SwissJobs.app oder LinkedIn Jobs — wo bewirbt man sich in der Schweiz besser?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Die Bewerbung selbst landet in der Schweiz fast nie dort, wo du das Inserat gefunden hast. Bei den Inseraten in unserem Index führt der Bewerbungs-Button bei 44,4 Prozent auf die eigene Website des Arbeitgebers, bei 40,7 Prozent in ein Bewerbersystem und nur bei 14,9 Prozent auf ein Portal. LinkedIn schreibt dasselbe in seiner Hilfe: Je nach Einstellung des Arbeitgebers wirst du «zur Website bzw. zum Jobportal des jeweiligen Unternehmens weitergeleitet». Nimm LinkedIn, wenn du gefunden werden willst. Nimm SwissJobs.app, wenn du pro Inserat ein Schweizer Dossier brauchst. Stand: 4. September 2026.
Wen wählen?
Der Unterschied liegt nicht in der Suche, sondern in dem, was du beim Arbeitgeber ablieferst und was nach dem Absenden bei dir bleibt.
Nimm LinkedIn Jobs — für den Moment des Bewerbens, wenn
LinkedIn Jobs — für den Moment des Bewerbens — englischsprachige und internationale Rollen, und der Weg über Menschen, Recruiter suchen dort aktiv nach Profilen.
Netzwerk statt Formular — das Profil ist die Bewerbung, «Open to work» meldet Verfügbarkeit an Recruiter, und manche Stellen stehen nirgends sonst.
Kader und international — am stärksten bei internationalen Firmen und Führungsrollen, dünn bei Handwerk, Pflege und Verkauf.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Das Inserat liegt schon im Generator — Du wählst die Stelle aus unserem Schweizer Index aus, und der Lebenslauf wird gegen genau diesen Text geschrieben — kein Kopieren, kein Einfügen, kein zweites Fenster.
Ein Dossier statt einer Datei — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, Abgleich gegen dieses Inserat und Interview-Vorbereitung entstehen an einem Ort, weil eine Schweizer Bewerbung selten aus einem einzigen Dokument besteht.
Die Bewerbung bleibt nachweisbar — Jede beworbene Stelle wird eine Zeile im offiziellen SECO-Formular für die Arbeitsbemühungen — gefüllt aus deinem Tracker, mit Datum, Firma und Stellenbezeichnung.
Word-Export ohne Wasserzeichen — Bewerbersysteme verlangen oft eine bearbeitbare Datei; PDF und DOCX kommen bei uns beide ohne Wasserzeichen heraus.
Anfangen ohne Konto — Suche und Editor laufen anonym; ein Konto verlangen wir erst beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — auf LinkedIn ist das Absenden ohne Login gar nicht möglich.
Die Schweizer Jobportale auf einen Blick
Bild anklicken für die grosse Ansicht. Was jedes Portal wirklich ist, steht daneben.

1. SwissJobs.appUnsere App
Über 21 000 offene Schweizer Stellen aus ATS-Systemen, Firmenseiten und LinkedIn an einem Ort — und aus jedem Inserat heraus direkt Lebenslauf, Motivationsschreiben, CV-Check und Interviewvorbereitung. Das RAV-Formular für die Arbeitsbemühungen füllt sich aus dem Bewerbungstracker. Kostenlos nutzbar, Konto erst beim Speichern.
«Wo bewirbt man sich besser» ist damit keine Frage nach der besseren Bewerbungsmaske, sondern danach, was du beim Arbeitgeber ablieferst und was nach dem Absenden bei dir bleibt. Auf LinkedIn ist die Bewerbung ein Profil plus eine hochgeladene Datei; danach kannst du sie nicht mehr ändern. Bei uns entsteht pro Inserat ein Dossier — Lebenslauf und Motivationsschreiben aus dem Inseratstext geschrieben, in Schweizer Form — und die Bewerbung bleibt im Tracker, aus dem sich das RAV-Formular füllt.
Beide Wege schliessen sich nicht aus, und für viele Suchende ist die Kombination die ehrliche Antwort: das Profil auf LinkedIn sichtbar halten, die Bewerbung mit einem auf das Inserat zugeschnittenen Dossier absenden.
