CV-Check: SwissJobs.app oder Enhancv Resume Checker?
Aktualisiert:
Kurz gesagt
Wir haben denselben Lebenslauf am 4. September 2026 durch beide Gratis-Prüfungen geschickt, ohne Konto, ohne Inserat. Enhancv gab 79 von 100, wir gaben 57. Der Unterschied ist keine Strenge, sondern der Massstab: Enhancv prüft das Dokument gegen sich selbst — Dateigrösse, Abschnitte, Rechtschreibung, Lesbarkeit für Bewerbersysteme —, wir prüfen es gegen ein konkretes Stelleninserat und gegen Schweizer Gepflogenheiten wie Bewilligung, Sprachniveaus und Foto. Wer nur wissen will, ob die Datei sauber ist, ist bei Enhancv schneller. Wer wissen will, ob dieses Dossier zu dieser Stelle passt, braucht die andere Prüfung.
Enhancv nennt seine Zahl selbst nicht überzubewerten: In der eigenen FAQ steht am selben Tag «there’s no such thing as an ATS score – no tool online that provides a score gives an actual score». Das gilt für unsere 57 genauso. Beide Zahlen sind Zusammenfassungen einer Prüfliste, nicht deine Chance auf ein Gespräch.
Unsere Empfehlung, offen als solche gekennzeichnet: Für eine Bewerbung auf ein Schweizer Stelleninserat nimm unseren Check, weil das Inserat bei uns der Massstab ist und nicht ein Zusatz. Für einen letzten Korrekturgang vor dem Absenden — Tippfehler, Wortwiederholungen, Dateiname, LinkedIn-Zeile — nimm Enhancv, denn genau das prüfen wir gar nicht.
Ein und dasselbe erfundene Bewerbungsdossier einer dipl. Pflegefachfrau HF aus Bern, am 4. September 2026 anonym durch drei Prüfungen geschickt. Die Zahlen sind keine Noten für denselben Massstab: Enhancv bewertet ohne Inserat das Dokument, unsere Standardprüfung das Dossier gegen Schweizer Gepflogenheiten, unsere Inseratsprüfung gegen einen konkreten Text. Eine höhere Zahl heisst deshalb nicht «besser», sondern «andere Frage».
- Enhancv Resume Checker — Was geprüft wird: 27 Prüfungen in sieben Kategorien, von der Dateigrösse bis zu Rechtschreibung, Wortwiederholung und Abschnittsreihenfolge · Inserat nötig: nein, die vier Prüfungen zur Stellenanpassung sind ein Zusatz und im Gratis-Report ohne Wert · Was gratis herauskommt: bei unserem Hochladen 10 Prüfungen mit Ergebnis, 13 als «Locked» markiert, die vier zur Stellenanpassung leer · Schweizer Zeilen: keine Prüfung zu Bewilligung, GER-Niveau oder Pensum; die Kategorie «Bias & discrimination» prüft stattdessen Altersangaben und Lücken · Dateien: PDF und DOCX, höchstens 2 MB · Sprache: eigene Checker-Seiten auf Deutsch, Französisch und Italienisch · Preis: Gratis-Report ohne Konto, PRO ab USD 39 im Monat, USD 99 fürs Halbjahr.
- SwissJobs.app Lebenslauf-Check — Was geprüft wird: 10 bewertete Kategorien, sieben davon inhaltlich (ATS- und Stichwort-Abgleich, Fachkenntnisse, Soft Skills, Motivation, Persönlichkeit und Umfeld, Alleinstellungsmerkmal, Ergebnisse), dazu eine feste Lesbarkeitsliste und drei Schweizer Punkte · Inserat nötig: es ist Schritt 1 — entweder ein Inserat aus unserem Bestand oder selbst eingefügt, oder ausdrücklich «Schweizer CV-Standards» · Was gratis herauskommt: der vollständige Report, einmal pro Browser ohne Konto, danach mit Gratis-Konto · Schweizer Zeilen: Bewilligung, Sprachen als GER-Niveaus und Foto werden einzeln benotet, dazu eine Notiz zum Schweizer Markt · Dateien: PDF, DOCX oder ein Foto beziehungsweise Screenshot, aus dem wir den Text lesen · Sprache: Oberfläche und Report auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch · Preis: Check gratis, danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr nach sieben Gratis-Tagen.
