu jobs.ch stammen von deren eigenen Trefferseiten und Filtern, abgerufen am 4. September 2026; Portale ändern sich täglich, deshalb steht das Datum dabei. Die Zahlen zu unserem Bestand sind Anteile und Verhältnisse der am selben Tag offenen Inserate — absolute Bestandeszahlen veröffentlichen wir nicht. Die beiden Suchlogiken sind nicht identisch (semantische Suche gegen Stichwort im Titel), was einen Teil des Mengenunterschieds erklärt. Die Überschneidungsprüfung vergleicht Firmennamen und Stellentitel in normalisierter Form und sieht nur die jeweils erste Trefferseite.

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Quellen

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Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.

Sprache der Inserate

Deutsch
60%
English
23%
Français
13%
Italiano
3%

Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen

Deutsch
70%
English
43%
Français
21%
Italiano
3%

19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%