Ausgezählt über die am 4. September 2026 offenen Inserate unseres Index, gruppiert nach der Domain hinter dem Bewerbungslink.
- Wohin die Bewerbung geht, ausgezählt über die aktuell offenen Inserate unseres Index: 44,4 Prozent eigene Website des Arbeitgebers, 40,7 Prozent Bewerbersystem, 14,9 Prozent Portal oder Vermittler.
- Die Ziele sind extrem verstreut: die zehn grössten decken zusammen nur 31,3 Prozent der Inserate ab, und 43,9 Prozent aller Bewerbungsziele kommen genau einmal vor.
- LinkedIn Hilfe, am 4. September 2026 nachgelesen: «Sie können Bewerbungen, die Sie bereits über LinkedIn gesendet haben, weder bearbeiten noch zurückziehen.»
- Für «Einfach bewerben» gilt: «müssen Sie bei Ihrem LinkedIn Konto eingeloggt sein» — ohne Konto ist die Suche lesbar, die Bewerbung nicht.
- Seit rund einem Jahr gelten Limits: ein Tageslimit für «Einfach bewerben», das erst «am Ende des Tages (UTC)» zurückgesetzt wird, plus eine Tempo-Pause bei schnell aufeinanderfolgenden Bewerbungen. Die Zahl selbst veröffentlicht LinkedIn nicht.
- Mit jeder LinkedIn-Bewerbung geht laut derselben Hilfe «Ihr vollständiges LinkedIn Profil» und die primäre E-Mail-Adresse an die Inserierenden — unabhängig davon, was in der hochgeladenen Datei steht.
- Die englische Fassung der Hilfeseite nennt zwei Punkte, die in der deutschen Fassung fehlen: gespeichert werden bis zu vier Lebensläufe, und Antworten sowie Lebensläufe können zur «Produktverbesserung, einschliesslich Training generativer KI-Modelle» verwendet werden; abschaltbar in den Einstellungen.
- Was ein Schweizer Inserat verlangt, hat im Profil kein Feld: 23,5 Prozent der Inserate tragen das Pensum in Prozent schon im Titel, und von den Inseraten mit Sprachangabe verlangen 66,9 Prozent Deutsch, 44,7 Prozent Englisch, 22,5 Prozent Französisch.
- Auch englischsprachige Inserate sind kein Freipass: 31,2 Prozent von ihnen verlangen zusätzlich Deutsch, Französisch oder Italienisch.
Bewerben im Vergleich — was jedes Werkzeug im Moment der Bewerbung leistet
| Funktion | SwissJobs.app | LinkedIn Jobs | |
|---|---|---|---|
| Ohne Konto nutzbarLinkedIn Hilfe: «müssen Sie bei Ihrem LinkedIn Konto eingeloggt sein». | Suche und CV-Editor ohne Konto; Konto erst beim Speichern und ab dem zweiten Dokument | Inserate lesbar; Bewerbung nur eingeloggt | nicht ausgewiesen |
| Wo die Bewerbung eingereicht wird | Beim Arbeitgeber, über den Link aus dem Inserat | «Einfach bewerben» auf LinkedIn oder Weiterleitung zum Arbeitgeber | nicht ausgewiesen |
| Bewerbung nachträglich ändern oder zurückziehen | Läuft über den Arbeitgeber; das Dokument bleibt bei dir und lässt sich neu erzeugen | Nein — «weder bearbeiten noch zurückziehen» | nicht ausgewiesen |
| Lebenslauf pro Inserat neu geschrieben | Ja — jeder Abschnitt gegen den Inseratstext | Nein — die Datei bringst du mit | nicht ausgewiesen |
| Inseratstext aus einem eigenen Stellenindex | Ja, mehr als 20 000 offene Schweizer Inserate | Inserate liegen auf LinkedIn, ohne Dokumenterzeugung | nicht ausgewiesen |
| Änderung am Dokument per KI-Prompt | Ja, in Sekunden | Nein | nicht ausgewiesen |
| Vollständiges manuelles Bearbeiten | Ja, jede Zeile | Profilfelder, kein Dokument-Editor | nicht ausgewiesen |
| Motivationsschreiben zum selben Inserat | Ja | Nur als Datei, je nach Arbeitgeber | nicht ausgewiesen |
| Abgleich mit dem InseratLinkedIn: «Every job seeker can access a match summary» — der Abgleich beruht auf dem Profil, nicht auf einem hochgeladenen Dossier. | CV-Check gegen genau dieses Inserat | Job Match — Abgleich des Profils mit dem Inserat | nicht ausgewiesen |
| Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch | Ja | Premium-Funktionen ohne Konto nicht einsehbar | nicht ausgewiesen |