- Beide gleich: kein Konto nötig, um eine Prüfung zu starten · Ergebnis in unter zwei Minuten · beide sagen, was zu ändern ist, und bieten anschliessend an, es selbst zu ändern · beide sind Software und sehen nicht, was ein Mensch in deinem Dossier liest.
- Wo Enhancv vorn liegt: Rechtschreibung und Grammatik prüfen wir überhaupt nicht · Dateiname, LinkedIn-Abgleich und Vergleich mit Mitbewerbern haben wir nicht · ihre Gegenüberstellung «so hast du es geschrieben, so liest es ein Bewerbersystem» ist die anschaulichste Einzelansicht in beiden Werkzeugen · für eine Bewerbung ausserhalb der Schweiz ist ihr Massstab der richtige und unserer der falsche.
Wen wählen?
Der Unterschied ist nicht das Werkzeug, sondern womit es anfängt: Bei uns liegt das Inserat schon da. Du wählst die Stelle direkt aus unserem eigenen Schweizer Stellenindex — bei Enhancv suchst du das Inserat woanders und kopierst es hinein.
Nimm Enhancv, wenn
Enhancv — bietet AI-Mock-Interviews als eigenes Produkt an, für alle, die den Ablauf simulieren statt nachlesen wollen.
Nimm SwissJobs.app, wenn
Die Stelle direkt auswählen — Wir führen den Stellenindex selbst. Der Inseratstext ist bereits drin, und alles Weitere entsteht gegen genau diesen Text — kein Suchen, kein Kopieren, kein Einfügen.
Vier Werkzeuge statt einem — Lebenslauf, Motivationsschreiben zum selben Inserat, CV-Check gegen dieses Inserat und Interviewvorbereitung — aus einem Konto und mit denselben Daten.
Das RAV-Formular — Die Arbeitsbemühungen werden aus deinem Bewerbungstracker gefüllt und als offizielles SECO-Blatt ausgedruckt. Kein anderes Werkzeug in diesem Vergleich hat das.
Word-Export ohne Wasserzeichen — PDF und DOCX, beide sauber. Viele Anbieter geben im Gratisplan nur eine Textdatei heraus oder setzen ein Wasserzeichen aufs Dokument.
Anfangen ohne Konto — Die Werkzeuge öffnen ohne Anmeldung. Nach dem Konto gefragt wird beim Speichern und ab dem zweiten Dokument — der erste Download geht ohne.
Funktionsvergleich
| Funktion | SwissJobs.app | Enhancv |
|---|---|---|
| Lebenslauf prüfen | Ja | Ja |
| Prüfung ohne Konto | Ja | nicht ausgewiesen |
| Gegen ein konkretes Inserat, nicht allgemein | Ja | Nein |
| Inserat kommt aus eigenem Stellenindex | Ja | Nein |
| ATS-Lesbarkeit | Ja | nicht ausgewiesen |
| Fehlende Stichwörter benannt | Ja | nicht ausgewiesen |
| Schweizer Konventionen geprüft | Ja | nicht ausgewiesen |
| Direkt korrigierter Lebenslauf als Ergebnis | Ja | Nein |
| Motivationsschreiben zum selben Inserat | Ja | Nein |
| Kostenlos nutzbar | Ja | nicht ausgewiesen |
| Sprachen | DE / EN / FR / IT | nicht ausgewiesen |
| In der Schweiz gebaut | Ja | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Preise nebeneinander
| Was du zahlst | SwissJobs.app | Enhancv |
|---|---|---|
| Monatspreis | CHF 15 — alle sechs Werkzeuge, ein Abo | nicht ausgewiesen |
| Jahrespreis | CHF 95 im Jahr (= CHF 7.92 im Monat) — dieselben sechs Werkzeuge | nicht ausgewiesen |
| Gratis testenUnsere sieben Tage sind der volle Funktionsumfang, nicht eine eingeschränkte Vorschau. | 7 Tage voller Zugang, monatlich kündbar | nicht ausgewiesen |
| Was ohne Zahlung gehtWir schreiben die Grenze hin, weil das die Zahl ist, die ein Vergleich sonst weglässt. | Werkzeuge ohne Konto öffnen; Gratiskonto: 5 Dokumente/Tag, 10 pro rollender Woche | nicht ausgewiesen |
| Währung | CHF | nicht ausgewiesen |
| AbrechnungAchte bei jedem Anbieter auf Vier-Wochen-Perioden: das sind 13 Abbuchungen im Jahr statt 12. | Kalendermonat, jederzeit kündbar | nicht ausgewiesen |
Stand 4. September 2026. «nicht ausgewiesen» heisst: auf der Anbieterseite nicht lesbar — nicht «gibt es nicht». Unsere Angaben stammen aus dem Code (lib/stripe/trialConfig.ts) und dem live durchlaufenen Ablauf, nicht aus Marketingtexten.