| Bewerbungstracker | Ja, mit dem Inserat je Bewerbung | Statusmeldungen zu Bewerbungen, die über LinkedIn gesendet wurden; beim Arbeitgeber eingereichte bleiben aussen vor | nicht ausgewiesen |
| RAV-Formular Arbeitsbemühungen (SECO ALV 716.007) | Ja, aus dem Tracker gefüllt | Nein | nicht ausgewiesen |
| Gespeicherte LebensläufeZahl aus der englischen Fassung der Hilfeseite; die deutsche Fassung nennt keine Obergrenze. | Eine eigene Fassung je Bewerbung | Bis zu vier | nicht ausgewiesen |
| Was mit der Bewerbung mitgeht | Nur die Dateien, die du beim Arbeitgeber hochlädst | Vollständiges Profil und primäre E-Mail-Adresse | nicht ausgewiesen |
| Verwendung der Lebensläufe für KI-Training | Nein | Laut englischer Hilfeseite möglich, in den Einstellungen abschaltbar | nicht ausgewiesen |
| Tageslimit für Bewerbungen | Keines; die Gratisstufe begrenzt Dokumente, nicht Bewerbungen | Ja — Tageslimit und Tempo-Pause, Zahl nicht veröffentlicht | nicht ausgewiesen |
| Rückmeldung, ob die Bewerbung angesehen wurdeEin echter Vorteil von LinkedIn — keine Schweizer Jobbörse liefert diese Rückmeldung. | Nein | Ja, bei «Einfach bewerben»: Ansicht und Lebenslauf-Download | nicht ausgewiesen |
| Gefunden werden, ohne selbst zu suchen | Nein | Ja — Profil, #OpenToWork, Recruiter-Suche | nicht ausgewiesen |
| Schweizer Konventionen im Dokument | Foto, Bewilligungszeile, GER-Niveaus, Pensum in Prozent, Zweiseiten-Norm | Profilfelder folgen dem weltweit gleichen Muster | nicht ausgewiesen |
| PDF- und Word-Export ohne Wasserzeichen | Beide, ohne Wasserzeichen | Profil als PDF — laut Hilfe nur bei englischer Profilsprache; kein Word-Export | nicht ausgewiesen |
| Designvarianten | 54 (2 Layouts x 3 Schriften x 9 Akzentfarben) | Ein Profillayout | nicht ausgewiesen |
| Job-Alarm per E-Mail | Ja | Ja | nicht ausgewiesen |
| Sprachen | DE / EN / FR / IT, je eigene Seiten; Dokument in der Sprache der Oberfläche | Viele Oberflächensprachen, weltweit gleiche Struktur | nicht ausgewiesen |
| In der Schweiz gebaut | Ja | Globale Plattform mit Schweizer Länderseite | nicht ausgewiesen |
LinkedIn-Spalte aus den Hilfeseiten von LinkedIn, gelesen am 4. September 2026; unsere Spalte aus dem laufenden Produkt am selben Tag.
Preise nebeneinander
| Kriterium | SwissJobs.app | LinkedIn Jobs | |
|---|---|---|---|
| StellensucheDie Suche ist bei uns nicht Teil des Abos. Bezahlt werden die Werkzeuge danach. | Gratis — Suche, Filter, Job-Alarm und Bewerbungs-Tracker kosten nichts | Gratis für Stellensuchende | Gratis für Stellensuchende |
| Bewerben selbst | Kostenlos | Kostenlos, Konto vorausgesetzt | nicht ausgewiesen |
| Monatspreislinkedin.com/premium/products leitet auf die Anmeldeseite um — geprüft am 4. September 2026. Wir nennen deshalb keine Zahl, statt eine veraltete zu übernehmen. | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | Premium-Preis ohne Konto nicht einsehbar | nicht ausgewiesen |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | Nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| Gratis testen | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | Nicht ohne Konto einsehbar | nicht ausgewiesen |
| Was ohne Zahlung geht | Suche, Editor ohne Konto; Gratiskonto: 5 Dokumente pro Tag, 10 pro rollender Woche | Suchen, sich bewerben, Job-Alarme — im Rahmen der Bewerbungslimits | nicht ausgewiesen |
| Währung | CHF | Nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
| Abrechnung | Monatlich oder jährlich, jederzeit kündbar | Nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen |
Unsere Werte aus den Preiskonstanten des Produkts; LinkedIn am 4. September 2026 geprüft.
Wo die Bewerbung wirklich landet
Beide Plattformen sind für den Grossteil der Schweizer Inserate nur die Vorhalle. Wir haben die aktuell offenen Inserate unseres Index nach der Domain hinter dem Bewerbungslink gruppiert: 44,4 Prozent führen auf die eigene Website des Arbeitgebers, 40,7 Prozent in ein Bewerbersystem wie Workday, SmartRecruiters oder Prospective, 14,9 Prozent auf ein Portal oder zu einem Personalvermittler.
Bemerkenswert ist nicht der Split, sondern die Streuung. Die zehn häufigsten Bewerbungsziele decken zusammen nur 31,3 Prozent der Inserate ab; 43,9 Prozent aller Ziele kommen genau einmal vor. Wer in der Schweiz zwanzig Bewerbungen schreibt, legt fast zwanzig verschiedene Formulare aus, oft mit einem neuen Konto pro Firma. Das ist der eigentliche Aufwand beim Bewerben — und keine der beiden Plattformen nimmt ihn dir ab.
LinkedIn selbst sagt das offen. Auf der Hilfeseite zum Bewerben steht: «Je nach Einstellungen des Arbeitgebers, sehen Sie den Button ‹Einfach bewerben› oder ‹Bewerben›» — und beim zweiten wirst du «zur Website bzw. zum Jobportal des jeweiligen Unternehmens weitergeleitet, um die Bewerbung fortzusetzen». Was am Ende zählt, ist also nicht, wo der Button steht, sondern welche Datei du hochlädst, wenn er dich weiterreicht.
Was LinkedIn im Moment des Absendens festlegt
Drei Dinge stehen in LinkedIns Hilfe und haben mehr Gewicht als jede Funktionsliste. Erstens brauchst du ein Konto: «Um sich auf einen Job zu bewerben, müssen Sie bei Ihrem LinkedIn Konto eingeloggt sein.» Die Inserate lassen sich ohne Konto lesen, die Bewerbung nicht absenden.
Zweitens ist die Bewerbung endgültig: «Sie können Bewerbungen, die Sie bereits über LinkedIn gesendet haben, weder bearbeiten noch zurückziehen.» Wer den falschen Lebenslauf angehängt hat, kann die Person, die inseriert hat, anschreiben — mehr nicht.
Drittens geht mehr mit, als in der Datei steht. Dieselbe Hilfeseite hält fest, dass LinkedIn den Inserierenden «Ihr vollständiges LinkedIn Profil» sowie die primäre E-Mail-Adresse des Kontos übermittelt. Die englische Fassung derselben Seite nennt zwei weitere Punkte, die in der deutschen fehlen: gespeichert werden bis zu vier Lebensläufe, und Antworten wie Lebensläufe können der Produktverbesserung dienen, «einschliesslich Training und Verbesserung generativer KI-Modelle». Abschalten lässt sich das in den Einstellungen — man muss nur wissen, dass es existiert.
Die Limits bei «Einfach bewerben» — neu, und selten erwähnt
Seit rund einem Jahr begrenzt LinkedIn, wie viele Bewerbungen über «Einfach bewerben» hinausgehen dürfen. Es gibt ein Tageslimit, das erst «am Ende des Tages (UTC)» zurückgesetzt wird, und eine zweite Bremse für Tempo: «Das schnelle Einreichen von Bewerbungen in kurzer Zeit löst eine vorübergehende Pause bei ‹Einfach bewerben› aus.» Bei auffälligem Verhalten kann das Tageslimit zusätzlich gesenkt werden.