Was wir gemacht haben, damit die Zahlen vergleichbar sind
Wir haben ein Bewerbungsdossier erfunden, das typisch schweizerisch aussieht: dipl. Pflegefachfrau HF aus Bern, 19 Jahre Erfahrung in Akut- und Langzeitpflege, Geburtsdatum, «Schweizer Bürgerin», Wunschpensum 80–100 %, Sprachen mit GER-Niveaus, Weiterbildungen, Interessen. Eine Seite, sauberes PDF, eine Spalte, keine Grafiken. Diese Datei ging am 4. September 2026 anonym durch beide Werkzeuge — bei Enhancv ohne Konto über deren Gratis-Prüfung, bei uns über die eine Prüfung, die jeder Browser ohne Anmeldung bekommt.
Zweimal ohne Inserat, damit der Massstab derselbe ist: Enhancv 79, wir 57. Danach dieselbe Datei ein drittes Mal, diesmal mit einem Inserat für eine Pflegestelle in der Langzeitpflege, das wir für diesen Test selbst geschrieben haben: 68. Alle drei Reports waren in unter zwei Minuten da — die Prüfung dauert nirgends lange genug, um ein Argument zu sein.
Eine Person würde diese Zahlen nie so nebeneinander sehen, und genau darum steht der Test hier: Der Unterschied zwischen 79 und 57 ist keine Meinungsverschiedenheit über denselben Lebenslauf, sondern zwei verschiedene Fragen an dieselbe Datei.
Enhancvs 27 Prüfungen — vier davon betreffen die Stelle
Enhancv veröffentlicht die Liste, und das ist anständig: 27 Prüfungen in sieben Kategorien, alle namentlich auf der Checker-Seite. ATS-Grundlagen sechs, CV-Abschnitte drei, Inhalt fünf, Anpassung an die Stelle vier, Warnsignale für Recruiter vier, Vorurteile und Diskriminierung zwei, Seniorität und Wirkung drei. Zusammen 27.
Vier von 27 haben mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun: Abgleich der Hard Skills, der Soft Skills, Aktionsverben und ein angepasster Jobtitel. Die anderen 23 sind Eigenschaften des Dokuments — die Datei, die Abschnitte, die Schreibweise, die Formulierungen. Und das Inserat ist ausdrücklich optional: Auf ihrer eigenen Seite steht, der Checker lese den Lebenslauf «anhand einer Stellenbeschreibung, falls Sie eine angeben, oder anhand von Signalen», die sie aus der Untersuchung von Bewerbersystemen gewonnen haben.
In unserem Gratis-Report war die Kategorie «Tailoring» folgerichtig mit «??%» überschrieben, weil wir kein Inserat mitgegeben hatten. Die Gesamtzahl 79 stand trotzdem oben. Genau das ist der Punkt, an dem sich die beiden Werkzeuge trennen: Eine Zahl, die auch ohne die ausgeschriebene Stelle zustande kommt, kann keine Aussage über die Passung zu dieser Stelle sein — sie ist eine Aussage über deine Datei.
Was im Gratis-Report tatsächlich sichtbar wird: 10 von 27
Wir haben im ausgelieferten Report nachgezählt, was auf der Gratis-Stufe wirklich ein Ergebnis liefert. Zehn Prüfungen kamen mit einem Befund zurück: ATS-Parsing-Rate, Quantifizierung der Wirkung, Wortwiederholung, Rechtschreibung und Grammatik, wesentliche Abschnitte, Kontaktdaten, Dateiformat und -grösse, Design, E-Mail-Adresse, Header-Links. Dreizehn waren mit «Locked» beschriftet — darunter Dateiname, Reihenfolge der Abschnitte, Glaubwürdigkeit, Interviewrisiken, Vergleich mit Mitbewerbern, LinkedIn-Abgleich, Alters- und Datumsvorurteile, Beschäftigungslücken, Karrierefortschritt, Belege für Fähigkeiten, Führungssignale. Die vier zur Stellenanpassung blieben leer.