Die konkrete Zahl veröffentlicht LinkedIn nicht, und die Hilfe hält fest, dass die meisten Mitglieder das Limit selten erreichen. Wichtig ist die Richtung, in die es zeigt: Der Vorteil des schnellen Klickens ist im Verschwinden, und LinkedIns eigene Empfehlung lautet, den Lebenslauf auf die Stelle zuzuschneiden. Genau das ist die Arbeit, die eine Bewerbungsmaske nicht abnimmt — und die bei uns zum Inserat gehört, statt danach von Hand zu passieren.
Wer beim RAV gemeldet ist, sollte den Punkt kennen, bevor er zur Monatsmitte auffällt: Ein Tageslimit auf der Plattform ändert nichts an der Zahl der Bewerbungen, die dein Kanton für die Kontrollperiode erwartet.
Was ein Schweizer Dossier verlangt, wofür ein Profil kein Feld hat
Ein LinkedIn-Profil ist weltweit gleich gebaut. Ein Schweizer Bewerbungsdossier kennt vier Elemente, für die dieses Muster keinen Platz vorsieht: das Pensum in Prozent, die Bewilligungszeile für Nicht-Schweizerinnen und Nicht-Schweizer, die Arbeitszeugnisse früherer Arbeitgeber und Sprachniveaus nach GER statt «fliessend».
Das ist keine Stilfrage. In unserem Index tragen 23,5 Prozent der Inserate die Pensumzahl schon im Titel — «80 – 100 %» ist keine Randnotiz, sondern die Bedingung. Von den Inseraten, die überhaupt Sprachanforderungen nennen — 67,3 Prozent tun das —, verlangen 66,9 Prozent Deutsch, 44,7 Prozent Englisch, 22,5 Prozent Französisch und 3,8 Prozent Italienisch. Wer aus Deutschland zuzieht, unterschätzt vor allem zwei Dinge: dass das Foto hier üblich ist, wo es in Deutschland abgeraten wird, und dass Arbeitszeugnisse zum Dossier gehören, statt auf Nachfrage zu erscheinen.
Und die englischsprachige Abkürzung trägt nicht so weit, wie sie aussieht: 31,2 Prozent der auf Englisch verfassten Inserate verlangen zusätzlich eine Landessprache.
Wo LinkedIn klar besser ist
Die Gegenrichtung. Dort kommt die Stelle zu dir: Das Profil steht sichtbar, #OpenToWork signalisiert Wechselbereitschaft, und Personalverantwortliche durchsuchen die Profile von sich aus. Eine Jobbörse kann das grundsätzlich nicht, und wir auch nicht.
Ein zweiter Punkt, den man nicht kleinreden sollte, ist die Rückmeldung: Nach einer Bewerbung über «Einfach bewerben» benachrichtigt LinkedIn dich, wenn die inserierende Person deine Bewerbung angesehen oder deinen Lebenslauf heruntergeladen hat. Die Hilfe warnt zu Recht, dass daraus kein Gespräch folgen muss — aber es ist mehr Information als das Schweigen, das eine normale Bewerbung begleitet.
Und für Rollen, die auf Englisch ausgeschrieben sind, international besetzt werden oder im Konzernumfeld von Zug, Genf, Zürich und Basel liegen, ist LinkedIn schlicht der Ort, an dem die Leute sind. Wer diskret wechseln will, während er angestellt ist, findet dort ausserdem die einzige leise Variante.
Eine Einschränkung gehört allerdings dazu, und sie trifft dieses Land besonders: Das Profil als PDF zu speichern funktioniert laut LinkedIns Hilfe nur, wenn die Profilsprache auf Englisch steht — «Profiles must be in English». Wer sein Profil auf Deutsch, Französisch oder Italienisch führt, hat also nicht einmal diesen Notausgang zu einem Dokument.
Wenn du beim RAV gemeldet bist
Dann gilt eine Regel, die über beiden Plattformen steht: Deine Arbeitsbemühungen müssen dem RAV nachgewiesen werden, für jede Kontrollperiode und bis zum fünften Tag des Folgemonats — so hält es die Arbeitslosenversicherungsverordnung fest, und die Formulare der öffentlichen Arbeitsvermittlung sind der Weg dorthin. Job-Room und das kantonale Formular sind der amtliche Kanal; keine App ersetzt ihn.
Wir sind dort eine Bequemlichkeitsschicht, kein Ersatz: Bewerbungen, die du bei uns als «beworben» markierst, füllen das offizielle Formular des SECO Zeile für Zeile — Datum, Firma, Kontaktperson, Stellenbezeichnung, auf Deutsch, Französisch oder Italienisch. Ab fünfzehn Bewerbungen entsteht automatisch ein zweites Blatt. Name, AHV-Nummer und Unterschrift landen ausschliesslich im erzeugten PDF.
LinkedIn führt die über die Plattform gesendeten Bewerbungen selbst nach und meldet dir ihren Status; in das amtliche Formular überführen lässt sich das nicht. Wer beide Wege nutzt, trägt die LinkedIn-Bewerbungen von Hand nach — und sollte im Zweifel mit der Beratungsperson klären, was der Kanton als Nachweis akzeptiert.
Wer sich wo besser bewirbt
LinkedIn, wenn dein Feld international ist, wenn du auf Englisch arbeitest, wenn dich Personalverantwortliche finden sollen statt umgekehrt, wenn du dich diskret umsiehst — oder wenn dir die Rückmeldung wichtig ist, ob jemand deine Bewerbung überhaupt geöffnet hat.
SwissJobs.app, wenn deine Bewerbung ein Schweizer Dossier sein muss: Pensum, Bewilligungszeile, Sprachniveaus, Motivationsschreiben zum konkreten Inserat, PDF oder Word ohne Wasserzeichen — und wenn du beim RAV nachweisen musst, was du getan hast. Der Weg dorthin beginnt bei der Stelle, nicht bei der Vorlage: Inserat wählen, Dossier erzeugen, beim Arbeitgeber einreichen, Bewerbung im Tracker behalten.
Und die ehrlichste Antwort für die meisten: beides, mit klarer Rollenteilung. Das Profil hält dich sichtbar. Das Dossier gewinnt die Stelle.
LinkedIn-Angaben am 4. September 2026 ohne Konto von den Hilfeseiten «Auf LinkedIn um einen Job bewerben», «Direkt auf LinkedIn auf Stellen bewerben», «Limits für ‹Einfach bewerben›», «Speichern Ihrer Bewerbungsinformationen» und «Was nach der Bewerbung passiert» gelesen, in der deutschen und der englischen Fassung; wo beide Fassungen abweichen, ist das im Text vermerkt. Die Preisseite von LinkedIn Premium leitete am selben Tag auf die Anmeldung um, deshalb steht dort keine Zahl. Unsere Zahlen sind Anteile aus den Inseraten, die am 4. September 2026 auf SwissJobs.app offen standen: Das Bewerbungsziel ergibt sich aus der Domain hinter dem Bewerbungslink, die Sprachanforderungen werden je Inserat gezählt, nicht je Nennung, und die Sprache des Inserats wird maschinell erkannt. Veröffentlicht werden ausschliesslich Anteile.
Schweizer Stellen durchsuchen und pro Inserat ein Dossier erzeugen
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Nach Beruf
- Berater
- Projektleiter
- Verkauf
- Pflegefachfrau
- Pflege
- Sachbearbeiter
- Account Manager
- Software Engineer
- Öffentliche Verwaltung
- Architekt
- Versicherung
- Koch
71 weitere — Suchbegriff eingrenzen
Nach Sprache
Nach Arbeitsform
Quellen
- LinkedIn Hilfe — Auf LinkedIn um einen Job bewerben («weder bearbeiten noch zurückziehen»)
- LinkedIn Help — Apply to jobs directly on LinkedIn (Easy Apply, gespeicherte Angaben)
- LinkedIn Hilfe — Limits für «Einfach bewerben» (Tageslimit und Tempo-Pause)
- LinkedIn Help — How LinkedIn uses your job application information (bis zu vier Lebensläufe, KI-Training)
- LinkedIn Help — What to expect after you apply for a job (Ansicht und Lebenslauf-Download)
- LinkedIn Help — Save a profile as a PDF («Profiles must be in English»)
- Fedlex — AVIV Art. 26: Nachweis der Arbeitsbemühungen bis zum fünften Tag des Folgemonats
- arbeit.swiss (SECO) — Bewerbungstipps: Bewerbungsdossier und Lebenslauf
- Job-Room — Stellenportal der öffentlichen Arbeitsvermittlung
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%