Bemerkenswert ist, dass die gesperrten Kategorien trotzdem Prozentwerte anzeigten: «HR RED FLAGS 70 %», «DISCRIMINATION 63 %», «SENIORITY 68 %». Der Gratis-Report zeigt also eine Gesamtnote, in die Befunde eingerechnet sind, die man nicht lesen darf. Enhancvs eigene FAQ beschreibt die Grenze zwischen Gratis und Bezahlt am selben Tag genau so: Die bezahlte Fassung gehe tiefer, «including inadvertent age bias, handling employment gaps, showcasing clearly career progression, skills evidence and leadership signals».
Das ist kein Vorwurf, sondern der übliche Aufbau einer Gratis-Prüfung — aber es verändert, was «gratis geprüft» heisst. Für einen Vergleich muss man es hinschreiben, sonst vergleicht man 27 Prüfungen mit zehn.
Die Schweizer Zeile, die im falschen Abschnitt landete
Enhancv zeigt im Report, wie ein Bewerbersystem den Lebenslauf wieder zusammensetzt — die anschaulichste Einzelansicht in beiden Werkzeugen, und wir haben nichts Vergleichbares. In dieser Ansicht stand «Wunschpensum: 80–100 %» unter der Überschrift WEITERBILDUNGEN. Die Zeile mit dem Pensum, in einem Schweizer Inserat oft schon im Titel verhandelt, wurde als Weiterbildung einsortiert. Angezeigte Parsing-Rate: 90 Prozent gelesen, 10 Prozent verfehlt.
Unter «Kontaktdaten» hiess es: «You are missing essential contact information: LinkedIn». Unter «Design»: «Your resume is using a generic layout and has little chance of standing out.» Beides sind vernünftige Regeln — für einen amerikanischen Lebenslauf. In der Schweiz ist das Dossier die Einheit, nicht das einseitige Resume, und ein LinkedIn-Profil ist üblich, aber keine fehlende Pflichtangabe.
Am deutlichsten wird die fremde Norm in der Kategorie «Vorurteile und Diskriminierung»: Sie prüft Altersangaben und Beschäftigungslücken. In Deutschland und den USA gilt das Geburtsdatum im Lebenslauf als vermeidbares Risiko; in der Schweiz stehen Geburtsdatum und Foto konventionell im Dossier, und unsere eigene Prüfanweisung sagt ausdrücklich, ein Foto dürfe nie abgewertet werden, nur weil der Text es nicht erwähnt. Wer beide Prüfungen laufen lässt, bekommt an dieser Stelle zwei einander widersprechende Ratschläge — und für eine Bewerbung in Zürich, Bern oder Basel ist der schweizerische der richtige.
Eine Einzelbeobachtung, die wir nicht überstrapazieren: Die Rechtschreibprüfung meldete zwei Fehler und zeigte dreimal das Wort «projekts» mit den englischen Vorschlägen «projects» und «crickets» — ein Wort, das in unserer Datei nirgends vorkommt. Ob das ein Platzhalter der Gratis-Stufe war oder ein Fehlbefund, lässt sich von aussen nicht sagen. Wir schreiben es hin, weil wir es gesehen haben, und stützen kein Argument darauf.
Was sich ändert, wenn das Inserat dabei ist
Bei uns ist die Stelle Schritt 1 und der Lebenslauf Schritt 2. Man wählt «Eine spezifische Stelle» — gesucht in unserem eigenen Bestand oder selbst eingefügt — oder ausdrücklich «Schweizer CV-Standards». Erst danach kommt die Datei.
Ohne Inserat las sich der Report allgemein: Motivation 22 von 100, weil das Dossier nirgends sagt, warum diese Person wechselt; Alleinstellungsmerkmal 35, weil die Kombination aus Wundmanagement, Praxisausbildung und Digitalisierung nirgends als solche formuliert ist; CV-Länge «etwa eine Seite und damit im unteren Bereich der Schweizer Norm von zwei bis drei Seiten». Gesamt 57.
Mit dem Inserat wurden aus denselben Beobachtungen andere Sätze. Der Report nannte RAI/BESA und die Dokumentationssoftware, weil das Inserat sie nennt; er verlangte Sturzprävention und Qualitätsmanagement, weil sie dort als Aufgaben stehen; und die Sprachzeile las sich nicht mehr als «solide für die Deutschschweiz», sondern als «Deutsch Muttersprache (erforderlich C1), Französisch B2 (von Vorteil genannt) — beide Anforderungen erfüllt». Gesamt 68. Die Zahl stieg, weil der Massstab enger und konkreter wurde: gegen ein Inserat gemessen fehlt weniger als gegen ein vollständiges Schweizer Ideal.
Ein dritter Versuch zeigte die Grenze davon. Wir wählten ein echtes Inserat aus unserem Bestand, eine Pflegestelle HF in Luzern — zu dieser Anzeige war kein Text gespeichert. Der Report stufte sich selbst zurück und schrieb es in die eigene Kopfzeile: «Luzern · Schweizer Standards». Lieber sagen, welche Prüfung tatsächlich lief, als eine Passungszahl gegen nichts auszuweisen.
Wie verschieden das Ziel wirklich ist — und wann eine Dokumentprüfung reicht
Ob eine Prüfung ohne Inserat genügt, hängt davon ab, wie einheitlich dein Beruf ausgeschrieben wird. Das lässt sich an unserem eigenen Bestand nachzählen. Von den offenen Inseraten (Lehrstellen ausgenommen) nennen 66,4 Prozent überhaupt eine Sprachanforderung. Unter diesen kommen 277 verschiedene Kombinationen aus Sprache und Niveau vor. Die häufigste — Deutsch auf Berufsniveau — deckt 32,3 Prozent ab, die fünf häufigsten zusammen 75,5 Prozent, und es braucht 18 Kombinationen, um auf 90 Prozent zu kommen.
Nach Beruf getrennt kippt die Antwort. In der Pflege gibt es unter den Inseraten mit Sprachanforderung nur vier verschiedene Sprachkombinationen, und Deutsch allein deckt 95,6 Prozent ab. Für eine Pflegefachfrau in der Deutschschweiz ist das Ziel also fast immer dasselbe — und eine reine Dokumentprüfung verliert wenig. In der Sachbearbeitung und im kaufmännischen Bereich sind es 14 verschiedene Sprachkombinationen, und die häufigste deckt nur 33,5 Prozent ab: Deutsch allein 33,5, Französisch und Deutsch 19,5, Englisch und Deutsch 14,4, alle drei 7,6 Prozent. In der IT verlangt gut die Hälfte Englisch allein, fast ein Viertel Englisch und Deutsch.
Daraus folgt eine brauchbare Faustregel, die niemandem etwas verkauft: Je einheitlicher dein Berufsfeld ausgeschrieben wird, desto mehr bringt eine Dokumentprüfung — und desto weniger brauchst du sie pro Inserat neu. Je verstreuter die Anforderungen, desto weniger sagt eine Zahl über «deinen Lebenslauf» und desto mehr zählt der Abgleich mit dem einen Text, auf den du dich gerade bewirbst.
Was Enhancv besser macht
Rechtschreibung und Grammatik: Wir prüfen sie nicht. In unseren Prüfanweisungen steht keine Rechtschreibprüfung, und der Report hat in beiden Läufen keinen Tippfehler gemeldet. Wer den letzten Korrekturgang sucht, bekommt ihn dort und bei uns nicht.
Dateiname, LinkedIn-Abgleich, Wortwiederholungen, Vergleich mit Mitbewerbern und die Reihenfolge der Abschnitte: alles Prüfungen, die es bei uns nicht gibt. Dazu die Gegenüberstellung «so hast du es geschrieben, so liest es ein Bewerbersystem» — die einzige Ansicht in beiden Werkzeugen, die einem Laien sofort zeigt, was Maschinenlesbarkeit bedeutet.
Und der Massstab selbst: Wer sich in London, Berlin oder New York bewirbt, will genau die Norm, die Enhancv mitbringt — kein Geburtsdatum, kein Foto, ein bis zwei Seiten, Lücken erklärt. In dem Fall ist unser Schweizer Massstab der falsche, und wir sagen das lieber, als es zu verschweigen. Auch die Preisfrage geht nicht automatisch für uns aus: Ihr Gratis-Report kostet nichts und verlangt kein Konto, und über sechs Monate im Voraus ist ihre PRO-Stufe pro Monat günstiger als unsere CHF 15.
Wer welches Werkzeug nehmen sollte
Nimm den Enhancv Resume Checker, wenn du eine schnelle, kostenlose Dokumentprüfung willst, wenn du auf Tippfehler und Formulierungen schaust, wenn du dich ausserhalb der Schweiz bewirbst — oder wenn du einfach sehen willst, wie ein Bewerbersystem deine Datei zerlegt. Für diese Fragen ist er gut, und die 27 Prüfungen stehen offen auf der Seite.
Nimm unseren Lebenslauf-Check, wenn du dich auf ein konkretes Schweizer Stelleninserat bewirbst. Dann zählt, dass die Stelle Schritt 1 ist, dass Bewilligung, Sprachniveaus und Foto einzeln benotet werden, dass der Report in deiner Sprache herauskommt und dass du auch ein Foto oder einen Screenshot deines Lebenslaufs hochladen kannst statt nur PDF oder DOCX. Ohne Konto bekommst du eine Prüfung pro Browser; ein Gratis-Konto behält den Report, und die anschliessende KI-Verbesserung, das Erstellen und das Herunterladen laufen über sieben Gratis-Tage, danach CHF 15 im Monat oder CHF 95 im Jahr.
Und wenn du beides willst, ist die Reihenfolge naheliegend: erst gegen das Inserat prüfen und den Inhalt ändern, dann am Schluss über die Rechtschreibung gehen. Was keine der beiden Zahlen kann, sagt Enhancv selbst am deutlichsten — es gibt keinen echten ATS-Score. Beide Reports sind Prüflisten, keine Prognose.
Alle Angaben zu Enhancv stammen von deren eigenen öffentlichen Seiten und aus einem Durchlauf, den wir am 4. September 2026 selbst gemacht haben: Checker-Seite und Preisseite gelesen, ein erfundener Lebenslauf ohne Konto hochgeladen, der ausgelieferte Gratis-Report gelesen und darin ausgezählt, welche Prüfungen ein Ergebnis liefern und welche mit «Locked» beschriftet sind. Wir haben dort nichts gekauft; über die bezahlte Stufe sagen wir nur, was ihre eigene FAQ sagt. Das Testdossier ist erfunden, die Person existiert nicht; das Inserat für den dritten Lauf haben wir für diesen Test selbst geschrieben. Unsere eigenen Angaben sind am selben Tag im Quelltext nachgelesen und auf den Live-Seiten geprüft. Die Marktzahlen stammen aus unserem eigenen Bestand offener Inserate vom 4. September 2026, ohne Lehrstellen, gezählt pro Inserat und als Anteile angegeben.
Prüfe, wie dein Lebenslauf zu einer Stelle passt
Kostenlos: Sprachen, Bewilligung, Anforderungen und mehr — bewertet gegen ein konkretes Inserat.
ATS-Lebenslauf prüfen: gegen ein konkretes Inserat, kostenlosQuellen
- Enhancv — Resume Checker, mit der Liste der 27 Prüfungen
- Enhancv — CV-Checker auf Deutsch
- Enhancv — Preise
- SwissJobs.app — Lebenslauf-Check
- SwissJobs.app — SwissJobs.app oder Enhancv zum Erstellen des Lebenslaufs?
- SwissJobs.app — Was ist der beste CV-Checker für die Schweiz?
- SwissJobs.app — Wie prüfe ich meinen Lebenslauf gegen ein konkretes Stelleninserat?
Verwandte Fragen
Was unser Stellenindex über den Schweizer Markt sagt
Live aus unserem eigenen Index berechnet, nicht aus einer Studie zitiert. Nur Anteile, Stand heute.
Sprache der Inserate
- Deutsch
- 60%
- English
- 23%
- Français
- 13%
- Italiano
- 3%
Von den Inseraten mit Sprachanforderung verlangen
- Deutsch
- 70%
- English
- 43%
- Français
- 21%
- Italiano
- 3%
19% in den letzten 7 Tagen ausgeschrieben · Grösste Märkte: Zürich 18% · Bern 10% · Genève 5% · Basel 5%